DE69014143T2 - Optische Verbindungs-Netzwerke. - Google Patents

Optische Verbindungs-Netzwerke.

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Description

  • Für verschiedene Zwecke wurden viele eindimensionale (lineare) Netzwerke vorgeschlagen, die mehrere parallele Kanäle haben, die in mehreren einzelnen Stufen pipelineartig verarbeitet werden. Jede Stufe kann in zwei Teile aufgetrennt werden: einer vermaschungsstufe, in der die Leitungen permutiert werden, und daran anschließend eine Schicht von Verarbeitungsmodulen mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen, die nebeneinanderliegende Paare von Datenkanälen beeinflußt.
  • Kürzlich wurde ein effizienter optischer Computer vorgeschlagen, der ein Netzwerk ist, in dem der Vermaschungsteil unter Verwendung einer Optik realisiert wird und der Modulteil in einem anderen Medium, beispielsweise einem Chip von Lithiumniobat-Richtungskoppler (P. Granestrand und andere, "Strictly non-blocking 8x8 integrated optical switch matrix" Electronic Letters 22 Nr. 15 (1986)), oder in einer integrierten optoelektronischen Schaltung (J. E. Midwinter, "Novel approach to optically activated wideband switching matrices" IEEE Proc. J 134 261 (1987)). Derartige Maschinen weisen die oben beschriebene körperliche Ausgestaltung auf. Die Verwendung einer Optik in der Vermaschungsstufe hat den Vorteil großer Bandbreite, weist keine Zeitverschiebungen und niedriges Nebensprechen auf, was dem gesamten Prozessor einen hohen Durchsatz paralleler Daten verleiht. Die verschiedenen, für das Netzwerk notwendigen Vermaschungsmuster können erzeugt werden, indem massive oder holographische optische Komponenten verwendet werden. Eine derartige Anordnung nutzt jedoch nicht alle Vorteile der in optischen Systemen möglichen Parallelverarbeitung aus.
  • In einem Artikel mit dem Titel "2-D Optical Multistage Interconnection Networks", SPIE Band 752 Digital Optical Computing (1987) S. 209-216 beschreiben Shing-Hong Lin und andere die Verwendung von 2-D-Netzwerken, die eine Vermaschung für vollständige 2-D-Umordnung sowie 2-D-Verarbeitungsmodule mit vier Eingängen und vier Ausgängen aufweisen. Lin und andere betrachten nicht die für die Erreichung einer bestimmten Netzwerkvermaschung notwendige Steuerungsstruktur, sondern weisen vielmehr darauf hin, daß vollständige, 24-Cross-bar-Schalter prinzipiell eine gewünschte Konfiguration erreichen können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein optisches Vermaschungsnetzwerk anzugeben, das in seiner Struktur weniger komplex als die bekannten 2-D-Netzwerke ist. Dementsprechend weist ein optisches Vermaschungsnetzwerk zumindest eine Stufe auf, die eine optische Vermaschungsstufe hat, die ein zweidimensionales Feld von Vermaschungseingangsanschlüssen mit einem zweidimensionalen Feld von Vermaschungsausgangsanschlüssen verbindet; ein Feld von optischen Verarbeitungsmodulen, von denen jedes ein zweidimensionales Feld von Moduleingangsanschlüssen hat, die optisch jeweils mit Vermaschungsausgangsanschlüssen verbunden sind, und ein zweidimensionales Feld von Modulausgangsanschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Modul funktional identisch ist mit einem ersten und einem zweiten Paar von Verarbeitungssubmodulen mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen, wobei jeder Eingang eines jeden zweiten Paars von Verarbeitungssubmodulen mit einem jeweiligen Ausgang des ersten Paars von Verarbeitungssubmodulen verbunden ist, und wobei die Eingänge eines jeden zweiten Verarbeitungssubmoduls mit den Ausgängen aus verschiedenen ersten Verarbeitungssubmodulen verbunden sind.
  • Das zweidimensionale Netzwerk kann unter Verwendung optischer Einrichtungen zusammengebaut werden und weist dann ähnliche Leistungsdaten wie vorher auf. Für die Anzahl der Kanäle, die aufgenommen werden können, gibt es eine Grenze, die proportional ist entweder zur Maximalbreite des Modulelements oder zur Strecke, längs derer die optische Einrichtung getreu abbilden kann. Liegt diese Grenze im Falle eines eindimensionalen Netzwerks bei N, wird sie für ein zweidimensionales Netzwerk N². Ein weiterer Vorteil eines erfindungsgemäßen Netzwerks ist es, daß ein Netzwerk gegebener Größe in zweidimensionaler Form wesentlich kompakter aufgebaut werden kann.
  • Da die vorliegende Erfindung lediglich eine ausreichende Anzahl von Verarbeitungselementen benötigt, die notwendig sind, um die gleiche Verarbeitung wie die vier Submodule auszuführen, vereinfacht sich die strukturelle Komplexität im Vergleich zu der bisher für eine volle 4x4-Verarbeitung benötigten, was später erläutert wird, es kann funktionell identisch zu einer Verkettung der Verarbeitungsmodule eines eindimensionalen Netzwerks sein und die gleiche Steuerungsstruktur haben.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht deshalb die Verwendung einer eindimensionalen Netzwerksteuerungsstruktur mit einem zweidimensionalen optischen Netzwerk.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun beispielhaft bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, es zeigen:
  • Figur 1 ein schematisches, verallgemeinertes Diagramm eines vorbekannten eindimensionalen Netzwerks,
  • Figur 2 ein schematisches Diagramm eines Austausch- und Weiterleitungsmoduls, das in einem in Figur 1 gezeigten Vermaschungsnetzwerk verwendet wird,
  • Figur 3 ein schematisches verallgemeinertes Diagramm eines zweidimensionalen erfindungsgemäßen Vermaschungsnetzwerks,
  • Figur 4 ein schematisches Diagramm eines beispielhaften eindimensionalen Netzwerks, das erfindungsgemäß als zweidimensionales Netzwerk konfiguriert werden kann,
  • Figur 5 ein schematisches Diagramm eines der Module der erfindungsgemäßen Ausführungsform nach Figur 31 wenn die Funktionsweise des Netzwerks aus Figur 4 dargestellt werden soll,
  • Figur 6 ein schematisches Diagramm zur Darstellung der funktionellen Gleichheit eines erfindungsgemäßen zweidimensionalen Verarbeitungsmoduls zu vier eindimensionalen Submodulen, und
  • Figur 7 ein schematisches Diagramm zur Darstellung der Bedingung, unter der Stufen eines eindimensionalen Netzwerks zur Bildung eines erfindungsgemäßen zweidimensionalen Netzwerks verkettet werden können.
  • Es wird nun auf Figur 1 Bezug genommen. Sie zeigt ein verallgemeinertes, eindimensionales, vorbekanntes Vermaschungsnetzwerk, das drei Stufen S&sub1; - S&sub3; aufweist, von denen jede eine eindimensionale Vermaschungsstufe 2 und eine Schicht von Verarbeitungsmodulen 4 mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen hat. Genauso wie die von den Modulen ausführbaren Funktionen können die Vermaschungen auf jeder Stufe verschieden sein.
  • Die mit der obigen allgemeinen Beschreibung erfaßten Netzwerke können zur Ausführung vieler Parallelverarbeitungsaufgaben ausgelegt werden. Die häufigste Funktion ist es, eine Anzahl von Datenströmen am Eingang zu haben und die gleichen Datenleitungen am Ausgang in unterschiedlicher Reihenfolge anzuordnen, wobei die Reihenfolge durch das Setzen der Module bestimmt wird und die Vermaschungen festgehalten werden. Solche Schaltnetzwerke haben üblicherweise normale Vermaschungsmuster sowie Module, die sich, wie in den Figuren 2a und 2b dargestellt, in einem von zwei Zuständen befinden, in denen die zwei Eingangsleitungen entweder ausgetauscht oder weitergeleitet werden. Es existieren mehrere Netzwerke dieser Art, von denen jedes eine Steuerungsstruktur hat, um das Setzen der Module zu spezifizieren, um eine bestimmte Gesamtpermutation zu erhalten.
  • Andere Klassen von Computern sind möglich, wenn die Module zusätzliche Verarbeitungen vornehmen. Wenn die Module UND- Gatter oder ODER-Gatter sind, kann bei Verwendung von Vermaschungen mit vollständiger Umordnung oder Butterfly- Vermaschung ein programmierbares Logikfeld aufgebaut werden. Eine Maschine für eine schnelle Fourier-Transformation wurde vorgeschlagen, bei der die Vermaschungen vollständig umordnen können und die Module Rechnungen für gewichtete Summen und Differenzen ausführen. Diese und andere Vorgänge können in einem optischen zweidimensionalen Netzwerk mit der erfindungsgemäßen Konfiguration erreicht werden.
  • In Figur 3 ist ein erfindungsgemäßes zweidimensionales optisches Vermaschungsnetzwerk in verallgemeinerter Form dargestellt. Es weist drei Stufen 54 bis 57 auf, von denen jede eine zweidimensionale Vermaschungsstufe 6 gefolgt von einem zweidimensionalen Feld von Modulen 8 aufweist, wobei jedes Modul ein zweidimensionales Feld von vier Eingängen 10 und vier Ausgängen 12 hat. Die Vermaschungen 6 permutieren die ankommenden Leitungen zweidimensional.
  • In Figur 4 ist ein bekanntes, eindimensionales Vermaschungsnetzwerk gezeigt (D. E. Knuth "Sorting and Searching: Addison Wesley (1973)), das beispielhaft zur Erläuterung der Schritte verwendet wird, mittels derer ein gegebenes eindimensionales Netzwerk in ein erf indungsgemäßes zweidimensionales Netzwerk umkonfiguriert werden kann.
  • Das in Figur 4 gezeigte lineare Netzwerk ist ein Sortiernetzwerk mit Vermaschungen 14, die eine vollständige Umordnung darstellen, und Verarbeitungssubmodulen 16, von denen nur einige beispielhaft der Klarheit wegen mit Bezugsziffern versehen sind. Mehrere verschiedene Ziffern laufen über Eingangsleitungen 15 ein; die mit Pfeilen versehenen Module (16) geben die höhere Ziffer an dem Anschluß aus, auf den gezeigt wird, nicht gekennzeichnete Module 16 leiten immer weiter. Die an den Ausgängen 17 auftretenden Ziffern sind ihrer Größe nach von links nach rechts sortiert.
  • Eine Verrnaschung mit vollständiger Umordnung umfaßt das Aufspalten des Leiterbündels in zwei Hälften, sowie deren Verschränkung wie in Figur 5 gezeigt. Wenn die mit den vier binären Bits abcd bezeichneten 2&sup4; Anschlüsse umgeordnet werden, kann dies als Stellenverschiebung der binären Adresse der Anschlüsse angesehen werden, es wird nämlich der Eingangsanschluß, der mit abcd bezeichnet ist, auf den Ausgangsanschluß mit der Adresse bcda umgeordnet. Wenn ein Kanal an einem Modul am Anschluß abcd ankommt, kann er entweder bei abc0 oder abc1 austreten, wobei der Ausgangskanal davon abhängt, welcher Art das Modul ist und welche Zieladresse der andere, am gleichen Modul ankommende Kanal hat.
  • Es wird nun der Pfadverlauf durch zwei aufeinanderfolgende Stufen des Sortiernetzwerks betrachtet: Eine bei abcd ankommende Leitung wird auf bcda umgeordnet, in einem Modul (16 oder 18) ausgetauscht oder weitergeleitet auf bcdA, wobei A entweder 0 oder 1 sein kann, abermals auf cdAb umgeordnet und schließlich auf cdAB weitergeschaltet, wobei B wieder 0 oder 1 sein kann.
  • abcd
  • bcda
  • bcdA
  • cdAb
  • Die Leitung hat somit die Wahl zwischen vier Ausgangsadressen AB = 00, 01, 10 und 11. Genauso gibt es vier ankommende Leitungen, die an diesen vier Leitungen auftreten könnten, nämlich die von ab = 00, 01, 10 und 11. stammenden.
  • Es sei nun angenommen, daß die Leitungen im linearen Feld im Raum in einem quadratischen Feld entsprechend der Regel abcd -> (Spalte bd, Zeile ac) angeordnet sind.
  • Die Funktion der zwei Stufen des 1D-Netzwerkes kann durch eine Stufe des in Figur 3 gezeigten 2D-Netzwerks ausgeführt werden. Die neue Vermaschung ist eine 2D vollständige Umordnung, die aus einer horizontalen vollständigen Umordnung, gefolgt durch eine vertikale vollständige Umordnung besteht. Eine dieser Permutationen hat die Auswirkung (bd, ac) -> (db, ca) , was zwei aufeinanderfolgenden 1D- Umordnungen entspricht. Die Auswirkung der Module der zwei aufeinanderfolgenden Stufen im linearen Netzwerk ist es, die zwei Bits a und b in der Adresse festzuhalten. Ein Modul im zweidimensionalen Netzwerk beeinflußt alle vier Anschlüsse, die sich in den letzten Bits der Zeilen- und Spaltenadresse, a und b, unterscheiden, so daß ein 4x4- Modul die gleiche Tätigkeit ausführen kann wie alle relevanten Module in den zwei Stufen des alten Netzwerks. Somit wird durch Zuordnung der Leitungen aus einem 1D- auf ein 2D-Feld entsprechend der obigen Regel die Arbeit von zwei Stufen des ursprünglichen Netzwerks durch eine Stufe des neuen Netzwerks mit einer 2D vollständigen Umordnung ausgeführt, so daß unter Verwendung dieser Regel ein zweidimensionales Netzwerk aufgebaut werden kann.
  • Es wird nun die Wirkungsweise eines 2D-Moduls genauer betrachtet. Jedes verbindet die Anschlüsse (d0, c0), (d0, c1) , (d1, c0) und (d1, c1). Zunächst ist Bit a fest, dann Bit b, so daß das Modul als aufgeteilt in vier Submodule mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen wie in Figur 6 gezeigt angesehen werden kann. Diese Submodule sind vier der in Figur 4 gezeigten, im Raum angeordneten Module, und es kann einfach hergeleitet werden, welche vier in jedem Modul verbunden sind, indem die Zuordnungsregel verwendet wird. Das 2D-Modul muß nicht physikalisch in die vier 2x2-Untermodule aufgetrennt werden, solange das Modul insgesamt funktionell identisch mit der Verkettung der Submodule wie in Figur 6 gezeigt ist.
  • Die Austausch/Weiterleitungsentscheidungen des ursprünglichen Netzwerks erzeugen eine sortierte Ausgabe des Netzwerks, wohingegen bei der Ausgabe des äquivalenten 2D- Netzwerks der Kanal mit der n-ten Zieladresse an dem Anschluß liegt, der dem Anschluß n im linearen Feld zugeordnet werden kann. Dieses Vertauschen der Leitungen ist vorweg vollständig bestimmt und ist von der Funktion her unwichtig; wenn es notwendig ist, die Sortierung in eine sichtbare Form zu bringen, können die Zieladressen am Anfang modifiziert werden oder es können genausogut die Module entsprechend den umgekehrt zugeordneten Adressen gesetzt werden.
  • Weiter oben wurde ein einzelnes, zweidimensionales Netzwerk erläutert. Der Ausgangspunkt war ein eindimensionales Netzwerk. Es wird nun betrachtet, ob und wenn ja, wie ein beliebiges zweidimensionales erfindungsgemäßes Netzwerk unabhängig von der Funktion und den Modulen und den Vermaschungsmustern aus einem linearen Netzwerk konstruiert werden kann.
  • Analog zur Behandlung des obigen Netzwerks mit vollständiger Umordnung können zwei aufeinanderfolgende Stufen in einer Stufe eines 2D-Netzwerks verkettet werden, indem die Module als im Raum verschoben angesehen werden. Es kann für eine Vermaschung gefolgt von einer Schicht von 4x4-Modulen nicht möglich sein, die Arbeit von zwei eindimensionalen Stufen mit einer Vermaschung, einem 2x2-Modul als Vermaschung und einer abschließenden 2x2-Modulfolge zu übernehmen. Unabhängig von der Funktion der Module in Fig. 2 ist es (nun bezugnehmend auf Figur 7) bekannt, daß die Zwischenmodulausgabe X' eine Funktion von X und Y ist.
  • X' = X' (X, Y)
  • genauso gilt für die drei anderen Zwischenausgaben
  • = Y' (X, Y)
  • = W' (W, Z)
  • = Z' (W, Z)
  • Die endgültigen Modulausgänge X" und Z" sind Funktionen von X' und Z'
  • X" = X" (X', X')
  • Z" = Z" (X', Z')
  • so daß gilt
  • X" = X" (X, Y, Z, W)
  • Z" = Z" (X, Y, Z, W)
  • Damit die Funktionen X" und Z" durch ein zweidimensionales Verarbeitungsmodul mit vier Eingängen und vier Ausgängen berechnet werden kann, ist es für die anderen zwei Ausgänge Y" und W" notwendig, daß sie Funktionen der gleichen vier Eingänge sind
  • Y" = Y" (X, Y, Z, W)
  • W" = W" (X, Y, Z, W),
  • was nur erreicht werden kann, wenn sich die Zwischenergebnisse Y' und W' an einem gemeinsamen Modul treffen.
  • Y" = Y" (Y', W')
  • W" = W" (Y', W')
  • Dies führt zu einer Nebenbedingung der zweiten Vermaschung in Figur 7, die wie folgt ausgedrückt werden kann Das Gegenstück einer aus einem Modul austretenden Leitung wird als die andere aus diesem kommende Leitung definiert. Für zwei beliebige Leitungen, die die zwei Eingänge eines Moduls sind, müssen sich deren Gegenstücke auch an einem gemeinsamen Modul treffen.
  • Wenn eine Vermaschung diese Bedingung nicht erfüllt, ist es nicht möglich, die aufeinanderfolgenden Stufen in Figur 7 in funktionell identische Einzelstufen eines zweidimensionalen erfindungsgemäßen 4x4-Moduls zu verketten.
  • Prinzipiell ist es für ein die obengenannte Vermaschungsbedingung erfüllendes Netzwerk immer möglich, die Leitungen in der linearen Anordnung aus Figur 1 aufzunehmen und sie in ein zweidimensionales Feld wie in Figur 3 gezeigt zu bringen. Zur Durchführung dieser Zuordnung gibt es viele Wege, gewunscht wird jedoch eine 2D-Vermaschung, die durch eine einfache optische Anordnung erhalten werden kann. Ein Beispiel ist die besondere Zuordnung, die auf das Netzwerk mit vollständiger Umordnung angewendet wird. Wenn eine erfolgreiche Zuordnungsregel gefunden werden kann, ist die Aufgabe des Erzeugens eines 2D-Netzwerks aus seinem linearen Gegenpart erfüllt.

Claims (5)

1. Optisches Vermaschungsnetzwerk mit:
zumindest einer Stufe, die eine optische Vermaschungsstufe (6) hat, die ein zweidimensionales Feld von Vermaschungseingangsanschlüssen mit einem zweidimensionalen Feld von Vermaschungsausgangsanschlüssen verbindet; einem Feld von optischen Verarbeitungsmodulen (8), von denen jedes ein zweidimensionales Feld von Moduleingangsanschlüssen hat, die optisch jeweils mit Vermaschungsausgangsanschlüssen verbunden sind, und einem zweidimensionales Feld von Modulausgangsanschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Modul (8) funktional identisch ist mit einem ersten und einem zweiten Paar von Verarbeitungssubmodulen mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen, wobei jeder Eingang eines jeden zweiten Paars von Verarbeitungssubmodulen mit einem jeweiligen Ausgang des ersten Paars von Verarbeitungssubmodulen verbunden ist, und wobei die Eingänge eines jeden zweiten Verarbeitungssubmoduls mit den Ausgängen aus verschiedenen ersten Verarbeitungssubmodulen verbunden sind.
2. Netzwerk nach Anspruch 1, bei dem jedes Verarbeitungssubmodul der Submodule, mit denen jedes Modul funktionell identisch ist, zwei Zustände hat, wobei in einem Zustand die Eingänge vertauscht und im zweiten Zustand nicht vertauscht sind.
3. Netzwerk nach Anspruch 1, bei dem jedes Verarbeitungssubmodul der Submodule, mit denen jedes Modul (8) funktionell identisch ist, eine Berechnung der gewichteten Summe und Differenz durchführt, wobei das Netzwerk zur Durchführung einer schnellen Fourier-Transformation konfiguriert ist.
4. Netzwerk nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Vermaschungsstufe (6) eine vollständige 2-D-Umordnung zwischen den Vermaschungseingangsanschlüssen und den Vermaschungsausgangsanschlüssen vornimmt.
5. Netzwerk nach Anspruch 1, bei dem jedes submodul eine UND- oder eine ODER-Operation definiert, wobei das Netzwerk ein programmierbares Logikfeld enthält.
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