DE6905914U - Mechanisch betaetigbarer schreibstift - Google Patents

Mechanisch betaetigbarer schreibstift

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DE6905914U
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/18Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores having ratchet means

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

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PATENTANWÄLTE
DR. F. ZUMSTEIN - DR. E. ASSMANN DR. R. KOENIQSBERQER - DIPL.-PHYS. R. HOLZBAUER
TELEFONl 0884 70 und 821011 TELEGRAMME, ZUMPAT ^Η^ββ^ββΕ 4/,,,
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43-10165
Dai Nihon Bungu Kabushiki Kaisha, Tokyo / Japan Mechanisch betätigbarer Schreibstift
Die Neuerung betrifft einen mechanisch betätigbaren Schreibstift mit einem länglichen Halter mit Innenraum, dessen vordc -es Ende kegelförmig ausgebildet ist, dessen Spitze einen Durchtrittäkanal für eine Schreibmine, insbesondere eine Blei= stiftmine, aufweist und in der en hinteres offenes Ende ein Abschlußstopfen eingepaßt ist.
Bekannte- Druckschreibstifte, bei denen die Schreibmine, insbesondere eine Bleistiftmine, durch Druck auf die Halterspitze hervortritt und bekannte Drehbleistifte, bei denen die Mine über eine Schraube vorwärtsgeschoben wird, sind in ihrem Aufbau relativ kompliziert, so daß oftmals Schwierigkeiten auftreten und darüber hinaus sind sie teurer als beispielsweise gewöhnliche Bleistifte. Außerdem muß bei diesen bekannten Schreibstiften die Art, wie diese in der Hand gehalten werden, stets verändert werden, wenn das aus dem Halter nach außen ragende Ende der Mine in seiner Länge verändert werden soll. Wegen der raschen Abnützung sind diese mechanisch betätigten Schreibstifte daher besonders für weiche Blei-
stifminen ungeeignet. Die Lästigkeit der ständigen Haltungswechsel eines solchen Schreibstiftes wird besonders bei dessen Verwendung zur Aufnahme von Stenogrammen empfunden*
Ziel der Neuerung ist daher ein besonders billiger mechanisch betätigbarer Schreibstift von sehr einfachem Aufbau, guter Griffigkeit und einfacher Bedienbarkeit, wobei die Länge der an dem Halter nach außen ragenden Schreibmine durch eine bei Schreibstellung im Bereich der Daumenlage liegenden Vorrichtung des Schreibstiftes verändert werden kann.
Gemäß der Neuerung ist ein längliches Gehäuse im Bereich eines vorderen Endes konisch zulaufend ausgebildet oder durch eine konische Kappe abgedeckt und an der Spitze ist ein Durchtrittskanal für eine Schreibmine, insbesondere eine Bleistiftmine, vorgesehen. Das Innere des Gehäuses weist zwischen einer ersten unteren Fläche, die mit einer unteren Fläche des Durchtrittskanals fluchtet, und einer gegenüber der ersten unteren Fläche und parallel zu dieser liegenden oberen Fläche gebildeten Raum auf, wobei die obere Fläche mit zahnartigen, gleichmäßig verteilt hintereinander liegenden Kerben bzw. Rastscharten versehen ist. An dem Gehäuse ist in dessen Längsrichtung ein länglicher Schlitz vorgesehen, über den die äußere Umgebung mit dem Innenraum des Gehäuses kommuniziert· Ein U-förmig ausgebildeter verschiebbarer Block wird lose in dem Innenraum mittels einer im wesentlichen S-förmig gebogenen Blattfeder und einen Ansatz gehalten, der zusammen mit dem Block aus einem Stück besteht und durch den Schlitz aus dem Gehäuse hervorragt. Das rückwärtige Ende der S—förmigen Blattfeder steht mit den zahnartigen Rastscharten in Eingriff, während das vordere Ende der Blattfeder einen Endabschnitt der Schreibmine festhält und diese gegen die erste untere Ebene drückt.
Hält ein Benutzer den neuerungsgemäßen Schreibstift in Schreibstellung, so liegt der erwähnte Ansatz unter dem Dau-
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men des Benutzers, der den Ansatz entlang dem Schlitz vorschieben kann, ohne die Griffstellung seiner Hand zu verändern. Dabei rutscht das hintere Ende der S-förmig geformten Blattfeder, das in die zahnartigen Rastscharten eingreift, jeweils um eine Kerbe bzw. Raste vorwärts, so daß die Mine vorn aus dem Gehäuse rausgeschoben wird, soweit die Zahnunterteilung reicht.
Andererseits kann der Ansatz durch den Daumen dem Schlitz des Schreibstiftes entlang in dessen Schreibstellung zurückgeführt werden. Stößt die Unterkante der hinteren Endfläche des ü-förmigen verschiebbaren Blocks an das untere gebogene hintere Endteil der Blattfeder, so daß diese außer Eingriff mit den Kerben bzw. Rastscharten tritt, so läßt sich der Ansatz frei beweglich nach rückwärts verschieben. Dadurch läßt sich die Schreibmine unbehindert gleitend zurückschieben. Gibt der Daumen den Ansatz an einer gewünschten Stelle frei, so schnappt das hintere Ende der S-förmigen Blattfeder vermittels der Federungseigenschaften wiederum in die zahnartigen Rastscharten bzw. Kerben ein, so daß ein weiteres Zurückschieben durch den Schreibdruck nicht erfolgen kann. Die Schreibmine wird durch die flexible Blattfeder gehalten. Die Griffigkeit dieses mechanisch betätigbaren Schreibstiftes ist gut, so daß dieser angenehm in der Hand liegt.
Die Neuerung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beispielsweise näher erläutert.
Pig. 1 zeigt - in Längsrichtung teilweise unterbrochen - eine Schnittansicht des neuerungsgemäßen Schreibstiftes;
Pig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II - II in Pig. 1, gesehen in Richtung der Pfeile;
Pigi 3 zeigt eine vergrößerte Teilperspektive, wobei das vordere Ende des Schreibstiftes gemäß den Piguren 1 und 2
teilweise aufgeschnitten ist; und
Pig. 4 zeigt eine vergrößerte Teilperspektive des vorderen Endabschnittes einer anderen Ausführungsform des neuerungsgemäßen Schreibstifts vor dem vollständigen Zusammenbau.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2 und 3 weist der mechanisch betätigbare Bleistift ein äußeres Gehäuse 1 auf, das die gleiche Form hat wie ein normaler Bleistift. Eine konisch zulaufende Spitze des äußeren Gehäuses 1 ist mit einem Durchtrittskanal 3 versehen, durch den eine Bleistiftmine 2 durchtritt. Im vorderen Endabschnitt des äußeren Gehäuses 1 ist ein.inneres Gehäuse 1' vorgesehen, das etwa halb so lang ist wie das äußere Gehäuse, worin dieses gehalten wird. Das innere Gehäuse 1' weist eine erste untere Fläche 4 auf, die mit einer unteren Fläche des Durchtrittskanals 5 fluchtet und eine obere Fläche 6 liegt der ersten unteren Fläche 4 im wesentlichen parallel zu dieser gegenüber, so daß ein Innenraum 7 zwischen diesen beiden Flächen entsteht, wobei die obere Fläche mit in Längsrichtung hintereinander liegenden Kerben oder Eastscharten versehen ist. Ein in Längsrichtung verlaufender länglicher Schlitz in dem äußeren Gehäuse verbindet die äußere Umgebung des Gehäuses mit dem Innenraum. Ein in Fig. 3 von oben gesehen U-förmig ausgebildeter verschiebbarer Block 11 ist in dem Innenraum 7 mittels einer im wesentlichen S-förmigen Blattfeder 10 lose befestigt. Das hintere Ende 8 der S-förmigen Blattfeder 10 steht in Normallage mit den zahnartigen Kerben bzw. Rastscharten in Eingriff, während das vordere Ende θ der Blattfeder 10 ein Ende der Mine 2 hält und diese gegen die erste untere Fläche 4 druckt· Ein Ansatz 13, der mit dem Block 11 aus einem Stück besteht, ragt durch den Schlitz 12 aus dem Gehäuse 1 hervor und ist entlang des Schlitzes 12 verschiebbar·
Im vorderen Bereich, d.h· der Schreibstiftspitze zuliegend, ist die untere erste Fläche 4 mit einer Nase bzw. einem An-
schlag 17 versehen, die (der) dazu dient, den auf die Bleistiftmine 2 durch die Blattfeder ausgeübten Anpreßdruck zu lösen, wenn das vordere Ende 9 der S-förmigen Blattfeder 10 über die Nase bzw. den Anschlag 17 geführt wird, lurch ein Ersetzen der Schreibmine leicht und sicher erfolgen kann.
Der rückwärtige Endabschnitt des äußeren Gehäuses 1 bildet einen umschlossenen Raum 19, der als Eeservebehälter für Schreib- bzw. Bleistiftminen dient und ein Abschlußstopfen 18 ist abnehmbar in die hintere Endöffnung des Gehäuses 1 eingepaßt.
Der Ansatz 13 kann in Schreibstellung des Schreibstiftes durch den Daumen entlang des Schlitzes 12 vor- und zurückgeschoben werden. Beim Vorschieben der Bleistiftmine drückt eine Fläche 15 des verschiebbaren Blocks 11 gegen die Blattfeder 10, während das hintere Ende 8 der flexiblen Blattfeder 10, das mit den zahnartigen Kerben bzw. Rastscharten 5 in Eingriff steht, rutscht über die Kerben bzw. Scharten jeweils um eine Rasterung weiter, so daß die Bleistiftmine 2 aus der öffnung 3 herausgeschoben wird, so lange die Zahnteilung reicht. Beim Zurückschieben der Schreib- bzw. Bleistiftmine drückt die untere Kante der rückwärtigen Fläche 14 des verschiebbaren Blocks 11 auf das gebogene Endteil 8 der Blattfeder 10 und drückt diesss nach unten, so daß es aus den zahnförmigen Kerben ausrastet. Dadurch kann die Blattfeder 10 über eine Fläche 16 des Blocks 11 freibeweglich zurückgeschoben werden.
Obgleich bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel das äußere Gehäuse 1 und das innrere Gehäuse 1' gesondert hergestellt werden, können Abwandlungen der Neuerung beispielsweise dadurch erfolgen, daß zwei Hälften des äußeren Gehäuses ein Stück mit dem zweihälftigen inneren Gehäuse bilden und diese beiden Hälften können dann zu einer Einheit verbunden werden.
Bei einer anderen in Pig. 4 dargestellten Ausführungsform ist eine abnehmbare konische Kappe 20 auf das vordere Ende des äußeren Gehäuses 1 aufgesetzt. Wird die Kappe 20 wie in Fig.4 dargestellt entfernt, so liegt das vordere Ende 9 der Blattfeder 10 frei, wenn der Ansatz 13 in seine vordere Endstellung geschoben wird. Dadurch kann die Bleistiftmine ohne Verwendung der Nase bzw. des Anschlags 17 oder eines ähnlichen Teils ersetzt werden. Die übrigen Teile dieser Ausführungsform entsprechen dem erstbeschriebenen Beispiel.
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Claims (2)

♦··♦·« Ί.·'ί Schutzansprüohe
1. Mechanisch betätigbarer Schreibstift mit einem länglichen Halter mit Innenraum, dessen vorderes Ende kegelförmig ausgebildet ist, dessen Spitze einen Durchtrittskanal für eine Schreibmine, insbesondere eine Bleistiftmine, aufweist und in dessen hinteres offenes Ende ein Abschlußstopfen eingepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum als Raum (7) zwischen einer ersten unteren Fläche (4), die mit einer unteren Fläche des Durchtrittskanals (3) fluchtet, und einer gezahnt ausgebildeten parallel zur ersten Fläche angeordneten Fläche (6) gebildet ist, daß das Schreibstiftgehäuse (1) in seiner Längsrichtung einen Schlitz bzw. Spalt (12) aufweist, der mit dem Innenraum kommuniziert, daß ein in Draufsicht U-förmig ausgebildeter Block (11) in Längsrichtung des Schlitzes verschieblich und mit einem außerhalb deo Schlitzes herausragenden Ansatz (13) und mit einem konkaven im Innenraum liegenden Mittelteil versehen ist, daß mit dem Ansatz ein Stück bildet, und daß eine im wesentlichen S-förmig ausgebildete Blattfeder (10) vorgesehen ist, deren hinteres Ende (8) auf der gezahnten Fläche in Eingriff steht und deren mittlerer Teil dem konkaven Mittelteil des Blocks zugeordnet ist, wobei das vordere Ende (9) der Blattfeder ein Endteil der Schreibmine (2) durch Anpressen gegen die erste untere Fläche festhält.
2. Mechanisch betätigbarer Schreibstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste untere Fläche (4) in ihrem vorderen der Schreibstiftspitze zuliegenden Bereich mit einer Nase bzw. einem Anschlag (17) versehen ist, der zum Abheben des vorderen Endes (9) der Blattfeder (10) dient, um den auf die Schreibmine (2) durch die Blattfeder ausgeübten Anpreßdruck zu lösen.
DE6905914U 1968-02-14 1969-02-14 Mechanisch betaetigbarer schreibstift Expired DE6905914U (de)

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