DE689704C - Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Fahrraeder - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Fahrraeder

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DE689704C
DE689704C DE1937SC111765 DESC111765D DE689704C DE 689704 C DE689704 C DE 689704C DE 1937SC111765 DE1937SC111765 DE 1937SC111765 DE SC111765 D DESC111765 D DE SC111765D DE 689704 C DE689704 C DE 689704C
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DE
Germany
Prior art keywords
spiral spring
housing
arrow
drum
spring
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937SC111765
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schultheiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM SCHULTHEISS
Original Assignee
WILHELM SCHULTHEISS
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/05—Direction indicators
    • B62J6/052—Mechanical means, e.g. rotating arms
    • B62J6/054—Mechanical means, e.g. rotating arms operated manually

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahrräder, mit aus einem an der Lenkstange anbringbaren Gehäuse ausschiebbarem Richtungspfeil, der unter der Wirkung einer Spiralfeder steht.
  • Bei einem Fahrtrichtungsanzeiger dieser Art ist der aus dem Gehäuse ausschiebbare Richtungspfeil selbst elastisch und im Gehäuse aufwickelbar. Dieser besteht entweder aus einer enggewundenen - Schraubenfeder oder aus feinporösem Kautschuk o. dgl.
  • Es ist ferner bekannt, einen derartigen Richtungspfeil mixt einer Spiralfeder, also einer uhrfederartigen Feder, in Verbindung zu bringen. Bei' dieser bekannten Bauart dient aber die Spiralfeder lediglich zum Zurückziehen des Richtungspfeiles in das Gehäuse, während zum Vorschieben eine Seilrolle oder ein Drehgriff vorgesehen ist, die bzw. der unmittelbar auf den damit verbundenen elastischen Richtungspfeil einwirkt.
  • Auch beim Fahrtrichtungsanzeiger nach der Erfindung dient die Spiralfeder zum Zurückziehen des Richtungspfeiles in das Gehäuse. Die Erfindung besteht zunächst darin, daß die Spiralfeder durch Abwickeln aus ihrer aufgerollten Lage auch als Ausschieb.emittel für den Richtungspfeil dient. Der Richtungspfeil selbst kann dabei eine grbßere Breite aufweisen und daher leichter wahrnehmbar sein als bei den bekannten Ausführungen-mit spiralig in das Gehäuse zurückziehbarem Richtungspfeil, bei denen die Abmessungen des Richtungspfeiles, um ihn im, Gehäuse unterbringen zu können, begrenzt sind, Gemäß der Erfindung kann,der Richtungspfeil als ,starres Gehäuse für die ausgeschobene Spiralfeder ausgebildet sein und gegebenenfalls aus fernrohrartig ineinanderschiebbaren einzelnen Teilen bestehen. Derartige Fahrtrichtungsanzeiger ergeben infolge ihrer Starrheit eine viel sicherere Anzeige als die bekannten in sich selbst elastischen Richtungspfeile, die auf holperigen Wegen auf und ab schwingen und - infolgedessen nicht gut zu erkennen sind. Der Aufbau des Richtungspfeiles aus fernrohrartig ineinanderschiebbaren einzelnen Teilen ermöglicht bei erheblicher Länge des Richtungspfeiles trotzdem seine Unterbring-Lmg beim Nichtgebrauch in einem kleinen Gehäuse. Aus fernrohrartig ineinanderschiebbaren einzelnen Teilen bestehende Richtungspfeile sind an sich bekannt, sie sind jedoch neu in Verbindung mit einer Spiralfeder als Ausschiebemittel für den Richtungspfeil und als starres Gehäuse für diese Spiralfeder.
  • Zum Aufwickeln der Spiralfeder kann eine Trommel vorgesehen sein. Diese ist gemäß der Erfindung mit einer steilgängigen, schraubenförmigen inneren Nut versehen, in der ein mit Nasen oder Gewindegängen ausgebildeter, vorzugsweise unter der Wirkung einer Rückholfeder stehender Schiebestift geführt ist. Bekannt ist es, schwenkbare Fahrtrichtungsanzeiger durch Zugorgane von einer Trommel aus zu betätigen, die durch einen mit ihr verbundenen Stift mit eingearbeiteten Gewindegängen gedreht wird, in die entsprechende Gegenelemente einer über dem Stift undrehbar verschiebbaren Hülse eingreifen. Die Bauart gemäß der Erfindung erhält durch die Verlegung des Gewindes in das Innere der Trommel bedeutend kleinere Abmessungen und damit wieder ein kleines Gehäuse.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Fahrtrichtungsanzeigers nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i den Fahrtrichtungsanzeiger mit herausgeschobenem Richtungspfeil im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i, Fig.3 den Fahrtrichtungsanzeiger mit geschnittenem Richtungspfeil von der linken Seite der Fig. i aus gesehen, Fig. ¢ einen Schnitt nach der Linie E'-F der Fig. i, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie G-H der Fig. i und Fig.6 eine Einzelheit, aus der die Spiralfeder im aufgewickelten Zustande zu erkennen ist.
  • Es bezeichnet i das Gehäuse, aus dem der Richtungspfeil ausgeschoben wird, 2 und 3 den Richtungspfeil. Dieser kann im Gehäuse i in beliebiger Art, z. B. in einer röhrenförmigen Führung q, verschiebbar angeordnet sein. 5 ist die Spiralfeder (der Deutlichkeit wegen übertrieben dick gezeichnet), die in beliebiger Weise mit ihrem einen Ende an einer Trommel 6 und mit ihrem anderen Ende mi einem Teil des Richtungspfeiles, z. B. Teil 3, befestigt, z. B. vernietet, ist. Sie kann so gestaltet sein, daß sie durch ihre Elastizität stets das Bestreben hat, den Richtungspfeil in die Ruhestellung zu bringen (Fig.6). Wird die Trommel 6 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht, so schiebt die dabei sich abwickelnde Spiralfeder 5 den Richtungspfeil 2, 3 aus dem Gehäuse i heraus (Fig. i und 2). Der Richtungspfeil 2, 3 bzw. dessen hülsenartiger Teile bildet .dabei ein starres Gehäuse für die :ausgeschobene Spiralfeder 5.
  • Durch die fernrohrartige Ineinanderschiebbarkeit der Teile 2, 3 des Richtungspfeiles ergibt sich, wie die Fit>. i und 2 im Vergleich mit Fig.6 zeigen, eine große Ausladung des Richtungspfeiles in der Anzeigestellung (Fig. i und 2) und eine kleine Raumbeanspruchung in der Ruhestellung (Fig.6).
  • Zum Drehen der Trommel 6 im und gegen den Uhrzeigersinn ist diese bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Achsbohrung versehen, die zwei steilgängige, schraubenförmige innere Nuten 7 aufweist. In der Bohrung ist undrehbar gegen das Gehäuse i ein unter der Wirkung einer Druckfeder 8 stehender Schiebestift 9 gelagert, der an dem in der Bohrung liegenden Ende i i entsprechende vorstehende Gewindegänge i o hat, die sich in den Nuten 7 führen. An Stelle der Gewindegänge io können aber auch einfache, in die Nuten 7 eingreifende Stifte oder Nasen treten. Ferner braucht auch nur eine schraubenförmige Nut 7 vorhanden zu sein. Wird nun der Stift 9 in die Stellung nach Fig. i verschoben, so dreht er mittels seiner in den Nuten 7 entlang gleitenden Gewindegänge io oder Nasen die Trommel 6 entgegen dem Uhrzeigersinne. Der Richtungspfeil 2, 3 wird ausgeschoben. Beim Loslassen des Stiftes 9 wird dieser durch die Feder 8 in seine gewöhnliche Lage zurückgeführt, wobei ein Aufrollen der Spiralfeder 5 auf die Trommel 6 stattfindet und der Richtungspfeil 2, 3 eingezogen wird (Fig.6). Bei genügender Spannkraft der Feder 5 in aufgewickelter Lage kann die Feder 8 auch entbehrt werden.
  • Die Undrehbarkeit des Schiebestiftes 9 kann in beliebiger Weise herbeigeführt werden. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Stift 9 mit einer Längsnut 12 versehen, in die ein Stift 13 eingreift, der in einem Ansatz 2o =einer Lagermuffe 19 für den Stift 9 und die Trommel 6 sitzt. 1 4. ist eine knopfartige Verbreiterung an dem Schiebestift g, die nach innen gewölbt ist, um dem betätigenden Finger eine gute und sichere Anlage zu gewähren. 15 ist ein Drehzapfen der Tromme16, die im übrigen beliebig gelagert sein kann.
  • Hinsichtlich der übrigen Ausführung bedeutet bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel 16 eine Druckplatte zur Befestigung der Spiralfeder 5 auf der Trommel 6 mittels der Schrauben 17, 18 das Lager für den Drehzapfen 15 der Trommel 6, 21 eine Bohrung in der Trommel 6 zur Einführung des Stiftes 13, 22 eine Schraube,, die ein Drehen des Lagers i c) und damit des Schieberstiftes 9 nach Einführung des Stiftes 13 verhindert. 23 ist eine Anschlagschraube in dem Teil 2 des Richtungspfeiles. Die Schraube 23 führt sich in einem Schlitz 24 des Gehäuses i und verhindert so ein zu - weites Ausschiehen des Teiles 2. 25 bezeichnet eine Anschlagschraube an dem Tei13 des Richtungspfeiles, die in einem Schlitz 26 des Teiles 2 läuft und ein Herausschiehen des Teiles 3 aus dem Teil 2 unmöglich !macht. 27 ist z. B. eine Schelle zur Anbringung des Fahrtrichtungsanzeigers an einer (strichpunktiert gezeichneten) Lenkstange 28 eines. Fahr- oder Motorrades. Mit der Schraube 29 ist die Schelle an dem Gehäuse i befestigt.
  • Gezeichnet ist lediglich ein linksseitiger Fahrtrichtungsanzeiger. Zu jedem Fahrzeug gehört natürlich ein linksseitiger und ein rechtsseitiger Fahrtrichtungsanzeiger, da dieser aber lediglich das Spiegelbild des gezeichneten ist, ist er nicht dargestellt.
  • Der Druckknopf 1q. befindet sich. zweckmäßigerweise an der Unterseite des Gehäuses i, wo er, ,ohne daß der Fahrer die Lenkstange loszulassen braucht, leicht erreichbar ist.
  • Der Fahrtrichtungsanzeiger kann in ,an sich bekannter Weise auch mit einer Glo-eke vexsehen sein. Eine Glocke ist in der Zeichnung dargestellt. Sie besteht aus im Gehäuse i sitzenden Stahlplättchen und einem Klöppel, der z. B. mittels eines gefederten. Druckknopfes, einer elastischen Schubstange und einer Kurbel angetrieben wird. Diese akustische Signaleinrichtung ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahrräder, mit aus einem an der Lenkstange anbringbaren Gehäuse ausschiebbarem Richtungspfeil, der -unter der Wirkung einer Spiralfeder steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (5) durch Abwickeln aus ihrer aufgerollten Lage als Ausischiehemittel für den Richtungspfeil (2, 3) dient.
  2. 2. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß der Richtungspfeil (2, 3) als starres Gehäuse für die ausgeschobene Spiralfeder (5) ausgebildet ist und gegebenenfalls aus fernrohrartig ineinanderschiehbaren einzelnem Teilen (2 und 3) besteht.
  3. 3. Fahrtrichtungsanzeiger nach .den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß eine Trommel (6) zurr Aufwickeln der Spiralfeder (5) mit einex steilgängigen, schraubenförmigen ,inneren Nut (7) versehen isst, in der ein mit Nasie oder Gewindegängen (i o) ausgebildeter, vorzugsweise unter der Wirkung einer Rückholfeder (8) stehender Schiebestift (9) geführt ist.
DE1937SC111765 1937-01-05 1937-01-05 Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Fahrraeder Expired DE689704C (de)

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