DE69100355T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Heisssiegelung von Etiketten auf Behältern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Heisssiegelung von Etiketten auf Behältern.

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DE69100355T2 DE91300152T DE69100355T DE69100355T2 DE 69100355 T2 DE69100355 T2 DE 69100355T2 DE 91300152 T DE91300152 T DE 91300152T DE 69100355 T DE69100355 T DE 69100355T DE 69100355 T2 DE69100355 T2 DE 69100355T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Maschine und ein Verfahren zum Anbringen von Folien, Etiketten und dergleichen an Gegenständen wie zylindrischen Behältern, bei denen die Folie, das Etikett oder dergleichen (im folgenden als "Etikett" bezeichnet) an einen solchen Gegenstand (im folgenden als "Behälter" bezeichnet) angebracht wird, indem das Etikett um den Behälter gelegt, das hintere Ende des Etiketts über das vordere Ende gelappt wird und das vordere und hintere Ende durch Wärme und Druck verbunden werden.
  • Es ist üblich, Etiketten an zylindrischen Behältern anzubringen, indem das vordere Ende des Etiketts z.B. mit Hilfe von Kleber an den Körper des Behälters geklebt, das Etikett um den Behälter gelegt, das hintere Ende des Etiketts über das vordere Ende gelappt und das hintere Ende mit Hilfe eines Klebers mit dem vorderen Ende verbunden wird.
  • Der Kleber kann ein Schmelzklebstoff oder ein anderer getrennt vorbereiteter Kleber oder ein in situ auf dem Etikett durch Auftragen eines Lösungsmittels hergestellter Kleber sein, das in das Material des Etiketts absorbiert wird und einen haftenden Klebstoff bildet, der das Etikett festlegt. Anschließend verdunstet das Lösungsmittel.
  • Wenn ein Schmelzklebstoff (das heißt ein durch Wärme geschmolzener Klebstoff) verwendet wird, kann er auf den Behälter aufgetragen werden, um das vordere Ende des Etiketts an den Behälter zu kleben, und es wird Schmelzklebstoff wird auf das hintere Ende des Etiketts aufgetragen. Ein Beispiel für ein solches Verfahren ist in dem US- Patent Nr. 4 108 710 beschrieben. Alternativ kann der Schmelzklebstoff wie in dem US-Patent Nr. 4 181 555 direkt sowohl auf das vordere als auch auf das hintere Ende des Etiketts aufgetragen werden.
  • Auf diese Weise aufgetragener Klebstoff hat gewisse Nachteile. Zum Beispiel kann der Klebstoff kristallisieren und seine Wirkung verlieren, wenn auf diese Weise etikettierte Behälter bei sehr kalter Witterung gelagert oder transportiert werden.
  • Ein Nachteil des Lösungsmittelklebeverfahrens ist, daß Einrichtungen zur Verdunstung des Lösungsmittels und zu dessen Beseitung ohne Umweltverschmutzung notwendig sind.
  • Ein weiteres Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Behältern, bei welchem die Verwendung von Schmelzklebstoff und von einem Lösungsmittel umgangen wird, ist ein Verfahren, bei welchem Etikettenmaterial um einen Dorn gelegt, eine Etikettlänge abgetrennt, und das hintere Ende des Etiketts über das vordere Ende gelappt wird. Wärme und Druck werden zugeführt, um das hintere und vordere Ende zusammenzuschweißen. Die resultierende vorgeformte Röhre wird von dem Dorn entfernt und dann über einen Behälter plaziert und auf ihn geschrumpft. Dieses Verfahren hat gewisse Nachteile. Zum Beispiel sind dafür zwei Maschinen erforderlich, und zwar eine Maschine zur Vorformung der Röhren und eine andere Maschine zum Anbringen der Röhren an Behältern und für ihr Aufschrumpfen. Außerdem ist es insofern eine Materialverschwendung, als das Etikettenmaterial überdimensioniert sein muß, damit die vorgeformten Röhren über die Behälter passen können.
  • Bei einem anderen Verfahren, das in dem US-Patent Nr. 4 724 029 beschrieben ist, wird durch ein Gebläse dem hinteren Ende des Etiketts Wärme zugeführt, um es weich zu machen, so daß es an das vordere Ende geschweißt werden kann. Die Wärme wird über ein feststehendes Gebläse zugeführt, welches außerhalb von der Vakuumtrommel angeordnet ist, welche die Etiketten aufnimmt. Ein solches Verfahren hat Nachteile. Das Gebläse muß zum Beispiel eingestellt werden, um dem richtigen Bereich des Etiketts Wärme zuzuführen. Ein solches Einstellen wird mit zunehmeder Geschwindigkeit der Maschine schwieriger. Auch die für die Zuführung von Heißluft zur Verfügung stehende Zeit ist umgekehrt proportional zu der Maschinengeschwindigkeit, wodurch der Geschwindigkeit der Maschine eine obere Grenze gesetzt ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und eine Maschine zum Anbringen von Etiketten an Behältern zu schaffen, welche die obengenannten Nachteile vermeiden oder wesentlich reduzieren.
  • Natürlich muß es sich bei dem anzubringenden Material nicht notwendigerweise um Etiketten handeln, Schutz- und/oder Zierüberzüge sind ebenso möglich, und die Gegenstände müssen nicht notwendigerweise Behälter sein. Aus Gründen der Einfachheit und der Kürze werden hier die Bezeichnungen "Etiketten" und "Behälter" verwendet, und die Erfindung wird mit Bezug darauf beschrieben.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Etikettenmaterial verwendet, welches durch Wärme weich gemacht werden kann und welches, wenn es weich wird und Wärme ausgesetzt wird, eine Schweißstelle, zum Beispiel an der Überlappung zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Etiketts bildet. Das Etikett wird so an dem Behälter angebracht, daß das hintere Ende das vordere Ende überlappt, und es wird Druck ausgeübt, um das durch Wärme weich gewordene hintere Ende an das vordere Ende zu schweißen und den Etikettiervorgang an dem Behälter selbst abzuschließen. Beispiele für zu diesem Zweck geeignetes Etikettenmaterial sind Polyethylen- und Polyproylenetikettenmaterial und auch Polystyrol. Das Etikettenmaterial ist vorzugsweise entweder nichtwärmeschrumpfend oder wenn es wärmeschrumpfend ist, ist es vorzugsweise ein Material, das nicht schnell schrumpft.
  • Das vordere Ende des Etiketts kann an dem Behälter haftend befestigt werden, indem es erhitzt wird, um es weich zu machen, vorausgesetzt der Behälter besteht aus geeignetem Material, z.B. Glasbehälter (leer oder voll) oder gefüllte Kunststoffbehälter. Es wird jedoch vorgezogen, das vordere Ende des Etiketts durch einen Kleber an dem Behälter anzubringen, z.B. durch Auftragen eines Lösungsmittels auf das Etikett oder durch Auftragen eines Schmelzklebstoffs auf den Behälter oder das vordere Ende des Behälters. Die Befestigung des vorderen Ende des Etiketts an dem Behälter, z.B. durch auf das vorderen Ende aufgetragene Punkte von Schmelzklebstoff, reicht aus, um das Etikett an dem Behälter zu halten, bis er vollständig herumgelegt und das durch Wärme weich gewordene hintere Ende mit dem vorderen Ende verbunden ist.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung sind beispielhaft in den beigefügten Zeichnungen gezeigt, in denen
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht des Abschnitts einer Etikettiermaschine ist, bei der die vorliegende Erfindung verwendbar ist;
  • Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer in Fig. 1 gezeigten Vakuumtrommel ist, die den Nocken- und Düsenaufbau zeigt der eingesetzt wird, um dem hinteren Ende des Etiketts Wärme zuzuführen;
  • Fig. 3 ein vertikaler Schnitt durch die in Fig. 2 gezeigte Vakuumtrommel ist, der im einzelnen den Nocken- und Düsenaufbau und die Zufuhr von Heißluft zeigt;
  • Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie 4-4 von Fig. 3 ist;
  • Fig. 5 ein Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig. 3 ist;
  • Fig. 6 eine Draufsich des Nockens ist, der verwendet wird, um die Heißluftdüse oder -düsen zu betreiben und
  • Fig. 7 eine Draufsicht des Nockenstößels ist.
  • Fig. 1 zeigt eine Etikettiermaschine 10 mit einer Vakuumtrommel 11, einem Drehkopf 12, wie in dem US-Patent 4 108 709 beschrieben, einem Etikettstreifen 13 und einem Klebstoffapplikator 14. Der Streifen 13 ist ein Endlosstreifen, der mit Hilfe eines geeigneten Fördermechanismus (nicht gezeigt) von einer Rolle kommt, wobei einzelne Etiketten durch einen Schneider 15 abgetrennt werden. Geeignete Fördermechanismen und geeignete Schneider sind bekannt und zum Beispiel in dem US-Patent Nr. 4 108 710 gezeigt. Alternativ können vorgeschnittene Etiketten von einem Stapel geliefert und abgenommen und der Vakuumtrommel durch bekannte Einrichtungen zugeführt werden. Die Vakuumtrommel kann auf ihrer Zylinderoberfläche mit Leisten versehen sein, um das vordere und/oder hintere Ende des Etiketts anzuheben, z.B. um das vordere Ende mit einem Klebstoffapplikator 14 in Kontakt zu bringen, um einen Streifen oder Punkte von Schmelzklebstoff auf das vordere Ende eines jeden Etiketts aufzutragen, wodurch es an dem Behälter befestigt wird. Dem Drehkopf 12 werden Behälter zugeführt, die bei 16 ankommen. Jeder Behälter wiederum wird in tangentialen Kontakt mit dem vorderen Ende eines Etiketts gebracht, das an ihn geklebt wird. Der Behälter mit einem derart befestigten Etikett wird gedreht, um das Etikett um ihn zu legen. Das hintere Ende wird über das vordere Ende gelappt und daran befestigt. Etikettierte Behälter werden von dem Drehkopf 12 freigegeben und verlassen die Maschine bei 17.
  • Alternativ kann eine Durchetikettiermaschine wie die in der EP-A-0 344 932 beschriebene verwendet werden. Bei einer solchen Maschine werden Behälter in einer geraden Linie verfahren und während des Durchgangs in tangentialen Kontakt mit Etiketten auf der Vakuumtrommel gebracht und nach einem solchen Kontakt gedreht.
  • Ein weiteres Verfahren ist das in dem US-Patent Nr. 4 500 386 beschriebene, bei dem jeder Behälter, nachdem er auf einer Vakuumtrommel in Kontakt mit dem vorderen Ende eines Etiketts gebracht wurde, zwischen der Zylinderoberfläche der Vakuumtrommel und einer zur Vakuumtrommel konzentrischen Walzfläche gespannt wird und in Drehung versetzt wird, wodurch das Etikett um ihn gelegt wird.
  • Bisher wurde bei solchen Maschinen Lösungsmittel oder ein Schmelzklebstoff auf das hintere Ende des Etiketts aufgebracht, um an dem vorderen Ende des Etiketts zu kleben. Bei der vorliegenden Erfindung wird dem hinteren Ende Wärme zugeführt, um es weich zu machen und an das vordere Ende zu schweißen und daran zu haften.
  • Fig. 2 zeigt die Vakuumtrommel 11 zusammen mit einem Klebstoffapplikator 14, wobei sich ein Etikett 20 auf ihrer Zylinderoberfläche befindet. Die Vakuumtrommel hat auf dem Umfang eine oder mehrere (zwei sind gezeigt) Öffnungen 21 für die Aufnahme einer Düse 22, die schwenkbar an einem stationären Schaft 23 angebracht ist, der an der Trommel 11 angebracht ist. Die Düse 22 hat einen vorderen Abschnitt 24, der in einem Kopf 25 endet, wobei der Abschnitt 24 und der Kopf 25 mit einem Durchgang bzw. einem Schlitz (von denen keiner gezeigt ist) für den Durchgang von Heißluft zur Erwärmung des hinteren Endes 20a des Etiketts 20 versehen ist. Die Düse 22 hat eine hintere Verlängerung 26, welche eine Nockenstößelwalze 27 aufnimmt, die auf der Oberfläche eines stationären Nokkens 28 läuft. Der Nocken 28 hat einen unteren konzentrischen Teil 30, einen oberen konzentrischen Teil 31 und einen entsprechenden ansteigenden Abschnitt 32 und absteigenden Abschnitt 33. Der Nocken 28 kann ein Stirnnocken mit einem Weg sein, der die Nockenstößelwalze 27 begrenzt, oder er kann eine Nockenscheibe sein, und die Düse 22 kann durch eine Feder (nicht gezeigt) vorgespannt sein, um die Walze in Kontakt mit dem Nocken zu halten.
  • Der Nocken 28 ist so konstruiert, daß die Düse 22 ausgefahren wird, wie es oben in Fig. 2 gezeigt ist, um durch das Endstück 25 von einer Zeit, direkt nachdem das hintere Ende 20a die in Fig. 2 gezeigte Position eingenommen hat, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das hintere Ende die Vakuumtrommel gerade verlassen will, Heißluft zuzuführen. Wenn der Klebstoffapplikator 14 so gebaut ist, daß er von der Vakuumkammer zurückgezogen wird, nachdem er Klebstoff auf das hintere Ende des Etiketts aufgetragen hat, wie in dem US-Patent 4 108 710, Spalte 7, Zeilen 25 bis 32 beschrieben, so ist diese Betriebsart durchführbar. Alternativ kann der Klebstoff kontaktlos, z.B. durch eine entfernte Düse, aufgetragen und auf das Etikett geleitet werden. Wenn der Klebstoffapplikator immer in der gleichen Position gehalten wird und das hintere Ende des Etiketts direkt berührt und es erforderlich ist, jedes Hindernis wie das Endstück 25 der Düse 22 zu beseitigen, so kann der Nocken 28 mit einem zweiten ansteigenden Abschnitt versehen sein, um dies zu erfüllen, wie unten in Fig. 6 gezeigt.
  • Alternativ kann Klebstoff auf den Behälter aufgetragen werden, wie z.B. in dem US-Patent 4 108 710, wobei der Klebstoffapplikator 14 weggelassen werden kann.
  • Zur gewünschten Zeit kann der Düse 22 durch irgendeine geeignete Einrichtung Heißluft zugeführt werden, während sich das hintere Ende auf der Vakuumtrommel befindet, z.B. durch die unten beschriebene in Fig. 3 und 4 gezeigte Einrichtung.
  • Offensichtlich wird so dem hinteren Ende 20a des Etiketts 20 die meiste Zeit, während der es auf der Vakuumtrommel ist, Heißluft zugeführt, die bewirkt, daß das hintere Ende des Etiketts weich wird. Wenn also das weich gewordene hintere Ende des Etiketts gegen das vordere Ende gedrückt wird, zum Beispiel mit Hilfe eines in der Fig. des US-Patents 4 500 386 gezeigten Druckstücks, werden das vordere und das hintere Ende des Etiketts zusammengeschweißt. Es können auch andere bekannte Einrichtungen zum Ausüben von Druck auf das überlappende vordere und hintere Ende des Etiketts eingesetzt werden.
  • Anstelle von Heißluft kann Strahlungswärme von einem elektrischen Heizgerät im Endstück der Düse zugeführt werden, das gleichzeitig mit dem Nocken 28 betätigt wird.
  • In Fig. 3 und 4 ist eine Vakuumtrommel 11 gezeigt, die an einer Welle 40 für eine Drehung angebracht ist, welche drehbar in dem Rahmen 41 einer Etikettiermaschine angelagert ist. Es sind eine Düse 42, um die oben beschriebene Funktion der Düse 22 zu erfüllen, und ein Nocken 43 vorgesehen, um die oben beschriebene Funktion des Nockens 28 zu erfüllen.
  • In einem stationären Teil 45 der Maschine ist ein Heißlufteinlaß 44 ausgebildet, der mit einer Quelle (nicht gezeigt) für Heißfluft von geeigneter Temperatur und von geeignetem Druck, z.B. 650 ºC (1200 0F) und 551,580 N/m² (80 psi) verbunden ist. Die Temperatur und der Druck, insbesondere die Temperatur, schwanken mit der Geschwindigkeit der Maschine. Wenn das Etikettenmaterial wärmeschrumpfendes Material ist, und wenn beabsichtigt ist, es wie in dem US-Patent Nr. 4 704 173 zu schrumpfen, dürfte die Zeit, während der das Etikettenmaterial Heißluft ausgesetzt ist, ausreichen, um es weich zu machen, nicht aber, um es zu schrumpfen. Der Heißlufteinlaß ist mit einer in einem Kammerblock 47 angeordneten Kammer 46 verbunden. Eine solche Kammer wird nachstehend unter Bezug auf Fig. 4 im einzelnen beschrieben. Der Kammerblock ist stationär, kann jedoch durch einen Stab 48 winkelig eingestellt werden. Der Kammerraum bildet einen Kreisbogen und ist mit einem Rohr 49 verbunden, das an seinem oberen Ende die Düse 42 trägt. Das untere Ende des Rohrs 49 liegt auf einer mit einer Öffnung 56 versehenen Verschlußplatte 55. Die Platte 55 liegt wiederum auf einer Verschleißplatte 57 aus Micarta oder einem anderen geeigneten Material, das in Kontakt mit der oberen Kante des Kammerraums kommt. Eine Zugfeder 58, die zwischen der Schulter 59 an dem Rohr und der Platte 55 eingespannt ist, hält eine luftdichte Abdichtung, ermöglicht jedoch die Drehung des Rohrs mit der Vakuumtrommel 11 um deren Aches und ebenso die Drehung um ihre eigene Achse.
  • Der Nocken 43 liegt auf einer Nockenauflage 60 auf, kann jedoch für die Einstellung durch einen Stab 61 (siehe Fig. 4) gedreht werden, und hat ein Profil wie in Fig. 6 gezeigt, mit einem oberen konzentrischen Teil 62, einem Gefälle 63, einem unteren konzentrischen Teil 64, einer Steigung 65, einem kurzen konzentrischen Teil 66, einem Gefälle 67, einem zweiten unteren konzentrischen Teil 68 und einer Steigung 69.
  • Eine Nockenstößelwalze 70 ist drehbar an einer Stütze 71 angebracht, die bei 72 (siehe Fig. 7) mit dem Rohr 49 verkeilt ist. Eine Drehstabfeder 73 ist an einem Ende an einem an der Vakuumtrommel 11 befestigten Stift 74 und an dem anderen Ende an der Nockenstütze 71 befestigt. Diese Feder hält den Nockenstößel 70 gegen den Nocken 43.
  • Die Düse 42 ist an dem obere Ende des Rohres 49 befestigt. Bei 42A erweitert sie sich bis zu wenigstens der Breite eines Etiketts nach außen und ist so geformt, daß sie durch die Öffnung 21 in der Vakuumtrommel geht. Es ist offensichtlich, daß, wenn sich die Vakuumtrommel und mit ihr das Rohr 49 und die Düse 42 um die Achse der Welle drehen, die Düse zurückgezogen bleibt, während der Nockenstößel mit dem oberen konzentrischen Teil 62 in Kontakt steht; sie wird anschließend ausgefahren, um Heißfluft abzugeben, während der Nockenstößel mit dem unteren konzentrischen Teil 64 in Kontakt steht; sie wird nochmals vorübergehend zurückgezogen, während der Stößel mit dem oberen konzentrischen Teil 66 in Konstakt steht und nochmals ausgefahren, während der Nockenstößel mit dem unteren konzentrischen Teil 68 in Kontakt steht. Der Zweck des oberen konzentrischen Teils 66 ist es, die Düse 42 vorübergehend zurückzuziehen, um den Klebstoffapplikator zu entfernen, welcher Klebstoff (oder Lösungsmittel) auf das vordere Ende eines Etiketts aufträgt. Wenn Klebstoff auf den Behälter anstatt auf das Etikett aufgetragen wird, ist ein solches Entfernen nicht erforderlich, und der obere konzentrische Teil 66 kann weggelassen werden.
  • Gemäß Fig. 4 erstreckt sich die Kammer 46 über etwa 200º zwischen Endverschlüssen 75 und 76. Der effektive Raum wird durch ein verjüngtes Verschlußstück 77 gesteuert, das in jede beliebige Position bewegt werden kann. Es ist ein zweites bewegliches Verschlußstück 78 vorgesehen, dessen unterer Abschnitt einen Durchgang 79 aufweist, durch den Heißluft in den Raum 46A über und links von dem Verschlußstück 78 strömen kann, wie in Fig. 4 zu sehen ist. Dieses Verschlußstück ist in einer Position so angeordnet, daß, wenn die Düse 42 an dem Klebstoffrad vorbeiläuft und zurückgezogen wird, keine Heißluftzufuhr (die immer noch läuft) aus der Düse 42, 42a kommt and das hintere Ende des Etiketts von der Vakuumtrommel bläst. Der Durchgang hat die Funktion, Heißluft weiterhin ihren Durchgang in den Raum 46A der Kammer zu ermöglichen.
  • Es ist somit offensichtlich, daß eine neue und nützliche Etikettiermaschine geschaffen worden ist.

Claims (9)

1. Maschine zum Anbringen von Etiketten oder dergleichen an zylindrischen Behältern oder dergleichen, wobei solche Etiketten aus bei Erwärmung weich werdendem Material bestehen und jedes Etikett ein vorderes Ende und ein hinteres Ende hat,
(a) mit einer zylindrischen Vakuumtrommel (11), die für eine Drehung um ihre Zylinderachse angebracht und geeignet ist, Etiketten (20) nacheinander auf ihrer Zylinderoberfläche an einer Etikettenaufnahmestation aufzunehmen, jedes Etikett auf einer solchen Oberfläche zu halten und jedes Etikett zu einer Etikettenanbringungsstation zu transportieren, wobei die Trommel eine Öffnung (21) in ihrer Zylinderoberfläche angrenzend an das hintere Ende (20a) und hinter dem hinteren Ende (20a) eines Etiketts hat, wenn es auf einer solchen Oberfläche plaziert worden ist,
(b) mit Einrichtungen zum Anbringen von Etiketten nacheinander an der Zylinderoberfläche der sich drehenden Trommel, wobei sich das vordere Ende jedes Etiketts von der Öffnung entfernt und das hintere Ende des Etiketts nahe bei der Öffnung befindet,
(c) mit Einrichtungen (12) zum Transportieren der Behälter über einen Weg, der tangential zu einem Etikett auf der Trommel an der Etikettenanbringungsstation ist, und zum Drehen jedes Behälters, um ein Etikett um den Behälter zu legen und das hintere Ende des Etiketts über das vordere Ende lappen zu lassen und dabei Druck auszuüben,
(d) und mit Wärmezuführungseinrichtungen zum Zuführen von Wärme zu dem hinteren Ende jedes Etiketts, während es sich auf der Zylinderoberfläche der Trommel befindet und während das Etikett zur Etikettenanbringungsstation transportiert und an dem Behälter angebracht wird, wobei die Wärme dazu dient, das hintere Ende des Etiketts weich werden zu lassen, so daß es durch Druck an das vordere Ende geschweißt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmezuführungseinrichtungen
(1) einen in der Trommel befindlichen und sich mit ihr drehenden Wärmeapplikator (22), der einen Kopfabschnitt (24) hat, der nach außen durch die Öffnung für eine Wärmezuführung zu dem hinteren Ende eines Etiketts auf der Trommel ausgefahren und aus seiner ausgefahrenen Position für Reinigungszwecke zurückgezogen werden kann,
(2) eine Einrichtung (27, 28) zum Betätigen des Applikators, um ihn in seine ausgefahrene Position zu bewegen und während eines großen Teils des Wegs eines Etiketts zwischen den Etikettenaufnahme- und Etikettenanbringungsstationen in einer solchen Position zu halten und um ihn in seine zurückgezogene Position zu bewegen, wenn er sich der Etikettenanbringungsstation nähert und sie durchläuft, und
(3) eine Einrichtung (25) zum Zuführen von Wärme von dem Kopf zu dem hinteren Ende jedes Etiketts während dieses großen Teils seines Wegs aufweisen.
2. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die Einrichtung (25) erwärmte Luft zuführt.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei welcher die Einrichtung (27, 28) die Form eines in der Trommel angeordneten, stationären Nockens (28) und einer Nockenstößeleinrichtung (27) an dem Applikator hat.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, die eine zur Trommel konzentrische Kammer (46) zur Aufnahme heißer Luft und einen rohrförmigen Durchgang (49) aufweist, der den Applikator mit der Kammer verbindet.
5. Maschine nach Anspruch 4, die Einrichtungen zum Einstellen des Fassungsvermögens der Kammer aufweist.
6. Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Behältern, bei welchem Etiketten (20) nacheinander an einer Etikettenaufnahmestation der Zylinderoberfläche einer zylindrischen Vakuumtrommel (11) zugeführt werden, die sich um ihre Zylinderachse dreht, wobei jedes so angebrachte Etikett ein vorderes Ende, das zuerst mit der Vakuumtrommel in Kontakt kommt, und ein hinteres Ende (20a) hat, jedes so an der Vakuumtrommel angebrachte Etikett von der Vakuumtrommel zu einer Etikettenanbringungstation transportiert und an der Etikettenanbringunsstation freigegeben wird, Behälter nacheinander in eine Tangentialposition zu der Vakuumtrommel an der Etikettenanbringungsstation transportiert werden und jeder Behälter gedreht wird, um ein angebrachtes Etikett um ihn so herumzulegen, daß das hintere Ende (20a) des Etiketts das vordere Ende überlappt, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es
- ein Zuführen von Wärme zu dem hinteren Ende des Etiketts über im wesentlichen den gesamten Weg des hinteren Endes (20a) des Etiketts von der Etikettenaufnahmestation bis zur Etikettenanbringungsstation, wobei die Wärme ausreicht, um das hintere Ende (20a) des Etiketts weich zu machen, so daß es an das vordere Ende des Etiketts geschweißt werden kann, und
- ein Ausüben von Druck auf das überlappende hintere Ende aufweist, um es so an das vordere Ende zu schweißen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem die Wärme in Form eines Stroms heißer Luft aufgebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem ein solcher Strom heißer Luft von der Düse (22) zugeführt wird, die in der Vakuumtrommel (11) angeordnet ist und während des Erwärmens des hinteren Endes des Etiketts aus der Trommel vorgeschoben und in die Trommel zu rückgezogen wird, kurz bevor das hintere Ende (20a) des Etiketts die Etikettenanbringungsstation erreicht.
9. Verwendung der Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5 beim Anbringen von Etiketten an Behältern.
DE91300152T 1990-01-12 1991-01-09 Verfahren und Vorrichtung zur Heisssiegelung von Etiketten auf Behältern. Expired - Fee Related DE69100355T2 (de)

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DE69100355D1 DE69100355D1 (de) 1993-10-21
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