DE69001002T2 - Vorratsbehaelter mit verzoegerter freigabe. - Google Patents

Vorratsbehaelter mit verzoegerter freigabe.

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DE69001002T2 DE9090201892T DE69001002T DE69001002T2 DE 69001002 T2 DE69001002 T2 DE 69001002T2 DE 9090201892 T DE9090201892 T DE 9090201892T DE 69001002 T DE69001002 T DE 69001002T DE 69001002 T2 DE69001002 T2 DE 69001002T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Spender. Insbesondere betrifft sie ein Spendersystem mit verzögerter Auslösung zum Abgeben einer Menge eines chemischen Produktes an einen diskontinuierlichen Strom eines Fluids, etwa das Spülwasser einer Toilette. Die Chemikalien, die durch den Spender abgegeben werden sollen, können Reinigungsmittel, Sanitärmittel, Deodorants oder ähnliches sein.
  • Wasserbehälter-Dosiergeräte sind bekannt. EP-168 075 zeigt einen passiven Dosierspender zum Eintauchen in eine ruhende Menge Wasser, wie er in Toilettenwasserbehältern zu finden ist. Die Wassermenge wird intermittierend ersetzt. Dieses komplexe Gerät ist speziell zur Abgabe von Chemikalien in eine Wassermenge bei einer Anordnung unter Wasser für eine längere Zeitspanne ausgelegt.
  • Toilettenrand-Blockspendegeräte sind ebenfalls in der Branche bekannt. Zum Beispiel umfassen sie einen käfigartigen Container mit Griffen und einem Haken zum Befestigen innerhalb des Toilettenbeckens. Innerhalb des Containers befindet sich ein fester Block eines sparsam löslichen Reinigungsmittels, welches für die Dauer der Spülung kontinuierlich an das Spülwasser abgegeben wird.
  • Wenn solche käfigartigen Container benutzt werden, bleibt das meiste des abgegebenen Reinigungsmittels nicht im Becken, um seine Reinigungsaufgaben zu erfüllen, sondern wird direkt in das Abwassersystem gespült. Diese Ineffizienz schafft einen ökonomischen Schaden und ist in Bezug auf den Umweltschutz nicht wünschenswert, da aus einer Umwelt-Betrachtungsweise heraus eine wachsende Tendenz existiert, die Menge von Chemikalien, welche in das Abwassersystem eingeleitet werden, zu verringern. Außerdem ist es oft sehr schwierig, ein effektives Niveau der Chemikalie in dem Toilettenbecken zu erzielen, da der Block der Chemikalie nur sparsam löslich ist und nur während der relativ kurzen Zeitspanne der Spülung abgegeben wird.
  • Deshalb wurde ein verzögertes Einbringen in das Becken vorgeschlagen, also Spendersysteme, bei denen der größere Teil der Chemikalie nur dem letzten Teil des Spülwassers hinzugefügt wird, von welchem das meiste nach der Spülung im Becken bleibt.
  • Zum Beispiel beschreibt die europäische Patentanmeldung EP-92,283 (Unilever) einen käfigartigen Toilettenbeckenspender, welcher mit einem Syphonsystem ausgestattet ist, um während des Spülzyklus eine Zeitverzögerung zu erreichen. Obwohl die Spenderfunktion dahingehend zufriedenstellend ist, daß etwas der aufgelösten Chemikalie am Ende der Spülung abgegeben wird, bleibt die Effizienz mäßig. überdies sind manchmal Tropfflecken sichtbar und die Kosten der Herstellung sind wegen der Komplexität des Syphonsystems hoch.
  • Die internationale Patentanmeldung WO-83/01974 (Wellcome) zeigt ein Flüssigkeitsspendesystem zum Anschluß an ein Spülwasserrohr, mit einem Anschlußrohr und einem Gehäuse, in dem sich in einer Kammer ein Schwimmerventil befindet, wobei eine vordefinierte Menge eines flüssigen Produktes in die Kammer abgegeben wird, wenn die Kammer mit Spülwasser geflutet wird.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Spendersystem mit verzögerter Auslösung zu schafffen, welches die oben beschriebenen Mängel beseitigt. Vor allem soll es effektiv eine solche Zeitverzögerung bewirken, daß die Chemikalien effizienter genutzt werden, und gleichzeitig soll das System leicht und ökonomisch zu fertigen sein.
  • Wir haben nun herausgefunden, daß diese und andere Ziele mit einem Spendersystems mit verzögerter Auslösung gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht werden können, welches einen im wesentlichen geschlossenen Container zum Halten des chemischen Produktes und Befestigungsmittel zum Montieren des Containers beinhaltet, wobei der Container eine Öffnung, sowohl für das Eindringen des Stroms eines Fluids, wie etwa Wasser, als auch, um diesem nach einer Verzögerung wieder das Ausfließen zu gestatten, besitzt, wobei das System frei von jeglichen beweglichen Teilen ist.
  • Dabei werden Einrichtungen geschaffen, die den Strom des Fluids zur Öffnung im Container leiten.
  • Beim Spendersystem gemäß der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn die Öffnung oberhalb des tiefsten Punkts des Containers plaziert ist, so daß etwas von dem Fluid innerhalb des Containers zurückbleibt, nachdem der Strom des Fluids geendet hat.
  • Vorzugsweise befinden sich zum Ausgleich des Luftdrucks innerhalb und außerhalb des Containers, wenn der Container mit dem Fluid gefüllt wird, eine oder mehrere weitere Öffnungen im oberen Teil des Containers.
  • Es wird besonders bevorzugt, wenn die Öffnung in dem Container, welche das Fluid ein- und ausläßt, für das Fluid nicht benetzend ist, um das Tropfen zu reduzieren. Bei der Benutzung mit wässerigen Flüssigkeiten können die Öffnungen eine hydrophobische Oberfläche besitzen, um das Tropfen zu verringern. Alternativ kann der ganze Container aus einem hydrophobischen Material hergestellt sein oder es kann ein hydrophobischer Einsatz in die Öffnungen eingebracht sein. Geeignete Materialien für diese Anwendungen sind zum Beispiel Polytetrafluorethylen (Teflon) und Silicon-Harze.
  • Das Spendersystem gemäß der Erfindung kann als Toilettenbeckenspendersystem benutzt werden. In diesem Fall ist das Fluid Wasser und es stehen Befestigungsmittel zum Montieren des Containers innerhalb des Toilettenbeckens zur Verfügung. Es wird bevorzugt, wenn auch Einrichtungen zum Festhalten des Spendersystems an Ort und Stelle unter dem Rand des Toilettenbeckens zur Verfügung stehen, zum Beispiel ein Stift, der in ein Loch unter dem Rand paßt.
  • Vorzugsweise befindet sich innerhalb des Containers ein sekundärer Halt, um den Block der Chemikalie einzubetten. Der erfindungsgemäße Spender kann weiterhin ein oder mehrere zusätzliche Fächer enthalten, welche zur Atmosphäre hin geöffnet sind und welche dazu entworfen sind, von einem geeigneten imprägnierten Kissen, einem chemischen Block oder Gel, flüchtige Komponenten wie zum Beispiel Parfüm abzugeben.
  • Das Spendersystem gemäß der Erfindung, kann auch in Sprühreinigungsmaschinen wie zum Beispiel Geschirrspülmaschinen, oder noch spezieller Waschmaschinen für industrielle Waren, benutzt werden. In diesem Fall enthält der Spender einen Ablenktrichter zum Leiten des Wassers zu der Öffnung im Container.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Spendersystem an das Ende von Rohren und Hähnen angeschlossen werden. In diesem Fall beinhaltet es ein geeignetes Klemmteil und eine Ablenkeinrichtung zur Leitung des Fluids in den Container.
  • Die Erfindung wird nunmehr unter Verwendung der folgenden spezifischen Beschreibungen näher veranschaulicht; es zeigen:
  • Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein Toilettenbecken-Spendersystem gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine schematische Projektion des Toilettenbecken-Spendersystems, nach Fig. 1, entlang der Linie A-A;
  • Fig. 3 eine schematische perspektivische Ansicht eines Spendersystems gemäß der Erfindung, zur Benutzung in einer Waschmaschine für mechanische Waren;
  • Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht eines Spendersystems gemäß der Erfindung, angeschlossen an ein Rohr oder einen Hahn;
  • Fig. 5 eine schematische perspektivische Ansicht eines Spendersystems gemäß der Erfindung, zur Benutzung im Ausguß an der Oberseite eines japanischen Types einer Toilette;
  • Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Toilettenbecken-Spendersystem und zeigt einen im wesentlichen geschlossenen Container 1, welcher durch einen geeigneten Aufhänger 2, der auf den Toilettenrand paßt, nahe am Spülwasserkanal gehalten wird. Innerhalb des Containers 1 befindet sich ein Block einer sparsam löslichen Chemikalie 3, die zur Reinigung und Sterilisierung eines Toilettenbeckens geeinigt ist. Diese Blocks sind in der Branche bekannt. Weiterhin besitzt der Container 1 ein Loch 4, das dem Spülwasser, das durch eine Ablenkeinrichtung 5 dem Spülstrom entnommen werden kann, das Einfließen in den Container 1 gestattet. Nahe dem Ende der Spülung sinkt der Druck des Wasserstroms in den Container 1, und wird endlich auf Null reduziert. Das Wasser innerhalb des Containers, welches einige Zeit mit dem Block der Chemikalie in Kontakt war, fließt nun durch die Öffnung 4 in das Toilettenbecken zurück. Durch die optionalen Löcher 6 am Oberteil des Gerätes kann die Luft während der Füllphase entweichen, wodurch mehr Wasser in den Container eindringen kann. Die Luft kann parfümiert sein, so daß während der ersten Phasen des Spülens der Toilette ein Parfüm abgegeben wird. In der dargestellten bevorzugten Ausführung wird eine Wanne 7 gebildet, da die Öffnung 4 oberhalb des tiefsten Punktes des Containers 1 liegt. Eine kleine Menge des Wassers verbleibt in dieser Wanne, um etwas von der Chemikalie zu lösen und eine Lösung für die nächste Spülung vorzubereiten.
  • Obwohl in der dargestellten Situation nur ein einziger Container 1 vorhanden ist, kann man sich auch vorstellen, daß sich dort mehrere Container befinden, von denen jeder eine andere Chemikalie beinhaltet. Das ist besonders nüztlich, wenn verschiedene, gegenseitig inkompatible Chemikalien abzugeben sind.
  • In Fig. 2 ist eine schematische Projektion des Gerätes nach Fig. 1 entlang der Linie A-A gezeigt. Sie zeigt ein keilförmiges Teil 5, das dazu dient, den Fluß des Spülwassers zur Öffnung 4 in dem Container 1 zu leiten.
  • Fig. 3 zeigt ein Spendersystem gemäß der Erfindung zur Benutzung in einer Waschmaschine für mechanische Waren. Der diskontinuierliche Strom des Wassers entsteht durch die routierenden Sprüharme oder einen Duschkopf. Das Gerät enthält einen im wesentlichen geschlossenen Container 10, welcher einen sparsam löslichen Block einer Chemikalie 13 beinhaltet, welche in diesem Fall eine ätzend-reinigende Zusammensetzung ist. Durch Benutzung der Befestigungselemente 12 zum Montieren des Containers, wird das Gerät innerhalb der Maschine so positioniert, so daß es Wasser von dem Duschkopf erhält. Der Container hat eine Öffnung 14, welche es gestattet, das Spritzwasser, welches von dem Ablenktrichter 15 aufgefangen wird, sehr schnell in den Container zu leiten und in Kontakt mit dem Block der Chemikalie zu bringen. Das Eindringen des Spritzwassers wird durch die kleine Öffnung 16, die zum Ausgleich des Druckes innerhalb und außerhalb des Containers dient, erleichtert. Wenn sich gegen Ende des Sprühens der Rückdruck des Trichterwassers reduziert, fließt eine Lösung der Chemikalie durch die Öffnung 14 über die Öffnung 18 in das Innere der Maschine zurück. In der gezeigten bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Öffnung 14 oberhalb des tiefsten Punktes des Containers 10 positioniert, damit ein Rest des Wassers in einer Wanne 17 verbleibt, um etwas von der Chemikalie für den nächsten Sprühzyklus aufzulösen.
  • Fig. 4 zeigt ein Spendersystem gemäß der Erfindung zur Benutzung an einem Einlaßrohr oder Hahn. Der diskontinuierliche Strom des Fluids, der durch Pfeile angedeutet ist, stammt von einem Rohr oder einem Hahn 21. Das Gerät enthält einen im wesentlichen geschlossenen zylindrischen Container 20, der einen oder mehrere Blöcke einer Chemikalie 23 enthält. Das Gerät ist durch die Benutzung von Befestigungsmitteln 22 so am Ende eines Rohres 21 angebracht, daß die Flüssigkeit durch das Gerät fließen wird. Der Container 20 hat eine Öffnung 24, die der Flüssigkeit das Eindringen gestattet, bis er gefüllt ist oder bis der Staudruck das Eindringen weiterer Flüssigkeit stoppt. Mit dem Ablenkelement 25 wird die Flüssigkeit zur Öffnung 24 geleitet. Wenn sich der Flüssigkeitsdruck verringert, zum Beispiel wenn der Hahn geschlossen wird, fließt die Flüssigkeit, welche die Chemikalie enthält, vom Container durch die Öffnung 24 und dann abwärts in das Rohr. In der gezeigten Ausführung ist die Öffnung 24 über dem tiefsten Punkt des Containers positioniert, so daß ein Rest der Flüssigkeit zurückbleibt, um etwas von der Chemikalie 23 für das nächste Mal, wenn Flüssigkeit aus dem Rohr fließt, zu lösen.
  • Fig. 5 zeigt ein Spendersystem gemäß der Erfindung zur Benutzung im Ausguß, wie er oben an einer japanischen Toilette zu finden ist. Das Wasser, welches zum Händewaschen benutzt wird, wird dabei in einem Tank gesammelt und später zum Spülen der Toilette benutzt. Das Gerät gemäß der Erfindung ist auf dem Abfluß des Ausgusses plaziert und wird somit dazu benutzt, eine Menge von Reinigungs- oder Sterilisationsmittel in das Spülwasser der Toilette abzugeben. Das in Fig. 5 gezeigte Gerät enthält einen im wesentlichen geschlossenen Container 26, in dem ein Block einer sparsam löslichen Chemikalie 27 enthalten ist, die sich zur Reinigung und Sterilisierung eines Toilettenbeckens eignet. Wie bereits gesagt, sind solche Blöcke in der Branche bekannt. Das Gerät besitzt weiterhin Befestigungselemente in Form zweier Haken 28, um es auf dem Abfluß des Ausgusses an Ort und Stelle zu halten. Der aufwärtsgebogene Rand 29 des Gerätes veranlaßt das Wasser, welches vom Hahn herabfällt, durch ein Loch 30 in den Container einzudringen. Wenn der Hahn geschlossen ist und kein Wasser mehr auf das Gerät herabfällt, verringert sich der Druck des Wasserstroms in den Container und wird endlich zu Null. Das Wasser innerhalb des Containers, welches für einige Zeit mit dem Block der Chemikalie in Kontakt war, fließt nun durch die Öffnung 30 zurück auf den Rand 29. Dieser Rand enthält eine Anzahl kleiner Löcher 31, welche es dem Wasser gestatten, den Abfluß des Ausgusses in den Tank hinabzufließen, wo es aufbewahrt wird, bis die Toilette erneut gespült wird.

Claims (9)

1. Spendersystem zur Abgabe einer Menge eines chemischen Produktes an einen diskontinuierlichen Strom eines Fluids, mit einem im wesentlichen geschlossenen Container (1), zum Halten des chemischen Produktes (3), und mit Befestigungsmitteln (2), die den Container an Ort und Stelle halten, wobei der Container eine Öffnung (4), sowohl für das Eindringen des Stromes eines Fluids, als auch, um diesem nach einer Verzögerung wieder das Ausfließen zu gestatten, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß es Einrichtungen (5), zum Leiten des Stroms des Fluids zu der Öffnung im Container aufweist, wobei das System frei von jeglichen beweglichen Teilen ist.
2. Spendersystem gemäß Anspruch 1, bei welchem die Öffnung (4) oberhalb des tiefsten Punktes des Containers plaziert ist, so daß etwas von dem Fluid innerhalb des Containers zurückbleibt, nachdem der Strom des Fluids geendet hat.
3. Spendersystem gemäß Anspruch 1 bis 2, wobei sich zum Ausgleich des Luftdruckes innerhalb und außerhalb des Containers, wenn der Container mit dem Fluid gefüllt wird, eine oder mehrere weitere Öffnungen (6) im oberen Teil des Containers befinden.
4. Spendersystem gemäß Ansprüchen 1 bis 3, wobei die Öffnung (4) in dem Container nicht-benetzend für das Fluid ist, um das Tropfen zu reduzieren.
5. Spendersystem gemäß Anspruch 4, wobei die Öffnung (4) in dem Container eine hydrophobische Oberfläche besitzt, um das Tropfen eines wässrigen Fluids zu reduzieren.
6. Spendersystem gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 zur Benutzung in einem Toilettenbecken, mit Befestigungsmitteln zum Montieren des Containers innerhalb eines Toilettenbeckens.
7. Spendersystem gemäß Anspruch 6, weiterhin mit Einrichtungen zum Festhalten des Systems an Ort und Stelle unter dem Rand des Toilettenbeckens.
8. Spendersystem gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 zur Benutzung in Sprühreinigungsmaschinen, mit einem Ablenktrichter (15) zum Leiten des Wassers zu der Öffnung (14) im Container (10).
9. Spendersystem gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 zur Benutzung am Ende von Rohren und Hähnen, mit einem geeigneten Klemmteil (22) und einer Ablenkeinrichtung (25) zur Leitung des Fluids zu der Öffnung (24) im Container (20).
DE9090201892T 1989-07-27 1990-07-12 Vorratsbehaelter mit verzoegerter freigabe. Expired - Lifetime DE69001002T2 (de)

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