DE69112672T2 - Koaxialer Resonator mit verteilter Abstimmkapazität. - Google Patents

Koaxialer Resonator mit verteilter Abstimmkapazität.

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DE69112672T2 DE69112672T DE69112672T DE69112672T2 DE 69112672 T2 DE69112672 T2 DE 69112672T2 DE 69112672 T DE69112672 T DE 69112672T DE 69112672 T DE69112672 T DE 69112672T DE 69112672 T2 DE69112672 T2 DE 69112672T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat einen koaxialen Resonator mit verteilter Abstimmkapazität zum Gegenstand. Ein solcher Resonator kann in den Magnetometersonden mit nuklearer magnetischer Resonanz (abgekürzt RMN bzw. NMR) verwendet werden. Eines der Anwendungsgebiete der Erfindung ist folglich die Messung von Magnetfeldern, vor allein des Erdmagnetfelds. Jedoch kann der erfindungsgemäße Resonator in anderen Geräten verwendet werden.
  • Wenn er in einer NMR-Sonde verwendet wird, ist der erfindungsgemäße Pesonator vor allem von der Art wie beschrieben in den französischen Patenten FR-A-1 447 226 und FR-A-2 098 624. Es ist daher nicht nötig, diese Geräte im Detail zu beschreiben. Es genügt zu erinnern, daß die Sonde einen oder mehrere Kolben umfaßt, gefüllt mit einer flüssigen Probe (auch "radikalartige Lösung" genannt), wobei diese Kolben in einem koaxialen Resonator angeordnet sind. Dieser Resonator wird gebildet durch einen Zentralleiter, den oder die Kolben durchquerend, und einen Außenleiter, um den oder die Kolben herum befindlich. Die Sonde umfaßt Wicklungen zum Abgreifen und Wiedereinspeisen eines Signals mit der LAMOR-Frequenz. Diese Frequenz ist definiert durch das Magnetfeld, in dem die Sonde schwimmt und durch das der verwendeten flüssigen Probe eigene gyromagnetische Verhältnis.
  • Ein Resonator für eine NMR-Sonde der vorhergehenden Technik ist in der beigefügten Figur 1 dargestellt. So wie dargestellt umfaßt er:
  • - einen Zentralleiter 10 mit der Form eines runden Zylinders mit der Achse A, einem ersten Ende 12 und einem zweiten Ende 14;
  • - einen Außenleiter 20, rotationsförmig um die Achse A und gebildet durch eine Halbleiterschicht, abgeschieden auf der Außenwand des Kolbens 22, der die radikalartige Lösung enthält, wobei die leitende Schicht im allgemeinen in Sektoren aufgeteilt ist;
  • - Abstimmkondensatoren 24, eingeschaltet zwischen das erste Ende 12 des Zentralleiters 10 und den Außenleiter 20.
  • Dieser Resonator wird versorgt über ein Koaxialkabel 30 mit einem zentralen Kern 32 und einer leitenden Außenhülle 34 mit Beflechtung; die Hülle ist mit dem Außenleiter 20 und dem Kern 32 am zweiten Ende 14 des Zentralleiters verbunden durch eine Verlängerung 36; außerdem ist dieses Ende 14 seinerseits mit der Beflechtung verbunden über eine Schleife 38, im allgemeinen gebildet durch einen Silberdraht.
  • Diese Resonator funktioniert wie folgt. Die Hochfreguenz wird eingespeist über ein Koaxialkabel 30. Die Resonanzfrequenz wird justiert durch den Kondensator 24. Der Zentralleiter 10 bildet einen "heißen" Punkt (hinsichtlich des Potentials) und der Außenleiter 20 einen "kalten" Punkt. Die Impedanzanpassung zwischen dem Koaxialkabel (dessen Impedanz i. allg. 50 Ohm beträgt) und dem Resonator wird erzielt durch die Schleife 38, die sich verhält wie eine regulierbare Induktivität, als Kurzschluß am Ende des Koaxialkabels angeordnet.
  • Das elektrische Ersatzschaltbild des Aufbaus ist dargestellt in Figur 2. Dieses Schaltbild zeigt in seinem Teil (a) einen Resonator 40 mit einer Anpassungsschleife 42 und einem Abstimmkondensator 44. Der Resonator 40 weist eine entsprechend der Achse z verteilte Impedanz auf. Dies bedeutet, daß eine Elementarscheibe des Resonators - zwischen dem Maß z und dem Maß z+dz - der Schaltung des Teils (b) entspricht, mit zwei Induktivitäten L/2, zwei Widerständen R/2, einem Kondensator C mit einem parallelgeschalteten Widerstand R', wobei die Werte L, C und R, R' abhängig sind von der Geometrie des Resonators (also von z) sowie von den dielektrischen Elementen, die er enthält.
  • Obgleich in mancherlei Hinsicht zufriedenstellend, weisen solche Resonatoren Nachteile auf, im wesentlichen verbunden mit dem Vorhandensein des oder der Abstimmkondensatoren (24 in Figur 1 und 44 im Schaltbild der Figur 2a), denn:
  • - es ist schwierig, Kondensatoren zu finden, die alle die bei dieser Anwendung geforderten Bedingungen erfüllen: gute Hochfrequenzqualität, keine Gleichrichtereffekte, gutes Spannungsverhalten, Nicht-Magnetismus, einfache Abstimmbarkeit, etc. ...;
  • - man stellt in Höhe der Kondensatoren eine starke Strahlung mit sehr hoher Frequenz fest, außer diese werden abgeschirmt;
  • - die Dilatationsblase, unvermeidlich vorhanden in den Kolben, kann sich an die Kondensatoren setzen und die Abstimmung des Resonators stören bzw. ihn verstimmen;
  • - die Unterschiede (in der Größenordnung von ± 10%) zwischen den Kapazitäten der verschiedenen Abstimmkondensatoren führen zu Unterschieden bei der Stärke des in den Sektoren des Außenleiters fließenden Stroms, mit denen sie verbunden sind, und folglich zu Verlusten durch Strahlung.
  • Bekannt durch das Dokument US-A-4,717,880 ist noch ein Elektronenspin-Resonanzspektrometer (ESR), das einen Schlitzring- Resonator umfaßt. Ein Innenleiter ist versehen mit einem Schlitz und eine Probe ist in dem Innenleiter auf der Achse angebracht. Einrichtungen sind vorgesehen, um die elektrischen Feldlinien in dem Schlitz zu konzentrieren. Diese Einrichtungen werden gebildet durch einen leitenden Schirm, breiter als der Schlitz. Der Resonator kann abgestimmt werden, indem man den Schirm vor dem Schlitz verschiebt, um ihn mehr oder weniger freizugeben.
  • Diese Art Resonator ist nicht geeignet für NMR- Magnetometer, wo die Probe in dem Hohlraumresonator untergebracht werden muß, zwischen den beiden Leitern. Außerdem stellen sich die weiter oben aufgezählten Probleme nicht bei einem ESR- Spektrometer. Dieses Dokument ist folglich keine Hilfe bei der Lösung der den NMR-Magnetometern eigenen technischen Problemen.
  • Die vorliegende Erfindung hat genau die Beseitigung dieser Nachteile zur Zielsetzung. Zu diesem Zweck schlägt sie einen koaxialen Resonator für eine Magnetometerresonanzsonde vor, wobei dieser Resonator einen Außenleiter und einen Zentralleiter umfaßt, die beide dieselbe Achse haben, und einen einstellbaren Kondensator, dessen Kapazität längs der Resonatorachse verteilt ist, wobei dieser Resonator wenigstens eine Probe aufnehmen kann und dadurch gekennzeichnet ist, daß die Probe zwischen dem Außenleiter und dem Zentralleiter angeordnet ist und daß der Kondensator wenigstens zwei leitende Belegungen aufweist, aufgebracht auf wenigstens zwei nichtgeschlitzten, isolierenden und ineinandergeschobenen Zylindern, wobei eine der beiden Belegungen einen der beiden Leiter des Resonators bildet und das lneinanderschieben der Zylinder regulierbar ist.
  • Somit sind alle weiter oben aufgezählten Nachteile beseitigt:
  • - die Herstellung von sehr guten Resonatoren (Hochfrequenzqualität, kein Gleichrichtereffekt, gutes Spannungsverhalten, Nicht-Magnetismus) ist einfach; die Regulierbarkeit besteht ganz einfach darin, eine Belegung bezüglich der anderen zu verschieben;
  • - die Strahlung am Resonatorende ist beseitigt;
  • - die Fehlanpassung bzw. Verstimmung aufgrund der Verlagerung der Dilatationsblase wird vermieden, denn die Blase wirkt sich in einer Weise auf den Wert der Kapazität aus, die unabhängig ist von ihrer Lage;
  • - die Gleichheit (bis auf 5% genau) zwischen den verschiedenen Teilkapazitäten der verteilten Kapazität gewährleistet die Symetrie der Ströme, die in den Sektoren des Außenleiters fließen, und daher das Fehlen von Strahlung.
  • Es muß unterstrichen werden, daß der Typ des verwendeten Kondensators außer diesen Qualitäten ermöglicht, den Resonator mit höheren Frequenzen arbeiten zu lassen als bei der vorhergehenden Technik, z.B. über 300 MHz. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten der Herstellung der Belegungen (mit Streifen, mit Spiralen, ..., etc.), was sich in bestimmten Fällen als nützlich erweisen kann.
  • Genaugenommen hat die vorliegende Erfindung einen koaxialen Resonator für eine Magnetometerresonanzsonde zum Gegenstand, einen Außenleiter und einen Zentralleiter umfassend, die alle beide eine Rotationssymetrie um dieselbe Achse aufweisen, und wenigstens einen Abstimmkondensator, dessen Kapazität längs der Resonatorachse verteilt ist, wobei dieser Resonator wenigstens eine Probe aufnehmen kann und dadurch gekennzeichnet ist, daß die Probe zwischen dem Außenleiter und dem Zentralleiter angeordnet ist und daß der Kondensator wenigstens zwei leitende Belegungen (50, 60, 62, 72, 80, 82, 84) umfaßt, aufgebracht auf wenigstens zwei isolierenden ineinandergeschobenen Zylindern (50, 56, 62, 110, 113), wobei eine der beiden Belegungen (58,82) einen der beiden Leiter des Resonators bildet und das Ineinanderschieben der Zylinder regulierbar ist.
  • Nach einer vorteilhaften Ausführungsart der Erfindung umfaßt der Kondensator eine erste Belegung, gebildet durch ein erstes isolierendes Rohr, außen mit einer ersten leitenden Schicht überzogen, und eine zweite Belegung, ein zweites isolierendes Rohr umfassend, in das erste gesteckt und außen mit einer zweiten leitenden Schicht überzogen, wobei eines der Rohre bezüglich des anderen verschoben werden kann, z.B. manuell.
  • Nach einer anderen Ausführungsart umfaßt der Kondensator außerdem eine dritte Belegung, gebildet durch einen isolierenden Kern, mit einer dritten leitenden Schicht überzogen, wobei dieser Kern in das zweite Rohr hineingeschoben ist.
  • Nach einer weiteren Ausfühungsart ist der Kondensator über die gesamte Länge des Außenleiters des Resonators verteilt, wobei eine der Belegungen des Kondensators diesen Außenleiter bildet.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden besser verständlich durch die nachfolgende Beschreibung. Diese Beschreibung betrifft erläuternde und keinesfalls einschränkende Ausführungsbeispiele und bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen:
  • - die Figur 1, schon beschrieben, zeigt einen Resonator für eine NMR-Sonde nach der vorhergehenden Technik;
  • - die Figur 2, schon beschrieben, zeigt das Ersatzschaltbild eines Resonator der vorhergehenden Technik;
  • - die Figur 3 zeigt, einer ersten Ausführungsart entsprechend, drei Elemente eines erfindungsqemäßen Kondensators;
  • - die Figur 4 zeigt die Verbindungsweise mit den Außensektoren des Resonators bei dieser ersten Ausführungsart;
  • - die Figur 5 zeigt, einer zweiten Ausführungsart entsprechend, drei Elemente eines erfindungsgemäßen Kondensators;
  • - die Figur 6 zeigt die Verbindungen mit den Außensektoren des Resonators bei dieser Ausführungsart;
  • - die Figur 7 zeigt schematisch im Schnitt einen erfindungsgemäßen Resonator, ausgestattet mit einem längs des Zentralleiters verteilten Kondensator;
  • - die Figur 8 zeigt ein Ersatzschaltbild eines erfindungsgemäßen Resonators;
  • - die Figur 9 zeigt eine dritte Ausführungsart mit einem einzigen isolierenden Rohr;
  • - die Figur 10 zeigt eine Ausführungsart mit Überdicke;
  • - die Figur 11 zeigt eine andere Ausführungsart mit Überdicke;
  • - die Figur 12 zeigt eine Belegungsvariante mit spiraligen Streifen;
  • - die Figur 13 stellt eine Ausführungsart dar, bei der der Kondensator über die Peripherie des Resonators verteilt ist.
  • Die Figur 3 zeigt Elemente zur Herstellung eines Kondensators nach einer ersten Ausführungsart. Diese Elemente werden gebildet durch:
  • - ein erstes isolierendes Rohr 50, außen überzogen mit einer ersten leitenden Schicht, gebildet aus Streifen 52, elektrisch voneinander getrennt durch Intervalle 54,
  • - ein zweites isolierendes Rohr 56, mit einer zweiten leitenden Schicht 58 überzogen, unterbrochen durch ein Intervall 60,
  • - einen zentralen Kern 62, mit einer dritten leitenden Schicht überzogen, gebildet aus Streifen 64, getrennt durch Intervalle 66.
  • Der Kern 62 wird in das Rohr 56 hineingeschoben, das in das Rohr 50 hineingeschoben wird. Man erhält so einen doppelten Kondensator mit drei Belegungen, wobei die zentrale Belegung durch den Leiter 58 auf dem Rohr 56 gebildet wird.
  • Bei dieser Ausführungsart können die isolierenden Rohre aus Quartz, Pyrex, Macor (geschützte Marken), etc... sein. Ihre Bearbeitung erfolgt auf Hundertstelmillimeter. Man kann sie auch aus Porzellan mittels Guß herstellen.
  • Die leitenden Schichten können hergestellt werden durch das Aufbringen von Silberlack bzw. -farbe, direkt auf die Außenfläche der Rohre und auf den zentralen Kern aufgetragen, und durch Tempern bei 550ºC. Die Dicke der leitenden Schicht beträgt ungefähr 2/100 mm.
  • Man kann solche Rohr noch herstellen, indem man leitendes Material auf einen flachen Isolator (z.B. aus Mica) aufbringt, diesen Leiter ätzt, um Streifen zu erhalten, dann das Ganze derart wickelt, daß man ein Rohr mit gewünschtem Durchmesser erhält. Man kann auch leitende Streifen auf ein isolierendes Rohr kleben.
  • Rein beispielhaft kann man ein erstes Rohr 50 mit einem Außendurchmesser 18mm, einem Innendurchmesser 16mm und einer Länge 105mm und 6 bis 8 leitenden, um einen Millimeter beabstandeten Streifen haben. Das zweite Rohr 56 kann einen Außendurchmesser von 15,9mm, einen Innendurchmesser von 13,9mm und eine Länge von 102mm haben und einen Zwischenraum von einem Millimeter, der die leitende Schicht unterbricht. Der Kern 62 schließlich kann einen Durchmesser von 13,8mm haben und eine Länge von 102mm. Er kann 6 oder 8 um jeweils 1mm beabstandete Streifen umfassen. Durch Verschieben im Rohr 56 ermöglicht er, den Wert der Gesamtkapazität einzustellen.
  • So aufgebaut, umfaßt der Kondensator zwei paralellgeschaltete Kondensatoreinheiten:
  • - eine erste Einheit, gebildet durch die Streifen 52 des ersten Rohrs und den Streifen 58 des zweiten; im weiter oben angegebenen Beispiel hat jeder der Kondensatoren eine feste Kapazität von l3pF;
  • - eine zweite Einheit, gebildet durch die Streifen 64 des Kerns 62 und die Schicht 58 des zweiten Rohrs; in dem weiter oben angegebenen Beispiel variieren die Kapazitäten zwischen 0 (Kern ganz herausgezogen) und 3 pF (Kern ganz hineingeschoben).
  • Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Streifen und den Sektoren des Außenleiters sind in Figur 4 dargestellt. Jeder der acht Streifen 52 ist verbunden mit einem der acht Streifen 64 und mit einem der acht Sektoren 53 des Außenleiters. Der Leiter 58 des Zentralrohrs ist nicht mit dem Außenleiter verbunden, sondern mit dem Kern des Koaxialversorgungskabels (was besser aus Figur 7 hervorgeht).
  • Eine andere Ausführungsart des Kondensators ist in Figur 5 dargestellt. Hier findet man das erste Rohr 50 der Figur 3 und seine leitenden Streifen 52 wieder, bis auf den Unterschied, daß es nur N-1 Streifen sind anstatt N, wenn N die Anzahl der Sektoren 53 des Außenleiters ist (folglich z.B. nur 7 Streifen anstatt 8). Man findet ebenfalls den Kern 62 wieder, bis auf den Unterschied, daß es nur einen einzigen Streifen 72 gibt (anstatt 8), unterbrochen durch einen Zwischenraum 74. Es gibt dann nur noch einen einstellbaren Kondensator, nämlich den, dessen Belegungen die Schichten 58 und 72 umfassen. Die Kapazität variiert dann zwischen 0 und 16 pF.
  • Die Art der Zwischenverbindung ist dann eine andere, wie dargestellt in Figur 6. Sieben der Sektoren 53 sind verbunden mit den sieben Streifen 52 des Außenrohrs und der achte ist verbunden mit dem einzigen Leiter 72 des Kernes.
  • Die Figur 7 zeigt einen Koaxialresonator im Schnitt, ausgestattet mit einem über die Länge des zentralen Leiters verteilten Kondensators. Man findet die schon in Figur 1 dargestellten Elemente wieder, nämlich Kolben 22 (die hier nicht mehr die halbkugelartige Form aufweisen, sondern eine zylindrische Form), den Außenleiter 20, den Zentralleiter 10 und das Koaxialversorgungskabel 30. Erfindungsgemäß wird der Zentralleiter 10 gebildet durch eine der ineinandergeschobenen Belegungen 80, 82, 84 und vorzugsweise durch 82. Die Belegungen 80 und 84 werden mit dem Außenleiter 20 verbunden, wie dargestellt in den schon beschriebenen Figuren 4 und 6, und die zentrale Belegung 82 wird mit dem Kern des Versorgungskabels verbunden, wobei die Anpassung immer durch eine Schleife erfolgt.
  • Die Einstellung der Gesamtkapazität kann erfolgen, indem man die Eindringtiefe des Kern einstellt, z.B. durch Drehen mittels eines Schraubendrehers 90, wenn ein Gewinde vorgesehen ist zwischen dem Kern und der Belegung 82, in der er steckt.
  • In diesem Stadium der Beschreibung der Erfindung muß man anmerken, daß es schon einstellbare zylindrische Kondensatoren gibt, gebildet durch zwei zylindrische Belegungen, mehr oder weniger ineinandergesteckt. Das französische Patentdokument FR-A-2 092 998 beschreibt einen solchen Kondensator, insbesondere für die NMR-Magnetometer. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von dieser vorhergehenden Technik weniger durch die Struktur des Kondensators an sich, sondern durch seine Anordnung in dem kompletten Resonator. Dieser Punkt wird deutlich anhand der Figur 8, die das Ersatzschaltbild eines erfindungsgemäßen Resonators zeigt.
  • In dieser Figur sieht man (Teil (a)) den Resonator 100 mit einem Zentralleiter 10 und einem Außenleiter 20. Dieser Resonator ist mit einer Anpassungsinduktivität 42 verbunden. In dieser Hinsicht ist das Schaltbild gleich wie das der Figur 2, Teil (a). Aber im Gegensatz zu der vorhergehenden Technik findet man am Resonatorende keinen einstellbaren Kondensator mehr wie z.B. 44 in Figur 2, sondern einen über die Länge des Zentralleiters verteilten (Belegungen 101 und 102). Der Teil (b) der Figur 8 zeigt das Ersatzschaltbild einer Elementarscheibe dieses Resonators zwischen den Maßen z und z+dz. Man sieht dort wieder, wie im Teil (b) der Figur 2, die verteilten Induktivitäten L/2, die verteilten Widerstände R/2, den verteilten Kondensator C mit seinem parallelgeschalteten Widerstand R'; jedoch bietet das Schaltbild der Figur 8 diese Besonderheit, einen verteilten einstellbaren Kondensators c' darzustellen. In der Vorrichtung des Dokuments FR-A-2 092 998 befindet sich der zylindrische Kondensator am Ende des Resonators, wie in dem Schaltbild des Teils (a) der Figur 2 (Referenz 44). Man findet also mit dieser vorhergehenden Struktur alle weiter oben erwähnten Nachteile wieder, die die Erfindung dank der Verteilung des Abstimmkondensators behoben hat.
  • Es sei noch betont, daß hinsichtlich des Kondensators des Dokuments FR-A-2 092 998, wenn in einer Sonde verwendet, dieser Kondensator am Ende der Sonde angebracht wird, wie der Kondensator 24 der Figur 1 der vorliegenden Anmeldung. Dies ist ein Bauteil, das man im Handel findet und das man dort anordnet, wo es nützlich ist. Dieser Kondensator ist nicht längs der Achse verteilt und es bildet nicht eine seiner Belegungen den Zentralleiter eines Resonators.
  • Die Figuren 9 bis 13 zeigen weitere Ausführungsarten des erfindungsgemäßen Resonators.
  • Zunächst sieht man in Figur 9 (Teil a) ein isolierendes Rohr 110, außen mit einer leitenden Schicht 112 überzogen und innen mit einer leitenden Schicht 111, beide streifenförmig. Die Abstimmung erfolgt mittels Einführung eines Kerns 113, innen mit einer leitenden Schicht 114 überzogen.
  • In den Figuren 10 und 11 weist das äußere Rohr nicht dieselbe Dicke über seine gesamte Länge auf, so daß die verteilte Kapazität längs der Achse des Resonators variiert. In der Figur 10, Teil a, ist das Rohr 120 in seiner Mitte dicker ist als an seinen Enden, während in Figur 11, Teil a, das Rohr 130 in seiner Mitte dünner ist als an seinen Enden. In beiden Fällen ist ein Innenrohr 121 bzw. 131 vorgesehen (das z.B. den Zentralleiter bildet).
  • Die Figur 12 zeigt zwei Varianten, bei denen die leitende Außenschicht die Form von breiten spiralförmigen Streifen 140 (Teil a) oder schmalen 141 (Teil b) aufweist.
  • Schließlich zeigt die Figur 13 eine Ausführungsart, bei der der Regulierkondensator außerhalb des Resonators angeordnet ist. Dieser Kondensator umfaßt z.B. zwei Rohre 150 und 152, das eine in das andere gesteckt und überzogen mit leitenden Streifen (wobei der Zentralleiter 10 auf herkömmliche Weise gebildet wird).

Claims (14)

1. Koaxialer Resonator für eine Magnetometerresonanzsonde,
wobei der Resonator einen äußeren Leiter (20) und einen mittigen Leiter (10) umfaßt, die alle beide die gleiche Achse (A) haben, und einen einstellbaren Kondensator, dessen Kapazität (24, 44) entlang der Resonatorachse aufgeteilt ist, wobei dieser Resonator wenigstens eine Probe aufnehmen kann und dieser Resonator dadurch gekennzeichnet ist, daß die Probe zwischen dem äußeren Leiter und dem mittigen Leiter angeordnet ist und daß der Kondensator wenigstens zwei leitende Belage (50, 60, 62, 72, 80, 82, 84) umfaßt, die auf wenigstens zwei isolierenden Zylindern (50, 56, 62, 110, 113) abgesetzt sind, die ineinandergesteckt sind, wobei einer der zwei Belage (58, 82) einen der zwei Leiter des Resonators bildet, wobei das Einstecken der Zylinder ineinander einstellbar ist.
2. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kondensatorbelage (58, 82) den mittigen Leiter (10) des Resonators bildet.
3. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmkondensator einen ersten Belag umfaßt, der von einem ersten, isolierenden Rohr (50) gebildet ist, das außen mit einer ersten, leitenden Schicht (52) überdeckt ist, und einen zweiten Belag, der ein zweites, isolierendes Rohr (56) umfaßt, das in das erste hineingesteckt ist und außen mit einer zweiten, leitenden Schicht (58) überdeckt ist.
4. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmkondensator ferner einen dritten Belag umfaßt, der von einem isolierenden Kern (62) gebildet wird, der mit einer dritten, leitenden Schicht (64) überzogen ist, wobei dieser Kern in das zweite Rohr (56) hineingesteckt ist.
5. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Leiter (20) des Resonators in eine Vielzahl von N Leiterabschnitten (53) unterteilt ist, die elektrisch voneinander isoliert sind, die erste, leitende Schicht (52) des ersten Kondensatorbelags aus einer Vielzahl von N Leiterbändern (52) gebildet ist, die elektrisch voneinander (54) isoliert sind, jeder der N Abschnitte (53) elektrisch mit einem der N Bänder (52) der ersten, leitenden Schicht verbunden ist, wobei die zweite, leitende Schicht (58) des zweiten Belags den inneren Leiter (10) des Resonators bildet.
6. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Leiter (20) des Resonators in eine Vielzahl von N Leiterabschnitte (53) unterteilt ist, die elektrisch voneinander isoliert sind, die erste, leitende Schicht (52) des ersten Kondensatorbelags sowie die drittte, leitende Schicht (64) des dritten Belags jeweils von einer Vielzahl von N Leiterbändern (52, 64) gebildet sind, die elektrisch voneinander (54, 66) isoliert sind, jeder der Abschnitte (53) des äußeren Leiters (20) elektrisch mit einem Band (52) des ersten Belags und einem Band (64) des dritten Belags verbunden ist, wobei die zweite, leitende Schicht (58) des zweiten Belags den inneren Leiter des Resonators bilden.
7. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Leiter des Resonators von N Leiterabschnitten (53) gebildet ist, die voneinander elektrisch isoliert sind, die erste, leitende Schicht
des ersten Belags von N-1 Leiterbändern (52) gebildet ist, die elektrisch voneinander isoliert sind, diese N-1 Bänder mit N-1 Leiterabschnitten (53) des äußeren Leiters (20) des Resonators verbunden sind, der N-te Abschnitt mit der dritten, leitenden Schicht (72) des dritten Kondensatorbelags verbunden ist, die zweite, leitende Schicht (58) des zweiten Belags den mittigen Leiter des Resonators bilden.
8. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator ein isolierendes Rohr (110) umfaßt, das auf seiner Innenseite mit einer ersten, leitenden Schicht (111) und auf seiner Außenseite mit einer zweiten, leitenden Schicht (112) überdeckt ist, und einen isolierenden, zylindrischen Kern (113), der innen mit einer leitenden Schicht (114) überdeckt ist.
9. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, isolierende Rohr eine Dicke aufweist, die nicht die gleiche in der Mitte des Rohrs wie an den zwei Enden ist.
10. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, isolierende Rohr (120) in der Mitte dünner als an den Enden ist.
11. Koaxialer Resonator gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste, isolierende Rohr (130) in der Mitte dicker als an den Enden ist.
12. Koaxialer Resonator gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der leitenden Schichten in der Form von leitenden Bändern (140) ist, die als Spirale auf einen isolierenden Kern gewickelt sind.
13. Koaxialer Resonator gemaß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kondensatorbelage (152) den äußeren Leiter des Resonators bildet.
14. Koaxialer Resonator gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Zylinder, der die Belage (84) trägt, in bezug auf den anderen (80, 82) beweglich ist, der Abstimmkondensator somit eine einstellbare Kapazität hat.
DE69112672T 1990-02-26 1991-02-25 Koaxialer Resonator mit verteilter Abstimmkapazität. Expired - Lifetime DE69112672T2 (de)

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DE69112672D1 DE69112672D1 (de) 1995-10-12
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