DE69129452T2 - Assay unter Verwendung eines absorbierenden Materials - Google Patents

Assay unter Verwendung eines absorbierenden Materials

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DE69129452T2
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    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/50Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing
    • G01N33/53Immunoassay; Biospecific binding assay; Materials therefor
    • G01N33/543Immunoassay; Biospecific binding assay; Materials therefor with an insoluble carrier for immobilising immunochemicals
    • G01N33/54366Apparatus specially adapted for solid-phase testing

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Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Durchführen von Assays, besonders von sogenannten dynamischen Assays oder "Durchfluß"-Assays. Sie bezieht sich ganz besonders auf die Durchführung von Assays, worin ein Bindemittel und Analyt auf einem Absorptionsmaterial in Kontakt gebracht werden.
  • Diedurchführung immunologischer Assays unter Verwendung einer Vorrichtung, die ein Absorptionsmaterial oder eine Absorptionszone enthält, das/die einen Fluß von Flüssigkeit, die einen Analyt enthält, durch eine Membran induziert, die ein Antigen, einen Antikörper oder einen anderen Bindemitteltyp für den Analyt festhält, ist im Fach bekannt.
  • US-A 4 366 241 beschreibt eine Durchfluß-Assay-Vorrichtung und Assays, die eine derartige Vorrichtung einsetzen. Die Assay-Vorrichtung weist eine immunadsorbierende Zone auf, die an ein Element eines immunologischen Paares fixiert ist In unmittelbarer Nachbarschaft zu der immunadsorbierenden Zone befindet sich eine flüssigkeitsabsorbierende Zone, die eine Flüssigkeitsprobe durch die immunadsorbierende Zone zieht. Die Absorptionszone kann die Rate kontrollieren, bei der die Flüssigkeitsprobe durch die immunadsorbierende Zone gezogen wird.
  • US-A 4 632 901 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Durchführen von Immunoassays, worin ein Antikörper, wie zum Beispiel ein monoklonaler Antikörper an eine Membran oder ein Filter gebunden wird. Ein Absorptionsmaterial befindet sich unter der Membran oder dem Filter, das den Fluß einer Flüssigkeitsprobe durch die Membran oder das Filter induziert. Der Analyt in der Flüssigkeitsprobe bindet sich mit dem Antikörper an die Membran oder das Filter. Dann kann markierter Antikörper gegen den Analyt zugesetzt werden. Ein Waschschritt entfernt dann ungebundenen markierten Antikörper. Das Vorliegen von markiertem Antikörper auf der Membran oder dem Filter nach dem Waschschritt läßt auf das Vorliegen eines Analyts in der zu bestimmenden Probe schließen.
  • EP 217403 beschreibt ein Material und eine Vorrichtung zur Verwendung in Festphasenbindungsassays zur Bestimmung des Vorliegens oder der Menge eines Analyts in einer Testprobe. Das Material umfaßt eine poröse Fasermatrix und eine Vielzahl von im wesentlichen kugeliger Feststoffpartikeln mit einem durchschnittlichen Durchmesser von circa 0,1 bis circa 5 um. Die Partikel werden zurückgehalten und auf den Fasern der Matrix immobilisiert. Die Partikel weisen auf ihren Oberflächen vorzugsweise eine Substanz auf, die zur Reaktion mit dem Analyt in der Probe fähig ist, und der durchschnittliche Durchmesser der Partikel ist kleiner als die durchschnittliche Porengröße der Matrix. Die Vorrichtung umfaßt in einer bevorzugten Ausführungsform eine im wesentlichen ebene Schicht des beschriebenen Materials.
  • EP 299 299 beschreibt ein diagnostisches Vorrichtungssystem. In einem Behälter ist ein poröses Substrat aus einem Stück vorgesehen. Das Substrat dient dem Extrahieren eines Antigens in oder auf einer oberen Schicht davon, wobei der Rest des Substrates als ein Reservoir 5 dient. Die Poren in der oberen Oberfläche des Substrates sind zum Einfangen von Antikörpern tragenden Mikrokügelchen mikroskopisch klein. Ein Zielantigen in einer Testprobe lagert sich an die Antikörper an, wenn die Testprobe durch die obere Schicht gegossen wird. Die Poren in allen Schichtenaußer der oberen Schicht des Substrates weisen eine viel größere Porengröße auf, um den Reservoiranteil des Substrates zu umfassen.
  • Erfindungsgemäß ist ein Assay zur Bestimmung eines Analyts vorgesehen, der das Applizieren einer den Analyt enthaltenden Probe auf eine Oberfläche eines mikroporösen keramischen Absorptionsmaterials umfaßt, das ganz von gleichförmiger Mikroporosität ist, um genanntem Material zu ermöglichen, nicht geladene Partikel, die eine Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um aufweisen, zurückzuhalten und das mindestens ein Bindemittel für den Analyt festhält; und Bestimmung des darauf zurückgehaltenen Analyts.
  • Erfindungsgemäß ist auch eine Vorrichtung vorgesehen, die ein mikroporöses keramisches Absorptionsmaterial umfaßt, das ganz von gleichförmiger Porosität ist, um genanntem Material zu ermöglichen, nicht geladene Partikel, die eine Größe von mindestens 0,1 ijm und nicht größer als 10 um aufweisen und welches mindestens ein Bindemittel trägt, zurückzuhalten.
  • In einer Ausführungsform ist ein Assay für einen Analyt vorgesehen, worin eine einen Analyt enthaltende Probe direkt auf ein Absorptionsmaterial appliziert wird, auf dem mindestens ein Bindemittel für den Analyt festgehlten wird.
  • Folglich wird in dem Assay eine Probe, die einen Analyt enthält, auf eine Oberfläche eines Absorptionsmaterials appliziert, das mindestens ein Bindemittel für den Analyt aufweist, der auf mindestens einem Anteil der Oberfläche des Absorptionsmaterials gehalten wird. Bei dem in dem Assay eingesetzten Absorptionsmaterial handelt es sich um eines, das dazu in der Lage ist, Kapillarfluß zu induzieren, wobei auf eine Oberfläche davon applizierte Flüssigkeit in das Absorptionsmaterial gezogen wird. Außerdem ist das Absorptionsmaterial gekennzeichnet durch eine Porosität oder Dichte, wobei das Absorptionsmaterial dazu in der Lage ist, nicht geladene Partikel mit einer Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um auf der Oberfläche davon zurückzuhalten. Die Probe fließt an dem festgehaltenen Bindemittel vorbei in das Absorptionsmaterial, und der Analyt wird durch das Bindemittel gebunden. Der durch das festgehaltene Bindemittel gebundene Analyt wird dann bestimmt. Die Probe fließt an dem Bindemittel vorbei und durch das Absorptionsmaterial aufgrund einer Kapillarbewegung durch das Absorptionsmaterial. Das Absorptionsmaterial kann in einem Gehäuse enthalten sein, das aus Kunststoff gefertigt sein kann. Der Assay-Typ, der in den Rahmen der Erfindung fallen soll, ist denjenigen mit üblichen Fähigkeiten im Fach bekannt. Zu diesen Assays zählen kompetitive Assays, Sandwich-Assays, Enzyme-linked-immunosorbent-Assays (ELISA), Agglutinationsassays, indirekte Assays und andere im Fach bekannte Assays.
  • Die folgenden Aspekte besitzen nur einen Vergleichswert, um die vorliegende Erfindung wie zuvor definiert zu veranschaulichen.
  • In einem anderen Aspekt ist eine Vorrichtung vorgesehen, die ein Absorptionsmaterial umfaßt, das in eine Vielzahl von Testzonen aufgeteilt ist. Jede unter einer Vielzahl von Testzonen weist eine Oberfläche auf, die zum Zurückhalten nicht geladener Partikel fähig ist, die eine Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um aufweisen. Eine derartige Vorrichtung kann beim Durchführen einer Vielzahl von Assays der hierin vorstehend beschriebenen Arten eingesetzt werden. Das Absorptionsmaterial der Vorrichtung ermöglicht, eine Probe auf jede der Testzonen zu appuzieren, indem das Absorptionsmittel den Probenkreuzstrom zwischen den Testzonen minimiert.
  • Das Absorptionsmaterial kann aus Polyolefinen (bevorzugt Polyethylen), Polyestern und Celluloseacetat ausgewählt werden. Das Absorptionsmaterial kann mit einem Cellulose enthaltenden Material behandelt werden. Das Absorptionsmaterial kann ein gepreßtes keramisches Material oder ein poröses keramisches Material sein.
  • In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die den Analyt enthaltende Probe auf eine Oberfläche eines anfeuchtbaren porösen Kunststoffes appliziert, der dazu in der Lage ist, nicht geladene Partikel mit einer Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zurückzuhalten; und Bestimmung des auf genannter Oberfläche zurückgehaltenen Analyts.
  • In einem anderen Aspekt weist die Vorrichtung eine Abdeckung auf, die eine Vielzahl von Öffnungen besitzt, von denen sich jede über einer Oberfläche einer entsprechenden Testzone befindet. Eine bevorzugte Ausführungsform der Abdeckung wird aus einem druckempfindlichen Material, wie zum Beispiel Vinyl hergestellt und weist ausgestanzte Öffnungen auf.
  • In einem anderen Aspekt ist auch ein Gehäuse vorgesehen, das einen oberen Deckelanteil und einen unteren Anteil umfaßt, wobei der obere Deckelanteil eine Öffnung aufweist, wobei das Absorptionsmaterial, das in dem Gehäuse enthalten ist und die Oberfläche von der Öffnung in dem oberen Deckelanteil umgeben ist.
  • In einem anderen Aspekt ist eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einem Absorptionsmaterial wie hierin vorstehend beschrieben besteht. Die Oberfläche des Absorptionsmaterials enthält mindestens einen Vertiefungsanteil, von denen jeweils mindestens ein Vertiefungsanteil bzw. Vertiefungsanteile eine Testzone definieren. Die mindestens eine Vertiefungszone ist dazu in der Lage, eine Probe aufzunehmen. Die Oberfläche des Absorptionsmaterials enthält bevorzugt eine Vielzahl von Vertiefungsabschnitten. Die Oberfläche des Absorptionsmaterials schließt überdies bevorzugt mindestens einen Kanal ein, wobei jeweils mindestens der eine Kanal/die Kanäle zwischen zwei der Vielzahl von Vertiefungen angeordnet sind. Der mindestens eine Kanal/die Kanäle ist/sind angepaßt, um einen Probenüberlauf aufzunehmen, der an eine Vertiefung appliziert wird. Eine derartige Ausführungsform kann in der Form einer Mikrotiterplatte vorliegen.
  • Die Erfindung wird nun ferner unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, ist aber in keiner Weise darauf begrenzt, worin:
  • Figur 1 eine Draufsicht von einer Ausführungsform der Oberfläche eines Absorptionsmaterials einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
  • Figur 2 eine auseinandergezogene Ansicht von einer ersten Ausführungsform eines in einem Gehäuse enthaltenen Absorptionsmaterials ist;
  • Figur 3 eine isometrische Ansicht von einem alternativen Aspekt ist, die eine Vielzahl von Testzonen darstellt;
  • Figur 4 eine Draufsicht von einer anderen Ausführungsform der Oberfläche eines Absorptionsmaterial einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist;
  • Figur 5 eine isometrische Ansicht von noch einem anderen Aspekt ist, die eine Absorptionstestplatte darstellt, die eine Vielzahl von Testzonen aufweist;
  • Figur 6 eine Querschnittsansicht von dem in Figur 5 gezeigten Aspekt ist; und
  • Figur- 7 eine Draufsicht von einer Vielzahl von in einer Schale enthaltenen Absorptionstestplatten ist.
  • -Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Zeichnungen kann ein fester Träger gemäß der vorliegenden Erfindung in der Form eines Zylinders 10 mit einer oberen Oberfläche 12 aufweisen. Der zylindrische Träger 10 kann in einem Gehäuse enthalten sein, das einen unteren Anteil 18 und einen oberen Deckelanteil 20 umfaßt. Der Deckel 20 des Gehäuses besitzt eine Öffnung 22, welche die Oberfläche 12 von Zylinder 10 umgibt.
  • Die in Figur 1 gezeigte Ausführungsform veranschaulicht eine erfindungsgemäße Ausführungsform, die als ein Plus-"+ "oder Minus-"-"-Trap-Assay bekannt ist. Auf Oberfläche 12 von Zylinder 10 befindet sich in einer Ausführungsform Analytzone 14 und Bindemittelzone 16. Der Analyt und das Bindemittel können durch passive oder kovalente Anhaf tung direkt an die Oberfläche 12 angelagert werden, oder sie können an Latex-Partikel angelagert werden, die sich auf Oberfläche 12 befinden. Es kann gesehen werden, daß sich in dieser Ausführungsform Analytzone 14 und Bindemittelzone 16 miteinander schneiden oder überlappen, wobei sie folglich die Form eines Pluszeichens "+" bilden. Wenn die Durchführung eines Assays gemäß dieser Ausführungsform erwünscht ist, bringt man den Analyt in Zone 14 oder auf Oberfläche 12 und gibt ein Bindemittel für den Analyt in Zone 16. Wenn man Oberfläche 12 mit einer Probe kontaktiert, von der vermutet wird, daß sie einen Analyt enthält, wird sich der Analyt, sofern er vorliegt, an das Bindemittel in Zone 16 binden. Nachdem die Probe zugegeben wurde, wird die Oberfläche 12 miteinem-Tracer mit einer nachweisbaren Markierung kontaktiert, der durch den Analyt gebunden wird. Wenn ein Analyt in der Probe vorliegt, bindet sich der Tracer mit der nachweisbaren Markierung sowohl an Zonen 14 als auch 16. Nachdem die Oberfläche 12 anschließend gewaschen wurde, erscheint ein Pluszeichen "+" auf der Oberfläche 12 von Träger 10, wobei folglich das Vorliegen eines Analyts angezeigt wird. Wenn kein Analyt in der Testprobe vorliegt, bindet sich der Tracer mit der nachweisbaren Markierung nur an den Analyt in Zone 14. Das Testergebnis wird folglich als ein Minuszeichen "-" abgelesen, was folglich die Abwesenheit von Antikörper an dem Trap-Antigen in der Probe anzeigt.
  • Als Alternative, wie in Figur 4 gezeigt, kann sich auf Oberfläche 12 ein Bindemittelfleck 42 befinden, der ein Bindemittel für den Analyt enthält und einen Kontrollfleck 44, der ein nicht reaktives Antigen oder einen nicht reaktiven Antikörper (wie zum Beispiel ein y-Globulin) enthält. Das durch Kontrollfleck 44 enthaltene nicht reaktive Antigen oder der nicht reaktive Antikörper dient dem Nachweis von Kontaminanten durch Einfangen nicht spezifischer Materialien. Wenn nicht spezifische Bindungskontaminanten vorliegen, werden sich diese Kontaminanten an den durch Kontrollfleck 44 enthaltenen nicht reaktiven oder nicht spezifischen Antikörper binden und entwickeln Kontrollfleck 44. Wenn Probe auf die Oberfläche 12 appliziert wird, bindet sich der Analyt, falls er vorliegt, an das Bindemittel in Bindemittelfleck 42 und entwickelt Bindemittelfleck 42. Wenn kein Analyt vorliegt, wird der Bindemittelfleck 42 nicht entwickelt.
  • Das Bindemittel kann direkt an Oberfläche 12 angelagertwerden oder kann an Latex-Partikel angelagert werden, die sich auf Oberfläche 12 befinden. Wenn Latex-Partikel eingesetzt werden, schließt Bindemittelfleck 42 Latex-Partikel ein, an die Bindemittel angelagert sind, und Kontrollfleck 44 schließt Latex-Partikel ein, an die nichtreaktives (das heißt nicht spezifisches) Antigen oder nichtreaktiver (das heißt nicht spezifischer) Antikörper angelagert ist. Wenn eine den Analyt enthaltende Probe an Oberfläche 12 appliziert wird, bindet sich der Analyt an die in Bindemittelfleck 42 enthaltenen Latex-Partikel, und es sollte keine Bindung an die in Kontrollfleck 44 enthaltenen Partikel auftreten. Wenn in einer Probe kein Analyt vorliegt, sollte weder Bindemittelfleck 42 noch Kontrollfleck 44 entwickelt werden. Wenn Kontrollfleck 44 entwickelt wird, ungeachtet, ob Bindemittelfleck 42 entwickelt wird, läßt die Entwicklung von Kontrollfleck 44 auf das Vorliegen von Kontaminanten in der Probe und/oder in den Testmaterialien schließen. Wenn Kontrollfleck 44 nach Applikation einer Testprobe entwickelt wird, sollten die Testergebnisse in diesem Fall nicht berücksichtigt werden, und das Vorliegen von Analyt sollte erneut mit einem anderen Träger bestimmt werden.
  • In einem alternativen, in Figur 3 gezeigten Aspekt wird ein aus einem Absorptionsmaterial, wie hierin vorstehend beschrieben, hergestellter Träger 30 in eine Vielzahl von Testzonen 32 aufgeteilt. Jede der Testzonen 32 weist eine Oberfläche 34 auf, auf die Bindemittel für den Analyt und falls erwünscht, wie hierin vorstehend beschrieben, auch Analyt dergestalt gegeben werden kann, um einen Bindemittelfleck oder eine "Trap"-Zone (das heißt Haftzone) zu bilden. Bindemittel- und Kontrollflecke, wie hierin vorstehend beschrieben, können auch auf Oberfläche 34 gegeben werden. Das Bindemittel und falls erwünscht Analyt können durch passive oder kovalente Anhaf tung direkt an die Oberfläche 34 angelagert oder können an Latex-Partikel, die sich auf der Oberfläche 34 befinden, angelagert werden. Die Porosität des Absorptionsmittels, aus der die Testzonen 32 bestehen, reicht aus, um einen Proben-Kreuzstrom von einer Testzonein eine andere zu minimieren. Als ein weiteres Abschreckmittel für einen Kreuzstrom zwischen Testzonen 32, werden die Testzonen 32 durch eine Vielzahl von in das Absorptionsmaterial geschnittenen Kanälen 40 voneinander getrennt. Folglich ermöglicht diese Ausführungsform die Durchführung einer Vielzahl von Assays unter Verwendung einer Vorrichtung, die eine Vielzahl von Testzonen enthält, worin eine Probe an eine Vielzahl von Testzonen appliziert werden kann, wobei auf eine Testzone applizierte Probe in keine sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindende Testzone kreuzströmen oder sie kontaminieren wird.
  • Oben auf Träger 30 kann sich eine Abdeckung 36 befinden, die eine Vielzahl von Öffnungen 38 aufweist. Jede der genannten Öffnungen 38 befindet sich über einer Oberfläche 34 einer entsprechenden Testzone 32. In einer bevorzugten Ausführungsform wird Abdeckung 36 aus einem druckempfindlichen Vinyl mit ausgestanzten öffnungen gefertigt.
  • In einem noch anderen in Figuren 5 und 6 gezeigten Aspekt wird ein Träger 50 in der Form einer Mikrotiterplatte gezeigt, die ein absorbierendes Substrat 52, wie hierin vorstehend beschrieben, in die Oberfläche 53 einschließt, aus der eine Vielzahl von Vertiefungen 54 geschnitten sind, wobei jede der genannten Vertiefungen 54 eine Testzone definiert. Jede der Vertiefungen 54 ist durch eine kreisförmige Wand 55 begrenzt. Es muß jedoch zur Kenntnis genommen werden, daß die Form von Vertiefungen 54 nicht auf eine Kreisform beschränkt werden darf. Eine Vielzahl der Träger 50 kann in einer Schale 60 enthalten sein.
  • Jede der Vertiefungen 54 schließt eine Oberfläche 56 ein, an die eine Probe appliziert werden kann. Auf Oberfläche 56 bef indet sich ein Bindemittel für den Analyt und falls erwünscht auch ein Analyt. Das Bindemittel und der Analyt können in der Form einer Analytzone 14' und Bindemittelzone 16' vorliegen. Oberfläche 56 kann als eine Alternative einen Bindemittelfleck und einen Kontrollfleck wie hierin vorstehend beschrieben aufweisen. Das Bindemittel und falls erwünscht Analyt, können durch passive oder kovalente Anhaftung an die Oberfläche 56 angelagert werden oder können an Latex-Partikel die sich auf Oberfläche 56 befinden, angelagert werden. Zwischen Vertiefungen 54 befinden sich Kanäle 58, wobei jeder der genannten Kanäle 58 durch Wände 57, 59, 61 und 63 begrenzt ist. Jeder der genannten Kanäle 58 ist angepaßt, um Überlauf von einer an eine benachbarte Vertiefung 54 applizierten Probe aufzunehmen. Folglich dienen Kanäle 58 der Bereitstellung eines Raumes sowohl zwischen benachbarten Vertiefungen 54 als auch der Verhinderung von Proben-Kreuzstrom von Proben zwischen benachbarten Vertiefungen 54.
  • In einem kompetitiven Assay konkurrieren ein Analyt und ein Tracer mit einem für den Analyt und Tracer spezifischen Bindemittel. Der Tracer ist der Analyt oder ein angemessenes Analogon davon, der an eine nachweisbare Markierung oder einen Marker gekoppelt wird. Der Tracer und Analyt konkurrieren um eine begrenzte Anzahl von Bindungsorten auf dem Bindemittel, und die Tracer-Menge, die an das Bindemittel gebunden wird, ist umgekehrt proportional zu der Analyt-Menge in der Probe. Sowohl die Tracer-Mengeals auch die Analyt-Menge können durch Messen der vorliegenden Markierungsmenge bestimmt werden. Die Markierung oder der Marker, bei denen es sich um einen Teil des Tracers handelt, kann ein nachweisbarer Marker sein, wie zum Beispiel ein radioaktives Isotop von zum Beispiel Jod, Cobalt oder Tritium, ein Enzym, ein Fluoreszenzfarbstoff, ein absorbierender Farbstoff, eine Chemilumineszenzsubstanz, ein Spinlabel, Biotin, ein gefärbter Partikel oder jede andere Markierungssubstanz, die denjenigen mit üblichen Fähigkeiten im Fach bekannt sind. Eine bevorzugte Markierung umfaßt gefärbte Partikel, wie zum Beispiel kolbides Gold.
  • Wenn ein Sandwich-Assay eingesetzt wird, wird das Bindemittel, das für einen Analyt spezifisch ist, mit einer Probe, die einen Analyt enthält oder von der vermutet wird, daß sie einen Analyt enthält, in Kontakt gebracht. Der in der Probe vorliegende Analyt verbindet sich mit dem Bindemittel. Nachdem die Probe an dem Bindemittel vorbei in das Absorptionsmaterial geflossen ist, wird der Analyt-Bindemittel-Komplex anschließend mit einem Tracer in Kontakt gebracht. Der Tracer ist ein Ligand, der für den zu bestimmenden Analyt spezifisch ist. So kann es sich bei dem Tracer zum Beispiel um einen Antikörper handeln, der als Antwort auf den zu bestimmenden Analyt hervorgerufen wird.
  • Der Ligand ist bevorzugt mit einem nachweisbaren Marker wie hierin vorstehend beschrieben markiert, und die in der Probe vorliegende Analytmenge wird durch die auf der Oberfläche des Absorptionsmittels vorliegende Markierungsmenge bestimmt.
  • In einem indirekten Sandwich-Assay wird an das festgehaltene Bindemittel gebundener Analyt mit einem Bindemittel für den Analyt in Kontakt gebracht, der an den Analyt gebunden wird, der an das festgehaltene Bindemittel gebunden wird. Der in dem Assay verwendete Tracer ist ein markierter Ligand, der durch das Bindemittel gebunden ist, das an den Analyt gebunden ist, der an das festgehaltene Bindemittel gebunden ist.
  • Im ELISA-Assay wird der Tracer oder Ligand mit einem Enzym markiert, und die in der zu bestimmenden Probe vorliegende Analytmenge wird anhand der Menge an vorliegender gebundener Enzymmarkierung bestimmt. Ein ELISA-Assay kann als ein Sandwich-Assay oder als ein kompetitiver Assay durchgeführt werden.
  • In einem Agglutinations-Assay wird ein Bindemittel, das Partikel umfaßt, die mit einem für einen Analytspezifischen Antigen oder Antikörper sensibilisiert wurden, mit einer Probe in Kontakt gebracht, von der vermutet wird, daß sie den Analyt enthält. Die Anwesenheit des Analyts wird durch Agglutination der Feststoffpartikel nachgewiesen.
  • Das Bindemittel, das in dem erfindungsgemäßen Assay verwendet wird, ist von dem zu bestimmenden Analyt abhängig. Wenn der Analyt zum Beispiel ein Antigen oder Hapten ist, kann das Bindemittel ein Antikörper oder eine natürlich vorkommende Substanz sein, die für den Analyt spezifisch ist. Wenn der Analyt ein Antikörper ist, kann das Bindemittel ein Antikörper, ein Antigen oder eine natürlich vorkommende Substanz sein, die für den Analyt spezifisch ist.
  • Der Assay kann für die Bestimmung einer breiten Vielfalt von Analyten eingesetzt werden. Beispiele von Analyten, die erfindungsgemäß bestimmt werden können, schließen Arzneimittel, Hormone, Makromoleküle, Antikörper, Mikroorganismen, Toxine, Polypeptide, Proteine, Polysaccharide und Nukleinsäuren ein. Es wird erachtet, daß sich die Auswahl von einem geeignetem Analyt im Rahmen der im Fach arbeitenden Fachleute befindet.
  • Bei dem für den Assay verwendeten erfindungsgemäßen Absorptionsmaterial kann es sich um jedes Absorptionsmaterial mit einer Porosität dergestalt handeln, daß es dazu in der Lage ist, nicht geladene Partikel von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zurückzuhalten. Das Absorptionsmaterial ist anfeuchtbar (hydrophil) und sieht Kapillarbewegung von Flüssigkeiten durch das Absorptionsmittel vor. Obwohl das Absorptionsmaterial dazu in der Lage ist, nicht geladene Partikel von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zurückzuhalten, können Assays unter Verwendung des Absorptionsmaterials der vorliegenden Erfindung ohne die Verwendung nicht geladener Partikel durchgeführt werden.
  • Das verwendete Absorptionsmaterial muß eine ordnungsgemäße Regulierung des Flusses der Probe durch das Absorptionsmittel vorsehen. Die Regulierung des Flusses ist wichtig, um die Interaktion der Probe mit dem Bindemittel auf der Oberfläche des Absorptionsmittels zu regeln. Ein schneller Fluß bewirkt einen Verlust der Empfindlichkeit, weil der Analyt und das Bindemittel nicht genügend Zeit zum Reagieren haben. Wenn der Fluß an der Oberfläche und dem Bindemittel vorbei zu langsam ist, können verstärkte, nicht spezifische Reaktionen auftreten, weil nicht spezifische Komponenten in der Probe nicht angemessen von dem Bindemittel separiert werden können. Folglich führt ein ordnungsgemäß regulierter Fluß zu einer erhöhten Assay- Empfindlichkeit. Das Absorptionsmittel verhindert bevorzugt auch einen "Rückfluß" der Probe zur Oberfläche des Absorptionsmittels. Wenn das Absorptionsmittel außerdem in eine Vielzahl von Testzonen zum Durchführen einer Multiplizität von Assays unterteilt wird, sollte das Absorptionsmittel einen Kreuzstrom der Proben zwischen Testzonen verhindern oder minimieren, wodurch Kontamination der Probe in einer Testzone mit einer Probe/mit Proben aus einer anderen Testzone/aus anderen Testzonen verhindert wird. Wenn ein Absorptionsmittel in eine Vielzahl von Testzonen unterteilt wird, kann ein Fluß von Materialien, der zu langsam ist, außer verstärkte nicht spezifische Reaktionen zu verursachen, auch einen Kreuzstrom von Proben zwischen Testzonen bewirken. Ein erfindungsgemäßes Absorptionsmittel und am bevorzugtesten ein Absorptionsmittel mit einer Porosität innerhalb der oberen Grenzen des hierin vorstehend beschriebenen Bereichs, ermöglicht der Probe, nach unten und schnell durch das Absorptionsmittel dergestalt zu fließen, um Kreuzstrom zu verhindern, während die Geschwindigkeit eines derartigen Flusses nicht zu übermäßig ist, damit die Assays die geforderte Empfindlichkeit aufweisen werden. Das Absorptionsmittel kann in einem Gehäuse oder einer Ummantelung aus Kunststoff oder aus einer Faserplatte untergebracht sein.
  • In einem Aspekt ist das Absorptionsmittel ein nicht faseriges Material und besonders ein Absorptionsmittelporöser Kunststoff, der "anfeuchtbar" und dazu in der Lage ist, selbst Kapillarfluß in den Kunststoff vorzusehen. Zu Beispielen von nicht faserigen Absorptionsmaterialien aus Kunststoff, die verwendet werden können, zählen folgende: Polyolefin, Polyester, poröses Polyvinylchlorid und Polystyrol. Das poröse Absorptionsmittel aus Kunststoff weist eine Porosität oder Dichte wie hierin vorstehend beschrieben auf. Der poröse Kunststoff ist in einer bevorzugten Ausführungsform mit einem geeigneten Material imprägniert, wie zum Beispiel einem Cellulosematerial, das die geforderte Porosität durch Füllen des Kunststoffs in die Poren dergestalt vorsieht, um ein poröses Material mit den geforderten Porengrößen wie vorstehend beschrieben vorzusehen. Das Cellulosematerial wirkt sich nicht nachteilig auf die Absorptionsfähigkeit und Anfeuchtbarkeit des Kunststoffes aus. Ein bevorzugtes Cellulosematerial ist Celluloseacetat. Ein bevorzugtes Absorptionsmaterial ist ein poröses Polyethylen-Absorptionsmittel, das eine Oberfläche aufweist, die Poren enthält, die durch Verwendung eines Cellulosematerials verengt waren. Ein derartiger Träger wird von der Porex Technologies Corp. in Georgia als das MEMPOR Porous Plastics Matrix Support System (MEMPOR Poröse Kunststoffmatrix- Trägersystem) verkauft. ("MEMPOR" ist ein Warenzeichen).
  • Der poröse Kunststoff kann ein hydrophober poröser Kunststoff sein, der durch die Zugabe eines Netzmittels, wie zum Beispiel eines grenzflächenaktiven Mittels hydrophil oder anf euchtbar gemacht wird.
  • Das grenzflächenaktive Mittel kann auf das gesamte oder einen Anteil des porösen Kunststoffmaterials (wie zum Beispiel nachdem der poröse Kunststoffträger mit einem Cellulosematerial imprägniert wurde) appliziert werden. Der Kunststoff, der hydrophob ist, wird mit einem grenzflächenaktiven Material dergestalt in Kontakt gebracht, um einen Anteil der Oberfläche des porösen Kunststoffs hydrophil oder anf euchtbar zu machen. Das in dem Assay verwendete Bindemittel wird auf den "anfeuchtbaren" Anteil des porösen Materials appliziert. Wenn eine ungenügende Menge an grenzflächenaktivem Material appliziert wird, werden die Flußraten der Proben und markierter Antikörper in das Absorptionsmittel verlangsamt, um sich folglich auf die Empfindlichkeit des Assays aus zuwirken.
  • Das grenzflächenaktive Mittel kann auf die gesamte Oberfläche des Trägers oder auf einen Anteil der Oberfläche appliziert werden, wobei es folglich entweder die gesamte Oberfläche oder einen Anteil der Oberfläche hydrophil macht.
  • Wenn man das grenzflächenaktive Mittel sorgfältig über die Zone appliziert, wo sich das Bindemittel befinden soll, werden Probe und Tracer dazu gezwungen, in die Zonen höchster Hydrophilität oder Anfeuchtbarkeit zu fließen, wo sich das Bindemittel befindet. Der Immunkonzentrationsmechanismuswird dadurch verbessert, und der Fluß der Probe über die gesamte Absorptionsoberfläche hinweg wird minimiert.
  • In einem alternativen Aspekt kann das Absorptionsmittel in der Form einer gepreßten Faserscheibe vorliegen. Die gepreßte Faser ist auch hydrophil oder anf euchtbar und dazu in der Lage, Kapillarfluß in die Faserscheibe vorzusehen. Die Faserscheibe weist auch eine Porosität oder Dichte auf, die der Scheibe ermöglicht, nicht geladene Partikel mit einer Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zurückzuhalten. Die Fasern werden dergestalt gepreßt, daß sie die geforderte Porosität oder Dichte wie vorstehend beschrieben vorsieht. Die Oberfläche des Absorptionsmaterials, welches das Bindemittel festhält, ist bevorzugt eine glatte Oberfläche, indem es die Fähigkeit verbessert, den Tracer auf einer derartigen Oberfläche abzulesen.
  • Die Oberfläche des Absorptionsmaterials kann beschichtet sein oder mit einem Material behandelt werden, um eine nicht spezifische Adsorption, wie zum Beispiel BSA (bovines Serumalbumin) oder jede beliebige andere im Fach bekannte Blockierungssubstanz vorzusehen.
  • Eine gepreßte Faserscheibe kann durch das Aufschlämmen von Fasern und Mischen der Fasern mit einem angemessenen Blockierungsprotein oder -proteinen, Puffern und grenzflächenaktiven Mitteln hergestellt werden. Eine bevorzugte Aufschlämmung besteht aus Polyester und Celluloseacetat. Die Aufschlämmung wird in eine Papierpresse gegossen. Überschüssiges wäßriges Material wird während des Preßschrittes entfernt. Die Presse wird betrieben, um die Scheibe zu pressen, um eine Dichte oder Porosität der Scheibe vorzusehen, die ausreicht, nicht geladene Partikel von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zu halten. Die Presse enthält ein feines Maschensieb, welches die Oberfläche der Scheibe glatt macht. Die Glätte der Scheibe stellt die Ablesbarkeit des Assays bereit. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Scheibe Fasern auf, die Latex-Partikel, Mikrokügelchen oder andere nicht geladene Partikel auf der Oberfläche der Scheibe einfängt. Die Fasern sollten auch den Fluß der Probe, des Tracers und/oder der Reagentien hinunter durch die Trap- oder die Bindemittelzone richten, anstelle ihn radial aus der Trap-Zone (das heißt Haftzone) zu richten. Dies ermöglicht dem Assay, maximale Empfindlichkeit zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß ist das Absorptionsmittel aus einem porösen keramischen Material hergestellt. Das keramische Absorptionsmittel kann als eine nichtfaserige, anorganische, poröse Matrix definiert werden. Das keramische Absorptionsmittel weist eine gleichmäßige oder identische Porosität oder Dichte durch die gesamte Matrix hindurch auf, die dem keramischen Absorptionsmittel ermöglichen wird, die nicht geladenen Partikel mit einer Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um zurückzuhalten. Das keramische Absorptionsmittel kann eine Porengröße aufweisen, die sich bevorzugt in dem Bereich von circa 0,5 um bis circa 10 um bewegt. Das keramische Absorptionsmittel weist bevorzugt eine gleichmäßige Porositätauf, die sich in dem Bereich von circa 10% bis circa 80%, am bevorzugtesten circa 40% bewegt.
  • Das poröse keramische Absorptionsmittel ist vollkommen mikroporös, und es liegen keine Makroporen vor. Das poröse keramische Absorptionsmittel ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine einheitliche Struktur, die als ein unitäres Stück formgepreßt ist. Das Absorptionsmittel kann aus einem aluminiumoxidhaltigen Material, wie zum Beispiel Aluminiumoxid hergestellt werden.
  • Das poröse keramische Absorptionsmittel kann aus einem Rohmaterial enthaltenden Aluminiumoxid mit einem Reinheitsbereich von circa 50% bis circa 99,9% hergestellt werden. Das Aluminiumoxid wird in eine gleichförmige Partikelgröße zermahlen und wird dann sprühgetrocknet Im Anschluß an das Sprühtrocknen wird das gleichförmige Aluminiumoxid mit Bindemitteln, Freisetzungsmitteln und/oder Mikropartikeln vermischt, um ein gleichförmiges Pulver herzustellen. Zu geeigneten Mikropartikeln zählen die, die beim Brennen des Keramikmaterials platzen, wodurch sie Poren in dem Keramikrnaterial zurücklassen. Zu Beispielen dieser Mikropartikel zählen Latex-Mikropartikel. Das Pulver kann dann auf eine Anzahl verschiedener Weisen zur Herstellung von Rohware verarbeitet werden. Zu Beispielen dieser Verarbeitung zählen Extrusion in Stäbe, Walzenpressen in dünne Folien oder Pillenpressen zum Formen einer beliebigen Ausführung oder Spritzgießen zum Bilden einer beliebigen Ausführung. Das Pulver wird bevorzugt in Pillen gepreßt. Dieform des Absorptionsmittels kann abhängig von der Auslegung der zum Pillenpreßvorgang verwendeten Formpresse variieren. Die Zusammensetzung des Aluminiumoxids, des Bindemittels, der verwendeten Materialmenge und dem Preßdruck wirken sich auf die Porosität des Endproduktes aus. Je höher der Preßdruck und/oder die Brenntemperatur desto weniger porös wird das Absorptionsmittel sein. Die Rohware wird bei einer Temperatur gebrannt, die zum Härten der Rohware wirksam ist. Bevorzugte Brenntemperaturen liegen in einem Bereich von circa 1.000ºC bis circa 1.500ºC. Während des Brennverfahrens verdampfen die Bindemittel, die Freisetzungsmittel und die Mikropartikel aus der Aluminiumoxidmatrix, wobei Poren in dem gehärteten Keramikmaterial bewirkt werden. Die Brenntemperatur wirkt sich auf die Schrumpfung des Absorptionsmittels und die Porosität des endgültigen keramischen Absorptionsproduktes aus. Das keramische Absorptionsmittel kann nach dem Brennen unter Verwendung der Flußratenanalyse, Wassersättigungstests und Quecksilbereindringungs- Porositätstests auf Porosität bewertet werden. Es muß zur Kenntnis genommen werden, daß die Kontaktzeit einer Probe mit der Oberfläche des keramischen Absorptionsmittels von der Probengröße des Absorptionsmittels abhängig ist. Eine größere Porengröße des Absorptionsmittels sieht einen schnelleren Fluß der Probe durch das Absorptionsmittel und weniger Kontaktzeit der Probe mit der Oberfläche des Absorptionsmittels vor, wohingegen eine kleinere Porengröße einen langsameren Fluß der Probe durch das Absorptionsmittel und eine längere Kontaktzeit der Probe mit der Oberfläche des Absortpionsmittels vorsieht. Um eine optimale Kontaktzeit der Probe mit der Oberfläche des Absorptionsmittelsvorzusehen, weist das keramische Absorptionsmittel, wie hierin vorstehend angegeben, bevorzugt eine Porengröße von circa 0,5 um bis circa 10 um auf. Die Flußrate kann auch durch Variieren des Preßdruckes und/oder der Brenntemperatur angepaßt werden, um vielen verschiedenen Assay-Bedingungen und Kontaktzeiten Rechnung zu tragen.
  • Gemäß einem noch anderen Aspekt kann das Absorptionsmaterial ferner eine Vielzahl von Fasern einschließen, die durch das gesamte Absorptionsmaterial hindurch ausgebreitet sind. Die Fasern verlaufen parallel zueinander und in der Flußrichtung einer Probe, wenn eine Probe auf die Oberfläche des Absorptionsmittels appliziert wird. Die Fasern befinden sich bevorzugt in unmittelbarer Nachbarschaft der Poren des Absorptionsmittels. Die Fasern helfen folglich dabei, den Probenfluß durch die Trap- oder Bindemittelzone zu richten, anstelle den Fluß radial aus der Trap-Zone zu richten. Eine derartige Ausführungsform ist besonders nützlich, wenn das Absorptionsmittel in eine Vielzahl von Testzonen aufgeteilt wird, weil die Fasern dabei helfen, den Kreuzstrorn der Proben zu verhindern.
  • Wenn ein poröses Kunststoffabsorptionsmittel oder keramisches Absorptionsmittel eingesetzt wird, handelt es sich bei den Fasern bevorzugt um Silicafasern, die mit einem Keramikmaterial beschichtet sind. Wenn eine gepreßte Faserscheibe, wie hierin vorstehend beschrieben, eingesetzt wird, kann die Scheibe Cellulosefasern enthalten, die parallel zueinander und in der Flußrichtung der Probe verlaufen.
  • Erfindungsgemäßkann ein Assay durch Aufgeben eines Bindemittels für einen Analyt (Antigen, Hapten oder Antikörper) auf mindestens einen Anteil der Oberfläche des Absorptionsmittels durchgeführt werden. Das Bindemittel kann auf die Oberfläche des Absorptionsmittels in der Form eines Fleckes aufgegeben oder dispensiert, gesprüht oder auf die Membranoberf läche aufgedruckt werden, um symbolische Formen zu bewirken. Das Bindemittel kann direkt auf die Oberfläche des Trägers (entweder durch passive oder kovalente Verfahren der Anhaftung) aufgegeben werden oder kann auf Feststoffpartikeln, wie zum Beispiel Latex- Partikeln festgehalten werden, die auf die Oberfläche des Absorptionsmittels gebracht werden. Die Oberfläche des Absorptionsmittels wird dann mit einer Probe in Kontakt gebracht, von der vermutet wird, daß sie einen Analyt enthält. Das Bindemittel, welches auf der Oberfläche des Absorptionsmaterials festgehalten wird, ist für den Analyt spezifisch. Jeder vorliegende Analyt wird sich mit dem Bindemittel auf der Oberfläche des Absorptionsmaterials binden und einen Analyt-Bindemittel-Komplex bilden. Die Oberfläche des Absorptionsmittels wird auch gleichzeitig oder im Anschluß an den Kontakt mit der Probe mit einem Tracer kontaktiert. Der Tracer ist eine markierte Form eines Liganden, und der eingesetzte Ligand ist von dem Assay-Format abhängig. In einem kompetitiven Assay handelt es sich bei dem Ligand des Tracers um einen, der durch das Bindemittel für den Analyt gebunden wird. In einem sandwich-Assay wird der Ligand des Tracers durch den Analyt gebunden (direkter Assay) oder durch ein Bindemittel für den Analyt gebunden (indirekter Assay). Wenn ein Sandwich- Assay eingesetzt wird, ist der Tracer bevorzugt eine markierteform eines Liganden, der für den Analyt spezifisch ist. In dem Assay werden der Analyt und Tracer an das festgehaltene Bindemittel gebunden (der Tracer wird in einem kompetitiven Assay direkt an festgehaltenes Bindemittel gebunden und durch den Analyt in einem Sandwich-Assay an das festgehaltene Bindemittel gebunden) und bleiben folglich auf der Oberfläche des Trägers. Die Bindung tritt während des Fließens der Probe und des Tracers an dem festgehaltenen Bindemittel vorbei ein, und alle ungebundenen Anteile fließen mittels Kapillarbewegung durch das Absorptionsmittel in das Absorptionsmittel. Die typischen Flußraten können sich zum Beispiel im Bereich von circa 12 sec/ml bis circa 40 sec/ml bewegen, obwohl die vorliegende Erfindung dadurch nicht eingeschränkt werden darf.
  • Nach einem Schritt oder mehreren der Schritte kann vor einem nachfolgenden Schritt das Waschen der Oberfläche, welche das Bindemittel festhält, erwünscht sein. So kann zum Beispiel im Fall eines Sandwich-Assays die Oberfläche nach der Probenzugabe und vor der Tracer-Zugabe und/oder im Anschluß an die Tracer-Zugabe und vor der Entwicklung davon gewaschen werden. Das Waschmittel kann wäßrige Standardpuffer, wie zum Beispiel Phosphat- und Tris-Puffer enthalten. Das Waschmittel kann auch Detergentien und chaotrope Mittel zum Minimieren einer nicht spezifischen Bindung enthalten.
  • Das Bestimmungsverfahren für den Analyt in der bestimmten Probe hängt von dem in Verbindung mit dem Ligand oder Tracer verwendeten Markertyp ab. Wenn ein Farbstoff als einemarkierung oder ein Marker verwendet wird, erscheint sie auf der Oberfläche des Absorptionsmittels und bleibt nach allen Waschschritten auf der Oberfläche des Absorptionsmittels zurück. Bei einer Enzymmarkierung wird ein geeignetes Substrat verwendet, um einen Farbstoff vorzusehen. Das Vorliegen eines Radio-, Fluoreszenz-, Chemilumineszenz-, Enzym- und Chromogenmarkers, Spinlabel sowie Biotin-, Goldpartikel- oder anderer Markertypen, die auf der Oberfläche des Absorptionsmaterials zurückbleiben, können durch jedes im Fach bekannte Mittel bestimmt werden.
  • Der Assay kann ein qualitativer oder ein quantitativer Assay sein, und die Bezeichnung "Bestimmung" wie hierin verwendet, bedeutet qualitative und/oder quantitative Bestimmung des Analyts.
  • Repräsentative Beispiele von Assays auf spezifische Analyte schließen Assays auf heterophile Mononukleose-Antikörper und auf Streptococcus Gruppe A ein. In einem Beispiel eines Assays auf heterophile Mononukleose-Antikörper enthält eine Probe, von der vermutet wird, das sie den heterophilen Mononukleose-Antikörper enthält, der auf die Oberfläche des Absorptionsmaterials dispensiert wird, die das Bindemittel oder Antigen enthält, fließt an dem Bindemittel vorbei, bevor sie in den Träger absorbiert wird. Das Bindemittel kann an einen Partikel (das heißt Latex), der auf die Absorptionsoberfläche geschichtet ist, gebunden sein (entweder durch passive oder kovalente Verfahren), oder direkt an die Absorptionsoberfläche gebunden sein, oder durch ein passives oder kovalentes Verfahren direkt an das Absorptionsmaterial gebunden sein. Die heterophilen Mononukleose-Antikörper,wenn sie vorliegen, werden an dem Bindemittel eingefangen (gereinigtes Mononukleose-Antigen).
  • Der Tracer, bei dem es sich um ein Anti-Human-IgM oder Anti-Human-IgG handeln kann, wird dann auf die Oberfläche dispensiert und bindet sich an die humanen heterophilen IgM- oder IgG-Antikörper, die an das Bindemittel gebunden sind. Der Tracer kann mit vielen verschiedenen nachweisbaren Markern markiert werden, wie zum Beispiel einem radioaktiven Isotop von zum Beispiel Jod, Cobalt oder Tritium, Enzymen, Fluoreszenzfarbstoffen, absorbierenden Farbstoffen, Metallen, Chernilumineszenz-Substanzen, Spinlabels, Biotin, Goldpartikeln oder allen anderen Markierungssubstanzen, die denen mit üblichen Fähigkeiten im Fach bekannt sind. Wenn in der Probe keine heterophilen Antikörper vorliegen, werden sich keine nachweisbaren Tracer-Mengen an die Absorptionsoberfläche binden. Ungebundener Tracer kann unter Einschalten eines Waschschrittes entfernt werden. Der Waschschritt kann die Verwendung einer Kombination aus Detergentien und chaotropen Mitteln zum Minimieren einer nicht spezifischen Bindung an die Oberfläche der Absorptionsteile erforderlich machen. Ein Waschschritt kann, abhängig von dem Verhältnis von Signal zu Geräusch, auch aus dem Assay ausgelassen werden. Auf Farbstoff basierende Systeme können zum Beispiel Konjugate in einer verdünnten Form in einem ausreichenden Volumen verwenden, um dieses Verhältnis zu erhöhen. In auf Enzym basierenden Systemen können das Konjugat und/oder Substrat gleichzeitig auch als ein Waschmechanismus dienen. Mit aus Farbstoff-Konjugaten hergestellten Tracers können die Reaktionen sofort nachdem der Waschpuffer in die Vorrichtung absorbiert wurde, sichtbar gemacht werden. Wenn ein Enzym als der Tracer verwendet wird, ruft das Zusetzen eines Enzymsubstrates ein Farbprodukt hervor, das auf der Oberfläche der Absorptionsvorrichtung sichtbar gemacht wird. In der Abwesenheit von Mononukleose-Antikörpern bindet sich der markierte Antikörper nicht an das Bindemittel. In diesem Fall wird das Enzym nicht an die Oberfläche gebunden und erzeugt kein Farbprodukt.
  • In einem Beispiel eines Assays auf Streptococcus Gruppe A, wird ein Probenabstrich, bei dem Verdacht besteht, daß er Streptococcus Gruppe A enthält, in einem Extraktionspuffer (das heißt chemisch oder enzymatisch) suspendiert, wie denen mit üblichen Fähigkeiten im Fach bekannt sein wird. Nach einer kurzen Inkubationsperiode werden für die Gruppe A spezifische Kohlenhydrat-Antigene exponiert, der Extrakt kann zur Verbesserung der Bindung von Antigen an Antikörper neutralisiert werden. Ein Anteil des Extraktes wird auf die Oberfläche des Absorptionsmaterials appliziert, die ein Bindemittel enthält. Das Bindemittel kann an einen Partikel gebunden werden (das heißt Latex oder andere angemessene Mikrokügelchen), die auf die Absorptionsoberfläche geschichtet sind oder durch ein passives oder kovalentes Verfahren direkt an das Absorptionsmaterial gebunden sind. Das Bindemittel kann ein gereinigter polykolonaler Antikörper sein, der gegen das Gruppe-A-spezifische Kohlenhydrat-Antigen hergestellt wurde. Wenn der Extrakt das Bindemittel passiert, wird das Gruppe-A-Antigen, wenn es vorliegt, von dem Bindemittel, das den Antikörper enthält, eingefangen. Der Tracer, bei dem es sich um einen polyklonalen oder monoklonalen Antikörper handelt, der für dasgruppe-A-Kohlenhydrat spezifisch ist, wird dann auf das Absorptionsmaterial dispensiert und in die Vorrichtung absorbieren lassen. Der Tracer kann in diesem Fall mit vielen verschiedenen nachweisbaren Markern, wie zum Beispiel vorstehend beschrieben, oder mit jeder anderen Markierungssubstanz markiert werden, wie denen mit üblichen Fähigkeiten im Fach bekannt ist. Wenn keine Antigene der Gruppe A in dem Extrakt vorliegen, werden sich keine nachweisbaren Mengen des Tracers an die Absorptionsoberfläche binden. Ungebundener Tracer kann unter Einschalten eines Waschschrittes wie vorstehend beschrieben entfernt werden. Der Waschschritt kann die Verwendung einer Kombination aus Detergentien und chaotropen Mitteln zum Minimieren nicht spezifischer Bindung an die Oberfläche der Absorptionsteile erforderlich machen. Mit aus Farbstoffkonjugaten hergestellten Tracers können die Reaktionen sofort, nachdem der Waschpuffer in die Vorrichtung absorbiert ist, sichtbar gemacht werden. Wenn ein Enzym als der Tracer verwendet wird, erzeugt die Zugabe eines Enzymsubstrates ein gefärbtes Produkt, das sich an die Oberfläche der Absorptionsvorrichtung binden wird. In der Abwesenheit des Antigens von Streptococcus Gruppe A bindet sich der markierte Antikörper nicht an das Bindemittel. In diesem Fall wird das Enzym nicht an die Oberfläche gebunden und erzeugt kein Farbprodukt.
  • Das folgende Beispiel veranschaulicht die Bildung eines porösen Kunststoffträgers und eines Assays, wobei dieser Träger eingesetzt wird.
  • BEISPIEL
  • Auseinem Gemisch aus verflüssigtem Polyethylen und einem grenzflächenaktiven Mittel wird ein poröser Kunststoffträger hergestellt. Das verflüssigte Polyethylen und das grenzflächenaktive Gemisch werden in einen zylindrischen Kunststoffträger mit einer Porengröße von circa 5 um bis circa 30 um geformt. Eine Aufschlämmung aus Celluloseacetat wird dann der Oberfläche des Kunststoffträgers zugefügt. Das Celluloseacetat wird in den Kunststoffträger absorbiert und wird trocknen lassen. Das Celluloseacetat wird in einer Menge zugefügt, um Porengrößen auf dem Träger von circa 0,1 bis circa 10 um vorzusehen.
  • Der Kunststoffträger, der hydrophob ist, wird dann mit grenzflächenaktivem Verion-Mittel in Kontakt gebracht. Das grenzflächenaktive Mittel wird dann auf die Oberfläche des Trägers gegeben, wobei der Träger mit dem grenzflächenaktiven Mittel imprägniert wird, um eine hydrophile Oberfläche zu erzeugen.
  • Der feste Träger wird zur Verwendung im Zusammenhang mit einem Mononukleose-Assay wie folgt hergestellt:
  • Polystyrol -Latex-Partikel werden kovalent mit Mononukleose- Antigen beschichtet, das aus bovinen Zellen hergestellt wurde. Das in diesem Beispiel eingesetzte Mononukleose- Antigen wurde von Meridian Diagnostics bezogen. Die Latex- Partikel werden dann auf einen Anteil der Oberfläche des festen Trägers gebracht. Polystyrol-Latex-Partikel, die mit humanem IgM passiv beschichtet oder beladen sind, werden dann auf einen anderen Anteil des festen Trägers gebracht. Dieser Anteil schneidet den Anteil des Trägers, wo die mit Mononukleose-Antigen beschichteten Polystyrol-Latex- Partikel aufgebracht wurden. Die Aufbringungszonen der mit Mononukleose-Antigen beschichteten Latex-Partikel und der mit humanem IgM beschichteten Polystyrol-Latex-Partikel liegen in der Form eines Pluszeichens "+" vor.
  • Die Oberfläche des porösen Kunststoffträgers wird dann mit 0,5%igem Ziegenserurn in Kontakt gebracht, um eine nicht spezifische Adsorption zu verhindern.
  • Der Assay wird dann wie folgt durchgeführt:
  • 150 ul Humanserurn wird auf die Oberfläche des porösen Kunststoffträgers gebracht und in den Träger adsorbiert. Dann werden 100 ul kolbides Gold konjugiert an Antihuman- IgM von der Ziege auf den porösen Kunststoffträger gebracht. Daran anschließend werden 250 bis 500 ul 1 M Guanidin und 5% Triton-X-Waschpuffer zugesetzt. Die Oberfläche des porösen Kunststoffträgers wird dann abgelesen, um das Vorliegen des Mononukleose-Antikörpers zu bestimmen. Wenn Mononukleose-Antikörper in der Probe vorliegt, bindet sich das Konjugat aus kolbidem Gold und Antihuman-IgM von der Ziege an den Mononukleose-Antikörper, der sowohl an das Mononukleose-Antigen als auch an das humane IgM gebunden ist. Auf der Oberfläche des Trägers erscheint ein Pluszeichen "+". Wenn in der Probe kein Mononukleose-Antikörper vorliegt, bindet ich das Konjugat nur an das humane IgM, und auf der Oberfläche des Trägers erscheint ein Minuszeichen "-".

Claims (7)

1. Assay zur Analytbestimmung, der das Auftragen einer den Analyt enthaltenden Probe auf eine Oberfläche eines mikroporösen keramischen Absorptionsmaterials umfaßt, das ganz von gleichförmiger Mikroporosität ist, um genanntem Material zu ermöglichen, nicht geladene Partikel, die eine Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um aufweisen, zurückzuhalten und das mindestens ein Bindemittelfür den Analyt hält; und Bestimmung des darauf zurückgehaltenen Analyts.
2. Assay nach Anspruch 1, worin der Assay ein kompetitiver Assay ist.
3. Assay nach Anspruch 1, worin der Assay ein Sandwich- Assay ist.
4. Assay nach Anspruch 1, worin der Assay ein ELISA-Assay ist.
5. Vorrichtung, die ein mikroporöses keramisches Absorptionsmaterial umfaßt, das ganz von gleichförmiger Porosität ist, um genanntem Material zu ermöglichen, nicht geladene Partikel, die eine Größe von mindestens 0,1 um und nicht größer als 10 um aufweisen, zurückzuhalten und das mindestens ein Bindemittel hält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, worin das poröse keramische Absorptionsmittel eine Porengröße von circa 0,5 um bis circa 10 um aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, worin genanntes poröses keramisches Absorptionsmittel eine einheitliche Struktur ist.
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