DE69105352T2 - Koformungsapparat für eine Maschine zur Herstellung von Nahrungsmittelprodukten. - Google Patents

Koformungsapparat für eine Maschine zur Herstellung von Nahrungsmittelprodukten.

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    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C7/00Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products
    • A22C7/0007Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products specially adapted for making multi-layered meat products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/16Extruding machines
    • A21C11/163Applying co-extrusion, i.e. extruding two or more plastic substances simultaneously, e.g. for making filled dough products; Making products from two or more different substances supplied to the extruder

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Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft einen Koformungsapparat für die Formungsstation einer Formungsmaschine für Nahrungsmittelformlinge wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben. Eine Formungsmaschine dieser Art ist z. B. in der US-A-4 768 260 offenbart.
  • Es gibt eine Anzahl van Formungsmaschinen für Nahrungsmittelformlinge mit hoher Effizienz und hohem Durchsatz, die Verwendung gefunden haben für die Herstellung von Hamburger-Formlingen, anderen Formlingen aus zerkleinertem Fleisch, Hühnerfleischformlingen, Fischformlingen, Steakimitaten, und anderen geformten Nahrungsmittelerzeugnissen. Drei solcher Maschinen, die kommerziell erhältlich sind, sind beschrieben in der US-Re-30 096, US-A-4 054 967, und US-A-4 182 003; diese Maschinen sind erhältlich als die Nahrungsmittelformungsmaschinen F-26, F-19 bzw. F-12, hergestellt und vertrieben von Formax Inc. aus Mokena, Illinois, USA. Eine in der jüngeren Zeit eingeführte, kleinere Nahrungsmittelformungsmaschine, eine die in ihrem Betrieb sehr flexibel ist, ist beschrieben in der oben erwähnten US-A-4 768 260; die Maschine gemäß diesem Patent ist erhältlich bei Formax Inc. als deren Maschine F-6.
  • Es hat ein bemerkenswertes Interesse gegeben bei der Herstellung von geformten Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen; der Formling wird üblicherweise geformt als ein relativ großer Ring eines ersten Bestandteils, der einen merklich kleineren zentralen Bereich eines zweiten Bestandteils umgibt. Bei typischen Erzeugnissen dieser Art wird Hühnerfleisch für den äußeren Hauptbestandteil verwendet, mit Käse oder einer Füllung für den zweiten Bestandteil. Eine Vielfalt von anderen ähnlichen Produkten sind möglich, einschließlich der Kombination von Fisch mit Krabben oder einer anderen Füllung als den anderen Bestandteil, und Rind oder anderem Fleisch mit einem zweiten Bestandteil in der Mitte des geformten Nahrungsmittelformlings.
  • Obwohl die herkömmlichen Maschinen zur Herstellung von Nahrungsmittelformlingen mit hohem Durchsatz, wie oben aufgelistet, relativ flexibel sind, und jede eine weite Vielfalt von Nahrungsmittelformlingen erzeugen kann, abhängig von der Konfiguration der Formplatte und den anderen Formungsstationkomponenten in der Maschine, sind diese Maschinen noch nicht zur Herstellung von geformten Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen verwendet worden. Dies gilt auch für andere Maschinen zur Herstellung von Nahrungsmittelformlingen, die ähnlich wie die oben bezeichneten Maschinen eine sich hin und her bewegende Formplatte mit Formhohlräumen verwenden, welche in der Füllposition für die Formplatte durch Formabdeckungen auf entgegengesetzten Seiten der Formplatten abgedichtet sind. Somit sind diese hoch effektiven Nahrungsmittelformungsmaschinen bisher noch nicht verfügbar gewesen zur Herstellung von Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen, insbesondere wo ein Bestandteil in den anderen innerhalb eines Hohlraums in der hin- und hergehenden Formplatte anzubringen ist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist daher ein hauptsächliches Ziel der vorliegenden Erfindung, einen neuen und verbesserten Koformungsapparat für die Formungsstation einer Maschine zur Herstellung von Nahrungsmittelformlingen von der Art unter Verwendung einer sich zwischen Füll- und Abgabepositionen bewegenden Formplatte zu schaffen, die in der Lage ist zu einer effektiven, effizienten Herstellung mit hohem Durchsatz von Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen, wobei ein Bestandteil innerhalb des anderen eingefügt ist.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, einen neuen und verbesserten Koformungsapparat zu schaffen, für eine Umwandlung der Formungsstation von einer Nahrungsmittelformungsmaschine mit einer hin- und hergehenden Formplatte zu der Herstellung von Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen, die effektiv anwendbar ist für jede der oben bezeichneten Formungsmaschinen und die verwendet werden kann in Verbindung mit einer weiten Vielfalt von verschiedenen Nahrungsbestandteilen.
  • Ein spezifisches Ziel der Erfindung ist es, einen neuen und verbesserten Koformungsapparat für die Formungsstation einer Maschine zur Herstellung von Nahrungsformlingen der Art mit einer hin- und hergehenden Formplatte zu schaffen, wirksam zum Umwandeln dieser Maschine für die Herstellung von geformten Nahrungsmittelprodukten mit zwei Bestandteilen, die einfach und billig in der Konstruktion und doch effizient und dauerhaft im Betrieb ist.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Ziele erreicht, indem ein Koformungsapparat geschaffen wird, welcher aufgebaut ist wie beschrieben im Anspruch 1. Besondere Merkmale von vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung sind gekennzeichnet in den Unteransprüchen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Formungsstation einer Nahrungsmittelformungsmaschine, in welche ein Koformungsapparat gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung eingearbeitet worden ist;
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht der Nahrungsmittelformungsstation von Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht, die ungefähr genommen ist wie durch die Linie 3-3 in Fig. 1 angezeigt, wobei sich die Formplatte in ihrer Füllposition befindet;
  • Fig. 4 ist eine Detailschnittansicht wie Fig. 3, aber mit der Formplatte in ihrer Abgabeposition; und
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht in einem vergrößerten Maßstab von einem in dem Apparat der Fig. 1 bis 4 hergestellten Nahrungsmittelformling mit zwei Bestandteilen.
  • Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Fig. 1 und 2 illustrieren jeweils die Formungsstation 40 einer Nahrungsmittelformungsmaschine von der Art, bei der eine hin- und hergehende Formplatte verwendet wird. Fig. 3 und 4 liefern Schnittansichten der Formungsstation 40 für die beiden Hauptpositionen der Formplatte. Die Formungsstation 40 ist ein Teil einer vollständigen Formungsmaschine der Art, wie sie in wesentlich größerer Ausführlichkeit in dem Sandberg-US-Patent No. 4 768 260 beschrieben ist, eine Maschine, die kommerziell erhältlich ist als die Nahrungsmittelformungsmaschine F-6 von Formax Inc., Mokena, Illinois, USA. Es versteht sich jedoch, daß der Koformungsapparat der Erfindung angewandt werden kann auf andere Nahrungsmittelformungsmaschinen mit hin- und hergehender Formplatte, insbesondere die oben bezeichneten.
  • Die Formungsstation 40 enthält ein Pumpengehäuse 41, Fig. 1 und 3, das eine Hauptpumpenkammer 42 verschließt. Eine untere Abdeckplatte 43 ist an der Oberseite des Gehäuses 41 angebracht. Die untere Abdeckplatte 43, die manchmal als Füllplatte bezeichnet wird, zeigt eine Formplatte 44 (Fig. 1 bis 4), die einen Formhohlraum 45 enthält; der Formhohlraum erstreckt sich durch die Formplatte 44, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt. Der Formhohlraum 45 braucht in der Konfiguration seines Umrisses nicht kreisförmig, quadratisch oder in anderer Weise regelmäßig sein; siehe die Gestalt des Formhohlraums in Fig. 2.
  • Eine erste Füllpassage 46 durch die untere Formabdeckung 43 ist mit dem Formhohlraum 45 ausgerichtet, wenn sich die Formplatte 44 in ihrer Füllposition befindet, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt. Ein Paar von Abstandsplatten 47, die an dem Gehäuse 41 auf entgegengesetzten Seiten der Formplatte 44 angebracht sind, tragen eine Entlüftungsplatte 48, welche mit einer oberen Abdeckplatte 49 eine obere Formabdeckung für die von der unteren Formabdeckung, Füllplatte 43 entgegengesetzte Seite der Formplatte 44 bildet. Die Entlüftungsplatte 48 kann die üblichen winzigen Luftauslaßöffnungen 51 und eine Luftpassage 52 haben, gemäß der herkömmlichen Praxis, um eine effektive, schnelle Füllung des Formhohlraums 45 zu gestatten. Die hauptsächlichen Komponenten der Formstation 40, soweit beschrieben, werden alle durch eine Anzahl von Bolzen 54 zusammengehalten, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt.
  • Die Formungsstation 40 enthält auch einen Ausstoßmechanismus 60, welcher einen innerhalb eines Gehäuses 61 angebrachten pneumatischen Zylinder (nicht gezeigt) enthalten kann. Ausstoßantriebsstangen 62 stehen von dem Gehäuse 61 nach unten vor und tragen einen Ausstoßbecher 63, der im wesentlichen die gleichen Umfangsform wie der Formhohlraum 45 hat; siehe Fig. 2. Wenn die Formplatte 44 von der Formungsstation 45 in ihre Abgabeposition 44A auswärts getrieben wird, wie in Fig. 1 gezeigt, wobei sich der Formhohlraum an der Position 45A befindet, ist der Formhohlraum mit dem Ausstoßbecher 63 ausgerichtet, so daß ein geformtes Nahrungsmittelprodukt 65 von der Formplatte auf ein Abführförderband 64 abgegeben werden kann.
  • Soweit beschrieben, ist die Formungsstation 40 im wesentlichen herkömmlich. Wenn die Entlüftungsplatte 48 und die Abdeckplatte 49, die zusammen die obere Formabdeckung für die Maschine zur Herstellung der Formlinge bilden, über die Formplatte 44 kontinuierlich wären, würde die Maschine im wesentlichen die gleiche sein wie eine Maschine zur Herstellung von Formlingen mit hin- und hergehender Formplatte. Das heißt, ein Bestandteil eines Nahrungsmittelerzeugnisses würde durch eine geeignete Pumpeinrichtung (nicht gezeigt) unter Druck in und durch den Pumpenhohlraum 42 gepumpt werden. Mit der Formplatte 44 in der in durchgezogenen Linien in Fig. 1 und auch in Fig. 3 gezeigten Füllposition würde sich das unter Druck gesetzte Nahrungsmittelerzeugnis durch die erste Füllpassage 46 in den Formhohlraum 45 aufwärts bewegen, wobei der Formhohlraum gefüllt wird. Mit dem Formhohlraum 45, der mit Hamburger, Fisch, Hühnchenfleisch oder einem anderen Nahrungsmittelerzeugnis gefüllt ist, würde die Formplatte 44 von der Station 40 in ihre Abgabeposition 44A nach außen getrieben werden, Fig. 1, durch eine geeignete Formplattenantriebseinrichtung. Wiederum ist die Antriebseinrichtung nicht gezeigt, weil sie im Stande der Technik wohlbekannt ist. Die Formplatte 44 kommt zum Ende in ihrer Abgabeposition 44A (Fig. 1) mit dem Formhohlraum in der Position 45A unmittelbar unter dem Ausstoßbecher 63. Der Ausstoßbecher und der Formhohlraum haben die gleiche Form und ungefähre Größe (siehe Fig. 2). Wenn die Formplatte 44 in ihrer Abgabeposition 45A ist, werden die Ausstoßstangen 62 nach auswärts getrieben, so daß der Becher 63 durch den Formhohlraum passiert und den geformten Nahrungsmittelformling 65 zu dem Abführförderband 64 liefert.
  • Der in die Formungsstation 40 eingearbeitete Koformungsapparat, der ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bildet, enthält eine zweite Füllpassage 66, die sich durch die die obere Formabdeckung umfassenden Platten 48 und 49 erstrecken. Diese zweite Füllpassage 66 hat eine Führungshülse 67, die eine Ausfütterung für diesen Teil der zweiten Füllpassage bildet, welche sich durch die Formabdeckplatte 49 erstreckt. In dem Bereich der Passage, die die Entlüftungsplatte 48 durchquert, ist keine Führungshülse erforderlich. Die zweite Füllpassage 66 ist mit dem zentralen Teil des Formhohlraums 45 ausgerichtet, wie unten erläutert.
  • Ein röhrenförmiges Trennelement 68 ist in der zweiten Füllpassage 66 beweglich angebracht; die Bewegung des röhrenförmigen Trennelements 68 ist vertikal bei der dargestellten Formungsstation 40, wobei die Grenzen der Bewegung des Trennelements 68 die in Fig. 3 gezeigte vollständig untere Füllposition und die in Fig. 4 gezeigte vollständige angehobene Abgabeposition sind. In der Füllposition für das Trennelement 68, Fig. 3, steht der untere Bereich 69 in den Formhohlraum 45 vor, um den inneren Teil 72 des Formhohlraums von einem Umfangsteil 71 zu trennen.
  • An seinem oberen Ende bildet das Trennelement 68 einen Kolben 73. Dieser obere Bereich des Tennelements 68 ist in einer engpassenden Beziehung zu einem feststehenden zentralen Verdrängungselement 74 angeordnet. Das Element 74 ist von der Abdeckung 75 eines Kolbenzylinders oder Gehäuses 76 abgehängt; der Zylinder 76 umgibt das röhrenförmige Trennelement 68. Geeignete Dichtungen sind für den Kolben 73 im Gehäuse 76, für die Abdeckung 75 im Gehäuse 76, für den unteren Bereich des Trennelements 68 in Bezug auf das Gehäuse 76 und im Element 74 für den Kolben 73 vorgesehen.
  • Der Koformungsapparat des Ausführungsbeispiels der Erfindung, der in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, enthält weiterhin einen Füllkanal 78 für einen zweiten Nahrungsmittelbestandteil. Der Kanal 78 steht mit der zweiten Füllpassage 66 in Kommunikation, wenn sich das Trennelement 68 in seiner Füllposition befindet, wie in Fig. 3 gezeigt. Der Füllkanal 78 ist mit einer zweiten Nahrungsmittelbestandteilspumpe 79 verbunden, die in den Zeichnungen lediglich schematisch gezeigt ist. Die Pumpe 79, obwohl an der Abdeckplatte 49 angeordnet dargestellt, ist üblicherweise eine kurze Entfernung weg von der die Station 40 umfassenden Formungsmaschine angeordnet, weil die zweite Pumpe wahrscheinlich mehr Platz erfordert als in der Formungsstation verfügbar ist. Es kann eine weitere Nahrungsmittelformungseinrichtung F-6 als Pumpe 79 verwendet werden.
  • Das Kolbengehäuse oder der Zylinder 76 haben zwei Betriebsanschlüsse 81 und 82. Der Anschluß 81 ist in der Abdeckung 75 angeordnet und steht mit dem Raum 83 über dem Kolben 73 in Kommunikation. Der Anschluß 82 ist im Zylinder 76 angeordnet und steht in Kommunikation mit dem Raum 84 unter dem Kolben 73. Die Anschlüsse 81 und 82 sind durch zwei Kanäle 85 bzw. 86 mit einem solenoidbetätigten Steuerventil 87 verbunden. Das Ventil 87 ist mit einer Druckluftversorgung verbunden; das Ventil hat auch einen Auslaßanschluß.
  • Möglicherweise der beste Ausgangspunkt zur Betrachtung des Betriebs des Koformungsapparats der Formungsstation 40, Fig. 1 bis 4, ist mit der Formplatte 44 in ihrer Füllposition, Fig. 1 bis 3. Für diese Position der Formplatte, ist das Ventil 87 in die gezeigte Position betätigt, wobei Luft unter Druck durch den Kanal 85 und den Anschluß 81 in den Raum 83 oberhalb des Kolbens 73 zugeführt wird. Der Anschluß 82, der Kanal 86 und das Ventil 87 entlüften den Zylinderraum 84. Als eine Folge sind der Kolben 73 und das röhrenförmige Trennelement 68 abwärts in die in Fig. 3 gezeigte Position getrieben worden, in welcher das untere Ende 69 des Trennelements 68 den zentralen Teil 72 des Formhohlraums 45 von dem Umfangsteil 71 des Formhohlraums effektiv abdichtet.
  • Mit den Systemkomponenten in den in Fig. 1 bis 3 gezeigten Füllpositionen wird ein erster Nahrungsmittelbestandteil (z. B. Hühnerfleisch) von dem Pumpenhohlraum 42 durch die Füllpassage 46 in den Umfangsteil 71 des Formhohlraums 45 aufwärts gepumpt. Zu der gleichen Zeit wird ein zweiter Nahrungsmittelbestand (z. B. Käse oder Füllung) durch den Füllkanal 78 und abwärts durch das Innere des röhrenförmigen Trennelements 68 in der zweiten Füllpassage 66 in den zentralen Teil 72 des Formhohlraums 45 gepumpt. Als eine Folge wird der Formhohlraum 45 unter Druck mit dem von der ersten Füllpassage 46 hergeleiteten ersten Nahrungsmittelbestandteil und mit dem durch das röhrenförmige Trennelement in der zweiten Füllpassage 66 eintretenden zweiten Nahrungsmittelbestandteil gefüllt. Während dieses Füllvorgangs wird das untere Ende 69 des röhrenförmigen Trennelements 68 in seiner Füllposition gehalten, in welcher es sich durch den Formhohlraum 45 in Kontakt mit der oberen Oberfläche der Füllplatte 43 erstreckt und den inneren Teil 72 des Formhohlraums von dem äußeren Umfangsbereich 71 dieses Hohlraums abdichtet.
  • Wenn beide Teile 71 und 72 des Formhohlraums 45 mit den ersten bzw. zweiten Nahrungsmittelbestandteilen gefüllt worden sind, was in den meisten Fällen wesentlich weniger als 0,01 Sekunde erfordert, wird das Ventil 87 betätigt, um die Luft- und Auslaßverbindungen zu den Anschlüssen 81 und 82 des Zylinders 76 umzukehren. Somit wird Luft unter Druck zu dem Raum 84 unter dem Kolben 73 zugeführt und der Raum 83 oberhalb des Kolbens wird entlüftet. Als eine Folge werden der Kolben 73 und das Trennelement 68 nach oben in die in Fig. 4 dargestellte Abgabeposition getrieben, in welcher das untere Ende 69 der Trenneinrichtung 68 zumindest auf und vorzugsweise geringfügig über die untere Oberfläche der Entlüftungsplatte 48 angehoben wird. Das heißt, in der Abgabeposition für das Trennelement 68 ist dessen unteres Ende 69 frei von der Formplatte 44, eine in Fig. 4 dargestellte Beziehung.
  • Der durch das Zurückziehen der Trenneinrichtung 68 verbleibende ringförmige Leerraum wird mittels des Verschiebungselements 74 durch den zweiten Nahrungsmittelbestandteil ersetzt. Dieses Element hat den gleichen Durchmesser wie der Außendurchmesser des Trennelementendes 69, und der zweite Nahrungsmittelbestandteil wird ersetzt, wenn das Trennelement angehoben wird.
  • Sobald das Trennelement 68 in seine von der Formplatte 44 (Fig. 4) freie Entladeposition bewegt worden ist, wird der Antrieb für die Formplatte betätigt, um die Formplatte von ihrer Füllposition in die Abgabeposition 44A von Fig. 1 zu bewegen. Während dieses Intervalls sind die ersten und zweiten Füllpassagen 46 und 66 effektiv durch die Formplatte 44 abgedichtet. Obwohl in den Füllpassagen 46 und 66 Nahrungsmittelbestandteile verbleiben, können diese Nahrungsmittelbestandteile nicht irgendwohin fließen, weil es keinen verfügbaren Hohlraum zur Aufnahme derselben gibt.
  • Daher wird die Abgabe des geformten Nahrungsmittelerzeugnisses 65 auf das Abführförderband 64, Fig. 1, ausgeführt gerade wie bei dem gewöhnlichen Betrieb der Nahrungsmittelformungsmaschine.
  • Nachdem das geformte Nahrungsmittelerzeugnis von dem Formhohlraum in der Platte 44 abgegeben worden ist, kann die Formplatte zurückgezogen werden in ihre Füllposition und der Formzyklus wird wiederholt. Das heißt, wenn die Formplatte 44 wiederum ihre Füllposition erreicht, wird der Formhohlraum 45 einmal mehr mit den Füllpassagen 46 und 66 ausgerichtet. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ventil 87 betätigt, um wiederum die Luftverbindung umzukehren, so daß im Zylinder 76 Druckluft in den Raum 83 beaufschlagt und der Raum 84 entlüftet wird. Dies treibt den Kolben 73 abwärts, was das röhrenförmige Trennelement 68 zurück in seine Füllposition bewegt, wie in Fig. 3 gezeigt. Bei dem Prozeß werden die Seitenöffnungen 88 in dem röhrenförmigen Element 68 in Ausrichtung gebracht mit der Ringnut 89 im Zylinder 76, die mit dem Füllkanal 78 verbunden ist, so daß eine zusätzliche Zuführung des zweiten Nahrungsmittelbestandteils in die zweite Füllpassage 66 eintreten kann, tatsächlich im Inneren des Trennelements 68, von der Pumpe 79.
  • Wie aus der vorangehenden Beschreibung ersichtlich sein wird, sind eine Anzahl von Veränderungen bei dem Koformungsapparat der Formungsstation 40 möglich, ohne von dem GrundkonzePt der Erfindung abzuweichen. In der Formungsstation 40 ist die erste Füllpassage 46 an einem gegebenen Ort gezeigt, wobei sie mit nur einer Seite des Umfangsteils 71 des Formhohlraums 45 in Kommunikation steht. Der Ort, die Größe und die Orientierung der ersten Füllpassage kann modifiziert werden, wie erforderlich oder gewünscht, um Variationen in Größe und Konfiguration der Bestandteile des Formlings zu entsprechen. Bei manchen Maschinen kann es selbst wünschenswert sein, zwei oder mehr erste Füllpassagen zu haben. Zum Teil sind die Betrachtungen, ob eine erste zusätzliche Füllpassage für den ersten Bestandteil vorgesehen sein sollte, wahrscheinlich abhängig von der Form des endgültigen Nahrungsmittelformlings 65 (Fig. 5) und der Konfiguration und Größe des zweiten Bestandteils 92 in diesem Formling, verglichen mit dem ersten Bestandteil 91.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung erstrecken sich die Füllpassagen 46 und 66 durch verschiedene Formabdeckungen für die Formplatte 44. Das heißt, die erste Füllpassage 46 erstreckt sich aufwärts durch die Füllplatte oder Bodenformabdeckung 43. Die zweite Füllpassage 66, mit ihrem hohlen Trennelement 68, erstreckt sich andererseits abwärts durch die Abdeckplatte 49 und die Entlüftungsplatte 48. Natürlich kann diese Beziehung umkehrt werden, so daß die erste Füllpassage zum Füllen des Umfangsteils 71 des Formhohlraums 45 sich abwärts durch die Formabdeckung 49 erstreckt. Tatsächlich ist dies die Anordnung für einige Maschinen mit hin- und hergehender Formplatte, bei welcher der primäre Nahrungsmittelbestandteil in den Formhohlraum oder die Hohlräume abwärts gepumpt wird. Wenn dieser Ausweg angewandt wird, ist die Entlüftungsplatte 48 vorzugsweise unter der Formplatte 44 angeordnet. Weiterhin können die beiden Füllpassagen beide von der gleichen Seite der Formplatte 44 eingeführt werden. Sie können sich beide abwärts in den Formhohlraum erstrecken oder sie können sich beide aufwärts in den Formhohlraum erstrecken. Eine Konstruktion dieser Art verkompliziert jedoch die Gesamtkonstruktion des Koformungsapparats und ist nicht vorzuziehen. Natürlich kann der Antrieb für den Kolben 73 pneumatisch, hydraulisch oder mechanisch sein.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung wird ersichtlich sein, daß der Koformungsapparat der vorliegenden Erfindung, der in die Formungsstation einer Nahrungsmittelformungsmaschine mit hin- und hergehender Formplatte eingearbeitet ist, geeignet ist zur effektiven, effizienten Produktion mit hohem Durchsatz von Nahrungsmittelformlingen mit zwei Bestandteilen, wobei ein Bestandteil in den anderen eingefügt ist, wie der Nahrungsmittelformling 65 (Fig. 5). Der Umkehrapparat ist relativ einfach, er zieht ein Ersetzen nach sich von der Bodenabdeckplatte (Füllplatte 43), der Entlüftungsplatte 48 und der Formabdeckung 49, zusätzlich zum Zylinder 76 und dem Trennelement 68 mit seinem Kolben 73. Zum Schutz des röhrenförmigen Trennelements 68 ist ein mit dem Steuersystem für das Solenoid des Ventils 87 verbundener Näherungssensor 93 wünschenswert. Der Koformungsapparat, wie gezeigt, kann effektiv angewendet werden für jede der oben bezeichneten Formungsmaschinen und kann verwendet werden mit einer Vielfalt von verschiedenen Nahrungsmittelbestandteilen. Trotz seiner Einfachheit und der begrenzten Kosten der Konstruktion ist der Apparat wirkungsvoll und wohl angepaßt für eine lange Betriebslebensdauer.

Claims (10)

1. Koformungsapparat für die Formungsstation (40) einer Maschine zur Herstellung von Nahrungsmittelformlingen, enthaltend:
eine Formplatte (44) mit einem Formhohlraum (45), die beweglich ist entlang eines gegebenen Weges zwischen einer Füllposition (Fig. 3), in welcher die entgegengesetzten Seiten des Formhohlraums durch erste und zweite Formabdeckungen (43; 48, 49) abgedeckt sind, und einer Abgabeposition (Fig. 4), in welcher der Formhohlraum (45) von den Formabdeckungen frei ist;
eine Formplattenantriebseinrichtung zum zyklischen Antreiben der Formplatte (44) zwischen ihren Füll- und Abgabepositionen;
eine erste Füllpassage (46), die sich durch eine der Formabdeckungen (43) in einer Weise erstreckt, daß sie mit einem ersten Teil des Formhohlraums (45) ausgerichtet ist, wenn sich die Formplatte (44) in ihrer Füllposition befindet;
und eine erste Pumpeinrichtung (bei 42) zum Pumpen eines ersten Nahrungsbestandteils durch die erste Füllpassage (46) in den Formhohlraum (45),
dadurch gekennzeichnet, daß der Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings (65) mit zwei Bestandteilen vorgesehen ist und enthält:
eine zweite Füllpassage (66), die sich durch eine der Formabdeckungen (48, 49) in einer Weise erstreckt, daß sie mit einem zweiten Teil des Formhohlraums (45) ausgerichtet ist, wenn sich die Formplatte (44) in ihrer Füllposition befindet;
eine zweite Pumpeinrichtung (78, 79) zum Pumpen eines zweiten Nahrungsbestandteils durch die zweite Füllpassage (66) in den zweiten Teil des Formhohlraums (45);
ein röhrenförmiges Trennelement (68), das in der zweiten Füllpassage (66) verschieblich angebracht ist;
und eine Trennantriebseinrichtung (73, 87) zum Antreiben des Trennelements (68) zwischen einer Trennfüllposition, in welcher sich das Tennelement in den Formhohlraum (45) erstreckt, wenn sich die Formplatte (44) in ihrer Füllposition befindet, und den zweiten Teil (72) des Formhohlraums von dem ersten Teil (71) trennt, und einer Trennabgabeposition, in welcher das Trennelement von der Formplatte frei ist.
2. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß Anspruch 1, für eine Formungsmaschine, in welcher sich die erste Füllpassage (46) durch die erste Formabdeckung (43) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Füllpassage (66) sich durch die zweite Formabdeckung (48, 49) erstreckt.
3. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Teil (71) des Formhohlraums (45) zumindest so groß ist wie der zweite Teil (72) des Formhohlraums und diesen umgibt.
4. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Teil (71) des Formhohlraums (45) größer als der zweite Teil (72) des Formhohlraums ist.
5. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Trennelement (68) eng in die zweite Füllpassage (66) eingepaßt ist.
6. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
kennzeichnet durch
eine Führungshülse (67), die in der zweiten Füllpassage (66) in einer eng passenden, umgebenden Beziehung zu dem Trennelement (68) angebracht ist.
7. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das röhrenförmige Trennelement (68) eine Verlängerung eines flüssigkeitsdruckbetätigten Kolbens (73) ist, der einen Teil der Trennantriebseinrichtung (73, 87) enthält.
8. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, für eine Formungsmaschine, in welcher:
die erste Formabdeckung eine unterhalb der Formplatte (44) angeordnete Basisplatte (43) beinhaltet;
die erste Füllpassage (46) sich aufwärts durch die Basisplatte (43) erstreckt;
die zweite Formabdeckung eine oberhalb der Formplatte (44) angeordnete obere Abdeckungsplatte (49) beinhaltet;
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Füllpassage (66) sich durch die obere Abdeckplatte (49) abwärts erstreckt.
9. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß Anspruch 8, für eine Formungsmaschine, die eine zwischen der oberen Abdeckplatte (49) und der Formplatte (44) angeordnete Entlüftungsplatte (48) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Füllpassage (66) sich abwärts durch sowohl die obere Abdeckplatte (49) und die Entlüftungsplatte (48) erstreckt.
10. Koformungsapparat zur Herstellung eines Nahrungsmittelformlings mit zwei Bestandteilen, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei welcher beide Füllpassagen sich durch dieselbe Formabdeckung erstrecken.
DE69105352T 1990-05-03 1991-04-30 Koformungsapparat für eine Maschine zur Herstellung von Nahrungsmittelprodukten. Expired - Fee Related DE69105352T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/518,480 US5022888A (en) 1990-05-03 1990-05-03 Co-forming apparatus for food patty molding machine

Publications (2)

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