DE69010656T2 - Ausstellbare Hauben für Eisenbahnwagen. - Google Patents

Ausstellbare Hauben für Eisenbahnwagen.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine halbfeste Abdeckung für einen Waggon zum Transport von Automobilen, und zwar eine Abdeckung, die Sektionen aufweist, die von der Mittellinie des Waggons nach außen bewegt werden können, um Raum für Personen und zum Öffnen der Türen der Kraftfahrzeuge bei einem beladenen Waggon zu schaffen.
  • Um die Effizienz beim Transport von Kraftfahrzeugen zu erhöhen, wurde die Länge von Eisenbahnwaggons vergrößert. Bedingt durch den bei Kurvenfahrten verfügbaren Raum macht aber jedes Erhöhen der Länge eines Waggons eine Verringerung der Breite des Waggons nötig. Andererseits werden die Kraftfahrzeuge typischerweise auf zwei Decks angeordnet, um möglichst viele Fahrzeuge transportieren zu können. Wenn größere Kraftfahrzeuge, beispielsweise Transporter, transportiert werden müssen, ist es nicht möglich, diese auf zwei Decks anzuordnen und in diesem Fall muß das obere Transportdeck so ausgerüstet sein, daß es entweder abgesenkt oder ganz entfernt werden kann. In allen diesen Transportsituationen, wenn ein Eisenbahnwaggon lang ist, ergibt sich, daß kein ausreichender Platz für Kraftfahrzeugtüren zur Verfügung steht, um diese in seitlicher Richtung des Waggons zu öffnen. Sie berühren dabei vielmehr die feste Abdeckung, unabhängig davon, ob die Kraftfahrzeuge auf einem oder auf zwei Decks transportiert werden. Der Raum, der für Personen zum Gehen seitlich der Kraftfahrzeuge zur Verfügung steht, ist darüber hinaus beschränkt und dies gilt insbesondere für das obere Deck, weil dort das Dach des Waggons geneigt ist. Dadurch wird es für die Fahrer schwierig, in die Kraftfahrzeuge einzusteigen bzw. wieder aus den Kraftfahrzeugen auszusteigen. Wenn die Abdeckungen fest sind, ergibt sich ein zusätzliches Problem bei Transportwaggons für Kraftfahrzeuge, nämlich die Abführung der Abgase beim Beladen und Entladen der Automobile. Ein weiteres Problem ist die Beleuchtung. Man will aber auf die Abdeckung nicht verzichten, weil dadurch eine Beschädigung der Kraftfahrzeuge verhindert wird und die Kraftfahrzeuge verschmutzen auch nicht so leicht.
  • Es wurden schon Anstrengungen unternommen, die vorstehend geschilderten Probleme zu lösen, wobei beispielsweise eine Abdeckung verwendet wurde, dessen Dachabschnitt senkrecht nach oben angehoben werden konnte. Dadurch erhält man zusätzliches Licht und zusätzliche Belüftung und auch in senkrechter Richtung zusätzlichen Raum zum Bewegen, und zwar zumindest beim oberen Deck. Beim unteren Deck bleiben die Probleme aber.
  • Die US-A-2 749 402 schlägt eine Seitenwand vor, die nach außen um ein Gelenk verschwenkt werden kann, worauf der obere Abschnitt dieser schwenkbaren Wand den Dachabschnitt für einen Laufsteg bildet, der längs der Seite des Waggons vorgesehen ist. Der untere Abschnitt der Abdeckung bildet die Seitenwand des Laufsteges aus und ein weiterer Abschnitt, der als Fortsetzung des ersten Abschnitts ausgebildet ist, bildet den Boden des Laufsteges. Diese nach außen schwenkende Konstruktion wird von getrennten Stützen gehalten, die um vertikale Achsen schwenkbar sind. Mit Hilfe dieser Konstruktion ist es möglich, das Problem des zur Verfügung stehenden Raums an den Seiten des unteren Decks bei einem Frachtwaggon mit zwei Decks zu lösen. Diese Konstruktion erhöht aber nicht die Höhe der Passage am oberen Deck und es ist auch schwierig, Raum zum Öffnen der Kraftfahrzeugtüren am oberen Deck zu schaffen. Keinesfalls kann diese Konstruktion so ausgestattet werden, daß sie, ohne Änderungen, sowohl bei Frachtwaggons mit nur einem Deck wie auch bei Frachtwaggons mit zwei Decks eingesetzt werden kann. Die Konstruktion ist darüber hinaus sehr kompliziert, schwer und schwierig zu benutzen. Sie benötigt eine Anzahl von Betriebsabläufen sowohl beim Öffnen wie auch beim Schließen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Abdeckung für einen Transportwaggon für Kraftfahrzeuge und auch den Transportmechanismus dafür zu schaffen, wodurch es möglich ist, die Türen der im Waggon befindlichen Kraftfahrzeuge ohne Hindernisse zu öffnen, den Raum im Waggon beim Beladen, beim Entladen und auch im Waggon allgemein zu vergrößern, und die Installation von Stoßdämpfern für die Räder zu erleichtern. Weiterhin ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine derartige Konstruktion vorzuschlagen, die als solches die vorstehend beschriebenen Resultate liefert, unabhängig davon, ob die Automobile auf einem oder auf zwei Decks angeordnet sind. Die Vergrößerung des Raums bedeutet auch eine Vergrößerung der vertikalen Höhe. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Abdeckung des Typs vorzuschlagen, die es ermöglicht, die Abgase der Kraftfahrzeuge abzuleiten und Licht von außen zuzuführen, und zwar sowohl zum oberen wie auch zum unteren Deck. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine derartige Abdeckung vorzuschlagen, die einfach konstruiert und einfach und leicht zu betätigen ist, so daß die Fahrer der Automobile die Abdeckung gegebenenfalls selber bewegen können, und zwar ohne irgendwelche Werkzeuge.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Abdeckungskonstruktion wird eine wesentliche Verbesserung bezüglich der vorstehend erläuterten Nachteile erreicht und die erwähnten Aufgaben werden gelöst. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Abdeckung durch die kennzeichnenden Merkmale von Patentanspruch 1 gekennzeichnet. Der wichtigste Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie bei einem Waggon für den Transport von Kraftfahrzeugen angewendet werden kann, bei dem das obere Transportdeck auf unterschiedlichen Höhen angeordnet werden kann oder auch ganz entfernt werden kann. Unabhängig von der Benutzungsart oder dem Typ der zu transportierenden Automobile wird somit ein zusätzlicher Raum geschaffen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Konstruktion einfach und zuverlässig im Betrieb ist. Sie kann auch einfach betätigt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden im Detail beschrieben, und zwar unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnen. Darin zeigt:
  • Figur 1 teilweise geschnitten eine Ansicht von zwei Transportwaggons für Kraftfahrzeuge;
  • Figur 2 das Prinzip der erfindungsgemäßen Abdeckung, und zwar in einem Querschnitt durch den Transportwaggon für Automobile;
  • Figur 3 einen Schnitt entsprechend Figur 2, wobei sich der Waggon für den Transport der Automobile in einem anderen Betriebszustand befindet.
  • Figur 1 zeigt zwei Waggons für den Transport von Automobilen, bei denen eine halbfeste Abdeckung nach der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Die Abdeckung eines Waggons für den Transport von Kraftfahrzeugen ist in Sektionen oder Abschnitte unterteilt, in diesem Fall in vier Abschnitte, nämlich in die Abschnitte 2a, 2b, 2c und 2d in einem Waggon und in die Abschnitte 2e, 2f, 2g und 2h im anderen Waggon. Jeder Abschnitt 2a - 2d oder 2e - 2h ist in seiner Konstruktion in sich fest, d. h. jeder Abschnitt bewegt sich als Einheit, wenn er verschoben wird, ohne daß dadurch die Form des Abschnitts geändert wird. In Figur 1 sind die Abschnitte 2a, 2b, 2c, 2d, 2f und 2g in der geöffneten Lage dargestellt und der Abschnitt 2e und auch der geschnittene Abschnitt 2h, zeichnerisch nicht dargestellt, sind in der geschlossenen Position eingezeichnet. Jeder Abschnitt 2 wird erfindungsgemäß zwischen seiner geschlossenen Position und seiner offenen Position mit Hilfe von Schwenkarmen 3 und 4 verschwenkt, die voneinander beabstandet angeordnet sind.
  • Die Figuren 2 und 3 zeigen Querschnitte durch den Waggon für den Transport von Kraftfahrzeugen, wie er erfindungsgemäß ausgebildet ist, und zwar derart, daß mit durchgezogenen Linien die Abschnitte 2 in der geschlossenen Position eingezeichnet sind, d. h. sie entsprechen hier einem Querschnitt längs der Linie B-B in Figur 1, und zwar der Zustand an der rechten Seite. Die strichpunktierten Linien für diesen Teil zeigen Abschnitte 2 in der geöffneten Lage an, die dem Querschnitt durch die Linie A-A in Figur 1 entspricht. Die Schwenkarme 3 und 4, die an einer Säule, einem Rahmenteil 5 oder dergleichen befestigt sind, sind in einem Abstand H1 voneinander angeordnet. Dieser Abstand erstreckt sind parallel zur Längswand 7 des Waggons. Die Schwenkarme 3 und 4 sind beide an das Rahmenteil 5 durch erste Gelenke 9 bzw. 10 angelenkt, und an den Abschnitt der Abdeckung durch zweite Gelenke 11 bzw. 12 derart, daß die Schwenkachsen 9', 10', 11' und 12', die diesen vier Gelenken entsprechen, senkrecht zum Abstand H1 verlaufen. In den Figuren 2 und 3 erstrecken sich somit die Schwenkachsen 9' - 12' senkrecht zur Ebene der Figur. Die Länge des Abschnitts 2 macht es im allgemeinen notwendig, wenigstens zwei derartige Schwenkarmpaare 3, 4 in einem Abstand L vorzusehen, parallel zur Längs-Mittenlinie T des Waggons, beispielsweise in der Nähe der Stirnkante 17 der Abschnitte, damit die Last gleichförmig verteilt werden kann und damit keine Punktbelastung oder unnötig hohe Momente im Abschnitt des Waggonrahmens erzeugt werden. Abhängig von der Dimension des Abschnitts und von der Konstruktion des Waggonrahmens können 1, 2, 3 oder auch mehr Paare der Schwenkarme 3,4 vorgesehen sein. Die Schwenkachsen 9', 11', die den Gelenkstrukturen 9 und 11 der ersten Schwenkarme 3 entsprechen, müssen in jedem Abschnitt zueinander ausgerichtet sein. Entsprechend müssen die Schwenkachsen 10', 12', die den Gelenken 10 und 12 der zweiten Schwenkarme 4 entsprechen, miteinander fluchten, d. h. alle vier Schwenkachsen 9', 10', 11' und 12' müssen parallel verlaufen.
  • Der Abstand H2 zwischen den Gelenkpunkten 11 und 12 der Schwenkarnie 3 und 4 im Abschnitt 2 ist gleich dem vorher erwähnten Abstand H1 zwischen den Gelenken 9 und 10 in der Rahmenstruktur 5 des Waggons. Es ist auch vorteilhaft, wenn alle Längen R der Schwenkarme 3, 4 gleich sind, in welchem Fall die Abstände der Gelenke H1, H2 im Rahmen und der Abschnitt, zusammen mit den Schwenkarmen stets ein Parallelogramm mit konstanten Seiten ausbildet.
  • Der erfindungsgemäße Mechanismus wirkt wie folgt:
  • Wenn der Abschnitt 2 von der geschlossenen Lage in die offene Lage bewegt werden soll, beispielsweise wenn sich die Schwenkarme 3 und 4 auf der rechten Seite des Waggons im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachsen 9', 10' der Gelenke 9 und 10 im Rahmen des Waggons bewegen, dann werden entsprechend den Gesetzen der Mechanik gleichzeitig die Schwenkarme im Uhrzeigersinn um die Schwenkachsen 11', 12' ihrer Gelenke 11 und 12 im Abschnitt verschwenkt, und zwar über denselben Winkel α, wenn sie im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden. Die betreffenden Arme 3 und 4 und die Abstände H1 und H2 bilden während der gesamten Schwenkbewegung ein Parallelogramm aus, bei dem der Abstand H1 im Rahmen stationär bleibt und der Abstand H2 sich davon wegbewegt, und zwar parallel zu sich, während die Arme 3 und 4 verschwenkt werden. Der Abschnitt bleibt umgedreht in dieser Position, und zwar während der Transferbewegung, wodurch ein sogenannter Paralleltransfer durchgeführt wird.
  • Vorzugsweise sind die ersten Gelenke 9 und 10 im Rahmenteil 5 derart montiert, daß ihre Schwenkachsen 9', 10' in der geschlossenen Posisition nahe zur Seitenfläche 15 der Wand 7 des Abschnitts sind, wobei die Schwenkarme 3 und 4 sich in einer in etwa vertikalen Position und parallel zum Abschnitt 15 der Abdeckung befinden, wenn der Abschnitt sich in der geschlossenen Position befindet. In diesem Fall wird es bevorzugt, wenn der Schwenkwinkel etwa 90º beträgt, wobei die Schwenkarme 3 und 4 in der offenen Lage des Abschnitts direkt zu den Seiten vorstehen, d. h. im Fall der Figuren 2 und 3 horizontal. Jetzt hat sich der Abschnitt 2 nach außen bewegt, und zwar um den Abstand der Länge R der Schwenkarme, und nach oben über dieselbe Länge R, so daß sowohl seitlich wie auch in vertikaler Richtung der im Waggon zur Verfügung stehende Raum vergrößert wurde. Wenn der Schwenkwinkel α kleiner als 90º ist, so ergibt sich mehr zusätzlicher seitlicher Raum als vertikaler Raum. Wenn der Schwenkwinkel aber fühlbar größer als 90º ist, so ergibt sich proportional mehr vertikaler Raum als seitlicher Raum. Die gewünschte Form und das Ausmaß des zusätzlichen Raums kann stets durch Auswahl der geeignete Länge R für die Schwenkarme 3 und 4 erhalten werden und dadurch, daß die Gelenke 9 und 10 in geeigneter Beziehung zum Abschnitt angeordnet werden bzw. daß die Gelenke 11 und 12 an vorbestimmten Punkten angeordnet werden. Die Gelenke 9 - 12 können in diesem Fall prinzipiell beliebig innerhalb der vorbestimmten Außenlinie des Waggons angeordnet werden, solange der Abstand H1 zwischen den Gelenken 9 und 10 und der Abstand H2 zwischen den Gelenken 11 und 12 einander gleich ist und solange die Schwenkarme 3 und 4 gleich sind.
  • Falls es erwünscht ist, daß die Abdeckung zwischen der geschlossenen Position und der offenen Lage ebenfalls eine Schwenkbewegung durchführt und einen Paralleltransfer, wobei dann alle verschiedenen Kanten des Abschnitts sich über eine verschiedene Entfernung bewegen, können die Arme 3 und 4 unterschiedliche Längen haben und/oder die Abschnitte H1 und H2 können unterschiedlich sein. Die Länge der Arme und/oder der Abstände können auch einstellbar sein.
  • Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, die gegenüberliegenden Abschnitte 2a und 2c, 2b und 2d etc. asymetrisch anzuordnen und damit auch die benachbarten Abschnitte 2a und 2b, 2c und 2d etc., die unterschiedliche Größen haben und/oder asymetrisch in Längsrichtung des Waggons angeordnet sind derart, daß an den verschiedenen Seiten des Waggons die Verbindungen 13 bzw. 14 zwischen aufeinander folgenden Abschnitten zu verschiedenen Punkten kommen und die möglichen zusätzlichen Säulen 5 an den verschiedenen Seiten des Waggons kommen auch zu verschiedenen Punkten, wie in Figur 1 gezeigt. Dies ermöglicht es, daß unabhängig vom Parkplatz eines Kraftfahrzeugs eine Tür an einer Seite des Kraftfahrzeugs stets nicht mit der Rahmenstruktur 5 fluchtet und die Tür kann somit geöffnet werden.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform erstrecken sich die Schwenkachsen 9', 10', 11' und 12' horizontal. Sie können aber auch vertikal angeordnet werden, in welchem Fall die Abschnitte sich in horizontaler Richtung bewegen. Es ist auch möglich, daß ein Abschnitt in vertikaler Richtung in Abschnitte für das obere und das untere Deck unterteilt wird, in welchem Fall die Schwenkachsen in diesen Abschnitten parallel oder nicht parallel sein können, d. h. horizontal oder vertikal. Die Schwenkachsen können auch geneigt angeordnet werden.
  • Das Öffnen der Abschnitte bei der erfindungsgemäßen Konstruktion erfolgt auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Möglichkeit ist es, einen Fortsatz des Gelenks 9 im unteren Schwenkarm 3 vorzusehen, wobei eine dem Gewichtsausgleich dienende Feder oder auch ein Gegengewicht am Rahmen des Waggons befestigt ist, und zwar über diesen Fortsatz des Arms. In diesem Fall bilden der Arm 3 und sein Fortsatz einen doppelarmigen Hebel aus, der mit Hilfe von Federkraft oder von Gegengewichten die Abdeckung in der offenen Lage hält und das Öffnen erleichtert. Beim Schließen wird die Abdeckung gegen die Federkraft gedreht und bei geeigneter Konstruktion verliert die Federkraft die Öffnungswirkung, wenn die Abdeckung die geschlossene Position erreicht. Die Abdeckung selbst wird mit Hilfe von Handgriffen oder dergleichen betätigt, die an der Abdeckung befestigt sind. Aus Sicherheitsgründen kann auch ein Verriegelungsmechanismus in den Abdeckungen vorgesehen sein, zumindest für die Dauer des Transports, um ein unbeabsichtigtes Öffnen zu verhindern. Dieser Mechanismus wird hier im Detail aber nicht beschrieben.

Claims (6)

1. Vorrichtung mit einer halbfesten Abdeckung für einen Waggon zum Transport von Kraftfahrzeugen mit Abdeckungsabschnitten (2), die von der Mittellinie (P) des Waggons nach außen bewegt werden können, um Raum zum Gehen zu schaffen und auch Raum zum Öffnen der Türen der Kraftfahrzeuge bei beladenem Waggon, wobei die Konstruktion für einen Abschnitt der Abdeckung wenigstens zwei Schwenkmittel aufweist, die am Rahmen (5) des Waggons befestigt sind, welche Schwenkmittel sich in einem Abstand (HI) voneinander parallel zur Seite (7) des Waggons befinden und an ein Ende des Rahmens des Waggons mit Hilfe von ersten Gelenken (9, 10) angelenkt sind und am anderen Ende am Abschnitt mit Hilfe von zwei Gelenken (11, 12) derart, daß die jeweils parallelen Schwenkachsen (11', 12', 9', 10') der Gelenke senkrecht zu dem Abstand (H1) sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkmittel als Schwenkarme (3, 4) ausgebildet sind, und zwar nicht als ein Teil des Abschnitts (2a, 2b, 2c ...), und wenigstens ein Schwenkarmpaar ausbilden, und daß jeder Abschnitt (2a - 2d; 2e - 2h) in sich in seiner Konstruktion fest ist zur Bewegung als eine Einheit, ohne daß dabei seine Form geändert wird.
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abschnitt (2a - 2h) am Rahmen (5) des Waggons mit Hilfe von wenigstens zwei Schwenkarmpaaren (3, 4) des erwähnten Typs befestigt sind, wobei die Paare in einem Abstand (L) rechtwinkelig zum Abstand (H1) voneinander vorgesehen sind, in welchem Fall die Schwenkachsen aller Enden der ersten Arme (3) an die Verbindung des Waggonrahmens angelenkt sind und die ersten Gelenkachsen (9') am Seitenrahmen ausbilden, wobei die Schwenkachsen der Enden der zweiten Schwenkachsen (4), die an den Waggonrahmen angelenkt sind, die Schwenkachsen (10') der zweiten Gelenke am Seitenrahmen ausbilden, wobei fernerhin die Schwenkachsen der ersten Schwenkarme (3), die an den Abschnitt angelenkt sind, die dritte Gelenkachse (11') der Seite des Abschnitts ausbilden, und wobei die Schwenkachsen der Enden der zweiten Schwenkarme (4), die an den Abschnitt angelenkt sind, die vierte Gelenkachse (12') an der Seite des Abschnitts ausbilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (H1) zwischen der ersten und der zweiten Gelenkachse (9', 10') und der Abstand (H2) zwischen der dritten und der vierten Gelenkachse (11', 12') jeweils gleich sind, und daß die Längen und des zweiten Schwenkarms (3, 4) zwischen der ersten und der dritten Gelenkachse (9'; 11') bzw. zwischen der zweiten und der vierten Gelenkachse (10'; 12') gleich sind, in welchem Fall die Schwenkarme (3, 4) und die Abstände (H1, H2) im Abschnitt und Rahmen stets in den verschiedenen Positionen der Schwenkbewegungen der Arme (3, 4) ein Parallelogramm mit gleichbleibenden Seiten ausbilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme am Rahmen (5) des Waggons derart angelenkt sind, daß die erste und die zweite Schwenkachse (9', 10') sich in der Nähe der Seitenfläche (15) eines Abschnitts einer Abdeckung in geschlossener Position befinden, und zwar zur Mitte des Waggons, wobei, wenn immer der Abschnitt sich in der geschlossenen Position befindet, die Schwenkarme (3, 4) wenigstens ungefähr parallel zur Seitenfläche (15) des Abschnitts gehen, und wenn der Abdeckungsabschnitt sich in der offenen Position befindet, daß dann die Schwenkarme (3, 4) einen wesentlichen Winkel mit der Seitenfläche (15) ausbilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß bei einem einzelnen Abdeckungsabschnitt (2a oder 2b oder 2c ... 2h) die Schwenkachsen (9', 10', 11', 12') entweder horizontal oder alternativ vertikal ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarmpaare (3, 4) sich in Richtung der Mittellinie (P) des Waggons an den Endkanten (17) jedes Abdeckungsabschnitts befinden, oder in deren Nähe, und an unterschiedlichen Punkten an entgegengesetzten Seiten des Waggons, wobei die Verbindungen (13, 14) der Abdeckungsabschnitte an den entgegengesetzten Seiten nicht fluchten, und daß jeder Waggon eine Vielzahl von Abdeckungsabschnitten (2a - 2d; 2e - 2h) hat.
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