DE69100512T2 - Halter zum befestigen einer schutzdecke oder abschirmung an einem gerüst oder einer ähnlichen tragestruktur und werkzeug für das montieren des halters. - Google Patents
Halter zum befestigen einer schutzdecke oder abschirmung an einem gerüst oder einer ähnlichen tragestruktur und werkzeug für das montieren des halters.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft einem Hälter zum Befestigen einer Schutzdecke oder Abschirmung, insbesondere einer Persenning, an einem Gerüst oder ähnlichen Traggestell, und von der Art umfässend einen von der dem Gerüst zuwendenden Seite durch die Abschirmung hindurch eingesetzten Knebel sowie einen mit dem Knebel verbundenen flexiblen Gurt aus elastischem Material mit einem Schlitz oder einer Öffnung zum Einführen des freien Endes des Gurtes, welcher Gurt an einem Teil seiner Länge eine Verzahnung oder ähnliche Profilierung aufweist, die ein Zurückziehen des Gurtes nach dem Einführen durch erwähnten Schlitz oder die Öffnung verhindert.
- Flexible Gurte zum Befestigen einer Persenning an einem Gerüst, zum Beispiel bei Bauarbeiten im Winter, sind zum Beispiel aus DK-B-156 307 bekannt.
- Bei einem Gurt der obigen Art, wie in der Internationalen Patentanmeldung Nr. PCT/DK87/00155 (WO88/04368) offenbart, ist der Knebel derart vorgesehen, dass ein Dorn an einem Ende des Gurtes als harpunenähnliche Klemme zum Erfassen der Aussenseite der Persenning ausgebildet ist und der Schlitz oder die Öffnung zum Einführen des gegenüberliegenden freien Gurtendes unmittelbar hinter dem Dorn angeordnet ist, so dass, nachdem die Persenning von der harpunenähnlichen Klemme durchbohrt und ihre Aussenfläche von dieser erfasst worden ist, der Dorn unmittelbar innerhalb der Innenseite der Persenning, zwischen der Persenning und der im allgemeinen rohrförmigen Gerüstkonstruktion, an der die Persenning durch den Gurt befestigt wird, liegt.
- Dadurch wird die Montage erschwert, da das freie Gurtende von der der Persenning gegenüberliegenden Seite der Gerüstkonstruktion in den Schlitz oder die Öffnung eingeführt werden muss.
- Aus DE-A-3204654 ist eine weitere Konstruktion eines Halters bekannt, wobei der Knebel durch eine elastische. Gelenkverbindung mit einem Zwischenglied mit U-förmigem Querschnitt verbunden ist, das zwei Gurtenden verbindet, von welchen eines mit länglichen Öffnungen zur Aufnahme von Verschlusselementen versehen ist, die von dem anderen Gurtende abstehen.
- Bei der Befestigung dieses Halters muss der Knebel von Hand aus seiner normalen Position quer zu dem Gurt gedreht werden, um durch einen Schlitz in einer Persenning geführt zu werden, und zur Verriegelung der länglichen Öffnungen an einem Gurtende mit den Verschlusselementen an dem anderen müssen beide Gurtenden manipuliert werden, wodurch die Montagearbeit sehr beschwerlich wird, wenn man bedenkt, dass üblicherweise eine grosse Anzahl von Haltern zur Befestigung einer Persenning an einem Gerüst verwendet wird.
- Derselbe Nachteil ist auch mit einer weiteren Konstruktion verbunden, die in DE-A-2326958 offenbart ist, wobei ein freies Gurtende ein harpunenähnliches Element mit einer Anzahl von örtlichen Erweiterungen für den Eingriff mit schlüssellochförmigen Öffnungen in dem anderen Gurtende bildet.
- Die vorliegenden Erfindung ermöglicht eine deutliche Erleichterung bei der Montage und ist dadurch gekennzeichnet, dass erwähnter Schlitz oder Öffnung in einem im Verhältnis zum Ein führende am entgegengesetzten Ende des Gurtes angeordneten Klemmelement vorgesehen ist, und dass der Knebel im wesentlichen quer zu diesem in einem Abstand vom Klemmelement angeordnet ist, der den Ausmassen eines Elements des Gerüsts oder des Traggestells entspricht, während der Abstand des Knebels vom Einführende wesentlich grösser ist als der Abstand vom Klemmelement, wobei der Knebel auf jeder Seite des Gurtes mit zwei gleichen Teilen ausgestattet und mit einem Zwischenglied mit gegenüberliegenden äusseren und inneren Seitenteilen verbunden ist, die mit jenen Teilen des Gurtes, die das Klemmelement bzw. das freie Ende des Gurtes beinhalten, fest verbunden sind, und das Zwischenglied ferner eine Öffnung zum Zurückziehen des freien Gurtendes aufweist, so dass beide Teile des Gurtes von der Innenseite des Zwischengliedes aus verlaufen können.
- Nachdem die Persenning von dem Knebel durchbohrt wurde, der die Aussenfläche der Persenning erfasst, wird durch die obige Konstruktion das Klemmelement mit dem Einführschlitz oder der Einführöffnung mit einem solchen Abstand zu der Perforierung angeordnet, dass das freie Gurtende aufgrund der Flexibilität und natürlichen Steifigkeit des Gurtes um das Gerüst und durch den Schlitz geführt werden kann, wodurch das Klemmelement an die der Persenning abgewandten Seite des Gerüstes gezogen wird.
- Ferner ermöglicht die besondere Konstruktion des Knebels mit zwei gleichen Seitenteilen, die durch ein Zwischenglied verbunden sind, so dass der Knebel einen allgemeinen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die beiden Gurtenden von jeder der gegenüberliegenden Aussen- und Innenseiten des Zwischenglieds abstehen, gleichzeitig eine feste Konstruktion des Halters, bei der die freien Gurtenden mit dem Knebel fest verbunden sind, wie auch geringe Herstellungskosten, da der komplette Halter in einem Stück aus geeignetem Kunststoffmaterial, wie Nylon, hergestellt wenden kann, ohne die einfache Montage aufgrund der Zurückziehbarkeit des freien Gurtendes durch die Öffnung in dem Zwischenglied des Knebels zu beeinträchtigen.
- Somit wird bei der Montage des Halters das freie Gurtende zurückgezogen, so dass es sich an derselben Seite wie der Knebel erstreckt, der dann leicht durch einen Schlitz in einer Persenning eingeführt werden kann, wobei beide Gurtenden von der dem Gerüst zugewandten Innenseite der Persenning zugänglich sind. Diese besdndere Konstruktion ermöglicht ferner sowohl das Einführen auf normale Weise oder mit einem Spezialwerkzeug, wodurch die Montage weiter vereinfacht werden kann.
- Die Anordnung des Klemmelements an der der Persenning abgewandten Seite des Rahmenelementes des Gerüstes erleichtert die Lösung des Gurtes, falls erwünscht. In dieser Hinsicht wird eine weitere Erleichterung erzielt, indem der Einführschlitz oder -öffnung des Klemmelements auf der einen Seite durch ein elastisch nachgebbares verzahntes Element zum Eingriff mit der Verzahnung des Gurtes begrenzt ist. Das verzahnte Element kann vorteilhaft eine aus dem Klemmelement vorspringende, als Fingergriff ausgebildete Verlängerung aufweisen. Das Klemmelement kann somit leicht aus dem Eingriff mit der Verzahnung des Gurtes gelöst werden, der dann ohne Schwierigkeiten von dem Klemmelement zur Wiederverwendung zurückgezogen werden kann.
- In Hinblick auf die Erleichterung des Einführens des freien Gurtendes in den Schlitz ist es vorteilhaft, wenn das Einführende des Gurtes an einem Stück ohne Verzahnung und mit geringerer Dicke als der übrige Teil des Gurtes ausgebildet ist.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Halters wird eine deutliche Verringerung der Herstellungskosten wie oben erwähnt erzielt, indem der Gurt, der Knebel und das Klemmelement in einem Stück aus Kunststoffmaterial, vorzugsweise Nylon, hergestellt werden. Der Gurt kann dann in einem einzigen Arbeitsgang, vorzugsweise durch Spritzguss, in einer gebrauchsfertigen Ausführung hergestellt werden.
- Dabei kann der flexible Gurt zur Herabsetzung der Bruchfestigkeit auch in der Nähe des Knebels eine örtliche Querschnittsreduzierung aufweisen. Somit kann ein kontrolliertes Abreissen der Persenning bei starken Windbelastungen erzielt werden, wodurch eine Beschädigung des Gerüst, es verhindert wird.
- Die Erfindung betrifft ferner ein Werkzeug zum Montieren des Halters, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Halter axial verschiebbarer Hohlkolben ein zugespitztes schneidendes Ende aufweist, zum Durchlöchern einer Persenning und zur Aufnahme des Knebels des Gurtes in einer Stellung, wo die Gurtenden auf derselben Seite des Knebels verlaufen zur Anlage an einen im Inneren des Hohlkolbens angeordneten, im Verhältnis zum Halter axial nicht versetzbaren Schieber, wobei der Hohlkolben in der Nähe seines schneidenden Endes einen äusseren Kragen zur Anlage an die Innenseite der Persenning aufweist und über einen federbelasteten Auslöser mit dem Halter verbunden ist, welcher Auslöser unter Einfluss der Federbelastung den Halter und den Schieber zu einem axialen Verschieben entlang dem Hohlkolben freigibt, zum Herausdrücken des im Hohlkolben befindlichen Knebels.
- Die Erfindung wird in der Folge mit Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich erklärt, von welchen:
- Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Persenninggurtes veranschaulicht,
- Fig. 2 eine Konstruktion der Verzahnung des Gurtes, im Profil gesehen, zeigt,
- Fig. 3 ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels des Klemmelements des Gurtes ist,
- Fig. 4 ein Detail der Darstellung von Fig. 1 des Knebels des Gurtes zeigt,
- Fig. 5 die Verwendung des Gurtes zur Befestigung eiper Persenning aus einer verstärkten Netzwerk-Kunststoffolie an einem Gerüstteil zeigt,
- Figuren 6 bis 8 eine perspektivische Ansicht, einen Längsschnitt und einen Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Werkzeuges zur Verwendung bei der Montage des Gurtes zeigen,
- Figuren 9 und 10 ein zweites Ausführungsbeispiel des Knebels zeigen, und
- Fig. 11 ein zweites Ausführungsbeispiel des Klemmelements zeigt.
- Der Gurt in Fig. 1 ist als längliches Band oder streifenförmiges Element aus elastischem Kunststoffmaterial, z.B. Nylon, ausgebildet.
- Der Gurt weist an einem Ende ein Klemmelement 2 mit einem Schlitz oder einer Öffnung 3 auf, durch die das gegenüberliegende freie, Enden 4 des Gurtes eingeführt werden kann.
- An einem Stück des Gurtes 1 befindet sich eine Verzahnung 5 für dem Eingriff mit einem Halter, wobei diese Verzahnung z.B. wie in dem Profil in, Fig. 2 geformt ist.
- Um ein Zurückziehen jenes Teiles des Gurtes 1, der in die Öffnung 3 eingeführt ist, zu ermöglichen, kann der Halter des Klemmelements 2 , wie in Fig. 3, dargestellt, als flexibel elastisches, verzahntes Element 6 ausgebildet sein, das mit einer als Fingergriff ausgebildeten Verlängerung 29 versehen ist, die von dem Klemmelement 2 vorspringt und in Gebrauch bewirkt, dass der Querschnittsbereich der Öffnung 3 erweitert wird, so dass ein leichtes Zurückziehen des Gurtes 1 möglich ist.
- In einem Abstand a zu dem Klemmelement 2, der dem Quermass von herkömmlichen Gerüstrohren entspricht, ist ein querliegender Zapfen 7 mit dem Gurt 1 verbunden, wobei der Zapfen durch Anlage an der Aussenfläche einer Persenning 7 als Knebel für den Gurt dient, wie in Fig. 5 dargestellt. Der querliegende Zapfen 7 ist mit dem Gurt fest verbunden und kann auf bekannte Weise an einem Ende zugespitzt sein, wodurch er ohne Hilfsmittel eine Persenning durchbohren kann, die aus einer verstärkten Netzwerk-Kunststoffolie besteht.
- Wie in Fig. 4, dargestellt, ist der querliegende Zapfen, 7 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit zwei gleichen, verhältnismässig dünnwandigen Seitenelementen 10, 11 ausgestattet, die an jeder Seite des Gurtes 1 angeordnet und an einem Teil durch ein Zwischenglied 12 verbunden sind, dessen Unterseite mit dem Teil des Gurtes verbunden ist, der das Klemmelement 2 umfasst, während die Oberseite des Zwischenglieds 12 mit jenem Teil des Gurtes verbunden ist, der das freie Ende 4 aufweist.
- Zur Aufrechterhaltung der ortsfesten Verbindung zwischen dem Gurtteil mit der Oberseite des Zwischengliedes 12 vor der Anordnung des querliegenden Zapfens 7 in einer Persenning 8 kann dieser Teil des Gurtes in kurzem Abstand zu dem querliegenden Zapfen 7 mit seitlich vorspringenden Nocken 31 versehen sein, wie in den Figuren 1 und 4 dargestellt, so dass die seitlichen Ränder der Seitenteile 10, 11 des querliegenden Zapfens 7, die dem Klemmelement 2 gegenüberliegen, erfasst werden.
- Für die Auflage des querliegenden Zapfens 7, der als Knebel dient, ist die Persenning 8 auf bekannte Weise mit einer beträchtlichen Anzahl von Schlitzen 8a versehen, wie in Fig. 5 dargestellt.
- Die Anordnung des querliegenden Zapfens mit diesem Abstand zu dem an einem Gurtende angeordneten Klemmelement 2 hat, wie Fig. 5 zeigt, zur Folge, dass das Klemmelement 2, nachdem der querliegende Zapfen 7 die Persenning durchbohrt hat und dieser Zapfen mit der Unterseite des Zwischengliedes 12 die Aussenfläche der Persenning erfasst hat, mit einem solchen Abstand zu der Perforierung angeordnet ist, dass das freie Ende des Gurtes 4 um das Gerüstrohr 9, durch den Einführschlitz 3 des Klemmelements 2 gelegt werden kann, auch aufgrund der Flexibilität und natürlichen Steifigkeit des Gurtes. Nach dem Festziehen des Gurtes 1 wird das Klemmelement 2, wie dargestellt, auf die der Persenning 8 abgewandte Seite des Gerüstrohres 9 gezogen.
- Zur weiteren Erleichterung des Vorganges weist das Einführende des Gurtes 1 über eine bestimmte Länge keine Verzahnung auf und ist mit einer verringerten Dicke ausgebildet.
- Die dargestellte Anordnung des Klemmelements 2 erleichtert die Lösung des Gurtes 1 auf die zuvor beschriebene Weise.
- Zur Vermeidung einer übermässigen Belastung und der damit verbundenen Gefahr eines Bruchs des Gurtes 1, wenn das Einführende um das Ende des Zwischengliedes 12 gebogen wird, das gegenüber dem zugespitzten Ende des querliegenden Zapfens 7 angeordnet ist, wie in Fig. 5 dargestellt, kann der Gurt 1 einen oder mehrere vorspringende Zapfen 30 aufweisen, die unmittelbar über dem querliegenden Zapfen 7 liegen und durch das Verbiegen das Zwischenglied 12 erfassen.
- Der Gurt 1 mit der Verzahnung 5, dem querliegenden Zapfen 7 und dem Klemmelement 2 mit dem elastisch verformbaren verzahnten Element 6 wird vorzugsweise in einem Stück durch Spritzguss aus einem Kunststoffmaterial, vorzugsweise Nylon, geformt.
- Der erfindungsgemässe Gurt. kann somit in einem einzigen Arbeitsgang, vorzugsweise durch Spritzguss, in einer gebrauchsfertigen Ausführung hergestellt werden.
- In diesem Zusammenhang kann eine örtliche Querschnittsreduzierung in dem Gurt 1 in der Nähe des querliegenden Zapfens 7 und vorzugsweise in jenem Teil des Gurtes vorgesehen sein, der das Klemmelement 2 aufweist, wie in Fig. 1 durch die punktierten Linien bei 14 dargestellt, so dass die äusserste Bruchfestigkeit des Gurtes 1 herabgesetzt wird. Dadurch wird vor allem bei der Anbringung einer Persenning an einem Gerüst, das nicht ganz sicher in dem Baukörper befestigt ist, ein Vorteil erzielt, da bei einer starken Windbelastung gewährleistet wird, dass der Gurt 1 zur Lösung der Persenning bricht, ohne das Gerüst zu beschädigen.
- Durch die Querschnittsreduzierung durch Anordnung eines Kernelements in Verbindung mit dem Spritzguss kann eine verhältnismässig genaue Regulierung der Bruchfestigkeit bei verschiedenen Kernabmessungen erzielt werden.
- Zur weiteren Erleichterung der Verwendung des Halters kann an dem freien Ende des Gurtes 1 eine Öffnung 15 für einen herkömmlichen Träger einer beträchtlichen Anzahl von Gurten vorgesehen sein.
- Obzwar der querliegende Zapfen 7, wie in den Figuren 1 und 4 dargestellt, ein spitzes Ende aufweisen kann, so dass er durch denk Schlitz 8a in einer Persenning 8 ohne Verwendung von Hilfsmitteln gedrückt werden kann, ist dieser Vorgang jedoch etwas mühsam und zeitaufwendig, da grössere abzuschirmende Bereiche eine ziemlich beträchtliche Anzahl von Gurten erfordern.
- Zur Erleichterung der Montage kann stattdessen ein Werkzeug, wie in den Figuren 6 bis 8 dargestellt, verwendet werden.
- Das gezeigte Werkzeug umfasst einen Hohlkolben 16, dessen vordere Kante abgeschrägt und zugespitzt ist, um eine Schneidkante 17 zu erhalten, die eine. verstärkte Netzwerk-Polyethylenfolie leicht durchbohrt. Der Hohlkolben 16 soll den querliegenden Zapfen 7 eines Gurtes 1 aufnehmen und ist mit einem länglichen Schlitz 18 versehen, der zur Vorderkante geöffnet ist und durch den die beiden Gurtteile vorragen, die an jeder Seite des querliegenden Zapfens 7 angeordnet sind.
- Der Hohlkolben 16 ist in Längsrichtung in einem Halter 19 mit Hilfe eines federbelasteten Zapfens 20 verschiebbar, der in eine Bohrung 21 in einem Schlitten 22 reicht, der in dem Hohlkolben 16 angeordnet ist und der durch den Zapfen 20 axial in bezug auf den Halter 19 befestigt ist.
- Ein Teil 23 des Zapfens 20 ist in der Bohrung 21 angeordnet und weist einen grösseren Durchmesser auf als die Breite eines länglichen Schlitzes 24, der in dem Hohlkolben 16 gegenüber dem Schlitz 18 vorgesehen ist, wobei der Teil des Schlitzes 24, der in der ursprünglichen Position dem Zapfen 20 gegenüberliegend angeordnet ist, eine kreisförmige Erweiterung aufweist, die diesem Teil 23 entspricht. Der Zapfen 20 ist an der Aussenseite mit einem Bedienzapfen 25 versehen, dessen Durchmesser geringer als die Breite des Schlitzes 24 ist.
- Wenn der Zapfen 25 gegen die Spannung der Feder 26 gepresst wird, wird der Zapfen 25 in den Schlitz 24 geschoben, so dass der Halter 19 und der Schieber 22 axial entlang dem oder in den Hohlkolben 16 verschoben wird, wodurch der querliegende Zapfen 7 und somit der zugehörige Gurt 1 herausgedrückt wird.
- In der Nähe der vorderen Schneidkante 17 ist der Hohlkolben 16 an der Aussenseite mit einem Kragen 27 versehen, der bei Gebrauch mit der Innenfläche der Persenning in Eingriff gebracht wird, nachdem die vordere Schneidkante die Persenning durchbohrt hat, wonach der querliegende Zapfen 7 aus dem Hohlkolben 16 für den Eingriff mit der Aussenfläche der Persenning herausgedrückt wird.
- Das Werkzeug wird danach mit Hilfe des Halters 19 aus der Persenning zurückgezogen. Aufgrund der Reibung zwischen der Kunststoffolie und dem Hohlkolben 16 wird letzerer durch die Zurückziehbewegung in dem Halter axial nach aussen gezogen, bis er seine Ausgangsposition, die in Fig. 7 dargestellt ist, erreicht, in der er in bezug auf den Halter durch den federbelasteten Zapfen 20 befestigt wird.
- Mit diesem Werkzeug wird ein sehr rasches Durchbohren der Folie und Anbringen des Halters erzielt, wobei die beiden Gurtteile dadurch nach dem Zurückziehen des Werkzeuges an der Innenfläche der Persenning angeordnet sind.
- Zur weiteren Erleichterung der Arbeit kann der Halter 19, wie dargestellt, mit einem äusseren Haken 28 versehen sein, der zum Anziehen des Gurtes 1 verwendet wird, nachdem dessen freies Ende 4 durch das Klemmelement 2 geschoben worden ist, wobei der Haken 28 durch die Öffnung 15 das freie Ende 4 des Gurtes erfasst.
- Die Figuren 9 und 10 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Knebels, dargestellt in einer Ebene senkrecht zu der Ebene des Zwischengliedes 33 bzw. in einem Seitenriss zu einem Ende der Seitenteile 34 und 35.
- Das Zwischenglied 33 des querliegenden Zapfens 32, mit dem die beiden Enden 36, 37 des Gurtes auf dieselbe Weise wie zuyor beschrieben verbunden sind, erstreckt sich über die gesamte Länge der Seitenelemente 34 und 35, wodurch die Gefahr einer Beschädigung der Seitenelemente 34 und 35 beim Einführen des querliegenden Zapfens durch ein Werkzeug, wie in den Figuren 6 bis 8 dargestellt, verringert wird, und ist, mit einer Öffnung 38 versehen, durch die das Gurtende 37 im gekrümmten Zustand eingeführt wird, so dass die beiden Enden 36 und 37 des Gurtes an derselben Seite des Zwischengliedes 33 vorragen, das in einem Befestigungswerkzeug auf die in Fig. 6 dargestellte Weise angeordnet wird.
- Das Bezugszeichen 39 in Fig. 11 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel des Klemmelements mit einer querverlaufenden Erweiterung 40, die ein Sperrglied für die Anlage kauf der dem Gerüst zuwendenden Seite der Oberfläche der Persenning bildet, nachdem der Knebel durch diese eingeführt worden ist, wodurch verhindert wird, dass das verhältnismässig kurze Gurtende mit dem Klemmelement durch die Persenning gezogen wird.
Claims (13)
1. Halter zum Befestigen einer Schutzdecke oder
Abschirmung, insbesondere einer Persenning, an einem
Gerüst oder ähnlichen Traggestell, und von der Art
umfassend einen von der dem Gerüst zuwendenden Seite durch
die Abschirmung hindurch eingesetzten Knebel (7) sowie
einen mit dem Knebel (7) verbundenen flexiblen Gurt (1)
mit einem Schlitz oder einer Öffnung (3) zum Einführen
des freien Endes (4) des Gurtes, welcher Gurt an einem
Teil seiner Länge eine Verzahnung oder ähnliche
Profilierung (5) aufweist, die ein Zurückziehen des Gurtes
nach dem Einführen durch erwähnten Schlitz oder die
Öffnung verhindert, dadurch gekennzeichnet
dass erwähnter Schlitz oder Öffnung (3) in einem im
Verhältnis zum Einführende (4) am entgegengesetzten Ende
des Gurtes (1) angeordneten Klemmelement (2) vorgesehen
ist, und dass der Knebel (7) im wesentlichen quer zum
diesem in einem Abstand (a) vom Klemmelement (2)
angeordnet ist, der den Ausmassen eines Elements des Gerüsts
oder des Traggestells entspricht, während der Abstand
des Knebels (7) vom Einführende (4) wesentlich grösser
ist als der Abstand (a) vom Klemmelement (2), wobei der
Knebel (7) auf jeder Seite des Gurtes (1) mit zwei
gleichen Teilen (10, 11, 34, 35) ausgestattet und mit einem
Zwischenglied (12, 33) mit gegenüberliegenden äusseren
und inneren Seitenteilen verbunden ist, die mit jenen
Teilen des Gurtes (1), die das Klemmelement (2, 36) bzw.
das freie Ende (4, 37) des Gurtes beinhalten, fest
verbunden sind, und das Zwischenglied (12, 33) ferner eine
Öffnung (38) zum Zurückziehen des freien Gurtendes
aufweist, sodass beide Teile des Gurtes (1) von der
Innenseite des Zwischengliedes (12, 33) aus verlaufen können.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Einführschlitz oder -öffnung
(3) des Klemmelements (2) auf der einen Seite durch ein
elastisch nachgebbares verzahntes Element (6) zum
Eingriff mit der Verzahnung des Gurtes (5) begrenzt ist.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das verzahnte Element
(6) eine aus dem Klemmelement (2) vorspringende1 als
Fingergriff ausgebildete Verlängerung (29) aufweist.
4. Halter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass das Einführende (4) des
Gurtes an einem Stück ohne Verzahnung (5) und mit
geringerer Dicke als der übrige Teil des Gurtes (1)
ausgebildet ist.
5. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt
(1), der Knebel (7) und das Klemmelement (2) in einem
Stück aus Kunststoffmaterial, vorzugsweise Nylon,
hergestellt sind.
6. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das
Einführende des Gurtes (1) in kurzem Abstand vom Knebel (7)
mit seitlich vorspringenden Nocken (31) versehen ist.
7. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt in
der Nähe des Knebels (7) eine örtliche
Querschnittsreduzierung (14) zur Herabsetzung der Bruchfestigkeit
aufweist.
8. Halter nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass erwähnte Querschnittsreduzierung
(14) in jedem Teil des Gurtes (1), der das Klemmelement
(2) beinhaltet, auftritt.
9. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem
Abstand vom Knebel (7) mit dem das Klemmelement (39)
beinhaltenden Gurtende ein Sperrglied vorgesehen ist,
das nach Einsetzen des Knebels durch die Abschirmung
hindurch auf der dem Gerüst zuwendenden Seite der
Abschirmung (8) anliegt.
10. Halter nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, dass das Sperrglied durch ein
querverlaufendes Erweitern (40) des Klemmelements gebildet
wird.
11. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt
(1) an dessen freiem Ende (4) eine Öffnung (15) für
einen Träger einer bedeutenden Anzahl von Haltern
aufweist.
12. Werkzeug zum Montieren eines Halters in einer
Persenning nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein in einem Halter
(19) axial verschiebbarer Hohlkolben (16) ein
zugespitztes schneidendes Ende (17) aufweist, zum
Durchlöchern einer Persenning und zur Aufziahme des Knebels (7)
des Gurtes in einer Stellung,wo die Gurtenden auf
derselben Seite des Knebels verlaufen zur Anlage an einen
im Inneren des Hohlkolbens (16) angeordneten, im
Verhältnis zum Halter (19) axial nicht versetzbaren
Schieber (22), wobei der Hohlkolben (16) in der Nähe
seines schneidenden Endes (17) einen äusseren Kragen
(27) zur Anlage an die Innenseite der Persenning
aufweist und über einen federbelasteten Auslöser (20) mit
dem Halter (19) verbunden ist, welcher Auslöser unter
Einfluss der Federbelastung den Halter (19) und den
Schieber (22) zu einem axialen Verschieben entlang dem
Hohlkolben (16) freigibt zum Herausdrücken des im
Hohlkolben befindlichen Knebels (7).
13. Werkzeug nach Anspruch 12 zur Benutzung zusammen
mit einem Halter nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass der Halter (19) mit
einem äusseren Haken (28) zum Anziehen des Gurtes (l)
versehen ist, nachdem dessen freies Ende 84) durch das
Klemmelement 82) geschoben worden ist.
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