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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Katalysator
zur Herstellung von ungesättigten Estern durch eine
Gasphasenreaktion und ein Verfahren zur Herstellung von ungesättigten
Estern durch eine Gasphasenreaktion unter Verwendung des
genannten Katalysators.
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Bekannt ist ein Verfahren zur Herstellung
ungesättigter Ester, umfassend die Durchführung einer Umsetzung in
einem ein Olefin, eine organische Carbonsäure und Sauerstoff
enthaltenden Gas in Gegenwart eines Katalysators, der Palladium
und/oder eine Palladiumverbindung als wesentlichen Bestandteil,
Gold und/oder eine Goldverbindung und eine
Alkalimetallverbindung einschließt, welche an einem Träger adsorbiert sind (hier
im folgenden als "getragen" bezeichnet). Des weiteren ist
bekannt, daß höhere katalytische Aktivität dadurch erreicht
wird, daß die vorstehend genannten Edelmetalle und/oder ihre
Verbindungen in konzentrierter Form von einem speziellen Teil
des Trägers getragen werden. Bei der Herstellung ungesättigter
Ester wird somit höhere Aktivität erreicht, wenn die
Katalysatorwirkstoffe größtenteils von Bereichen getragen werden,
die nahe an der Oberflächenschicht eines Trägers liegen
(hier im folgenden wird dieser Zustand als
"oberflächengetragen" bezeichnet). Siehe beispielsweise die Japanischen
Patentveröffentlichungen 10135/1973 und 12434/1979.
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Der für den Katalysator eingesetzte Träger besitzt
im allgemeinen Kugelgestalt. In den letzten Jahren sind auch
ein Träger mit zylindrischer Form mit rechtwinkliger
Vorderseite und ein zylindrischer Träger, dessen beide Enden rund
oder halbkugelförmig sind, vorgeschlagen worden (Japanische
Patentanmeldung, Offenlegung 228940/1989).
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EP-A-0 083 791 offenbart neue Formmassen, bei
denen ein Hohlzylinder oder eine nicht hohle Grundsubstanz
mit einer porösen Kieselsäureschicht überzogen ist. Diese
neuen Formmassen können als Trägermaterialien für
Katalysatoren oder, falls die poröse Kieselsäureschicht
katalytisch aktive Stoffe enthält als Katalysatoren eingesetzt
werden.
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Um einen ungesättigten Ester vorteilhaft in
industriellem Maßstab herzustellen, ist es nötig, das Volumen des
gasförmigen Ausgangsmaterials, das Olefin, organische
Carbonsäure und Sauerstoff umfaßt, zu erhöhen, sobald die
katalytische Aktivität ansteigt. (Die katalytische Aktivität wird
danach bemessen, ob die Raum-Zeit-Ausbeute hoch oder niedrig
ist). Der erste Grund, um das Volumen an gasförmigem
Ausgangsmaterial zu erhöhen, besteht darin, die Bildung von hot spots
am Katalysator, welche dadurch hervorgerufen wird, daß die
katalytische Aktivität steigt, weil die Bildungsreaktion des
ungesättigten Esters exotherm ist, zu verhindern. Der zweite
Grund besteht darin, die Umwandlung von Sauerstoff innerhalb
eines angemessenen Bereichs zu halten, während der
Sauerstoffgasgehalt im Gas unterhalb einer gewissen Höhe
aufrechterhalten werden soll, um die Gaszusammensetzung außerhalb
des Explosionsbereichs zu halten. Außerdem schafft ein
Ansteigen des Ausgangsmaterialgasvolumens natürlich das
Problem eines zunehmenden Druckverlustes in der
Katalysatorschicht. Diese Erscheinung des zunehmenden Druckverlustes
ist ein Hindernis gegen eine vorteilhafte gewerbsmäßige
Herstellung ungesättigter Ester gewesen, insbesonders wenn
versucht wird, einen hochaktiven Katalysator unter
Verwendung einer bestehenden Ausrüstung einzusetzen. Während die
katalytische Aktivität nach dem Stand der Technik durch den
Einsatz von Oberflächenträgern, Modifizierung der
Trägerform
verbessert wurde, ist es für die wirtschaftlich
vorteilhafte Herstellung von ungesättigten Estern ein großes
Hindernis gewesen, daß der Volumenanstieg von gasförmigem
Ausgangsmaterial zum wirksamen Einsatz der auf diese Weise
gestiegenen Katalysatoraktivität den Druckverlust in der
Katalysatorschicht zunehmen läßt.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin einen Katalysator zur Herstellung ungesättigter Ester
durch die Umsetzung in der Gasphase bereitzustellen, der das
vorstehend erwähnte Problem möglichst verringert. Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines Verfahrens für denselben Zweck.
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FIGUR 1 ist eine schematische Ansicht eines Trägers
mit einem Durchtrittskanal.
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FIGUR 2 ist eine schematische Ansicht eines
weiteren Trägers mit einem Durchtrittskanal.
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FIGUR 3 ist eine schematische Ansicht eines Trägers
mit 2 Durchtrittskanälen.
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FIGUR 4 ist eine schematische Ansicht eines Trägers
mit 3 Durchtrittskanälen.
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FIGUR 5 ist eine schematische Ansicht eines
weiteren Trägers mit 3 Durchtrittskanälen.
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FIGUR 6 ist eine schematische Ansicht eines Trägers
mit einer Vielzahl von Durchtrittskanälen.
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FIGUR 7 ist eine schematische Ansicht eines
weiteren Trägers mit einer Vielzahl von Durchtrittskanälen.
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FIGUR 8 ist eine schematische Ansicht eines Trägers
mit einem kreuzförmigen Durchtrittskanal.
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FIGUR 9 ist die Frontalansicht eines Trägers mit der
Form eines Hohlzylinders.
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FIGUR 10 ist die Aufsicht auf den in FIGUR 9
gezeigten Träger.
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FIGUR 11 ist eine schematische Ansicht des in den
FIGUREN 9 und 10 gezeigten Trägers.
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Die Zahlenangaben in den Zeichnungen bedeuten:
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1: Außendurchmesser (D)
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2: Innendurchmesser (d)
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3: Wandstärke (h)
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4: Höhe (l)
GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Als Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung über
einen Katalysator mit hoher Aktivität für die Herstellung
ungesättigter Ester, die den vorstehend erwähnten Druckabfall
in der Katalysatorschicht bei steigender Aktivität verhindern
können, hat sich herausgestellt, daß diese Aufgabe durch einen
Katalysator gelöst werden kann, der einen Träger mit
mindestens einem Durchtrittskanal, insbesondere einen mit der Form
eines Zylinders mit einem darin befindlichen Hohlkanal (hier
im folgenden als "Hohlzylinder" bezeichnet) einschließt.
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Des weiteren ist festgestellt worden, daß die
Verwendung eines Katalysators der vorliegenden Erfindung die
Menge an Nebenprodukten mit hohem Siedepunkt senkt. Die
Erfindung wird im folgenden im einzelnen beschrieben.
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Der in der vorliegenden Erfindung eingesetzte
Träger kann jede Form annehmen, sofern er mindestens einen
Durchtrittskanal besitzt und Beispiele davon schließen
einen Hohlzylinder, einen Ring, Honigwaben mit einem oder
mindesens 2 Durchtrittskanälen, einen Block mit einem
kreuzförmigen Durchtrittskanal ein, wobei deren Beispiele in den
FIGUREN 1 bis 11 dargestellt sind.
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Die FIGUREN 1 und 2 zeigen Träger mit einem
Durchtrittskanal, FIGUR 3 zeigt einen Träger mit 2
Durchtrittskanälen und die FIGUREN 4 und 5 zeigen solche mit 3
Durchtrittskanälen. Die FIGUREN 6 und 7 zeigen Träger mit einer
Vielzahl von Durchtrittskanälen und FIGUR 8 zeigt einen mit
einem kreuzförmigen Durchtrittskanal. Die FIGUREN 9 bis 11
zeigen Beispiele für einen Träger mit der Form eines
Hohlzylinders, worin D, d, h und l Außendurchmesser,
Innendurchmesser, d.h. Durchmesser des Hohlraums, Wandstärke, d.h. die
Dicke des festen Teils im Querschnitt, beziehungsweise
die Höhe bedeuten. In diesem Fall müssen Wandstärke (h)
und Höhe (l) nicht gleichmäßig sein und Formen der Wand
mit Vorsprüngen und/oder Vertiefungen sind natürlich
auch im Bereich der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
Für die Abmessung dieses Hohlzylinders wird bevorzugt, daß
der Außendurchmesser (D) der Innendurchmesser (d), die
Wandstärke (h) und die Höhe (l) innerhalb eines Bereichs von
3 bis 10 mm, mindestens 1 mm, nicht mehr als 3 mm,
beziehungsweise 2 bis 10 mm liegen, aber die Größen, die diese
Bedingungen grundsätzlich erfüllen, können auch in geeigneter
Weise verwendet werden. Falls der Außendurchmesser (D) und
die Höne (l) diese Bereiche überschreiten, wird es schwierig,
eine Vielzahl derartiger Trägerpellets in geeigneter Weise
in ein Reaktionsrohr eines Festbettreaktors zu packen. Falls
diese Abmessungen andererseits kleiner als die vorstehend
genannten Bereiche sind, ist der Druckverlust zu groß, um die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erfüllen. Die
Wandstärke (h) ist vorzugsweise so dünn wie möglich, innerhalb
eines Bereichs, bei dem es die Stärke des Trägers noch
gestattet, von industriellem Nutzen zu sein. Falls der
Innendurchmesser (d) weniger als 1 mm beträgt, steigt der
Druckverlust und vermindert dabei die Wirkung der vorliegenden
Erfindung.
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Der Träger kann aus jedem Material bestehen, aber
vorzugsweise ist er aus Kieselsäure und/oder Aluminiumoxid
hergestellt.
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Die spezifische Oberfläche, das Porenvolumen und
der Porendurchmesser sind für die Träger von Katalysatoren,
die sich zur Herstellung ungesättigter Ester eignen,
bekannte Eigenschaftskriterien. Bei dieser Erfindung hat der
Träger vorzugsweise eine nach dem BET-Verfahren bestimmte
spezifische Oberfläche von 50 bis 200 m²/g und wird von
Mikroporen mit einem Porenvolumen, wie durch
Quecksilber-Porosimetrie bestimmt wurde, von 0,3 bis 1,0 ml/g gebildet, von
denen mindestens 50% einen Durchmesser von 40 bis 400 Ä
(4,0 bis 40 nm) haben.
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Der Träger kann nach irgendeinem Verfahren,
einschließlich beispielsweise des Formpressens und des Pressens
gebildet werden.
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Im folgenden wird der Katalysator der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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Der Katalysator der vorliegenden Erindung umfaßt
einen aktiven Katalysatorwirkstoff aus mindestens einem
Element, ausgewählt aus der VIII Gruppe des Periodensystems
oder von Verbindungen davon, der von dem vorstehend
beschriebenen Träger mit mindestens einem Durchtrittskanal
getragen wird. Vorzugsweise umfaßt der Katalysator der
vorliegenden Erfindung neben dem aktiven Katalysatorwirkstoff
einen Promotor (I), welcher mindestens ein Element,
ausgewählt aus der Gruppe Ib des Periodensystems oder von
Verbindungen davon einschließt. Noch stärker bevorzugt ist es, daß
der Katalysator der vorliegenden Erfindung neben dem aktiven
Katalysatorwirkstoff und dem Promotor (I) einen aktiven
Wirkstoffbestandteil (hier im folgenden als "Promotor II"
bezeichnet) einschließt, welcher eine Alkalimetallverbindung
ist, die ein Element, das der Gruppe Ia des Periodensystems
angehört, umfaßt.
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Von dem zur VIII. Gruppe des Periodensystems
gehörenden Element und dem des zur Gruppe Ib gehörenden Element
sind Palladium, beziehungsweise Gold bevorugt. Es können
alle Salze und Komplexe des Palladiums und des Golds
eingesetzt werden, von welchen jene bevorzugt sind, die in
Wasser oder einem für den Katalysator geeigneten Lösungsmittel
löslich sind und die, falls der Katalysator in Form eines
Metalls verwendet wird, leicht durch Reduktion in die
metallische Form überzuführen sind. Von diesen bevorzugt sind
Carboxylate, und im besonderen Salze oder Natriumsalze von
Chloriden aliphatischer Monocarbonsäuren mit 2 bis 5
Kohlenstoffatomen, wie Acetate, Propionate und Butyrate. Was ihre
Löslichkeit und Verfügbarkeit betrifft, sind von diesen
Palladiumacetat und Natriumpalladiumchlorid besonders
bevorzugt. Aus demselben Grund ist Chlorgoldsäure
(Tetrachlorgoldsäure) eine bevorzugte Goldverbindung.
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Palladium oder dessen Verbindung ist im Katalysator
als Palladium in einer Menge von 1 bis 20 g/l, vorzugsweise
von 2 bis 10 g/l enthalten; und Gold oder dessen Verbindung
ist als Gold in einer Menge von 0,1 bis 10 g/l, vorzugsweise
von 0,2 bis 5 g/l enthalten.
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Der Katalysator der vorliegenden Erfindung schließt
vorzugsweise eine Alkalimetallverbindung als Pomotor (II)
ein. Beispiele für bevorzugte Alkalimetallverbindungen sind
Alkalicarboxylate, wie Kaliumacetat, Natriumacetat.
Lithiumacetat und Natriumpropionat. Ebenfalls verwendbar sind
Alkalimetallhydroxide, -oxide und -carbonate, die sich unter den
Umsetzungsbedingungen in Carboxylate umwandeln. Der Promotor
(II) wird im allgemeinen in einer Menge von 5 bis 80 g/l,
vorzugsweise von 10 bis 50 g/l zugegeben.
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Von den Kombinationen des vorstehend genannten
aktiven Katalysatorwirkstoffs, des Promotors (I) und des
Promotors (II) ist die Kombination von Palladium, Gold und einer
Alkalimetallverbindung besonders bevorzugt. In diesem Fall
wird es vorgezogen, dar das Palladium und das Gold im
Katalysator als Metalle oder deren Verbindungen enthalten sind und
daß die Alkalimetallverbindung als Carboxylat eines
Alkalimetalls, insbesondere Kalium enthalten ist.
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Der aktive Katalysatorwirkstoff und der Promotor (I)
(hier im folgenden werden die beiden in Kombination oder falls
der letztere nicht eingesetzt wird nur der erstere als
"getragene Substanz" bezeichnet) kann von einem Träger gleichmäßig
getragen werden (hier im folgenden als "gleichmäßiges Tragen"
bezeichnet), indem der Träger beispielsweise in eine Lösung
eingetaucht wird, die die getragene Substanz einschließt und
diese dann, falls nötig, reduziert wird. Oder die getragene
Substanz kann oberflächengetragen sein, beispielsweise durch
ein Verfahren, das das Eintauchen des Trägers in eine Lösung,
welche einen geringen Teil dar getragenen Substanz enthält,
Reduktion dieser, falls nötig, und erneutes Eintauchen des
Trägers in eine Lösung, die den Rest der getragenen Substanz
enthält, oder durch ein Verfahren, das beispielsweise das
Aufsprühen einer Lösung, welche die getragene Substanz enthält auf
den Träger und deren anschließende Reduktion einschließt.
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Bei der Imprägnierung eines Trägers mit einer
getragenen Substanz ist es von Vorteil, den Träger in eine
Lösung, welche die getragene Substanz enthält und die ein
Volumen besitzt, das dem intergrierten Porenvolumen des Trägers
entspricht, einzutauchen und dann die Lösung ausreichend
durchzumischen. Bei diesem Verfahren wird die getragene
Substanz gleichmäßig auf allen Teilen des Trägermaterials
getragen. Um ein ausreichendes Durchmischen zu erreichen, ist
Rühren von Vorteil. Das Eintauchen und das Vermischen können
gleichzeitig in beispielsweise einer Rotationstrommel oder
einem Trommeltrockner durchgeführt werden.
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Bei der Durchführung der Reduktion einer Palladium-
oder einer Goldverbindung wird im allgemeinen ein Verfahren
angewendet, das das Eintauchen des Katalysators nach
beendeter Imprägnierung mit der getragenen Substanz in eine Lösung,
welche ein Reduktionsmittel enthält, und das anschließende
Stehenlassen des Gemisches für eine vorgeschriebene Zeit
einschließt. Hydrazinhydrat ist wegen seiner Verfügbarkeit ein
geeignetes Reduktionsmittel. Ebenfalls kann ein Verfahren
angewendet werden, das das Verdünnen eines Gases, wie Wasserstoff,
Methanol, Formaldehyd, Ethylen oder Propylen mit einem
Inertgas, wie Stickstoff oder Kohlendioxid und die Durchführung der
Reduktion bei erhöhter Temperatur von 50 bis 100ºC umfaßt.
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Der Promotor (II) kann auf die gleiche Weise wie
die getragene Substanz bei der Imprägnierung von einem Träger
getragen werden.
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Die Aktivität eines Katalysators wird zum Beispiel
nach dem Maß der Oberfläche an getragenem Metall ausgewertet
(hier im folgenden als "MSA" bezeichnet), was durch das CO-
Absorptionsvermögen bestimmt wird. Siehe HANDBOOK OF CATALYST
EXPERIMENT, eine Sondernummer von "CATALYST COURSE",
herausgegeben von der Japan Catalyst Association, 1986, SS. 183-
185. De Katalysator, der den Träger der vorliegenden
Erfindung einschließt, der mindestens einen Durchtrittskanal hat,
besitzt einen deutlich höheren MSA-Wert als jene
Katalysatoren, die einen runden oder zylindrischen Träger mit derselben
äußeren Form aber ohne Hohlkänale umfassen.
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Der Katalysator der vorliegenden Erfindung zeigt
besonders ausgeprägte katalytische Aktivität, wenn die getragene
Substanz oberflächengetragen ist, besonders in der
Nachbarschaft der Oberflächenschicht der äußeren Oberfläche und an
der Oberfläche der Innenwand des Durchtrittskanals, d.h. an
allen Oberflächenschichten aller Oberflächen des Trägers.
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Das Verfahren zur Herstellung ungesättigter Ester
gemäß der vorliegenden Erfindung wird im folgenden
beschrieben.
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Das Verfahren zur Herstellung ungesättigter Ester
der vorliegenden Erfindung umfaßt die Verwendung eines
Katalysators, welcher den vorstehend beschriebenen Träger mit
mindestens einem Durchtrittskanal mit einer getragenen
Substanz und vorzugsweise einen darauf getragenen Promotor (II)
einschließt und die Durchführung der Umsetzung in der
Gabphase, welche ein Olefin, einen organische Carbonsäure und
Sauerstoff enthält, bei 100 bis 220ºC, vorzugsweise 120 bis
200ºC und unter einem Druck von 1 bis 25 Atmosphären (101325
bis 2533125 Pa), vorzugsweise 1 bis 15 Atmosphären (101325 bis
1519875 Fa) durch einen Festbettkatalysereaktor. Hier nicht
umgesetzte verbliebene Bestandteile können dem Kreislauf wieder
zugeführt werden.
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Für die verwendete Raumgeschwindigkeit gibt es
keine spezielle Begrenzung, aber vorzugsweise liegt sie in
einem Bereich von 2000 bis 5000 hr&supmin;¹; und bei der
vorliegenden Erfindung ist eine beständige Produktionsdurchführung
nur mit einer Raumgeschwindigkeit von nicht weniger als 3000
hr&supmin;¹ möglich.
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Beispiele für das Olefin sind Ethylen, Propylen,
Buten, Penten und Hexen, wobei Ethylen und Propylen
besonders bevorzugt sind.
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Beispiele für die organische Carbonsäure sind
Ameisensäure, Essigsäure und Propionsäure, wobei Essigsäure
besonders bevorzugt ist.
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Die bei der Reaktion eingesetzte Gasphase, welche
ein Olefin, eine organische Carbonsäure und Sauerstoff
einschließt, sollte so beschaffen sein, daß die
Sauerstoffkonzentration unter den angewendeten Bedingungen unterhalb der
Explosionsgrenze gehalten wird.
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Bei einer vorgeschriebenen Bedingung ist es von
Vorteil, wenn das Gas mit einem Inertgas, wie Stickstoff oder
Kohlendioxid verdünnt wird. Von diesen beiden ist Kohlendioxid
in einem Umlaufsystem besser geeignet, da sich während der
Reaktion in geringer Menge Kohlendioxid bindet. Ein teil des
eingesetzten Olefins wird bei der Verbrennungsreaktion, d.h.
bei der Reaktion mit Sauerstoff verbraucht. Diese
Verbrennungsreaktion wird mit steigender Temperatur beschleunigt und
deshalb wird es vorgezogen, die Gastemperatur am Katalysator
so niedrig wie möglich zu halten.
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Während verschiedene Nebenprodukte außer
Kohlendioxid fesrgestellt worden sind, sollte die Bildung von
Nebenprodukten außer dem gewünschten Produkt die einen niedrigen
oder hohen Siedepunkt besitzen, auf einem so niedrigem Maß
wie möglich gehalten werden, da diese schwer abzutrennen
sind. Nebenprodukte, besonders jene mit hohem Siedepunkt,
enthalten Verbindungen, die das gewünschte Produkt als
Addukt mit Essigsäure enthalten. Wegen dieser Tatsache sollte
man in Betracht ziehen, dar eine sekundäre Additionsreaktion
stattfindet, wenn die gewünschte Reaktion abläuft. Um die
sekundäre Additionsreaktion zu unterdrücken sollte man
vorzugsweise die Dauer des Kontakts mit dem Katalysator nicht
länger als nötig ausdehnen.
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Das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur
Herstellung ungesättigter Ester wird in geeigneter Weise zur
Herstellung von Vinylestern, wie Vinylformiat, Vinylacetat
und Vinylpropionat und Allylestern, wie Allylformiat,
Allylacetat und Allylpropionat eingesetzt, wovon die Herstellung
von Vinylacetat und Allylacetat besonders geeignet ist.
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Es ist festgestellt worden, daß der in der
vorliegenden Erfindung eingesetzte Katalysator, welcher einen
Träger mit mindestens einem Durchtrittskanal umfaßt,
alle nach dem Stand der Technik bisher nicht
zufriedenstellenden Punkte überwindet.
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Seine Vorteile gegenüber herkömmlichen Trägern
mit kugelförmiger und zylindrischer Gestalt, welche keinen
Hohlkanal besitzen, sind somit die folgenden:
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(1) Er kann die Raum-Zeit-Ausbeute steigern;
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(2) er kann die Raumgeschwindigkeit von gasförmigem
Ausgangsmaterial wegen des geringen Druckverlusts in der
Katalysatorschicht steigern;
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(3) er kann sogar bei hoher Raum-Zeit-Ausbeute für das
gewünschte Produkt hohe Selektivität beibehalten, da die
Temperatursteigerung in der Katalysatorschicht durch die
Vergrößerung der Raumgeschwindigkeit unterdrückt wird; und
(4) er kann die durch eine sekundäre Additionsreaktion
verursachte Bildung von Nebenprodukten unterdrücken, da die
Dauer des Kontakts mit dem Katalysator durch Steigerung der
Raumgeschwindigkeit sogar bei hoher Raum-Zeit-Ausbeute so
niedrig wie möglich gehalten wird.
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Wie aus den folgenden Beispielen offensichtlich
ist, steigert die Verwendung eines Katalysator und,
vorzugsweise eines Promotors (II), welche auf einem Träger
getragen werden, der mindestens einen Durchtrittskanal hat
und insbesondere die Form eines Hohlzylinders besitzt, die
Raum-Zeit-Ausbeute der entstandenen ungesättigten Ester in
bedeutendem Maße. Wegen des geringen Druckverlusts in der
Katalysatorschicht ist die Verwendung von
Reaktionsbedingungen einschließlich gesteigerter Raumgeschwindigkeit
möglich, wobei die Raum-Zeit-Ausbeute in bedeutendem Maß
gesteigert wird, ohne daß die Selektivität für das gewünschte
Produkt gesenkt wird. Außerdem wird die Bildung von
Nebenprodukten unterdrückt.
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Die Vorteile des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung sind die folgenden: Bei Verwendung des Katalysators
der vorliegenden Erfindung kann, falls eine Apparatur zur
Herstellung ungesättigter Ester neu konstruiert wird, das
Reaktorvolumen verringert werden, wobei die Kosten für die
Ausrüstung beträchtlich gesenkt werden können; oder falls
eine bestehende Apparatur verwendet wird, die Produktion im
wesentlichen gesteigert werden, ohne daß die Kapazität des
bestehenden Reaktionsgefäßes erhöht wird, wobei die Kosten
eingespart werden, die andererseits zur Steigerung der
Produktion erforderlich sind. Bei Verwendung dieses
Katalysators kann überdies eine beträchtlich höhere Selektivität
für das gewünschte Produkt in der Produktion mit derselben
Raum-Zeit-Ausbeute wie bei der Verwendung eines
herkömmlichen Katalysators erreicht werden, was die Menge an
verbrauchtem Olefin in starkem Maß senkt.
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Im folgenden ist die vorstehende Erfindung unter
Verweis auf die Beispiele genauer beschrieben. In den
Beispielen bedeuten "%" "Gew.-%", falls nicht anders
angegeben.
Beispiel 1
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Ein hauptsächlich aus Kieselsäure gebildeter
Träger in der Form eines Hohlzylinders mit den im folgenden
angegebenen Abmessungen wurde eingesetzt.
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Abmessungen: Außerdurchmesser (D) 5,1 mm
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Innendurchmesser (d) 2,0 mm
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Wandstärke (h) 1,55 mm
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Höhe (l) 4,1 mm
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Unter Verwendung dieses Trägers wurden, wie im
folgenden angegeben, Katalysatoren hergestellt.
Gleichmäßig getragener Katalysator
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Der vorstehend genannte Träger wurde mit einer
wäßrigen Lösung, welche Natriumpalladiumchlorid (PdCl&sub2; 2NaCl)
als Palladiumsalz und Tetrachloroaurat als Goldsalz enthielt,
imprägniert und dann wurden die Edelmetallsalze mit einem
Reduktionsmittel aus Hydrazinhydrat reduziert, welches in der
Lage ist, Palladiumsalze und Goldsalze zu den Metallen zu
reduzieren. Anschließend wurde der Träger mit den Metallen mit
Wasser gewaschen, dann wieder mit Kaliumacetat (KOAc) als
einem Alkalimetallacetat imprägniert und getrocknet.
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Die Mengen der getragenen Edelmetalle wurden auf
einen Pd-Gehalt von 5,0 g/l und einen Au-Gehalt von 0,5 g/l
und bei KOAc auf einen Gehalt von 20 g/l eingestellt.
Oberflächengetragener Katalysator
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Auf die gleiche Weise wie bei der Herstellung eines
gleichmäßig getragenen Katalysators wurden erst 0,2 g/l Pd und
0,09 g/l Au getragen und das gleiche Verfahren wiederholt,
wobei
schließlich 5,0 g/l Pd und 0,5 g/l Au getragen wurden.
Außerdem wurden 20 g/l KOAc getragen. Der auf diese Weise
hergestellte Katalysator wurde mit Röntgen-Mikroanalyse
untersucht, wobei festgestellt wurde, dar sich mindestens 95%
des Pd und des Au weniger als 0,5 mm von der Oberfläche
entfernt befanden. Die MSA für den oberflächengetragenen
Katalysator betrug 90 m²/g.
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Zwei Mengen aus einer Folge des auf diese Weise
hergestellten gleichmäßig getragenen Katalysators und des
oberflächengetragenen Katalysators wurden jeweils in ein
mit einem Mantel ausgestattetes Reaktionsrohr mit einem
Innendurchmesser und einer Länge von 25 mm, bzw. 6 mm
gepackt. Ein Gasstrom, welcher 72 Vol.-% Ethylen, 8 Vol.-%
Sauerstoff und 20 Vol.-% Essigsäure enthielt, wurde bei
einer Öltemperatur von 160ºC am Kühlmantel unter einem Druck
von 10 atm (1013259 Pa) und einer Raumgeschwindigkeit (hier
im folgenden als "SV" bezeichnet) von 2000 hr&supmin;¹ durch die
auf diese Weise hergestellte Katalysatorschicht geleitet,
damit die Umsetzung stattfinden konnte. Die
Raum-Zeit-Ausbeute des gebildeten Vinylacetats, die auf den
Ethylengehalt bezogene Selektivität an Vinylacetat und das
Verhältnis der gebildeten hochsiedenden Nebenprodukte sind in
Tabelle 1 dargestellt.
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Die Menge an gebildeten hochsiedenden
Nebenprodukten wird im Fall des oberflächengetragenen Trägers durch
einen Index auf der Basis 100, bezogen auf die pro Raum-
Zeit-Ausbeute gebildete Menge dargestellt. Dies wird auch
auf die Beispiele und auf die folgenden Vergleichsbeispiele
angewendet. Der Druckverlust betrug in beiden Fällen 0,2
kg/cm².
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Die Menge an gebildeten hochsiedenden
Nebenprodukten wurde unter Verwendung des Verhältnisses der Flächen
der bei der Gaschromatographie erhaltenen Peaks verglichen,
die bei der im folgenden beschriebenen Gaschromatographie
erhalten wurden, und von denen angenommen wurde, daß sie
von Produkten mit einem Siedepunkt von mindestens 130ºC
stammten.
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Apparatur: GC-6A(1), hergestellt von der Shimadzu
Corporation
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Säule: Innendurchmesser 3 mm, Länge 3 m, Glas
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Füllkörper: FAL-M 25% Träger Chromosolve W-AW,
DMCS, H&sub3;PO&sub4;, 80 bis 100 mesh
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Meßbedingungen: Säulentemperatur 95ºC
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Detektor: FID 210ºC
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Trägergas: N&sub2;, 30 ml/Min.
Vergleichsbeispiel 1
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Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß,
um eine Reaktion zu erzielen, ein kugelförmiger Träger mit
derselben Zusammensetzung wie in Beispiel 1 eingesetzt wurde.
Die Ergebnissse sind in Tabelle 1 angegeben. Die Raum-Zeit-
Ausbeute war geringer und der Druckverlust größer als im Fall
des Beispiels 1. Die MSA für den oberflächengetragenen
Katalysator betrug 70 g/m².
Vergleichsbeispiel 2
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Das Vergleichsbeispiel 1 wurde wiederholt, mit der
Ausnahme, daß, um eine Reaktion zu erzielen, ein zylindrischer
Träger mit einem Außendurchmesser (D) von 5,1 mm und einer
Höhe von 4,1 mm, der keine Durchtrittskanäle besaß, eingesetzt
wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben. Die MSA für
den oberflächengetragenen Katalysator betrug 81 m²/g.
Vergleichsbeispiel 3
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Das Vergleichsbeispiel 1 wurde wiederholt, mit der
Ausnahme, daß um eine Reaktion zu erzielen, ein zylinderischer
Träger mit halbkugelförmigen Enden eingesetzt wurde. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1
Beispiel 1
Vergleichsbeispiel
Träger
Hohlzylinder (SV 2000 hr&supmin;¹)
Kugel (SV 2000 hr&supmin;¹)
fester Zylinder (SV 2000 hr&supmin;¹)
Zyl.m.halbkugelf.Enden (SV 2000 hr&supmin;¹)
Tragebebedingung
gleichmäßig
oberflächlich
Raum-Zeit-Ausbeute
(g/l h)
Selektivität (%)
Hochsied. Nebenprod. (Index)
Druckverlust (kg/cm²)
MSA (m²/g)
Beispiel 2
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Die Synthese wurde unter Verwendung desselben
Katalysators und derselben Apparatur wie in Beispiel 1
durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Raumgeschwindigkeit des
gasförmigen Ausgangsmaterials 3000 hr&supmin;¹, d.h das 1,5fache
wie in Fall von Beispiel 1 betrug. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 2 angegeben.
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Sowohl die Raum-Zeit-Ausbeute als auch die
Selektivität waren hoch, bei einem geringem Ansteigen des
Druckverlusts und einer geringen Menge an gebildeten
Nebenprodukten.
Vergleichsbeispiele 4 bis 6
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Die Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurden wiederholt,
mit der Ausnahme, daß die Raumgeschwindigkeit des gasförmigen
Ausgangsmaterials in 3000 hr&supmin;¹ geändert wurde, d.h. bei den
Vergleichsbeispielen 4 bis 6 war sie 1,5fach größer als
in diesen Vergleichsbeispielen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 2 in angegeben.
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Es wurde festgestellt, daß bei den
Vergleichsbeispielen 4 bis 6, wo die Raumgeschwindigkeit 3000 hr&supmin;¹ betrug,
der Druckverlust größer als in Beispiel 2 war, was vom
besichtspunkt der gewerbsmäßigen Herstellung von Vinylacetat
nicht bevorzugt wird.
Tabelle 2
Beispiel 2
Vergleichsbeispiel
Träger
Hohlzylinder (SV 3000 hr&supmin;¹)
Kugel (SV 3000 hr&supmin;¹)
fester Zylinder (SV 3000 hr&supmin;¹)
Zyl.m.halbkugelf.Enden (SV 3000 hr&supmin;¹)
Tragebebedingung
gleichmäßig
oberflächlich
Raum-Zeit-Ausbeute (g/l h)
Selektivität (%)
Hochsied. Nebenprod. (Index)
Druckverlust (kg/cm²)
MSA (m²/g)
Beispiel 3
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Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß
als Olefin Propylen anstelle von Ethylen eingesetzt wurde,
die Raumgeschwindigkeit, der Druck an gasförmigem
Ausgangsmaterial und die Temperatur des Kühlmantels auf 2000 hr&supmin;¹,
5 atm (506625 Pa), beziehungsweise 140ºC geändert wurden,
ein Katalysator, der kein Gold einschließt, eingesetzt wurde
und daß die gasförmige Ausgangsmaterialzusammensetzung, wie
folgt, verändert wurde.
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Propylen: 12 Vol.-%, Stickstoff: 72 Vol.-%
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Sauerstoff: 7 Vol.-%, Essigsäure: 9 Vol.-%
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Die Raum-Zeit-Ausbeute an entstandenem Allylacetat
betrug 190 g/l h und die Selektivität 97 %.