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Diese Erfindung betrifft Traktoren. Im besonderen betrifft sie einen
Gartentraktor, der einen offenen Fahrersitz aufweist, d.h. einen
Sitz, der nicht von einem Führerhaus umgeben ist.
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Ein Traktor gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist beispielsweise
aus CH-A-112.135 bekannt.
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Gegenstand dieser Erfindung ist es, einen derartigen Traktor mit
einer Abdeckung zu liefern, die einfach und funktionell ist sowie ein
angenehmes Aussehen besitzt, um dem Fahrersitz oben und hinten einen
Schutz gegen atmosphärische Einflüsse zu bieten.
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Erfindungsgemäß wird dieser Gegenstand dadurch erreicht, daß der
Traktor ein flexibles Verdeck besitzt, das abgesenkt werden kann und
eine Stoffbespannung, die eine im wesentlichen senkrechte Wand sowie
eine im wesentliche horizontale Wand bildet, die die Rückseite bzw.
die Oberseite des Fahrersitzes bilden, wobei die vertikale Wand an
ihrem unteren Rand mit dem Aufbau des Traktors verbunden ist, einen
hinteren Bogen, der Gelenke besitzt und zwischen einer abgesenkten
Stellung und einer aufrechten Stellung gefaltet werden kann, um die
vertikale Wand der Stoffbespannung zu halten und zu spannen, einen
vorderen Verankerungsbogen für die Befestigung und Spannung der
horizontalen Wand der Stoffbespannung sowie eine
Schnellfreigabeeinrichtung besitzt, um die Stoffbespannung am vorderen zogen zu verankern.
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Mit diesem Aufbau kann das Verdeck händisch (oder möglicherweise mit
motorgetriebenen Stellantrieben) äußerst bequem und leicht
aufgerichtet und abgesenkt werden. In der aufrechten Stellung schützt die
Abdeckung den Fahrersitz wirkungsvoll vor Regen und Sonne, wobei es
jedoch den Fahrersitz an den Seiten des Traktors offen läßt, um einen
bequemen Zugang und einen besseren Ausblick für den Fahrer zu
ermöglichen. Im abgesenkten Zustand werden das flexible Verdeck und der
hintere Bogen in eine kompakte, eingeebnete Stellung hinter den
Fahrersitz gefaltet.
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Der vordere Verankerungsbogen erfüllt auch eine nützliche
Schutzfunktion, falls sich der Traktor überschlagen sollte, wobei er auch
vorzugsweise mit dem Aufbau des Traktors so verbunden ist, daß er bequem
nach vorne abgesenkt werden kann.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bilden die
vertikalen und horizontalen Wände der Stoffbespannung entsprechende
Teilseitenwände für einen größeren Schutz des Fahrersitzes.
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Der hintere Bogen enthält am besten ein oberes U-förmiges Element,
das dauernd mit der Innenfläche der Stoffbespannung verankert ist,
ein erstes Paar von unteren Hebeln, die an einem Ende mit
gegenüberliegenden Seiten des Aufbaus des Traktors und am anderen Ende mit den
unteren Enden der Arme des U-förmigen Elements gelenkig verbunden
sind, ein zweites Paar von unteren Hebeln, die mit dem Aufbau des
Traktors bzw. den Armen des U-förmigen Elements hinter und über den
entsprechenden Gelenken der ersten Hebel gelenkig verbunden sind und
damit einen vierseitigen Gelenksaufbau bilden, sowie ein Paar von
Schnellfreigabe-Eingreifelementen, um die Gelenke zwischen den ersten
Hebeln und den Armen des U-förmigen Elements zu verriegeln, wenn sich
der hintere Bogen in der aufrechten Stellung befindet.
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Die Einrichtung, um die Stoffbespannung mit dem vorderen Bogen zu
verankern, enthält am besten eine Vielzahl von Zapfen, die von einem
steifen Endteil der horizontalen Wand der Stoffbespannung getragen
werden und von oben in entsprechende Ausnehmungen im vorderen Bogen
eingreifen, wobei ein Zugband, das dauernd mit der steifen Endwand
verbunden ist, unterhalb des vorderen Bogens verläuft und mit einer
Schnalle befestigt wird, die an der Rückseite der horizontalen Wand
nahe des hinteren Bogens sitzt.
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Vorteilsweise kann das Zugband auch dazu verwendet werden, um das
Verdeck zurückzuhalten, wenn sich der untere Bogen in der abgesenkten
Stellung befindet, wobei die Stoffbespannung hinter den Fahrersitz
gefaltet ist.
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Die Erfindung wird nun anhand eines nichteinschränkenden Beispiels
und im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in
denen zeigt:
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Fig. 1 den vereinfachten Schrägriß eines Gartentraktors mit einem
flexiblen Verdeck, das abgesenkt werden kann, gemäß der Erfindung;
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Fig. 2 den Längsschnitt entlang der Achse II-II von Fig. 1 in
vergrößertem Maßstab;
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Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, in der sich das Verdeck in
einer Zwischenstellung bei seinem Absenken befindet;
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Fig. 4 eine den Fig. 2 und 3 ähnliche Ansicht, wobei sich das
Verdeck im abgesenkten Zustand befindet;
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Fig. 5 ausführlich das in Fig. 2 mit dem Pfeil V bezeichnete Detail
in vergrößertem Maßstab;
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Fig. 6 eine Einzelheit des Verdecks im Explosionsschrägriß;
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Fig. 7 den teilweise geschnittenen Schrägriß der hinteren
Verankerung des Verdecks; und
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Fig. 8 den Schnitt entlang der Achse VIII-VIII von Fig. 7 in
vergrößertem Maßstab.
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Im Zusammenhang mit den Zeichnungen besitzt ein Gartentraktor gemäß
der Erfindung, der mit der Bezugsziffer 1 versehen ist, einen
Fahrersitz 2, der normalerweise offen ist, wobei er, falls dies gewünscht
wird, teilweise mit einem flexiblen Verdeck umschlossen werden kann,
das allgemein mit der Bezugsziffer 3 versehen ist und abgesenkt
werden kann.
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Das Verdeck 3 enthält im wesentlichen eine Abdeckung 4 aus einem
wasserdichten Stoff, die in ihrer aufrechten Betriebsstellung von Fig. 1
und 2 eine im wesentlichen vertikale Schutzwand 5, die hinter dem
Fahrersitz 2 angeordnet ist, sowie eine im wesentlichen horizontale
obere Wand 6 bildet, die über dem Fahrersitz 2 dachförmig verläuft.
Die Hinterwand 5 besitzt zwei durchsichtige Fenster 7, um einen Blick
nach hinten zu ermöglichen, wobei die beiden Wände 5 und 6 ebenfalls
entsprechende kurze Verlängerungen besitzen, die nach unten gefaltet
werden, um entsprechende Teilseitenwände 5a, 6a zu bilden.
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Die Basis der Rückwand 5 ist dauernd mit dem Aufbau des Traktors 1 so
verankert, wie dies ausführlich in Fig. 7 und 8 gezeigt wird. Wie man
aus diesen Zeichnungen erkennt, wird das Hinterende des Fahrersitzes
2 von einem C-förmigen Element 8 gebildet, das am Aufbau des Traktors
1 befestigt ist und zwei innere Handgriffe 9 bildet. Die Oberseite
des Elements 8 trägt einen kanalförmigen Teil 10, unter den die
Unterkante 5a der Wand 5 gefaltet und gegen die Rückseite des Elements
10 mit einer Vielzahl von Nieten oder ähnlicher Halteelementen 11
verankert wird.
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Die Stoffbespannung 4 wird in der aufrechten Stellung von einem
hinteren Bogen 12 mit Faltgelenken und einem vorderen Verankerungsbogen
13 gehalten.
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Wie Fig. 6 ausführlicher zeigt, enthält der hintere Bogen 12 ein
oberes U-förmiges Element 14, dessen Seitenarme 15 an ihren unteren
Enden zwei Verbindungselemente 16 tragen, von deren jedes einen
entsprechenden ersten Querzapfen 17 für eine Gelenksverbindung mit einem
Ende eines ersten Hebels 18 enthält. Das untere Ende eines jeden
Hebels 18 ist über einen Querzapfen 19 mit einem entsprechenden
Verbindungselement 20 gelenkig verbunden, das an einer Seite des Aufbaus
des Traktors 1 neben dem hinteren Bereich des Fahrersitzes 2
befestigt ist.
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Über seinem Zapfen 17 trägt jedes Verbindungselement 16 einen
weiteren Querzapfen 21 für die Gelenksverbindung mit einem Ende eines
zweiten Hebels 22, dessen unteres Ende mit der entsprechenden
Halterung 20 über einen weiteren Querzapfen 23 gelenkigverbunden ist, der
sich hinter und über dem Zapfen 19 befindet.
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Die beiden Hebel 22 sind etwas gekröpft.
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Jedes Paar von Hebeln 18, 22 bildet mit dem entsprechenden
Verbindungselement 16 und der entsprechenden Halterung 20 ein vierseitiges
Gelenk, mit dem der hintere Bogen 12 aus der aufrechten Stellung von
Fig. 1 und 2 zur vollständig abgesenkten Stellung von Fig. 4 gefaltet
werden kann, wobei er eine Zwischenstellung durchläuft, die in Fig. 3
dargestellt ist. Das Zusammenfalten wird dadurch erreicht, daß die
Hebel 18 und 22 nach vorne und das U-förmige Element 14 nach hinten
verschwenkt werden.
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Der hintere Bogen 12 wird in der aufrechten Stellung mit einem Paar
von Haken 24, die an den Oberseiten der Hebel 18 sitzen, und einem
Paar von Schwenkhebeln 25 verriegelt, die von den unteren Enden der
Verbindungselemente 16 getragen werden und dazu dienen, um in die
Haken 24 einzugreifen.
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Das U-förmige Element 14 des hinteren Bogens 12 ist dauernd mit der
Stoffbespannung 4 in inneren seitlichen und oberen Schlaufen 26, 27
verankert. Der Aufbau erfolgt so, daß dann, wenn sich der hintere
Bogen 12 in der aufrechten Stellung befindet, die Hinterwand 5 der
Stoffbespannung 4 unter Spannung gehalten wird, wobei sie im Bereich
ihrer Verbindung mit der oberen Wand 6 gehalten wird.
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Der vordere Bogen 13 ist ebenfalls allgemein U-förmig ausgebildet und
mit den Seiten des Traktoraufbaus vor dem Fahrersitz 2 verbunden.
Einerseits wirkt er als Verankerungselement für die obere Wand 6 der
Stoffbespannung 4, wie dies unten beschrieben wird, andererseits aber
auch als ein Element, um den Fahrer bei einem unbeabsichtigten
Überschlag zu schützen. Er kann mit dem Aufbau des Traktors 1 eine steife
Verbindung oder eine Gelenksverbindung besitzen, so daß er zum
Vorderende des Traktors 1 abgesenkt werden kann, wenn die Stoffbespannung
4 abgesenkt wird.
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Nunmehr wird ausführlicher auf Fig. 5 Bezug genommen. Das Joch 28 des
vorderen Bogens 13 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen 29 mit
vertikalen Achsen versehen, wobei diese dazu dienen, um in entsprechende
Zapfen 30 einzugreifen, die von einem starren Endteil 31 getragen
werden, der am vorderen Ende der Wand 6 der Stoffbespannung 4
befestigt ist. Dieser steife Teil 31 ist so geformt, daß er teilweise um
das Joch 28 geschlungen werden kann, wobei er auch als dauerndes
Eingreifelement für ein Zugband 32 dient, das so angebracht ist, um mit
einer Schnalle 33, die an der Hinterfläche der Wand 6 bei der
Bezugsziffer 34 nahe der Verbindung zwischen der Wand 6 und der Hinterwand
5 befestigt ist, so zusammenzuwirken, wie dies Fig 2 zeigt.
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Wenn sich das Verdeck 3 in der aufrechten Stellung befindet, die
- wie erwähnt - der angehobenen Stellung des hinteren Bogens 12
entspricht, stehen die Zapfen 30 mit den Ausnehmungen 29 im vorderen
Bogen 13 in Eingriff, wobei das Zugband 32 unter dem Joch 28 verläuft
und von der Schnalle 33 gehalten wird.
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Um das Verdeck 3 aus dieser Stellung abzusenken, ist es notwendig,
das Zugband 32 aus der Schnalle 33 freizugeben und die Vorderkante
der senkrechten Wand 6 anzuheben, um die Zapfen 30 aus den
Ausnehmungen 29 freizugeben.
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An dieser Stelle wird die Wand 6 bis zu ihrer Verbindung mit der
Rückwand 5 gefaltet oder aufgerollt. Wenn die Hebel 25 aus den Haken
24 freigegeben werden, kann der hintere Bogen 12 so gefaltet werden,
wie dies oben (Fig. 3) beschrieben wurde, bis er sich in der
vollständig abgesenkten Stellung von Fig. 4 befindet. Während des
Absenkens des hinteren Bogens 12 wird die Rückwand 5 der Stoffbespannung 4
balgähnlich zwischen das U-förmigen Element 14 das hinteren Bogens 12
und das Element 8 gefaltet. Wie Fig. 4 zeigt, wird in dieser Stellung
das aus der gefalteten Stoffbespannung 4 und dem abgesenkten hinteren
Bogen 12 gebildete Bündel mit dem Aufbau des Traktors 1 mit Hilfe des
selben Zugbands 32 verbunden, das mit einem Element 35 befestigt
wird, das beispielsweise an der Hinterfläche des Elements 8 sitzt.
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Um das Verdeck 4 wieder in seine aufrechte Betriebsstellung
anzuheben, sollten die oben beschriebenen Schritte in der umgekehrten
Reihenfolge ausgeführt werden.
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Obwohl bei der gezeigten Ausführungsform die Schritte für das
Aufrichten und Absenken des Verdecks 3 so vorgesehen sind, daß sie
händisch ausgeführt werden, können auch motorgetriebene Stellantriebe
vorgesehen sein, um beispielsweise den hinteren Bogen 12 anzuheben
und abzusenken und möglicherweise die Stoffbespannung 4 aufzurollen
und zu entrollen. Dazu können geeignete motorgetriebene
Tasteraufbauten verwendet werden, die nicht dargestellt sind, wobei sie so
aufgebaut sind, um das vordere Ende der Wand 6 automatisch in den vorderen
Bogen 13 einzurasten.