DE69001069T2 - Tresoranlage umfassend eine Eingabevorrichtung verbunden an einen Wertschrank. - Google Patents

Tresoranlage umfassend eine Eingabevorrichtung verbunden an einen Wertschrank.

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DE69001069T2
DE69001069T2 DE90403774T DE69001069T DE69001069T2 DE 69001069 T2 DE69001069 T2 DE 69001069T2 DE 90403774 T DE90403774 T DE 90403774T DE 69001069 T DE69001069 T DE 69001069T DE 69001069 T2 DE69001069 T2 DE 69001069T2
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    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F19/00Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
    • G07F19/20Automatic teller machines [ATMs]
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G7/00Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen zum Gegenstand, mit einem Gehäuse zur Einführung dieser Wertsachen, das einem Tresorschrank zugeordnet ist.
  • Man kennt bereits Systeme zur Hinterlegung von Geldern oder Wertsachen, mit einem Gehäuse, das mit einer Wandung eines Tresorschrankes dank Befestigungsmittel fest verbunden ist und die Einführung der Gelder bzw. der Wertsachen, die nach dieser Einführung in die durch den Tresorschrank gebildete Umhüllung befördert werden und fallen, gestattet (siehe Dokument US-A-2 169 322).
  • Diese Systeme sind den Händlern, die z.B. die Einnahme des Tages in Sicherheit bringen wollen und dies ohne den Eingriff eines Bankangestellten, sehr nützlich.
  • Jedoch weisen diese Systeme Schwächen im Bereich der Befestigung des Gehäuses an dem eigentlichen Tresorschrank auf. Diese Befestigung wird im allgemeinen mit Hilfe von verriegelbaren Bolzen durchgeführt, die nicht immer mechanischen und thermischen Angriffen widerstehen können. Anders gesagt, war eine solche Befestigung brechbar und die Einbrecher konnten verhältnismässig leicht das Gehäuse zur Einführung der Wertsachen von dem Tresorschrank trennen und somit Zugang zu dem Inhalt dieses Tresorschrankes haben.
  • Demzufolge hat die vorliegende Erfindung zum Ziel, diesen Nachteilen abzuhelfen, indem sie eine praktisch untrennbare Einführungsgehäuse-Tresorschrank-Gesamtheit, die fähig ist, sehr wirksam Einbrüchen jeder Art standzuhalten, vorschlägt.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen zum Gegenstand, mit einem Gehäuse oder dergleichen, das mit einer Wandung eines Tresorschrankes dank Befestigungsmittel fest verbunden ist und die Einführung der Wertsachen, die nachher in den Tresorschrank befördert werden, gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Befestigungsmittel durch wenigstens zwei Pratzen gebildet werden, die jeweils mit einem Ende, dem sogenannten ersten Ende, in dem die beiden entgegensetzten Seitenwände des Gehäuses bildenden Werkstoff verankert sind und die mit ihrem entgegengesetzten Ende, dem sogenannten zweiten Ende eine Wandung des Tresorschrankes durchsetzen, um an der besagten Wandung zurückgehalten zu werden.
  • Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste Ende der Pratzen umgebogen, um deren Verankerung in dem Werkstoff der beiden entgegengesetzten Seitenwandungen des Gehäuses zu gestatten, während das zweite Ende der Pratzen eine verringerte Breite besitzt und eine in der Wandung des Tresorschrankes gebildete Offnung entsprechender Gestalt durchsetzt.
  • Somit im Fall des Bruches der Pratzen werden diese nicht in dem Tresorschrank eindringen können, der somit vorteilhaft verschlossen bleiben wird.
  • Gemäss einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist das zweite Ende der Pratzen wenigstens eine Öffnung zur Durchführung eines sich an der Innenfläche einer Wandung des Tresorschrankes, wie z.B. seiner oberen Wandung abstützenden, Keiles auf.
  • Man wird hier andeuten, dass der vorgenannte Keil sich aus zwei übereinanderliegenden und zusammenwirkenden Teilen zusammensetzt, deren einer mit einer auf den anderen an der vorgenannten inneren Fläche der Wandung des Tresorschrankes anliegenden Teil wirkenden Schraube versehen ist.
  • Der die Schraube aufweisende Teil des Keiles kann einen Winkel bilden.
  • Gemäss einer anderen Ausführungsform weist jede Pratze zwischen ihren beiden Enden ein Loch auf, welches für wenigstens eines der Löcher einen Durchlass für den Zapfen einer in dem Gehäuse zur Einführung der Wertsachen drehbar angeordneten Trommel bildet.
  • Gemäss noch einer anderen Ausführungsform dieser Vorrichtung ist der Zapfen der Trommel zwischen zwei in einer Fläche jeder Pratze im Bereich des vorgenannten Loches gebildeten abgesetzten Stufe zum Teil eingelassene Lager angeordnet.
  • Aber weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung werden besser in der ausführlichen Beschreibung, die folgt und sich auf die beigefügten nur beispielsweise angegebenen Zeichnungen bezieht, erscheinen und in welchen :
  • Die Figur 1 eine schematische schaubildliche Ansicht einer Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen gemäss dieser Erfindung ist ;
  • Die Figur 2 eine Ansicht im senkrechten Schnitt in der Richtung des Pfeiles II-II der Figur 1, des Gehäuses zur Einführung der Wertsachen ist und eine der beiden Platten zur Befestigung des Gehäuses an dem Tresorschrank im Grundriss veranschaulicht ;
  • Die Figur 3 eine Ansicht im waagerechten Schnitt des Gehäuses zur Einführung der Wertsachen in der Richtung des Pfeiles III-III der Figur 1 ist ;
  • Die Figur 4 eine Stirnansicht einer der Pratzen in der eingeführten und an der oberen Wand des Tresorschrankes zurückgehaltenen Stellung ist ; und
  • Die Figur 5 eine Seitenansicht dieser Pratze in der Richtung des Pfeiles V der Figur 4 ist und diese Pratze nochmals in der an der oberen Wand des Tresorschrankes zurückgehaltenen Stellung zeigt.
  • Bezugnehmend insbesondere auf die Figuren 1 bis 3, sieht man eine Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen oder Geldern, mit einem Gehäuse 1, das die Einführung dieser Wertsachen bzw. dieser Gelder gestattet und das auf der Oberfläche eines Tresorschrankes 2, der selber mit dem Gehäuse 1 in Verbindung steht, wie es hier nachstehend beschrieben wird, befestigt ist.
  • Das Einführungsgehäuse l ist mit einem Pult 2, das im wesentlichen mit einer Öffnung 3 durch welche die Wertsachen eingeführt werden, ausgestattet ist und mit einem eine auf den Figuren 2 und 3 gut sichtbare Trommel 5 betätigenden Handgriff 4 versehen.
  • Diese Trommel 5 ist innen und im Durchmesser mit einem Kanal 6 versehen, der, durch Betätigung des Handgriffes 4, entweder gegenüber der Öffnung 3, wie man es gut auf der Figur 2 sieht, liegen kann oder in eine etwa senkrechte Lage gebracht werden kann, um mit dem Inneren des Tresorschrankes 2 in Verbindung stehen zu können.
  • Dementsprechend durch Betätigung des Handgriffes 4 in einer Richtung wird sich die Trommel 5 in der auf der Figur 2 dargestellten Stellung befinden, in welcher die durch die Öffnung 3 eingeführten Wertsachen bzw. Gelder in den Kanal 6 übergehen werden und durch Betätigung des Handgriffes 4 in der anderen Richtung wird die Trommel 5 sich drehen, um den Kanal 6 in der Weise einer Schurre über einen Durchlass in der oberen Wand des Tresorschrankes 2 zu bringen, so dass die Wertsachen bzw. Gelder automatisch durch die Schwerkraft in das Innere des besagten Tresorschrankes befördert werden.
  • Erfindungsgemäss ist das Gehäuse 1 an dem Tresorschrank 2 durch zwei Pratzen P befestigt, die jeweils mit einem Ende bzw. ersten Ende 7 in zwei entgegengesetzten Seitenwänden 8 des besagten Gehäuses verankert sind und mit ihrem entgegengesetzten Ende bzw. zweiten Ende 9 die obere Wand 10 des Tresorschrankes 2, die man zum Teil auf den Figuren 4 und 5 sieht, durchsetzen.
  • Wie man es insbesondere auf diesen Figuren sieht, ist das Ende 7 jeder Pratze P in der Weise eines L 11 umgebogen, um die Verankerung der Pratze in dem Werkstoff der beiden entgegengesetzten Seitenwände 8 des Gehäuses 1 zum Einführen der Wertsachen zu gestatten. Was das andere Ende 9 jeder Pratze P anbetrifft, weist sie zwei Öffnungen 12 auf, die jeweils durch einen durch zwei übereinanderliegende und zusammenwirkende jeweils bei 13 und 14 auf den Figuren 4 und 5 angedeutete Teile bzw. Halbkeile gebildeten Keil durchsetzt werden.
  • Der eine 14 der Halbkeile weist die Gestalt eines Winkels auf und umfasst eine Schraube 15, die auf den anderen Halbkeil 13 einwirken kann, der sich an der Innenfläche 10a der oberen Wand 10 des Tresorschrankes 2 abstützt.
  • Somit dank der Schraube 15 erzielt man ein gutes Anliegen der unteren bzw. Bodenwand 1a des Gehäuses 1 an der oberen Wand 10 des Tresorschrankes 2 und dies durch eine Zugwirkung an dem Gehäuse, welches sich an den Tresorschrank anlegt. Ausserdem dank der winkelförmigen Gestalt des Halbkeiles 14 vermeidet man jeden Auswurf dieses durch die Schraube 15 im Eingriff mit dem Halbkeil 13 bleibenden Halbkeiles im Fall eines seitlichen Angriffes der Gehäuse-Schrank-Einheit.
  • Wie es deutlich auf den Figuren 2 und 4 erscheint, besitzt das Ende 9 jeder Pratze P eine verringerte Breite, wie bei 16 angedeutet und durchsetzt eine in der oberen Wand 10 des Tresorschrankes 2 gebildete etwa kegelförmige Öffnung 17 entsprechender Gestalt. Anders gesagt, passt sich die Öffnung 17 an die Gestalt des Endes 9 jeder Pratze P an, so dass man nicht die Pratze herausziehen kann, indem man sie zum Inneren des Tresorschrankes hin schiebt, in dem Fall, wo, unter der Wirkung eines Einbruches, die Pratzen abgeschnitten sein würden. Dies bedeutet, dass der Einbrecher nicht Zugang zu dem Tresorschrank durch die Öffnung 17, die durch das Ende 9 der Pratzen verschlossen bleiben wird, haben wird.
  • Man sieht noch auf den Figuren 4 und 5, dass jede Pratze P ein Loch 18 zwischen den Enden 7 und 9 aufweist.
  • Bezugnehmend auf den rechten Teil der Figur 3 sieht man, dass eines dieser Löcher 18 als Durchlass für den Zapfen l9 der in dem Gehäuse 1 zwischen zwei bei 20 auf den Figuren 2 und 3 angedeuteten Lagern drehbar angeordneten Trommel 5 dient.
  • Der Angriff 4 betätigt über ein bei 22 auf der Figur 3 sichtbares Zahnradgetriebe die Drehung des mit der Trommel 5 fest verbundenen Zapfens 19.
  • Auf der Figur 3 sieht man, dass die den Zapfen bzw. die Welle 19 der Trommel 5 drehbar tragenden Lager 20 zum Teil in einer, in einer Fläche jeder Pratze P im Bereich des Loches 18 gebildeten abgesetzten Stufe 21 eingelassen sind, wobei diese abgesetzte Stufe 21 auf den Figuren 4 und 5 vollkommen sichtbar ist.
  • Erfindungsgemäss hat man also ein System zur Hinterlegung von Wertsachen mit zugeordneten Einführungsgehäuse und Tresorschrank geschaffen und dies in einer äusserst festen Weise, die fähig ist, den mechanischen oder sogar thermischen Einbrüchen wirksam dahingehend zu widerstehen, dass die die Befestigung der beiden Elemente aneinander gestattenden Pratzen nicht nur eine ausgezeichnete Befestigung bilden, sondern sogar den Zugang zu dem inneren Volumen des Tresorschrankes wegen ihrer besonderen Gestalt verbieten.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf die beschriebene und veranschaulichte Ausführungsform, die nur beispielsweise angegeben worden ist, beschränkt.
  • Somit könnte das Ende zur Verankerung der Pratzen in dem Werkstoff der Seitenwände des Gehäuses zur Einführung der Wertsachen ein anderes, als dasjenige, das beschrieben und dargestellt worden ist, sein. Ebenso kann die Gestalt der Keile zum Zurückhalten dieser Pratzen an der oberen Wand des Tresorschrankes gleichfalls sich von derjenigen, die beschrieben und dargestellt worden ist, unterscheiden.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Hinterlegung von Wertsachen mit einem Gehäuse oder dergleichen (1), das mit einer Wandung eines Tresorschrankes (2) dank Befestigungsmittel fest verbunden ist und die Einführung der Wertsachen, die nachher in dem Tresorschrank befördert werden, gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Befestigungsmittel durch wenigstens zwei Pratzen (P) gebildet sind, die jeweils mit einem Ende, dem sogenannten ersten Ende (7) in dem die beiden entgegengesetzten Seitenwände (8) des Gehäuses (1) bildenden Werkstoff verankert sind und die mit ihrem entgegengesetzten Ende, dem sogenannten zweiten Ende (9) eine Wandung des Tresorschrankes (2) durchsetzen, um an der besagten Wandung zurückgehalten zu werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (7) der Pratzen (P) umgebogen (11) ist, um deren Verankerung in dem Werkstoff der beiden entgegengesetzten Seitenwandungen (8) des Gehäuses (1) zu gestatten, während das zweite Ende (9) der Pratzen (P) eine verringerte Breite (16) besitzt und eine in der Wandung (10) des Tresorschrankes gebildete Oeffnung (17) entsprechender Gestalt durchsetzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (9) der Pratzen (P) wenigstens eine Oeffnung (12) zur Durchführung eines sich an der Innenfläche (10a) einer Wandung des Tresorschrankes, wie zum Beispiel seiner oberen Wandung (10) abstützenden Keiles aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte Keil aus zwei übereinander liegenden und zusammenwirkenden Teilen besteht, deren eine (14) mit einer auf den anderen an der vorgenannten inneren Fläche der Wandung des Tresorschrankes (2) anliegenden Teil (13) wirkenden Schraube (15) versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schraube (15) aufweisende Teil (14) des vorgenannten Keils einen Winkel bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Pratze (P) zwischen ihren beiden Enden (7,9) ein Loch (18) aufweist, welches für wenigstens eines der Löcher eine Durchführung für den Zapfen (19) einer in dem vorgenannten Gehäuse (1) drehbar angeordneten Trommel (5) bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (19) der Trommel (5) zwischen zwei in einer, in einer Fläche jeder Pratze (P) im Bereich des vorgenannten Loches (18) gebildeten abgesetzten Stufe (21) zum Teil eingelassene Lager (20) angeordnet ist.
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