DE69033018T2 - Informationsnetzwerk - Google Patents

Informationsnetzwerk

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W84/00Network topologies
    • H04W84/02Hierarchically pre-organised networks, e.g. paging networks, cellular networks, WLAN [Wireless Local Area Network] or WLL [Wireless Local Loop]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Informationsnetzwerk, welches mit diskreten Kommunikationseinheiten kommuniziert, wie beispielsweise Telefonhandapparaten, "intelligenten" Karten oder anderen diskreten Geräten, die einen internen für den Benutzer dieses Gerätes unzugänglichen Speicher haben, der jedoch für das Netzwerk selbst zugänglich ist.
  • Zusammenfassung des Standes der Technik
  • Auf dem Gebiet der Telepunkt-Nachrichtenübertragungen, d. h. drahtlose öffentliche Telefonnachrichtenübertragungen, werden Handapparate bereitgestellt, die einen benutzerprogrammierbaren Speicher haben, wie beispielsweise für die Programmierung häufig benutzter Telefonnummern, und einen vom Benutzer nicht programmierbaren Speicher, d. h. einen r.f.-programmierbaren Speicher, der nur über die r.f.-Schnittstelle (Funkfrequenzschnittstelle) von einer Basisstation programmiert werden kann.
  • In einem Telepunktsystem ist, verteilt über eine große Fläche, eine große Anzahl von Basisstationen bereitgestellt, z. B. über das gesamte Vereinigte Königreich. Es ist nötig, periodisch mit jeder Basisstation zu kommunizieren, um auf eine zentrale Steuereinheit Informationen herunterzuladen, die die Aktivität an dieser Basisstation betreffen, wie beispielsweise Gebühreninformationen. Es wurde Vorgeschlagen, daß Anschlußverwaltungscomputer an regionalen Punkten bereitgestellt werden, um ein regionales Zentrum mit von Basisstationen in einer Region heruntergeladenen Informationen zu beliefern, und damit die Anschlußverwaltungscomputer nachfolgend ihre Informationen an einen zentralen Gebührenprozessor herunterladen. Solch eine Anordnung hat den Vorteil der Reduzierung von Telefongebühren von dem öffentlich vermittelten Telefonnetzwerk, da sie die Anzahl von Ferngesprächen, die benötigt werden, um einen Herunterladezyklus zu vervollständigen, reduziert.
  • Die WO 89/07380 beschreibt ein Nachrichtenübertragungssystem mit national-weiter roaming-Möglichkeit (Möglichkeit zum Wechsel zwischen verschiedenen Empfangsgebieten), wobei ein lokaler Computer (106 A-106C) eine roaming-ID einem besuchenden Teilnehmer zuweist und den Hub-Computer (110) (Ring- Computer) über die ID informiert. Diese Information wird in dem Hub-Computer aufgezeichnet, nicht zur Sendung zu dem lokalen Computer, an welchem der wechselnde Teilnehmer aktiv ist, sondern für die Weiterleitung (durch gewöhnliche Post) an den Teilnehmer in Form einer Rechnung.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Informationsnetzwerk bereitgestellt, umfassend:
  • · eine zentrale Steuereinheit;
  • · eine Vielzahl von regionalen Steuereinheiten, die für die Kommunikation mit der zentralen Steuereinheit verbunden sind;
  • · eine Vielzahl von Fernkommunikationsanschlüssen, die über Regionen verteilt sind, wobei jede Region eine Vielzahl solcher Anschlüsse umfaßt, die von einer regionalen Steuereinheit bedient werden, indem sie mit dieser zur Kommunikation verbunden sind;
  • · eine Vielzahl von diskreten Informationseinheiten, die jeweils einen für Benutzer unzugänglichen Speicher umfassen, der nur durch Mittel eines Fernanschlusses programmierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß:
  • - die zentrale Steuereinheit umfaßt Mittel zur Erzeugung einer Liste von Nutzeridentifikationsnummern (U.I.N.s) wobei jede U.I.N. eine einzige diskrete Informationseinheit identifiziert, Mittel zur Korrelation jeder U.I.N. mit wenigstens einer regionalen Steuereinheit, basierend auf vergangener Kommunikation zwischen der diskreten Informationseinheit und Fernkommunikationsanschlüssen in der von der regionalen Steuereinheit bedienten Region, und Mittel zur Übertragung der U.I.N.s auf der Liste von der zentralen Steuereinheit nur zur diesen regionalen Steuereinheiten, mit denen sie individuell korreliert sind;
  • - jede regionale Steuereinheit umfaßt Mittel zur Speicherung dieser U.I.N.s in einer regionalen Liste und Mittel zur Übertragung ihrer regionalen Liste zu den von ihr bedienten Anschlüsse in der Region; und
  • - jeder Fernanschluß umfaßt Mittel zur Programmierung eines für Benutzer unzugänglichen Speichers einer diskreten Informationseinheit auf der regionalen Liste, die gespeichert wird, wenn diese diskrete Informationseinheit das nächste Mal mit diesem Fernanschluß kommuniziert.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Informationssystems gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • In Fig. 1 ist ein Telepunkt-Netzwerk gezeigt, welches eine Vielzahl (z. B. 2000) von Basisstationen 10 umfaßt, die in zwei Regionen A und B in ungefähr gleicher Anzahl angeordnet sind. Jede Region hat eine regionale Steuereinheit 11 und 12, und das gesamte Netzwerk hat einen einzigen Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor 13. Es existiert eine große Anzahl (z. B. 25000) von diskreten Kommunikationshandapparaten 14, die über die Regionen A und B verteilt sind. Ein Benutzer eines Handapparats kann seinen Handapparat von der Region A in die Region B tragen und kann seinen Handapparat in beiden Regionen benutzen, gemäß den Umständen, die unten beschrieben werden. Jeder Handapparat 14 hat einen Speicher, der in einen für Benutzer zugänglichen Teil 15A und einen für Benutzer unzugänglichen Teil 15B aufgeteilt ist.
  • Jede der Basisstationen 10 kommuniziert mit ihrer regionalen Steuereinheit 11 oder 12 über das öffentliche vermittelte Telefonnetzwerk (PSTN), unter Verwendung eines automatischen Wählers in der Basisstation (oder in der regionalen Steuereinheit). Kommunikationen zwischen einer Basisstation und ihrer regionalen Steuereinheit finden periodisch statt (z. B. einmal am Tag außerhalb der Spitzenzeiten). Zu allen anderen Zeiten ist die Basisstation für einen Benutzer eines Handapparates zu dem PSTN verbunden, um in dem PSTN zu kommunizieren. Wenn natürlich eine Basisstation mehr als eine Telefonleitung zu dem PSTN geschaltet hat, dann kann diese Basisstation für die Kommunikation mit einem Handapparat 14 auch zu der Zeit geöffnet sein, zu welcher sie mit ihrer regionalen Steuereinheit kommuniziert.
  • Für eine Erläuterung der Erfindung ist es nützlich, als erstes die Aktivität eines Teilnehmers (d. h. ein Benutzer) zu betrachten, der einen Handapparat erwirbt.
  • Ein Benutzer erwirbt einen Handapparat von einem registrierten Händler und wird bei dem System eingetragen, mit Hilfe eines Telefongesprächs zwischen dem Händler und einem Bediener des Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor. Der Händler gibt eine siebenstellige Einheitenidentifikationsnummer (U.I.N.) an, welche den Handapparat eindeutig identifiziert, und aus dieser Nummer erzeugt der Zentralprozessor eine vierstellige Registrierungsnummer, welche der Händler in den Handapparat eingibt. Die Registrierungsnummer ist algorithmisch auf die U.I.N. bezogen und eine zufällige Nummer. Die zufällige Nummer kann periodisch verändert werden, so daß die Registrierungsnummer eine begrenzte Lebensdauer hat. Diese Registrierungsnummer wird nur für den ersten erfolgreichen Versuch des Benutzer verwendet, auf eine Basisstation 10 zuzugreifen.
  • Wenn der Benutzer zuerst auf eine Basisstation 10 zugreift (durch Eintritt in das Gebiet der Basisstation und Aktivierung eines Rufs), wird eine vorher aufgezeichnete Nachricht über die Funkschnittstelle zu dem Benutzer 15 übertragen, die ansagt "Bitte die vierstellige PIN eingeben". Diese Nachricht wird von der Basisstation selbst erzeugt. Der Benutzer gibt eine vierstellige Nummer seiner eigenen Wahl ein und die Basisstation 10 zeichnet diese PIN für zukünftige Benutzung auf. Die vorher eingegebene vierstellige Registrierungsnummer, die vom Händler bereitgestellt wurde, ist nun überflüssig und wird durch die vierstellige PIN ersetzt. Wenn diese anfängliche Aktivierungssequenz nicht innerhalb einer vorher bestimmten minimalen Zeit nach dem Erwerb des Handapparates ausgeführt wird, überschreitet die ursprünglich bereitgestellt Nummer ihre Lebensdauer und der Benutzer muß eine neue Nummer beantragen.
  • Wenn der Benutzer seine vierstellige PIN eingegeben hat, programmiert die Basisstation 10 diese in den sicheren (für den Benutzer unzugänglichen) Speicher 15B über die r.f.- Schnittstelle. Dadurch ist es für einen nichtberechtigten Benutzer nicht möglich, die PIN zu ändern. Bei künftigen Kommunikationen gibt ein Benutzer seine PIN ein und die Basisstation überprüft, ob diese mit der in dem sicheren Speicher 15B einprogrammierten Nummer korrespondiert.
  • Nachfolgend auf die oben beschriebene Abfolge ist der Handapparat 14 aktiv und kann unmittelbar benutzt werden, um mit einer anderen Basisstation zu kommunizieren.
  • Zusätzlich zu dem Herunterladen von Informationen von den Basisstationen zu dem Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor über die regionalen Steuereinheiten, stellt die vorliegende Erfindung einen Informationsfluß in der entgegengesetzten Richtung bereit und schließlich stellt sie die Programmierung des sicheren Speichers 15B eines Handapparats durch Steuerinformationen bereit, die im Zentralprozessor 13 erzeugt wurden. Diese Informationen fallen in drei grundsätzliche Kategorien:
  • 1. Deaktivierung und Reaktivierung von Handapparaten (gewöhnlich als zapping und unzapping bezeichnet);
  • 2. Programmierung der PIN eines neuen Dienstes; und
  • 3. Programmierung der Klasse des Dienstes, der für den in Frage stehenden Handapparat zugelassen ist.
  • Verschiedene Klassen von Diensten können enthalten sein, zum Beispiel nationale oder nur lokale Anrufe, maximal zwei Stunden Zugriff für einen einzelnen Anruf usw.
  • Eine Liste wird in den Zentralprozessor 13 gespeichert, die Arbeitsliste genannt, welche auszuführende Aktionen bei der Programmierung des sicheren Speichers von Handapparaten definiert. Jeder Eintrag in der Liste enthält wenigstens eine U.I.N. eines Handapparats und einen Befehlscode, der die auszuführende Aktion identifiziert. Wenn der Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor identifiziert, daß ein bestimmter Benutzer ein Zahlungsäumiger ist, kann deshalb eine Aktion in die Arbeitsliste eingefügt werden, um den Handapparat zu deaktivieren (zapp), wenn er das nächste Mal auf das Netzwerk zugreift.
  • Es ist ein Merkmal der Regionalisierung des Netzwerks, daß der Zentralprozessor 13 aus seiner Gebührenprozedur identifizieren kann, daß eine Einheit 14 überwiegend in einer bestimmten Region A arbeitet. Es ist deshalb nötig, diesen besonderen Arbeitslistenbefehl nur zur der regionalen Steuereinheit 11 zu übertragen. Da es unwahrscheinlich ist, daß der Handapparat in der Region B arbeitet, ist es nicht nötig, diesen Befehl zu der regionalen Steuereinheit 12 zu übertragen. Dies verringert den Betrag an übergeordnetem Verkehr in dem System.
  • Wenn die Basisstation 10 das nächste Mal mit ihrer regionalen Steuereinheit 11 kommuniziert, lädt die regionale Steuereinheit 11 ihre regionale Arbeitsliste in die Basisstation 10 herunter (und der Reihe nach in jede andere Basisstation in der Region A). Da die Arbeitsliste regionalisiert wurde, ist der Betrag der Daten, die in der Region A zu den Basisstatio nen zu übertragen sind, reduziert, und der Betrag der Informationen, die in den Basisstationen in der Region A zu speichern sind, ist ebenfalls reduziert. Jedes dieser Merkmale reduziert die Ausstattungskosten und die Betriebskosten des Systems.
  • Wenn der Handapparat 14 das nächste Mal über eine Basisstation in der Region A zu kommunizieren versucht, wird seine einmalige siebenstellige Registrierungsnummer derselben in der Arbeitsliste in dieser Basisstation gespeicherten Nummer gegenübergestellt und die programmierten Aktionen werden ausgeführt, z. B. der Handapparat 14 wird über die r.f.- Schnittstelle deaktiviert (zapped). Die Deaktivierung wird durch Programmierung in den sicheren Speicher 15B ausgeführt.
  • Natürlich könnte eine zahlungssäumige Einheit in der Region B zufriedenstellend arbeiten, jedoch sobald Gebühreninformationen von Basisstationen in der Region B zu dem Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor 13 über die regionale Steuereinheit 12 heruntergeladen werden, kann der Zentralprozessor 13 identifizieren, daß der zapp-Befehl zu den Basisstationen in der Region B programmiert werden muß. Jede aufgelaufene Haftung für Telefongebühren in der Zwischenzeit ist ein kleiner Preis, der für die Gesamtkostenreduzierung in dem System zu zahlen ist.
  • Zur weiteren Darstellung der Erfindung wird Bezug auf die Tabellen 1 und 2 genommen.
  • Tabelle 1 zeigt ein Beispiel einer Kundenrechnung, wie Sie durch den Verwaltungs- und Steuerzentralprozessor 13 erzeugt wird. Die U.I.N. des Kunden ist 1234567. Es sei angenommen, daß es dieser Kunde versäumte, seine Rechnung rechtzeitig zu bezahlen. Der Prozessor 13 wird die Rechnung gemäß den Basisstationen, die über die vorhergehenden Anrufe aufgeführt sind, analysieren. Die aufgeführten Basisstationen sind die Nummern 20, 21 und 22. Es sei angenommen, das alle diese Basisstationen in der Region A liegen. Der Prozessor 13 wird die U.I.N. des Kunden zu seiner Arbeitsliste hinzufügen. Dies ist in Tabelle 2 gezeigt. Der Code "1" ist ein Befehl zum Deaktivieren (zapp). Die zentrale Arbeitsliste hat ein Datenfeld zur Identifizierung einer Region. Der in beiden Zeilen aufgeschriebene Befehl wird zu der Arbeitsliste der regionalen Steuereinheit 11 der Region A übertragen. Andere Befehle werden zu anderen regionalen Steuereinheiten gesendet. Deshalb ist der Betrag der Daten reduziert, den eine regionale Steuereinheit zu allen Basisstationen in ihrer Region weiterleiten muß. Die entsprechenden Daten, die in einer Basisstation zu speichern sind, sind reduziert, sowie der Betrag der Verarbeitung, die zu jeder Zeit erforderlich ist, wenn ein Handapparat versucht eine Kommunikation mit einer Basisstation einzuleiten.
  • Eine Reaktivierung eines deaktivierten Handapparats wird in der gleichen Weise wie die Deaktivierung ausgeführt. Der Befehl wird zu den regionalen Steuereinheiten gesendet, an denen der Handapparat zuletzt betrieben wurde oder wo er vorher überwiegend betrieben wurde.
  • Eine Entscheidung, zu welchen regionalen Steuereinheiten ein Befehl zu senden ist, wird auf der Basis der Analyse der Gebührenbefehle, die von verschiedenen Basisstationen empfangen wurden, erzielt. Wenn eine Basisstation einen Gebührenbefehl über ihre regionale Steuereinheit zu dem Zentralprozessor herunterlädt, identifiziert ein einziger Gebührenbefehl den in Frage stehenden Handapparat und die Basisstation, wo ein Anruf getätigt wurde. Wenn eine Aktion zu der Arbeitsliste hinzuzufügen ist, kann die Verteilung der vorhergehenden Anrufe auf dem Konto dieses Benutzers geprüft werden. Wenn zum Beispiel herausgefunden wird, daß mehr als 90% vorhergehender Anrufe, die von dieser Einheit erfolgten, in einer einzigen Region waren, kann entschieden werden, daß der Aktionsbefehl nur zu der regionalen Steuereinheit für diese Region gesendet zu werden braucht.
  • Ein Befehl von der Arbeitsliste des Zentralprozessors kann zu mehr als einer regionalen Steuereinheit gesendet werden, zum Beispiel in dem Fall, in welchem ein Handapparat in einem Gebiet betrieben wird, welches an zwei benachbarte Regionen angrenzt, und vorhergehende Gebührenbefehle von Basisstationen in diesen Regionen empfangen wurden, oder zum Beispiel wenn der Benutzer eines Handapparats hoch mobil ist und durch verschiedene Regionen reist.
  • Ein anderer Befehlstyp, der auf der Arbeitsliste des Zentralprozessors erzeugt werden kann, ist die Klasse des Dienstes, zu welchem ein bestimmter Benutzer zugelassen ist. Die nachfolgenden Klassen von Diensten können bereitgestellt werden:
  • 1. volle Wahlmöglichkeiten, maximale Gesprächslänge 2 Stunden;
  • 2. volle Wahlmöglichkeiten, internationale oder Ferngespräche 2 Minuten, lokal 2 Stunden;
  • 3. nur Fern- und lokale Gespräche, maximale Gesprächslänge 2 Stunden;
  • 4. nur Fern- und lokale Gespräche, maximale Gesprächslänge -fern 2 Minuten, lokal 2 Stunden;
  • 5. nur lokale Gespräche, maximale Gesprächslänge 2 Stunden;
  • 6. nur lokale Gespräche, maximale Gesprächslänge 2 Minuten; und
  • 7. nur gebührenfreie und Notrufgespräche.
  • Handapparate werden mit einer vorgegebenen Klasse, die in ihrem sicheren Speicher 15B vorprogrammiert ist, bereitgestellt. Diese vorgegebene Klasse ist die Klasse 1. Wenn die Klasse der Dienste zu reduzieren ist, z. B. wenn ein Geschäftsführer wünscht, die Anrufe einzuschränken, welche von seinen Angestellten, die diesen Handapparat benutzen, ausgeführt werden können, werden die Befehle, die Klasse der Dienste zu reduzieren, zu der zentralen Arbeitsliste hinzugefügt und zu den geeigneten regionalen Steuereinheiten verteilt. Eine Änderung der Klasse der Dienste benötigt zur Implementation einen Tag, da die Basisstationen mit ihrer regionalen Steuereinheit einmal am Tag kommunizieren. Die Reduzierung der Gesprächsdienste kann auf der Entscheidung des Netzwerkbedieners beruhen, z. B. als ein Ergebnis der ausstehenden Bezahlung der Rechnung.
  • Wenn ein Teilnehmer wünscht, seine Teilnahme an dem System zu beenden, muß seine Registrierung rückgängig gemacht werden. Dies wird in derselben Weise wie die Deaktivierung ausgeführt. Es ist unrealistisch, eine Liste von rückgängig gemachten Registrierungen endlos an einer Basisstation bereitzuhalten. Wenn eine Aktion auf der Arbeitsliste nicht innerhalb einer vorherbestimmten Zeitdauer ausgeführt wurde, wird sie von der Arbeitsliste entfernt.
  • Jeder Handapparat hat einen vom Benutzer programmierbaren Speicher 15A. Dieser kann zur Speicherung häufig benutzter Nummern zur automatischen Wahl benutzt werden, wie es gewöhnlich in drahtgebundenen Telefonen benutzt wird.
  • Diese Erfindung wurde oben in Bezug auf ein drahtloses öffentliches Telefonnetzwerk beschrieben, jedoch ist sie auf andere Informationsnetzwerke anwendbar, wo diskrete Einheiten mit Basisstationen in einem großen Gebiet kommunizieren. Solche Systeme schließen automatische Bankmaschinen und Geldautomaten für Banken ein. In diesem Fall kann die diskrete Kommunikationseinheit eine intelligente Karte sein, d. h. eine Karte mit einem Mikroprozessor und einem nicht flüchtigen Halbleiterspeicher. Basisstationen in einem Geldautomaten- Netzwerk benötigen die Kommunikation mit dem Netzwerk häufiger als im Fall eines Telepunkt-Netzwerks, da es nicht zulässig sein soll, wenn ein Benutzer eine große Geldsumme von einem Geldautomat abhebt, ihm zu gestatten, eine große Summe von einem anderen Geldautomaten an demselben Tag abzuheben. Es ist deshalb kein Problem, die Deaktivierung von Geldautomatenkarten zu regionalisien, denn wenn eine unautorisierte Karte in einer Region benutzt wird, wo die Identifikation dieser Karte nicht auf der Arbeitsliste zum Deaktivieren gespeichert ist, kann durch eine einzige Benutzung dieser Karte die Übertragung des Deaktivierungsbefehls an die Region, in welcher sie benutzt wurde, ausgelöst werden. Die Haftung, die solch ein System mit sich bringt, steigt mit der Begrenzung der maximalen Summe, die an jedem Geldautomaten ausgegeben werden kann. Andere Aktionen, die auf der Arbeitsliste eines Geldautomaten-Netzwerks gespeichert werden können, können eine Klasse von Dienstbefehlen einschließen, die den maximalen Geldbetrag bestimmen, der ausgegeben werden kann, oder können andere Möglichkeiten bestimmen, die für die Karte verfügbar sind (z. B. Banküberweisung, Ausgabe von Kontoauszügen, Ausgabe von Scheckbüchern usw.).
  • Andere Systeme, auf welche die Erfindung anwendbar ist, könnten Kabelfernsehsysteme sein.

Claims (8)

1. Informationsnetzwerk, umfassend:
· eine zentrale Steuereinheit (13);
· eine Vielzahl von regionalen Steuereinheiten (11, 12), die für die Kommunikation mit der zentralen Steuereinheit verbunden sind;
· eine Vielzahl von Fernkommunikationsanschlüssen (14), die über Regionen verteilt sind, wobei jede Region eine Vielzahl solcher Anschlüsse umfaßt, die von einer regionalen Steuereinheit bedient werden, indem sie mit dieser zur Kommunikation verbunden sind; und
· eine Vielzahl von diskreten Informationseinheiten, die jeweils einen für Benutzer unzugänglichen Speicher (15B) umfassen, der nur durch Mittel eines Fernanschlusses programmierbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß:
· die zentrale Steuereinheit (13) umfaßt Mittel zur Erzeugung einer Liste von Einheitenidentifikationsnummern (U.I.N.s), wobei jede U.I.N. eine einzige diskrete Informationseinheit identifiziert, Mittel zur Korrelation jeder U.I.N mit wenigstens einer regionalen Steuereinheit, basierend auf vergangener Kommunikation zwischen der diskreten Informationseinheit und Fernkommunikationsanschlüssen in der von der regionalen Steuereinheit bedienten Region, und Mittel zur Übertragung der U.I.N.s auf der Liste, nur zu diesen regionalen Steuereinheiten, mit denen sie individuell korreliert sind;
· jede regionale Steuereinheit (11, 12) umfaßt Mittel zur Speicherung dieser U.I.N.s in einer regionalen Liste und Mittel zur Übertragung ihrer regionalen Liste zu den von ihr bedienten Anschlüssen in der Region; und
· jeder Fernanschluß (14) umfaßt Mittel zur Programmierung eines für Benutzer unzugänglichen Speichers einer diskreten Informationseinheit auf der regionalen Liste, die gespeichert wird, wenn diese diskrete Informationseinheit das nächste Mal mit diesem Fernanschluß kommuniziert.
2. Netzwerk nach Anspruch 1, wobei an der diskreten Einheit Mittel zur Aktivierung oder Deaktivierung der Fähigkeit dieser Einheit bereitgestellt sind, vorherbestimmte weitere Kommunikation auszuführen, wenn eine Ferneinheit in den zweiten Speicher dieser Einheit schreibt.
3. Netzwerk nach Anspruch 2, wobei die Ferneinheit mit Mitteln zur Schaltung dieser diskreten Einheit an ein Kommunikationsnetzwerk ausgerüstet ist, und wobei die vorherbestimmte weitere Kommunikation auch die Schaltung der diskreten Einheit zu diesem Netzwerk enthält.
4. Netzwerk nach Anspruch 2, wobei die Ferneinheit mit Mitteln zur Schaltung der diskreten Einheit an ein Kommunikationsnetzwerk ausgerüstet ist, und wobei die vorherbestimmte weitere Kommunikation auch die Schaltung der diskreten Einheit zu diesem Netzwerk für mehr als eine vorherbestimmte Zeit enthält.
5. Netzwerk nach Anspruch 2, wobei die Ferneinheit mit Mitteln zur Schaltung der diskreten Einheit zu einem Kommunikationsnetzwerk ausgerüstet ist, und wobei die vorherbestimmte weitere Kommunikation auch die Schaltung dieser diskreten Einheit wenigstens zu bestimmten Teilen dieses Netzwerkes enthält.
6. Netzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter umfassend Mittel zum Übertragen der U.I.N.s von der zentralen Verarbeitungseinheit zu einem regionalen Prozessor zum Hinzufügen oder Entfernen von der Liste, die in dem regionalen Prozessor gespeichert ist.
7. Netzwerk nach Anspruch 6, weiter umfassend Mittel zum Übertragen von Informationen zusätzlich zu den U.I.N.s von den Ferneinheiten zu den regionalen Prozessoren und von den regionalen Prozessoren zu dem zentralen Prozessor, und Mittel im zentralen Prozessor zur Verarbeitung dieser Informationen, Erzeugung von Informationen in Reaktion darauf, einschließlich U.I.N.s, die zu diesen Listen hinzugefügt oder von diesen entfernt werden, welche in den regionalen Prozessoren gespeichert sind, und Übertragung dieser Informationen zu ausgewählten regionalen Prozessoren.
8. Verfahren zur Steuerung der Benutzung von diskreten Informationseinheiten in einem Informationsnetzwerk, umfassend eine zentrale Steuereinheit (13), eine Vielzahl Von regionalen Steuereinheiten (11, 12), die zur Kommunikation mit der zentralen Steuereinheit verbunden sind, und eine Vielzahl von Fernkommunikationsanschlüssen (14), die in Regionen unterteilt sind, wobei jede Region eine Vielzahl dieser Anschlüsse umfaßt, die von einer regionalen Steuereinheit (11, 12) bedient werden, indem sie zur Kommunikation mit dieser verbunden sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
· Erzeugung einer Liste von Einheitenidentifikationsnummern (U.I.N.s) in der zentralen Steuereinheit (13), wobei jede Nummer eine einzige diskrete Informationseinheit identifiziert,
· Korrelieren jeder U.I.N. in der zentralen Steuereinheit (13) mit wenigstens einer regionalen Steuereinheit (11, 12), basierend auf vergangener Kommunikation zwischen der diskreten Informationseinheit und Fernkommunikationsanschlüssen (14) in der Region, die von der regionalen Steuereinheit (11, 12) bedient wird,
wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch:
· Übertragung der U.I.N.s auf der Liste von dem zentralen Computer nur zu diesen regionalen Steuereinheiten (11, 12), mit welchem sie individuell korreliert sind,
· Speicherung dieser U.I.N.s in den regionalen Steuereinheiten (11, 12) in regionalen Listen,
· Übertragung der durch jede regionale Steuereinheit (11, 12) gespeicherten Liste zu Anschlüssen (14) in der Region, die durch diese bedient wird, und Speicherung dieser Liste in diesen Anschlüssen, und
· Programmierung eines für Benutzer unzugänglichen Speichers (15B) einer diskreten Informationseinheit auf der regionalen Liste eines Fernanschlusses, wenn diese diskrete Informationseinheit als nächstes mit diesem Fernanschluß (14) kommuniziert.
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