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Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zur Hinterlegung
von Wertsachen zum Gegenstand, mit einem Gehäuse zur Einführung
dieser Wertsachen, das einem Tresorschrank zugeordnet ist.
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Man kennt bereits Systeme zur Hinterlegung von Geldern oder
Wertsachen, mit einem Gehäuse, das mit einer Wandung eines
Tresorschrankes dank Befestigungsmittel fest verbunden ist und die
Einführung der Gelder bzw. der Wertsachen, die nach dieser
Einführung in die durch den Tresorschrank gebildete Umhüllung
befördert werden und fallen, gestattet (siehe Dokument
US-A-2 169 322).
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Diese Systeme sind den Händlern, die z.B. die Einnahme des Tages
in Sicherheit bringen wollen und dies ohne den Eingriff eines
Bankangestellten, sehr nützlich.
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Jedoch weisen diese Systeme Schwächen im Bereich der Befestigung
des Gehäuses an dem eigentlichen Tresorschrank auf. Diese
Befestigung wird im allgemeinen mit Hilfe von verriegelbaren
Bolzen durchgeführt, die nicht immer mechanischen und thermischen
Angriffen widerstehen können. Anders gesagt, war eine solche
Befestigung brechbar und die Einbrecher konnten verhältnismässig
leicht das Gehäuse zur Einführung der Wertsachen von dem
Tresorschrank trennen und somit Zugang zu dem Inhalt dieses
Tresorschrankes haben.
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Demzufolge hat die vorliegende Erfindung zum Ziel, diesen
Nachteilen abzuhelfen, indem sie eine praktisch untrennbare
Einführungsgehäuse-Tresorschrank-Gesamtheit, die fähig ist, sehr
wirksam Einbrüchen jeder Art standzuhalten, vorschlägt.
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Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Vorrichtung zur
Hinterlegung von Wertsachen zum Gegenstand, mit einem Gehäuse oder
dergleichen, das mit einer Wandung eines Tresorschrankes dank
Befestigungsmittel fest verbunden ist und die Einführung der
Wertsachen, die nachher in den Tresorschrank befördert werden,
gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten
Befestigungsmittel durch wenigstens zwei Pratzen gebildet werden,
die jeweils mit einem Ende, dem sogenannten ersten Ende, in dem
die beiden entgegensetzten Seitenwände des Gehäuses bildenden
Werkstoff verankert sind und die mit ihrem entgegengesetzten Ende,
dem sogenannten zweiten Ende eine Wandung des Tresorschrankes
durchsetzen, um an der besagten Wandung zurückgehalten zu werden.
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Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste Ende der
Pratzen umgebogen, um deren Verankerung in dem Werkstoff der
beiden entgegengesetzten Seitenwandungen des Gehäuses zu
gestatten, während das zweite Ende der Pratzen eine verringerte
Breite besitzt und eine in der Wandung des Tresorschrankes
gebildete Offnung entsprechender Gestalt durchsetzt.
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Somit im Fall des Bruches der Pratzen werden diese nicht in dem
Tresorschrank eindringen können, der somit vorteilhaft
verschlossen bleiben wird.
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Gemäss einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist das zweite
Ende der Pratzen wenigstens eine Öffnung zur Durchführung eines
sich an der Innenfläche einer Wandung des Tresorschrankes, wie
z.B. seiner oberen Wandung abstützenden, Keiles auf.
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Man wird hier andeuten, dass der vorgenannte Keil sich aus zwei
übereinanderliegenden und zusammenwirkenden Teilen zusammensetzt,
deren einer mit einer auf den anderen an der vorgenannten inneren
Fläche der Wandung des Tresorschrankes anliegenden Teil wirkenden
Schraube versehen ist.
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Der die Schraube aufweisende Teil des Keiles kann einen Winkel
bilden.
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Gemäss einer anderen Ausführungsform weist jede Pratze zwischen
ihren beiden Enden ein Loch auf, welches für wenigstens eines der
Löcher einen Durchlass für den Zapfen einer in dem Gehäuse zur
Einführung der Wertsachen drehbar angeordneten Trommel bildet.
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Gemäss noch einer anderen Ausführungsform dieser Vorrichtung ist
der Zapfen der Trommel zwischen zwei in einer Fläche jeder Pratze
im Bereich des vorgenannten Loches gebildeten abgesetzten Stufe
zum Teil eingelassene Lager angeordnet.
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Aber weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung werden
besser in der ausführlichen Beschreibung, die folgt und sich auf
die beigefügten nur beispielsweise angegebenen Zeichnungen
bezieht, erscheinen und in welchen :
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Die Figur 1 eine schematische schaubildliche Ansicht einer
Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen gemäss dieser
Erfindung ist ;
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Die Figur 2 eine Ansicht im senkrechten Schnitt in der Richtung
des Pfeiles II-II der Figur 1, des Gehäuses zur Einführung der
Wertsachen ist und eine der beiden Platten zur Befestigung des
Gehäuses an dem Tresorschrank im Grundriss veranschaulicht ;
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Die Figur 3 eine Ansicht im waagerechten Schnitt des Gehäuses zur
Einführung der Wertsachen in der Richtung des Pfeiles III-III der
Figur 1 ist ;
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Die Figur 4 eine Stirnansicht einer der Pratzen in der
eingeführten und an der oberen Wand des Tresorschrankes
zurückgehaltenen Stellung ist ; und
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Die Figur 5 eine Seitenansicht dieser Pratze in der Richtung des
Pfeiles V der Figur 4 ist und diese Pratze nochmals in der an der
oberen Wand des Tresorschrankes zurückgehaltenen Stellung zeigt.
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Bezugnehmend insbesondere auf die Figuren 1 bis 3, sieht man eine
Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen oder Geldern, mit
einem Gehäuse 1, das die Einführung dieser Wertsachen bzw. dieser
Gelder gestattet und das auf der Oberfläche eines Tresorschrankes
2, der selber mit dem Gehäuse 1 in Verbindung steht, wie es hier
nachstehend beschrieben wird, befestigt ist.
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Das Einführungsgehäuse l ist mit einem Pult 2, das im wesentlichen
mit einer Öffnung 3 durch welche die Wertsachen eingeführt werden,
ausgestattet ist und mit einem eine auf den Figuren 2 und 3 gut
sichtbare Trommel 5 betätigenden Handgriff 4 versehen.
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Diese Trommel 5 ist innen und im Durchmesser mit einem Kanal 6
versehen, der, durch Betätigung des Handgriffes 4, entweder
gegenüber der Öffnung 3, wie man es gut auf der Figur 2 sieht,
liegen kann oder in eine etwa senkrechte Lage gebracht werden
kann, um mit dem Inneren des Tresorschrankes 2 in Verbindung
stehen zu können.
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Dementsprechend durch Betätigung des Handgriffes 4 in einer
Richtung wird sich die Trommel 5 in der auf der Figur 2
dargestellten Stellung befinden, in welcher die durch die Öffnung
3 eingeführten Wertsachen bzw. Gelder in den Kanal 6 übergehen
werden und durch Betätigung des Handgriffes 4 in der anderen
Richtung wird die Trommel 5 sich drehen, um den Kanal 6 in der
Weise einer Schurre über einen Durchlass in der oberen Wand des
Tresorschrankes 2 zu bringen, so dass die Wertsachen bzw. Gelder
automatisch durch die Schwerkraft in das Innere des besagten
Tresorschrankes befördert werden.
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Erfindungsgemäss ist das Gehäuse 1 an dem Tresorschrank 2 durch
zwei Pratzen P befestigt, die jeweils mit einem Ende bzw. ersten
Ende 7 in zwei entgegengesetzten Seitenwänden 8 des besagten
Gehäuses verankert sind und mit ihrem entgegengesetzten Ende bzw.
zweiten Ende 9 die obere Wand 10 des Tresorschrankes 2, die man
zum Teil auf den Figuren 4 und 5 sieht, durchsetzen.
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Wie man es insbesondere auf diesen Figuren sieht, ist das Ende 7
jeder Pratze P in der Weise eines L 11 umgebogen, um die
Verankerung der Pratze in dem Werkstoff der beiden
entgegengesetzten Seitenwände 8 des Gehäuses 1 zum Einführen der
Wertsachen zu gestatten. Was das andere Ende 9 jeder Pratze P
anbetrifft, weist sie zwei Öffnungen 12 auf, die jeweils durch
einen durch zwei übereinanderliegende und zusammenwirkende jeweils
bei 13 und 14 auf den Figuren 4 und 5 angedeutete Teile bzw.
Halbkeile gebildeten Keil durchsetzt werden.
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Der eine 14 der Halbkeile weist die Gestalt eines Winkels auf und
umfasst eine Schraube 15, die auf den anderen Halbkeil 13
einwirken kann, der sich an der Innenfläche 10a der oberen Wand 10
des Tresorschrankes 2 abstützt.
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Somit dank der Schraube 15 erzielt man ein gutes Anliegen der
unteren bzw. Bodenwand 1a des Gehäuses 1 an der oberen Wand 10 des
Tresorschrankes 2 und dies durch eine Zugwirkung an dem Gehäuse,
welches sich an den Tresorschrank anlegt. Ausserdem dank der
winkelförmigen Gestalt des Halbkeiles 14 vermeidet man jeden
Auswurf dieses durch die Schraube 15 im Eingriff mit dem Halbkeil
13 bleibenden Halbkeiles im Fall eines seitlichen Angriffes der
Gehäuse-Schrank-Einheit.
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Wie es deutlich auf den Figuren 2 und 4 erscheint, besitzt das
Ende 9 jeder Pratze P eine verringerte Breite, wie bei 16
angedeutet und durchsetzt eine in der oberen Wand 10 des
Tresorschrankes 2 gebildete etwa kegelförmige Öffnung 17
entsprechender Gestalt. Anders gesagt, passt sich die Öffnung 17
an die Gestalt des Endes 9 jeder Pratze P an, so dass man nicht
die Pratze herausziehen kann, indem man sie zum Inneren des
Tresorschrankes hin schiebt, in dem Fall, wo, unter der Wirkung
eines Einbruches, die Pratzen abgeschnitten sein würden. Dies
bedeutet, dass der Einbrecher nicht Zugang zu dem Tresorschrank
durch die Öffnung 17, die durch das Ende 9 der Pratzen
verschlossen bleiben wird, haben wird.
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Man sieht noch auf den Figuren 4 und 5, dass jede Pratze P ein
Loch 18 zwischen den Enden 7 und 9 aufweist.
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Bezugnehmend auf den rechten Teil der Figur 3 sieht man, dass
eines dieser Löcher 18 als Durchlass für den Zapfen l9 der in dem
Gehäuse 1 zwischen zwei bei 20 auf den Figuren 2 und 3
angedeuteten Lagern drehbar angeordneten Trommel 5 dient.
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Der Angriff 4 betätigt über ein bei 22 auf der Figur 3 sichtbares
Zahnradgetriebe die Drehung des mit der Trommel 5 fest verbundenen
Zapfens 19.
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Auf der Figur 3 sieht man, dass die den Zapfen bzw. die Welle 19
der Trommel 5 drehbar tragenden Lager 20 zum Teil in einer, in
einer Fläche jeder Pratze P im Bereich des Loches 18
gebildeten abgesetzten Stufe 21 eingelassen sind, wobei diese
abgesetzte Stufe 21 auf den Figuren 4 und 5 vollkommen sichtbar
ist.
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Erfindungsgemäss hat man also ein System zur Hinterlegung von
Wertsachen mit zugeordneten Einführungsgehäuse und Tresorschrank
geschaffen und dies in einer äusserst festen Weise, die fähig ist,
den mechanischen oder sogar thermischen Einbrüchen wirksam
dahingehend zu widerstehen, dass die die Befestigung der beiden
Elemente aneinander gestattenden Pratzen nicht nur eine
ausgezeichnete Befestigung bilden, sondern sogar den Zugang zu dem
inneren Volumen des Tresorschrankes wegen ihrer besonderen Gestalt
verbieten.
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Die Erfindung ist keineswegs auf die beschriebene und
veranschaulichte Ausführungsform, die nur beispielsweise angegeben
worden ist, beschränkt.
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Somit könnte das Ende zur Verankerung der Pratzen in dem Werkstoff
der Seitenwände des Gehäuses zur Einführung der Wertsachen ein
anderes, als dasjenige, das beschrieben und dargestellt worden
ist, sein. Ebenso kann die Gestalt der Keile zum Zurückhalten
dieser Pratzen an der oberen Wand des Tresorschrankes gleichfalls
sich von derjenigen, die beschrieben und dargestellt worden ist,
unterscheiden.