DE689720C - Schnappschalter - Google Patents

Schnappschalter

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Publication number
DE689720C
DE689720C DE1936S0122297 DES0122297D DE689720C DE 689720 C DE689720 C DE 689720C DE 1936S0122297 DE1936S0122297 DE 1936S0122297 DE S0122297 D DES0122297 D DE S0122297D DE 689720 C DE689720 C DE 689720C
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DE
Germany
Prior art keywords
snap switch
switch according
lever arms
cutting edges
snap
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936S0122297
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wulsten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE689720C publication Critical patent/DE689720C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members
    • H01H5/045Energy stored by deformation of elastic members making use of cooperating spring loaded wedging or camming parts between operating member and contact structure

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Schnappschalter Elektrische Schalter sind vielfach mit einem Schnappmechanismus ausgerüstet, um durch momentanes Ausschalten die Lichtbogenbildung und damit den Kontaktabbrand zu verringern. Man benutzt dazu unter Federkraft stehende Hebelanordnungen, die entweder durch eine Klinke gesperrt sind oder über eine Totpunktlage hinaus wegbewegt werden. _Die Verklinkung wirkt stets nur einseitig, man mußte daher bei den bekannten Umschaltvorrichtungen, welche mit Verklinkung arbeiteten, zwei Schalthebel und zwei Klinkenhebel anordnen, dadurch wird der Aufbau eines solchen Schnappschalters recht umständlich. Einen einfacheren Aufbau erhält man bei Anwendung der- Totpunktschaltung. Diese hat jedoch den Nachteil, daß die im Gelenkpunkt auftretende Reibung sehr groß ist, weil der Druck der Federkraft gerade in der Totpunktlage in voller Größe auf den Gelenkpunkt wirkt. Infolge der großen Reibung liegt der Schaltzeitpunkt bei solchen-Totpunktschaltern nicht genau fest. Man müßte zur Vermeidung dieses Nachteiles eine Schneidenlagerung des beweglichen Hebels im Gelenkpunkt vorsehen. Diese ist aber wiederum schwierig und teuer herzustellen, insbesondere der Hohlwinkel, in welchem die Schneide gelagert ist, da ein solcher Winkel der Schleifscheibe nicht zugänglich ist und daher aus zwei getrennten Stücken gebildet werden muß.
  • Mit der Erfindung werden diese Nachteile vermieden durch Schaffung eines neuartigen, besonders genau arbeitenden, .jedoch im Aufbau und in der Herstellung besonders einfachen Schnappschalters. Dieser besitzt erfindungsgemäß zwei Klinkenhebel, die unter dem elastischen Druck von Schaltkraftspeichern gegeneinanderliegen und deren Sperrkanten wechselseitig miteinander in Eingriff stehen. Vorzugsweise verwendet man dabei zwei drehbar gelagerte und von ihren Dreh-. punkten aus gleichgerichtete, parallele Hebelarme, welche mit einander zugekehrten Schneiden versehen sind und mittels Federkraft gegeneinandergedrückt werden.
  • Zur Erläuterung ist in der 'Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei verschiedenen Stellungen dargestellt. 12 und 13 sind die beiden um die Gelenkpunkte io bzw. ii drehbaren Schalthebel: Sie besitzen der leichteren Herstellung halber gleiche Form und liegen mit den einander zugekehrten Schneiden 1q. bzw. i9 in der,in @,ig. z dargestellten Mittelstellung symmetrisch zur Ebene S-S. Ihnen stehen die beispielsweise mit Blattfedern ausgerüsteten festen Gegenkontakte 20 und 21 gegenüber, deren Stellung im ausgeschalteten Zustande durch Anschläge 22 bzw. 23 begrenzt ist. Zwischen den Hebel= armen ist ein weiterer Anschlag 25 angeordnet, "der die Ausschläge der Schalthebel 12 und 13 in der Ausschaltstellung begrenzt. Die beiden Hebel werden durch die an ihnen befestigte gemeinsame Zugfeder 17 gegeneinandergezogen. 26 ist die gemeinsame Zuleitung zu den Schalthebeln 12 und 13. Der Umschalter wird mit dem beweglichen Anschlag 18 geschaltet.
  • In Fig. i ist der Umschalter auf den festen Kontakt 2o geschaltet, an welchem der Hebelarm 12 anliegt. Der Hebelarm 13 liegt am Anschlag 25. Wird jetzt der Betätigungsanschlag 18 nach unten bewegt, so nimmt er den Hebelarm 13 mit, bis dieser den festen Kontakt 21 berührt. Bei Weiterbewegung des Anschlages 18 wird die Stellung nach Fig. 2 erreicht, in der sich die Schneiden 14 und 1g gerade berühren. Sie liegen dann gerade auf dem Halbkreis über der Verbindungslinie der beiden Gelenkpunkte iö und i1. Die Bewegungsbahnen der beiden Schneiden bilden infolgedessen an dieser Stelle einen rechten Winkel miteinander. Infolgedessen gleiten die beiden Schneidenansätze mit ihren Flanken gut aufeinander, wenn, wie es dargestellt ist, die beiden Flanken jedes Ansatzes einen Winkel einschließen, der nur wenig von einem rechten Winkel abweicht. Währenddes Überschreitens der in Fig: 2 dargestellten labilen Stellung sind bei dem Ausführungsbeispiel beide Kontakte, gleichzeitig geschlossen. Es ist natürlich ohne weiteres möglich, die Anschläge 22 und 23 für die festen Kontakte 2ö und 21 so weit auseinanderzurücken, daß eine Berührung des zweiten Kontaktes erst dann erfolgt, wenn der erste bereits seinen Gegenkontakt verlassen hat, so daß in der Mittelstellung beide Kontaktpaare einen Augenblick lang geöffnet sind. Nach Überschreiten der Mittelstellung schnappt der Hebel 12 plötzlich in seine geöffnete Stellung, in der er am festen Anschlag 25 anliegt; diese Stellung zeigt Fig. 3.
  • Der Anschlag 25 kann natürlich ebenfalls mit Kontakten versehen sein. Statt der Zugfeder 17 können beispielsweise zwei Drehfedern an den Gelenkpunkten io und ii angebracht sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schnappschalter, gekennzeichnet durch zwei unter dem elastischen Druck von Schaltkraftspeichern gegeneinanderliegende, die Schaltkontakte betätigende Klinkenhebel (12; 13), deren Sperrkanten (14, ig) wechselseitig miteinander in Eingriff stehen.
  2. 2. Schnappschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei von ihren Drehpunkten aus gleichgerichtete, parallele Hebelarme, welche mit einander zugekehrten Schneiden versehen sind und mittels Federkraft gegeneinandergedrückt werden.
  3. 3. Schnappschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die beiden Hebelarme die gleiche Form haben und in der Mittelstellung symmetrisch zueinander liegen. q..
  4. Schnappschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Hebelarmen ein fester Anschlag (25) angeordnet ist.
  5. 5. Schnappschalter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß eine Zugfeder zwischen den beiden Hebelarmen angeordnet ist.
  6. 6. Schnappschalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden in der Stellung, in welcher sie sich gerade berühren, auf dem Halbkreis über der Verbindungslinie der beiden Hebeldrehpunkte liegen.
DE1936S0122297 1936-04-09 1936-04-09 Schnappschalter Expired DE689720C (de)

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