DE69200096T2 - Vorrichtung zum Ausrichten einer Auslegerverlängerung. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten einer Auslegerverlängerung.

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    • B66C23/702Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic with a jib extension boom

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Description

  • Die US 3,785,505 zeigt eine Auslegerarmverlängerung, welche um die Achse des Unterstützungsbolzens 59, 116 aus ihrer eingezogenen Position seitlich des Auslegers schwenkbar ist, um die Oeffnungen am Ende des Auslegerarms in Ausrichtung mit den Oeffnungen in Stangen der Montagespitze zu bringen. Danach werden Bolzen durch die Oeffnungen eingeführt, um das eine Ende des Auslegerarms mit einer Seite der Montagespitze zu verbinden. Die Zapfenverbindung des Stützbolzens 59, 116 wird danach entfernt und der Auslegerarm um 180 Grad geschwenkt bis seine Enden auf der gegenüberliegenden Seite des Auslegerarms, in verbindbare Ausrichtung mit den Oeffnungen in den Stangen auf der gegenüberliegenden Seite der Montagespitze gehen, und wonach Bolzen in sie eingeführt werden, um die Verbindung zu vervollständigen.
  • Wenn die Auslegerverlängerung von der verstauten Position seitlich des teleskopischen Auslegers zur Arbeitsposition bewegt wird, in welcher die Auslegerverlängerung in Ausrichtung mit der Längsachse des Auslegers nach aussen ragt, ist die Auslegerverlängerung drehbar mit einer Seite der Montagespitze des Auslegerteils verbunden und wird dann herumgeschwenkt und verbunden mit der anderen Seite der Montagespitze. Die Verbindungen werden durch eine Mehrzahl von Bolzen gemacht, welche durch aufeinander ausgerichtete Bohrungen hindurch gehen, die in den zusammenwirkenden Endteilen der Auslegerverlängerung und der Montagespitze des freischwebenden Endes vorgesehen sind.
  • Bedingt durch Herstellungstoleranzen können zwischen den Bolzenverbindungslöchern Fluchtungsfehler auftreten, aufgrund deren es schwierig wenn nicht unmöglich ist, zumindest den letzten Bolzen einzufügen. Um das Einfügen der Bolzen durch Ausrichten der zusammengehörenden Löcher zu erleichtern, haben Kranführer üblicherweise den Frontteil des Auslegerteils samt zugehöriger, teilweise verbundener Auslegerverlängerung abgesenkt, so dass das äussere Ende der Auslegerverlängerung auf einer Stützkonstruktion oder dem Boden aufliegt, und haben durch Benutzung der Kraft der Auslegerverlängerung gegen die Unterstützung oder den Boden und weiteres Absenken des Auslegers die korrekte Ausrichtung der Löcher zum Einfügen der Verbindungsbolzen erreicht. Dieses Vorgehen kann schwierig und/oder zeitaufwendig sein.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die Ausrichtvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung wurde erfunden, um die erforderliche Kraft zum Ausrichten der Bolzenverbindungslöcher zwischen der Auslegerverlängerung und der Montagespitze am frei schwebenden Ende des Auslegers zu erzeugen, um dadurch das Bedürfnis, die Bodenkraft anzuwenden, wie es Kranführer bis anhin gemacht haben, zu beseitigen, wodurch das Verbinden der Auslegerverlängerung mit dem Auslegerabschnitt erleichtert wird.
  • Die Vorrichtung zum Ausrichten einer Auslegerverlängerung gemäss der vorliegenden Erfindung umfasst - im wesentlichen - eine erste Widerlagereinricntung, die auf dem Vorderteil eines Auslegerabschnittes verschiebbar angeordnet ist, und eine zweite Widerlagereinrichtung, die auf einem anderen Auslegerabschnitt montiert ist. Die Auslegerabschnitte sind relativ zueinander bewegbar, wobei die erste und zweite Widerlagereinrichtung zusammenwirken können, um dadurch die erste Widerlagereinrichtung gegen ein Ende der Auslegerverlängerung zwingen zu können, um dadurch die Bolzenverbindungslöcher zwischen der Auslegerverlängerung und dem Auslegerabschnitt auszurichten. Durch eine derartige Konstruktion und Anordnung erleichtern die Rückzugskraft des Teleskopzylinders und die relative teleskopische Bewegung zwischen den Auslegerabschnitten und den zugeordneten Widerlagereinrichtungen das Ausrichten der Bolzenlöcher.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig 1 zeigt eine Draufsicht von oben auf einen teleskopischen Kranausleger mit einem seitlich verstaubaren Auslegerarm oder einer Auslegerverlängerung, welcher resp. welche von der verstauten Position in die Arbeitsposition am Vorderteil des Auslegerabschnitts bewegbar ist;
  • Fig. 2 ist ein vergrösserter Ausschnitt der Draufsicht von oben, welcher die Auslegerverlängerung teilweise verbunden mit der Montagespitze des Auslegerabschnitts zeigt;
  • Fig. 3 ist ein Ausschnitt der Seitenansicht, welcher die Auslegerverlängerung teilweise verbunden mit der Montagespitze des Auslegerabschnitts zeigt sowie die Vorrichtung zum Ausrichten gemäss der vorliegenden Erfindung mit Einer Wiederlagereinrichtung am Vorderteil und einer zweiten Widerlagereinrichtung auf einem weiteren Auslegerabschnitt.
  • Fig. 4 und 5 sind zu Fig. 3 ähnliche Ansichten, welche die Funktionsweise der Widerlagereinrichtungen zum Ausrichten der Bolzenverbindungslöcher für die Aufnahme der Bolzen zeigen;
  • Fig. 6 ist eine vergrösserte Ansicht im wesentlichen entlang der Linie 6-6 der Fig. 5;
  • Fig. 7 ist ein Ausschnitt eines Schnitts im seitlichen Aufriss in vergrösserter Darstellung der Ausrichtvorrichtung gemäss Fig. 5;
  • Fig. 8 ist ein Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie 8-8 der Fig. 6; und
  • Fig. 9 ist ein vergrösserter Querschnitt entlang der Linie 9-9 der Fig. 7.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig. 1, ist die Ausrichtvorrichtung 1 gemäss der vorliegenden Erfindung für die Verwendung bei einem mehrgliedrigen teleskopischen Kranausleger ausgestattet, welcher einen seitlich verstaubaren Auslegerarm oder eine Auslegerverlängerung 3 aufweist, die in eine Arbeitsstellung bewegbar ist für die Verbindung mit der Montagespitze 4 eines Auslegerabschnittes 5, wobei die Auslegerverlängerung 3 drehbar mit einer Seite der Montagespitze 4 verbunden ist, wie bei 6, und dann herumgeschwenkt und mit der anderen Seite der Montagespitze bei 7 verbunden wird.
  • Die Details der Verbindungen 6 und 7 sind in den Fig. 2 und 3 dargestellt, wobei die Montagespitze 4 die konventionellen, vertikal beabstandeten horizontalen Achsstücke 8 und 9 umfasst, an welchen Kabelrollen 10 angebracht sind. Die gegenüberliegenden Enden der Achsen 8 und 9 der Montagespitze sind abgeflacht, so bei 8a und 9a, und mit Oeffnungen oder Bohrungen 8b, 9b versehen. Der Auslegerarm 3 bzw. die Auslegerverlängerung ist von der Art eines Gitterträgers, hat vier Eckstreben 3a, welche ie in einem gabelförmigen Arm 3b mit Bohrungen 3c enden, welche mit den Bohrungen 8b und 9b der Achsen der Montagespitze ausrichtbar sind, durch welche wiederum ein Bolzen 11 einführbar ist, um dadurch eine Gabelkopfverbindung zwischen der Auslegerverlängerung 3 und der Montagespitze 4 zu schaffen.
  • Wenn die Auslegerverlängerung 3 aus der verstauten Position, wie in Fig. 1 gezeigt, herausbewegt wird, dann können - so hat es sich gezeigt - die obere und untere Gabelkopfverbindung bei 6 leicht gemacht werden, um die Auslegerverlängerung drehbar mit der Montagespitze 4 zu verbinden, um dadurch die Auslegerverlängerung 3 herumschwenken und mit der Montagespitze bei 7 verbinden zu können. Es wurde ebenfalls erkannt, dass die obere Gabelkopfverbindung bei 7 auch problemlos erzielt werden kann, um die Auslegerverlängerung 3 teilweise mit der Montagespitze 4 zu verbinden; allerdings ist es möglich, dass, bedingt durch Herstellungstoleranzen und das Gewicht der Auslegerverlängerung, die untere Gabelkopfverbindung bei 7 nicht gemacht werden kann, weil die Bohrungen 3c im gabelförmigen Arm ;3b möglicherweise nicht vollständig auf die Bohrungen 9b im Achsstück 9a der Montagespitze ausgerichtet sind.
  • Um die Bohrungen 3c und 9b für die Aufnahme des Bolzens 11 in der unteren Gabelkopfverbindung auszurichten, wurde die Ausrichtvorrichtung 1 gemäss der vorliegenden Erfindung ausgedacht, und sie umfasst, wie in Fig. 3 gezeigt, eine erste Widerlagereinrichtung 12, welche verschiebbar an der Montagespitze 4 des Auslegerabschnittes 5 angebracht ist, und eine zweite Widerlagereinrichtung 13, die auf einem anderen Auslegerabschnitt 14 des mehrgliedrigen Kranauslegers 2 angebracht ist, wobei für den Fachmann klar ist, dass der Auslegerabschnitt 5 mit der Montagespitze und der Ausiegerabschnitt 14 und weitere Auslegerabschnitte des mehrgliedrigen Kranausiegers in teleskopischer Art durch hydraulische Zylinder 15 und 16 relativ zueinander verschiebbar sind. Zur Veranschaulichung ist die Ausrichtvorrichtung an einem dreiteiligen Ausleger mit hydraulischen Verlängerungszylindern 16 gezeigt, welche verbunden sind zwischen dem Basisabschnitt 14 und dem mittleren Abschnitt 14a und einem hydraulischen Verlängerungszylinder 15, der verbunden ist, um den freischwebenden Abschnitt 5 vom mittleren Abschnitt 14a her zu verlängern. Die Vorrichtung ist auch bei einem zweigliedrigen teleskopischen Ausleger, in einem Ausleger mit mehr als drei Abschnitten, ebenso bei Auslegern, bei welchen die teleskopischen Abschnitte gleich oder proportional ausfahren und gleichzeitig vom Basisabschnitt durch eine Anordnung von Kabeln oder ähnlichem in Verbindung mit einem hydraulischen Verlängerungszylinder einsetzbar, welche Bauweisen dem Fachmann alle geläufig sind.
  • Die Details der Konstruktion der Widerlagereinrichtungen 12 und 13 sind in den Fig. 6 und 7 dargestellt, aus welchen erkennbar ist, dass die Widerlagereinrichtung 12 eine Stange 12a umfasst, die verschiebbar in einem zylindrischen Gehäuse 12b angeordnet ist, welches seinerseits auf der Seite 4a der Montage- spitze 4 durch eine von dieser nach aussen ragenden Klammer 17 fest montiert ist. Die Stange 12a ist mit einer Gewindebohrung 12c zur Aufnahme eines Bolzens 12d ausgestaltet, auf den wiederum eine Mutter 12e aufgeschraubt ist. Das Kopfende 12f des Bolzens 12b ragt axial vom Ende der Stange 12a weg und seine axiale Position oder Länge kann durch Drehen des Bolzens 12d in der Bohrung 12c und Festsetzen seiner Position darin durch Drehen der Ueberwurfmutter 12e gegen eine abstützende Unterlagsscheibe auf der Endfläche der Bohrung 12c eingestellt werden. Um das Justieren des Bolzens 12d und das Feststellen des Bolzens in der ausgerichteten Position zu erleichtern, ist der gegenüberliegende Endteil der Stange 12a mit flachen Abschnitten 12g versehen, so dass ein Werkzeug auf den flachen Teilen 12g plaziert werden kann, um die Stange fixiert mit einem Schraubenschlüssel zu halten, und andere Werkzeuge wie Schraubenschlüssel, eingesetzt werden, um den Bolzen 12d und die Ueberwurfmutter 12e zu drehen. Die Stange 12a endet mit einem verbreiterten Kopfteil 12h, welcher dazu dient, die Stange im Gehäuse 12h zurückzuhalten und welche dazu ausgelegt ist, auf den Gabelarm 3b der unteren Gabelkopfverbindung zwangsweise einzuklinken, was im folgenden näher beschrieben wird.
  • Die Widerlagereinrichtung 13 umfasst eine Stange 13a, welche verschiebbar in einem Gehäuse 18 angeordnet ist, welches seinerseits, wie in Fig. 3 und 8 gezeigt, starr mit einem herabhängenden Teil 19 der Manschette 20 des Auslegerabschnittes 14 verbunden ist Die Stange 13a ist mit einer Oeffnung 13b ausgestattet, welche ihrerseits mit Oeffnungen 18a in den Seitenwänden des Gehäuses 18 ausrichtbar sind, um einen entfernbaren Bolzen 13c aufzunehmen, wobei die Position der Stange 13a im Gehäuse 18 von einer zurückgezogenen Position, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt zu einer ausgezogenen Position, wie in der Fig. 4, 5, 6 und 7 gezeigt, verändert werden kann. Das Ende der Stange 13a ist mit einem Arretierbolzen 13b versehen, welcher bei einer Endfläche des Gehäuses 18 einhängbar ist, wobei das gegenüberliegende Ende der Stange 13a einen verbreiterten Kopfteil 13e hat, welcher in Wirkverbindung mit dem Bolzenkopf 12f der Widerlagereinrichtung 12 bringbar ist.
  • Beim Einsatz der Ausrichtvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung wird, nachdem die obere und untere Gabelkopfverbindung 6 gemacht sind, Fig. 1, die Auslegerverlängerung 3 in die nach aussen ragende Arbeitsposition herumgeschwenkt, und es wird die obere Gabelkopfverbindung bei 7 gemacht, während die Oeffnungen 3c und 9b der unteren Verbindung fehljustiert bleiben, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt Die Auslegermontagespitze wird dann geringfügig ausgefahren, wie in Fig. 4 gezeigt, indem zumindest der Auslegerabschnitt 5 mittels der Auslegerverlängerungsmittel wie z.B. der hydraulischen Zylinder 15 ausgefahren wird. Die Stange 13a wird dann von ihrer zurückgezogenen Position, wie in Fig. 3 gezeigt, in ihre ausgefahrene Position, wie in Fig. 4 gezeigt, bewegt, indem zunächst der Bolzen 13c von der Stange entfernt wird, die Stange 13a vorwärts geschoben wird zum Ausrichten der Stangenöffnung 13b mit den Gehäuseöffnungen 18a und dann der Bolzen 13c durch die fluchtenden Oeffnungen 13b und 18a hindurch eingeführt wird, um dadurch die Stange 13 im Gehäuse 18 starr zu sichern. Der die Montagespitze tragende Auslegerabschnitt 5 wird dann langsam zurückgezogen, z.B. durch Zurückziehen der hydraulischen Zylinder 15, was dazu führt, dass der Bolzenkopf 12f mit dem Kopfteil 13e der Stange 13a zusammenwirkt, wie in Fig. 5 gezeigt. Während der Ausleger sich weiterhin zurückzieht, wirkt der Kopf 12h der Stange 12a auf das untere Bein der gabelförmigen Arme 3b, wie in Fig. 7 gezeigt, was dazu führt, dass der gabelförmige Arm 3b aus der mit punktierter Linie gezeigten Position nach vorn in die mit durchgezogener Linie gezeigte Position geschoben wird, wonach die Bohrungen 3c und 9b in Ausrichtung kommen zur Aufnahme des Bolzens 11. Mit dem unteren Bolzen 11 am Platz wird dann der Auslegerabschnitt 5 verlängert, um den Bolzenkopf 12f und den Stangenkopf 13e aus ihrer aneinander anschliessenden Lage zu entfernen. Der Bolzen 13c wird aus den fluchtenden Oeffnungen von Stange und Gehäuse entfernt und die Stange 13a wird in die zurückgezogene Position bewegt, wie in Fig. 3 gezeigt, und an Ort gesichert durch Wiedereinführen des Bolzens 13c durch die Oeffnung 13b rückseitig des Gehäuses 13.
  • Bedingt durch die mögliche Fehlausrichtung der Bohrungen 3c und 9b in der unteren linksseitigen Gabelkopfverbindung, kann eine geringfügige Fehlausrichtung fortbestehen, selbst nachdem der Bolzen 11 eingeführt worden ist, was in einer Fixierung des Bolzens 11 in den Bohrungen resultiert; aus diesem werden, wenn die Auslegerverlängerung 3 in die verstaute Position gedreht werden soll, die Widerlagereinrichtungen 12 und 13 wie im folgenden beschrieben betätigt, um einmal mehr die Bohrungen 3c und 9b auszurichten zwecks Erleichterung der Entfernung des Bolzens 11 aus diesen.
  • Kurzum, zum Verstauen der Auslegerverlängerung 3 werden die Auslegermontagespitze 4 und der freischwebende Abschnitt 5 geringfügig ausgefahren. Der Bolzen 13c wird aus der Stange 13a entfernt, welche dann in ihre vollständig ausgefahrene Position geschoben wird, und wird dann in dieser Lage gesichert durch Einfügen des Bolzens 13c durch die ausgerichteten Oeffnungen 18a und 13b im Gehäuse 18 resp. der Stange 13a. Der Auslegerabschnitt 5 wird dann vollständig zurückgezogen und wie 3b 12h kontaktiert und 12f 13e kontaktiert zur Entlastung der Bindung des unteren linksseitigen Bolzens 11, wird der Bolzen entfernt. Der Auslegerabschnitt 5 wird dann wieder geringfügig ausgefahren. Der Bolzen 13c wird entfernt, die Stange 13a wird in ihre vollständig zurückgezogene Position geschoben und in der zurückgezogenen Position gemäss Fig. 3 gesichert durch Wiedereinfügen des Bolzens 13c. Der Ausleger wird dann vollständig zurückgezogen. Der obere linksseitige Bolzen 11 wird entfernt und die Auslegerverlängerung wird herumgeschwenkt, wie in Fig. 1 gezeigt, in die verstaute Position seitlich des Auslegers, und das normale Verstauungsvorgehen wird fortgesetzt.
  • Aufgrund der obigen Beschreibung wird für den Fachmann unmittelbar erkennbar, dass die Ausrichtvorrichtung der vorliegenden Erfindung bei bestehenden Kranauslegern nachgerüstet werden kann, und konstruiert und ausgebildet ist zur Erleichterung des Verbindens eines Kranauslegers mit einer Montagespitze in schnellerer Weise als bisher möglich, durch den Einsatz der Rückzugskraft der Auslegerbetätigungszylinder.
  • Die hier verwendeten Ausdrücke und Terminologien sollen ausschliesslich zur Beschreibung und nicht zur Einschränkung der Erfindung dienen, und es besteht keine Absicht, durch die Verwendung dieser Ausdrücke und Terminologien irgendwelche Equivalente der gezeigten und beschriebenen Merkmale oder Teile davon auszuschliessen, viel mehr wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Modifikationen im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche möglich sind.

Claims (8)

1. Kranausleger (2) mit zumindest einem ersten und einem zweiten teleskopischen Auslegerabschnitt (5, 14), welche relativ zueinander bewegbar sind, und einer seitlich verstaubaren Auslegerverlängerung (3), die von einer verstauten Position in eine Arbeitsposition schwenkbar ist und die mit einer Montagespitze (4) am ersten Auslegerabschnitt (5) durch obere und untere Gabelkopfverbindungen (6, 7, 8, 9, 3b) auf jeder Seite der Montagespitze (4) verbindbar ist, wobei jede Gabelkopfverbindung einen mit Oeffnungen (3c) versehenen gabelförmigen Arm (3b) an der seitlich verstaubaren Auslegerverlängerung (3) umfasst, welche in mit Oeffnungen (8b, 9b) versehenen Achsstücken (8a, 9a) der Montagespitze einführbar sind, gekennzeichnet durch eine Ausrichtvorrichtung (1), welche funktionsmässig zwischen dem ersten Auslegerabschnitt (5) und dem zweiten Auslegerabschnitt (14) angebracht ist, wobei aufgrund einer relativen teleskopischen Bewegung zwischen dem ersten Auslegerabschnitt (5) und dem zweiten Auslegerabschnitt (14) die seitlich verstaubare Auslegerverlängerung (3) mit der Ausrichtvorrichtung (1) zusammenwirkt, um die Oeffnungen (3c) derselben mit den Oeffnungen (9b) in den Achsstücken (9a) der Montagespitze fluchtend auszurichten zwecks Erleichterung der Einfügung eines Bolzens (11) drch die fluchtenden Oeffnungen (3c, 9b).
2. Kranausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtvorrichtung (1) eine erste Widerlagereinrichtung (12) an der Montagespitze (4) des ersten Auslegerabschnitts (5) und eine zweite Widerlagereinrichtung (13) auf dem genannten zweiten Auslegerabschnizt (14) des Kranauslegers (2) umfasst, wobei die genannten Widerlagereinrichtungen (12, 13) während des Ausrichtens der genannten Oeffnungen (3c, 9b) zusammenwirken.
3. Kranausleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Widerlagereinrichtung (12) ein Gehäuse (12b) umfasst, welches fest auf einer Seite der Montagespitze (4) angebracht ist, und einen im genannten Gehäuse (12b) verschiebbar gelagerten Stab (12a), welcher einen sich vom genannten Gehäuse (12b) nach aussen erstreckenden Endteil (12f) hat, welcher mit der zweiten Widerlagereinrichtung (13) zusammenwirken kann, wobei der andere Endteil (12h) des genannten Stabes (12a) sich vom Gehäuse (12b) nach aussen erstreckt und mit dem gabelförmigen Arm (3b) an der Auslegerverlängerung (3) zusammenwirken kann.
4. Kranausleger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte eine Endteil (12f) der Stange (12a) eine Gewindebohrung (12c) im genannten Stab umfasst, einen Schraubbolzen (12d), der einschraubbar in der genannten Bohrung (12c) angeordnet ist und axial aus dieser hervorragt, einen am genannten Schraubbolzen (12d) vorgesehenen Kopf (12f) und eine Ueberwurfmutter (12e), welche auf dem genannten Gewindebolzen (12d) schraubbar zwischen dem Kopf (12f) und einer Endfläche des Gehäuses (12b) angeordnet ist. wobei die Position des Schraubbolzens (12d) in der Stange (12a) eingestellt werden kann-
5. Kranausleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Widerlagereinrichtung (13) ein Gehäuse (18), welches fest am genannten zweiten Auslegerabschnitt (14) angebracht ist, eine im genannten Gehäuse (18) verschiebbar angeordnete Stange (13a), ausrichtbare Oeffnungen (18a, 13b) in den Seitenwänden des genannten Gehäuses (18) und in der genannten Stange (13a), und einen Bolzen 13c) umfasst, welcher in die genannten Oeffnungen (18a, 13b) einführbar ist zwecks fester Fixierung der genannten Stange (13a) im genannten Gehäuse (18), wobei die genannte Stange (13a) einen vom genannten Gehäuse axial nach aussen wegragenden Endteil (13e) hat, welcher für das Zusammenwirken mit der genannten ersten Widerlagereinrichtung (12) ausgebildet ist.
6. Kranausleger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kopfteil (12h) auf dem genannten anderen Endteil der genannten Stange (12a) vorgesehen ist.
7. Kranausleger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein verbreiterter Kopfteil (13e) am genannten Endteil der genannten Stange (13a) vorgesehen ist, welcher vom genannten Gehäuse (18) nach aussen ragt.
8. Kranausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlagereinrichtung (1) auf den gabelförmigen Arm (3b) an der Auslegerverlängerung (3) einwirkt.
DE69200096T 1991-09-13 1992-02-26 Vorrichtung zum Ausrichten einer Auslegerverlängerung. Expired - Lifetime DE69200096T2 (de)

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