DE69200143T2 - Heizgerät für Lebensmittel. - Google Patents

Heizgerät für Lebensmittel.

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DE69200143T2 DE69200143T DE69200143T DE69200143T2 DE 69200143 T2 DE69200143 T2 DE 69200143T2 DE 69200143 T DE69200143 T DE 69200143T DE 69200143 T DE69200143 T DE 69200143T DE 69200143 T2 DE69200143 T2 DE 69200143T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Erhitzungsgerät, bei dem in einer Garkammer enthaltene Nahrungsmittel durch eine Heizeinrichtung erwärmt werden, um gegart zu werden, und insbesondere ein derartiges Erhitzungsgerät mit einer Funktion des automatischen Bestimmens des Volumens der zu garenden Nahrungsmittel und Steuerns der Heizeinrichtung auf der Grundlage des bestimmten Volumens der Nahrungsmittel, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Das Gewicht der zu garenden Nahrungsmittel kann in einem herkömmlichen Erhitzungsgerät, in dem die Nahrungsmittel mittels einer Heizung gegrillt werden, nicht automatisch bestimmt werden. Folglich muß ein Anwender das Gewicht der Nahrungsmittel durch Schätzen bestimmen und eine Dauer des Erhitzungsvorgangs entsprechend dem bestimmten Gewicht der Nahrungsmittel einstellen. Ferner ist ein anderes herkömmliches Erhitzungsgerät mit einem Einstellschalter ausgestattet, der zum Zweck der Eingabe der Daten des Gewichts der zu garenden Nahrungsmittel betätigt wird, und die Dauer des Erhitzungsvorgangs wird auf der Grundlage der eingegebenen Daten automatisch eingestellt. Auch in diesem Fall muß der Anwender das Gewicht der Nahrungsmittel durch Schätzen bestimmen und die Daten des bestimmten Nahrungsmittelgewichts eingeben.
  • Also muß bei jeder oben beschriebenen herkömmlichen Anordnung der Anwender das Nahrungsmittelgewicht durch Schätzen bestimmen, was aufwendig ist und den Fehler bei der Bestimmung erhöht, was zu unzweckmäßiger Steuerung des Erhitzungsvorgangs führt.
  • Einige Typen von Mikrowellenöfen sind mit einem Gewichtsfühler ausgestattet, der auf einem drehbaren Schaft eines Drehtellers angebracht ist. Bei diesen Typen ist der drehbare Schaft des Drehtellers direkt mit einem drehbaren Schaft des Motors gekoppelt, der den Drehteller antreibt, und folglich haben der Drehteller, der Drehtellermotor und der Gewichtsfühler einen einstückigen Aufbau. Folglich kann ein solcher Gewichtsfühler nicht bei einem Erhitzungsgerät angewendet werden, in dem die Nahrungsmittel gegrillt werden und das nicht mit einem Drehteller und dergleichen ausgestattet ist. Da außerdem der Gewichtsfühler selbst einen solchen komplizierten mechanischen Aufbau hat, wo die Kapazität eines Kondensators geändert wird, wäre es tatsächlich unmöglich, den Gewichtsfühler an dem Erhitzungsgerät ohne den Drehteller anzubringen.
  • JP-A-63 201 429 offenbart ein Erhitzungsgerät mit einer Garkammer zum Aufnehmen von zu garenden Nahrungsmitteln. Eine Mikrowellenheizung ist im Gehäuse vorhanden, um die Nahrungsmittel in der Garkammer zu erhitzen. Ein Temperaturfühler erfaßt ein Temperaturmeßsignal, das die Temperatur der Nahrungsmittel darstellt. Eine Temperaturanstiegsraten- Berechnungseinrichtung berechnet die Anstiegsrate oder Anstiegsgeschwindigkeit der Temperatur nach Auslösung eines Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage des vom Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignals. Eine Steuereinrichtung steuert den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals der Berechnungseinrichtung.
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Erhitzungsgerät bereitzustellen, bei dem das Volumen der in der Garkammer enthaltenen Nahrungsmittel ohne irgendein mechanisch angetriebenes Bauteil automatisch bestimmt werden kann und der Erhitzungsvorgang auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Erhitzungsgerät bereitgestellt, das aufweist: ein Gehäuse, das eine Garkammer zum Aufnehmen von zu garenden Nahrungsmitteln und eine im Gehäuse angeordnete Heizeinrichtung zum Erhitzen der in der Garkammer enthaltenen Nahrungsmittel aufweist, einen im Erhitzungsgerät angeordneten Temperaturfühler zum Erzeugen eines Temperaturmeßsignals, eine Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung zum Berechnen der Anstiegsrate der Temperatur nach Auslösung eines Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage der vom Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignale, und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals der Berechnungseinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß das Erhitzen durch Strahlungswärme erfolgt, dadurch, daß der Temperaturfühler so in dem Erhitzungsgerät angeordnet ist, daß er auf die Lufttemperatur in der Garkammer anspricht, dadurch, daß bereitgestellt werden: ein Datenspeicherbereich, der eine Volumenbestimmungs-Datentabelle speichert, die Daten vorbestimmter Volumen von zu garenden Nahrungsmitteln und Daten der Anstiegsraten der Lufttemperatur in der Garkammer, die den jeweiligen Volumina der zu garenden Nahrungsmittel entsprechen, enthält, eine Volumenbestimmungseinrichtung zum Vergleichen der Daten der von der Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung ermittelten Temperatur-Anstiegsrate mit der in dem Datenspeicherbereich gespeicherten Datentabelle zur Bestimmung des Volumens der entsprechenden zu garenden Nahrungsmittel, und dadurch, daß die Steuereinrichtung den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung auf der Grundlage der Daten des Volumens der zu garenden Nahrungsmittel steuert, welches Volumen durch die Volumenbestimmungseinrichtung ermittelt worden ist.
  • Der Erfinder hat als Ergebnis von Versuchen festgestellt, daß im Erhitzungsgerät des oben beschriebenen Typs die Anstiegsrate der nach Auslösung des Erhitzungsvorgangs ansteigenden Lufttemperatur der Garkammer in Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu garenden Nahrungsmittel verschieden ist. Folglich ist es theoretisch möglich, das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel festzustellen, wenn die Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer in einem Anfangsstadium des Erhitzungsvorgangs ermittelt werden kann.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Erhitzungsgerät, das die oben beschriebenen Erkenntnisse nutzt, wird die Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer im Anfangsstadium des Erhitzungsvorgangs durch die Anstiegsraten-Berechnungseinrichtung auf der Grundlage der vom Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignale berechnet. Die Volumenbestimmungseinrichtung stellt das Volumen der Nahrungsmittel sowohl anhand der von der Anstiegsraten-Berechnungseinrichtung berechneten Temperatur-Anstiegsrate als auch der in dem Datenspeicherbereich gespeicherten Volumenbestimmungs-Datentabelle fest. Somit wird das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel automatisch bestimmt. Demzufolge sind aufwendige Vorgänge zur Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens nicht erforderlich. Da die Bestimmung nicht von der Schätzung des Anwenders abhängt, kann der Fehler bei der Bestimmung verringert werden. Da außerdem die Steuereinrichtung den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung gemäß dem Ergebnis der Bestimmung des geeigneten Nahrungsmittelvolumens durch die Volumenbestimmungseinrichtung steuert, kann ein geeignetes Steuerverfahren für den Erhitzungsvorgang bereitgestellt werden.
  • Die Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, der Datenspeicherbereich und die Volumenbestimmungseinrichtung können in einer elektronischen Schaltungsanordnung, z.B. in einem sogenannten Ein-Chip- Mikrorechner, angeordnet werden. Dadurch kann der mechanische Aufbau des Erhitzungsgeräts vereinfacht werden.
  • Vorzugsweise ist das Erhitzungsgerät außerdem gekennzeichnet durch eine Garwiederholungs-Bestimmungseinrichtung zum Vergleichen des vom Temperaturfühler an dieselbe übergebenen Temperaturmeßsignals nach Verstreichen eines vorbestimmten Zeitabschnitts ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung mit einem vorbestimmten Vergleichswert, um zu bestimmen, ob der Erhitzungsvorgang wiederholt wird oder nicht, wenn der Erhitzungsvorgang ausgelöst wird, und dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich eine erste und eine zweite Volumenbestimmungs-Datentabelle speichert, die dem Wiederholungs- Erhitzungsvorgang bzw. dem Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang entsprechen, so daß auf der Grundlage der Bestimmung der Garwiederholungs- Bestimmungseinrichtung entweder der Wiederholungs-Erhitzungsvorgang oder der Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang zum Zweck des Bestimmens des Volumens der zu garenden Nahrungsmittel durch die Volumenbestimmungseinrichtung ausgewählt wird.
  • Außerdem ist das Erhitzungsgerät vorzugsweise ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich eine Volumenbestimmungs- Datentabelle für jede Sorte von zu garenden Nahrungsmitteln enthält, und gekennzeichnet durch eine Festlegungseinrichtung zum Auswählen von einer der Sorten von Nahrungsmitteln und Festlegen derjenigen Volumenbestimmungs- Datentabelle, die der ausgewählten Sorte von Nahrungsmitteln entspricht, zum Zweck des Bestimmens des Volumens der Nahrungsmittel durch die Volumenbestimmungseinrichtung.
  • Die Erfindung wird vor allem anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Längsschnittansicht eines Erhitzungsgeräts einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild, das eine elektrische Anordnung des Erhitzungsgeräts darstellt;
  • Fig. 3 und 4 Ablaufdiagramme, die ein Steuerverfahren für den Standard-Garmodus darstellen;
  • Fig. 5 ein Ablaufdiagramm, das einen Teil des Steuerverfahrens für den Garwiederholungs-Modus darstellt;
  • Fig. 6 ein Ablaufdiagramm, das ein Steuerverfahren zum Garen eines Nahrungsmittels einer anderen Sorte als die des nach dem Verfahren gemäß Fig. 3 gegarten darstellt;
  • Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das einen Teil des Steuerverfahrens für die Garwiederholung darstellt, der während des in Fig. 6 dargestellten Garverfahrens ausgeführt wird;
  • Fig. 8 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von nach dem Standard-Garverfahren gegarten Nahrungsmitteln darstellt;
  • Fig. 9 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 8 darstellt;
  • Fig. 10 ebenfalls ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln von anderen Sorten als die gemäß Fig. 8 darstellt;
  • Fig. 11 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 10 darstellt;
  • Fig. 12 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln während der Garwiederholung darstellt;
  • Fig. 13 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 12 darstellt;
  • Fig. 14 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln einer anderen Sorte als die gemäß Fig. 12 darstellt;
  • Fig. 15 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 14 darstellt.
  • Nachstehend wird ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel beschrieben. Gemäß Fig. 1, die ein Erhitzungsgerät jenes Typs, in dem Nahrungsmittel gegrillt werden, schematisch darstellt, weist ein Gehäuse 1 ein äußeres Gehäuse 2 und ein inneres Gehäuse 3 auf. Eine Garkammer 4 wird durch das innere Gehäuse 3 gebildet. Eine Heizung 5, z.B. eine Heizplatte, ist auf der Außenseite einer Decke des inneren Gehäuses 3 angeordnet. Die Heizung 5 weist eine isolierte flache Platte und einen streifenförmigen, um die flache Platte gewickelten elektrischen Widerstand auf. In der Garkammer 4 enthaltene Nahrungsmittel werden durch die Heizung 5 erhitzt, wie später beschrieben wird. Abzugsöffnungen 6 sind in einer Seitenwand des inneren Gehäuses 3 ausgebildet, und eine Abzugsklappe 6a ist an den Abzugsöffnungen 6 angebracht. Ein Temperaturfühler 7 ist in der Nähe der Abzugsöffnungen 6 in einem Abzugskanal 6b ausgebildet, der die Abzugsöffnungen 6 mit der Umgebung verbindet. Eine Lufttemperatur in der Garkammer 4 wird durch den Temperaturfühler 7 erfaßt, der dadurch ein Temperatur-Meßsignal erzeugt. Eine Auflageschale 8 ist lösbar in der Garkammer 4 angebracht, und ein Eisengitter 9 ist lösbar auf der Auflageschale 8 gelagert. Eine Tür 10 ist vorhanden, um die Vorderseite der Garkammer 4 zu öffnen und zu schließen. Die Tür 10 hat einen Knopf 10a, der von einem Anwender ergriffen wird, wenn die Tür 10 geöffnet und geschlossen wird. Ein Türschalter 11 ist an der Innenseite des Gehäuses 1 ausgebildet, um einen geöffneten bzw. einen geschlossenen Zustand der Tür 10 zu erkennen, wobei er ein Schaltersignal erzeugt.
  • Gemäß Fig. 2 enthält eine Steuerschaltung 12 einen Mikrorechner und einen Analog/Digital-(A/D-)Wandler. Das vom Temperaturfühler 7 erzeugte Temperatur-Meßsignal und das vom Türschalter 11 erzeugte Schaltersignal werden an die Steuerschaltung 12 übergeben. Außerdem werden auch Schaltersignale, die von Gericht-Festlegungsschaltern 13 und 14 zum Festlegen der Sorte der zu garenden Nahrungsmittel erzeugt werden, ein Startschalter 15 zum Auslösen des Garvorgangs und verschiedene andere Schalter 16 an die Steuerschaltung 12 übergeben. Der Gericht- Festlegungsschalter 13 wird betätigt, um ein Pferdemakrelen- bzw. Makrelenhecht-Gericht festzulegen, wenn das zu garende Nahrungsmittel beispielsweise entweder eine Pferdemakrele oder ein Makrelenhecht ist. Der andere Gericht-Festlegungsschalter 14 wird betätigt, um ein Gelbschwanz-, Makrelen- bzw. Spanische-Makrelen-Gericht auszuwählen, wenn das zu garende Nahrungsmittel beispielsweise ein Gelbschwanz, eine Makrele oder eine Spanische Makrele ist.
  • Auf der Grundlage der oben beschriebenen Eingangssignale steuert die Steuerschaltung 12 die Heizung 5, eine Anzeige 17 und einen Summer 18 entsprechend einem Betriebsprogramm. Die Steuerschaltung 12 ist mit den Funktionen einer Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, einer Volumenbestimmungseinrichtung und einer Steuereinrichtung entsprechend der Software-Zusammensetzung des Betriebsprogramms ausgestattet. Ein Teil des Speicherbereichs eines Festwertspeichers (ROM), der in dem in die Steuerschaltung 12 eingebauten Mikrorechner verwendet wird, dient als ein erster Datenspeicherbereich 12a, der die Daten der Volumenbestimmung speichert. Die Daten der Volumenbestimmung, die im ersten Datenspeicherbereich 12a gespeichert sind, haben die Form einer Datentabelle, wie in der folgenden Tabelle 1 dargestellt: TABELLE 1 GARMODUS FISCHSORTE VOLUMEN-BESTIMMUNGS-BEZUGSWERT (ºC/s) VOLUMEN Standard-garen Garwiederholung Makrelenhecht oder Pferdemakrele Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrele Makrelenhecht oder Pferdemakrele oder höher unter Scheiben
  • Der ROM hat einen weiteren Speicherbereich, der als zweiter Datenspeicherbereich 12b dient. Die Daten des Erhitzungsvorgangs, die im zweiten Datenspeicherbereich 12b gespeichert sind, haben die Form einer Datentabelle, wie in der folgenden Tabelle 2 dargestellt: TABELLE 2 FISCHORTE VOLUMEN BETRIEBS-STEUERUNGS-MODUS Makrelenhecht oder Pferdemakrele Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrelle Scheiben Standardgaren Garwiederholung Oberseiten-Grillen: Rückseiten-Grillen:
  • Der erste Datenspeicherbereich 12a speichert Daten der Volumenbestimmung zum Bestimmen der Volumen eines Makrelenhechts, einer Pferdemakrele, eines Gelbschwanzes, einer Makrele und einer Spanischen Makrele als die zu garenden Nahrungsmittel. Die Volumen-Bestimmungsdaten sind in Versuchen ermittelt worden, und Fig. 8 bis 15 stellen Versuchsdaten dar. Die im zweiten Datenspeicherbereich 12b gespeicherten Daten sind ebenfalls in Versuchen ermittelt worden.
  • Fig. 8 stellt Änderungen der Lufttemperatur in der Garkammer dar, wenn zwei Makrelenhechte bzw. zwei Pferdemakrelen gegart werden, wenn der Erhitzungsvorgang unter der Bedingung ausgelöst wird, daß die anfängliche Lufttemperatur in der Garkammer 4 auf Raumtemperatur liegt. Dieser Garmodus wird als der "Standard-Garmodus" bezeichnet. Jeder Makrelenhecht und jede Pferdemakrele haben ein Gewicht von 150 Gramm. Die Vollinie in Fig. 8 kennzeichnet die Makrelenhechte und die gestrichelte Linie die Pferdemakrelen. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, kann bei Makrelenhechten und bei Pferdemakrelen ein Bereich gefunden werden, in dem die Temperatur sich annähernd linear ändert. Die Anstiegsrate jeder Temperatur in Fig. 8 weist einen Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der Auslösung des Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur-Anstiegsrate in diesem Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen ist. Folglich wird die Temperatur-Kennlinie in diesem Zeitabschnitt der Übergangsänderung in Fig. 8 nicht dargestellt. Tatsächlich ist eine Reihe von Versuchen unter der gleichen Bedingung ausgeführt worden, wenngleich Fig. 8 die in einem Versuch ermittelten Temperaturänderungen darstellt. Schließlich wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich von 0,240 bis 0,270 (ºC/s) liegen.
  • Jede von Fig. 9 bis 15 stellt Versuchsdaten unter verschiedenen Bedingungen, nämlich Volumen und Sorte, dar. Fig. 9 stellt die Temperaturänderungen dar, wenn vier Makrelenhechte oder Pferdemakrelen im Standard-Garmodus gegart werden. Die Anstiegsrate jeder Temperatur in Fig. 9 weist einen Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der Auslösung des Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur- Anstiegsrate in diesem Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen ist. Folglich wird die Temperatur-Kennlinie in diesem Bereich der Übergangsänderung in Fig. 9 nicht dargestellt. Der Versuch ist ebenfalls mehrere Male unter der gleichen Bedingung wie bei dem in Fig. 9 dargestellten Fall ausgeführt worden. Schließlich wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich von 0,190 bis 0,238 (ºC/s) liegen. Folglich wird ein Volumenbestimmungs- Bezugswert entweder für den Makrelenhecht oder für die Pferdemakrele im Standard-Garmodus so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,240 bis 0,270 (ºC/s) bei zwei Makrel enhechten oder Pferdemakrel en und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,190 bis 0,238 (ºC/s) bei vier Makrelenhechten oder Pferdemakrelen unterschieden wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel auf 0,240 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
  • In Fig. 10 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Gelbschwanz im Standard-Garmodus, wobei jedes Stück ein Gewicht von etwa 100 Gramm aufweist, die gestrichelte Linie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt-Linie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Spanischer Makrele. Als Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,260 und 0,280 (ºC/s) liegen.
  • In Fig. 11 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Gelbschwanz im Standard-Garmodus, die gestrichelte Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt- Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Spanischer Makrele. Als Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,230 und 0,238 (ºC/s) liegen. Folglich wird ein Volumenbestimmungs-Bezugswert in jedem Fall des Gelbschwanzes, der Makrele oder der Spanischen Makrele im Standard-Garen so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem Temperatur- Anstiegsratenbereich von 0,260 bis 0,280 (ºC/s) bei zwei Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele und dem Temperatur- Anstiegsratenbereich von 0,230 bis 0,238 (ºC/s) bei vier Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele unterschieden wird. Der Volumenbestimmungs-Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel beispielsweise auf 0,240 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
  • Fig. 12 stellt Änderungen der Lufttemperatur in der Garkammer dar bei zwei Makrelenhechten bzw. zwei Pferdemakrelen, wenn der Erhitzungsvorgang unter der Bedingung ausgelöst wird, daß die anfängliche Lufttemperatur in der Garkammer 4 als Ergebnis von wiederholten Erhitzungsvorgängen hoch ist. Dieser Garmodus wird als "Garwiederholungs-Modus" bezeichnet. Im Fall von Fig. 12 weist die Anstiegsrate jeder Temperatur ebenfalls einen Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der Auslösung des Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur-Anstiegsrate in diesem Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen ist. Folglich wird die Temperatur-Kennlinie in diesem Zeitabschnitt der Übergangsänderung in fig. 12 nicht dargestellt. Der Versuch ist ebenfalls mehrere Male unter der gleichen Bedingung wie bei dem in Fig. 12 dargestellten Fall ausgeführt worden. Schließlich wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich von 0,110 bis 0,150 (ºC/s) liegen.
  • Fig. 13 stellt Änderungen der Temperatur bei vier Makrelenhechten bzw. vier Pferdemakrelen im Garwiederholungs-Modus dar. Als Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs unter derselben Bedingung liegen die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur- Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich zwischen 0,060 und 0,090 (ºC/s). Folglich wird ein Volumenbestimmungs-Bezugswert entweder für den Makrelenhecht oder für die Pferdemakrele im Standard- Garmodus so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem Temperatur- Anstiegsratenbereich von 0,110 bis 0,150 (ºC/s) bei zwei Makrelenhechten oder Pferdemakrelen und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,060 bis 0,090 (ºC/s) bei vier Makrelenhechten oder Pferdemakrelen unterschieden wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel auf 0,100 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
  • In Fig. 14 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Gelbschwanz im Garwiederholungs-Modus, die gestrichelte Linie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt- Linie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Spanischer Makrele. Als Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,100 und 0,200 (ºC/s) liegen.
  • In Fig. 15 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Gelbschwanz im Garwiederholungs-Modus, die gestrichelte Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt- Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Spanischer Makrele. Als Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde außerdem herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,080 und 0,098 (ºC/s) liegen.
  • Dementsprechend wird ein Bezugswert für die Volumenbestimmung bei Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele im Standard-Garen so eingestellt, daß die Differenz zwischen demTemperatur-Anstiegsratenbereich von 0,100 bis 0,200 (ºC/s) bei zwei Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,080 bis 0,098 (ºC/s) bei vier Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele unterschieden wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel beispielsweise auf 0,100 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
  • Die in Tabelle 1 dargestellte Datentabelle ist in eine erste und eine zweite Gruppe eingeteilt, die dem Standard-Garmodus bzw. dem Garwiederholungs-Modus entsprechen, und außerdem ist jede Gruppe in zwei Untergruppen eingeteilt, die den Fischsorten Makrelenhecht oder Pferdemakrele bzw. Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrele entsprechen.
  • In den in Tabelle 2 dargestellten Betriebsdaten wird der Betriebs- Steuerungsmodus in Abhängigkeit von der Fischsorte, dem Volumen und dem Garmodus eingestellt. Als Oberseiten-Grillen wird das Grillen der anfänglichen Oberseite des Fischs bezeichnet. Dann wird der Fisch umgedreht, wenn seine Rückseite gegrillt werden muß. Als Rückseiten-Grillen wird das Grillen der anfänglichen Unterseite des Fischs bezeichnet.
  • Die Arbeitsweise des Erhitzungsgeräts wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 bis 7 zusammen mit den Steuerverfahren der Steuerschaltung 12 beschrieben. Die Ablaufdiagramme von Fig. 3 bis 7 stellen den Inhalt der Steuerung dar, die ausgeführt wird, wenn einer der Gericht- Festlegungsschalter 13, 14 und anschließend der Startschalter betätigt werden. Zuerst stellt die Steuerschaltung 12 im Schritt S1 fest, welcher der Gericht-Festlegungsschalter 13, 14 betätigt worden ist. Das Makrelenhecht- bzw. Pferdemakrelen-Gericht wird in den Schritten S2 bis S37 ausgeführt, wenn festgestellt worden ist, daß der Gericht- Festlegungsschalter 13 betätigt wurde. Im einzelnen wird die Heizung 5 im Schritt S2 eingeschaltet und die Zeitsteuerung im Schritt S3 gestartet. Nach Verstreichen von dreißig Sekunden im Schritt S4 gibt die Steuerschaltung 12 das vom Temperaturfühler 7 erzeugte Temperatur-Meßsignal ein, um im Schritt S5 die Temperatur T zu messen. Ob die Temperatur T 100ºC bzw. weniger beträgt oder nicht, wird im Schritt S6 festgestellt. Diese Bestimmung wird getroffen unabhängig davon, ob der Standard- oder der Garwiederholungs-Modus realisiert worden ist. Wie aus Fig. 8 bis 15 deutlich wird, beträgt insbesondere die vom Temperaturfühler 7 erfaßte Temperatur nach Verstreichen von dreißig Sekunden im Schritt S4 im Standard-Garmodus 100ºC oder weniger und im Garwiederholungs-Modus über 100ºC, unabhängig von der Sorte und vom Volumen des Fischs.
  • Ein ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs oder des Einschaltens der Heizung 5 verstrichener Zeitabschnitt ta wird im Schritt S8 gemessen, wenn die Temperatur T im Schritt S7 eine Meßwertaufnahme- Anfangstemperatur von 50ºC erreicht, unter der Bedingung, daß die vom Temperaturfühler erfaßte Temperatur 100ºC oder weniger beträgt oder der Standard-Garmodus realisiert worden ist. Wenn die Temperatur T im Schritt S9 eine Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 100ºC erreicht, wird im Schritt S10 eine ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit tb gemessen. Die Temperatur-Anstiegsrate K wird dann im Schritt S11 aus der Gleichung K = (100-50)/(tb-ta) (ºC/s) ermittelt.
  • Anschließend wird im Schritt S12 festgestellt, ob die ermittelte Temperatur-Anstiegsrate K ein Volumenbestimmungs-Bezugswert (0,240 (ºC/s)) bzw. höher ist oder nicht. Wenn die ermittelte Temperatur-Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs-Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S13 auf der Grundlage der in Tabelle 1 dargestellten Volumenbestimmungs- Daten festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs zwei (300 Gramm) beträgt. Im Schritt S14 wird auf der Grundlage der in Tabelle 2 dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten ein Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "16:44 min" eingestellt und der für das Rückseiten-Grillen auf "7:22 min" eingestellt. Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im Schritt S12 unter dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S15 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs vier (600 Gramm) beträgt. Im Schritt S16 wird auf der Grundlage der in Tabelle 2 dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "19:00 min" eingestellt und der für das Rückseiten- Grillen auf "8:00 min" eingestellt.
  • Anschließend wird das Ergebnis der Volumenbestimmung auf einem ersten Bereich (nicht dargestellt) der Anzeige 17 angezeigt, wie in Fig. 4 dargestellt. In den Schritten S18 und S19 wird der verbleibende Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen rückwärts gezählt, bis er den eingestellten Zeitabschnitt erreicht, und der verbleibende Zeitabschnitt wird fortlaufend auf einem zweiten Bereich (nicht dargestellt) der Anzeige 17 angezeigt. Wenn der für das Oberseiten-Grillen eingestellte Zeitabschnitt abläuft, wird im Schritt S20 die Heizung 5 ausgeschaltet, und im Schritt S21 wird der Summer 18 ausgelöst. Die Auslösung des Summers 18 informiert den Anwender, daß das Grillen der Oberseite abgeschlossen worden ist und der Fisch zum Rückseiten-Grillen umgedreht werden muß.
  • Der Anwender öffnet die Tür 10, um den Fisch umzudrehen, und schließt sie wieder. Die Steuerschaltung 12 stellt im Schritt 22 fest, daß die Tür 10 geöffnet und dann geschlossen worden ist, und bewirkt im Schritt S23, daß die Heizung 5 eingeschaltet wird. In den Schritten S24 und S25 wird der verbleibende Zeitabschnitt für das Rückseiten-Grillen rückwärts gezählt, bis er den eingestellten Zeitabschnitt erreicht, und der verbleibende Zeitabschnitt wird fortlaufend auf dem zweiten Bereich der Anzeige 17 angezeigt. Wenn der für das Rückseiten-Grillen eingestellte Zeitabschnitt abläuft, wird im Schritt S26 die Heizung 5 ausgeschaltet, und im Schritt S27 wird der Summer 18 ausgelöst, womit der Erhitzungsvorgang abgeschlossen ist. Es wird also automatisch bestimmt, daß der Makrelenhecht oder die Pferdemakrele im Standard-Garmodus gegart wird. Außerdem wird das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel automatisch bestimmt, und der Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Volumens der Nahrungsmittel gesteuert.
  • Wenn die Temperatur T im Schritt S6 über 100ºC beträgt, wird festgestellt, daß der Garwiederholungs-Modus realisiert worden ist. Die Steuerschaltung 12 rückt zum Schritt S28 vor. Wenn die Temperatur T im Schritt S28 die Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur von 170ºC erreicht, wird im Schritt S29 der ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeitabschnitt ta gemessen. Wenn die Temperatur T im Schritt S30 eine Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 190ºC erreicht, wird im Schritt S31 die ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit tb gemessen. Anschließend wird im Schritt S32 die Temperatur-Anstiegsrate K berechnet. Genauer gesagt, wird die Rate K aus der Gleichung K = (190- 170)/(tb-ta) (ºC/s) ermittelt. Im Schritt S33 wird festgestellt, ob die berechnete Temperatur-Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs- Bezugswert (0,100 (ºC/s)) bzw. höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich dem Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S34 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs als das zu garende Nahrungsmittel zwei (300 Gramm) beträgt. Im Schritt S35 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "12:29 min" und der für das Rückseiten-Grillen auf "4:23 min" eingestellt.
  • Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im Schritt S33 unter dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S36 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs vier (600 Gramm) beträgt. Im Schritt S16 wird auf der Grundlage der in Tabelle 2 dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "13:59 min" und der für das Rückseiten-Grillen auf "4:55 min" eingestellt. Anschließend wird die oben unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Betriebssteuerung vorgenommen. Somit wird der Garwiederholungs-Modus zum Garen des Makrelenhechts oder der Pferdemakrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu garenden Fischs wird automatisch festgestellt. Der Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert.
  • Die Steuerschaltung 12 geht zum Schritt S38 gemäß Fig. 6 über, um das Gelbschwanz-, Makrelen- bzw. Spanische-Makrelen-Gericht abzuarbeiten, wenn im Schritt S1 festgestellt wird, daß der Gericht-Festlegungsschalter 14 betätigt worden ist. Der Steuerungsablauf von Schritt S38 bis S47 wird in derselben Weise gesteuert wie beim Steuerungsablauf von Schritt S2 bis Schritt S10 in Fig. 3. Insbesondere wird im Schritt S42 festgestellt, ob die Temperatur T 100ºC oder weniger beträgt oder nicht, so daß entweder der Standard- oder der Garwiederholungs-Modus realisiert wird. Wenn festgestellt wird, daß die Temperatur T 100ºC oder weniger beträgt, wird im Schritt S42 der Zeitabschnitt (tb-ta) berechnet, in dem die Temperatur T von 50ºC auf 100ºC ansteigt, und im Schritt S47 wird die Temperatur- Anstiegsrate K ermittelt.
  • Es wird im Schritt S48 festgestellt, ob die ermittelte Temperatur- Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs-Bezugswert (0,240 (ºC/s)) oder höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich dem Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S49 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des Fischs als das zu garende Nahrungsmittel zwei Scheiben (200 Gramm) beträgt. Im Schritt S50 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "13:30 min" und der für das Rückseiten- Grillen auf "4:30 min" eingestellt. Wenn die Rate K im Schritt S48 unter dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S51 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des Fischs vier Scheiben (400 Gramm) beträgt. Im Schritt S52 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "14:30 min" und der für das Rückseiten-Grillen auf "5:00 min" eingestellt. Somit wird der Standard- Garmodus zum Garen des Gelbschwanzes, der Makrele oder der Spanischen Makrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu garenden Fischs wird automatisch bestimmt. Der Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert.
  • Wenn die Temperatur T im Schritt S42 über 100ºC beträgt, wird der Garwiederholungs-Modus ausgewählt. Die Steuerschaltung 12 geht dann zum Schritt S53 über. Es wird im Schritt S53 festgestellt, ob die Temperatur T die Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur von 190ºC erreicht hat oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß die Temperatur T die Meßwertaufnahme- Anfangstemperatur erreicht hat, wird im Schritt S54 die ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit ta gemessen. Wenn die Temperatur T dann im Schritt S55 die Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 210ºC erreicht, wird im Schritt S56 die ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit tb gemessen. Anschließend wird im Schritt S57 unter Verwendung der Gleichung K = (210-190)/(tb-ta) (ºC/s) die Temperatur-Anstiegsrate K ermittelt. Es wird im Schritt S58 festgestellt, ob die berechnete Temperatur-Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs- Bezugswert (0,100 (ºC/s)) bzw. höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich dem Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S59 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs als das zu garende Nahrungsmittel zwei (200 Gramm) beträgt.
  • Im Schritt S60 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "10:13 min" und der für das Rückseiten-Grillen auf "4:10 min" eingestellt.
  • Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im Schritt S58 unter dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S61 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs vier Scheiben (400 Gramm) beträgt. Auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 wird im Schritt S62 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "11:50 min" und der für das Rückseiten-Grillen auf "4:31 min" eingestellt. Anschließend wird die oben unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Betriebssteuerung vorgenommen. So wird der Garwiederholungs-Modus zum Garen des Gelbschwanzes, der Makrele oder der Spanischen Makrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu garenden Fischs wird automatisch festgestellt. Der Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert.
  • Wie oben beschrieben, steigt die Lufttemperatur in der Garkammer nach Auslösung des Erhitzungsvorgangs an. Die Temperatur-Anstiegsrate ist in Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu garenden Nahrungsmittel verschieden. Folglich kann das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel aus der Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer bestimmt werden. Die folgenden Vorteile können aufgrund der oben beschriebenen Erkenntnisse, daß die Temperatur-Anstiegsrate in Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu garenden Nahrungsmittel verschieden ist, aus der Erfindung gewonnen werden: Die Anstiegsrate K der Lufttemperatur in der Garkammer 4 im Anfangsstadium des Erhitzungsvorgangs wird auf der Grundlage der vom Temperaturfühler 7 erfaßten Temperaturen berechnet. Das Volumen der Nahrungsmittel wird aus der ermittelten Temperatur-Anstiegsrate K und den Volumen-Bestimmungsdaten bestimmt. Das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel wird somit automatisch bestimmt. Folglich muß der Anwender nicht in die aufwendige Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens einbezogen werden. Da ferner das Ergebnis der Bestimmung nicht von der Messung durch Schätzen des Anwenders abhängt, ist das Ergebnis der Bestimmung weniger fehlerhaft. Zusätzlich kann eine optimale Steuerung des Erhitzungsvorgangs ausgeführt werden, da der Erhitzungsvorgang durch die Steuerschaltung 12 auf der Grundlage des optimalen Ergebnisses der Bestimmung gesteuert wird.
  • Ferner könnendie Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, der Datenspeicherbereich und die Volumenbestimmungseinrichtung, die oben beschrieben worden sind, in einer elektronischen Schaltung, z.B. in einem sogenannten Ein-Chip-Mikrorechner, angeordnet werden. Folglich kann ein komplizierter mechanischer Aufbau des Erhitzungsgeräts vermieden werden.
  • Im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann vor allem das Auswählen des Standard- oder Garwiederholungs-Modus automatisch vorgenommen werden und der Erhitzungsvorgang wird dementsprechend gesteuert, was zu einer bequemen Anwendung kann.
  • Ferner wird die Temperatur T z.B. dreißig Sekunden nach der Auslösung des Erhitzungsvorgangs und nicht zum Zeitpunkt der Auslösung des Erhitzungsvorgangs gemessen, wobei der Abschnitt von dreißig Sekunden nötig ist, damit die Temperatur-Anstiegsrate nicht im Abschnitt der Übergangsänderung verbleibt. Die Temperatur-Anstiegsrate K wird auf der Grundlage der so gemessenen Temperatur T berechnet. Demzufolge kann die Verläßlichkeit der Rate K verbessert werden. Insbesondere weist die Temperaturänderungs-Kennlinie unmittelbar nach Auslösung des Erhitzungsvorgangs nur eine geringe Abhängigkeit vom Volumen der Nahrungsmittel auf. Daher würde, wenn das Messen der Temperatur für die Berechnung der Temperatur-Anstiegsrate K unmittelbar nach Auslösung des Erhitzungsvorgangs ausgelöst wird, die Verläßlichkeit der Rate K verringert werden. Jedoch kann diese Verringerung der Verläßlichkeit der Rate K in der Erfindung vermieden werden.
  • Obwohl im oben behandelten Ausführungsbeispiel der Abschnitt, in dem die Temperatur T von der Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur bis zur Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur ansteigt, für die Berechnung der Temperatur-Anstiegsrate K gemessen wird, kann stattdessen eine Anstiegsdauer der Temperatur T in dem Abschnitt zwischen vorbestimmten Meßwertaufnahme-Anfangs- und Abschlußzeiten gemessen werden.

Claims (5)

1. Erhitzungsgerät mit einem Gehäuse (1), das eine Garkammer (4) zum Aufnehmen von zu garenden Nahrungsmitteln und eine im Gehäuse (1) angeordnete Heizeinrichtung (5) zum Erhitzen der in der Garkammer (4) enthaltenen Nahrungsmittel aufweist, einem im Erhitzungsgerät angeordneten Temperaturfühler (7) zum Erzeugen eines Temperaturmeßsignals, einer Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung (12) zum Berechnen der Anstiegsrate der Temperatur nach Auslösung eines Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung (5) auf der Grundlage der vom Temperaturfühler (7) erzeugten Temperaturmeßsignale und einer Steuereinrichtung (12) zur Steuerung des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung (5) auf der Grundlage des Ausgangssignals der Berechnungseinrichtung (12), gekennzeichnet dadurch, daß das Erhitzen durch Strahlungswärme erfolgt, dadurch, daß der Temperaturfühler (7) so in dem Erhitzungsgerät angeordnet ist, daß er auf die Lufttemperatur in der Garkammer (4) anspricht, dadurch, daß bereitgestellt werden: ein Datenspeicherbereich (12a), der eine Volumenbestimmungs-Datentabelle speichert, die Daten vorbestimmter Volumen von zu garenden Nahrungsmitteln und Daten der Anstiegsraten der Lufttemperatur in der Garkammer (4), die den jeweiligen Volumen der zu garenden Nahrungsmittel entsprechen, enthält, eine Volumenbestimmungseinrichtung (12) zum Vergleichen der Daten der von der Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung (12) ermittelten Temperatur- Anstiegsrate mit der im Datenspeicherbereich (12a) gespeicherten Datentabelle zur Bestimmung des Volumens der entsprechenden zu garenden Nahrungsmittel, und dadurch, daß die Steuereinrichtung (12) den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung (5) auf der Grundlage der Daten des Volumens der zu garenden Nahrungsmittel steuert, welches Volumen durch die Volumenbestimmungseinrichtung (12) ermittelt worden ist.
2. Erhitzungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (7) die Lufttemperatur in der Garkammer (4) nach Verstreichen eines vorbestimmten Zeitabschnitts ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung (5) erfaßt, in welchem Zeitabschnitt die Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer (4) nicht in einem Abschnitt einer Übergangsänderung verbleibt, in welchem Abschnitt die Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer (4) unabhängig vom Volumen der zu garenden Nahrungsmittel ist.
3. Erhitzungsgerät nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine Garwiederholungs-Bestimmungseinrichtung zum Vergleichen des vom Temperaturfühler (7) an dieselbe übergebenen Temperaturmeßsignals nach Verstreichen eines vorbestimmten Zeitabschnitts ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung (5) mit einem vorbestimmten Vergleichswert, um festzustellen, ob der Erhitzungsvorgang wiederholt wird oder nicht, wenn der Erhitzungsvorgang ausgelöst wird, und dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich (12a) eine erste und eine zweite Volumenbestimmungs-Datentabelle speichert, die dem Wiederholungs- Erhitzungsvorgang bzw. dem Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang entsprechen, so daß auf der Grundlage der Bestimmung der Garwiederholungs- Bestimmungseinrichtung (12) entweder der Wiederholungs-Erhitzungsvorgang oder der Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang zum Zweck des Bestimmens des Volumens der zu garenden Nahrungsmittel durch die Volumenbestimmungseinrichtung (12) ausgewählt wird.
4. Erhitzungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich (12a) eine Volumenbestimmungs-Datentabelle für jede Sorte von zu garenden Nahrungsmitteln enthält, und gekennzeichnet durch Festlegungseinrichtungen (13, 14) zum Auswählen von einer der Sorten von Nahrungsmitteln und Festlegen derjenigen Volumenbestimmungs-Datentabelle, die der ausgewählten Sorte von Nahrungsmitteln entspricht, zum Zweck des Bestimmens des Volumens der Nahrungsmittel durch die Volumenbestimmungseinrichtung (12).
5. Erhitzungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich (12a) eine Volumenbestimmungs-Datentabelle für jede Sorte von zu garenden Nahrungsmitteln enthält, und gekennzeichnet durch Festlegungseinrichtungen (13, 14) zum Auswählen von einer der Sorten von Nahrungsmitteln und Festlegen derjenigen Volumenbestimmungs-Datentabelle, die der ausgewählten Sorte von Nahrungsmittel entspricht, zum Zweck des Bestimmens des Volumens der Nahrungsmittel durch die Volumenbestimmungseinrichtung (12).
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