DE69009588T2 - Verfahren und Anordnung zur Simulierung einer analogen Anzeige in Test-Instrumenten mit digitaler Anzeige. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Simulierung einer analogen Anzeige in Test-Instrumenten mit digitaler Anzeige.

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DE69009588T2
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    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf elektronische Testgeräte, die die Charakteristika von Wechselstrom-Signalen anzeigen. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Simulierung einer analogen Anzeige auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige. Hintergrund der Erfindung
  • Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige sind in Fachkreisen gut bekannt. Ein Beispiel für einen Spektrum- Analysator mit digitaler Anzeige ist das Modell 71000A modularer Spektrum-Analysator, hergestellt von Hewlett-Packard Company ("HP"), Palo Alto, Kalifornien. Spektrum- Analysatoren mit analoger Anzeige sind in Fachkreisen ebenfalls gut bekannt. Die Spektrum-Analysatoren Modelle 8558 und 8559, die von HP hergestellt werden, sind Beispiele.
  • Spektrum-Analysatoren mit analoger und digitaler Anzeige haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile, aber Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige erreichen als ein Ergebnis sowohl ihrer größeren Bandbreite -und Flexibilität als auch ihrer Anzeigestabilität und Konsistenz eine größere Popularität. Nichtsdestotrotz haben Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige verschiedene wünschenswerte Merkmale, die bisher bei Spektrum-Analysatorenn mit digitaler Anzeige aufgrund ihrer eigenen Beschränkungen nicht realisiert wurden.
  • Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige zeigen z.B. eine Charakteristik, die als "Überschreiben" bekannt ist, bei der der Kathodenstrahlröhre-Strahl einen Teil oder alles einer vorhergehenden Spur oder Spuren nachziehen kann, um sich schnell verändernde Intensitäten entlang der X-Y-Achsen vorzusehen. Sowohl der relative Intensitätspegel jegliches Abschnitts einer Spur als auch die Intensitätsänderung entlang einer Spur kann bedeutend sein und kann wichtige Informationen, z.B. der relative Betrag der Z-Achsen-Modulation des angezeigten Signals übertragen. Bekannte Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige sind im allgemeinen nicht fähig, einen Signalverlauf in dieser Art anzuzeigen.
  • Das Problem wird am besten durch Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 veranschaulicht. Fig. 1 stellt Spuren eines Signalverlaufs dar, der auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige, wie z.B. dem HP-Modell 8558 oder 8559, aufgezeichnet ist. (Die Bezeichnung "Signalverlauf", wie hier verwendet, ist nicht auf eine Zeit gegenüber Amplituden-Charakterisierung des Signals beschränkt, sondern wird in Verbindung mit Spektrum-Analysatoren, die ebenfalls eine Frequenz gegenüber Amplituden-Charakterisierung des Signals einschließen, verwendet.) Eine Spitze 100, als auch Nebenspitzen 110, die z.B. Rauschspitzen oder Harmonische darstellen, sind deutlich sichtbar. Das Rauschen 120 unter den Spitzen ist ebenfalls deutlich sichtbar. Von besonderem Interesse ist jedoch die sich verändernde Intensität der Spitzen 100, 110, die auf einer tatsächlichen Anzeige eines Spektrum-Analysators mit analoger Anzeige deutlich sichtbar wäre. (Tatsächliche Intensitätsänderungen können hier aufgrund der Beschränkungen bei der Wiedergabe einer tatsächlichen Spur lediglich mit schwarzer Tinte auf einem weißen Medium nicht effektiv dargestellt werden.) Das Rauschen 120 entlang der X-Y-Achsen ist ebenfalls von Interesse. Wie erwähnt, können der relative Intensitätspegel als auch die Intensitätsänderungen sowohl der Spitzen 100, 110 als auch des Rauschens 120 wichtige Informationen übertragen. Fig. 2 stellt eine Spur des gleichen Signalverlaufs dar, der auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige, wie z.B. dem HP 71000A, aufgezeichnet wurde. Wie gesehen werden kann, sind nicht lediglich die Nebenspitzen 110' und das Rauschen nicht ohne weiteres feststellbar, sondern auch bei einer tatsächlichen Anzeige würde der Intensitätspegel der Spur ebenfalls relativ konstant sein. Folglich sind die Informationen, die normalerweise durch die relativen Intensitätspegel entlang der X-Y-Achsen mit einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige übertragen werden, verloren.
  • Fig. 1 und 2 stellen ebenfalls einen weiteren wichtigen Vorteil von Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige und den entsprechenden Nachteil von Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige dar. Bezugnehmend auf Fig. 1 sind sowohl eine Unterspitze 140 als auch "Welligkeiten" 160 entlang der Grundlinie des Signalverlaufs mit der analogen Anzeige deutlich sichtbar. Bezugnehmend auf Fig. 2 sind jedoch sowohl die entsprechende Unterspitze 140' als auch die entsprechenden "Welligkeiten" 160' auf der digitalen Anzeige nicht ohne weiteres feststellbar und können tatsächlich, ohne zuerst den Vorteil des Sehens der Anzeige aus Fig. 1 zu haben, leicht übersehen werden.
  • Weiterhin schaffen Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige ein "Spurnachleuchten", nachdem die Spurdaten auf der Kathodenstrahlröhre von Spur zu Spur nicht sofort verloren werden. Folglich können mehrere Spuren gleichzeitig aufgezeichnet und dargestellt werden, sogar wenn das Eingangssignal durch den Spektrum-Analysator vor der Anzeige digital verarbeitet wurde. Bekannte, herkömmliche Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige zeichnen im allgemeinen nicht mehrere Spuren eines gegebenen Eingangssignals und schaffen daher kein Spurnachleuchten.
  • Die folgenden Beispiele stellen die Wichtigkeit der Informationen dar, die mit einem herkömmlichen Spektrum- Analysator mit digitaler Anzeige verloren werden oder ansonsten nicht ohne weiteres feststellbar sind. Bei einem Standard NTSC-Fernsehsignal (NTSC = National Television Systems Committee = US-Fernsehnorm) gibt es hin und wieder Interferenzen in dem Frequenzbereich zwischen dem Video-Träger und dem Farb-Träger. Wenn diese Interferenz nicht frequenzstabil, oder schwach, ist, kann es aufgrund des Mangels an Intensitätsveränderung und Nachleuchten schwierig sein, auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige diese zu entdecken. Ebenso können sogenannte "Schwarzimpuls"-Fernsehsignale existieren, wenn ein erstes schwaches Signal unterhalb eines zweiten, stärkeren Signals in dem Frequenzspektrum existiert. Das erste (schwächere) Signal zeigt eine "Unterspitze" 140, die mit einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige (Fig. 1) ohne weiteres feststellbar ist; die Unterspitze ist jedoch mit einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige (Fig. 2) nicht ohne weiteres feststellbar. Der sog. "Hannover- Blind"-Effekt, der oft auf einem Fernsehbildschirm gesehen wird (als ein Ergebnis der Darstellung eines gestreiften oder gefleckten Musters) kann durch "Welligkeiten" angezeigt werden, die mit einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige ohne weiteres feststellbar sind. Die "Welligkeiten" 160 sind (obgleich ihnen nicht der Hannover Blind-Effekt zugrundeliegt) in Fig. 1 ohne weiteres feststellbar, nicht aber in Fig. 2.
  • Gepulste Signale, wie solche, die bei Radar- oder FM-Anwendungen gefunden werden, sind auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige nicht deutlich feststellbar, wenn eines der Signale stärker als das andere ist, aufgrund der Unfähigkeit eines Spektrum-Analysators mit digitaler Anzeige die sich verändernden Intensitäten der Spur des Signalverlaufs aufzuzeichnen. Beide Signale wären mit einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige ohne weiteres sichtbar und feststellbar. Ein weiteres Beispiel ist die Untersuchung von Fernsehgraustufen. Es ist möglich, die Amplitude der Graupegel mit einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige festzustellen, weil er fähig ist, sich verändernde Intensitäten darzustellen, aber nicht auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige. Andere Beispiele, bei denen ein Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige überlegene sichtbare Signalinformationen schafft, schließen verknüpfte Anwendungen, wie z.B. lokale Breitbandnetze, Intermodulationsverzerrungen von Fernsehsignalen, die Ableitung der Träger-Durchgriffsleistung für Radarsignale, und Situationen ein, in denen es notwendig ist, zwischen einer Mehrzahl von Signalen, die überlagert sind, zu unterscheiden.
  • Ungeachtet der vorangegangenen Begrenzungen bieten Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige wichtige Vorteile gegenüber Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige und weiterhin sind Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige ohne weiteres mit anderen Arten vom digitalen Testgeräten koppelbar.
  • Die GB-A-2207517 offenbart einen digitalen Spektrum-Analysator, der einen Anzeigespeicher-Array mit einem Speicherort pro Pixel umfaßt. Die Intensität des Pixels, der auf einer Kathodenstrahlröhre dargestellt werden soll, hängt von dem Inhalt des entsprechenden Speicherortes ab. Dieser Spektrum-Analysator nach dem Stand der Technik umfaßt einen Ansammlungsabschnitt mit zwei Puffern. Der Inhalt jedes Puffers stellt die Verteilung der Leistung in dem Eingangssignal innerhalb eines Frequenzbereichs dar, der durch ein digitales Frequenzsignal dargestellt wird, während der Zeit, für die der Puffer in einem Ladezustand war. Während des Ladezustands des Puffers werden abgetastete Leistungswerte des Eingangssignals in den Puffern durch Addiererschaltungen, die mit den Puffern über zugeordnete Multiplexer verbunden sind, angesammelt. Die Übertragung der Daten von dem Ansammlungsabschnitt zu dem Anzeigespeicher erfolgt während eines Schreibzugriffsintervalls, während einer der Puffer in einem Übertragungszustand ist. Dann wird eine der Spalten des Anzeigespeichers in Übereinstimmung mit dem digitalen Frequenzsignal ausgewählt und einer der Speicherorte in dieser Spalte wird in Übereinstimmung mit einem Zeilenadreßwort, das durch eine Zustandsmaschine geschaffen wird, ausgewählt. Der Datenwert, der an dem ausgewählten Ort des Puffers angesammelt wurde, während er in seinem Ladezustand war, wird an den ausgewählten Speicherort des Anzeigespeichers übertragen. Folglich werden die jeweiligen Inhalte der Puffer abwechselnd Spalte für Spalte an den Anzeigespeicher übertragen.
  • Die bekannte, nicht vorveröffentlichte EP-A-0347901 offenbart eine Vorrichtung zum Messen eines digitalen Signalverlaufs, mit einem Bildspeicher zum Speichern von Anzeigedaten für den Schattierungsfarbton für die jeweiligen Anzeigepixel. Diese Signalverlaufsmeßvorrichtung gemäß dem Stand der Technik beginnt einen jeweiligen Verarbeitungszyklus zum Erhalten einer Schattierungsfarbtonanzeige durch Löschen von Signalverlaufsdaten in dem Bildspeicher und dann durch kumulatives Speichern von Signalverläufen in dem Bildspeicher für jede Wiederholung der Abtastung in einem ordnungsgemäßen Abtastmodus. Folglich erfordert diese Technik, zuerst kumulativ eine vorher festgelegte Anzahl von Signalverläufen in dem Bildspeicher zu speichern und dessen Inhalt anzuzeigen, bevor gleichzeitig alle Signalverlaufsdaten aus dem Bildspeicher gelöscht werden, um einen weiteren Zyklus des kumulativen Speicherns der Signalverläufe durchzuführen.
  • ELECTRONICS, Volume 60, Nr. 14, 9. Juli 1987, New York, USA, Seiten 72 bis 74, offenbart ein digitales Oszilloskop, das einen Nachleuchtmodus hat, um feine Details von Signalverläufen auf der Anzeige zu halten und um analoge Oszilloskope mit variablem Nachleuchten zu emulieren. Im Nachleuchtmodus können graue Schatten angezeigt werden. Dieses digitale Oszilloskop hat lediglich eine unendliche Nachleuchtdauer, d.h. sobald der Pixel geschrieben ist, wird er nicht gelöscht.
  • Die Offenbarung in ELECTRONIC DESIGN, Volume 36, Nr. 21, 22. September 1988, Seite 140 bezieht sich ebenfalls auf digitale Speicheroszilloskope, die lediglich eine unendliche Nachleuchtdauer haben. Der Punkt-Ansammlungsmodus, der hier offenbart ist, ist eine höher entwickelte Änderung des Hüllkurvenmodus, der alle Werte anzeigt, die innerhalb des Verlauf s des Signalverlaufs, der angezeigt wird, auftreten. Für einen metastabilen Signalverlauf zeigt der Punkt-Ansammlungsmodus die Details der vielen Zwischenwerte, die den Signalverlauf durchqueren.
  • Die US-A-4198683 bezieht sich auf ein Speichersystem für einen Mehrfach-Signalverlauf für ein Oszilloskop. Eine Anwendung für dieses Gerät liegt in der Untersuchung eines Verlaufs von Signalverläufen oder von chronologischen Ereignissen. Eine Serie von Signalverläufen kann gespeichert werden und derart angezeigt werden, daß Effekte auf die Signale durch Schaltungseinstellungen gesehen werden können oder andere Änderungen der Signale gesehen werden können.
  • Jeglicher Nachleuchteffekt, der dort offenbart ist, wird durch Anzeigen der aufgezeichneten Spuren in schneller Abfolge erreicht. Jeglicher Nachleuchteffekt erfordert deshalb fortgesetzt eine analoge Nachleuchtanzeige. Es wird keine digitale Verbindung der Spuren durchgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der Aufgabe, eine digitale Anzeigevorrichtung zu schaffen1 die fähig ist, eine analoge Anzeige zu simulieren.
  • Ferner basiert die Erfindung auf der Aufgabe, ein Verfahren zum Simulieren einer analogen Anzeige auf einem elektronischen Testgerät mit einer digitalen Anzeigenschaltung zu schaffen.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht diese Ziele.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Darstellung eines Signalverlaufs, der auf einem Spektrum-Analysator mit analoger Anzeige gemäß dem Stand der Technik angezeigt ist.
  • Fig. 2 ist eine Darstellung des gleichen Signalverlaufs, der auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige gemäß dem Stand der Technik angezeigt ist.
  • Fig. 3A - 3D stellen begrifflich die Art dar, in der eine Spur auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige gemäß dem Stand der Technik aufgezeichnet und angezeigt wird.
  • Fig. 4 ist ein Blockdiagramm eines Spektrum-Analysators gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 5 ist ein Blockdiagramm eines Lokal-Oszillatormoduls zur Verwendung in dem Spektrum-Analysator aus Fig. 4 gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 6 stellt begrifflich einen Satz von Indizes in einer Farbtabelle dar, wie sie gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Fig. 7 ist ein Flußdiagramm, das die grundsätzlichen Schritte darstellt, die gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden.
  • Fig. 8 stellt einen Signalverlauf dar, wie er auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige gemäß einem Ausführungsbeispiel ("Punkte"-Modus) der Erfindung angezeigt wird.
  • Fig. 9 stellt den gleichen Signalverlauf dar, wie er auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ("Linien"-Modus) der Erfindung dargestellt wird.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird durch Einbeziehen der Art, in der ein herkömmlicher Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige eine Spur eines Signalverlaufs zeichnet und anzeigt, am besten verstanden. Fig. 3A - 3D sind für dieses Ziel vorgesehen.
  • Der digitale Anzeigenabschnitt des Spektrum-Analysators mit digitaler Anzeige ist ein Einzelbit-darstellendes Gerät, in dem jedes Element (Bit) in einem Array einem Pixel auf der Anzeige entspricht. Beim Stand der Technik wird eine ausgewählte Anzahl von Datenpunkten, z.B. 800, verwendet, um eine Spur aufzubauen. Die Spur wird durch Beleuchten der Pixel, die den Datenpunkten ("Punkte") entsprechen, und ebenfalls durch Beleuchten der Pixel, die entlang der Linien liegen, die die "Punkte" verbinden, angezeigt. Aus Gründen der Einfachheit und lediglich der Erklärung halber kann eine hypothetische Anzeige als 2 x 2 Array angenommen werden, wie in Fig. 3A dargestellt. Jedes Element a - d stellt einen Pixel entlang der X-Y-Achsen der Anzeige dar. Die folgenden X-Y- Koordinatenwerte werden jedem Element des Arrays zugeordnet: a = (0,0); b = (1,0); c = (0,1); und d = (1,1). Jedes Pixel, das durch die Elemente a - d dargestellt ist, kann einen von zwei Zuständen annehmen, entweder an oder aus, der jeweils durch "1" (an) oder "0" (aus) erkennbar ist. Bevor irgendeine Spur auf der Anzeige gezeichnet wird, ist jeder Pixel a, b, c und d aus und folglich ist für jedes Element in dem Array eine "0" an einem entsprechenden Ort, d.h. in einem Anzeigepuffer, eingetragen.
  • Angenommen, daß drei beispielhafte Spuren die folgenden Koordinatenwerte haben:
  • Spur 1 = (0,0), (1,1);
  • Spur 2 = (0,1), (1,1); und
  • Spur 3 = (0,0), (1,1)
  • Fig. 3B stellt Spur 1 dar. Folglich wird Spur 1 durch Plazieren einer "1" an dem Pixelort (0,0) und einer "1" an dem Pixelort (1,1) gezeichnet. Die Pixelorte c und b bleiben auf 0, was bedeutet, daß diese Pixel für diese Spur "aus" bleiben. Im Stand der Technik würden Pixel, die entlang der Linie liegen, die die Elemente a und d verbindet, ebenfalls beleuchtet. Fig. 3C und 3D stellen die Spuren 2 und 3 dar, die in ähnlicher Weise gezeichnet werden. Fig. 3B - 3D zeigen einen bedeutenden Nachteil eines herkömmlichen Spektrum-Analysators mit digitaler Anzeige, d.h. die vorherige Spur wird jedesmal gelöscht, wenn eine neue Spur gezeichnet und angezeigt wird. Folglich zeigen diese Figuren, daß Spur 1 verloren ist, wenn Spur 2 gezeichnet und angezeigt wird, und daß Spur 2 verloren ist, wenn Spur 3 gezeichnet und angezeigt wird, nachdem lediglich die letzte gezeichnete Spur zu jeglicher Zeit auf der Kathodenstrahlröhre angezeigt werden kann. Die vorherige Spur wird im Stand der Technik gelöscht, weil das Überschreiben eines Pixels mit einer Serie von "1"-en und/oder "0"-en bei einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige keinen anderen Effekt hat, als das ein- und ausschalten des Pixel. Nachdem vorherige Spuren gelöscht sind, werden Störsignale und zufälliges Rauschen und ebenfalls nicht-periodische und unstabile Signale nicht regelmäßig auf der Kathodenstrahlröhre angezeigt. Wie erwähnt, tritt dies auf, nachdem herkömmliche Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige Mehr-Spuren (d.h. Nachleuchten) nicht vorsehen, wie es bei Spektrum-Analysatoren mit analoger Anzeige gefunden wird.
  • Gemäß der Erfindung wird das vorangegangene Problem durch Schaffen eines Spektrum-Analysators mit digitaler Anzeige mit einer Einrichtung zum Zeichnen und Anzeigen von mehreren Spuren auf einer Kathodenstrahlröhre, überwunden. Bei einem Ausführungsbeispiel werden die mehreren Spuren in einem "Punkte"-Modus angezeigt, in dem die Pixel, die den Datenpunkten für jede der mehreren Spuren ("Punkte") entsprechen, beleuchtet werden, aber dazwischenliegende Pixel, die entlang der Linien liegen, die die "Punkte" jeder Spur verbinden, werden nicht beleuchtet. Mit anderen Worten sind die "Punkte" unverbunden. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel werden die mehreren Spuren in einem "Linien"-Modus angezeigt, in dem die dazwischenliegenden Pixel beleuchtet werden. Mit anderen Worten sind die "Punkte" verbunden. In beiden Moden wird das Nachleuchten simuliert und die bisher "verlorenen" Informationen werden wiedergewonnen. Bei beiden Ausführungsbeispielen kann eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen sein (zum Betrieb des Spektrum-Analysators mit digitaler Anzeige entweder im "Punkte"- oder "Linien"-Modus) derart, daß Graustufen und daher die Intensitätsveränderungen des Signalverlaufs dargestellt werden können. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die Spuren im "Punkte"- oder "Linien"-Modus mit einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige (wie z.B. dem modularen Spektrum- Analysator HP 71000A, der mit einem lokalen Oszillator-Modul HP 70900A versehen ist) gemäß der Firmware, die im folgenden beschrieben wird, die in einem Steuerungsabschnitt des lokalen Oszillatormoduls vorhanden sein kann, erzeugt. Wenn eine Anzeige der Intensitätsveränderungen erwünscht ist, kann die herkömmliche Monochromegraphik-Steuerung mit Monochrom-Kathodenstrahlröhre derart durch eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre ersetzt werden, daß die erzeugten Graustufen wie im folgenden beschrieben, angezeigt werden können.
  • In Fig. 4 ist ein sogenannter "gewobbelt-abgestimmter" Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige 200 gemäß der Erfindung im wesentlichen dargestellt. Der Spektrum-Analysator 200 kann ein modularer Spektrum-Analysator HP 71000A sein, ist aber nicht auf diesen beschränkt. Wie gezeigt, wird das zu analysierende Signal bei 210 eingegeben und an einen Mischer 220 bereitgestellt, der das Eingangssignal mit einem anderen Signal eines lokalen Oszillatormoduls 310 mischt. Das lokale Oszillatormodul 310 kann ein lokales Oszillatormodul HP 70900A sein, wie es im folgenden beschrieben und verändert ist, aber die Erfindung ist nicht auf die Verwendung dieses bestimmten lokalen Oszillatormoduls beschränkt. Wie es im allgemeinen in Fachkreisen bekannt ist, läuft das Signal durch einen Spitzendetektor 280, wenn die Frequenz des Mischerausgangssignales gleich der Zwischenfrequenz eines ZF-Filters 240 (ZF = Zwischenfrequenz) ist. Das Ausgangssignal des Spitzendetektors 280 wird durch einen Video-Verstärker 300 verstärkt und dann in das lokale Oszillatormodul 310 eingegeben. Das lokale Oszillatormodul 310 verarbeitet das Ausgangssignal des Video-Verstärkers 300 und gibt das verarbeitete Ausgangssignal an einen Graphik-Steuerung mit Kathodenstrahlröhre 320 zur Anzeige weiter. Außer wenn anders beschrieben, sind das System und die Komponenten, die soweit beschrieben wurden, herkömmlich und in kommerziell erhältlichen Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige, wie z.B. dem modularen Spektrum-Analysator HP 71000A, vorhanden. Die Ausnahmen sind die folgenden. Bei einem Ausführungsbeispiel ist das lokale Oszillatormodul 310 wie im folgenden beschrieben verändert. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhren-Anzeige als Ersatz für die herkömmliche Monochromgraphik-Steuerung mit Monochrom-Kathodenstrahlröhre 320 vorgesehen, die im allgemeinen hierin vorgesehen ist, und das lokale Oszillatormodul 310 ist wie im folgenden beschrieben, verändert. Beim letzteren Ausführungsbeispiel werden Graustufen erzeugt und Intensitätsveränderungen können angezeigt werden.
  • Fig. 5 stellt in einer Blockdiagrammform ein lokales Oszillatormodul dar, das durch HP 70900A-Firmware getrieben wird, das als das Modul 310 verwendet werden kann, wenn es wie hier beschrieben, verändert wurde. Wie gezeigt, umf aßt das Modul 310 eine Steuerung 460, die einen Hauptprozessor und ein ROM (= read only memory = Nur-Lese-Speicher) einschließt. Das ROM enthält Firmware, die andere Module steuert, die in dem HP 7l000A angeordnet sein können; die Firmware steuert ebenfalls die Bedienfeldschnittstelle und die digitale Anzeige des Spektrum-Analysators. Gemäß der Erfindung ist diese Firmware wie im folgenden beschrieben, verändert. Das Modul 310 enthält ebenfalls einen Video-Prozessor 470, der Video-(analoge)-Daten des Video-Verstärkers 300 verarbeitet. Der Video-Prozessor 470 kommuniziert in zwei Richtungen mit der Steuerung 460. Das Modul 310 schließt ferner einen YIG-abgestimmten Oszillator (YTO) 410 ein, der bevorzugterweise von 3 bis 6,6 GHz unter der Steuerung eines Frequenzsteuerungsabschnittes 400 gewobbelt wird. Der Frequenzsteuerungsabschnitt 400 reagiert seinerseits auf Befehle von der Steuerung 460 und auf Zeitverlaufssignale des Wobbelzeltgebers 480. Ein 300 MHz Referenzsignal, das aus einer 100 MHz Referenz 430 abgeleitet wird, wird einem leerlaufenden Phasenregelkreis 440 bereitgestellt, und 12,5 MHZ und 50 MHz Referenzsignale, die ähnlich abgeleitet wurden, werden einem YTO-phasenregelkreis 420 bereitgestellt. Ein teilender Frequenz-Synthesizer 450, der auf Befehle der Steuerung 460 reagiert, steuert das Wobbeln des YTO 410. Der Wobbelzeitgeber 480 empfängt Befehle der Steuerung 460 und versorgt den Frequenzsteuerungsabschnitt 400 und den Video-Prozessor 470 mit Steuerungssignalen. Die Graphik-Steuerung mit Kathodenstrahlröhre 320 reagiert auf Befehle der Steuerung 460, um Signalverläufe darauf anzuzeigen.
  • Firmware, die gemäß der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wurde (zur Verwendung in der Steuerung 460 des lokalen Oszillatormoduls 310, Modell 70900A), gestattet das Zeichnen von mehreren Spuren, um das Nachleuchten auf der Anzeige vorzusehen. Wenn eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen wurde, kann die Firmware ebenfalls Spuren oder Abschnitte von Spuren in einer der Mehrzahl von Graustuf en auf der Farb-Kathodenstrahlröhren-Anzeige 320 derart zeichnen, daß sie Intensitätsveränderungen zeigen.
  • Fig. 7 stellt, in Flußdiagrammform, ein bevorzugtes Verfahren zum Ausführen der vorliegenden Erfindung dar. Wie bei 500 dargestellt, wird die Anzeige des Spektrum-Analysators als erstes initialisiert. Die Initialisierung löscht alle vorherigen Spuren auf der Anzeige. In dem Fall, daß eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen ist (einschließlich einer gut bekannten Farberzeugungsschaltung zum Zuordnen von Graustufenpegeln zu Pixeln der Kathodenstrahlröhre, durch eine Farbtabelle, wie unten beschrieben), initialisiert die Initialisierung ebenfalls die Indizes der Farbtabelle auf bestimmte Graustufen.
  • Wie bei Schritt 510 dargestellt, wird als nächstes die Anzahl der Spuren, N, die angezeigt werden soll, von der Firmware erhalten. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist N gleich 7. Wie bei 520 dargestellt, wird jeder Spur eine Positionsnummer, 1 bis N, aus Identifikationsgründen zugeordnet. Der ersten Spur wird die Positionsnummer 1 zugeordnet; der zweiten Spur wird die Positionsnummer 2 zugeordnet, usw., wobei jeder nachfolgenden Spur die nächste Nummer zugeordnet wird. Zuordnungen der Positionsnummern "wickeln sich herum", nachdem die N-te Spur der Positionsnummer N zugeordnet wurde, derart, daß, wenn die nächste neue Spur (N + 1) empfangen wird, die N-te Spur die Positionsnummer 1 erhält, während die N-te + 1 Spur (d.h., die nächste neue Spur) die Positionsnummer 2 erhält, etc.. Folglich ist es lediglich notwendig, eine Spur durch Bestimmen ihrer Positionsnummer zu identifizieren; ihre tatsächliche Spurnummer muß in Echtzeit nicht beachtet werden.
  • Wie bei 530 dargestellt, werden, wenn eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen wurde, dann als nächstes die Indizes der Farbtabelle für jeden der Punkte (d.h. Pixel) der N Spuren bestimmt. Dies wird in Übereinstimmung mit den im folgenden beschriebenen Prinzipien durchgeführt. Als nächstes wird, wie bei 540 dargestellt, wenn eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen wurde, dann die Anzeige in einen Graphikmodus derart gesetzt, daß jede der N Spuren gemäß den Indizes der Farbtabelle angezeigt werden kann.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Firmware in einen "Punkte" -Modus gesetzt werden, in dem die Punkte der Spuren, die auf der Anzeige gezeichnet werden (jeder entsprechend einem einer Mehrzahl, z.B. 800, von Datenpunkten, die verwendet werden, um die Spur aufzubauen), nicht verbunden sind. Mit anderen Worten werden die dazwischenliegenden Pixel zwischen den "Punkten" (d.h. diejenigen, die entlang der Linien liegen, die benachbarte Punkte einer Spur verbinden) nicht beleuchtet. Alternativ kann die Firmware in einen "Linien" -Modus gesetzt werden, in dem die Punkte der Spuren, die auf der Anzeige gezeichnet werden, verbunden sind, d.h. die "Punkte" sind durch Anleuchten der Pixel, die entlang der Linien liegen, die benachbarte "Punkte" jeder Spur verbinden, verbunden. Diese Moden werden im folgenden offensichtlicher. Die Entscheidung, welcher Modus ausgewählt wurde, wird bei Block 540 gefällt, obwohl dies dort nicht dargestellt ist.
  • Als nächstes, wie bei 550 dargestellt, ersetzt die N+x-te Spur, wobei x die älteste Spur und N+x die nachfolgend empfangene, d.h. die neueste Spur ist, die x-te Spur, d.h. die neueste Spur ersetzt die älteste Spur. Die Anzeige wird dann mit den neuen Informationen aktualisiert. Das Verfahren kann mit einem sich bewegenden Fenster, das über den tatsächlichen Signalverlauf bewegt wird, um festzustellen, welcher Abschnitt davon als nächster gezeichnet wird, analogisiert werden. Auf diese Art werden immer die N-neuesten Spuren angezeigt, und wenn eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen wurde, wird dies durchgeführt, nachdem die Indizes in der Farbtabelle aktualisiert sind, wie bei 530 dargestellt. Die Schritte 530 - 550 werden für die Dauer der Messung wiederholt durchgeführt. Im wesentlichen kann jegliche Anzahl von Spuren verwendet werden, um eine simulierte Nachleucht-Zeichnung des Signals zu erhalten. Wie erwähnt, werden in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sieben Spuren verwendet, um das Signal anzuzeigen. Zusätzlich umfaßt bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel jede der sieben Spuren 800 Datenpunkte.
  • Jegliche kommerziell erhältliche Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre, die mit einer geeigneten Farberzeugungsschaltung ausgerüstet ist, die eine Farbtabelle zum Zuordnen von Graupegeln zu Pixeln der Kathodenstrahlröhre einschließt, kann in der Praxis der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wenn die Anzeige von Intensitätsveränderungen entlang des Signalverlaufs erwünscht ist. Der Prozeß des Zuordnens und Anzeigens von Graupegeln ist wie folgt. Eine Zahl, die einem Ort zugeordnet ist, der einem Punkt (d.h. einen Pixel) in einer Spur entspricht, ist ein Index in der Farbtabelle. Der Index zeigt die Nummer der Spuren an, die durch jeden Koordinatenpixel führt. Mehrere Spuren können dann auf einer digitalen Anzeige gezeichnet werden, dadurch werden die Nachleuchtcharakteristika eines Spektrum-Analysators mit analoger Anzeige simuliert.
  • Das Konzept wird durch Bezugnahme auf Fig. 6 am besten dargestellt. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird ein Satz von Indizes in einer Farbtabelle für die Spuren 1, 2 und 3, die bereits beschrieben wurden, aufgebaut. Die Farbtabellen-Indizes, die darin vorgesehen sind, werden durch Abtasten der Koordinaten für jede anzuzeigende Spur erhalten, um festzustellen, wie oft jeder der Koordinatendatenpunkte in allen kombinierten Spuren auftaucht, d.h., um festzustellen, wie oft sich die Spuren an jedem Pixel überlappen oder schneiden. Folglich erscheint für die drei beispielhaften Spuren eine "1" an dem Koordinatenort (0,0) zweimal, derart, daß die Zahl "2" an den Koordinatenort (0,0) in der Farbtabelle gesetzt wird. Auf ähnliche Weise erscheint eine "1" an dem Koordinatenort (0,1) einmal, während eine "1" dreimal an dem Koordinatenort (1,1) erscheint. Folglich wird die Zahl "1" an den Koordinatenort (0,1) gesetzt, während die Zahl "3" an den Koordinatenort (1,1) gesetzt wird. Nachdem eine "1" niemals an dem Koordinatenort (1,0) erschienen ist, wird dort eine "0" gesetzt. Mit anderen Worten läuft keine Spur durch den Koordinatenort (1,0) und deshalb wird dieser Pixel überhaupt nicht beleuchtet werden.
  • Jede der Zahlen, die in die Farbtabelle eingetragen wurde, stellt einen Graupegel dar. Z.B. stellt "0" "aus" dar, "1" stellt einen ersten, dunklen Graupegel dar, "2" stellt einen zweiten, helleren Graupegel dar, "3" stellt einen dritten wiederum helleren Graupegel dar, usw.. Bei der bevorzugten Ausführung der Erfindung sind sieben Graupegel vorgesehen, derart, daß die Zahlen 0 - 7 in die Farbtabelle eingetragen werden, wie oben beschrieben. Auf diese Art beeinflußt die Anzahl der Spuren, die durch jeden Koordinatenpixelort führen, direkt die Intensität (d.h. den Graupegel) einer Zeichnung an diesen Orten, wenn eine Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre vorgesehen ist. Folglich ist, je größer die Anzahl der Spuren, die durch einen Pixel laufen, der Wert des entsprechenden Farbtabellen-Indizes größer und folglich ist die Anzeige an diesem Punkt heller. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung können folglich sowohl das Nachleuchten als auch Intensitätsveränderungen einer Zeichnung auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige angezeigt werden. Die Farbtabelle kann bei Spektrum-Analysatoren mit digitaler Anzeige verwendet werden, die Rasterabtastanzeigen verwenden oder bei Geräten, die adressierbare X-Y-Zeichenanzeigen verwenden.
  • Bezugnehmend auf Fig. 8 ist eine Zeichnung einer Spur, die gemäß der Ausführung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung erhalten wurde, dargestellt. Die Spur ist für denselben Signalverlauf, der in Figuren 1 und 2 dargestellt ist, und ist dargestellt, als würde sie auf einer herkömmlichen, monochromen digitalen Anzeige erscheinen. Bei einer Zeichnung dieses Signalverlaufs in einem "Punkte"-Modus auf einer tatsächlichen Farb-Kathodenstrahlröhre in Übereinstimmung mit der Erfindung würden Intensitätsveränderungen der Mehrzahl der gezeichneten "Punkte" ohne weiteres offensichtlich sein. Die Spur in Fig. 8 ist dargestellt wie auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator HP 71000A, der mit einem lokalen Oszillatormodus HP 70900A, der wie oben beschrieben wurde, verändert ist, ausgerüstet ist, gezeichnet. Die Spur wurde durch gleichzeitiges Zeichnen der sieben Spuren erhalten, ohne die gezeichneten Datenpunkte zu verbinden, d.h. die "Punkte" sind unverbunden. Die Spitze des Signals ist bei 100" deutlich sichtbar, während die Nebenspitzen bei 110" sichtbar sind. Die Unterspitze 140" und die "Welligkeiten" 160" sind ebenfalls sichtbar. Wichtig ist, daß das Rauschen 120", das in der Anzeige aus Fig. 2 nicht gezeichnet war, nun ebenfalls deutlich sichtbar ist. Folglich kann viel der Informationen, die vorher bei herkömmlichen Spektrum-Analysern mit digitaler Anzeige verloren wurden, einschließlich des Nachleuchtens, nun angezeigt werden.
  • Bezugnehmend auf Fig. 9 ist der gleiche Signalverlauf dargestellt, wie in den Figuren 1, 2 und 8 dargestellt, aber die Zeichnung aus Fig. 9 wurde gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung im "Linien"-Modus erzeugt, d.h. die "Punkte" sind verbunden. Diese Spur ist dargestellt, als ob sie auf einer herkömmlichen, monochromen Digital-Anzeige erscheinen würde. Bei einer "Linien"-Moduszeichnung dieses Signalverlaufs auf einer tatsächlichen Farb-Kathodenstrahlröhre in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wären Intensitätsänderungen bei der Mehrzahl der Spuren ohne weiteres offensichtlich. Die Spur aus Fig. 9 ist dargestellt, wie sie auf einem herkömmlichen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige HP 71000A, der mit einem Lokal-Oszillatormodul HP 70900A, das wie oben beschrieben verändert ist, ausgerüstet ist, gezeichnet. Es wird darauf hingewiesen, daß die Zeichnung aus Fig. 9 derjenigen aus Fig. 1 sehr ähnelt. Ferner wird darauf hingewiesen, daß die Spitze 100"' als auch die Nebenspitzen 110"' klar sichtbar sind. Noch wichtiger ist, daß die Unterspitze 140"' und die Welligkeiten 160"' ebenfalls recht gut sichtbar sind. Das Rauschen 120"' ist ebenfalls deutlich sichtbar und die Nebenspitzen 110"', die Unterspitze 140"' und die Welligkeiten 160"' sind leicht vom Rauschen 120"' zu unterscheiden.
  • Die Spuren in Figuren 8 und 9 wurden von tatsächlichen Fotographien des Signalverlaufs, wie er auf einem Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige HP 71000A, der mit einer Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre und mit einem Lokal-Oszillatormodul HP 70900A mit Firmware, die, wie hier beschrieben modifiziert ist, ausgerüstet ist, reproduziert. Unglücklicherweise können aufgrund von Beschränkungen beim Darstellen dieser Spuren lediglich mit schwarzer Tinte auf einem weißen Medium die Graustufen und daher die Intensitätsveränderungen, die tatsächlich erzeugt wurden, jedoch nicht effektiv dargestellt werden. Folglich zeigen Figuren 8 und 9 genauer die Spuren, wie sie auf einer monochromen Kathodenstrahlröhre erscheinen würden.
  • Die herkömmliche, monochrome, digitale Anzeige des modularen Spektrum-Analysators HP71000A kann durch eine Farbdigitalanzeige ersetzt werden, wenn Graustufenanzeigen, wie hierin beschrieben, erwünscht sind, oder die Standard-Monochrom-Digitalanzeige kann verwendet werden, um ähnliche Ergebnisse zu erzeugen, wie in Figuren 8 und 9 dargestellt.

Claims (10)

1. Ein Verfahren zum Simulieren des Spurnachleuchtens einer analogen Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhre eines elektronischen Testgeräts, wobei das elektronische Testgerät eine digitale Anzeigenschaltung hat, die die Kathodenstrahlröhre zum Anzeigen von Signalverläufen, die die Charakteristika eines Wechselstromsignals darstellen, einschließt, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
a) Definieren einer Mehrzahl, N, von aufeinanderfolgend empfangenen Spuren des anzuzeigenden Signals;
b) Komdinieren der nacheinanderfolgend empfangenen Spuren in einer Tabelle durch Zuordnen von Koordinatenwerten zu Punkten entlang jeder Spur, wobei jeder Koordinatenwert einem Pixelort auf der Kathodenstrahlröhre entspricht;
c) gleichzeitiges Anzeigen jeder der N Spuren durch Beleuchten der Pixelorte, die durch die zugeordneten Koordinatenwerte angezeigt sind;
d) Beseitigen der ältesten der N Spuren des Signals, wenn eine nachfolgende Spur des Signals empfangen wird;
e) Einschließen der nachfolgenden Spur des Signals als die neueste der N Spuren; und
f) Fortsetzen der Anzeige der vorherigen N-1 Spuren des Signales während des Aktualisierens der Anzeige mit der neuesten der N Spuren.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der Schritt des gleichzeitigen Anzeigens jeder der N Spuren durch Beleuchten der Pixelorte das Anzeigen der beleuchteten Pixelorte derart umf aßt, daß die beleuchteten Pixelorte unverbunden sind und daß die Spuren als eine Mehrzahl von unverbundenen Punkten auf der Kathodenstrahlröhre erscheinen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des gleichzeitigen Anzeigens jeder der N Spuren durch Anleuchten der Pixelorte das Anzeigen der beleuchteten Pixelorte derart umfaßt, daß die beleuchteten Pixelorte verbunden sind, und daß die Spuren als eine Mehrzahl von Linien auf der Kathodenstrahlröhre erscheinen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner folgende Schritte aufweist:
g) Schaffen einer Farbgraphik-Steuerung mit Farb-Kathodenstrahlröhre in der Anzeigeschaltung;
h) Bestimmen der Anzahl von Spuren mit einem entsprechenden Koordinatenwert für jeden zugeordneten Koordinatenwert, wobei die Anzahl der Spuren, die bestimmt sind, einen entsprechenden Koordinatenwert zu haben, ein Zählstand ist, der angibt, wie oft der entsprechende Pixelort durch die N Spuren überlappt wird;
i) Zuordnen eines Graustufenpegels zu jedem Koordinatenwert, basierend auf dem Zählstand, der in Schritt h) bestimmt wurde; und
j) Beleuchten der Pixelorte mit einer Intensität, die durch den Graustufenpegel, der im Schritt i) zugeordnet wurde, bestimmt ist.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner den Schritt des Bereitstellens einer monochromen Kathodenstrahlröhre in der Anzeigeschaltung aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das ferner den Schritt des Bereitstellens eines Spektrum-Analysators mit einer digitalen Anzeige als elektronisches Testgerät aufweist.
7. Eine Vorrichtung zum Simulieren des Spurnachleuchtens einer analogen Anzeige auf einer Kathodenstrahlröhre eines elektronischen Testgerätes, wobei das elektronische Testgerät eine digitale Anzeigenschaltung hat, die die Kathodenstrahlröhre zum Anzeigen von Signalverläufen, die Charakteristika von Wechselstromsignalen darstellen, einschließt, wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:
a) eine Kathodenstrahlröhre (320) zum Anzeigen der Signalverläufe; und
b) eine Steuerung (460), die einen Hauptprozessor und ein ROM hat,
wobei die Steuerung (460) eine Mehrzahl, N, von aufeinanderfolgend empfangenen Spuren definiert, die aufeinanderfolgend empfangenen Spuren durch Zuordnen von Koordinatenwerten zu Punkten entlang jeder Spur in einer Tabelle kombiniert, wobei jeder Koordinatenwert einem Pixelort auf der Kathodenstrahlröhre (320) entspricht, und eine gleichzeitige Anzeige jeder der N Spuren durch Beleuchten der Pixelorte, die durch die zugeordneten Koordinatenwerte angezeigt sind, veranlaßt; und
wobei die Steuerung (460) Firmware umfaßt, die in dem ROM gespeichert ist, wobei die Firmware die Steuerung (460) anweist, die folgenden Schritte auszuführen:
s1) Löschen der ältesten der N Spuren des Signals, wenn eine nachfolgende Spur des Signals empfangen wird;
s2) Einschließen der nachfolgenden Spur des Signals als die neueste der N Spuren; und
s3) Fortsetzen der Anzeige der vorherigen N-1 Spuren des Signals während des Aktualisierens der Anzeige mit der neuesten der N Spuren.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die digitale Anzeige in einem Spektrum-Analysator (200) eingebaut ist, der Spektrum-Analysator (200) einen Spektrum-Analysator mit digitaler Anzeige umfaßt, und die Steuerung (460) in einem lokalen Oszillatormodul (310) eingebaut ist.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei die Firmware die Steuerung (460) anweist, die N Spuren in einem der folgenden Moden anzuzeigen:
einen Punkte-Modus, in dem die beleuchteten Pixelorte unverbunden sind, und die Spuren als eine Mehrzahl von unverbundenen Punkten auf der Kathodenstrahlröhre (320) erscheinen;
einen Linien-Modus, in dem die beleuchteten Pixel verbunden sind, und die Spuren als eine Mehrzahl von Linien auf der Kathodenstrahlröhre (320) erscheinen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Kathodenstrahlröhre (320) eine Farb-Kathodenstrahlröhre (320) ist, und die Steuerung (460) eine Farbgraphik-Steuerung (460) ist, und die Firmware die Steuerung (460) anweist, die folgenden Schritte auszuführen:
a) Bestimmen der Anzahl der Spuren mit einem entsprechenden Koordinatenwert für jeden zugeordneten Koordinatenwert, wobei die Anzahl der Spuren, die bestimmt sind, einen entsprechenden Koordinatenwert zu haben, ein Zählstand ist, der angibt, wie oft der entsprechende Pixelort durch die N Spuren überlappt ist;
b) Zuordnen eines Graustufenpegels zu jedem Koordinatenwert basierend auf dem Zählstand, der in dem unmittelbar vorangegangenen Schritt a) bestimmt wurde; und
c) Beleuchten der Pixelorte mit einer Intensität, die durch die Graustufen, die im Schritt b) zugeordnet wurden, bestimmt ist.
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