DE69102780T2 - Sicherheitsnadel zur Befestigung eines Gegenstandes wie einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder dergleichen. - Google Patents

Sicherheitsnadel zur Befestigung eines Gegenstandes wie einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder dergleichen.

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/16Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by clamps
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

    A. HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsnadel zum Befestigen eines Gegenstandes wie zum Beispiel einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder etwas ähnlichem, umfassend ein erstes Schiebeglied und ein zweites Schiebeglied die derart montiert sind, dass sie in bezug zueinander entlang einer definierten Gleitbahn verschoben werden können, mindestens einen Haken, umfassend ein freies erstes Ende und ein zweites Ende, wobei dieser Haken in bezug auf die Schiebeglieder um eine Achse drehbar ist, die im wesentlichen quer zur Richtung der Gleitbahn verläuft.
  • 2. Hintergrund der Erfindung
  • Sicherheitsnadeln der oben erwähnten und im weiteren beschriebenen Art dienen zum Befestigen von Informationsträgern wie zum Beispiel Namensschilder, Kennzeichen und dergleichen, wobei sie zum Befestigen von Schmuckgegenständen an Kleidungsstücken, wobei sie in diesem Fall üblicherweise als "Broschen" bezeichnet werden. Insbesondere für die erste Kategorie von Sicherheitsnadeln, die Erkennungsmarken, ist es eine Voraussetzung, dass sie auf einfache und schnelle Art an verschiedenartigen Bekleidungsmaterialien befestigt werden können, ohne diese zu beschädigen. Erkennungsmarken können die Form eines Plättchens oder einer kleinen Hülse aufweisen, auf bzw. in denen ein Namensschild oder eine Identif ikationskarte angebracht werden kann, und an denen auf der Rückseite eine Art Sicherheitsnadel befestigt ist. Da die Sicherheitsnadeln ziemlich klein sind und sich auf der Rückseite der Erkennungsmarke befinden, ist es für die Benützer, insbesondere die männlichen Benützer, üblicherweise recht schwierig, diese an ihren Kleidern zu befestigen. Andere Erkennungsmarken sind mit einer Klammer versehen, mit deren Hilfe die Erkennungsmarke zum Beispiel am Knopfloch einer Anzugsjacke befestigt werden kann. Ein Nachteil dabei ist, dass sich nicht alle Kleidungsstücke - vor allem diejenigen ohne Knopfloch oder etwas ähnlichem - für eine zufriedenstellende Befestigung der Erkennungsmarke eignen, umso mehr als eine Erkennungsmarke normalerweise an einem gut sichtbaren Ort (auf Brusthöhe) befestigbar sein muss.
  • Aus der 1949 offenbarten französischen Patentanmeldung FR-A- 948.382 ist eine Sicherheitsnadel bekannt, umfassend röhrenförmige Schiebevorrichtungen, die in bezug zueinander entlang einer Gleitbahn, welche parallel zur gemeinsamen Achse der röhrenförmigen Schiebevorrichtungen verläuft, verschiebbar sind, und einen Haken, umfassend ein freies erstes Ende und ein zweites Ende, wobei dieser Haken um eine Achse drehbar ist, die quer zur gemeinsamen Achse verläuft. Diese Schiebevorrichtungen sind durch eine Spiralfeder in bezug zueinander federbelastet. Der Verbindungspunkt der zweiten Schiebevorrichtung und des Hakens wird von einer Spindel und einem Schlitzloch gebildet. Weiter ist der Haken in der befestigten Stellung nicht ganz blockiert sondern wird bloss von der (entspannten) Feder gedrückt Schliesslich ist es mit einem Paar Schiebevorrichtungen nicht möglich, mehr als ein Haken zu betätigen, insbesondere um grössere Gegenstände wie Erkennungsmarken und dergleichen an Kleidungsstücken zu befestigen.
  • B. ZUSAMHENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ziel der Erfindung ist, die Nachteile der bekannten Erkennungsmarken und ähnlichen Sicherheitsnadeln zu beseitigen, indem eine Sicherheitsnadel zum Befestigen eines Gegenstandes wie zum Beispiel einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder etwas ähnlichem vorgesehen ist, wobei bei der Sicherheitsnadel nach der Erfindung die erste Schiebevorrichtung von einem ersten Plättchen und die zweite Schiebevorrichtung von einem zweiten Plättchen gebildet wird, wobei sich das freie Ende des Hakens in der unbefestigten Stellung der Sicherheitsnadel ausserhalb des ersten Plättchens auf der dem zweiten Plättchen abgewandten Seite und das zweite Ende des Hakens ausserhalb des ersten Plättchens auf der dem zweiten Plättchen zugewandten Seite erstreckt, so dass sich das zweite Ende innerhalb der Gleitbahn befindet. Dadurch wird eine Sicherheitsnadel geliefert, die sehr flach und strapazierfähig ist; letzteres aufgrund des Fehlens einer Spindelführungslochkonstruktion, wie sie aus der FR-A-948.382 bekannt ist. Weiter kann dieses Schiebeplättchenpaar mehr als einen Haken (vorzugsweise zwei) betätigen, und schliesslich wird jeder Haken in der befestigten Stellung durch die Stellung des zweiten Plättchens ("formschlüssig") in seiner geschlossenen Stellung blockiert, und zwar unabhängig von der Federspannung. Im Gegensatz zur bekannten Nadel, bei der die Federkraft zur geschlossenen Stellung des Hakens gerichtet ist und ihn in dieser Stellung ("kraftschlüssig") hält, ist bei der Nadel nach der Erfindung die Federkraft zur offenen Stellung des Hakens gerichtet und dient nur dazu, diesen "zurückzustellen". Bei der Nadel nach der Erfindung kann deshalb die Federkraft relativ schwach sein. Nach einer bevorzugten Ausführung ist die Sicherheitsnadel mit mindestens einer Feder versehen, die einerseits mit dem ersten Plättchen und andererseits mit dem Haken in Verbindung steht, wobei die Feder ihre Federkraft auf den Haken in der Richtung des zweiten Endes ausübt. Eine weitere bevorzugte Ausführung sieht vor, dass der Haken und die mit dem Haken in Verbindung stehende Feder aus einem elastischen Draht oder Streifenmaterial als ein Ganzes ausgebildet sind. Wie bereits bei der Erläuterung des Hindergrundes zum Stand der Technik erwähnt, ist es aufgrund der Anmeldung entweder möglich, dass das zweite Plättchen mit einem Halter zum Aufnehmen oder Festhalten eines Namensschildes oder einer ldentifikationskarte oder etwas ähnlichem in Verbindung steht oder einen Teil davon bildet, oder dass das zweite Plättchen mit einem Halter zum Aufnehmen oder Festhalten eines Schmuckgegenstandes in Verbindung steht oder einen Teil davon bildet.
  • C. BEISPIELHAFTE AUSFÜHRUNGEN 1. Beschreibung der Figuren
  • Figur 1 zeigt eine Grundrissansicht einer beispielhaften Ausführung der Sicherheitsnadel nach der Erfindung. Die linke Seite dieser Figur zeigt ein erstes Plättchen 1 und eine darauf montierte Komponente, die inter alia auf der linken Seite der Figur durch gestrichelte Linien dargestellt ist und von einem Federstahldraht gebildet wird, und die inter alia einen auf der linken Seite der Figur sichtbaren Haken 3(a) und einen auf der rechten Seite der Figur sichtbaren Haken 3(b) umfasst; jeder dieser Haken ist mittels einer Brücke 7 mit dem Plättchen 1 verbunden, wobei die Brücke mit dem ersten Plättchen 1 ein Ganzes bildet. Auf der rechten Seite der Figur ist ein zweites Plättchen 2 sichtbar, das über das Plättchen 1 geschoben worden ist. Weil beide Plättchen in gegenseitiger Richtung in einem gewissen Masse hohl sind, bleibt zwischen den Plättchen 1 und 2 genügend Platz übrig für die Brücken 7 und den darin aufgenommenen Haken 3.
  • Figur 2 zeigt die gleiche Sicherheitsnadel wie Figur 1, aber in einer Vorderansicht: die linke Seite der Figur ist ohne Plättchen 2 dargestellt, die rechte Seite der Figur mit dem Plättchen 2. In dieser Figur ist insbesondere die Befestigung des Hakens 3(a) mit dem ersten Plättchen 1 ebenfalls sichtbar. Wie der andere Haken 3(b) ist der Haken 3(a) mittels der bereits erwähnten Brücke 7 mit dem ersten Plättchen 1 verbunden. Jeder der drahtartigen Haken 3 ist mit einem Querabschnitt 10 versehen, der sich durch die beiden Brücken 7 (von denen in dieser Figur nur die linksseitige 7(a) sichtbar ist) erstreckt, wodurch beide Haken 3 um die Achse ihres entsprechenden Querabschnitts 10 drehbar sind. Die Haken 3 werden mittels Federn 6 federbelastet, welche mit den Haken 3 eine Einheit bilden und sich auf der Seite der Querabschnitte 10 erstrecken, die von den Haken 3 abgewandt ist; die Enden der Federn 6 sind mittels eines Hakens 11 mit dem Plättchen 1 verbunden und bilden, wie die Brücke 7, mit dem Plättchen 1 eine Einheit. Das Ende des linken Hakens 3(a) befindet sich somit auf der rechten Seite, und das Ende des rechten Hakens befindet sich auf der linken Seite, das heisst unter dem Haken 11(a).
  • Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch den linken Haken 3(a). In dieser Figur 3 sind die beiden Plättchen 1 und 2, die in bezug zueinander verschoben werden können, der linke Haken 3(a), das heisst der eigentliche Haken 3(a) und die Achse seines Querabschnitts 10(a) sowie auch die Achse des Querabschnitts 10(b) des rechten Hakens 3(b) und dessen Federabschnitt 6(b) sichtbar. Die beiden Querabschnitte 10(a) und 10(b) werden von der in der Figur sichtbaren Brücke 7(a) festgehalten (und ebenfalls von der rechtsseitigen Brücke, die in der Figur nicht sichtbar ist). Das Federende 6(b) wird vom Haken 11(a) festgehalten. Von den eigentlichen Haken 3 umfasst jeder einerseits ein scharfes freies Ende 4 und andererseits ein etwas nockenförmiges zweites Ende 5. Die eigentlichen Haken 3 können sich durch einen Schlitz 12 bewegen, der im ersten Plättchen 1 ausgeschnitten ist, indem sie sich um ihre Querabschnitte 10 drehen. In der Figur sind zwei quasi-stationäre Stellungen abgebildet: eine erste Stellung, in der die beweglichen Teile durch gestrichelte Linien dargestellt sind, und eine zweite Stellung, in der die Teile durch fortlaufende Linien dargestellt sind. Die Teile 4 und 5 des eigentlichen Hakens 3 sind in der ersten ("gestrichelt linierten") Stellung durch 4' bzw. 5' angedeutet; in gleicher Weise ist das zweite Plättchen 2 in dieser Stellung mit 2' bezeichnet. In der zweiten Stellung werden die Hakenende 4 von eimem U-förmigen Aufnahmeteil 9 auf dem ersten Plättchen 1 aufgenommen.
  • Figur 4 ist vollkommen identisch mit Figur 3, ausser dass der Aufnahmeteil 9 nicht - wie in Figur 3 - mit dem ersten Plättchen 1 verbunden ist, sondern im Gegensatz dazu mit dem zweiten Plättchen 2, und zwar über einen Schlitz 13, der im zweiten Plättchen 2 ausgespart ist.
  • 2. Funktionsweise
  • Das Funktionieren ist am besten aus Figur 3 ersichtlich.
  • In der ersten Stellung befindet sich das zweite Plättchen 2 in der untersten Stellung (durch gestrichelte Linien dargestellt). Die Federkraft des Hakens 3 - zur Hauptsache die Federdrehkraft der entsprechenden Querabschnitte 10 - drückt die eigentlichen Haken 3 in die Richtung der zweiten Enden 5, wodurch die zweiten Enden 5 gegen den Oberrand des zweiten Plättchens 2 gedrückt werden. In dieser ersten Stellung - die unter dem Einfluss der Federkraft quasi-stationär ist - ist das erste freie Ende 4 des Hakens 3 von der Oberfläche des ersten Plättchens 1 abgehoben: das Ende 4 befindet sich in der offenen Stellung 4'.
  • Um in die zweite Stellung zu gelangen, wird das zweite Plättchen 2 nach oben gestossen, wodurch der Oberteil des Plättchens 2 gegen das nockenförmige zweite Ende 5 (dass sich in der Stellung 5, befindet) der Haken 3 drückt und diese Haken 3 bewegen sich -gegen die Federkraft - in der Richtung der freien Enden 4' (indem sie um ihre Achsen 10 drehen), wodurch sich die freien Enden 4 der Haken 3 in bezug auf das erste Plättchen 1 schliessen. Vor dem Schliessen der Haken 3 wird das Bekleidungsmaterial (oder anderes Material) (in den Figuren nicht gezeigt) zwischen den freien Enden 4 und der Oberfläche des ersten Plättchens 1 plaziert. Während sich die Haken 3 schliessen, wird das Material von den freien Enden 4 durchstochen und, nachdem sich die Haken 3 vollständig geschlossen haben, die Sicherheitsnadel bleibt am Material befestigt. Weil das zweite Plättchen 2 noch über eine gewisse Distanz weitergestossen wird nachdem das nockenförmige zweite Ende 5 der Haken 3 vollständig "beiseite geschoben" worden ist, ist diese zweite Stellung ebenfalls quasi-stationär: die Haken können nicht mehr zurück, weil dies durch das zweite Plättchen 2 verhindert wird, das vor das zweite Ende 5 geschoben worden ist und welches seinerseits gegen ein Zurückrutschen gesichert ist, weil das zweite Ende 5 unter dem Einfluss der Feder(dreh)kraft der Haken 3 (das heisst der Querabschnitte 10 und der Federenden 6) gegen das zweite Plättchen 2 drückt, wodurch dieses von den Reibungskräften vollständig gesichert wird. Um zu verhindern, dass die (scharfen) ersten Enden 4 der Haken 3 in der ersten offenen Stellung über das erste Plättchen 1 vorstehen, ist der Schlitz 12 in dieser Stellung mit einem U-förmigen Aufnahmeteil 8 versehen. Um zu verhindern, dass das (Bekleidungs-)Material unter gewissen Umständen in der zweiten geschlossenen Stellung zwischen dem (elastischen) freien Ende 4 und der Oberfläche des ersten Plättchens 1 herausrutscht, ist der Schlitz 12 in dieser Stellung ebenfalls mit einem (zweiten) U-förmigen Aufnahmeteil 9 versehen. Wie Figur 3 zeigt, kann dieser Aufnahmeteil 9 mit dem ersten Plättchens 1 oder, wie Figur 4 zeigt, mit dem zweiten Plättchen 2 verbunden sein. Die erste Variante ist konstruktionsmässig die einfachste. Die zweite Variante bietet jedoch ein (noch) zuverlässigeres Funktionieren der Sicherheitsnadel. In der ersten quasi-stationären Stellung der Sicherheitsnadel ("offen"), befindet sich der Aufnahmeteil 9 unten am Schlitz 13. Beim "Schliessen" der sicherheitsnadel, wird der Aufnahmeteil 9 mit dem zweiten Plättchen 2 (in bezug auf das erste Plättchen 1) nach oben bewegt, wodurch sich das Ende 4 um seine Achse 10 dreht und sich schliesslich in die Richtung des ersten Plättchens 1 bewegt. Gleichzeitig bewegt sich der Aufnahmeteil 9 nach oben, wodurch sich das Ende 4 auf U-förmige Art schliesst. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass nachdem der Aufnahmeteil 9 nach oben bewegt worden ist, das Hakenende 4 viel genauer - und sogar fester - geschlossen werden kann als bei der ersten Variante. Bei der ersten Variante müssen für den Haken 3 trotzdem immer relativ grosse Dimensionstoleranzen berücksichtigt werden, während wenn der Aufnahmeteil 9 - nach der zweiten Variante - mit dem zweiten Plättchen 2 verbunden ist, alle derart dimensioniert werden können -und sie sind es in der Praxis tatsächlich -, dass der Aufnahmeteil 9 das Hakenende 4 über dem letzten Abschnitt seiner Gleitbahn festklemmt, wodurch ein Losrutschen der Sicherheitsnadel praktisch ausgeschlossen ist.
  • Die sicherheitsnadel ist natürlich dazu bestimmt, irgend etwas an einem Kleidungsstück (entfernbar) zu befestigen. Wenn die Sicherheitsnadel als (Teil einer) Erkennungsmarke benutzt wird, kann das Namensschild oder etwas ähnliches auf die Vorderseite des zweiten plättchens 2 geklebt werden oder auf deren Rückseite, falls das Plättchen transparent ist; im letzteren Fall kann das Kleben weggelassen werden, wenn das Namensschild vom (in einem gewissen Masse hohlen) zweiten Plättchen 2 hinreichend eingeklemmt wird. Es ist ebenfalls möglich, dass das Plättchen 2 mit einem kleinen Namensschildhalter verbunden ist oder sogar einen Teil davon bilden kann. Falls die Sicherheitsnadel zum Befestigen eines Schmuckgegenstandes wie zum Beispiel einer Brosche oder etwas ähnlichem dient, wird ein solcher Schmuckgegenstand ebenfalls am zweiten Plättchen 2 befestigt.
  • Der Vorteil der Sicherheitsnadel nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie an Kleidungsstücken befestigt und von ihnen entfernt werden kann, indem einfach die beiden Plättchen 1 und 2 in bezug zueinander verschoben werden. Gleichzeitig ist es in der Praxis völlig unwichtig, in welcher Stellung die Sicherheitsnaden befestigt wird und woraus das Bekleidungsmaterial besteht (ausgenommen wasserdichte Regenbekleidung natürlich).

Claims (7)

1. Sicherheitsnadel zum Befestigen eines Gegenstandes wie zum Beispiel eines Namensschildes oder einer Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder etwas ähnlichem, umfassend ein erstes Schiebeglied (1) und ein zweites Schiebeglied (2), die derart montiert sind, dass sie in bezug zueinander entlang einer definierten Gleitbahn verschiebbar sind, mindestens einen Haken (3) umfassend ein freies erstes Ende (4) und ein zweites Ende (5), wobei der Haken (3) in bezug auf die Schiebeglieder (1, 2) um eine Achse drehbar ist, die im wesentlichen quer zur Richtung der Gleitbahn verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schiebeglied von einem ersten Plättchen (1) und das zweite Schiebeglied (2) von einem zweiten Plättchen (2) gebildet ist, und dass sich das freie Ende (4) des Hakens (3) in der unbefestigten Stellung der Sicherheitsnadel ausserhalb des ersten Plättchens (1) auf der dem zweiten Plättchen (2) abgewandten Seite und das zweite Ende (5) des Hakens ausserhalb des ersten Plättchen (1) auf der dem zweiten Plättchen (2) zugewandten Seite erstreckt, so dass sich das zweite Ende (5) innerhalb der Gleitbahn befindet.
2. Sicherheitsnadel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine Feder (6), die einerseits mit dem ersten Plättchen (1) und andererseits mit dem Haken (3) in Verbindung steht, wobei die Feder (6) ihre Federkraft auf den Haken (3) in der Richtung des zweiten Endes (5) ausübt.
3. Sicherheitsnadel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (3) und die mit dem Haken (3) in Verbindung stehende Feder (6) aus elastischem Draht oder Streifenmaterial als ein Ganzes ausgebildet sind.
4. Sicherheitsnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Plättchen (2) mit einem Halter zum Aufnehmen oder Festhalten eines Namensschildes oder einer Identifikationskarte oder etwas ähnlichem verbunden ist oder einen Teil davon bildet.
5. Sicherheitsnadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Plättchen (2) mit einem Halter zum Aufnehmen oder Festhalten eines Schmuckgegenstandes verbunden ist oder einen Teil davon bildet.
6. Sicherheitsnadel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Aufnahmeteil (9) zum Aufnehmen des freien Endes (4) des Hakens (3) in der zweiten quasi-stationären Stellung, wobei der Aufnahmeteil (9) mit dem ersten Plättchen (1) verbunden ist.
7. Sicherheitsnadel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Aufnahmeteil (9) zum Aufnehmen des freien Endes (4) des Hakens (3) in der zweiten quasi-stationären Stellung, wobei der Aufnahmeteil (9) mit dem zweiten Plättchen (2) verbunden ist.
DE69102780T 1990-01-25 1991-01-23 Sicherheitsnadel zur Befestigung eines Gegenstandes wie einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder dergleichen. Expired - Fee Related DE69102780T2 (de)

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