DE69100169T2 - HF-Elektrononröhrenleistungsgenerator. - Google Patents

HF-Elektrononröhrenleistungsgenerator.

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Christian Stephane Albe Patron
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L5/00Automatic control of voltage, current, or power
    • H03L5/02Automatic control of voltage, current, or power of power
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/08Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
    • H03B5/10Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube

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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen HF-Elektronenröhrenleistungs generator mit einem in Reihe mit der Kathode der Elektronenröhre angeordneten regelbaren Impedanzelement.
  • Ein HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator dieser Art ist aus der Niederländischen Patentschrift 148202 bekannt.
  • Im allgemeinen ist es erwünscht, die von einem solchen HF-Elektronenröhrengenerator gelieferte Leistung regeln zu können.
  • Ein erstes Verfahren zur Verwirklichung dieser Regelung ist die Anodengleichspannung der Elektronenröhre veränderlich zu machen. Dies läßt sich verwirklichen durch Phasenanschneidung der angebotenen Netzspannung mit Hilfe von Thyristoren, bevor diese Spannung auf die erwünschte Hochspannung herauftransformiert wird.
  • Leistungsregelung durch Phasenanschneidung verursacht ziemlich viel HF- Störspannung im Versorgungsnetz. Ein weiterer Nachteil dieser Leistungsregelung ist die Tatsache, daß die Hochspannung während eines Teils der Periode der Netzspannung dem Wert Null entspricht. Dadurch wird in vielen Fällen ein aufwendiges Hochspannungsglättungsfilter erforderlich sein.
  • Ein zweites Verfahren zur Regelung der gelieferten Leistung ist in der bereits genannten Patentschrift beschrieben. Dabei wird die gelieferte Leistung mittels eines mit der Kathode der Elektronenröhre in Reihe geschalteten einstellbaren Impedanzelementes geregelt.
  • Durch Steigerung des Impedanzwertes des Impedanzelementes nimmt die Gleichspannung an dem Impedanzelement zu. Durch diese Zunahme wird die Spannungsdifferenz zwischen der Kathode und dem Steuergitter negativer. Dadurch nimmt der Anodengleichstrom der Elektronenröhre und damit die gelieferte Leistung ab.
  • Ein Nachteil dieses bekannten HF-Leistungsgenerators ist die große Verlustleistung, die in dem regelbaren Impedanzelement auftritt. Diese aufgenommene Leistung kann etwa 10% der zu regelnden Leistung betragen. Dies ist insbesondere nachteilig bei hohen Leistungen (beispielsweise von einigen Hundert Kilowatt), insbesondere wenn man das Impedanzelement in Form eines regelbaren Halbleiterelement ausbilden möchte.
  • Die Erfindung hat nun u.a. zur Aufgabe, einen HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator zu schaffen, dessen gelieferte Leistung mittels eines mit der Kathodenleitung in Reihe geschalteten Impedanzelementes regelbar ist und bei dem die Verlustleistung in dem regelbaren Impedanzelement wesentlich geringer ist als die Verlustleistung in einem bekannten Generator.
  • Die Erfindung weist dazu das Kennzeichen auf, daB die Elektronenröhre als Mehrgitter-Elektronenröhre mit mindestens einem Steuergitter und einem zusätzlichen Gitter ausgebildet ist, daß ein invertierender Verstärker vorgesehen ist, dessen Eingang mit der mit der Kathode gekoppelten Seite des Impedanzelementes verbunden ist und dessen Ausgang an das zusätzliche Gitter der Elektronenröhre angeschlossen ist.
  • Eine Erhöhung des Wertes des Impedanzelementes wird zu einer Zunahme der Spannung an dem Impedanzelement führen. Dadurch wird der Anodenstrom abnehmen. Dadurch, daß die Spannung an dem Impedanzelement über den invertierenden Verstärker dem zusätzlichen Gitter der Elektronenröhre zugeführt wird, wird die Spannung an dem zusätzlichen Gitter verstärkt abnehmen. Dies führt zu einer zusätzlichen Verringerung des Anodenstromes. Der Einfluß einer gewissen Spannungsänderung an dem Impedanzelement auf den Anodenstrom ist also verstärkt.
  • Für eine bestimmte Änderung des Anodenstromes reicht es nun, einen geringeren Hub der Spannung an dem Impedanzelement zu verwirklichen als in dem bekannten Trioden-Generator erforderlich ist. Durch diesen kleineren Spannungshub kann die Ruhespannung an dem Impedanzelement nun auf einen niedrigeren Wert eingestellt werden als im Stand der Technik bisher erforderlich war, so daß die Verlustleistung in diesem Impedanzelement niedriger sein wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator das Kennzeichen auf, daß der invertierende Verstärker eine Stromquelle sowie eine Triode aufweist, deren Anode den Ausgang des Verstärkers bildet, wobei mit diesem Ausgang ebenfalls die Stromquelle gekoppelt ist, während das Steuergitter mit der negativen Klemme einer Quelle veränderlicher Spannung gekoppelt ist und der Eingang des Verstärkers durch die positive Klemme der Quelle veränderlicher Spannung gebildet wird.
  • Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, daß dr Strom in dem zusätzlichen Gitter der Elektronenröhre den von der Stromquelle gelieferten Strom niemals überschreiten kann. Ohne diese Begrenzung könnte beim Fortfallen der Anodenspannung ein außergewöhnlich hoher Strom in das zusätzliche Gitter fließen, wodurch dieses zerstört werden könnte.
  • Wenn der HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator mit einer pulsierenden Spannung betrieben wird kann ein Problem entstehen, wenn mit dem zusätzlichen Gitter der Elektronenröhre eine Stromquelle verbunden wird. Wenn das Steuergitter der Elektronenröhre außer Betrieb gesetzt wird, wird an dem zusätzlichen Gitter dadurch eine hohe Spannung auftreten, daß die Belastungsimpedanz der Stromquelle zunimmt. Diese hohe Spannung an dem zusätzlichen Gitter kann den pulsierenden Betrieb des Generators beeinträchtigen.
  • Eine bekannte Eigenschaft einer Triode ist, daß der Anodenstrom stark zunimmt, wenn die Anodenspannung einen bestimmten Wert überschreitet. Dadurch hat eine Triode eine spannungsbegrenzende Wirkung.
  • Da das zusätzliche Gitter der Elektronenröhre in dem HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator mit der Anode der Triode verbunden ist, wird die genannte Spannungszunahme an dem zusätzlichen Gitter bei pulsierendem Betrieb nun beschränkt bleiben.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Generators,
  • Fig. 2 eine bevorzugte Ausfiihrungsform dieses Generators,
  • Fig. 3 graphische Darstellungen der Verlusfleistung in dem Impedanzelement aufgetragen zu dem Wert dieses Impedanzelementes für einen bekannten Trioden-Generator sowie für den erfindungsgemäßen Generator.
  • In Fig. 1 wird die Mehrgitter-Elektronenröhre des HF-Elektronenröhrenleistungsgenerators durch die Tetrode 1 gebildet, deren Anode über den Koppelkondensator 2 mit dem frequenzbestimmenden Element 3 sowie mit dem Eingang des Rückkopplungselementes 4 verbunden ist. Das frequenzbestimmende Element 3 besteht aus einer Parallelschaltung einer Spule und eines Kondensators und wird untenstehend als Parallelkreis bezeichnet. Die Kathode der Tetrode 1 ist mit dem Impedanzelement 5 sowie mit dem Eingang des invertierenden Verstärkers 6 verbunden. Der Ausgang des invertierenden Verstärkers 6 ist an das zusätzliche Gitter (das Schirmgitter) der Tetrode 1 angeschlossen. Die Hochspannungsquelle 7 ist über eine Drosselspule 8 mit der Anode der Tetrode verbunden.
  • Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Generators. In dieser Ausführungsform wird der invertierende Verstärker 6 durch eine Triode 9 in Kombination mit einer Gleichstromquelle 10 und einer Quelle veränderlicher Spannung 11 gebildet. Das Steuergitter der Triode 9 ist über die Reihenschaltung aus der Quelle veränderlicher Spannung 11 und dem Widerstand 20 mit dem in diesem Fall durch einen Transistor 17 gebildeten Impedanzelement 5 verbunden. Der Kollektor des Transistors 17 ist über die Drosselspule 18 mit der Kathode der Tetrode verbunden. Der Kondensator 19 ist mit der Kathode der Tetrode 1 verbunden. Die Anode der Triode 9 ist mit der Stromquelle 10 sowie dem Schirmgitter der Tetrode 1 verbunden. Die andere Seite der Stromquelle ist mit der Hochspannungsquelle 7 verbunden. Das Rückkopllungselement 4 weist eine einerseits mit dem Parallelkreis 3 und andererseits mit dem Kondensator 13 und einem Koppelkondensator 14 verbundene Spule 12 auf. Die andere Seite des Koppelkondensators 14 ist mit dem Steuergitter der Tetrode 1 verbunden. Die Drosselspule 15 ist einerseits mit dem Steuergitter der Tetrode 1 und andererseits mit einem Widerstand 16 verbunden. Die Kathode der Triode 9, die negative Seite des Impedanzelementes 5, der Widerstand 16, der Kondensator 13 und der Parallelkreis 3 sind mit der negativen Klemme der Hochspannungsquelle 7 verbunden.
  • Untenstehend wird anhand der Figuren die Wirkungsweise der Erfindung näher erläutert.
  • Die Tetrode 1 bildet zusammen mit dem Parallelkreis 3 und dem Rückkopplungselement 4 den Kern des Generators. Es gibt einen Koppelkondensator 2 um zu vermeiden, daß die Hochspannungsquelle 7 über die Drosselspule 8 und den Parallelkteis 3 kurzgeschlossen wird. Die Drosselspule 8 sorgt dafür, daß durch die Hochspannungsquelle 7 kein HF-Strom fließt. Das Rückkopplungselement 4 sorgt für eine Phasendrehung um 180º, was zur Ermöglichung einer Oszillation und einer bestimmten Dämpfung der Anodenwechselspannung der Tetrode erforderlich ist. Diese Resultierende Spannung wird dem Steuergitter der Tetrode zugeführt.
  • Der Kondensator 14, die Drosselspule 15 und der Widerstand 16 bilden den Kreis, der für eine automatische Einstellung der richtigen Gleichspannung an dem Steuergitter der Tetrode sorgt. Während der maximalen Spannungspegel der dem Steuergitter zugeführten Wechselspannung wird in dem Steuergitter der Tetrode ein Strom fließen, wodurch der Kondensator 14 aufgeladen wird. Die Gleichspannung an dem Steuergitter der Tetrode wird sich nun derart einstellen, daß zwischen der Ladung des Kondensators 14 durch die Gitterstromimpulse und der Ladung, die über die Drosselspule 15 und den Widerstand 16 zu dem negativen Anschluß der Hochspannungsquelle 7 wegfließt, ein Gleichgewicht erzielt wird. Die Drosselspule 15 vermeidet, daB durch den Widerstand 16 ein Gleichstrom zu dem negativen Anschluß der Hoch-Spannungsquelle 7 fließt.
  • Wie bereits erläutert, läßt sich die von dem Generator gelieferte Leistung dadurch regeln, daß der Wert des Impedanzelementes 5 eingestellt wird. In dieser bevorzugten Ausführungsform erfolgt dies dadurch, daB der Basisstrom des Transistors 17 eingestellt wird. Der Kondensator 19 schließt den HF-Kathodenstrom zu dem negativen Anbschluß der Hochspannungsquelle 7 kurz. Die Drosselspule 18 verringert die HF-Spannung an dem Kollektor des Transistors 17, wobei diese Spannung durch die restliche HF-Spannung an der Kathode der Tetrode 1 verursacht wird.
  • Die Einstellspannungsquelle 11 sorgt für die richtige Ruhestromeinstellung der Triode 9, während der Widerstand 20 den Ruhestrom der Triode bei einer positiven Gitterspannung begrenzt. Die Stromquelle 10 liefert den Anodenstrom der Triode 9 und den Schirmgitterstrom der Tetrode 1. Der Spannungsverstärkungsfaktor des invertierenden Verstärkers 6 wird durch die Eigenschaften der Triode, den Einstellstrom, die Ausgangsimpedanz der Stromquelle und die durch das Schirmgitter der Tetrode 1 gebildete Belastungsimpedanz bestimmt. Wie bereits erläutert, führt das Anlegen einer Spannung an dem Impedanzelement über den invertierenden Verstärker an das Schirmgitter der Tetrode zu einer Verringerung der Verlustleistung in diesem Impedanzelement. Das Ausmaß dieser Verringerung wird durch die Eigenschaften der Tetrode und den Spannungsverstärkungsfaktor des invertierenden Verstärkers bestimmt. Je größer dieser Spannungsverstärker, umso größer ist die Verringerung der Verlustleistung in dem Transistor 17.
  • In Fig. 3 ist die Verlustleistung in dem Transistor 17 als Funktion des Gleichstromimpedanzwertes des Transistors 17 aufgetragen. Die Verlustleistung ist in linearem Maßstab aufgetragen. Die Kurve a stellt die Verlusfleistung in dem Transistor 17 in dem bekannten Triodengenerator dar, während die Kurve b diese Leistung eines erfindungsgemäßen Generators dargestellt. Aus dieser graphischen Darstellung läßt sich herleiten, daß Anwendung der Erfindung gegenüber dem Triodengenerator nach dem Stand der Technik zu einer wesentlichen Verringerung der Verlustleistung führt.

Claims (2)

1. HF-Elektronenröhrenleistungsgenerator mit einem in Reihe mit der Kathode der Elektronenröhre (1) angeordneten regelbaren Impedanzelement (5), dadurch gekennzeichnet, daB die Elektronenröhre als Mehrgitter-Elektronenröhre mit mindestens einem Steuergitter und einem zusätzlichen Gitter ausgebildet ist, daß ein invertierender Verstärker (6) vorgesehen ist, dessen Eingang mit der mit der Kathode gekoppelten Seite des Impedanzelementes verbunden ist und dessen Ausgang an das zusätzliche Gitter der Elektronenröhre angeschlossen ist.
2. HF-Leistungsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der invertierende Verstärker eine Stromquelle (10) sowie eine Triode (9) aufweist, deren Anode den Ausgang des Verstärkers bildet, wobei mit diesem Ausgang ebenfalls die Stromquelle gekoppelt ist, während das Steuergitter mit der negativen Klemme einer Quelle (11) veränderlicher Spannung gekoppelt ist und der Eingang des Verstärkers durch die positive Klemme der Quelle veränderlicher Spannung gebildet wird.
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