DE69200057T2 - Interferometrischer Kreisel mit elektrooptischem Modulator. - Google Patents

Interferometrischer Kreisel mit elektrooptischem Modulator.

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    • G01C19/64Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams
    • G01C19/72Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers
    • G01C19/726Phase nulling gyrometers, i.e. compensating the Sagnac phase shift in a closed loop system

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gyrometer mit einer dielektrischen Wellenführung in Ringfarm, mit einer elektromagnetischen Wellenquelle, welche mit einem Separator zum Senden von zwei entgegengesetzt rotierenden, aus der Quelle stammenden Wellen in den Ring versehen ist, mit einem Interferenzdetektor, der die entgegengesetzt rotierenden Wellen empfängt, mit ersten elektrooptischen Mitteln, die derart gesteuert sind, daß sie den Wellen eine periodische, wechselnde und phasensymmetrische Modulation mit einer Periode geben, die etwa doppelt so lang wie die Zeit der Bahn des Ringes ist, wobei diese Mittel stromaufwärts des Ringes für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind, mit zweiten Mitteln, welche von einem Rampengenerator mit Phasenverschiebung mit regulierbarer Neigung beaufschlagt und stromaufwärts des Ringes für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind, und mit elektronischen Mitteln zur Schleifenschaltung und zur Messung, welche die Richtung und den Wert der Neigung der Rampe zur Annulierung der Phasenverschiebung der von dem Interferenzdetektor empfangenen Wellen steuern.
  • Es gibt eine große Vielzahl von Dokumenten, welche Gyrometer der vorgenannten Art beschreiben, deren dielektrische Führung im allgemeinen eine optische Faser ist, welche eine Spule aus einigen 100 Windungen bildet (z.B. DE-A-3 123 163). Diese Gyrometer basieren auf dem Sagnac-Effekt: Wenn zwei polarisierte geradlinige und entgegegengesetzt rotierende, aus derselben Quelle stammende Wellen in eine Faserspule eingelassen werden und dann im Niveau eines Detektors kombiniert werden, sind die optischen Wege gleich, wenn das Gyrometer fest ist. Die vom Detektor empfangene Leistung ist dann maximal. Wenn sich die Spule jedoch mit einer Geschwindigkeit X um ihre Achse dreht, laufen die Wellen auf zwei verschiedenen optischen Wegen, was in einer Phasenverschiebung Φs resultiert:
  • Φs = (4π LR) X / λ&sub0; c&sub0;,
  • wobei L die Gesamtlänge der Faser, R der Radius der Spule, λ&sub0; die Länge der Welle in Vakuum und c&sub0; die Lichtgeschwindigkeit in Vakuum ist.
  • Die gegenwärtige, vom Detektor empfangene Leistung P ist dann: P = P&sub0;/2 (1 + cos Φs);
  • wobei P&sub0; die empfangene Leistung ohne Rotationsbewegung ist.
  • Ein Gyrometer, das derart realisiert ist, daß es durch einfaches Messen von P/P&sub0; den Wert Φs liefert, wird in der Praxis unbrauchbar sein. Die vorbeschriebenen gattungsgemäßen Gyrometer beseitigen zwei wesentliche Fehler des Montageprinzips.
  • Ein erster Fehler besteht darin, daß P/P&sub0; sich gering und nicht linear verändert, da cos Φs sich gering verändert, wenn Φs nahe Null ist. Die ersten elektrooptischen Mittel des gattungsgemäßen Gyrometers ziehen den Messpunkt in einer Zone heran, wo der Maßstabsfaktor vergrößert ist und die Variation des Signals in Funktion der Geschwindigkeit genau linear ist. Diese Modulationsmittel empfangen ein Modulationssignal, häufig qualifiziert als "dither", welches eine Periode, die etwa doppelt so lang wie die Zeit τ der Bahn des Ringes ist (d.h. die Zeit der Ausbreitung in der optischen Faser), und eine Amplitude hat, die annähernd einer Phasenvariation von π/2 entspricht. Diese Phasenverschiebung wird aufgrund der Ausbreitung in der Faser als erstes auf eine der Wellen, als zweites auf die andere Welle angewendet, da die Modulationsmittel stromaufwärts der Faser für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind. Das Gyrometer ist so abwechselnd nahe am Punkt der Halbintensität jeder Seite des Maximums des Interferenzstreifens polarisiert.
  • Ein zweiter Fehler ist, daß aufgrund seiner Basiskonstitution das Gyrometer keine Nullvorrichtung ist. Bei den Gyrometern der eingangs beschriebenen Art wird dieser Fehler dadurch vermieden, daß eine nicht reziproke Phasendifferenz eingeführt wird, d.h. die keinen Effekt auf die beiden entgegengesetzt rotierenden Wellen Φr zwischen den beiden Wellen hat, derart, daß Φs + Φr = 0 ist. Die Phasenverschiebung Φr, oder Regelphase, wird mittels eines Rampengenerators mit linearer Phasenverschiebung erzeugt, welcher auf Rampenphasenverschiebungsmittel in integrierter Optik angewendet wird, welche stromaufwärts des Ringes für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind. Die Rampe ist zur Annulierung von Φs + Dr regelbar. Die Phase der einen Welle wird so verschoben, bevor sie die Spule durchläuft, während die andere Welle verschoben wird, nachdem sie die Spule durchlaufen hat, was sich in eine Phasenverschiebung zwischen den Wellen gleich der Differenz zwischen zwei identischen Rampen überträgt, welche zeitweise während der Dauer des Durchlaufs des Ringes verschoben sind. Die Phasenverschiebung Φr zwischen den beiden Wellen, welche durch während der Ausbreitungszeit τ in der Faser verschobene lineare Rampen hervorgerufen wird, ist konstant und proportional der Steigung der Rampe, deren Richtung vom Vorzeichen der Eintrittsgeschwindigkeit X abhängt.
  • Bei den bekannten Gyrometern der vorbeschriebenen Art wird die Rampe bis Null mit Ablauf jedes Zeitintervalls entsprechend einer Variation der Regelphase von 2π übergeben, was das Maß der Winkelgeschwindigkeit X auf ein Maß der Frequenz f der Rückkehr bis Null zurückführt. Die Neigung der Rampe wird justiert, um Φs + Φr = 0 zu erhalten, dann ist Φs = 2πτ/T. Die Frequenz der Übergaben bis Null ist dann 2RX / nλ&sub0;. Es genügt, daß der Rampengenerator bei jeder Rückkehr bis Null ein Signal an einem Ausgang für eine Rotationsrichtung und ein Signal am anderen Ausgang für die andere Rotationsrichtung liefert. Man verfügt so über die Geschwindigkeit durch Messung der Frequenz oder Zählung der Anzahl der Impulse, die an dem einen oder anderen Ausgang pro Zeiteinheit erscheinen.
  • Diese Funktionsweise ist in Fig. 1 dargestellt, welche die Variation der Phasenverschiebung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit X im Falle der Funktion mit einer offenen Schleife zeigt. Das Modulationssignal entspricht, transponiert in die Geschwindigkeit, der Oszillation 10, die gestrichelt dargestellt ist. Die elektronischen Schleifenmittel bilden eine Steuerung, die den Funktionspunkt bei Null in Abwesenheit von "dither" hält.
  • Diese Lösung ist für relativ geringe Geschwindigkeiten ausreichend. Aber sie führt zu Umkehrfrequenzen bis Null, die proportional zur Geschwindigkeit sind. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Gyrometer zu schaffen, welches ohne Beschädigung der winkelförmigen Lösung die Umkehrfrequenz bis Null der Rampe bei erhöhten Geschwindigkeiten begrenzt.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Gyrometer der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß durch Mittel zur Umkehrung der Neigung der Rampe mit Phasenverschiebung, d.h. Wechseln des Zeichens der Regelphase Φr gelöst, während die Phasenverschiebung Φr + π/2 oder - π/2 passiert, und durch Mittel zum algebraischen Zählen der Wechsel des (Vor-) Zeichens der Phase.
  • Aufgrund dieser Ausbildung weist die Rampe niemals eine Umkehrfrequenz bis Null oberhalb von 1/4τ auf, was günstig ist, aufgrund der Tatsache, daB die Umschaltungen der Übergabe bis Null der Rampe geeignet sind, die Detektion zu stören.
  • Die Mittel zum algebraischen Zählen können von einem einfachen Zähler-Abzieher gebildet sein. Die Mittel zum Wechseln des Zeichens der Regelphase sind vorteilhaft vorgesehen, um den Wechsel zu bewirken, d.h. die Umkehrung der Neigung der Rampe während der Perioden der Übergabe bis Null, d.h. während der kurzen Zeiträume, die notwendig zur Detektion sind.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
  • Fig. 1, bereits erwähnt, ein Diagramm, welches die Phasenvariation in Funktion der Drehgeschwindigkeit im Falle eines nicht gesteuerten Gyrometers zeigt,
  • Fig. 2 ein Prinzipscheina eines Gyrometers mit optischer Faser mit im allgemein bekanntem Aufbau aber modifiziert zur Durchführung der Erfindung,
  • Fig. 3 eine Synoptik, welche einen möglichen Aufbau eines Rampengenerators in Übereinstimmung mit einer besonderen Ausführungsform der Erfindung zeigt,
  • Fig. 4 und 5 den Verlauf der Signale, die an den verschiedenen Punkten der Synoptiken gemäß Figuren 3 und 4 erscheinen und
  • Fig. 6 eine Funktionsgraphik.
  • Das Gyrometer gemäß Fig. 2 hat einen allgemeinen Aufbau, der bekannt ist und folglich nicht im einzelnen beschrieben wird. Es weist eine dieelektrische Führung 10 in Ringform auf, welche im allgemeinen von einer Spule aus gleichförmiger optischer Faser gebildet ist und eine Länge von 100 bis 1000 m mit einem Durchmesser in einer Größenordnung von cm haben kann. Eine kohärente Lichtquelle 12 mit linearer Polarisation, wie ein Diodenlaser, speist die beiden Enden der Faser unter Zwischenschaltung einer Anordnung in integrierter Optik 16. Ein Abzweiger 14, der zwischen der Quelle 12 und der integrierten Optik angeordnet ist, erlaubt es, die von den Wellen gelieferte Leistung zurückzugewinnen, welche in umgekehrter Richtung die Führung 10 in Ringform durchlaufen haben.
  • Die Anordnung in integrierter Optik weist einen Separator auf, welcher zwei gleiche Leistungen zu den zwei Enden der Faser schickt. Diese weist gleichfalls Mittel zur Modulation der elektrooptischen Phase auf, welche von einer Modulatorschaltung 17 ein periodisches elektrisches Signal empfangen, alternativ zu einer Periode, die etwa doppelt so lang wie die Zeit τ der Bahn des Ringes ist (Zeit, deren Variationen mit der Rotationsgeschwindigkeit X vernachlässigbar sind), deren Amplitude so ist, daß sie eine Umschaltung der optischen Phase von π/2 hervorruft, wie gestrichelt in Fig. 1 dargestellt ist.
  • Dieses Signal liefert die Meßpunkte in den Zonen, wo die Sensibilität und Linearität maximal sind. Bei einem Gyrometer der bekannten Art ist der Funktionspunkt dann alternativ in 1 und 2.
  • Das periodische Signal kann insbesondere getragen und synchronisiert werden durch ein Signal MOD, das aus einer Zeitbasis 18 stammt, welches ein Signal mit einer festen Frequenz einer Uhr 20 empfängt.
  • Das Interferenzprodukt der entgegengesetzt rotierenden Wellen, die die Spule durchquert haben, wird vom Abzweiger 14 zu einer Meß- und Schleifenkette geschickt. Die dargestellte Kette weist ein Detektionsmodul 22 zur Vorverstärkung und Adaption der Impedanz gemäß eines analogen Kommutators 24 und eines Demodulators 26 auf. Diese Module empfangen Signale zur Regelung und Referenz E1 und DEM, welche von der Zeitbasis 18 geliefert werden.
  • Das kontinuierliche demodulierte Signal, welches ein Abweichungssignal ΔΦ = Φs + Φr bildet, wird auf einen Integrator 28 angewendet, welcher den Eintritt der Steuerung der Neigung eines analogen Rarnpengenerators 30 speist. Dieser Generator 30 wirkt auf eine der elektrooptischen Phasenverschiebungsmittel 31 ein, die an einem Ende des Ringes angeordnet sind. In Fig. 2 sind die Phasenverschiebungsmittel 31 unterschiedlich von dem Modulationsphasenverschieber und am gegenüberliegenden Ende des Ringes angeordnet. Aber sie könnten auch am selben Ende und vermischt mit diesem angeordnet sein.
  • Bei bekannten Gyrometern ist der Generator 30 vorgesehen, um an einem Ausgang P oder M gemäß der Richtung der Rampe einen Impuls bei jeder Übergabe bis Null zu liefern (so daß die Rampe eine Amplitude erreicht, welche der optischen Phasenverschiebung von 2π in bekannten Gyrometern entspricht).
  • Die Frequenz der Impulse an den Ausgängen P oder M ist dann representativ für die Winkelgeschwindigkeit, wobei jeder Impuls einem Drehwinkel θ = nλ&sub0; /2 R entspricht, wobei X = λ&sub0; nf/2R ist, und wobei f die Frequenz der Impulse in M oder P (1) ist.
  • Gemäß der Erfindung kehrt man die Neigung der folgenden Rampe um, wenn der absolute Wert der Regelphase Φr den Wert π/2 überschreitet. Diese Umkehrung kann insbesondere einfach derart bewirkt werden, daß man die Verstärkung am Ausgang des Integrators 28 umkehrt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, wo ein Kommutator 32, der im allgemeinen von einem Element in festem Zustand gebildet ist, es erlaubt, den Integrator 28 mit dem Rampengenerator 30 entweder direkt oder durch Zwischenschaltung eines Umkehrers 34 zu verbinden. Die Steuerung führt dann die Oszillation in die Zone 1 (Fig. 1) zurück, wobei das Modulationssignal den Funktionspunkt in 1 und 3 alternativ passieren läßt.
  • Die Umkehrung kann von einer Vergleichs- und Steuerlogik 36 gesteuert werden, welche auf einen Zähler-Abzieher 38 einwirkt, dessen Funktion weiter unten beschrieben wird.
  • So lange, wie die Phase Φs zwischen + π/2 und + 3π/2 bleibt, wirkt sich die Oszillation des Funktionspunktes in der Zone + 1 zwischen den Punkten 1 und 3 aus. Wenn Φs den Wert 3π/2 überschreitet, gibt es eine neue Umkehrung der Verstärkung, welche zu derjenigen zurückkommt, die in der Zone 0 war. Der Funktionspunkt oszilliert dann in der Zone + 2.
  • Die Modifikationen des Vorzeichens der Verstärkung ausgehend von der Zone 0 werden registriert, jedes mal mit einer Anzeige, wenn diese hervorgerufen werden durch ein Übersteigen von π/2 oder ein Übersteigen von - π/2. Wenn man mit N den Inhalt des Zähler-Abziehers 38, der die Umkehrungen der Verstärkung zusammenzählt, bezeichnet, ergibt sich die Geschwindigkeit X dann durch:
  • X = N λ&sub0; c&sub0; / 4 (LR +) ( λ&sub0; nf / 2R),
  • welche die obengenannte Formel (1) ersetzt.
  • Man sieht, daß die Frequenz der Rampe so auf f = +/- 1/4τ begrenzt wird, wobei die Winkellösung unverändert und gleich n λ&sub0; / 2R bleibt.
  • Die Fig. 4 zeigt beispielhaft eine mögliche Entwicklung des Ausgangs des Integrators 28 in Funktion der Geschwindigkeit am Eingang mit der erfindungsgemäßen Lösung für zwei besondere Fälle, welche einer steigenden urd einer sinkenden Geschwindigkeit entsprechen. Dieses Diagramm entspricht dem Fall, vorzugsweise im Funktionssichtpunkt, wo die Umkehrungen der Rampe während des Zurückgehens auf Null mit Hilfe einer Schaltung der Art gemäß Fig. 3 bewirkt werden.
  • Die Vergleichs- und Steuerlogik kann die schematisch in Fig. 3 gezeigte Ausbildung haben. Diese Logik funktioniert gemäß der Graphik nach Fig. 6 und die (Vor)-Zeichen haben dann den in Fig. 5 gezeigten Verlauf, wo jede Linie das Signal entsprechend dem Punkt angibt, welcher dasselbe Bezugszeichen in Fig. 3 trägt.
  • Die Vergleichs- und Steuerlogik der Fig. 3 weist zwei Eingangskomparatoren 40 und 42 auf, die Referenzspannungen von etwa der Größe VH und VB empfangen, jeweils an ihren negativen und positiven Eingängen. Die Schwellenwerte VH und VB entsprechen den Phasenverschiebungen Φs aufgrund des Sagnac-Effektes leicht oberhalb von π/2, um zu dem in Fig. 4 gezeigten Chronogramm zu führen. Wenn die Ausgangsspannung VI des Integrators 28 den Wert VH übersteigt, was einer Zunahme der Rotationsgeschwindigkeit entspricht, liefert der Komparator 42 ein Signal. Umgekehrt, wenn VI ausreichend negativ wird, um unterhalb von VB zu liegen, liefert der Komparator 40 ein Ausgangssignal.
  • Durch Annahme von Absolutwerten für VH und VB entsprechend der Phasen Φs leicht oberhalb von π/2 vermeidet man das Risiko von Oszillationen in der Umwandlung der Verstärkung, wenn die Geschwindigkeit X nahe derjenigen ist, die den Grenzen zwischen den Zonen entspricht. Diese Abweichung überträgt sich nachher durch eine Verringerung des absoluten Wertes der Ausgangsspannung des Integrators 28, jede Umwandlung z.B. von A nach A' im Falle einer steigenden Geschwindigkeit (Fig. 4).
  • Die Phase Φr verändert sich sofort von der Seite Φ zu Φ' in Fig. 4.
  • Jeder der Komparatoren 40,42 ist mit einem Verriegelungsmechanismus 44 oder 46 des Typs D bei der gezeigten Ausführungsform verbunden. Beim ersten Schlag der Uhr R&sub1;, der von der Zeitbasis 18 geliefert wird, welche dem Erscheinen eines Signals folgt (vorgesehen zum leichten Vorhergehen des Endes eines Wechsels des Modulationssignals), liefert der Mechanismus 46 einen Impuls C+. Ein Impuls C- derselben Art wird von dem Mechanismus 44 in Antwort auf ein eventuell vom Komparator 40 stammendes Signal geliefert.
  • Die Mechanismen werden durch ein Signal R2 auf Null zurückgeführt, sofort am Ende jedes Wechsels des Modulationssignals (Fig. 5). Im dargestellten Fall werden dann R&sub1; und R&sub2; während der Perioden ausgesendet, wo das Signal H/T auf dem Niveau ist, weiches den Fortgang untersagt und die letzte Detektion speichert. Die Dauer dieses Niveaus soll wenigstens gleich zweimal der maximalen Differenz zwischen τ und der halben Periode der Modulation sein.
  • Eine Logik 48 empfängt die Impulse C+ und C- und liefert als Antwort an dem einen oder dem anderen der Ausgänge Zählimpulse H+ und Abziehimpulse H- gemäß der folgenden Formeln:
  • H&spplus; = (C&spplus; . &sub0;) + (C&supmin; . B&sub0;)
  • H&supmin; = (C&spplus; . B&sub0;) + (C&supmin; . &sub0;),
  • wobei B&sub0; das am wenigsten signifikante Bit eines Zählers 50 ist, der die Ausgangsimpulse zusammenzählt. Dieser Fall ist derjenige, der einer Arithmetik in zwei Komplementen entspricht.
  • Die Funktionsgraphik ist dann diejenige gemäß Fig. 6, wo die untere Linie den Gehalt des Zählers anzeigt, in dem Fall, wo dieser eine maximale Kapazität von 111 hat und wo die Operationen als zwei Komplemente ausgeführt werden.
  • Die beschriebene Ausführungsform hat einen im wesentlichen analogen Aufbau. Es ist jedoch auch möglich, diese in numerischer Form ausgehend vom Ausgang des Demodulators 26 zu verwirklichen.

Claims (5)

1. Gyrometer mit einer dielektrischen Wellenführung in Ringform, mit einer elektromagnetischen Wellenquelle, welche mit einem Separator zum Senden von zwei entgegengesetzt rotierenden, aus der Quelle stammenden Wellen in den Ring versehen ist, mit einem Interferenzdetektor, der die entgegengesetzt rotierenden Wellen empfängt, mit ersten elektrooptischen Mitteln, die derart gesteuert sind, daß sie den Wellen eine periodische, wechselnde und phasensymmetrische Modulation mit einer Periode geben, die etwa doppelt so lang wie die Zeit der Bahn des Ringes ist, wobei diese Mittel stromaufwärts des Ringes für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind, mit zweiten Mitteln, welche von einem Rampengenerator mit Phasenverschiebung mit regulierbarer Neigung beaufschlagt und stromaufwärts des Ringes für eine Welle und stromabwärts für die andere Welle angeordnet sind, und mit elektronischen Mitteln zur Schleifenschaltung und zur Messung, welche die Richtung und den Wert der Neigung der Rampe zur Annulierung der Phasenverschiebung der von dem Interferenzdetektor empfangenen Wellen steuern, gekennzeichnet durch Mittel zur Umkehrung der Neigung der Rampe mit Phasenverschiebung, während die Phasenverschiebung +fπ/2 oder -π/2 passiert, und durch Mittel zum algebraischen Zählen der Wechsel des (Vor-)Zeichens der Rampe.
2. Gyrometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum algebraischen Zählen von einem Zähler- Abzieher gebildet sind.
3. Gyrometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Umkehren der Neigung der Rampe vorgesehen sind, um die Umkehrung während der Perioden der Übergabe der Rampe bis Null zu bewirken.
4. Gyrometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum algebraischen Zählen zwei Eingangskomparatoren (40,42), welche die mit den Phasenverschiebungen in umgekehrtem Sinn leicht oberhalb von π/2 übereinstimmenden Referenzspannungen empfangen, und eine Logik (48) aufweisen, die durch die Komparatoren und einen Zähler-Abzieher (50) gesteuert wird, wobei die Logik (48) vorgesehen ist, um dem Zähler Zunahmeimpulse H+ und Abnahmeimpulse H- in Antwort auf Impulse C+ und C- zu liefern, welche jeweils von den Komparatoren und gemäß des am wenigsten signifikanten Bits des Komparators gemäß folgender Formel empfangen werden:
H+ = (C . &sub0;) + (C&supmin; . B&sub0;)
H- = (C&spplus; . B&sub0;) + (C&supmin; . &sub0;).
5. Gyrometer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungselemente (44,46) zwischen den Komparatoren und der Logik angeordnet sind.
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