DE69106981T2 - Steckverbinder für Daten- und/oder Fernsprechverbindungsnetze. - Google Patents

Steckverbinder für Daten- und/oder Fernsprechverbindungsnetze.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stecker für ein Datenübertragungs- und/oder Fernsprechnetz.
  • Sie betrifft insbesondere das Übertragungsnetz, das Vielleitungskabel verwendet, zum Beispiel lokale oder nichtlokale Netze, die Übertragung von Informatikdaten (die Netze sind zum Beispiel unter den Bezeichnungen STARLAN, ETHERNET, TOKEN RING usw. bekannt) oder von digitalen Telefondaten erlauben (zum Beispiel das ISDN-Netz - digitales Netz mit Dienstintegration). Es ist bekannt, daß es unabdingbar ist, in Ableitung und/oder in Reihe in jedem Netz und auf einfache Art eines oder mehrere Datenverarbeitungs-Endgeräte für Daten- -und/oder Telefonsignale je nach der Art des betrachteten Netzes anschließen zu können. Diese Datenverarbeitungs-Endgeräte werden im Englischen "Data Terminal Equipment" oder nur "Terminal" oder "Station" genannt.
  • Ein Stecker, der es ermöglicht, mithilfe von Leitern eines Verbindungskabels ein Informatik- und/oder Fernsprechterminal durch Einstecken dieses Steckers in eine an ein Netz angeschlossene Buchseneinheit mit diesem Netz zu verbinden, ist zum Beispiel in der europäischen Patentanmeldung 0 366 556 beschrieben, die am 26. Oktober 1989 angemeldet wurde.
  • Diese Patentanmeldung beschreibt genauer eine universelle Verbindungseinheit, um ein Verarbeitungsterminal an ein Datenübertragungsnetz anzuschließen. Diese universale Einheit enthält einen Stecker und eine Buchseneinheit; der Stecker enthält insbesondere einen parallelepipedischen isolierenden Träger, der zwei Seitenflächen, eine Oberseite, eine Unterseite, eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist, mit Anschlußstiften, die teilweise in den Träger eingebettet sind und auf der Ober- oder der Unterseite austreten. Diese Klemmen sind mit Leitern eines Verbindungskabels verbunden, das von einer isolierenden Hülle umgeben ist und in den Träger durch seine Rückseite eintritt. Die Stifte des Steckers treten je durch Gleiten mit entsprechenden Buchsen einer Buchseneinheit in Kontakt; diese Buchsen der Buchseneinheit befinden sich in einem Gehäuse und sind je mit einer Leitung eines Fernmeldenetzes verbunden. Die Kontakte zwischen den Klemmen des Stekkers und der Buchseneinheit werden hergestellt, wenn der Stekker in ein Eingangsfenster eingefügt wird, das an einer Vorderseite des Gehäuses der Buchseneinheit ausgeschnitten ist. Dieses Eingangsfenster weist Ränder auf, die je parallel zu den Seiten des isolierenden Trägers des Steckers liegen.
  • Der isolierende Träger des in dieser Patentanmeldung beschriebenen Steckers weist außerdem eine steife elastische Zunge auf, die in der Nähe einer der Vorderseite des Steckers benachbarten Seite fest mit dem Träger verbunden ist, die der Seite entgegengesetzt ist, durch die die Anschlußstifte des Steckers austreten. Diese Zunge wird mit dem Träger über einen ebenen Sockel fest verbunden, der breiter ist als die Zunge. Die Zunge und der Sockel sind geneigt und fügen sich in einen entsprechenden Ausschnitt der Vorderseite des Gehäuses angrenzend an das Einfügungsfenster ein. Der Sockel, der die Zunge mit dem Träger verbindet, besitzt eine Verriegelungs-Querschulter, so daß während der Einfügung des Steckers in die Buchseneinheit die Zunge und der Sockel sich fortschreitend zur Unterseite des Trägers hin durch Anlegen und Gleiten des Sockels auf den Rändern des an das Fenster angrenzenden Ausschnitts umbiegen. Am Ende des Einfügens entfernen sich die Zunge und der Sockel vom Träger, um die Position des Steckers durch Anlegen der Schulter an eine Innenwand der Vorderseite des Gehäuses zu verriegeln. Ein Abschnitt der Zunge bleibt von außerhalb des Gehäuses zugänglich.
  • Die Stecker dieser Art haben als wesentlichen Vorteil, daß sie sehr klein sind und ein gutes Verriegeln der Position des Steckers in der Buchseneinheit bewirken. Dieser Vorteil kann ein Nachteil werden, zum Beispiel wenn das mit dem Stekker verbundene Kabel einer unerwünschten Zugkraft unterliegt, wenn eine sich in der Nähe dieses Kabels bewegende Person an diesem durch Unachtsamkeit hängenbleibt und so möglicherweise das mit diesem Kabel verbundene Gerät oder Terminal mitreißt oder die Buchseneinheit aus dem Gerät herausreißt.
  • Die Erfindung will diesen Nachteil beheben und insbesondere einen Stecker für ein Datenübertragungs- und/oder Fernsprechnetz der oben beschriebenen Art liefern, der bei versehentlichem Zug auf das Kabel, das den Stecker mit einem Gerät verbindet, wenn dieser Stecker in die Buchseneinheit eingefügt ist, sein Loslösen ohne die Gefahr des Herunterfallens des Geräts und des mit dem Kabel verbundenen Terminals und ohne Gefahr des Abreißens der Buchseneinheit erlaubt.
  • Die Erfindung hat einen Stecker für ein Datenübertragungs- und/oder Fernsprechnetz zum Gegenstand, mit einem parallelepipedischen isolierenden Träger, der zwei Seitenflächen, eine Oberseite, eine Unterseite, eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist, mit Anschlußstiften, die teilweise im Träger eingebettet sind und auf der Oberseite austreten, wobei diese Stifte mit Leitern eines Verbindungskabels verbunden sind, die von einer isolierenden Hülle umgeben sind und in den Träger durch seine Rückseite eintreten, wobei die Anschlußstifte des Steckers je durch Gleiten mit entsprechenden Buchsen einer Buchseneinheit, die sich in einem Gehäuse befinden und die je mit Leitern des Fernmeldenetzes verbunden sind, in Kontakt treten, wenn der Stecker in mindestens ein Eingangsfenster eingefügt wird, das an einer Vorderseite des Gehäuses ausgeschnitten ist und Ränder aufweist, die je parallel zu den Ober-, Unter- und Seitenflächen des Trägers liegen, wobei dieser Träger außerdem eine steife elastische Zunge aufweist, die in der Nähe der Unter- und der Vorderseite des Trägers mit diesem über einen ebenen Sockel fest verbunden ist, der breiter ist als die Zunge, wobei diese Zunge und dieser Sockel relativ zur Unterseite geneigt sind und sich in einen entsprechenden, an das Fenster angrenzenden Ausschnitt der Vorderseite des Gehäuses einfügen, wobei der Sockel eine Verriegelungs-Querschulter aufweist, so daß während der Einfügung des Steckers die Zunge und der Sockel sich fortschreitend zur Unterseite des Trägers hin durch Anlegen und Gleiten des Sokkels auf den Rändern des Ausschnitts umbiegen und am Ende des Einfügens die Zunge und der Sockel sich von der Unterseite des Trägers entfernen, um die Position des Steckers durch Anlegen der Schulter an eine Innenwand der Vorderseite des Gehäuses zu verriegeln, wobei ein Abschnitt der Zunge von außerhalb des Gehäuses zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß er weiter an der Unterseite des Trägers einen Schubriegel aufweist, der entlang dieser Unterseite zwischen der Vorderseite und der Rückseite gleitet und sich unter den Zungenabschnitt schiebt, wobei dieser Schubriegel mit elastischen Mitteln versehen ist, die auf mit dem Träger verbundene Führungsmittel drücken, wodurch eine Rückholbewegung des Schubriegels zur Vorderseite des Trägers hin hervorgerufen wird, wobei dieser Schubriegel über gelenkige Mittel in der Nähe der Rückseite des Trägers mit der Hülle des Kabels verbunden ist, wobei ein dem Träger benachbarter Abschnitt der isolierenden Hülle des Kabels Mittel aufweist, um das Kabel zur Unterseite des Trägers hin zu krümmen, wobei dieser Schubriegel zur Rückseite des Trägers hin gezogen wird, um die auf die gelenkigen Mittel einwirkende Umbiegebewegung der Zunge entweder während des Einfügens oder nach dem Einfügen beim Auftreten einer Zugkraft am Kabel freizugeben, um die Ablösung des Steckers von der Buchseneinheit zu erleichtern.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Verbinder außerdem einen Klemmreiter auf, der auf dem Träger in der Nähe der Rückseite aufsitzt und teilweise die Seitenflächen und die Oberseite bedeckt, um auf die Enden der Leiter des Kabels im Inneren des Trägers zu drücken und den Kontakt zwischen diesen Leiterenden und den entsprechenden Klemmen des Steckers herzustellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Seitenflächen, die Oberseite und die Unterseite des Trägers in der Nähe der jeweiligen Kontakte zwischen den Anschlußstiften des Steckers und den Enden der Leiter des Kabels zumindest teilweise metallisiert, um eine Abschirmungshülse zu bilden, die mit einer metallischen Abschirmung des Kabels verbunden ist, wobei diese Abschirmungshülse des Steckers mit einer Abschirmungshülse in Kontakt treten kann, die die Buchsen der Buchseneinheit umgibt, die ihrerseits mit einer Abschirmung der Leiter des Netzes verbunden ist.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen besser aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen hervor.
  • Figur 1 zeigt schematisch und in Perspektive einen erfindungsgemäßen Stecker.
  • Figur 2 zeigt schematisch und in Perspektive eine Buchseneinheit, in die der erfindungsgemäße Stecker eingesteckt werden kann.
  • Figur 3 zeigt schematisch den erfindungsgemäßen Stekker in der in die Buchseneinheit eingefügten Stellung.
  • Figur 4 zeigt schematisch den erfindungsgemäßen Stekker während einer Zugwirkung auf das Kabel, das diesen Stecker mit einem Gerät verbindet.
  • Figur 5 zeigt den erfindungsgemäßen Stecker schematisch und im Längsschnitt.
  • Der erfindungsgemäße Stecker für ein Datenübertragungs- und/oder Fernsprechnetz ist schematisch und in Perspektive in Figur 1 dargestellt. Dieser Stecker besitzt einen parallelepipedischen isolierenden Träger 1 mit zwei Seitenflächen 2, 3, einer Oberseite 4, einer Unterseite 5 sowie einer Vorderseite 6 und einer Rückseite 7. Wie weiter unten anhand der Figur 5 im einzelnen gezeigt wird, sind Anschlußstifte 8 teilweise in den Träger 1 eingebettet und treten an der Oberseite 4 des Trägers aus. Diese Stifte sind mit Leitern 9 eines Verbindungskabels 10 verbunden, die von einer isolierenden Hülle umgeben sind und in den Träger 1 durch seine Rückseite 7 eintreten. Wie weiter unten genauer beschrieben wird, enthält ein Abschnitt der Hülle 11 des Kabels 10 nahe der Rückseite 7 des Trägers 1 Mittel 39, um das Kabel und die es umgebende Hülle zur Unterseite 5 des Trägers zu krümmen. Diese Mittel 39 können aus Nuten bestehen, die in einer Überdicke der Hülle 11 in der Nähe des Trägers 1 ausgebildet sind und eine Krümmung des Kabels und seiner Hülle zur Unterseite 5 des Trägers 1 hervorrufen.
  • Die Anschlußstifte 8 des Steckers treten je durch Gleiten mit entsprechenden Buchsen einer Buchseneinheit in Kontakt. Diese Buchseneinheit ist schematisch und in Perspektive in Figur 2 dargestellt. Die Buchsen der Buchseneinheit, die in dieser Figur nicht dargestellt sind, sind in einem Gehäuse 12 eingeschlossen und je mit Leitern des Verbindungsnetzes verbunden. Das Gehäuse 12 der Buchseneinheit weist ein Eingangsfenster 13 auf, das in eine Vorderseite 14 des Gehäuses eingeschnitten ist. Dieses Eingangsfenster erlaubt die Einfügung des Steckers in die Buchseneinheit; es besitzt Ränder 15, 16, 17, 18, die je parallel zu der Oberseite 4, der Unterseite 5 und den Seitenflächen 2, 3 des Trägers verlaufen.
  • Der in Figur 1 dargestellte Träger 1 besitzt weiter eine steife elastische Zunge 19, die fest mit diesem Träger in der Nähe seiner Unterseite 5 und seiner Vorderseite 6 über einen Sockel 20 verbunden ist, der breiter ist als die Zunge 19. Diese Zunge und dieser Sockel sind geneigt in Bezug auf die Unterseite 5 des Trägers und fügen sich in einen entsprechenden Ausschnitt 21 der Vorderseite 14 des Gehäuses 12 ein. Dieser Ausschnitt grenzt an das Fenster 13 an. Der Sockel 20 besitzt eine Verriegelungs-Querschulter 22. Um das Einfügen des Steckers in die Buchseneinheit zu erleichtern, können der Sockel 20 und die Schulter 22 über eine geneigt Fläche 40 verbunden sein. Die Schulter 22 ist vorzugsweise auch geneigt, wie in der Figur gezeigt.
  • Während des Einfügens des Steckers in das Fenster 13 der Buchseneinheit biegen sich die Zunge 19 und der Sockel 20 fortschreitend gegen die Unterseite 5 des Trägers 1 durch Drücken und Gleiten dieses Sockels und der geneigten Fläche 40 auf den Rändern des Ausschnitts 21 um. Am Ende des Einfügens entfernen sich die Zunge und der Sockel wieder von der Unterseite des Trägers, um den Steckers durch Anlegen der Schulter 22 gegen eine Innenwand der Vorderseite 14 des Gehäuses 12 zu verriegeln. Diese Innenwand 23 ist in Figur 3 sichtbar.
  • Wie Figur 3 zeigt, ist ein Abschnitt der Zunge 19 von außerhalb des Gehäuses 12 zugänglich.
  • Erfindungsgemäß (siehe Figur 1) enthält der Stecker an der Unterseite 5 des Trägers 1 einen Schubriegel 24, der entlang dieser Unterseite zwischen der Vorderseite 6 und der Rückseite 7 des Trägers gleitet; dieser Schubriegel fügt sich unter den Abschnitt der Zunge 19 ein, der außerhalb der Vorderseite 14 des Gehäuses 12 der Buchseneinheit bleibt, wenn der Stecker vollständig in die Buchseneinheit eingeführt ist, wie Figur 3 zeigt.
  • Wie in Figur 1 gezeigt, ist der Schubriegel 24 mit elastischen Rückholmitteln 25, 26 ausgestattet, die auf ein Führungsmittel 27 des Trägers aufliegen, um eine Rückholbewegung dieses Schubriegels zur Vorderseite 6 des Trägers zu bewirken, wenn der Schubriegel zur Rückseite 7 gezogen wurde. Dieser Schubriegel ist auch über gelenkige Mittel 28, 29 mit der Hülle 11 des Kabels 10 verbunden. Die gelenkigen Mittel können zum Beispiel aus einem fest mit dem Schubriegel 24 verbundenen Ring 28 und einem fest mit der Hülle 11 des Kabels 10 verbundenen Haken bestehen. Die elastischen Mittel bestehen aus zwei elastischen Gleitschienen 25, 26. Das Führungsmittel 27 kann eine gespaltene Achse 27 sein. Wenn der Schubriegel zur Rückseite 7 des Trägers 1 gezogen wird, spreizen sich die elastischen Gleitschienen 25, 26 auseinander. Dagegen erlauben die Elastizität der Gleitschienen 25, 26 sowie die Elastizität der gespaltenen Achse 27 und die Wirkung der Krümmungsmittel 39 des Kabels die Beanspruchung des Schubriegels zur Vorderseite 6 des Trägers 1 hin: der Schubriegel schiebt sich dann, wie in Figur 3 gezeigt, unter die Zunge 19.
  • Der Schubriegel wird zum Beispiel durch Zugwirkung eines Fingers eines Bedieners auf die Wölbung 30 zur Rückseite 7 des Trägers 1 gezogen. Wenn die Einfügung vollständig ist, liegt die Schulter 22 gegen den Rand 23 der Innenwand des Gehäuses 12 an; der Schubriegel 24 kann dann losgelassen werden, so daß die elastischen Mittel 25, 26 ihn zur Vorderseite 6 des Trägers 1 zurückbringen und das Ende 31 sich unter die Zunge 19 schiebt. So wurde in Figur 3 schematisch eine der Anschlußbuchsen 32 der Buchseneinheit dargestellt, die im Gehäuse 12 enthalten sind, sowie einer der Anschlußstifte 8 des Steckers.
  • Wenn der Stecker in die Buchseneinheit eingesteckt ist, halten die Krümmungsmittel 39 des Kabels den Schubriegel in einer Ruhestellung: Das Ende 31 des Schubriegels ist unter die Zunge 19 geschoben.
  • Nach dem Zusammenstecken wird, wie in Figur 4 dargestellt, bei einem Zug (dargestellt durch den Pfeil 33) auf das Kabel 10 der Schubriegel aufgrund der Wirkung der gelenkigen Mittel 28, 29 zur Rückseite 7 des Trägers 1 verschoben, wie der Pfeil 34 zeigt. Die Rückwärtsbewegung des Schubriegels gibt dann die Zunge 19 frei, die sich gegen die Unterseite 5 des Trägers 1 umbiegen kann. Die verriegelte Stellung des Steckers in der Buchseneinheit, die aufgrund des Anliegens der Schulter 22 auf der Wand 23 gewährleistet wurde, wird dann gelöst. Die geneigte Oberfläche 40 begünstigt die Freigabe des Steckers. Daraus folgt, daß das Ablösen des Steckers von der Buchseneinheit erleichtert wird, wodurch das Herunterfallen des mit dem Kabel 10 verbundenen Geräts oder das Herausreißen des Gehäuses 12 der Buchseneinheit vermieden wird.
  • Figur 5 zeigt den erfindungsgemäßen Stecker schematisch und im Längsschnitt. Man sieht in dieser Figur einen der Anschlußstifte 8 dieses Steckers, der in den isolierenden Träger 1 eingebettet ist. Der Stecker besitzt einen Reiter 35, zum Beispiel aus isolierendem Material, der den Träger 1 in der Nähe der Rückseite dieses Trägers einklemmt. Dieser Reiter bedeckt teilweise die Seitenflächen 2, 3 und die Oberseite 4 des Trägers, um auf das Ende 36 jedes Leiters 9 des Verbindungskabels 10 zu drücken, der sich im Inneren des Trägers 1 befindet; dies ermöglicht die Herstellung der jeweiligen Kontakte zwischen den Enden der Leiter und den entsprechenden Stiften des Steckers. Jeder Anschlußstift 8 weist an der Rückseite 7 des Trägers 1 zum Beispiel eine spitze Form auf, die aufgrund eines Drückens des Reiters 35 auf den Leiter 9 erlaubt, die diesen Leiter umgebende Isolierung bis zu dem Leiter zu durchbohren, der von dieser Isolierung umgeben ist; dann sind die Klemme und der Leiter in Kontakt. Der Reiter 5 wird auf dem Träger 1 zum Beispiel mittels Öffnungen 37 gehalten, die auf den Seitenflächen dieses Reiters ausgebildet sind und die sich auf Wölbungen 38 aufsetzen, die an den Seitenflächen des Trägers 1 vorhanden sind. Der Reiter 35 bewirkt eine Blockierung der Leiter 9 des Kabels 10.
  • Die Seitenflächen des Trägers 1 sind zumindest teilweise metallisiert in der Nähe der jeweiligen Kontakte zwischen den Anschlußstiften 8 und den Enden 36 der Leiter des Kabels, um eine Abschirmungshülle zu bilden, die mit einer metallischen Abschirmungshülle des Kabels verbunden ist (nicht in dieser Figur dargestellt). Diese Abschirmung kann mit einer Abschirmungshülle in Kontakt treten, die die Buchsen der Buchseneinheit innerhalb des Gehäuses 12 umgibt. Diese Abschirmung der Buchseneinheit (nicht in den Figuren dargestellt) ist selbst mit einer Abschirmung der Netzleiter verbunden.

Claims (3)

1. Stecker für ein Datenübertragungs- und/oder Fernsprechnetz, mit einem parallelepipedischen isolierenden Träger (1), der zwei Seitenflächen (2, 3), eine Oberseite (4), eine Unterseite (5), eine Vorderseite (6) und eine Rückseite (7) aufweist, mit Anschlußstiften (8), die teilweise im Träger (1) eingebettet sind und auf der Oberseite (4) austreten, wobei diese Stifte mit Leitern (9) eines Verbindungskabels verbunden sind, das von einer isolierenden Hülle umgeben ist und in den Träger (1) durch seine Rückseite (7) eintritt, wobei die Anschlußstifte (8) des Steckers je durch Gleiten mit entsprechenden Buchsen (32) einer Buchseneinheit, die sich in einem Gehäuse (12) befinden und die je mit Leitern des Fernmeldenetzes verbunden sind, in Kontakt treten, wenn der Stecker in mindestens ein Eingangsfenster (13) eingefügt wird, das an einer Vorderseite (14) des Gehäuses ausgeschnitten ist und Ränder (15, 16, 17, 18) aufweist, die parallel zu den Ober- bzw. Seitenflächen des Trägers liegen, wobei dieser Träger außerdem eine steife elastische Zunge (19) aufweist, die in der Nähe der Unter- (5) und der Vorderseite (6) des Trägers mit diesem über einen ebenen Sockel (20) fest verbunden ist, der breiter ist als die Zunge (19), wobei die Zunge und der Sockel relativ zur Unterseite (5) geneigt sind und sich in einen entsprechenden, an das Fenster angrenzenden Ausschnitt (21) der Vorderseite des Gehäuses einfügen, wobei der Sockel (20) eine Verriegelungs- Querschulter (22) aufweist, so daß während der Einfügung des Steckers die Zunge (19) und der Sockel (20) sich durch Anlegen und Gleiten des Sockels auf den Rändern des Ausschnitts (21) fortschreitend zur Unterseite (5) des Trägers hin umbiegen, und daß am Ende des Einfügens die Zunge und der Sockel sich von der Unterseite des Trägers entfernen, um den Stecker durch Anlegen der Schulter (22) an einer Innenwand (23) der Vorderseite des Gehäuses (12) zu verriegeln, wobei ein Abschnitt der Zunge (19) von außerhalb des Gehäuses zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß er weiter an der Unterseite (5) des Trägers einen Schubriegel (24) aufweist, der entlang dieser Unterseite zwischen der Vorderseite (6) und der Rückseite (7) gleitet und sich unter den Zungenabschnitt (19) schiebt, wobei dieser Schubriegel mit elastischen Mitteln (25, 26) versehen ist, die auf mit dem Träger (1) verbundene Führungsmittel (27) drücken, wodurch eine Rückholbewegung des Schubriegels zur Vorderseite (6) des Trägers hin hervorgerufen wird, wobei dieser Schubriegel über gelenkige Mittel (28, 29) in der Nähe der Rückseite (7) des Trägers mit der Hülle (10) des Kabels verbunden ist, wobei ein dem Träger (1) benachbarter Abschnitt der isolierenden Hülle (11) des Kabels (10) Mittel (39) aufweist, um das Kabel zur Unterseite (5) des Trägers hin zu krümmen, wobei dieser Schubriegel zur Rückseite des Trägers hin gezogen wird und die auf die gelenkigen Mittel (28, 29) einwirkende Umbiegekraft der Zunge entweder während des Einfügens oder nach dem Einfügen beim Auftreten einer Zugkraft am Kabel (10) freigibt, um die Ablösung des Steckers von der Buchseneinheit zu erleichtern.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem einen Klemmreiter (35) aufweist, der auf dem Träger (1) in der Nähe der Rückseite (7) aufsitzt und teilweise die Seitenflächen (23) und die Oberseite (4) bedeckt, um auf die Enden (36) der Leiter (9) des Kabels (10) im Inneren des Trägers zu drücken und den jeweiligen Kontakt zwischen diesen Leiterenden (36) und den entsprechenden Stiften (8) des Stekkers herzustellen.
3. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (2, 3), die Oberseite (4) und die Unterseite (5) des Trägers in der Nähe der Kontakte zwischen den Anschlußstiften des Steckers und den Enden (36) der Leiter des Kabels zumindest teilweise metallisiert sind, um eine Abschirmungshülle zu bilden, die mit einer metallischen Abschirmungshülle des Kabels verbunden ist, wobei diese Abschirmungshülle des Steckers mit einer Abschirmungshülle in Kontakt treten kann, die die Buchsen der Buchseneinheit umgibt, die ihrerseits mit einer Abschirmungshülle der Leiter des Netzes verbunden ist.
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