DE69023799T2 - Lichtleiter-Messfühler. - Google Patents

Lichtleiter-Messfühler.

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Description

  • Die Erfindung betrifft langgestreckte und flexible Sensoren, primär zum Erfassen einer einwirkenden Kraft oder eines Drucks an Stellen, die über die Länge verteilt sind, bei denen ein Lichtwellenleiter verwendet wird, der im Gebrauch des Sensors gebogen wird, so daß sich die Durchlässig keit des Wellenleiters für Licht ändert und erfaßt werden kann.
  • Eine solche Verwendung von Lichtwellenleitern ist seit mehreren Jahren bekannt. Bei dem in der US 4 572 950 und der US 4 618 764 beschriebenen Beispiel ist, um die erforderliche Verbiegung des Wellenleiters, die als "Mikrobiegung" bezeichnet wird, in Reaktion auf eine angelegte Kraft zu erhalten, ein Faden schraubenförmig um den Wellenleiter gewunden, so daß die angelegte Kraft bewirkt, daß der Wellenleiter in den Raum zwischen den Windungen des Fadens gebogen wird. Das Aufwickeln des Fadens macht die Herstellung des Sensors jedoch kompliziert, ebenso wie das Erfordernis nach einer äußeren Umhüllung als mechanischem Schutz, wenn der Sensor von praktischem Nutzen sein soll. Auch ist es ungünstig, wenn der schraubenförmige Faden und die Umhüllung nur an einem Abschnitt des Wellenleiters angebracht werden soll.
  • In der JP-A-60-185 626 und der JP-A-59-128 009 ist ein Sensor beschrieben, der am Fensterrahmen einer Autotür mit einem elektrisch betriebenen Fenster angebracht ist. Der Sensor weist erste und zweite Streifen oder Elemente auf, die offensichtlich aus elastischem Material bestehen, zwischen denen der Lichtwellenleiter angeordnet ist. Einer der Streifen weist eine Reihe von quer verlaufenden Vorsprüngen auf, die am Wellenleiter anliegen, und wenn ein Druck aufgebracht wird, verbiegt sich der Wellenleiter lokal.
  • Eine andere Art von Sensor ist in der EP-A-0 240 100 beschrieben, er besteht aus zwei gegenüberliegenden Klemmbacken, zwischen denen der Wellenleiter liegt. Jeder Klemmbacken weist Vorsprünge auf, die flachen Bereichen auf dem anderen Klemmbacken gegenüberliegen, und die Mikrobiegung des Wellenleiters an diesen Vorsprüngen ermöglicht das Erfassen eines Drucks, der die Klemmbacken schließen will. Wie es in den oben genannten US-Patenten erwähnt ist, ist eine solche Anordnung jedoch nicht für einen langgestreckten flexiblen Sensor der hier gewünschten Art geeignet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Wellenleiter zwischen zwei Bandabschnitten eingeschlossen, wobei wenigstens einer dieser Bandabschnitte aus einem flexiblen, aber im wesentlichen nicht dehnbaren Material besteht, das zum Beispiel ein extrudiertes und vorgestrecktes Kunststoffmaterial ähnlich dem sein kann, wie es für Verpackungsbänder verwendet wird. Wenigstens dieser erste Bandabschnitt ist mit einer Reihe von Querrippen versehen, die zum Beispiel durch Prägen ausgebildet werden, wodurch unter Druck eine Mikrobiegung des Wellenleiters bewirkt wird. Es wird daher ein Sensor geschaffen, der selbst kräftig genug gemacht werden kann, um mechanischen Belastungen ohne das Erfordernis nach einer Sicherung durch eine starre Haltestruktur zu widerstehen und der daher von einer allgemein zu verwendenden Art ist. Der Bandabschnitt oder die Bandabschnitte können über einen weiten Längenbereich von weniger als 10 mm bis hin zu vielen Kilometern bereitgestellt werden.
  • Bei einer Anordnung ist der Wellenleiter zwischen zwei solche nicht dehnbare Bandabschnitte eingelegt, bei anderen Anordnungen ist jedoch nur ein solcher nicht dehnbarer Bandabschnitt vorgesehen, wobei der erste Bandabschnitt und der Wellenleiter von einer Hülle umgeben sind, von der daher ein Teil den zweiten Bandabschnitt bilden kann, oder alternativ nur ein nicht dehnbarer Bandabschnitt und ein weiteres Band, wovon der Wellenleiter umgeben ist.
  • Die beiden Bandabschnitte können aus einem einzigen Band gebildet werden, das in Längsrichtung gefaltet wird, um den Wellenleiter zu umhüllen. In diesem Fall können die Ränder der Bandabschnitte, die der Faltung gegenüberliegen, miteinander verbunden werden. Ein solcher Sensor läßt sich leicht herstellen und zusammenbauen.
  • Bei den erfindungsgemäßen Ausführungsformen kann jeder der beiden Bandabschnitte, die den Wellenleiter umgeben, mit einer Reihe von Querrippen versehen sein, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Bandabschnitte relativ zueinander so anordnet, daß die Rippen der beiden Reihen gegeneinander versetzt sind, wodurch sichergestellt wird, daß die Mikrobiegung auf die effektivste Weise erfolgt. Die Anordnungseinrichtung kann bei dem wie oben gefalteten Sensor durch die Faltung zwischen den Bandabschnitten gebildet werden oder durch ineinandergreifende Formen auf den Bandabschnitten wie ineinandergreifende Vorsprünge und Vertiefungen oder ineinandergreifende Reihen von Rippen und Nuten.
  • Der erfindungsgemäße Sensor kann die obigen und andere Merkmale aufweisen, die im folgenden oder in den anliegenden Patentansprüchen beschrieben sind.
  • Besondere Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Gesamtansicht des erfindungsgemäßen Lichtwellenleitersensors;
  • Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Band, das zur Ausbildung einer Ausführungsform des Sensors verwendet wird;
  • Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in der Fig. 2;
  • Fig. 4 einen Querschnitt durch den Sensor;
  • Fig. 5 bis 8 Querschnitte durch alternative Formen des Sensors;
  • Fig. 9a und 9b Schnittansichten längs der Linien 9-9 in den Fig. 4 bis 7, wobei die Fig. 9a den Sensor ohne anliegenden Druck und die Fig. 9b den Sensor mit angelegtem Druck zeigt;
  • Fig. 10 eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 in der Fig. 5;
  • Fig. 11 eine Schnittansicht längs der Linie 11-11 in der Fig. 7;
  • Fig. 12 einen Querschnitt durch einen weiteren erfindungsgemäßen Sensor;
  • Fig. 13a und 13b Schnittansichten längs der Linien 13-13 in der Fig. 12, wobei die Fig. 13a den Sensor ohne an liegenden Druck und die Fig. 13b den Sensor mit angelegtem Druck zeigt;
  • Fig. 14, 16, 17 und 19 Querschnitte durch vier weitere erfindungsgemäße Sensoren; und
  • Fig. 15 und 18 Schnittansichten längs der Linien 15-15 und 18-18 in den Fig. 14 und 17.
  • Gemäß Fig. 1 der Zeichnung hat ein Lichtwellenleitersensor 20 insgesamt eine Bandform mit einer äußeren Umhüllung 22, durch die ein Lichtwellenleiter 24 verläuft. In das eine Ende des Lichtwellenleiters kann ein Lichtsignal eingestrahlt werden, und es kann das Licht erfaßt werden, das zum anderen Ende des Lichtwellenleiter übertragen wird. Der Sensor 20 ist so aufgebaut, daß normalerweise das Licht von dem einen Ende des Lichtwellenleiters zum anderen im wesentlichen durchgelassen wird, wenn jedoch die Umhüllung 22 über ihre Länge an einer Stelle zusammengedrückt wird, wie es durch die Pfeile 25 in der Fig. 1 angedeutet ist, tritt im Wellenleiter aus den im folgenden genannten Gründen eine Mikrobiegung auf, und die Menge an durchgelassenem Licht verringert sich. Es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten für den Sensor 20. Er kann zum Beispiel bei einer ähnlichen Anordnung wie bei den oben erwähnten japanischen Beschreibungen als "Sicherheitsrand" verwendet werden. Er kann um Industriemaschinen herum angebracht werden, um einen Sicherheitsbereich festzulegen, er kann bei Einbrecher-Alarmsystemen um Eigentum gelegt werden, oder er kann zum militärischen Gebrauch auffreiem Grund verteilt werden.
  • Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, wird die Umhüllung 22 aus einem extrudierten Band aus Kunststoffmaterial wie Polyethylen, Polypropylen oder Polyester gebildet, das gestreckt und im Querschnitt verringert werden kann, um eine günstige Molekularstruktur zu erhalten. Ähnliche Techniken werden bei der Herstellung von Kunststoffbändern für Verpackungszwecke angewendet. Auf das extrudierte und gestreckte Band wird dann mit einer Rolle mit verschiedenen Oberflächenformen eingewirkt, um im Band zwei Reihen 26a, 26b von quer verlaufenden Vorsprüngen 28a, 28b und Nuten 30a, 30b mit im wesentlichen sinusartiger Form zu erzeugen, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist. Längs der Mittellinie des Bandes wird eine Längsnut 32 mit erhöhten Rändern 34a, 34b unmittelbar an den beiden Seiten der Längsnut 32 ausgebildet. Diese Längsnut 32 dient als Faltlinie.
  • Wie in den Fig. 4 und 9 gezeigt, wird die Umhüllung 22 in Längsrichtung gefaltet, um einen Lichtwellenleiter 35 zwischen den Reihen 26a, 26b von Nuten und Vorsprüngen auf den Bandabschnitten 36a, 36b auf den beiden Seiten der Faltung einzuschließen. Die freien Ränder 38a, 38b der Bandabschnitte werden zum Beispiel durch ein Klebeband über der Außenseite des Bandes oder durch Klebstoff, Verschweißen oder Klemmen zusammengehalten. Die in Längsrichtung verlaufenden Ränder 34a, 34b liegen aneinander an, um eine Biegung der Bandabschnitte 36a, 36b hervorzurufen und so einen natürlichen Abstand für den Lichtwellenleiter 35 zu erzeugen und um sicherzustellen, daß der Wellenleiter nur zusammengedrückt wird, wenn eine äußere Kraft einwirkt.
  • Es ist anzumerken, daß, wie es insbesondere aus den Fig. 9a und 9b ersichtlich ist, die quer verlaufenden Vorsprünge 28a auf dem Bandabschnitt 36a zu den quer verlaufenden Nuten 30b auf dem anderen Bandabschnitt 36b ausgerichtet sind, und daß die quer verlaufenden Nuten 38a auf dem Bandabschnitt 36a zu den quer verlaufenden Vorsprüngen 28b auf dem Bandabschnitt 36b ausgerichtet sind. Das heißt, daß die Vorsprünge auf den beiden Bandabschnitten gegenseitig versetzt sind. Wie es in der Fig. 9a gezeigt ist, wird, wenn keine äußere Kraft einwirkt, der Lichtwellenleiter 35 von der Umhüllung nicht deformiert. Wenn jedoch, wie in der Fig. 9b gezeigt, eine äußere Kraft einwirkt, bewegen sich die Bandabschnitte aufeinander zu, und die quer verlaufenden Vorsprünge 28a, 28b auf den Bandabschnitten drücken den Lichtwellenleiter 35 in die quer verlaufenden Nuten 30a, 30b des gegenüberliegenden Bandabschnitts, wodurch eine Mikrobiegung hervorgerufen wird, die durch Erfassen der Menge des vom Lichtwellen leiter durchgelassenen Lichts festgestellt werden kann.
  • Typischerweise hat der Lichtwellenleiter 35 einen Gesamtdurchmesser von 0,25 mm, er kann vom Monomode- oder Multimode-Typ sein. Typischerweise beträgt die Tiefe der quer verlaufenden Nuten 30a, 30b etwa 0,1 mm, und der Abstand der quer verlaufenden Nuten kann, in Abhängigkeit vom Wellenleiter, zwischen 0,9 mm und 5 mm liegen.
  • Vorzugsweise wird, wenn das Band zur Umhüllung des Lichtwellenleiters gefaltet wird, der Wellenleiter nicht straff gespannt gehalten, sondern er schlängelt sich leicht, um eine gegenseitige Expansion und Kontraktion zwischen dem Lichtwellenleiter und der Umhüllung bei sich ändernden Temperaturen oder Spannungen zu ermöglichen.
  • Falls gewünscht kann, anstatt daß der Lichtwellenleiter an dem einen Ende der Umhüllung beginnt und am anderen endet, der Wellenleiter am anderen Ende umgebogen werden und sich ein zweites Mal durch die Umhüllung erstrecken, so daß sowohl die Lichtquelle als auch der Lichtsensor für den Lichtwellenleiter am gleichen Ende des Sensorbandes angeordnet werden können.
  • Wie in der Fig. 4 gezeigt, kann in der Umhüllung an jeder Seite des Lichtwellenleiters 35 ein langgestreckter Faden 39 vorgesehen werden, der vorzugsweise den gleichen oder einen etwas größeren Durchmesser als der Lichtwellenleiter 35 hat. Diese beiden zusätzlichen Fäden dienen dazu, eine zu starke Bewegung der Bandabschnitte 36a, 36b und damit eine überbeanspruchung des Lichtwellenleiters 35 zu verhindern, wenn eine äußere Kraft einwirkt. Die zusätzlichen Fäden 39 sind von einer solchen Flexibilität, daß eine Mikrobiegung des Wellenleiters möglich ist, ein Zerbrechen des Wellenleiters jedoch verhindert wird.
  • Es folgt nun eine Beschreibung einer Anzahl von Modifikationen des obigen Sensors, in der gleiche Merkmale mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Diese modifizierten Sensoren können alle Merkmale des obigen Sensors aufweisen, es sei denn, es ist etwas anderes angegeben.
  • Wie in den Fig. 5, 9 und 10 gezeigt ist, kann die Umhüllung des Sensors aus zwei separaten, extrudierten Bandabschnitten 36a, 36b gebildet werden. Längs der Ränder der beiden Bandabschnitte ist eine Reihe von dreieckförmigen Vorsprüngen 40a, 40b und Nuten vorgesehen, die ineinander eingreifen, um die richtige Versetzung der Reihen 26a, 26b von Vorsprüngen und Nuten für die Mikrobiegung sicherzustellen, wobei diese dreieckförmigen Vorsprünge und Nuten miteinander verbunden sind, um die Bandabschnitte 38a, 38b zusammenzuhalten.
  • Auch in den Fällen der Fig. 6 und 9 sind die Bandabschnitte 38a, 38b separat ausgebildet. Der Bandabschnitt 38a weist entlang seiner Ränder eine Reihe von aufrecht stehenden, mit Köpfen versehenen Stiften 42 auf, die in entsprechende Löcher im Bandabschnitt 38b einschnappen können, um zum ersten die richtige Versetzung der Reihen 26a, 26b von Vorsprüngen und Nuten für die Mikrobiegung sicherzustellen und um zum zweiten die Bandabschnitte 38a, 38b zusammenzuhalten. Anstelle daß die Bandabschnitte 38a, 38b im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist, können die mit Köpfen versehenen Stifte 42 auch kürzer sein, um eine Biegung der Bandabschnitte 38a, 38b hervorzurufen, wodurch sich der Effekt einer zentrierung des Lichtwellenleiters 35 und eventueller zusätzlicher Fäden 39 in der Umhüllung ergibt.
  • In den Fällen der Fig. 7, 9 und 11 sind die Bandabschnitte 38a, 38b einstückig ausgebildet, und der freie Rand des Bandabschnitts 38a weist einen hakenförmigen Vorsprung 44 auf, der in eine entsprechende Aussparung längs des Randes des Bandabschnitts 38b einschnappen kann, um so die Bandabschnitte 38a, 38b im gefalteten Zustand zusammenzuhalten.
  • Des weiteren befindet sich an jeder Seite der Reihen 26a, 26b von Vorsprüngen und Nuten für die Mikrobiegung eine weitere Reihe von dreieckförmigen Vorsprüngen 46a, 46b, die, wie in der Fig. 11 gezeigt, einen Abstand voneinander aufweisen, wenn keine äußere Kraft einwirkt. Wenn eine äußere Kraft einwirkt, greifen die dreieckförmigen Vorsprünge 46a, 46b und Nuten ineinander ein, um das Ausmaß zu begrenzen, um das die Bandabschnitte 38a, 38b zusammengedrückt werden können, wodurch der Lichtwellenleiter 35 geschützt wird.
  • Der in der Fig. 8 gezeigte, modifizierte Sensor ist dem Sensor der Fig. 4 ähnlich, mit der Ausnahme, daß die quer verlaufenden Vorsprünge an ihren Enden höher sind als in der Mitte und eine konkav geformte Oberfläche haben. Zusätzlich dazu, daß sie die Mikrobiegung hervorrufen, dienen die Vorsprünge auch dazu, das Ausmaß des Zusammendrückens des oberen und unteren Bandabschnitts 38a, 38b zu begrenzen und so den Lichtwellenleiter 35 zu schützen.
  • Wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt, können die Reihen 26b von Vorsprüngen und Nuten auf dem Bandabschnitt 36b durch einen langgestreckten Kanal 48 ersetzt werden, in den eine langgestreckte elastische Schicht 50 aus zum Beispiel Silikonkautschuk eingesetzt ist. Wie in der Fig. 13a gezeigt, wird der Lichtwellenleiter 35 von der Umhüllung nicht deformiert, wenn keine äußere Kraft einwirkt, wenn jedoch eine äußere Kraft einwirkt, drückt, wie in der Fig. 13b gezeigt, die elastische Schicht 50 den Lichtwellenleiter in die Nuten 30a zwischen den Vorsprüngen 28a, um die Mikrobiegung hervorzurufen.
  • In den Fig. 14 und 15 ist eine alternative Form des Sensors gezeigt. Der Sensor 52 umfaßt ein Band 54 aus flexiblem, jedoch nicht dehnbarem Kunststoffmaterial mit einer Reihe von quer verlaufenden Rippen 56 und Nuten 58, die auf einer Seite des Bandes eingeprägt sind. Auf der gerippten und genuteten Seite des Bandes 54 liegt ein Lichtwellenleiter 60, und es ist ein weiteres Band 62 aus elastischem Material wie einem Kork-Gummi-Verbundwerkstoff derart vorgesehen, daß der Lichtwellenleiter 60 zwischen den Bändern 54 und 62 liegt. Die Anordnung weist eine äußere Schutzhülle 64 auf, die aus einem flexiblen und möglichst weichen und dehnbaren Material wie synthetischem Gummi besteht. Die Hülle 64 kann über die Schichten 54 und 62 extrudiert werden oder aus einem Streifen gebildet werden, der gefaltet und zusammengeschweißt wird. Die Arbeitsweise des in den Fig. 14 und 15 gezeigten Sensors ist ähnlich der des oben anhand der Fig. 12 und 13 beschriebenen Sensors.
  • Die Fig. 16 zeigt eine Modifikation des Sensors der Fig. 14 und 15. Um die Herstellung zu vereinfachen und um sicherzustellen, daß der Lichtwellenleiter nicht straff gespannt wird, wenn die Bänder 54 und 62 und die Hülle 65 aufgebracht werden, wird der Wellenleiter mit einem Klebeband 66 auf dem elastischen Band 62 befestigt, bevor das nicht dehnbare Band 54 und die Hülle 64 angebracht wird. Es kann daher leichter sichergestellt werden, daß sich der Lichtwellenleiter 60 leicht schlängelt, wenn er auf dem elastischen Band 62 angebracht wird. Alternativ kann der Lichtwellenleiter 60 vor dem Zusammenbringen mit dem elastischen Band 62 und der Hülle 64 durch Klebeband auf dem nicht dehnbaren Band 54 angebracht werden.
  • Die Fig. 17 und 18 zeigen eine weitere Modifikation der Anordnung der Fig. 14 und 15, bei der das elastische Band 62 weggelassen wurde. In diesem Fall liegt der Lichtwellenleiter 60 zwischen dem nicht dehnbaren Band 54 und dem oberen Abschnitt der Hülle 64, wobei die Hülle 64 aus einem elastischen Material wie synthetischem Gummi geformt ist. Wenn ein Druck auf den Sensor 52 einwirkt, drückt so der obere Abschnitt der Hülle den Lichtwellenleiter direkt in die Nuten 58 des nicht dehnbaren Bandes 54 und ruft die Mikrobiegung hervor, wie es in der Fig. 18 gezeigt ist.
  • Die Fig. 19 zeigt eine Modifikation der Anordnung der Fig. 17 und 18. Anstelle einer Hülle 64, die das nicht dehnbare Band 54 und den Lichtwellenleiter 60 umgibt, ist hier nur der obere Abschnitt der Hülle in der Form eines Streifens 68 aus elastischem Material vorgesehen, und dieser Streifen 68 ist längs seiner Ränder mit dem Band 54 aus nicht dehnbarem Material 2 verschweißt oder verbunden.
  • Bei den beschriebenen Anordnungen kann das Innere der Umhüllung mit einem weichen, zusammendrückbaren Material gefüllt werden, um das Eintreten von Schmutz und Flüssigkeiten zu verhindern.
  • Bei den beschriebenen Anordnungen braucht die Reihe von Rippen und Nuten auf dem (den) nicht dehnbaren Bandabschnitt(en) nicht über die ganze Länge des Sensors vorgesehen zu werden, sondern sie kann nur in einem bestimmten Abschnitt oder in bestimmten Abschnitten ausgebildet werden, so daß der Sensor über seine Länge sensitive und nicht sensitive Zonen aufweist.

Claims (19)

1. Langgestreckter, flexibler Drucksensor (20) zum Erfassen von Druck, der an irgendeinem Punkt längs des Sensors oder wenigstens an irgendeinem Punkt innerhalb vorgegebener sensitiver Abschnitte längs des Sensors einwirkt, wobei der Sensor einen langgestreckten Lichtwellenleiter (24) und eine Umhüllung (22) für den Wellenleiter umfaßt, wobei die Umhüllung eine Einrichtung zum Hervorrufen einer Mikrobiegung des Wellenleiters in Reaktion auf einen auf die Umhüllung einwirkenden, äußeren Druck wenigstens innerhalb eines sensitiven Abschnitts des Sensors enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für das Hervorrufen der Mikrobiegung einen ersten langgestreckten, flexiblen, jedoch im wesentlichen nicht dehnbaren Bandabschnitt und einen zweiten langgestreckten, flexiblen Bandabschnitt umfaßt, wobei die Bandabschnitte so angeordnet sind, daß der Wellenleiter zwischen den Bandabschnitten liegt, daß wenigstens der erste Bandabschnitt eine Oberfläche hat, die über die Länge wenigstens innerhalb der sensitiven Abschnitte eine Reihe (26A) von quer verlaufenden Rippen aufweist, und daß der zweite Bandabschnitt dafür vorgesehen ist (26B), beim Zusammendrücken der Bandabschnitte den Wellenleiter über jede Rippe zu biegen, um die Mikrobiegung hervorzurufen.
2. Sensor nach Anspruch 1, wobei der zweite Bandabschnitt im wesentlichen nicht dehnbar ist.
3. Sensor nach Anspruch 2, wobei der erste und der zweite Bandabschnitt aus einem einzigen Band (22) gebildet werden, das in Längsrichtung gefaltet wird, um den Wellenleiter zu umgeben.
4. Sensor nach Anspruch 3, wobei längs des Bandes angrenzend an die Faltung eine Form (34A, 34B) vorgesehen ist, die die Bandabschnitte veranlaßt, sich voneinander weg zu biegen.
5. Sensor nach Anspruch 3 oder 4, mit einer Einrichtung (44) zum Zusammenhalten der Ränder der Bandabschnitte gegenüber der Faltung.
6. Sensor nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der andere Bandabschnitt ebenfalls mit einer Reihe (26B) von quer verlaufenden Rippen versehen ist, die mit dem Wellenleiter in Eingriff kommen, und wobei eine Einrichtung (40) vorgesehen ist, um die Bandabschnitte relativ zueinander so anzuordnen, daß die Rippen der beiden Reihen gegeneinander versetzt sind.
7. Sensor nach Anspruch 6 in Abhängigkeit von einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Faltung die Anordnungseinrichtung darstellt.
8. Sensor nach Anspruch 5, wobei die Bandabschnitte separat ausgebildet (36A, 368) und miteinander verbunden werden.
9. Sensor nach Anspruch 8, mit Vorsprüngen (42), die am ersten und/oder zweiten Bandabschnitt ausgebildet sind und die in entsprechende Vertiefungen im anderen Bandabschnitt eingreifen, um die Bandabschnitte miteinander zu verbinden und um auch als Anordnungseinrichtung zu dienen.
10. Sensor nach Anspruch 8, mit ineinander eingreifenden quer verlaufenden Rippen und Nuten (40) auf den Bandabschnitten, die miteinander verbunden werden und auch als Anordnungseinrichtung dienen.
11. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der zweite Bandabschnitt mit einer Einsatzschicht (50) aus elastischem Material zum Eingriff am Wellenleiter versehen ist, so daß der Wellenleiter durch das elastische Material über die Rippen gebogen wird.
12. Sensor nach Anspruch 1, wobei der zweite Bandabschnitt (64, 68) als elastischem Material ist.
13. Sensor nach Anspruch 12, wobei der erste und der zweite Bandabschnitt (54, 62) separat ausgebildet und zusammen mit dem Wellenleiter von einem separat ausgebildeten Umhüllungsabschnitt (64) zusammengehalten werden.
14. Sensor nach Anspruch 12, wobei der zweite Bandabschnitt durch einen Teil einer Umhüllung (64) um den ersten Bandabschnitt und den Wellenleiter gebildet wird.
15. Sensor nach Anspruch 12, wobei der zweite Bandabschnitt (68) entlang seiner Ränder mit dem ersten Bandabschnitt verbunden ist.
16. Sensor nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei wenigstens der erste Bandabschnitt aus extrudiertem und in Längsrichtung vorgestreckten Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
17. Sensor nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Rippen (26a) an wenigstens dem ersten Bandabschnitt durch Prägen ausgebildet werden.
18. Sensor nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit Formen (46A, 468) auf dem ersten und zweiten Bandabschnitt, die bei einem wesentlichen Zusammendrücken der Bandabschnitte miteinander in Eingriff kommen, um die Biegung und Spannung des Wellenleiters zu begrenzen.
19. Sensor nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit wenigstens einem langgestreckten, flexiblen Faden (39), der sich entlang des Wellenleiters erstreckt, um ein Brechen des Wellenleiters zu verhindern.
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