DE69005455T2 - Verfahren und vorrichtung zum schieben von torpedos. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum schieben von torpedos.

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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/20Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
    • F41A9/22Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating in a horizontal direction

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schieben eines Torpedos, wobei der Torpedo aus einer axial und radial arretierten Stellung in einer Führungsbahn (einem Träger) freigegeben und längs der Führungsbahn (des Trägers) axial in Vorwärtsrichtung zu einem Torpedorohr geschoben wird, das in einem Abstand, der kürzer ist als die Länge des Torpedos, von der Führungsbahn angeordnet ist.
  • Bei einem mit Torpedos bewaffneten und mit Torpedorohren versehenen Unterseeboot sind die Torpedos im Betrieb (bei Fahrt) des Unterseeboots normalerweise in Schächten o.dgl. festgelegt. Für Kampfbereitschaft muß der Torpedo von der Führungsbahn (vom Träger) zum Torpedorohr geschoben werden, während letzteres geschlossen ist. Da das Torpedorohr für den Lademann zugänglich sein muß, reicht die Führungsbahn (der Träger) nicht vollständig bis zum Torpedorohr; aus diesem Grund ergeben sich Probleme beim Schieben des letzten Stücks des Torpedos über die Strecke zwischen der Führungsbahn (dem Träger) und dem Torpedorohr.
  • Gemäß herkömmlicher Technik wurde dieses Schieben mit Hilfe loser Drähte bzw. Drahtseilzüge o.dgl. bewerkstelligt, an denen irgendeine Art einer mit dem Torpedo verbundenen Ladeeinrichtung angebracht ist. Da der Raum innerhalb eines Unterseeboots sehr eingeschränkt ist, warf diese Operation (bisher) größere Probleme auf. Bei bisherigen Konstruktionen wurde für das letzte Stück des Schiebewegs eine Rammstange benutzt.
  • Ein anderes System zum Laden eines Torpedos ist in der GB-A-146860 offenbart. Dieses System umfaßt Einrichtungen zum Angreifen am Torpedo, eine Führung und ein Torpedorohr.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Ausschaltung der oben geschilderten Probleme. Eine andere Aufgabe besteht in einer Vereinfachung der Handhabung für den Lademann, u.a. unter Vermeidung eines Hebens einer schweren Last.
  • Die Lösung der obigen Aufgaben gelingt erfindungsgemäß mit (einem Verfahren und) einer Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 bzw. Anspruch 3.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist nachstehend eine Ausführungsform derselben anhand der beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2 eine Schnittansicht eines Teils der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 3A und 3B perspektivische Darstellungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Startposition und
  • Fig. 4A und 4B perspektivische Darstellungen eines Teils der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 veranschaulicht allgemein die Anordnung eines Torpedos 10, der vor einem Torpedorohr 11 in einem Unterseeboot positioniert ist. Zu beachten ist, daß der Torpedo aus Darstellungsgründen an zwei Stellen (weg)geschnitten und in der Realität im Verhältnis zu der in Fig. 1 gezeigten Person länger ist. Im Betrieb (in Fahrt) des Unterseeboots ist der Torpedo mit Hilfe von Bändern oder Schellen 12, 13 in einer als Schacht geformten Führungsbahn 15 festgelegt. Der Abstand zwischen dem Schacht und dem Torpedorohr ist wesentlich kürzer als die Länge des Torpedos. Eine sog. Ladeeinrichtung 14 ist trennbar am hinteren Teil des Torpedos angebracht. Die Ladeeinrichtung umfaßt einen Lade(einrichtungs)kopf 14A und einen am Torpedo angebrachten Lade(einrichtungs)halter 14B. Die Vorwärtsverschiebung der Ladeeinrichtung im Schacht ist nachstehend anhand der Fig. 3 und 4 näher beschrieben, während der Schacht in Fig. 1 dargestellt ist. Aus Fig. 2 geht hervor, daß ein Mitnehmer 16 in Form einer Kette im Schacht verläuft. Die Kette wird durch einen herkömmlichen Motor 19 über ein Getriebe angetrieben.
  • Aus Fig. 2 geht hervor, daß der Schacht mit zwei Gleitschienen 20A und 20B ausgestattet ist, auf denen der Torpedo während seiner Verschiebung zum Torpedorohr gleitet. Zwischen den Gleitschienen ist eine langgestreckte, dreiteilige Führungsschiene 21 eines U-förmigen Querschnitts
  • angeordnet. Innenseitig läuft auf der Basis bzw. Sohle der Führungsschiene ein Teil bzw. Trum der Kette 16. Das Rücklauftrum der Kette läuft an der Unterseite der Führungsschiene 21. Eine Doppelzahnstange 18 ist auf zwei Absätzen 22, die von den lotrechten Schenkeln der Führungsschiene nach innen ragen, gleitfähig angeordnet. Die Zähne der Doppelzahnstange 18 sind etwa auf gleicher Höhe wie die Oberseite(n) der Schenkel der Führungsschiene angeordnet.
  • Das Aussehen der Ladeeinrichtung 14 ist in den Fig. 3A und 3B dargestellt. Mit Hilfe von drei lotrecht angeordneten Einstellschrauben 23, 24 und 25 sind verschiedene Teile der Ladeeinrichtung abwärts gegen die Kette 16, die Doppelzahnstange 18 (vgl. Fig. 4B) bzw. die Führungsschiene 21 und von diesen aufwärts verschiebbar. Der Ladehalter 14B enthält auch eine Kupplung 26, die trennbar mit dem Torpedo verbunden ist (vgl. Fig. 4A).
  • Die Funktion der Ladeeinrichtung 14 ist nachstehend anhand der Fig. 3A und 3B beschrieben. In der Startposition wird die Einstellschraube 23 aufwärts (heraus)geschraubt, wodurch ein in der Ladeeinrichtung getragenes (gelagertes) größeres Kettenrad 27 außer Eingriff mit der Kette 16, die sich in dieser Stellung im Stillstand befindet, angehoben wird. Ferner wird auch die Einstellschraube 25 aufwärts geschraubt, wodurch in der Doppelzahnstange unter Federbelastung schwenkbar gehalterte Klinken 29 (vgl. Fig. 4A) in Ausnehmungen 30 im oberen Teil der Schenkel der Führungsschiene 21 abgesenkt werden und damit die Doppelzahnstange 18 gegenüber der Führungsschiene 21 arretiert wird. Die Einstellschraube 24 wird nach unten (hinein)geschraubt, so daß eine Antriebs- oder Mitnehmerstange 31 (vgl. auch Fig. 4B) mit der Kette 16 in Eingriff gelangt. In dieser Stellung wird die Kette 16 mittels des Antriebsmotors 19 bewegt, wobei das obere Trum der Kette in Richtung auf das Torpedorohr verschoben wird und über die Mitnehmerstange 31 auch die vollständige Ladeeinrichtung und den Torpedo mitnimmt. Wenn die Ladeeinrichtung das Ende der Führungsschiene 21 erreicht, werden die Bewegung der Kette angehalten und die Einstellschrauben auf nachstehend angegebene Weise nachgestellt.
  • Die Einstellschraube 23 wird nunmehr nach unten (hinein)geschraubt, wobei das größere Kettenrad 27 mit der Kette in Eingriff gelangt, während gleichzeitig zwei kleinere, auf der gleichen Welle wie das Kettenrad 27 sitzende Zahnräder 28 mit der Doppelzahnstange 18 in Eingriff gelangen. Außerdem wird die (genannte) Einstellschraube abwärts (hinein)geschraubt, um die Doppelzahnstange 18 von der Führungsschiene 21 zu entkoppeln, indem die Klinken 29 nach unten gepreßt und aus der Position in den Ausnehmungen 30 verschwenkt werden. Gleichzeitig wird der Ladehalter 14B in der Doppelzahnstange fixiert. Die Einstellschraube 24 wird aufwärts (heraus)gedreht, um die itnehmerstange 31 aus dem Eingriff mit der Kette auszurücken. Die beiden Hauptteile der Ladeeinrichtung, d.h. Lade(einrichtungs)kopf 14A und Lade(einrichtungs)halter 14B, sind oder werden trennbar verbunden. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Hauptteile mittels einer äußeren Spannstange 32 verbunden sind; in anderer Ausführungsform wirkt dagegen die Einstellschraube 25 auf eine nicht dargestellte interne Arretiervorrichtung, welche diese Hauptteile voneinander entkoppelt. Wenn durch den Antriebsmotor wiederum das obere Trum der Kette in Richtung auf das Torpedorohr angetrieben wird, drehen sich das größere Kettenrad 27 und die kleineren Zahnräder 28. Dadurch wird der Doppelzahnstange 18 eine Vorwärtsbewegung erteilt, die auch auf den daran montierten Ladehalter 14B ausgeübt wird.
  • In der Stellung gemäß Fig. 4 ist die Doppelzahnstange ein kurzes Stück aus der Führungsschiene 21 heraus verschoben worden. Die Verschiebung wird dann fortgesetzt, bis der Torpedo die vorgesehene Position im Torpedorohr erreicht hat.

Claims (5)

1. Verfahren zum Schieben eines Torpedos (10),
wobei der Torpedo (10) aus einer axial und radial arretierten Stellung in einer Führungsbahn (15) freigegeben und längs der Führungsbahn (15) axial in Vorwärtsrichtung zu einem Torpedorohr (11) geschoben wird, das in einem Abstand, der kürzer ist als die Länge des Torpedos, von der Führungsbahn angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine trennbar am Torpedo montierte Ladeeinrichtung (14) mit einem sich parallel zur Führungsbahn (15) bewegenden, angetriebenen Mitnehmer (16) zusammengreift,
daß der Mitnehmer (16) (sich) zum Torpedorohr (11) verschiebt bzw. verschoben wird,
daß ein mit dem Torpedo verbundenes Teil der Ladeeinrichtung (14) aus dem Eingriff mit dem Mitnehmer (16) freigegeben wird und mit einer aus der Führungsbahn ausfahrbaren Stange (18) zusammengreift,
daß (sich) der Mitnehmer wiederum in Richtung auf das Torpedorohr verschiebt bzw. verschoben wird,
daß die Verschiebung des Mitnehmers in eine Linearbewegung der Stange (18) umgesetzt wird und daß die Verschiebung des Mitnehmers angehalten wird, wenn der Torpedo eine vorgesehene Stellung im Torpedorohr erreicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Verschiebung des Mitnehmers rotierende Elemente (27; 28) in Drehung versetzt werden und
daß die Drehbewegung der rotierenden Elemente (27; 28) auf die Stange (18) übertragen wird.
3. Vorrichtung zum Schieben eines Torpedos (10) nach dem Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung eine Arretiereinrichtung (12; 13), eine Führungsbahn (15) und ein Torpedorohr (11), das in einem Abstand, der kürzer ist als die Länge des Torpedos, von der Führungsbahn angeordnet ist, umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit einer Antriebseinrichtung (19) verbundener, verschiebbarer Mitnehmer (16) parallel zur Führungsbahn (15) angeordnet ist,
daß eine trennbar am Torpedo montierte Ladeeinrichtung (14) mit einer mit dem Mitnehmer (16) verbindbaren Greifeinrichtung (31) versehen ist,
daß eine Stange (18) aus der Führungsbahn (15) ausfahrbar angeordnet ist,
daß ein Teil (14B) der Ladeeinrichtung, mit dem Torpedo verbunden, mit einer Kupplungseinrichtung (25) zum Verbinden des Teils (14B) mit der Stange (18) versehen ist,
daß die Ladeeinrichtung (14) mit einer Umsetz- oder Ubertragungseinrichtung (27; 28) zum Umsetzen der Verschiebung des Mitnehmers (16) in eine Linearbewegung der Stange (18) versehen ist und
daß die Antriebseinrichtung (19) mit einer Betätigungseinrichtung (33) zum Verbinden und Trennen der Antriebseinrichtung (19) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (18) als Zahnstange ausgebildet ist,
daß der Mitnehmer als Kette ausgebildet ist und
daß die Umsetz- oder Ubertragungseinrichtung (27; 28) mindestens ein größeres, für Eingriff mit der Kette ausgebildetes (Ketten-)Rad (27) und mindestens ein kleineres, für Eingriff mit der Zahnstange ausgebildetes (Zahn-)- Rad (28) umfaßt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahn (15) eine Führungsschiene (21) eines U-förmigen Querschnitts umfaßt und
daß die Stange (18) als Doppelzahnstange eines U- förmigen Querschnitts ausgebildet und in der Führungsschiene (21) geführt ist.
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