DE69120579T2 - Organisches elektronisches Material und dieses enthaltendes lichtempfindliches elektrophotographisches Element - Google Patents

Organisches elektronisches Material und dieses enthaltendes lichtempfindliches elektrophotographisches Element

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element mit einem verbesserten elektrophotographischen Leistungsvermögen, das auf die Verwendung eines organischen elektronischen Materials, das eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, zurückzuführen ist.
  • In den letzten Jahren haben elektrophotographische lichtempfindliche Elemente mit getrennten Funktionen, in denen die Funktion zur Erzeugung von Ladungen und die Funktion zum Transportieren von Ladungen von jeweils separaten elektronischen Materialien geteilt werden, eine deutliche Verbesserung der Empfindlichkeit und der Haltbarkeit bewirkt, die als Nachteile in herkömmlichen organischen lichtempfindlichen Elementen angesehen worden sind.
  • Solche elektrophotographischen lichtempfindlichen Elemente mit getrennten Funktionen lassen einen weiten Bereich zur Auswahl von Materialien für Materialien zur Ladungserzeugung und Materialien zum Ladungstransport zu und können daher auch insofern vorteilhaft sein, daß beispielsweise elektrophotographische lichtempfindliche Elemente mit dein erwünschten Leistungsvermögen mit größerer Leichtigkeit und bei niedrigen Kosten hergestellt werden können.
  • Als Materialien zur Ladungserzeugung sind zahlreiche Materialien bekannt, beispielsweise Azo- Pigmente, polyzyklische chinon-Pigmente, Cyanin- Farbstoffe, Quadratsäure-Farbstoffe und Pyryliumsalz- Farbstoffe.
  • Von diesen haben Azo-Pigmente die Vorteile, daß sie eine hohe Lichtechtheit haben, eine hohe Fähigkeit zur Ladungserzeugung haben und mit Leichtigkeit synthetisiert werden können. Daher sind viele Materialien vorgeschlagen worden.
  • Als Materialien für den Ladungstransport sind Beispiele für bekannte Materialien Pyrazolon- Verbindungen, wie in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 52-4188 beschrieben, die Hydrazon-Verbindungen wie in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 55-42380 und der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 55-52063 beschrieben, die Triphenylamin-Verbindungen, wie in der japanischen Patentveröffentlichung, 58-32372 und der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 61-132955 beschrieben und die Stilben-Verbindungen wie in den japanischen Patent-Offenlegungsschriften Nr. 54-151955 und 58-19804 beschrieben.
  • Fast alle der bekannten Ladungstransportmaterialien, die vorstehend erwähnt sind, insbesondere die Ladungstransportmaterialien, die in organischen elektrophotographischen lichtempfindlichen Elementen, die praktisch verwendet werden, verwendet werden, haben jedoch die Eigenschaften, positive Löcher zu transportieren.
  • Wenn ein Ladungstransportmaterial mit der Eigenschaft, positive Löcher zu transportieren, in einem elektrophotographischen lichtempfindlichen Element, das einen leitenden Träger und darauf vorgesehen eine Ladungserzeugungsschicht und eine Ladungstransportschicht in dieser Reihenfolge umfaßt, d.h. mit der Struktur, die herkömmlich am gebräuchlichsten verwendet wird, verwendet wird, ist die Polarität der primären Ladung auf dem lichtempfindlichen Element negativ. Wenn es negativ geladen ist, wird Ozon erzeugt. Dieses Ozon hat einen chemisch schlechten Einfluß auflichtempfindliche Elemente.
  • Nun wurde als eine Gegenmaßnahme für die Beeinträchtigung von lichtempfindlichen Elementen aufgrund des bei der negativen Ladung erzeugten Ozons beispielsweise in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 61-753555 und Nr. 54-58445 ein Vorschlag für ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element, das einen Träger und darauf bereitgestellt eine Ladungstransportschicht und eine Ladungserzeugungsschicht in dieser Reihenfolge umfaßt.
  • Da jedoch in dem elektrophotographischen lichtempfindlichen Element mit solch einem Schichtaufbau die relativ dünne Ladungserzeugungsschicht als eine obere Schicht bereitgestellt ist, wird eine ernsthafte Beeinträchtigung des Leistungsvermögens durch die Abnutzung, die den wiederholten Gebrauch begleitet, verursacht.
  • Wenn ein lichtempfindliches Element mit einer Schutzschicht aus einem organischen, isolierenden Material ausgestattet ist, um solche eine Abnutzung zu verhindern, ist es unmöglich gewesen, ein stabiles Leistungsvermögen aufrechtzuerhalten, aufgrund des instabilen Potentials bei wiederholtem Gebrauch.
  • Unter solchen Umständen hat man versucht, ein organisches elektronisches Material zu entwickeln, das die Eigenschaft hat, Elektronen zu transportieren. Herkömmlich vorgeschlagene Ladungstransportmaterialien mit der Eigenschaft, Elektronen zu transportieren, umfassen beispielsweise 2,4,7-Trinitro-9-Fluorenon (TNF), Dicyanomethylenfluorencarboxylate, wie in der japanischen Patent-offenlegungsschrift Nr. 61-148159 beschrieben, die Anthrachinodimethanverbindungen, wie in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 63-70257, Nr. 63-72664 und Nr. 63-104061 beschrieben, die 1,4-Naphthochinon-Verbindungen, wie in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 63-85749 beschrieben, die Diphenyldicyanoethylen-Verbindungen, wie in den japanischen Patent-Offenlegungsschriften Nr. 63-175860 und Nr. 63-174993 beschrieben, und die Diphenochinonverbindungen, wie in The Proceedings of the 58th Springtime Annual Meeting of Japan Chemical Society (31H38), 431 (1989) beschrieben.
  • Die lichtempfindlichen Elemente für positive Ladungen, die diese Ladungstransportmaterialien mit der Eigenschaft, Elektronen zu transportieren, ausnutzen, sind jedoch unzufriedenstellend im Hinblick auf ihr Restpotential bei wiederholtem Gebrauch, ihre Produktionskosten und die Verträglichkeit mit organischen Lösungsmitteln und Bindemitteln gewesen.
  • In US-A-3-975285 wird eine Flüssigkristallzusammensetzung mit dynamischen Lichtstreueigenschaften mit langer Lebensdauer unter Anwendung einer DC- oder AC-Spannung beschrieben. Unter den Flüssigkristall-Zusammensetzungen wird eine zusammensetzung mit einer Stilbenchinon-Verbindung erwähnt.
  • In US-A-822990 wird ein Ausdruck-System beschrieben, in dem Chinon-Aktivatoren verwendet werden, wobei die Aktivatoren die Eigenschaft haben, zu oxidieren, wenn sie einem vorbestimmten Wellenlängenbereich ausgesetzt werden. Unter den Chinon-Aktivatoren werden Stilbenchinon-Aktivatoren erwähnt.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element mit einer lichtempfindlichen Schicht bereitzustellen, die eine Verbindung enthält, die die Eigenschaft hat, Elektronen zu transportieren.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element mit einer lichtempfindlichen Schicht bereitzustellen, die eine Verbindung enthält, die die Eigenschaft hat, stabile und gute elektrophotographische Eigenschaften selbst bei ihrer wiederholten Verwendung zu ergeben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element bereitgestellt, das einen leitenden Träger und eine lichtempfindliche Schicht umfaßt, die auf dem leitenden Träger bereitgestellt ist; wobei die lichtempfindliche Schicht eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
  • worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können.
  • Fig. 1 veranschaulicht schematisch ein Beispiel des Aufbaus eines elektrophotographischen Geräts, in dem das elektrophotographische lichtempfindliche Element der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Fig. 2 ist ein Blockdiagramm eines Faksimilesystems, in dem das elektrophotographische lichtempfindliche Element der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element mit einer lichtempfindlichen Schicht, die eine Verbindung enthält, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
  • worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können.
  • In der Formel (I) kann die Alkylgruppe Gruppen wie beispielsweise die Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, n-Butyl - und t-Butyl-Gruppe umfassen. Die Aralkylgruppe kann Gruppen beispielsweise die Benzyl- und Phenethylgruppe umfassen. Die Arylgruppe kann Gruppen wie beispielsweise die Phenyl- und Naphthylgruppe umfassen.
  • Typische Beispiele für die Stilbenchinon- Verbindungen, die durch die Formel (I) dargestellt werden, sind nachstehend gezeigt. Die Verbindungen sind jedoch keineswegs auf diese beschränkt.
  • Die Beispiele für die Verbindungen werden fortgesetzt, indem die variablen Substituenten R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; in der folgenden Basisstruktur gezeigt werden. R
  • Beispielverbindung (1)
  • R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4;: -CH&sub3;
  • Beispielverbindung (2)
  • R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4;: -H
  • Beispielverbindung (3)
  • R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4;: -C&sub2;H&sub5;
  • Beispielverbindung (4)
  • R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4;: -t-C&sub4;H&sub9;
  • Beispielverbindung (5)
  • R&sub1;, R&sub2;: -CH&sub3;
  • R&sub3;, R&sub4;: -t-C&sub4;H&sub9;
  • Beispielverbindung (6)
  • R&sub1;, R&sub2;: -C&sub2;H&sub5;
  • R&sub3;, R&sub4;: -n-C&sub4;H&sub9;
  • Beispielverbindung (7)
  • R&sub1;, R&sub2;: -H
  • R&sub3;, R&sub4;: -n-C&sub4;H&sub9;
  • Beispielverbindung (8)
  • R&sub1;: -CH&sub3;, R&sub2;: -C&sub2;H&sub5;
  • R&sub3;: -CH&sub3;, R&sub4;: -C&sub2;H&sub5;
  • Beispielverbindung (9)
  • R&sub1;: -CH3, R&sub2;: -C&sub2;H&sub5;
  • R&sub3;: -C&sub2;H&sub5;, R&sub4;: -CH&sub3;
  • Beispielverbindung (10)
  • R&sub1;, R&sub2;: CH&sub3;
  • R&sub3;, R&sub4;:
  • Beispielverbindung (11)
  • R&sub1;, R&sub2;: -n-C&sub3;H&sub7;
  • R&sub3;, R&sub4;: -t-C&sub4;H&sub9;
  • Beispielverbindung (12)
  • R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;:
  • Beispielverbindung (13)
  • Ri:
  • R&sub2;: -CH&sub3;
  • R&sub3;:
  • R&sub4;: -CH&sub3;
  • Beispielverbindung (14)
  • R&sub1;:
  • R&sub2;: -H
  • R&sub3;:
  • R4: -H
  • Beispielverbindung (15)
  • R&sub1;, R&sub2;: -n-C&sub3;H&sub7;
  • R&sub3;, R&sub4;:
  • Beispielverbindung (16)
  • R&sub1;:
  • R&sub2;:
  • R3:
  • R&sub4;:
  • Das organische elektronische Material der vorliegenden Erfindung wird in der lichtempfindlichen Schicht des elektrophotographischen lichtempfindlichen Element verwendet.
  • Das elektrophotographische lichtempfindliche Element kann in einer der folgenden Formen aufgebaut sein:
  • (1) Auf einem leitenden Träger sind eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial enthält, und eine Schicht, die ein Ladungstransportmaterial enthält, aufeinanderfolgend laminiert.
  • (2) Auf einem leitenden Träger sind eine Schicht, die ein Ladungstransportmaterial enthält, und eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial enthält, aufeinanderfolgend laminiert.
  • (3) Auf einem leitenden Träger sind eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial und ein Ladungstransportmaterial enthält, gebildet.
  • (4) Auf einem leitenden Träger sind eine Schicht, die ein Ladungstransportmaterial enthält, und eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial und ein Ladungstransportmaterial enthält, aufeinanderfolgend laminiert.
  • (5) Auf einem leitenden Träger sind eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial enthält, und eine Schicht, die ein Ladungserzeugungsmaterial und ein Ladungstransportmaterial enthält, aufeinanderfolgend laminiert.
  • Die durch die Formel (I) dargestellte Stilbenchinon-Verbindung der vorliegenden Erfindung hat derart hohe Eigenschaften, Elektronen zu transportieren, daß sie als Ladungstransportmaterial in der lichtempfindlichen Schicht des elektrophotographischen lichtempfindlichen Elements in jeder der vorstehenden Formen verwendet wird. Falls das elektrophotographische lichtempfindliche Element von der Form (I) ist, kann es vorzugsweise bei positiver Aufladung verwendet werden, und wenn es in der Form (2) ist, bei negativer Aufladung. In den Fällen der Formen (3), (4) und (5) können die lichtempfindlichen Elemente sowohl bei positiver Aufladung als auch negativer Aufladung verwendet werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Form (1) insbesondere unter den vorstehenden Arten des Aufbaus bevorzugt. Die Arten des Aufbaus des elektrophotographischen lichtempfindlichen Elements in der vorliegenden Erfindung sind jedoch keineswegs auf die vorstehenden beschränkt.
  • Der Aufbau der vorliegenden Erfindung wird nachstehend detaillierter beschrieben.
  • Das Ladungserzeugungsmaterial, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann eines von denjenigen sein, die die Eigenschaft haben, als ladungserzeugende Materialien Ladungen zu erzeugen. Es kann beispielsweise die folgenden umfassen:
  • (1) Azo-Pigmente wie beispielsweise Monoazo-, Bisazo - und Trisazo-Pigmente.
  • (2) Phthalocyanin-Pigmente wie beispielsweise Metall- Phthalocyanin und metallfreies Phthalocyanin.
  • (3) Indigo-Pigmente wie beispielsweise Indigo und Thioindigo.
  • (4) Perylen-Pigmente wie beispielsweise Perylenanhydride und Perylenimide.
  • (5) Polyzyklische Chinon-Pigmente wie beispielsweise Anthrachinon und Pylenchinon.
  • (6) Squarilium-Farbstoffe.
  • (7) Pyryhumsalze und Thiopyryliumsalze.
  • (8) Triphenylmethan-Farbstoffe.
  • (9) Anorganische Materialien wie beispielsweise Selen und amorphes Silizium.
  • Diese Ladungserzeugungsmaterialien können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.
  • Die Schicht, die das Ladungserzeugungsmaterial enthält, d.h. die Ladungserzeugungsschicht kann gebildet werden, indem man das Ladungserzeugungsmaterial wie vorstehend erwähnt in einem geeigneten Bindemittel dispergiert und indem man einen leitenden Träger mit der Dispersion beschichtet. Sie kann auch gebildet werden, indem man einen dünnen Film auf dem leitenden Träger bildet oder durch ein trockenes Verfahren wie beispielsweise Sputtern bzw. Zerstäuben oder ein CVD-Verfahren bildet.
  • Das Bindemittel kann aus einem breiten Bereich von Bindemittel-Harzen ausgewählt werden, umfassend beispielsweise Polycarbonat, Polyester, Polyacrylat, Butyralharze, Polystyrol, Polyvinylacetal, Diallylphthalatharze, Acrylharze, Methacrylharze, Vinylacetatharze, Phenolharze, Silikonharze, Polysulfon, ein Styrol-Butadien-Copolymer, Alkydharze, Epoxyharze, Harnstoffharze und ein Vinylchlorid- Vinylacetat-Copolymer. Das Bindemittel ist keineswegs auf diese beschränkt.
  • Die Harze können alleine, in der Form eines Copolymers von einer dieser Komponenten oder in der Form einer Mischung aus zwei oder mehreren Arten der Harze verwendet werden.
  • Die Harzmenge, die in der Ladungserzeugungsschicht enthalten ist, ist vorzugsweise in einer Menge von nicht mehr als 80 Gewichts-% und insbesondere bevorzugt nicht mehr als 40 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Schicht.
  • Die Ladungserzeugungsschicht kann vorzugsweise eine Schichtdicke von nicht mehr als 5 µm und insbesondere von 0,01 µm bis 2 µm haben.
  • Zahlreiche Sensibilisierungsmittel können ferner der Ladungserzeugungsschicht hinzugefügt werden.
  • Die Schicht, die das Ladungstransportmaterial enthält, d.h. die Ladungstransportschicht, kann durch eine Kombination der Stilbenchinonverbindung, die durch die Formel (I) dargestellt wird, mit einem geeigneten Bindemittelharz gebildet werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch ein Ladungstransportmaterial von einem verschiedenen Typ in Kombination verwendet werden.
  • Das Bindemittelharz kann zusätzlich zu den in der Ladungserzeugungsschicht verwendeten photoleitende Polymere wie beispielsweise Polyvinylcarbazol und Polyvinylanthracen enthalten.
  • Hinsichtlich des Mischungsverhältnisses dieses Bindemittelharzes zu einer Stilbenchinon-Verbindung, die durch die Formel (I) dargestellt wird, kann die Stilbenchinon-Verbindung vorzugsweise in einer Menge von 10 Gewichtsteilen bis 500 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Bindemittels, vorliegen.
  • Die Ladungstransportschicht kann vorzugsweise eine Schichtdicke von 5 µm bis 40 µm und insbesondere von 10 µm bis 30 µm haben.
  • Es ist auch möglich, gegebenenfalls der Ladungstransportschicht ferner ein Antioxidationsmittel, ein Ultraviolett- Absorptionsmittel, einen Weichmacher oder ein herkömmlich bekanntes Ladungstransportmaterial hinzuzufügen.
  • Wenn die lichtempfindliche Schicht entsprechend der Form (3) aufgebaut ist, d.h. wenn sie eine Einschichtstruktur ist, kann eine Beschichtungslösung, die durch Dispergieren oder Lösen des Ladungserzeugungsmaterials, das zuvor beschrieben wurde, und der durch die Formel (I) dargestellten Verbindung in einem geeigneten Bindemittel, das vorstehend erwähnt wurde, hergestellt worden ist, auf einen Träger unter Bildung einer Schicht aufgetragen werden. Diese Schicht kann vorzugsweise eine Dicke von 5 µm bis 40 µm und insbesondere bevorzugt von 10 µm bis 30 µm haben.
  • In der vorliegenden Erfindung kann eine Schicht mit einer Barrierenfunktion und einer Klebstoffunktion, d.h. eine Zwischenschicht, auch zwischen dem leitenden Träger und der lichtempfindlichen Schicht bereitgestellt werden. Materialien für die Zwischenschicht können Polyvinylalkohol, Polyethylenoxid, Ethylcellulose, Methylcellulose, Casein, Polyamid, Klebstoff und Gelatine umfassen.
  • Diese Materialien können in einem geeigneten Lösemittel gelöst werden und die sich ergebende Lösung kann auf den leitenden Träger aufgetragen werden. Die somit gebildete Zwischenschicht kann vorzugsweise eine Beschichtungsdicke von nicht mehr als 5 µm und insbesondere von 0,2 bis 3,0 µm haben.
  • In der vorliegenden Erfindung kann eine Harzschicht oder eine Harzschicht, in der ein leitendes Material dispergiert worden ist, auch auf der lichtempfindlichen Schicht bereitgestellt werden, so daß die lichtempfindliche Schicht vor äußeren mechanischen und elektrischen Kräften geschützt werden kann.
  • All die vorstehend beschriebenen Schichten können auf dem leitenden Träger durch jedes Beschichtungsverfahren wie beispielsweise Tauchbeschichten, Sprühbeschichten, Rotationsbeschichten, Walzenbeschichten, Walzenbeschichten bzw. -auftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") und Rakelbeschichten unter Verwendung eines geeigneten organischen Lösungsmittels gebildet werden.
  • Der leitende Träger gemäß der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise Träger der folgenden Formen umfassen:
  • (1) Einen Träger, umfassend ein Metall wie beispielsweise Aluminium, eine Aluminiumlegierung, rostfreien Stahl oder Kupfer, die zu einer Platte oder einer Trommel gebildet sind.
  • (2) Einen Träger, umfassend einen nicht leitenden Träger aus Glas, Harz oder Papier, oder den vorstehenden leitenden Träger (1), auf dem durch Vakuumabscheidung ein Film eines Metalls wie beispielsweise Palladium, Rhodium, Gold oder Platin oder durch Laminierung ein Film aus solch einem Metall gebildet worden ist.
  • (3) Ein Träger, umfassend einen nicht leitenden Träger aus Glas, Harz oder Papier oder den vorstehenden leitenden Träger (1), auf dem eine Schicht, umfassend eine leitende Verbindung wie beispielsweise ein leitendes Polymer, Zinnoxid oder Indiumoxid durch Vakuum-Abscheidung oder Auftragen gebildet worden ist.
  • Das elektrophotographische lichtempfindliche Element der vorliegenden Erfindung kann nicht nur in elektrophotographischen Kopiermaschinen, sondern auch in Faksimilemaschinen, Laserdruckern und CRT- bzw. Kathodenstrahlröhren-Druckern angewendet werden. Es kann auch in elektrophotographischen Lithographiesystemen usw. weit verbreitet verwendet werden, in denen Elektrophotographie angewandt wird.
  • Fig. 1 veranschaulicht schematisch ein Beispiel des Aufbaus eines elektrophotographischen Übertragungs- Geräts, in dem das elektrophotographische lichtempfindliche Element gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, bezeichnet Bezugszeichen 1 ein lichtempfindliches Trommelelement, das als ein Bild tragendes Element dient, welches um eine Welle la bei einer bestimmten Randgeschwindigkeit in der durch den Pfeil gezeigten Richtung gedreht wird. Im Verlauf der Drehung wird das lichtempfindliche Element 1 gleichförmig auf seinem Rand mit einem bestimmten positiven oder negativen Potential durch den Betrieb einer Ladeeinrichtung 2 geladen und wird dann photobildweise mit Licht L (Schlitzbelichtung, Laserstrahl- Abtastbelichtung usw.) bei einer Belichtungszone 3 durch den Betrieb der bildweisen Belichtungseinrichtung (nicht gezeigt), belichtet. Als ein Ergebnis werden elektrostatische latente Bilder, die den Belichtungsbildern entsprechen, aufeinanderfolgend auf dem Rand des lichtempfindlichen Elements gebildet. Die elektrostatischen latenten Bilder, die somit erzeugt sind, werden aufeinanderfolgend durch den Betrieb einer Entwicklungseinrichtung 4 mit Toner entwickelt. Die sich ergebenden entwickelten Tonerbilder werden dann aufeinanderfolgend durch den Betrieb einer Übertragungseinrichtung 5 auf die Oberfläche eines Übertragungsmaterials P, das von einem Papier- Zuführabschnitt (nicht gezeigt) zugeführt wird, auf den Teil zwischen dem lichtempfindlichen Element 1 und der Übertragungseinrichtung 5 in solch einer Weise übertragen, die mit der Drehung des lichtempfindlichen Elements 1 synchronisiert ist.
  • Das Übertragungsmaterial P, auf das die Bilder übertragen worden sind, wird von der Oberfläche des lichtempfindlichen Elements getrennt und durch eine Bildfixiereinrichtung 8 geführt, wo die Bilder fixiert werden und dann als eine Abschrift (eine Kopie) nach außen gefördert werden.
  • Nach der Übertragung der Bilder wird die Oberfläche des lichtempfindlichen Elements 1 zur Entfernung des Toners, der nach der Übertragung verbleibt, gebracht, unter Verwendung einer Reinigungseinrichtung 6. Somit wird das lichtempfindliche Element auf seiner Oberfläche gereinigt, ferner der Entfernung von Ladungen durch eine Vor-Belichtungseinrichtung 7 unterzogen und dann wiederholt für die Erzeugung von Bildern verwendet.
  • Die Ladungseinrichtung 2, um dem lichtempfindlichen Element 1 eine gleichförmige Ladung zu geben, umfaßt Korona-Ladeeinrichtungen, die allgemein weitverbreitet verwendet werden. Als Übertragungseinrichtung 5 werden auch Korona- Übertragungseinheiten allgemein weit verbreitet verwendet.
  • Das elektrophotographische Gerät kann eine Kombination aus mehreren Komponenten umfassen, die aus den bestandteilbildenden Elementen ausgewählt sind, wie das vorstehende lichtempfindliche Element, die Entwicklungseinrichtung und die Reinigungseinrichtung und die als eine Vorrichtungseinheit verbunden sind, so daß die Einheit frei auf dem Körper des Geräts angebracht oder von jemand abgenommen werden kann. Beispielsweise ist die Ladeeinrichtung, die Entwicklungseinrichtung und/oder die Reinigungseinrichtung mit dem lichtempfindlichen Element zu einer Vorrichtungseinheit verbunden, so daß die Einheit frei unter Verwendung einer Führungseinrichtung wie beispielsweise einer Schiene, die in dem Körper des Geräts bereitgestellt ist, angebracht oder abgenommen werden kann.
  • Wenn das elektrophotographische Gerät für eine Kopiermaschine oder einen Drucker verwendet wird, ist das Belichtungslicht L für das optische Bild das Licht, das von einem Original reflektiert oder transmittiert wurde, oder L ist der Abtast-Lichtstrahl oder das Licht, das durch Betreiben einer LED-Anordnung oder einer Flüssigkristall-Verschlußanordnung gewonnen wurde, wobei beide Signalen entsprechen, die durch Lesen eines Originals mit einem Sensor und Verwandeln der Information in Signale erhalten wurden.
  • Wenn das elektrophotographische Gerät als ein Drucker oder eine Faksimilemaschine verwendet wird, dient das Belichtungslicht L für das optische Bild als Belichtungslicht, das zum Drucken der empfangenen Daten verwendet wird. Fig. 2 veranschaulicht ein Beispiel dafür in der Form eines Blockdiagramms.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, steuert eine Steuerung 11 einen Bildleseteil 10 und einen Drucker 19. Die gesamte Steuereinrichtung 11 wird durch die CPU 17 gesteuert. Bilddaten, die von dem Bildleseteil ausgegeben werden, werden zu der anderen Faksimilestation durch einen Übertragung-Schaltkreis 13 geschickt. Von der anderen Station empfangene Daten werden zu einem Drucker 19 durch einen Empfangs-Schaltkreis 12 geschickt. Gegebene Bilddaten werden in einem Bildspeicher 16 gespeichert. Eine Drucker-Steuereinrichtung 18 steuert den Drucker 19. Bezugszeichen 14 bezeichnet ein Telefon.
  • Ein von einem Schaltkreis 15 (Bildinformation von einem entfernten Terminal bzw. Anschluß, der durch den Schaltkreis verbunden ist) empfangenes Bild wird in dem Empfangs-Schaltkreis 12 demoduliert und dann sukzessive in einem Bildspeicher 16 gespeichert, nachdem die Bildinformation durch die CPU 17 decodiert worden ist. Dann wird, wenn Bilder für mindestens eine Seite in dem Speicher 16 gespeichert worden sind, die Bildaufzeichnung für diese Seite durchgeführt. Die CPU 17 liest die Bildinformation für eine Seite von dem Speicher 16 aus und sendet die codierte Bildinformation für eine Seite an die Drucker-Steuereinrichtung 18. Die Drucker-Steuereinrichtung 18, die die Bildinformation für eine Seite von der CPU 17 empfangen hat, steuert den Drucker 19, so daß die Bildinformation für eine Seite aufgezeichnet wird.
  • Die CPU 17 empfängt die Bildinformation für die nächste Seite im Verlauf der Aufzeichnung durch den Drucker 19.
  • Bilder werden in der vorstehenden Weise empfangen und aufgezeichnet.
  • Beispiel 1
  • Zu 600 ml einer wäßrigen Lösung, die aus 5,5 g (138 mmol) Natriumhydroxid und 66 g (200 mmol) Kaliumhexacyanoferrat besteht, wurden 200 ml einer Ethanol-Lösung, die 4,50 g (33 mmol) 2,4,6- Trimethylphenol und 7,27 g (33 mmol) 2,6-Di-t-butyl-4- methylphenol enthält, tropfenweise in 20 Minuten unter Rühren hinzugefügt. Nachdem das Rühren fünf Stunden lang fortgesetzt wurde, wurden niedergeschlagene Kristalle eingesammelt. Die sich ergebenden Rohkristalle wurden durch Chromatographie mit einer Silicagel-Säule gereinigt, wobei sich 2,1 g einer Verbindung der Beispielverbindung (5) ergaben (Ausbeute: 18 %).
  • Die Ergebnisse der Elementaranalyse dieser Verbindung sind nachstehend gezeigt. berechnet: gefunden:
  • Die Eigenschaften der sich ergebenden Verbindung wurden in der folgenden Weise bewertet.
  • Zuerst wurden 4 g Oxytitaniumphthalcyanin, welches gemäß dem Herstellungsbeispiel, das in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 61-239248 (U.S. Patent Nr. 7 728 592) beschrieben wurde, erhalten wurde, einer Lösung hinzugefügt, die durch Lösen von 7 g Polyvinylbutyral (Grad der Butyralation: 68 mol-%; Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 35000) in 95 ml Cyclohexanon hergestellt wurde, und diese wurden zusammen 20 Stunden unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert. Somit wurde eine Beschichtungslösung hergestellt.
  • Diese Beschichtungslösung wurde verdünnt und danach auf eine Aluminiumfolie durch Walzenbeschichtung mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") aufgetragen, so daß sich eine getrocknete Beschichtungsdicke von 0,1 µm ergab. Somit wurde eine Ladungserzeugungsschicht gebildet.
  • Als nächstes wurden 5 g der wie vorstehend erwähnt erhaltenen Verbindung als ein Ladungstransportmaterial und 6 g Polycarbonat (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 35000) in 100 g Chlorbenzol gelöst, und die sich ergebende Lösung wurde auf die Ladungserzeugungsschicht durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") aufgetragen, nachfolgend unter Bildung einer Ladungstransportschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 14 µm getrocknet. Somit wurde ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element erhalten.
  • Dieses elektrophotographische lichtempfindliche Element wurde mit einem statischen System bei + 6 kV unter Verwendung einer elektrostatischen Kopierpapier- Testmaschine (Modell EPA-8100, hergestellt von Kawaguchi Denki K.K.) mittels Korona-Entladung geladen und dann im Dunkeln eine Sekunde lang gehalten, nachfolgend mit Licht mit dem Leuchtvermögen von 20 Lux belichtet, wobei seine Ladungseigenschaften untersucht wurden.
  • Als Ladungseigenschaften wurden das Oberflächenpotential (V&sub0;), das Potential (V&sub1;) nach Abklingen im Dunklen für eine Sekunde und die Belichtungsinenge (E1/2), die erforderlich ist, um das Potential (V&sub1;) auf 1/2 zu reduzieren, gemessen.
  • Um auch die Potentialstabilität bei wiederholtem Gebrauch zu bewerten, wurde das in der vorstehenden Weise hergestellte elektrophotographische lichtempfindliche Element auf einen Zylinder für eine lichtempfindliche Trommel einer modifizierten Kopiermaschine (NP-6650, hergestellt von Canon Inc.) gesteckt. Nachdem Kopien auf 2000 Blättern unter Verwendung dieser Kopiermaschine aufgenommen worden waren, wurden das Potential im dunklen Bereich (VD) und das Potential im hellen Bereich (VL) gemessen. Die Anfangswerte von VD und VL waren jeweils auf + 650 V und + 150 V eingestellt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiele 2 bis 7
  • Verbindungen der Beispielverbindungen (1), (4), (6), (13) und (15) wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer, daß das 2,4,6- Trimethylphenol und 2,6-Di-t-butyl-4-methylphenol, das in Beispiel 1 verwendet wurde, jeweils durch i) 2,4,6- Trimethylphenol allein, ii) 2,6-Di-t-butyl-4- methylphenol allein, iii) 2,6-Dimethyl-4-methylphenol und 2,6-Di-n-butyl-4-methylphenol, iv) 2,4,6- Trimethylphenol und 2-Benzyl-4,6-dimethylphenol, v) 4,6-Dimethyl-2-phenylphenol allein und vi) 4-Methyl- 2,6-di-n-propylmethylphenol und 4-Methyl-2,6- diphenylphenol ersetzt wurde.
  • Elektrophotographische lichtempfindliche Elemente wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer daß die jeweiligen Verbindungen verwendet wurden, und die Bewerung wurde in ähnlicher Weise gemacht.
  • Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1 Beispielverbindung (lux. sec) Anfangszustand Nach Durchlauf von Blättern Beispiel:
  • Vergleichsbeispiele 1 bis 4
  • Elektrophotographische lichtempfindliche Elemente wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer daß die folgenden Vergleichsverbindungen als Ladungstransportmaterialien verwendet wurden. Die Bewertung wurde auch in ähnlicher Weise durchgeführt. Vergleichsverbindung (1)
  • (beschrieben in The Proceedings of the 58th Spring Annual Meeting of Japan Chemical Society, 31H38) Vergleichsverbindung (2)
  • (beschrieben in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 61-148159) Vergleichsverbindung (3)
  • (beschrieben in der japanischen Patent- Offenlegungsschrift Nr&sub5; 63-175860) Vergleichsverbindung (4)
  • (beschrieben in der japanischen Patent- Offenlegungsschrift Nr. 63-85749)
  • Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 2 Vergleichsverbindung (lux. sec) Anfangszustand Nach Durchlauf von Blättern Vergleichsbeispiel:
  • * Die Vergleichsbeispiele 2 bis 4 zeigten so schlechte Empfindlichkeiten und so hohe Restpotentiale, daß es unmöglich war, Potentiale einzustellen.
  • Beispiel 8
  • Eine Verbindung der Beispielverbindung (3) wurde in der selben Weise wie in Beispiel erhalten, außer daß das 2,4,6-Trimethylphenol und 2,6-Di-t-butyl-4- methylphenol durch 2,4,6-Triethylphenol ersetzt wurden.
  • Die Eigenschaften der sich ergebenden Verbindung wurden in der folgenden Weise bewertet.
  • Auf einem Aluminiumsubstrat wurde eine Lösung, die durch Lösen von 5 g N-methoxymethyliertem Nylon 6-Harz (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 32000) und 5 g von in Alkohol löslichem Copolymernylon (Molekulargewicht im Gewichtsmittel 29000) in 95 g Methanol hergestellt wurde, durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") unter Bildung einer Zwischenschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 1 µm aufgetragen.
  • Als nächstes wurden 1 g des Ladungserzeugungsmaterials mit der folgenden Strukturformel:
  • , 0,6 g Polyvinylbutyral (Grad der Butyralation: 70 %; Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 50000) und 60 g Dioxan 20 Stunden lang unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert. Die sich ergebende Dispersion wurde durch Rakelbeschichtung auf der bereits gebildeten Zwischenschicht aufgetragen, wobei eine Ladungserzeugungsschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 0,1 µm gebildet wurde.
  • Als nächstes wurden 10 g einer Verbindung der Beispielverbindung (3), die zuvor erhalten wurde, und 10 g Polymethylmethacrylat (Molekulargewicht im Gewichtsmittel 50000) in 110 g Chlorbenzol gelöst, und dann wurde die sich ergebende Lösung durch Rakelbeschichtung auf die bereits gebildete Ladungserzeugungsschicht aufgetragen, wobei eine Ladungstransportschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 13 µm gebildet wurde.
  • Ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element, das somit hergestellt war, wurde mit Korona- Entladung bei + 6 kV geladen. Das Oberflächenpotential (V&sub0;) wurde zu dieser Zeit gemessen. Das Oberflächenpotential (V&sub1;), nachdem dieses lichtempfindliche Element eine Sekunde lang im Dunkeln gelassen worden war, wurde auch gemessen. Die Empfindlichkeit wurde auf der Grundlage der Messung der Belichtungsmenge (E1/2: µJ/cm²), die erforderlich ist, um das Potential V&sub1; nach dem Abklingen im Dunklen auf die Hälfte zu reduzieren, bewertet. Hier wurde ein Galliumaluminiumarsenid-Dreikomponentenhalbleiterlaser (Ausgangsleistung: 5 mW; Oszillationswellenlänge: 780 nm) als eine Lichtquelle verwendet.
  • Die erhaltenen Ergebnisse werden nachstehend gezeigt:
  • V&sub0;: + 682 V
  • V&sub1;: + 671 V
  • E1/2: 2,1 µJ/cm²
  • Als nächstes wurde das vorstehende lichtempfindliche Element in eine modifizierte Maschine eines Digitalkopierers vom Übertragungs-Entwicklungstyp NP-9330, hergestellt von Canon Inc., ausgestattet mit dem selben Halbleiterlaser wie dem vorstehenden, eingepaßt, um einen tatsächlichen Bilderzeugungstest durchzuführen.
  • Der Test wurde durchgeführt, wobei das Oberflächenpotential nach der primären Aufladung und das Oberflächenpotential nach der Belichtung jeweils auf + 600 V und + 100 V eingestellt war (Belichtungsmenge: 2,0 µJ/cm²). Sowohl Zeichen als auch Bilder wurden in einem guten Zustand gedruckt.
  • Bilder wurden ferner kontinuierlich auf 3000 Blättern erzeugt. Als ein Ergebnis wurden stabile Drucke von dem Anfangszustand bis zum 3000. Druckblatt erhalten.
  • Beispiel 9
  • Zuerst wurden 7 g Oxytitanphthalocyanin, das gemäß einem Herstellungsbeispiel erhalten wurde, das in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 62-67094 (U.S. Patent-Nr. 4 664 997) beschrieben ist, einer Lösung hinzugefügt, die durch Lösen von 4 g Polyvinylbenzal (Grad der Benzalation: 78 mol-%; Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 100000) in 100 g Cyclohexanon hergestellt wurde und 48 Stunden unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert. Die sich ergebende Dispersion wurde auf eine Aluminiumfolie durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") aufgetragen, nachfolgend bei 90ºC 30 Minuten lang unter Bildung einer Ladungserzeugungsschicht mit einer Dicke von 0,15 µm getrocknet.
  • Als nächstes wurde eine Lösung, die durch Lösen von 5 g einer Verbindung der Beispielverbindung (5), die in der selben Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde, und 5 g eines Bisphenol Z Polycarbonatharzes (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 50000) in 70 g eines vermischten Lösungsmittels aus Chlorbenzol/N,N- Dimethylformamid (1 Gewichtsteil/1 Gewichtsteil) hergestellt wurde, durch Walzenbeschichten mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") auf der bereits gebildeten Ladungserzeugungsschicht aufgetragen, nachfolgend bei 130ºC zwei Stunden lang unter Bildung einer Ladungstransportschicht mit einer Dicke von 18 µm getrocknet.
  • Die Ladungs-Charakteristiken des somit hergestellten elektrophotographischen lichtempfindlichen Elements wurden in derselben Weise wie in Beispiel 8 bewertet, wobei man die folgenden Ergebnisse erhielt:
  • V&sub0;: + 690 V
  • V&sub1;: + 685 V
  • E1/2: 2,0 µJ/cm²
  • Beispiel 10
  • Eine Verbindung der Beispielsverbindung (8) wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer, daß das 2,4,6-Trimethylphenol und 2,6-Di-t-butyl-4- methylphenol durch 2-Ethyl-4,6-dimethylphenol ersetzt wurde.
  • Die Eigenschaften der sich ergebenden Verbindung wurden in der folgenden Weise bewertet.
  • 2 g eines durch die folgende Strukturformel dargestellten Farbstoffs:
  • und 4 g der Verbindung der Beispielverbindung (8) wurden in 40 g einer Toluol (70 Gewichtsteile)/N,N- Dimethylformamid (30 Gewichtsteile) -Lösung aus Polycarbonat (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 30000) vermischt und dann zehn Stunden lang unter Verwendung einer Kugelmühle dispergiert. Die sich ergebende Dispersion wurde verdünnt und danach auf eine Aluminiumfolie durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") aufgetragen, nachfolgend bei 100ºC 1,5 Stunden unter Bildung einer lichtempfindlichen Schicht mit einer Dicke von 14 µm getrocknet.
  • Das elektrophotographische Leistungsvermögen des somit hergestellten elektrophotographischen lichtempfindlichen Elements wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Die erhaltenen Ergebnisse werden nachstehend gezeigt:
  • V&sub0;: + 685 V
  • V&sub1;: + 685 V
  • E1/2: 3,6 lux sec.
  • Anfangspotential:
  • VD: + 650 V
  • VL: + 150 V
  • Potential nach Durchlauf von 10000 Blättern:
  • VD: + 639 V
  • VL: + 161 V
  • Beispiel 11
  • Eine Verbindung der Beispielverbindung (11) wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer, daß das 2,4,6-Trimethylphenol und 2,6-Di-t-butyl-4methylphenol durch 4-Methyl-2,6-t-N-propylphenol und 2,6-Di-t-butyl-4-methylphenol ersetzt waren.
  • Die Eigenschaften der sich ergebenden Verbindung wurden in der folgenden Weise bewertet.
  • Auf einem Aluminiumsubstrat wurde eine Methanollösung aus 5% des alkohollöslichen Copolymernylons (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 80000) unter Bildung einer Zwischenschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 1 µm aufgetragen.
  • Als nächstes wurden als ein Ladungserzeugungsmaterial 5 g eines Trisazo-Pigments mit der folgenden Strukturformel:
  • in 50 ml Tetrahydrofuran unter Verwendung einer Sandmühle dispiergiert.
  • Darauf folgend wurden 5 g der Verbindung der Beispielverbindung (11) und 10 g Polycarbonat (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 35000) in einem gemischten Lösungsmittel aus Chlorbenzol (70 Gewichtsteile) und Dichlormethan (39 Gewichtsteile) gelöst, und die sich ergebende Lösung wurde der zuvor hergestellten Dispersion hinzugefügt, nachfolgend zehn Stunden unter Verwendung einer Sandmühle weiter dispergiert.
  • Die sich ergebende Dispersion wurde durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") auf der bereits gebildeten Zwischenschicht aufgetragen, so daß sich eine getrocknete Beschichtungsdicke von 16 µm ergab.
  • Die Ladungseigenschaften des somit hergestellten elektrophotographischen lichtempfindlichen Elements wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 gemessen, wobei man die folgenden Ergebnisse erhielt:
  • V&sub0;: + 685 V
  • V&sub1;: + 680 V
  • E1/2: 4,0 lux sec
  • Beispiel 12
  • In 70 g Chlorbenzol wurden 5 g einer Verbindung der Beispielverbindung (6) die in derselben Weise wie in Beispiel 4 erhalten wurde, als ein Ladungstransportmaterial und 5 g Polycarbonat (Molekulargewicht im Gewichtsmittel: 35000) gelöst, wobei sich eine Lösung ergab. Diese Lösung wurde auf eine Aluminiumfolie durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") unter Bildung einer Ladungstransportschicht mit einer getrockneten Beschichtungsdicke von 14 µm aufgetragen.
  • Als nächstes wurden 2 g des durch die folgende Strukturformel dargestellten Disazo-Pigments:
  • einer Lösung hinzugefügt, die durch Lösen von 1 g Polyvinylbutyral (Grad der Butyralation: 80 mol-%), 1 g gelöst in 45 ml Cyclohexanon, hergestellt wurde, und diese wurden zusammen 24 Stunden lang unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert. Somit wurde eine Beschichtungsdispersion hergestellt.
  • Diese Beschichtungsdispersion wurde verdünnt und danach auf die vorstehende Ladungstransportschicht durch Walzenauftrag mit von unten wirkendem Spiralschaber ("Mayer bar coating") aufgetragen, so daß sich eine getrocknete Beschichtungsdicke von 0,3 µm ergab. Somit wurde eine Ladungserzeugungsschicht hergestellt. Unter Verwendung dieser Ladungserzeugungsschicht wurde ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element erhalten.
  • Die Ladungseigenschaften von diesem elektrophotographischen lichtempfindlichen Element wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet, außer, daß die Ladung mittels Corona- Entladung bei - 5 kV durchgefüht wurde.
  • Die erhaltenen Ergebnisse sind nachstehend gezeigt.
  • V&sub0;: - 680 V
  • V&sub1;: - 665 V
  • E1/2: 3,5 lux sec

Claims (11)

1. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element, umfassend einen leitenden Träger und eine lichtempfindliche Schicht, die auf dem leitenden Träger bereitgestellt ist; wobei die lichtempfindliche Schicht eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
, worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können.
2. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 1, wobei die lichtempfindliche Schicht eine Ladungserzeugungsschicht und eine Ladungstransportschicht umfaßt.
3. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 2, wobei die Ladungstransportschicht auf die Ladungserzeugungsschicht laminiert ist.
4. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 2, wobei die Ladungserzeugungsschicht auf die Ladungstransportschicht laminiert ist.
5. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 1, wobei die lichtempfindliche Schicht eine Einzelschichtstruktur hat.
6. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 1, wobei eine Zwischenschicht zwischen dem leitenden Träger und der lichtempfindlichen Schicht bereitgestellt ist.
7. Elektrophotographisches lichtempfindliches Element nach Anspruch 1, wobei eine Schutzschicht auf der lichtempfindlichen Schicht bereitgestellt ist.
8. Elektrophotographisches Gerät mit einem elektrophotographischen lichtempfindlichen Element, einer Einrichtung zum Erzeugen eines elektrostatischen latenten Bildes, einer Einrichtung zum Entwickeln des erzeugten elektrostatischen latenten Bildes und einer Einrichtung zum Übertragen des entwickelten Bildes auf ein Übertragungsmaterial; wobei das elektrophotographische lichtempfindliche Element einen leitenden Träger und eine lichtempfindliche Schicht umfaßt, die auf dem leitenden Träger bereitgestellt ist; wobei die lichtempfindliche Schicht eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
, worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können.
9. Vorrichtungseinheit, umfassend ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element, eine Ladeeinrichtung und eine Reinigungseinrichtung; wobei das elektrophotographische lichtempfindliche Element einen leitenden Träger und eine lichtempfindliche Schicht umfaßt, die auf dem leitenden Träger bereitgestellt ist; wobei die lichtempfindliche Schicht eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
, worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können; und die Vorrichtungseinheit das elektrophotographische lichtempfindliche Element, die Ladeeinrichtung und die Reinigungseinheit als eine Einheit hält, wobei die Vorrichtungseinheit abnehmbar in dem Körper eines elektrophotographischen Geräts bereitgestellt ist.
10. Vorrichtungseinheit nach Anspruch 9, wobei die Vorrichtungseinheit eine Entwicklungseinrichtung hat.
11. Faksimilegerät, umfassend ein elektrophotographisches Gerät und eine Empfangseinrichtung zum Empfangen von Bildinformation von einem entfernten Anschluß; wobei das elektrophotographische Gerät ein elektrophotographisches lichtempfindliches Element umfaßt; und wobei das elektrophotographische lichtempfindliche Element einen leitenden Träger und eine lichtempfindliche Schicht umfaßt, die auf dem leitenden Träger bereitgestellt ist; wobei die lichtempfindliche Schicht eine Verbindung mit Elektronen transportierenden Eigenschaften umfaßt, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird: Formel (I)
, worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine Arylgruppe darstellen und R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; und R&sub4; jeweils gleich oder verschieden sein können.
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