DE69100524T2 - Vorrichtung zum Laden von Artikeln auf ein Entstapelmagazin und Verfahren zum Laden zur Benutzung dieser Vorrichtung. - Google Patents

Vorrichtung zum Laden von Artikeln auf ein Entstapelmagazin und Verfahren zum Laden zur Benutzung dieser Vorrichtung.

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DE69100524T2
DE69100524T2 DE91110947T DE69100524T DE69100524T2 DE 69100524 T2 DE69100524 T2 DE 69100524T2 DE 91110947 T DE91110947 T DE 91110947T DE 69100524 T DE69100524 T DE 69100524T DE 69100524 T2 DE69100524 T2 DE 69100524T2
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    • B65H1/30—Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for replenishing the pile during continuous separation of articles therefrom
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B07C1/00—Measures preceding sorting according to destination
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich in Anlagen zum Entstapeln von flachen Artikeln auf das Laden der als Entstapelmagazine bezeichneten Systeme.
  • Bei den flachen Artikeln handelt es sich insbesondere um Postsendungen, wie etwa Briefe unterschiedlichen Formats, Postkarten, Zeitschriften und dgl.
  • Bekanntlich ist bei dieser Art von Anlagen das Entstapelmagazin mit Organen zum Vereinzeln der Artikel versehen, die an einem vorderen Ende des Magazins angeordnet sind und allgemein Entstapelkopf genannt werden. Das Magazin ist weiter mit Mitteln zum Halten der Artikel in einem oder mehreren Stapeln versehen, die mit Antriebsmitteln zum Vorwärtsbewegen der Artikel über die Länge des Magazins zum Kopf hin gekoppelt sind.
  • Der Entstapelkopf ist beispielsweise ein Saugnapf, der kippbeweglich montiert ist, um mit dem letzten Artikel des vor ihm befindlichen Stapels in Berührung zu kommen und ihn zu fassen, und der sich translatorisch hin- und herbewegen kann, um den aus dem Magazin entnommenen Artikel zu transferieren und dann loszulassen und vor den Stapel zurückzukehren. Der Kopf ist für eine beschädigungsfreie Einzelentnahme an die Besonderheiten der Artikel angepaßt. Seine Positionierung und/oder sein Kippen können aufgrund einer Erfassung des Formats und/oder der Darbietung der aufeinanderfolgenden zu entnehmenden Endartikel gesteuert werden.
  • Das Magazin speist den Kopf nach Maßgabe der Entnahmeoperationen. Die Mittel zum Halten der Artikel sind Einrichtungen mit Paletten, die an die Antriebsmittel gekoppelt sind. Bei relativ homogenen zu entstapelnden Artikeln bleiben die Paletten fest mit den Antriebsmitteln verbunden, die aus einem Förderer oder einer Endloskette bestehen. Diese greifen von der Hinter- zur Vorderseite des Magazins an, um die Artikel mitzunehmen, und sie versenken sich vor dem Kopf, von wo aus sie inaktiv zur Hinterseite des Magazins zurückbewegt werden. Anstelle dieser so über einen geschlossen Kreislauf verteilten Paletten werden Paletten bevorzugt, die auf dem Magazin abgenommen werden können, insbesondere, wenn es sich um sehr heterogene Artikel handelt.
  • Die auf den Namen der Anmelderin eingereichte und unter der Nummer FR-A-26 53 105 veröffentlichte französische Patentanmeldung Nr. 89 13605 beschreibt ein solches Magazin mit abnehmbaren Paletten. Die Paletten werden von Hand aufgesetzt und in einer Ladezone des hinteren Abschnittes des Magazins an Antriebsmittel angekoppelt, von wo aus sie die Vorwärtsbewegung der in dieser Zone geladenen Artikel bis zum Kopf durchführen. Sie trennen sich vor dem Kopf von den Antriebsmitteln und werden in eine Palettenspeicherzone geleitet und dort aufgenommen, die seitlich auf dem vorderen Endabschnitt des Magazins vorgesehen ist.
  • Beim einen oder anderen dieser Magazine, und insbesondere bei denen mit abnehmbarer Palette, erfolgt das Laden der Artikel in der hinteren Zone des Magazins von Hand. Das Laden der Artikel von Hand ist recht unbequem. Es ist mit bestimmten Schwierigkeiten verbunden, insbesondere wenn die Artikel heterogen und relativ rutschig sind, und/oder wenn der zuvor errichtete Stapel auf dem Magazin bereits sehr weit vorgerückt und relativ weit vom Artikelvorrat entfernt ist, wobei dieser Vorrat im allgemeinen ein Korb auf einer Bedienungsplatte am hinteren Ende des Magazins ist. Von den Schwierigkeiten und Problemen seien insbesondere die folgenden genannt:
  • - die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts des dem Vorrat entnommenen Stapels bis zu seiner Ablage auf dem hinteren Teil der Halte- und Vorrückpalette des letzten erstellten Stapels erweist sich als schwierig;
  • - die zur Errichtung eines neuen Stapels erforderliche Erfassung in kleinen Paketen, was das im wesentlichen senkrechte Festhalten der bereits geladenen Pakete mit einer Hand, aber gleichzeitig das laufende Nehmen andere Pakete mit der anderen Hand erfordert.
  • Weiter verträgt sich diese komplizierte Handhabung nur schwer mit den Zeitvorgaben, die ein Bediener erfüllen muß, der mehrere Magazine beladen und ihr einwandfreies Funktionieren überwachen muß.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Probleme durch direktes und rasches Laden der Artikel aus Vorratskörben auf das Entstapelmagazin zu vermeiden, um dem Bediener eine Hilfe zu geben und eine Steigerung der Bequemlichkeit und der Qualität seiner Arbeit sowie des Zeitaufwandes zu ermöglichen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Laden eines Entstapelmagazin mit Artikeln aus Speicherkörben, in denen die Artikel flach übereinander gestapelt sind und von denen sie auf einen sogenannten hinteren Endabschnitt des Magazin umzuladen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung einen die Artikelkörbe aufnehmenden Förderer im wesentlichen in Höhe des hinteren, aber nicht mit ihm verbundenen Endabschnittes des Magazins und ein im wesentlichen waagrechtes Verbindungsdeck aufweist, das zwischen dem Förderer und dem hinteren Endabschnitt des Magazins angeordnet und mit einem ersten seiner Enden schwenkbar an einer Achse angelenkt ist, so daß das Deck im wesentlichen um das hintere Ende des Magazins schwenken kann, und einerseits in der Nähe seines gegenüberliegenden zweiten Endes eine Korbkipprinne im Deck aufweist, in die die vordere untere Kante des vom Förderer ausgelieferten Korbes eindringt, und andererseits in einem im wesentlichen der Höhe der Körbe entsprechenden Abstand zur Rinne ein Paar Seitenflügel zum Festhalten des um seine untere Kante auf das Deck gekippten Korbes aufweist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal weisen die Flügel Ränder auf, die zur Innenseite des Decks umgefaltet sind und das Gleiten des Korbes über das in die Schwenkbewegung versetzte Deck verhindern.
  • Die Einrichtung enthält weiter einen Kraftzylinder zur Betätigung des Decks, der aufgrund einer Erfassung des auf das Deck gekippten Korbes gesteuert wird.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Laden von Artikeln mit Hilfe der genannten Einrichtung und ist dadurch gekennzeichnet, daß es folgende Schritte aufweist:
  • - Aufsetzen der mit Artikeln gefüllten Körbe auf den Förderer,
  • - Sicherstellen, daß der Endabschnitt des Entstapelmagazins von Artikeln über eine Länge frei ist, die mindestens der Höhe eines ganzen, in den Körben befindlichen Artikelstapels entspricht; und, unter diesen Bedingungen:
  • - Vorrückenlassen eines ersten der Körbe des Förderers auf das Deck, bis seine vordere untere Kante in die Rinne fällt,
  • - Kippenlassen des Korbes auf das Deck um seine vordere untere Kante in die Rinne hinein,
  • - Festhalten des Artikelstapels des gekippten Korbes während der Schwenkbewegung des Decks; Führen desselben bei seiner Gleitbewegung durch Schwerkraft aus dem Korb und weiter entlang des Decks, wenn dieses geschwenkt wurde; und Heranführen des Stapels an den letzten, auf das Magazin geladenen Stapel.
  • Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor, das in der beigefügten einzigen Figur der Zeichnung dargestellt ist.
  • Bei dieser Figur handelt es sich um eine schematische Längsschnittdarstellung der Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Laden von Artikeln auf ein Entstapelmagazin, das nur teilweise dargestellt ist.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung wird in der Zeichnung global durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet. Das Entstapelmagazin bzw. nur sein hinterer, von der Einrichtung 1 beladener Endabschnitt wird in der Zeichnung global durch das Bezugszeichen 2 bezeichnet.
  • Dieses Magazin gehört nicht zur vorliegenden Erfindung. Es ist von an sich bekannter Bauart und entspricht vorzugsweise dem in der weiter oben genannten Anmeldung des Anmelders beschriebenen Magazin. Eine kurzgefaßte Beschreibung dieses Magazins ist in die nachfolgende Beschreibung einbezogen.
  • Das Magazin enthält eine im wesentlichen waagrechte Plattform 3 mit einer Seitenleiste 4 entlang ihrem hinteren Seitenrand. Es weist auf der Plattform Halte- und Vorrückpaletten 5 für die Artikelstapel in hochkantiger und leicht rückwärts geneigter Stellung auf. Diese Paletten 5 sind an Antriebsmittel mit Endlosschraube 6 gekoppelt, die durch einen Getriebemotor 7 mit Bremskupplung angetrieben wird. Das Entstapelmagazin ist weiter mit Trennmitteln zur Vereinzelung der Artikel, Entstapelkopf genannt, ausgerüstet, die am Ende seines vorderen Endabschnittes montiert sind.
  • Die Paletten sind vorzugsweise abnehmbar und werden einzeln vom Bediener aufgesetzt. Hierzu besitzen sie einen unteren Finger, der sich zwischen die Plattform 3 und eine unter Führungsplatte 8 schiebt, die sich unter den vorderen Seitenrand der Plattform erstreckt und der mit den Windungen der Schraube 6 in Eingriff gelangt. Am Ende des Laufweges auf der Plattform, in ihrem vorderen Endabschnitt, lösen sich die Paletten von der Schraube und werden in eine Palettenspeicherzone geleitet, die seitlich auf dem vorderen Endabschnitt vorgesehen ist. Auf diese Weise stehen die Paletten auf dem hinteren Endabschnitt des Magazins wieder zur Verwendung im Zuge der Beladung mit neuen Artikelstapeln zur Verfügung.
  • Der Pfeil 5A zeigt die Vorwärtsbewegung eines Artikelstapels 9 entlang des Magazins durch die Palette 5 hinter diesem Stapel an.
  • Die Einrichtung 1 gemäß der Erfindung ermöglicht das direkte Laden eines neuen, ganzen Stapels auf dem Entstapelmagazin 2. Sie ist in Höhe der Plattform 3 angebracht und an den hinteren Endabschnitt der Plattform angeschlossen.
  • Sie arbeitet mit Körben 10, die Mittel 10B zum Ergreifen mit der Hand aufweisen, im vorliegenden Falle einen Ausschnitt. Es kann aber auch ein Handgriff sein. Die Körbe enthalten einen flach aufgeschichteten Artikelstapel, der in einem Zug in das Magazin 2 geladen wird.
  • Die Einrichtung enthält einen Förderer 11 für die Körbe 10 und ein Verbindungsdeck 12 zwischen dem Förderer 11 und der Plattform 3, das die Entleerung der aufeinanderfolgenden Körbe 10 auf das Deck bewirkt.
  • Der Förderer 11 ist mit freilaufenden Walzen 11A versehen. Das Verbindungsdeck 12 liegt im wesentlichen waagrecht. Es ist an einer Achse 14 zum Schwenken angelenkt, im wesentlichen um das hintere Ende der Plattform 3 des Magazins. Es wird um diese Achse 14 durch einen Kraftzylinder 15 bewegt und gelangt dabei in Schräglage über die Plattform, um den Inhalt des Korbes, den sie trägt, auf die Plattform 3 zu übergeben.
  • Das Verbindungsdeck 12 verläuft nahezu eben, mit Ausnahme seines Endabschnittes am Ende des Förderes 11, wo es eine Vertiefung bzw. eine Rinne 16 zum Kippen des Korbes um die untere Kante des den Förderer verlassenden Korbes aufweist, der in die Rinne eintritt. Das Deck ist mit zwei einander gegenüberstehenden und oben aus dem Deck vorspringenden Seitenflügeln 17 versehen. Die Flügel dienen zur Zentrierung und Halterung des zwischen ihnen befindlichen gekippten Korbes auf dem Deck 12. Ihr vorderer Rand 17A steht jeweils in einem Abstand zur Rinne 16, der der Höhe der Körbe entspricht und ist leicht nach innen umgelegt, um den Korb ohne Behinderung des Ausladens der im Korb enthaltenen Artikel festzuhalten. Weiter kann der auf dem Deck befindliche hintere Flügel verlängert oder mit einer hinteren Leiste (nicht dargestellt) in Verbindung gebracht werden, wobei er sich bis zum Ende des an das Magazin angeschlossenen Decks erstreckt und diese Verlängerung vor Erreichen der Lippe 19 unterbrochen ist, sich also nicht der Schwenkung des Decks 12 und der Verformung der Lippe 19 widersetzt.
  • Ein leicht über das Deck 12 vorspringender Kontakt 18 dient der Erfassung eines auf das Deck gekippten Korbes, um die Steuerung des Kraftzylinders 15 zum Schwenken des den Korb tragenden Decks auszulösen. Der Kontakt ist in einem Abstand zur Rinne angeordnet, der kleiner als die Höhe der Körbe ist. Eine nachgiebige, auf dem Ende des an das Magazin angeschlossenen Decks befestigte Lippe überdeckt die Plattform 3 geringfügig.
  • Das Deck 12 ist weiter von einer Seitenschürze 20 umgeben, die sich unter ihm, an jeder Seite, erstreckt.
  • Diese Schürze ist auf der Schwenkachse gelagert und bewegt sich mit dem Deck. Sie besitzt die Form eines Kreissektors von etwa 90º, der auf einer Seite durch das Deck 12 begrenzt ist. Der runde Rand 20A ermöglicht das freie Schwenken der Schürze vor dem Ende des Förderers 11. Der beweglichen Schürze 20 ist an jeder Seite eine seitliche Haubenwand 21 zugeordnet, die der Form der beweglichen Schürze, die sie teilweise verdoppelt, folgt, aber fest am Ende des Magazins sitzt und Fixschürze genannt wird. Diese Fixschürze dient zur Abschirmung des Schwenkantriebes des Decks und, zusammen mit der beweglichen Schürze, zum Schutze desselben.
  • Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Einrichtung beschrieben, wobei mit 10A der Richtungspfeil zum Kippen eines Korbes auf das Deck, mit 10' der gestrichelt eingezeichnete gekippte Korb, mit 12A der Schwenkrichtungspfeil des Decks zum Abheben des Korbes, und mit 12' das Deck in der oberen Schwenkstellung bezeichnet ist.
  • Der Bediener setzt eine Reihe von gefüllten Körben 10 auf den Förderer 11, der als Vorratsspeicher dient. Er überwacht den einwandfreien Betrieb der Gesamtanlage und insbesondere den Nachschub für das Entstapelmagazin, um das Laden eines neuen Stapels hinter den Stapel 9 und dessen Haltepalette 5 einzuleiten, die sich am weitesten hinten im Magazin 2 befinden. Das Laden kann beginnen, sobald die Länge des von allen Artikelstapeln befreiten Endabschnittes ausreicht, um den im ersten Korb enthaltenen ganzen Stapel aufzunehmen.
  • Zum Laden des Magazins läßt der Bediener am Ende des Förderers den ersten Korb über die Rinne 16 des Decks mit Hilfe seiner in den Griff 10B eingreifenden linken Hand vorrücken. Die vordere untere Kante des Korbes fällt dann auf den Boden der Rinne und löst die Kippbewegung des Korbes aus. Die Fortsetzung dieser Bewegung wird vom Bediener kontinuierlich mit seiner linken Hand bewirkt, um den auf die Seite gelegten und zwischen den Flügeln 17 zentrierten Korb zu positionieren. Der Stapel der anfänglich flach aufeinanderliegenden Artikel steht jetzt im gekippten Korb auf der Kante und wird von der anderen Hand festgehalten.
  • Am Ende der Kippbewegung wird durch den Korb der Kontakt 18 betätigt. Er verursacht das Auslösen der Schwenkbewegung des Decks 12 durch den Kraftzylinder 15 in Richtung des Pfeils 12A, um den gegen den vorderen, umgelegten Rand 17A der Flügel 17 anliegenden Korb 10' anzuheben.
  • Während des Anhebens tritt der Artikelstapel, der mit 9' bezeichnet ist, aus dem Korb hinter der vorgehaltenen rechten Hand des Bedieners aus, wobei der Bediener den Stapel führt, indem er ihn durch Schwerkraft über das Deck 12' zur Plattform 3 gleiten läßt. Der Bediener kann den Stapel 9' auf der Plattform 3, mit den Händen vor und hinter dem Stapel, begleiten und schließlich nur mit der linken Hand gegen den letzten geladenen Stapel 9 schieben.
  • Der neu geladene Stapel wird dann von einer neuen Palette abgestützt, die hinter dem Stapel angebracht wird.
  • Vorzugsweise arbeitet der Kraftzylinder 15 mit Zeitverzögerung, um die Rückkehr des Decks in die waagrechte Wartestellung automatisch durchzuführen. Wenn das Deck in die waagrechte Stellung zurückgekehrt ist, entfernt der Bediener den sich darauf befindlichen Korb im geeigneten Moment.
  • Die Einrichtung zum Laden von Artikeln gemäß der Erfindung bietet der Arbeit des Bedieners eine beträchtliche Unterstützung und ermöglicht es, den Zusammenhalt des im Korb befindlichen und direkt, mit einem Ruck auf das Magazin aufgesetzten Stapels zu bewahren. Sie erlaubt weiter eine schnellere Beladung des Entstapelmagazins im Interesse einer besseren Nutzung der Arbeitszeit des Bedieners.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben. Natürlich können im Rahmen des fachmännischen Könnens verschiedene Detailänderungen vorgenommen werden, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (11)

1. Einrichtung zum Laden eines Entstapelmagazins (2) mit Artikeln aus Speicherkörben (10), in denen die Artikel flach übereinander gestapelt sind und von denen sie auf einen sogenannten hinteren Endabschnitt des Magazin umzuladen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung einen die Artikelkörbe (10) aufnehmenden Förderer (11) im wesentlichen in Höhe des hinteren, aber nicht mit ihm verbundenen Endabschnittes des Magazins (2) und ein im wesentlichen waagrechtes Verbindungsdeck (12) aufweist, das zwischen dem Förderer und dem hinteren Endabschnitt des Magazins angeordnet und mit einem ersten seiner Enden schwenkbar an einer Achse (14) angelenkt ist, so daß das Deck im wesentlichen um das hintere Ende des Magazins schwenken kann, und einerseits in der Nähe seines gegenüberliegenden, zweiten Endes eine Korbkipprinne (16) im Deck aufweist, in die die vordere untere Kante des vom Förderer auslieferten Korbes (10) eindringt, und andererseits in einem im wesentlichen der Höhe der Körbe entsprechenden Abstand zur Rinne ein Paar Seitenflügel (17) zum Festhalten des um seine untere Kante (10') auf das Deck gekippten Korbes aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (17) Ränder (17A) aufweisen, die zur Innenseite des Decks umgelegt sind und das Gleiten des Korbes über das in Schwenkbewegung (12') versetzte Deck verhindern.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel (18) zur Erfassung des auf das Deck gekippten Korbes aufweist, die auf dem Deck (12) in einem Abstand zur Rinne (16) montiert sind, der kleiner als die Höhe der Körbe ist und die der Steuerung eines Betätigungsorgans (15) zum Schwenken des Decks dienen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Betätigungsorgan (15) zum Schwenken des Decks ein Zeitverzögerungselement zur automatischen Rückkehr des Decks in die im wesentlichen waagrechte Anfangsstellung zugeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Deck (12) mit einer nachgiebigen Endlippe (19) versehen ist, die auf dem ersten Ende befestigt ist und auf das Magazin (2) hinüberreicht.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Deck (12) an jeder Seite eine Seitenschürze (20) aufweist, die sich unterhalb des Decks erstreckt und mit diesem beweglich ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Seitenschürze (20) kreissektorförmig ist und einen abgerundeten Rand (20A) aufweist, der bei der Schwenkung des Decks (12) den Förderer (11) nicht berührt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiter eine feststehende Seitenschürze (21) aufweist, die jeder beweglichen Seitenschürze (20) zugeordnet ist und diese teilweise verdoppelt, indem sie mit ihr, unter dem Deck (12), eine komplette Haube bildet.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer ein Transportmittel mit frei drehbaren Walzen (11A) ist.
10. Verfahren zum Laden von Artikeln mit Hilfe der Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es folgende Schritte aufweist:
- Aufsetzen der mit Artikeln gefüllten Körbe (10) auf den Förderer (11),
- Sicherstellen, daß der Endabschnitt des Entstapelmagazins von Artikeln über eine Länge frei ist, die mindestens der Höhe eines ganzen, in den Körben befindlichen Artikelstapels entspricht, und, unter diesen Bedingungen:
- Vorrückenlassen eines ersten der Körbe vom Förderer auf das Deck (12), bis seine vordere untere Kante in die Rinne (16) fällt,
- Kippenlassen (10A) des Korbes auf das Deck um seine vordere untere Kante in die Rinne (16) hinein,
- Festhalten des Artikelstapels des gekippten Korbes während der Schwenkbewegung des Decks, Führen desselben bei seiner Gleitbewegung durch Schwerkraft aus dem Korb (10) und weiter entlang des Decks (12), wenn dieses geschwenkt hat, und Heranführen des Stapels an den letzten, auf das Magazin (2) geladenen Stapel.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die im Vorrückenlassen des ersten Korbes (10) und im Kippenlassen desselben bestehende Operationen vom Bediener mit einer Hand durchgeführt werden und die im Festhalten des Artikelstapels bestehende Operation vom Bediener mit der anderen Hand erfolgt, während der Stapel mit Hilfe beider vor und hinter dem Stapel plazierten Hände gegen den letzten auf dem Magazin befindlichen Stapel herangeführt wird.
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