DE69007738T2 - Haarbehandlungsmittel. - Google Patents

Haarbehandlungsmittel.

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haarbehandlungszusammensetzung mit einer niedrigmolekularen Verbindung, die im Haarschaft festgehalten werden soll.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bestimmte 2-Hydroxyalkansäuren wurden Zusammensetzungen zur topischen Applikation auf die Haut zum Zwecke einer Erhöhung der Dehnbarkeit und einer Verbesserung des Aussehens der Haut einverleibt.
  • In der EP-A-0 403 303 ist die Kombination einer 2-Hydroxyoctansäure, eines Konditioniermittels und von Duftstoffen und Farbstoffen offenbart. Die Funktion der 2-Hydroxyoctansäure besteht in einer Erhöhung der Elastizität des Haares. Das Problem einer Verstärkung einer Abgabe eines Duftstoffs oder Farbstoffs an den Haarschaft ist nicht offenbart.
  • In der GB-A-2 116 036 (Unilever) sind Zusammensetzungen offenbart, die eine substituierte Octansäure (einschließlich 2-Hydroxyoctansäure und 2-Ketooctansäure) zusammen mit einem C&sub2;- bis C&sub4;- Alkyllactat umfassen. Es wird gesagt, daß diese Zusammensetzungen den Zustand der Haut verbessern.
  • Es ist bekannt, daß bestimmte Verbindungen das Eindringen von Farbstoffen in den Haarschaft verstärken. Die EP-A-161 073 (Repligen) offenbart beispielsweise die Verwendung einer Reihe von Verbindungen, bei denen es sich um Alkohole, Phenole oder Ester handelt, zur Unterstützung des Eindringens von Dopa und seinen Analogen in das Haar. Dopa ist ein Farbstoffvorläufer, der praktisch in Wasser und Lösungsmitteln unlöslich ist und bei alleiniger Applikation nur in geringem Maße in das Haar eindringen würde.
  • Wir haben nun festgestellt, daß bestimmte 2-Hydroxyalkansäuren das Eindringen einiger niedrigmolekularer Moleküle in den Haarschaft unterstützen.
  • Die niedrigmolekulare Verbindung wird im Haarschaft wirksamer festgehalten als wenn die 2-Hydroxyalkansäuren in der Zusammensetzung nicht vorhanden wären.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Folglich liefert die Erfindung eine wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung, die
  • (i) 0,05 bis 5 Gew.% einer nichtsauren Verbindung, bei der es sich um einen Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer eines Molekulargewichts nicht über 5.000 handelt, und
  • (ii) 0,05 bis 30 Gew.% einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Mischungen davon, die als Verstärker für eines Eindringens der nichtsauren Verbindung in den Haarschaft wirkt,
  • umfaßt.
  • Die Erfindung umfaßt des weiteren ein Verfahren zur Abgabe einer nichtsauren niedrigmolekularen Verbindung an Haar, um in den Haarschaft einzudringen, das die Stufe eines Inberührungbringens von Haar mit einer wäßrigen Zusammensetzung, die
  • (i) 0,05 bis 5 Gew.% einer nichtsauren Verbindung, bei der es sich um einen Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer eines Molekulargewichts von nicht über 5.000 handelt, und
  • (ii) 0,05 bis 30 Gew.% einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Gemischen davon, die als Verstärker eines Eindringens der nichtsauren Verbindung in den Haarschaft wirkt, umfaßt,
  • umfaßt.
  • Die Erfindung umfaßt des weiteren die Verwendung einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoct ansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Mischungen davon, als Verstärker eines Eindringens einer nichtsauren Verbindung eines Molekulargewichts von weniger als 5.000 in den Haarschaft, wobei die nichtsaure Verbindung aus Haarfarbstoffen, Haarfarbstoffvorläufern und Duftstoffen ausgewählt ist.
  • Detailierte Beschreibung der Erfindung 2-Hydroxyalkansäure
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfaßt eine 2-Hydroxyalkansäure, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Mischungen davon, in einer Menge von 0,05 bis 30 Gew.%. Bei der 2- Hydroxyalkansäure handelt es sich vorzugsweise um 2-Hydroxyoctansäure. Die 2-Hydroxyalkansäure ist vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% vorhanden.
  • Der pH-Wert der erfindungsgemäßen Haarbehandlungszusammensetzung wird zweckmäßigerweise unter 7, vorzugsweise bei einem pH-Wert zwischen 2,5 und 5 gehalten. Dies läßt sich in einfacher Weise durch die saure Natur der Hydroxyalkansäure selbst oder vorzugsweise durch die Zugabe einer Cosäure erreichen. Die Cosäure kann in einer zur Einstellung des pH-Werts der Zusammensetzung auf einen Wert von 2,5 bis 5 ausreichenden Menge einverleibt sein. Eine geeignete Menge beträgt bis zu 5 Gew.%, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.%.
  • Das Haar ist ein wirksamer Puffer und kann einen Verlust der Eindringungsverstärkungswirkung der 2-Hydroxyalkansäure bei einem pH-Wert der Zusammensetzung von mehr als 7 bewirken.
  • Bevorzugte Beispiele von Cosäuren sind Zitronensäure und Milchsäure.
  • Die nichtsaure niedrigmolekulare Verbindung
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfaßt ferner eine nichtsaure niedrigmolekulare Verbindung in einer Menge von 0,05 bis 5 Gew.%.
  • Das Molekulargewicht liegt zweckmäßigerweise nicht über 5.000, vorzugsweise unter 3.000. Im allgemeinen sind Verbindungen mit einem Molekulargewicht von mehr als 5.000 zu groß, um in den relativ kurzen Kontaktzeiten, die den Haarprodukten zur Verfügung stehen, in den Haarschaft einzudringen.
  • Die nichtsaure niedrigmolekulare Verbindung kann beispielsweise aus einem Farbstoff oder Farbstoffvorläufer, der vorzugsweise aus oxidativen Haarfarbstoffen, autooxidativen Haarfarbstoffen, Metallchelatfarbstoffen, Direktfarbstoffen, Melaninvorläufern oder Mischungen davon ausgewählt ist, bestehen.
  • Besonders geeignete Beispiele für Haarfarbstoffe sind Nahrungsmittelrot 9 (CI Nr. 16185), vertrieben unter der Handelsbezeichnung AMARANTH, Nahrungsmittelrot 14 (CI Nr. 45430), vertrieben unter der Handelsbezeichnung ERYTHROSINE, Nahrungsmittelrot 3 (CI Nr. 14720), vertrieben unter der Handelsbezeichnung CARMOSINE, Nahrungsmittelrot 7 (CI Nr. 16255), vertrieben unter der Handelsbezeichnung PONCEAU 4R, Nahrungsmittelgelb 13 (CI Nr. 47005), vertrieben unter der Handelsbezeichnung QUINOLINE YELLOW, Säureschwarz (CI Nr. 28440), vertrieben unter der Handelsbezeichnung BLACK PN.
  • Wenn es sich bei der nichtsauren niedrigmolekularen Verbindung um einen Farbstoff oder Farbstoffvorläufer handelt, liegt er vorzugsweise in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.% vor.
  • Die nichtsaure niedrigmolekulare Verbindung zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann alternativ aus einem Duftstoff bestehen.
  • Geeignete Beispiele für die Duftstoffe sind Eugenol, 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol, ortho-tert.-Butylcyclohexylacetat und 9-Decen-1-ol oder gesetzlich geschützte Duftstoffe, die Mischungen von Duftstoffkomponenten enthalten.
  • Wenn die nichtsaure niedrigmolekulare Verbindung aus einem Duftstoff besteht, liegt er vorzugsweise in der Zusammensetzung in einer Menge von 0,5 bis 1 Gew.% vor.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ferner bestimmte auf dem einschlägigen Fachgebiet bekannte und für die erforderliche besondere Rezeptur notwendige Bestandteile umfassen. Die Zusammensetzung kann als Shampoo, Konditioner, bzw. Lockerungsmittel, Stylingmousse oder Stylinglotion, Haarspray oder Festigungs- bzw. Härtungszusammensetzung oder als irgendeine andere Zusammensetzung mit der Eignung zur Applikation auf das Haar formuliert sein. Beispiele für andere Bestandteile sind Netzmittel, eine Viskosität steuernde Mittel, eine Löslichkeit steuernde Mittel, Schaumverstärker, Trübungsmittel, Duftstoffe, Farbstoffe, Konditioniermittel, Konservierungsmittel, Proteine, Polymere, Puffermittel und Wasser.
  • Verfahren
  • Die erfindungsgemäße Haarbehandlungszusammensetzung wird durch Vermischen der erforderlichen Bestandteile in den speziellen Mengen miteinander zubereitet bzw. formuliert.
  • Vorteile der Erfindung
  • Es wurde gezeigt, daß in der erfindungsgemäßen Haarbehandlungszusammensetzung die 2-Hydroxyalkansäure das Eindringen der nichtsauren niedrigmolekularen Verbindungen in den Haarschaft verstärkt. Die Zusammensetzung liefert deshalb ein verbessertes Abgabesystem für Moleküle, z.B. Haarfarbstoffe oder Duftstoffe. Wenn ein Haarfarbstoffmolekül beispielsweise in den Haarschaft eindringt, wird die Farbe während des Waschens festgehalten und die ursprüngliche Farbe des Haares nur in dem neuen Haarwachstum sichtbar. Wenn in ähnlicher Weise Duftstoffmoleküle in das Innere des Haarschafts in Gegenwart einer 2-Hydroxyalkansäure abgegeben werden, bleibt der Duftstoff im Haar eine viel längere Zeitdauer lang wahrnehmbar als wenn die Duftstoffmoleküle nur auf der Oberfläche des Haarschafts festgehalten werden.
  • Vergleichsuntersuchungen
  • Die Wirkung der 2-Hydroxyalkansäuren auf das Eindringen nichtsaurer niedrigmolekularer Verbindungen ist durch die folgenden Vergleichsuntersuchungen dargestellt.
  • Vergleichsuntersuchung 1
  • Haarbüschel eines blondes Haares wurden mit einer Lösung bei einem pH-Wert von 3,0, die 2 Gew.% 2-Hydroxyoctansäure und 1 Gew.% BLACK PN, einen wasserlöslichen sauren schwarzen Nahrungsmittelfarbstoff, enthielt, behandelt. Die Haarbüschel behielten eine dunkelgraue Farbe, die gegenüber einem Waschen mit bis zu 5 Shampoonierungen beständig erhalten blieb. Vergleichshaarbüschel, die mit einer ähnlichen Lösung ohne 2-Hydroxyoctansäure behandelt wurden, zeigten keine Schwärzung.
  • Vergleichsuntersuchung 2
  • Haarbüschel wurden mit einer Lösung bei einem pH- Wert von 3,0, die 1 Gew.% 2-Hydroxyoctansäure und 1 Gew.% der beiden wasserlöslichen anionischen Nahrungsmittelfarbstoffe, die als PONCEAU 4R und AMARANTH bekannt sind, enthielt, behandelt. Vergleichshaarbüschel wurden mit einer Farbstofflösung ohne 2-Hydroxyoctansäure behandelt. Es wurde gezeigt, daß in Gegenwart der 2-Hydroxyoctansäure eine deutliche Erhöhung des Einfärbens stattfand, und ferner, daß in Gegenwart der 2-Hydroxyoctansäure die Anisotropie des Einfärbens deutlich vermindert war.
  • Vergleichsuntersuchung 3
  • Haarbüschel wurden mit einer Lösung bei einem pH- Wert von 3,0, die 1 Gew.% 2-Hydroxyoctansäure, 1 Gew.% Milchsäure und 1 Gew.% PONCEAU 4R enthielt, behandelt. Vergleichshaarbüschel wurden mit einer ähnlichen Lösung ohne Milchsäure behandelt. Die Ergebnisse zeigten, daß eine Färbeverstärkung durch die 2-Hydroxyoctansäure in Gegenwart von Milchsäure deutlich verbessert war.
  • Vergleichsuntersuchung 4
  • 8 cm/1,5g Haarbüschel wurden 5 Min. lang in 90 g einer Lösung mit Natriumlaurylethersulfat mit durchschnittlich 2 Ethylenoxidresten (SLES 2EO), Eugenol und 1 Gew.% 2-Hydroxyoctansäure (Haar/Flüssigkeitsverhältnis 1/20 nach Gewicht) bei einem pH-Wert von 3,0 eingebracht. Nach Entfernen aus der Lösung wurden die Haarbüschel 30 sec lang unter laufendem Wasser gespült und anschließend 30 min lang bei 55ºC getrocknet. Die Haarbüschel wurden mit Hilfe einer paarweisen Vergleichsuntersuchung gegen Vergleichshaarbüschel, die in einer ähnlichen Weise, jedoch mit einer Lösung ohne 2-Hydroxyoctansäure behandelt worden waren, bewertet. 12 freiwillige Versuchspersonen wurden darum gebeten, 6 Paare Haarbüschel an Hand eines Vergleichs der Stärke und Intensität des Duftstoffs über einen Zeitraum von 48 Std zu bewerten. Die Ergebnisse der Bewertung sind in der folgenden Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1: Dufstoffstärkeeinschätzung wahrgenommene Duftstoffstärke System 3% SLES 2EO 0,5% Eugenol 1,2% SLES 2EO 0,05% Eugenol 0,3% SLES 2EO 0,05% Eugenol
  • Anmerkungen
  • + das mit einer Behandlunglösung, die 1 Gew.% 2-Hydroxyoctansäure enthielt, behandelte Haar wurde als dasjenige wahrgenommen, das einen deutlich stärkeren Geruch aufwies.
  • 0 es wurde kein deutlicher Unterschied wahrgenommen.
  • - das mit einer Vergleichslösung, die keine 2-Hydroxyoctansäure enthielt, behandelte Haar wurde als dasjenige wahrgenommen, das einen deutlich stärkeren Geruch aufwies.
  • Alle %-Angaben bedeuten Gew.%.
  • Die Erfindung wird des weiteren durch die folgenden Beispiele dargestellt.
  • Beispiel 1
  • Bei dem folgenden handelt es sich um ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Shampoos. Gew.% Alpha-olefinsulfonat Glucamat DOE 120(1) 2-Hydroxyoctansäure Zitronensäure Ortho-tert.-Butylcyclohexylacetat Konservierungsmittel, Farbstoff Wasser ausreichend auf 100
  • Der pH-Wert wurde mit Triethanolamin auf 3 bis 5 eingestellt.
  • (1) - Glucamat DOE 120 bedeutet Polyethylenglycol- 120-methylglucosedioleat.
  • Beispiel 2
  • Bei dem folgenden handelt es sich um ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Shampoos. Gew.% Alkylbenzolsulfonat Glucamat DOE 120 Ponceau 4R 2-Hydroxyoctansäure Duftstoff, Konservierungsmittel Wasser ausreichend auf 100
  • Der pH-Wert wurde mit Triethanolamin auf 3 bis 5 eingestellt.
  • Beispiel 3
  • Bei dem folgenden handelt es sich um ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Shampoos. Gew.% Alkylbenzolsulfonat Glucamat DOE 120 2-Hydroxydecansäure Milchsäure Carmosin Duftstoff, Konservierungsmittel Wasser ausreichend auf 100
  • Der pH-Wert wurde mit Triethanolamin auf 3 bis 5 eingestellt.
  • Beispiel 4
  • Bei dem folgenden handelt es sich um ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Konditioners bzw. Lockerungsmittels. Gew.% Cetyltrimethylammoniumchlorid Keto/Stearylalkohol Paraffinwachs Gyzerinmonostearat 2-Hydroxyoctansäure 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol Konservierungsmittel, Farbstoff Wasser ausreichend auf 100
  • Der pH-Wert wurde mit Triethanolamin auf 3 bis 5 eingestellt.
  • Beispiel 5
  • Bei dem folgenden handelt es sich um ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Konditioners. Gew. % Cetyltrimethylammoniumchlorid Keto/Stearylalkohol Natrosol 250 HR ² Amaranth 2-Hydroxyoctansäure Dufstoff, Konservierungsmittel Wasser ausreichend auf 100 2-Natrosol 250 HR bedeutet Hydroxyethylcellulose.
  • Der pH-Wert wurde mit Triethanolamin auf 3 bis 5 eingestellt.

Claims (16)

1. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung, umfassend:
(i) 0,05 bis 5 Gew.% einer nichtsauren Verbindung, bei der es sich um einen Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer eines Molekulargewichts nicht über 5.000 handelt, und
(ii) 0,05 bis 30 Gew.% einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Mischungen davon, die als Verstärker für ein Eindringen der nichtsauren Verbindung in den Haarschaft dient.
2. Wäßrige Haarbehandlungszusammenstzung nach Anspruch 1, wobei die saure Verbindung aus 2-Hydroxyoctansäure besteht.
3. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach Anpruch 1 oder Anspruch 2, wobei die saure Verbindung in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% vorliegt.
4. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Zusammensetzung des weiteren eine Cosäure in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% umfaßt.
5. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach Anspruch 4, wobei die Cosäure aus Milchsäure oder Zitronensäure besteht.
6. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer aus oxidativen Haarfarbstoffen, autooxidativen Haarfarbstoffen, Metallchelatfarbstoffen, Direktfarbstoffen, Melaninvorläufern oder Mischungen davon ausgewählt ist.
7. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung als Shampoo formuliert ist.
8. Wäßrige Haarbehandlungszusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Zusammensetzung als Haarkonditioner formuliert ist.
9. Verfahren zur Abgabe einer nichtsauren Verbindung, bei der es sich um einen Haarfarbstoff oder einen -farbstoffvorläufer eines Molekulargewichts nicht über 5.000 handelt, an das Haar, um in den Haarschaft einzudringen, umfassend den Schritt eines Inberührungbringens des Haars mit einer wäßrigen Zusammensetzung, die
(i) 0,05 bis 5 Gew.% der nichtsauren Verbindung eines Molekulargewichts von nicht über 5.000 und
(ii) 0,05 bis 30 Gew.% einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansure oder Mischungen davon, als einen Verstärker eines Eindringens in den Haarschaft umfaßt.
10. Verwendung einer sauren Verbindung, ausgewählt aus 2-Hydroxyhexansäure, 2-Hydroxyoctansäure, 2-Hydroxydecansäure oder Mischungen davon, als Verstärker des Eindringens einer nichtsauren Verbindung eines Molekulargewichtes nicht über 5.000, ausgewählt aus Haarfarbstoffen, -farbstoffvorläufern und Duftstoffen, in den Haarschaft.
11. Verwendung einer sauren Verbindung nach Anspruch 10, wobei die saure Verbindung aus 2-Hydroxyoctansäure besteht.
12. Verwendung einer sauren Verbindung nach Anspruch 10 oder 11, wobei die saure Verbindung in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% vorliegt.
13. Verwendung einer sauren Verbindung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei das Eindringen des weiteren durch die Verwendung einer Cosäure in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% verstärkt wird.
14. Verwendung einer sauren Verbindung nach Anspruch 13, wobei die Cosäure aus Milchsäure oder Zitronensäure besteht.
15. Verwendung einer sauren Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die nichtsaure Verbindung aus einem Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer besteht.
16. Verwendung einer sauren Verbindung nach Anspruch 15, wobei der Haarfarbstoff oder -farbstoffvorläufer aus oxidativen Haarfarbstoffen, autooxidativen Haarfarbstoffen, Metallchelatfarbstoffen, Direktfarbstoffen, Melaninvorläufern oder Mischungen davon ausgewählt ist.
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