DE691648C - Geradlinig gefuehrte Pendelkreissaege - Google Patents
Geradlinig gefuehrte PendelkreissaegeInfo
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- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/50—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27B5/18—Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage
- B27B5/188—Saw benches with feedable circular saw blade, e.g. arranged on a carriage the saw blade being mounted on a hanging arm or at the end of a set of bars, e.g. parallelograms
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Description
Es sind bereits Pendelkreissägen bekannt,
bei denen die Sägewelle mittels be'sonderer
Lenker geradlinig geführt wird. Man hat auch schon vorgeschlagen, die Lenker als
Gelenkparallelogramm auszubilden, an dem die Sägewelle aufgehängt ist und das wiederum,
an einem beweglichen Gelenkpunkt eines zweiten, zwei ortsfeste Gelenkpunkte besitzenden
Gelenkparallelogramms hängt. Alle bekannten Bauarten vermeiden aber nicht den Nachteil, daß die Seitenstabilität beim Ausziehen
der Lenkeranordnung, d. h. bei der Annäherung der Sägewelle in ihre Endstellung,
erheblich abnimmt.
Die Erfindung betrifft eine geradlinig geführte Pendelkreissäge, deren Sägewelle an
einem Gelenkparallelogramm aufgehängt ist, und besteht darin, daß das Gelenkparallelogramm
zwischen zwei Gelenkpunkten an einer
2u ortsfesten Drehachse aufgehängt und mit dem
der Sägewelle gegenüberliegenden, nach oben verlängerten Lenker an einer ortsfesten, waagerechten
Geradführung geführt ist. Dadurch wird die Seitenstabilität der Pendelkreissäge
so verbessert, daß sie für Arbeiten benutzt werden kann, für die die bekannten Bauarten
wegen ihrer geringen Seitenstabilität nicht oder nur mangelhaft verwendbar sind, z. B.
Quernutenfräsen, Zapfenanfräsen, Herstellung von Überplattungen, Ausklinkutigen usw. 3"
Das Gelenkparallelogramm wird erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der die Sägewelle
tragende und der geradgeführte Lenker nach entgegengesetzten Seiten über die Gelenkpunkte hinausgeführt sind und die
Sägewelle sowie die Geradführung sichaußerhalb des durch die Gelenkpunkte bestimmten
Parallelogramms befinden. Entsprechend der üblichen Bauart der schwingenden Ab- "
kürzsägen wird die Anordnung für gewöhn- 4" lieh so ausgeführt, daß die Lenker mit dem
Sägeblatt in- lotrechten Ebenen schwingen, wobei sich die Sägewelle unter und die Geradführung
über dem Gelenkparallelogramm befinden. Weiterhin wird die Erfindung vorteilhaft
in der Weise ausgeführt, daß die bei-
den verlängerten Lenker mit ihren zwischen den Gelenkpunkten befindlichen Teilen die
kurzen Seiten des Gelenkparallelogrammsi bilden und einer der langen Lenker außermittig
um die ortsfeste Achse drehbar ist, die diesen Lenker so teilt, daß sein kurzer Arm dem geradgeführten
Lenker anliegt.
Es sind bereits geradlinig geführte Pendelkreissägen bekannt, bei denen die Schutzhaube
in Übereinstimmung mit dem Sägeblatt waagerecht geführt wird. Erfindungsgemäß erfolgt diese waagerechte Führung
der Schutzhaube zur Sägewelle durch Lenker, die mit den Lenkern für die Sägeblattwelle
zwei Gelenkparallelogramme bilden, von denen das eine zwei ortsfeste Punkte besitzt.
Zwecks Ausführung von Schräg- und Schifterschnkten
kann die Sägewelle oder der mit dieser unmittelbar gekuppelte oder das Werkzeug,
selbst auf seiner Welle aufnehmende und mitschwingende elektrische Antriebsmotor
verschwenkt werden, und zwar wird der Motor erfindungsgemäß in einer lotrech-. 25 ten Ebene verstellbar an einer Platte o. dgl.
gelagert, die durch mit den Sägewellenlenkern gekoppelte Lenker parallel zur Sägewelle geradgeführt
wird. Dabei wird die Anordnung so getroffen, diaß der Motor an der
Platte im Kreis um den Mittelpunkt des Sägeblattes verstellbar ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Es zeigen:.
Abb. ι die Kreissäge in Teilansicht, Abb. 2 eine schematische Darstellung der
Lenkergestänge,
Abb. 3 die Säge in Ansicht von rechts im Sinne der Abb. 1 mit angebautem Elektromotor,
Abb. 4 die Säge in Ansicht von links im Sinne der Abb. 3 in verschiedenen Stellungen.
An einer Säule 1 ist ein Ausleger 2 mittels eines Zapfens 3 um eine lotrechte Achse
schwenkbar gelagert. Am Ausleger ist auf einem Zapfen 4 mit ortsfester Drehachse ein
Gelenkparallelogramm aufgehängt, das aus den Lenkern S und 6 bzw. 7 und 8 besteht
und dessen Gelenkpunkte durch 9, 10, 11 und
12 bezeichnet sind. Der Lenker 5 ist über den Gelenkpunkt 11 nach unten und der Lenker
6 ist über den Gelenkpunkt 9 nach oben hinausgeführt. Die beiden Lenker 5/6 bilden
. mit ihren zwischen den Gelenkpunkten 10, 11
bzw. 9, 12 liegenden Teilen die kurzen Seiten des Gelenkparallelogramms, wogegen die
beiden langen Seiten desselben durch die Lenker 7 und 8 gebildet werden. Die Drehachse
4 teilt den Lenker 7 außermittig, so daß der Lenker 7 einen zweiarmigen Hebel bildet, dessen kurzer Arm dem Lenker 6 anliegt.
Das obere Ende des Lenkers 6 berührt mit einer Rolle 13 eine ortsfeste Geradführung
14, die am Ausleger vorgesehen ist. Am unteren Ende des Lenkers 5 ist die
Werkzeugwelle 15 gelagert.
Im Sinne der Abb. 1 und 2 schwingt das
Lenkergestänge mit der Sägewelle in lotrechten Ebenen. In Abb. 1 ist das Gestänge
in der Mittellage dargestellt. Abb. 2 zeigt das Gestänge in derselben Lage in voll ausgezogenen
Linien und in einer Endlage (Ruhelage) in gestrichelten Linien. Die andere Endlage, in der sich das Gestänge rechts
der Mittellage im Sinne der Abb. 2 befindet, ist nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit
der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen.
Beim Ausschwingen des Gelenkparallelogramms bewegt sich der Lenker 6 mit seiner
Rolle 13 längs der Geradführung 14, wodurch
der Mittelpunkt der Sägewelle 15 sich auf der Geraden 16 in Abb. 2 verschiebt.
Wird das Gestänge aus der Mittellage gemäß Abb. 2 so verschwenkt, daß die Rolle 13 längs
der Geradführung 14 nach rechts wandert, so befindet sich der Mittelpunkt der Sägewelle
15 am Ende der Bewegung im Abstand« links von der Mittellage. Um denselben
Betrag schwingt die Sägewelle aus der Mittellage nach rechts im Sinne der Abb. 2
aus, wenn die Rolle 13 gemäß Abb. 2 aus der Mittellage nach links bewegt wird.
Für gewöhnlich wird das Sägeblatt durch eine Schutzhaube 17 (Abb. 1) abgedeckt. Diese
soll sich beim Ausschwingen ebenfalls so bewegen, daß alle ihre Unterkantenpunkte sich
auf Geraden und zur Linie 16 Parallelen bewegen, damit der Abstand der Schutzhaube
bzw. der geraden Unterkante 18 vom Werktisch 19 und damit auch die Schnitthöhe umverändert
bleiben. Zu diesem Zwecke ist die Schutzhaube um die Motorwelle schwenkbar angeordnet, indem sie beispielsweise auf einem
angedrehten Hals 20 des eingebauten Elektromotors 21 lose drehbar aufgesetzt ist. Beim
Ausschwingen wird die Schutzhaube durch ein Lenkergestänge 22, 23, 24 so gesteuert,
daß ihre. Abstände vom Tisch 19 unverändert bleiben.
Der Lenker 23 schwingt um den ortsfesten I1Q
Gelenkpunkt 25 und ist am . Gelenkpunkt 26 mit den" Lenkern 22 und 24 verbunden. Der
Lenker 22 ist am Gelenkpunkt 27 mit der Schutzhaube und der Lenker 24 ist am Gelenkpunkt
10 mit dem Lenker 7 verbunden. Der Lenker 23 ist ebenso lang wie der zwischen
den Gelenkpunkten 4 und 10 liegende Hebelarm des Lenkers 7, so daß die Lenker 7,
23 und 24 (Abb. 2) ein Gelenkviereck mit den ortsfesten Punkten 4 und 25 bilden. Infolgedessen
wird die Lenkerstange 22, die ebenso lang ist wie die Lenkerstange 5, par-
allel zu dieser bewegt, wobei sich der Gelenkpunkt
27 in der durch die Linie 16 bestimmten waagerechten Ebene bewegt.
Durch ein entsprechendes Lenkgestänge wird der angebaute Elektromotor 21 .(Abb. 3)
geführt, wenn er so gelagert werden soll, daß das Sägeblatt für Schräg- und Schifterschnitte
aus der lotrechten Ebene herausgeschwenkt werden soll, in der es sich gewöhin-Hch
bei Abkürzungsarbeiten befindet. Bei dieser Ausführung ist der Motor gemäß den
Abb. 3 und 4 an einer Platte· 28 gelagert, an welcher er durch Führung in einer Nut oder
einem Schlitz 29 in lotrechter Ebene im Kreis um den Sägeblattmittelpunkt M verschwenkt
werden kann, was die Abb.o3 zeigt. Dabei wird beim Ausschwingen in den Abb. 1
und 2 des dargestellten Lenkgestänges die Platte 27 waagerecht und- parallel zu sich
«ο selbst verschoben. Die Platte ist scharnierartig
am unteren Punkt des" Lenkers 5 aufgehängt und wird durch dasselbe Gestänge 22,
23, 24, das sonst die Schutzhaube steuert, stets waagerecht beim Ausschwingen bewegt
und behält hierbei seine senkrechte Lage.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Geradlinig geführte Pendelkreissäge, deren Sägewelle an einem Gelenkparallelogramm aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkparallelogramm (5 bis 12) zwischen zwei Gelenkpunkten (9, 10) an einer ortsfesten Drehachse (4) aufgehängt und mit dem der Sägewelle (15) gegenüberliegenden, nach oben verlängerten Lenker (6) an einer ortsfesten, waagerechten Geradführung (14) geführt ist.
- 2. Geradlinig geführte Pendelkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sägewelle (15) tragende, und der geradgeführte Lenker (5 bzw. 6) nach entgegengesetzten Seiten über die Gelenkpunkte (10, 11) bzw. (9, 12) hinausgeführt sind und die Säge welle (15) sowie die Geradführung (14) sich außerhalb des Gelerikparallelogramms (5 bis 12) befinden.
- 3. Geradlinig geführte Pendelkreissäge so nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer in Übereinstimmung mit dem Sägeblatt waagerecht bewegten" Schutzhaube, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Führung der Schutzhaube (17) zur Sägewelle (15) durch Lenker (22, 23, 24) erfolgt, die mit den Lenkern (7, 5) für die Sägewelle (15) zwei Gelenkparallelogramme bilden, von denen das eine zwei ortsfeste Punkte (4, 25) besitzt.
- 4. Geradlinig geführte .Pendelkreissäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verlängerten Lenker (5, 6) mit ihren zwischen den Gelenkpunkten (10, 11) bzw. (9, 12) befindliehen Teilen die kurzen Seiten des Gelenkparallelogramms (5 bis 12) bilden und einer der langen Lenker (7) außermittig um die ortsfeste Achse (4) drehbar ist, die diesen Lenker (7) so teilt,, daß '70 sein kurzer Arm dem geradgeführten Lenker (6) anliegt.
- 5. Geradlinig geführte Pendelkreissäge nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei der der eingebaute antreibende Elektromotor mit- ''5 schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (21) in einer lotrechten Ebene verstellbar an einer Platte (28) gelagert ist, die durch mit den Sägewellenlenkern (s bis 12) gekoppelte Lenker (22, 23, 24) parallel zur Sägewelle (15) geradgeführt wird.
- 6. Geradlinig geführte Pendelkreissäge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (21) 85' an der'Platte (28) im Kreis um den Mittelpunkt (M) des Sägeblattes verstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0151408 DE691648C (de) | 1938-07-29 | 1938-07-29 | Geradlinig gefuehrte Pendelkreissaege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0151408 DE691648C (de) | 1938-07-29 | 1938-07-29 | Geradlinig gefuehrte Pendelkreissaege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE691648C true DE691648C (de) | 1940-06-01 |
Family
ID=7252368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938K0151408 Expired DE691648C (de) | 1938-07-29 | 1938-07-29 | Geradlinig gefuehrte Pendelkreissaege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE691648C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1938
- 1938-07-29 DE DE1938K0151408 patent/DE691648C/de not_active Expired
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| DE102022129084A1 (de) * | 2022-11-03 | 2024-05-08 | MAFELL Aktiengesellschaft | Elektrische Bearbeitungsmaschine |
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