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Die Erfindung betrifft allgemein ein Erhitzungsgerät, bei dem in
einer Garkammer enthaltene Nahrungsmittel durch eine Heizeinrichtung
erwärmt werden, um gegart zu werden, und insbesondere ein derartiges
Erhitzungsgerät mit einer Funktion des automatischen Bestimmens des
Volumens der zu garenden Nahrungsmittel und Steuerns der Heizeinrichtung
auf der Grundlage des bestimmten Volumens der Nahrungsmittel, gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
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Das Gewicht der zu garenden Nahrungsmittel kann in einem
herkömmlichen Erhitzungsgerät, in dem die Nahrungsmittel mittels einer
Heizung gegrillt werden, nicht automatisch bestimmt werden. Folglich muß
ein Anwender das Gewicht der Nahrungsmittel durch Schätzen bestimmen und
eine Dauer des Erhitzungsvorgangs entsprechend dem bestimmten Gewicht der
Nahrungsmittel einstellen. Ferner ist ein anderes herkömmliches
Erhitzungsgerät mit einem Einstellschalter ausgestattet, der zum Zweck der
Eingabe der Daten des Gewichts der zu garenden Nahrungsmittel betätigt
wird, und die Dauer des Erhitzungsvorgangs wird auf der Grundlage der
eingegebenen Daten automatisch eingestellt. Auch in diesem Fall muß der
Anwender das Gewicht der Nahrungsmittel durch Schätzen bestimmen und die
Daten des bestimmten Nahrungsmittelgewichts eingeben.
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Also muß bei jeder oben beschriebenen herkömmlichen Anordnung der
Anwender das Nahrungsmittelgewicht durch Schätzen bestimmen, was aufwendig
ist und den Fehler bei der Bestimmung erhöht, was zu unzweckmäßiger
Steuerung des Erhitzungsvorgangs führt.
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Einige Typen von Mikrowellenöfen sind mit einem Gewichtsfühler
ausgestattet, der auf einem drehbaren Schaft eines Drehtellers angebracht
ist. Bei diesen Typen ist der drehbare Schaft des Drehtellers direkt mit
einem drehbaren Schaft des Motors gekoppelt, der den Drehteller antreibt,
und folglich haben der Drehteller, der Drehtellermotor und der
Gewichtsfühler einen einstückigen Aufbau. Folglich kann ein solcher
Gewichtsfühler nicht bei einem Erhitzungsgerät angewendet werden, in dem
die Nahrungsmittel gegrillt werden und das nicht mit einem Drehteller und
dergleichen ausgestattet ist. Da außerdem der Gewichtsfühler selbst einen
solchen komplizierten mechanischen Aufbau hat, wo die Kapazität eines
Kondensators geändert wird, wäre es tatsächlich unmöglich, den
Gewichtsfühler an dem Erhitzungsgerät ohne den Drehteller anzubringen.
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JP-A-63 201 429 offenbart ein Erhitzungsgerät mit einer Garkammer zum
Aufnehmen von zu garenden Nahrungsmitteln. Eine Mikrowellenheizung ist im
Gehäuse vorhanden, um die Nahrungsmittel in der Garkammer zu erhitzen. Ein
Temperaturfühler erfaßt ein Temperaturmeßsignal, das die Temperatur der
Nahrungsmittel darstellt. Eine Temperaturanstiegsraten-
Berechnungseinrichtung berechnet die Anstiegsrate oder
Anstiegsgeschwindigkeit der Temperatur nach Auslösung eines
Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage des vom
Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignals. Eine Steuereinrichtung
steuert den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung auf der Grundlage des
Ausgangssignals der Berechnungseinrichtung.
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Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Erhitzungsgerät
bereitzustellen, bei dem das Volumen der in der Garkammer enthaltenen
Nahrungsmittel ohne irgendein mechanisch angetriebenes Bauteil automatisch
bestimmt werden kann und der Erhitzungsvorgang auf der Grundlage des
Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert werden
kann.
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Gemäß der Erfindung wird ein Erhitzungsgerät bereitgestellt, das
aufweist: ein Gehäuse, das eine Garkammer zum Aufnehmen von zu garenden
Nahrungsmitteln und eine im Gehäuse angeordnete Heizeinrichtung zum
Erhitzen der in der Garkammer enthaltenen Nahrungsmittel aufweist, einen
im Erhitzungsgerät angeordneten Temperaturfühler zum Erzeugen eines
Temperaturmeßsignals, eine Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung
zum Berechnen der Anstiegsrate der Temperatur nach Auslösung eines
Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage der vom
Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignale, und eine Steuereinrichtung
zum Steuern des Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung auf der Grundlage
des Ausgangssignals der Berechnungseinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß
das Erhitzen durch Strahlungswärme erfolgt, dadurch, daß der
Temperaturfühler so in dem Erhitzungsgerät angeordnet ist, daß er auf die
Lufttemperatur in der Garkammer anspricht, dadurch, daß bereitgestellt
werden: ein Datenspeicherbereich, der eine Volumenbestimmungs-Datentabelle
speichert, die Daten vorbestimmter Volumen von zu garenden Nahrungsmitteln
und Daten der Anstiegsraten der Lufttemperatur in der Garkammer, die den
jeweiligen Volumina der zu garenden Nahrungsmittel entsprechen, enthält,
eine Volumenbestimmungseinrichtung zum Vergleichen der Daten der von der
Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung ermittelten
Temperatur-Anstiegsrate mit der in dem Datenspeicherbereich gespeicherten Datentabelle
zur Bestimmung des Volumens der entsprechenden zu garenden Nahrungsmittel,
und dadurch, daß die Steuereinrichtung den Erhitzungsvorgang der
Heizeinrichtung auf der Grundlage der Daten des Volumens der zu garenden
Nahrungsmittel steuert, welches Volumen durch die
Volumenbestimmungseinrichtung ermittelt worden ist.
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Der Erfinder hat als Ergebnis von Versuchen festgestellt, daß im
Erhitzungsgerät des oben beschriebenen Typs die Anstiegsrate der nach
Auslösung des Erhitzungsvorgangs ansteigenden Lufttemperatur der Garkammer
in Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu garenden Nahrungsmittel
verschieden ist. Folglich ist es theoretisch möglich, das Volumen der zu
garenden Nahrungsmittel festzustellen, wenn die Anstiegsrate der
Lufttemperatur in der Garkammer in einem Anfangsstadium des
Erhitzungsvorgangs ermittelt werden kann.
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Gemäß dem erfindungsgemäßen Erhitzungsgerät, das die oben
beschriebenen Erkenntnisse nutzt, wird die Anstiegsrate der Lufttemperatur
in der Garkammer im Anfangsstadium des Erhitzungsvorgangs durch die
Anstiegsraten-Berechnungseinrichtung auf der Grundlage der vom
Temperaturfühler erzeugten Temperaturmeßsignale berechnet. Die
Volumenbestimmungseinrichtung stellt das Volumen der Nahrungsmittel sowohl
anhand der von der Anstiegsraten-Berechnungseinrichtung berechneten
Temperatur-Anstiegsrate als auch der in dem Datenspeicherbereich
gespeicherten Volumenbestimmungs-Datentabelle fest. Somit wird das Volumen
der zu garenden Nahrungsmittel automatisch bestimmt. Demzufolge sind
aufwendige Vorgänge zur Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens nicht
erforderlich. Da die Bestimmung nicht von der Schätzung des Anwenders
abhängt, kann der Fehler bei der Bestimmung verringert werden. Da außerdem
die Steuereinrichtung den Erhitzungsvorgang der Heizeinrichtung gemäß dem
Ergebnis der Bestimmung des geeigneten Nahrungsmittelvolumens durch die
Volumenbestimmungseinrichtung steuert, kann ein geeignetes Steuerverfahren
für den Erhitzungsvorgang bereitgestellt werden.
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Die Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, der
Datenspeicherbereich und die Volumenbestimmungseinrichtung können in einer
elektronischen Schaltungsanordnung, z.B. in einem sogenannten Ein-Chip-
Mikrorechner, angeordnet werden. Dadurch kann der mechanische Aufbau des
Erhitzungsgeräts vereinfacht werden.
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Vorzugsweise ist das Erhitzungsgerät außerdem gekennzeichnet durch
eine Garwiederholungs-Bestimmungseinrichtung zum Vergleichen des vom
Temperaturfühler an dieselbe übergebenen Temperaturmeßsignals nach
Verstreichen eines vorbestimmten Zeitabschnitts ab der Auslösung des
Erhitzungsvorgangs der Heizeinrichtung mit einem vorbestimmten
Vergleichswert, um zu bestimmen, ob der Erhitzungsvorgang wiederholt wird
oder nicht, wenn der Erhitzungsvorgang ausgelöst wird, und dadurch
gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich eine erste und eine zweite
Volumenbestimmungs-Datentabelle speichert, die dem Wiederholungs-
Erhitzungsvorgang bzw. dem Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang
entsprechen, so daß auf der Grundlage der Bestimmung der Garwiederholungs-
Bestimmungseinrichtung entweder der Wiederholungs-Erhitzungsvorgang oder
der Nichtwiederholungs-Erhitzungsvorgang zum Zweck des Bestimmens des
Volumens der zu garenden Nahrungsmittel durch die
Volumenbestimmungseinrichtung ausgewählt wird.
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Außerdem ist das Erhitzungsgerät vorzugsweise ferner dadurch
gekennzeichnet, daß der Datenspeicherbereich eine Volumenbestimmungs-
Datentabelle für jede Sorte von zu garenden Nahrungsmitteln enthält, und
gekennzeichnet durch eine Festlegungseinrichtung zum Auswählen von einer
der Sorten von Nahrungsmitteln und Festlegen derjenigen Volumenbestimmungs-
Datentabelle, die der ausgewählten Sorte von Nahrungsmitteln entspricht,
zum Zweck des Bestimmens des Volumens der Nahrungsmittel durch die
Volumenbestimmungseinrichtung.
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Die Erfindung wird vor allem anhand von Beispielen unter Bezugnahme
auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Längsschnittansicht eines Erhitzungsgeräts
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
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Fig. 2 ein Blockschaltbild, das eine elektrische Anordnung des
Erhitzungsgeräts darstellt;
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Fig. 3 und 4 Ablaufdiagramme, die ein Steuerverfahren für den
Standard-Garmodus darstellen;
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Fig. 5 ein Ablaufdiagramm, das einen Teil des Steuerverfahrens für
den Garwiederholungs-Modus darstellt;
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Fig. 6 ein Ablaufdiagramm, das ein Steuerverfahren zum Garen eines
Nahrungsmittels einer anderen Sorte als die des nach dem Verfahren gemäß
Fig. 3 gegarten darstellt;
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Fig. 7 ein Ablaufdiagramm, das einen Teil des Steuerverfahrens für
die Garwiederholung darstellt, der während des in Fig. 6 dargestellten
Garverfahrens ausgeführt wird;
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Fig. 8 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
nach dem Standard-Garverfahren gegarten Nahrungsmitteln darstellt;
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Fig. 9 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 8 darstellt;
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Fig. 10 ebenfalls ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der
Temperatur von Nahrungsmitteln von anderen Sorten als die gemäß Fig. 8
darstellt;
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Fig. 11 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 10 darstellt;
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Fig. 12 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln während der Garwiederholung darstellt;
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Fig. 13 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 12 darstellt;
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Fig. 14 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln einer anderen Sorte als die gemäß Fig. 12 darstellt;
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Fig. 15 ein Diagramm, das versuchsweise Änderungen der Temperatur von
Nahrungsmitteln mit anderem Volumen als jene gemäß Fig. 14 darstellt.
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Nachstehend wird ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
beschrieben. Gemäß Fig. 1, die ein Erhitzungsgerät jenes Typs, in dem
Nahrungsmittel gegrillt werden, schematisch darstellt, weist ein Gehäuse
1 ein äußeres Gehäuse 2 und ein inneres Gehäuse 3 auf. Eine Garkammer 4
wird durch das innere Gehäuse 3 gebildet. Eine Heizung 5, z.B. eine
Heizplatte, ist auf der Außenseite einer Decke des inneren Gehäuses 3
angeordnet. Die Heizung 5 weist eine isolierte flache Platte und einen
streifenförmigen, um die flache Platte gewickelten elektrischen Widerstand
auf. In der Garkammer 4 enthaltene Nahrungsmittel werden durch die Heizung
5 erhitzt, wie später beschrieben wird. Abzugsöffnungen 6 sind in einer
Seitenwand des inneren Gehäuses 3 ausgebildet, und eine Abzugsklappe 6a ist
an den Abzugsöffnungen 6 angebracht. Ein Temperaturfühler 7 ist in der Nähe
der Abzugsöffnungen 6 in einem Abzugskanal 6b ausgebildet, der die
Abzugsöffnungen 6 mit der Umgebung verbindet. Eine Lufttemperatur in der
Garkammer 4 wird durch den Temperaturfühler 7 erfaßt, der dadurch ein
Temperatur-Meßsignal erzeugt. Eine Auflageschale 8 ist lösbar in der
Garkammer 4 angebracht, und ein Eisengitter 9 ist lösbar auf der
Auflageschale 8 gelagert. Eine Tür 10 ist vorhanden, um die Vorderseite der
Garkammer 4 zu öffnen und zu schließen. Die Tür 10 hat einen Knopf 10a, der
von einem Anwender ergriffen wird, wenn die Tür 10 geöffnet und geschlossen
wird. Ein Türschalter 11 ist an der Innenseite des Gehäuses 1 ausgebildet,
um einen geöffneten bzw. einen geschlossenen Zustand der Tür 10 zu
erkennen, wobei er ein Schaltersignal erzeugt.
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Gemäß Fig. 2 enthält eine Steuerschaltung 12 einen Mikrorechner und
einen Analog/Digital-(A/D-)Wandler. Das vom Temperaturfühler 7 erzeugte
Temperatur-Meßsignal und das vom Türschalter 11 erzeugte Schaltersignal
werden an die Steuerschaltung 12 übergeben. Außerdem werden auch
Schaltersignale, die von Gericht-Festlegungsschaltern 13 und 14 zum
Festlegen der Sorte der zu garenden Nahrungsmittel erzeugt werden, ein
Startschalter 15 zum Auslösen des Garvorgangs und verschiedene andere
Schalter 16 an die Steuerschaltung 12 übergeben. Der Gericht-
Festlegungsschalter 13 wird betätigt, um ein Pferdemakrelen- bzw.
Makrelenhecht-Gericht festzulegen, wenn das zu garende Nahrungsmittel
beispielsweise entweder eine Pferdemakrele oder ein Makrelenhecht ist. Der
andere Gericht-Festlegungsschalter 14 wird betätigt, um ein Gelbschwanz-,
Makrelen- bzw. Spanische-Makrelen-Gericht auszuwählen, wenn das zu garende
Nahrungsmittel beispielsweise ein Gelbschwanz, eine Makrele oder eine
Spanische Makrele ist.
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Auf der Grundlage der oben beschriebenen Eingangssignale steuert die
Steuerschaltung 12 die Heizung 5, eine Anzeige 17 und einen Summer 18
entsprechend einem Betriebsprogramm. Die Steuerschaltung 12 ist mit den
Funktionen einer Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, einer
Volumenbestimmungseinrichtung und einer Steuereinrichtung entsprechend der
Software-Zusammensetzung des Betriebsprogramms ausgestattet. Ein Teil des
Speicherbereichs eines Festwertspeichers (ROM), der in dem in die
Steuerschaltung 12 eingebauten Mikrorechner verwendet wird, dient als ein
erster Datenspeicherbereich 12a, der die Daten der Volumenbestimmung
speichert. Die Daten der Volumenbestimmung, die im ersten
Datenspeicherbereich 12a gespeichert sind, haben die Form einer
Datentabelle, wie in der folgenden Tabelle 1 dargestellt:
TABELLE 1
GARMODUS
FISCHSORTE
VOLUMEN-BESTIMMUNGS-BEZUGSWERT (ºC/s)
VOLUMEN
Standard-garen
Garwiederholung
Makrelenhecht oder Pferdemakrele
Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrele
Makrelenhecht oder Pferdemakrele
oder höher
unter
Scheiben
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Der ROM hat einen weiteren Speicherbereich, der als zweiter
Datenspeicherbereich 12b dient. Die Daten des Erhitzungsvorgangs, die im
zweiten Datenspeicherbereich 12b gespeichert sind, haben die Form einer
Datentabelle, wie in der folgenden Tabelle 2 dargestellt:
TABELLE 2
FISCHORTE
VOLUMEN
BETRIEBS-STEUERUNGS-MODUS
Makrelenhecht oder Pferdemakrele
Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrelle
Scheiben
Standardgaren
Garwiederholung
Oberseiten-Grillen:
Rückseiten-Grillen:
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Der erste Datenspeicherbereich 12a speichert Daten der
Volumenbestimmung zum Bestimmen der Volumen eines Makrelenhechts, einer
Pferdemakrele, eines Gelbschwanzes, einer Makrele und einer Spanischen
Makrele als die zu garenden Nahrungsmittel. Die Volumen-Bestimmungsdaten
sind in Versuchen ermittelt worden, und Fig. 8 bis 15 stellen Versuchsdaten
dar. Die im zweiten Datenspeicherbereich 12b gespeicherten Daten sind
ebenfalls in Versuchen ermittelt worden.
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Fig. 8 stellt Änderungen der Lufttemperatur in der Garkammer dar,
wenn zwei Makrelenhechte bzw. zwei Pferdemakrelen gegart werden, wenn der
Erhitzungsvorgang unter der Bedingung ausgelöst wird, daß die anfängliche
Lufttemperatur in der Garkammer 4 auf Raumtemperatur liegt. Dieser Garmodus
wird als der "Standard-Garmodus" bezeichnet. Jeder Makrelenhecht und jede
Pferdemakrele haben ein Gewicht von 150 Gramm. Die Vollinie in Fig. 8
kennzeichnet die Makrelenhechte und die gestrichelte Linie die
Pferdemakrelen. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, kann bei Makrelenhechten und
bei Pferdemakrelen ein Bereich gefunden werden, in dem die Temperatur sich
annähernd linear ändert. Die Anstiegsrate jeder Temperatur in Fig. 8 weist
einen Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der Auslösung des
Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur-Anstiegsrate in diesem
Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen ist. Folglich wird die
Temperatur-Kennlinie in diesem Zeitabschnitt der Übergangsänderung in Fig.
8 nicht dargestellt. Tatsächlich ist eine Reihe von Versuchen unter der
gleichen Bedingung ausgeführt worden, wenngleich Fig. 8 die in einem
Versuch ermittelten Temperaturänderungen darstellt. Schließlich wurde
herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim
Makrelenhecht und die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der
Pferdemakrele beide im Bereich von 0,240 bis 0,270 (ºC/s) liegen.
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Jede von Fig. 9 bis 15 stellt Versuchsdaten unter verschiedenen
Bedingungen, nämlich Volumen und Sorte, dar. Fig. 9 stellt die
Temperaturänderungen dar, wenn vier Makrelenhechte oder Pferdemakrelen im
Standard-Garmodus gegart werden. Die Anstiegsrate jeder Temperatur in Fig.
9 weist einen Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der
Auslösung des Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur-
Anstiegsrate in diesem Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen
ist. Folglich wird die Temperatur-Kennlinie in diesem Bereich der
Übergangsänderung in Fig. 9 nicht dargestellt. Der Versuch ist ebenfalls
mehrere Male unter der gleichen Bedingung wie bei dem in Fig. 9
dargestellten Fall ausgeführt worden. Schließlich wurde herausgefunden, daß
die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die
Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich
von 0,190 bis 0,238 (ºC/s) liegen. Folglich wird ein Volumenbestimmungs-
Bezugswert entweder für den Makrelenhecht oder für die Pferdemakrele im
Standard-Garmodus so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem
Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,240 bis 0,270 (ºC/s) bei zwei
Makrel enhechten oder Pferdemakrel en und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich
von 0,190 bis 0,238 (ºC/s) bei vier Makrelenhechten oder Pferdemakrelen
unterschieden wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel auf 0,240
(ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
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In Fig. 10 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei zwei
Scheiben Gelbschwanz im Standard-Garmodus, wobei jedes Stück ein Gewicht
von etwa 100 Gramm aufweist, die gestrichelte Linie die Temperaturänderung
bei zwei Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt-Linie die
Temperaturänderung bei zwei Scheiben Spanischer Makrele. Als Ergebnis
mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß die
Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei
Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,260 und 0,280
(ºC/s) liegen.
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In Fig. 11 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei vier
Scheiben Gelbschwanz im Standard-Garmodus, die gestrichelte Linie die
Temperaturänderung bei vier Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt-
Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Spanischer Makrele. Als
Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß
die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei
Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,230 und 0,238
(ºC/s) liegen. Folglich wird ein Volumenbestimmungs-Bezugswert in jedem
Fall des Gelbschwanzes, der Makrele oder der Spanischen Makrele im
Standard-Garen so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem Temperatur-
Anstiegsratenbereich von 0,260 bis 0,280 (ºC/s) bei zwei Scheiben
Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele und dem Temperatur-
Anstiegsratenbereich von 0,230 bis 0,238 (ºC/s) bei vier Scheiben
Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele unterschieden wird. Der
Volumenbestimmungs-Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel beispielsweise
auf 0,240 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
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Fig. 12 stellt Änderungen der Lufttemperatur in der Garkammer dar bei
zwei Makrelenhechten bzw. zwei Pferdemakrelen, wenn der Erhitzungsvorgang
unter der Bedingung ausgelöst wird, daß die anfängliche Lufttemperatur in
der Garkammer 4 als Ergebnis von wiederholten Erhitzungsvorgängen hoch ist.
Dieser Garmodus wird als "Garwiederholungs-Modus" bezeichnet. Im Fall von
Fig. 12 weist die Anstiegsrate jeder Temperatur ebenfalls einen
Zeitabschnitt der Übergangsänderung auf, der mit der Auslösung des
Erhitzungsvorgangs beginnt, wobei jede Temperatur-Anstiegsrate in diesem
Zeitabschnitt unabhängig vom Nahrungsmittelvolumen ist. Folglich wird die
Temperatur-Kennlinie in diesem Zeitabschnitt der Übergangsänderung in fig.
12 nicht dargestellt. Der Versuch ist ebenfalls mehrere Male unter der
gleichen Bedingung wie bei dem in Fig. 12 dargestellten Fall ausgeführt
worden. Schließlich wurde herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsrate
(ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur-Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei
der Pferdemakrele beide im Bereich von 0,110 bis 0,150 (ºC/s) liegen.
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Fig. 13 stellt Änderungen der Temperatur bei vier Makrelenhechten
bzw. vier Pferdemakrelen im Garwiederholungs-Modus dar. Als Ergebnis
mehrmaliger Durchführung des Versuchs unter derselben Bedingung liegen die
Temperatur-Anstiegsrate (ΔTα/Δtα) beim Makrelenhecht und die Temperatur-
Anstiegsrate (ΔTβ/Δtβ) bei der Pferdemakrele beide im Bereich zwischen
0,060 und 0,090 (ºC/s). Folglich wird ein Volumenbestimmungs-Bezugswert
entweder für den Makrelenhecht oder für die Pferdemakrele im Standard-
Garmodus so eingestellt, daß die Differenz zwischen dem Temperatur-
Anstiegsratenbereich von 0,110 bis 0,150 (ºC/s) bei zwei Makrelenhechten
oder Pferdemakrelen und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,060 bis
0,090 (ºC/s) bei vier Makrelenhechten oder Pferdemakrelen unterschieden
wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel auf 0,100 (ºC/s)
eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
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In Fig. 14 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei zwei
Scheiben Gelbschwanz im Garwiederholungs-Modus, die gestrichelte Linie die
Temperaturänderung bei zwei Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt-
Linie die Temperaturänderung bei zwei Scheiben Spanischer Makrele. Als
Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde herausgefunden, daß
die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und (ΔTε/Δtε) bei
Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,100 und 0,200
(ºC/s) liegen.
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In Fig. 15 kennzeichnet die Vollinie die Temperaturänderung bei vier
Scheiben Gelbschwanz im Garwiederholungs-Modus, die gestrichelte Linie die
Temperaturänderung bei vier Scheiben Makrele und die Strich-Doppelpunkt-
Linie die Temperaturänderung bei vier Scheiben Spanischer Makrele. Als
Ergebnis mehrmaliger Durchführung des Versuchs wurde außerdem
herausgefunden, daß die Temperatur-Anstiegsraten (ΔTγ/Δtγ), (ΔTδ/Δtδ) und
(ΔTε/Δtε) bei Gelbschwanz, Makrele bzw. Spanischer Makrele zwischen 0,080
und 0,098 (ºC/s) liegen.
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Dementsprechend wird ein Bezugswert für die Volumenbestimmung bei
Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele im Standard-Garen so
eingestellt, daß die Differenz zwischen demTemperatur-Anstiegsratenbereich
von 0,100 bis 0,200 (ºC/s) bei zwei Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder
Spanischer Makrele und dem Temperatur-Anstiegsratenbereich von 0,080 bis
0,098 (ºC/s) bei vier Scheiben Gelbschwanz, Makrele oder Spanischer Makrele
unterschieden wird. Der Bezugswert wird im Ausführungsbeispiel
beispielsweise auf 0,100 (ºC/s) eingestellt, wie in Tabelle 1 dargestellt.
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Die in Tabelle 1 dargestellte Datentabelle ist in eine erste und eine
zweite Gruppe eingeteilt, die dem Standard-Garmodus bzw. dem
Garwiederholungs-Modus entsprechen, und außerdem ist jede Gruppe in zwei
Untergruppen eingeteilt, die den Fischsorten Makrelenhecht oder
Pferdemakrele bzw. Gelbschwanz, Makrele oder Spanische Makrele entsprechen.
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In den in Tabelle 2 dargestellten Betriebsdaten wird der Betriebs-
Steuerungsmodus in Abhängigkeit von der Fischsorte, dem Volumen und dem
Garmodus eingestellt. Als Oberseiten-Grillen wird das Grillen der
anfänglichen Oberseite des Fischs bezeichnet. Dann wird der Fisch
umgedreht, wenn seine Rückseite gegrillt werden muß. Als Rückseiten-Grillen
wird das Grillen der anfänglichen Unterseite des Fischs bezeichnet.
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Die Arbeitsweise des Erhitzungsgeräts wird unter Bezugnahme auf Fig.
3 bis 7 zusammen mit den Steuerverfahren der Steuerschaltung 12
beschrieben. Die Ablaufdiagramme von Fig. 3 bis 7 stellen den Inhalt der
Steuerung dar, die ausgeführt wird, wenn einer der Gericht-
Festlegungsschalter 13, 14 und anschließend der Startschalter betätigt
werden. Zuerst stellt die Steuerschaltung 12 im Schritt S1 fest, welcher
der Gericht-Festlegungsschalter 13, 14 betätigt worden ist. Das
Makrelenhecht- bzw. Pferdemakrelen-Gericht wird in den Schritten S2 bis S37
ausgeführt, wenn festgestellt worden ist, daß der Gericht-
Festlegungsschalter
13 betätigt wurde. Im einzelnen wird die Heizung 5 im
Schritt S2 eingeschaltet und die Zeitsteuerung im Schritt S3 gestartet.
Nach Verstreichen von dreißig Sekunden im Schritt S4 gibt die
Steuerschaltung 12 das vom Temperaturfühler 7 erzeugte Temperatur-Meßsignal
ein, um im Schritt S5 die Temperatur T zu messen. Ob die Temperatur T 100ºC
bzw. weniger beträgt oder nicht, wird im Schritt S6 festgestellt. Diese
Bestimmung wird getroffen unabhängig davon, ob der Standard- oder der
Garwiederholungs-Modus realisiert worden ist. Wie aus Fig. 8 bis 15
deutlich wird, beträgt insbesondere die vom Temperaturfühler 7 erfaßte
Temperatur nach Verstreichen von dreißig Sekunden im Schritt S4 im
Standard-Garmodus 100ºC oder weniger und im Garwiederholungs-Modus über
100ºC, unabhängig von der Sorte und vom Volumen des Fischs.
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Ein ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs oder des
Einschaltens der Heizung 5 verstrichener Zeitabschnitt ta wird im Schritt
S8 gemessen, wenn die Temperatur T im Schritt S7 eine Meßwertaufnahme-
Anfangstemperatur von 50ºC erreicht, unter der Bedingung, daß die vom
Temperaturfühler erfaßte Temperatur 100ºC oder weniger beträgt oder der
Standard-Garmodus realisiert worden ist. Wenn die Temperatur T im Schritt
S9 eine Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 100ºC erreicht, wird im
Schritt S10 eine ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs
verstrichene Zeit tb gemessen. Die Temperatur-Anstiegsrate K wird dann im
Schritt S11 aus der Gleichung K = (100-50)/(tb-ta) (ºC/s) ermittelt.
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Anschließend wird im Schritt S12 festgestellt, ob die ermittelte
Temperatur-Anstiegsrate K ein Volumenbestimmungs-Bezugswert (0,240 (ºC/s))
bzw. höher ist oder nicht. Wenn die ermittelte Temperatur-Anstiegsrate K
gleich dem Volumenbestimmungs-Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt
S13 auf der Grundlage der in Tabelle 1 dargestellten Volumenbestimmungs-
Daten festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs zwei (300 Gramm)
beträgt. Im Schritt S14 wird auf der Grundlage der in Tabelle 2
dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten ein Zeitabschnitt für das
Oberseiten-Grillen auf "16:44 min" eingestellt und der für das
Rückseiten-Grillen auf "7:22 min" eingestellt. Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im
Schritt S12 unter dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt
S15 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1
festgestellt, daß das Volumen des zu garenden Fischs vier (600 Gramm)
beträgt. Im Schritt S16 wird auf der Grundlage der in Tabelle 2
dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten der Zeitabschnitt für das
Oberseiten-Grillen auf "19:00 min" eingestellt und der für das Rückseiten-
Grillen auf "8:00 min" eingestellt.
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Anschließend wird das Ergebnis der Volumenbestimmung auf einem ersten
Bereich (nicht dargestellt) der Anzeige 17 angezeigt, wie in Fig. 4
dargestellt. In den Schritten S18 und S19 wird der verbleibende
Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen rückwärts gezählt, bis er den
eingestellten Zeitabschnitt erreicht, und der verbleibende Zeitabschnitt
wird fortlaufend auf einem zweiten Bereich (nicht dargestellt) der Anzeige
17 angezeigt. Wenn der für das Oberseiten-Grillen eingestellte
Zeitabschnitt abläuft, wird im Schritt S20 die Heizung 5 ausgeschaltet, und
im Schritt S21 wird der Summer 18 ausgelöst. Die Auslösung des Summers 18
informiert den Anwender, daß das Grillen der Oberseite abgeschlossen worden
ist und der Fisch zum Rückseiten-Grillen umgedreht werden muß.
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Der Anwender öffnet die Tür 10, um den Fisch umzudrehen, und schließt
sie wieder. Die Steuerschaltung 12 stellt im Schritt 22 fest, daß die Tür
10 geöffnet und dann geschlossen worden ist, und bewirkt im Schritt S23,
daß die Heizung 5 eingeschaltet wird. In den Schritten S24 und S25 wird der
verbleibende Zeitabschnitt für das Rückseiten-Grillen rückwärts gezählt,
bis er den eingestellten Zeitabschnitt erreicht, und der verbleibende
Zeitabschnitt wird fortlaufend auf dem zweiten Bereich der Anzeige 17
angezeigt. Wenn der für das Rückseiten-Grillen eingestellte Zeitabschnitt
abläuft, wird im Schritt S26 die Heizung 5 ausgeschaltet, und im Schritt
S27 wird der Summer 18 ausgelöst, womit der Erhitzungsvorgang abgeschlossen
ist. Es wird also automatisch bestimmt, daß der Makrelenhecht oder die
Pferdemakrele im Standard-Garmodus gegart wird. Außerdem wird das Volumen
der zu garenden Nahrungsmittel automatisch bestimmt, und der
Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des
Volumens der Nahrungsmittel gesteuert.
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Wenn die Temperatur T im Schritt S6 über 100ºC beträgt, wird
festgestellt, daß der Garwiederholungs-Modus realisiert worden ist. Die
Steuerschaltung 12 rückt zum Schritt S28 vor. Wenn die Temperatur T im
Schritt S28 die Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur von 170ºC erreicht, wird
im Schritt S29 der ab der Auslösung des Erhitzungsvorgangs verstrichene
Zeitabschnitt ta gemessen. Wenn die Temperatur T im Schritt S30 eine
Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 190ºC erreicht, wird im Schritt S31
die ab dem Zeitpunkt des Beginns des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit
tb gemessen. Anschließend wird im Schritt S32 die Temperatur-Anstiegsrate
K berechnet. Genauer gesagt, wird die Rate K aus der Gleichung K = (190-
170)/(tb-ta) (ºC/s) ermittelt. Im Schritt S33 wird festgestellt, ob die
berechnete Temperatur-Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs-
Bezugswert (0,100 (ºC/s)) bzw. höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich
dem Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S34 auf der Grundlage der
Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu
garenden Fischs als das zu garende Nahrungsmittel zwei (300 Gramm) beträgt.
Im Schritt S35 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in
Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "12:29 min" und
der für das Rückseiten-Grillen auf "4:23 min" eingestellt.
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Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im Schritt S33 unter dem
Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S36 auf der Grundlage
der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des
zu garenden Fischs vier (600 Gramm) beträgt. Im Schritt S16 wird auf der
Grundlage der in Tabelle 2 dargestellten Betriebs-Steuerungsdaten der
Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "13:59 min" und der für das
Rückseiten-Grillen auf "4:55 min" eingestellt. Anschließend wird die oben
unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Betriebssteuerung vorgenommen.
Somit wird der Garwiederholungs-Modus zum Garen des Makrelenhechts oder der
Pferdemakrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu garenden
Fischs wird automatisch festgestellt. Der Erhitzungsvorgang wird auf der
Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens
gesteuert.
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Die Steuerschaltung 12 geht zum Schritt S38 gemäß Fig. 6 über, um
das Gelbschwanz-, Makrelen- bzw. Spanische-Makrelen-Gericht abzuarbeiten,
wenn im Schritt S1 festgestellt wird, daß der Gericht-Festlegungsschalter
14 betätigt worden ist. Der Steuerungsablauf von Schritt S38 bis S47 wird
in derselben Weise gesteuert wie beim Steuerungsablauf von Schritt S2 bis
Schritt S10 in Fig. 3. Insbesondere wird im Schritt S42 festgestellt, ob
die Temperatur T 100ºC oder weniger beträgt oder nicht, so daß entweder der
Standard- oder der Garwiederholungs-Modus realisiert wird. Wenn
festgestellt wird, daß die Temperatur T 100ºC oder weniger beträgt, wird
im Schritt S42 der Zeitabschnitt (tb-ta) berechnet, in dem die Temperatur
T von 50ºC auf 100ºC ansteigt, und im Schritt S47 wird die Temperatur-
Anstiegsrate K ermittelt.
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Es wird im Schritt S48 festgestellt, ob die ermittelte Temperatur-
Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs-Bezugswert (0,240 (ºC/s)) oder
höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich dem Bezugswert oder höher ist,
wird im Schritt S49 auf der Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in
Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des Fischs als das zu garende
Nahrungsmittel zwei Scheiben (200 Gramm) beträgt. Im Schritt S50 wird auf
der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der Zeitabschnitt
für das Oberseiten-Grillen auf "13:30 min" und der für das Rückseiten-
Grillen auf "4:30 min" eingestellt. Wenn die Rate K im Schritt S48 unter
dem Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S51 auf der
Grundlage der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das
Volumen des Fischs vier Scheiben (400 Gramm) beträgt. Im Schritt S52 wird
auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 der
Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "14:30 min" und der für das
Rückseiten-Grillen auf "5:00 min" eingestellt. Somit wird der Standard-
Garmodus zum Garen des Gelbschwanzes, der Makrele oder der Spanischen
Makrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu garenden Fischs wird
automatisch bestimmt. Der Erhitzungsvorgang wird auf der Grundlage des
Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens gesteuert.
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Wenn die Temperatur T im Schritt S42 über 100ºC beträgt, wird der
Garwiederholungs-Modus ausgewählt. Die Steuerschaltung 12 geht dann zum
Schritt S53 über. Es wird im Schritt S53 festgestellt, ob die Temperatur
T die Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur von 190ºC erreicht hat oder nicht.
Wenn festgestellt wird, daß die Temperatur T die Meßwertaufnahme-
Anfangstemperatur erreicht hat, wird im Schritt S54 die ab der Auslösung
des Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit ta gemessen. Wenn die Temperatur
T dann im Schritt S55 die Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur von 210ºC
erreicht, wird im Schritt S56 die ab dem Zeitpunkt des Beginns des
Erhitzungsvorgangs verstrichene Zeit tb gemessen. Anschließend wird im
Schritt S57 unter Verwendung der Gleichung K = (210-190)/(tb-ta) (ºC/s) die
Temperatur-Anstiegsrate K ermittelt. Es wird im Schritt S58 festgestellt,
ob die berechnete Temperatur-Anstiegsrate K gleich dem Volumenbestimmungs-
Bezugswert (0,100 (ºC/s)) bzw. höher ist oder nicht. Wenn die Rate K gleich
dem Bezugswert oder höher ist, wird im Schritt S59 auf der Grundlage der
Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des zu
garenden Fischs als das zu garende Nahrungsmittel zwei (200 Gramm) beträgt.
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Im Schritt S60 wird auf der Grundlage der Betriebs-Steuerungsdaten in
Tabelle 2 der Zeitabschnitt für das Oberseiten-Grillen auf "10:13 min" und
der für das Rückseiten-Grillen auf "4:10 min" eingestellt.
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Wenn die Temperatur-Anstiegsrate K im Schritt S58 unter dem
Volumenbestimmungs-Bezugswert liegt, wird im Schritt S61 auf der Grundlage
der Volumenbestimmungs-Daten in Tabelle 1 festgestellt, daß das Volumen des
zu garenden Fischs vier Scheiben (400 Gramm) beträgt. Auf der Grundlage der
Betriebs-Steuerungsdaten in Tabelle 2 wird im Schritt S62 der Zeitabschnitt
für das Oberseiten-Grillen auf "11:50 min" und der für das
Rückseiten-Grillen auf "4:31 min" eingestellt. Anschließend wird die oben unter
Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Betriebssteuerung vorgenommen. So wird
der Garwiederholungs-Modus zum Garen des Gelbschwanzes, der Makrele oder
der Spanischen Makrele automatisch ausgewählt, und das Volumen des zu
garenden Fischs wird automatisch festgestellt. Der Erhitzungsvorgang wird
auf der Grundlage des Ergebnisses der Bestimmung des Nahrungsmittelvolumens
gesteuert.
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Wie oben beschrieben, steigt die Lufttemperatur in der Garkammer nach
Auslösung des Erhitzungsvorgangs an. Die Temperatur-Anstiegsrate ist in
Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu garenden Nahrungsmittel
verschieden. Folglich kann das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel aus
der Anstiegsrate der Lufttemperatur in der Garkammer bestimmt werden. Die
folgenden Vorteile können aufgrund der oben beschriebenen Erkenntnisse, daß
die Temperatur-Anstiegsrate in Abhängigkeit vom Volumen (Gewicht) der zu
garenden Nahrungsmittel verschieden ist, aus der Erfindung gewonnen werden:
Die Anstiegsrate K der Lufttemperatur in der Garkammer 4 im Anfangsstadium
des Erhitzungsvorgangs wird auf der Grundlage der vom Temperaturfühler 7
erfaßten Temperaturen berechnet. Das Volumen der Nahrungsmittel wird aus
der ermittelten Temperatur-Anstiegsrate K und den Volumen-Bestimmungsdaten
bestimmt. Das Volumen der zu garenden Nahrungsmittel wird somit automatisch
bestimmt. Folglich muß der Anwender nicht in die aufwendige Bestimmung des
Nahrungsmittelvolumens einbezogen werden. Da ferner das Ergebnis der
Bestimmung nicht von der Messung durch Schätzen des Anwenders abhängt, ist
das Ergebnis der Bestimmung weniger fehlerhaft. Zusätzlich kann eine
optimale Steuerung des Erhitzungsvorgangs ausgeführt werden, da der
Erhitzungsvorgang durch die Steuerschaltung 12 auf der Grundlage des
optimalen Ergebnisses der Bestimmung gesteuert wird.
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Ferner könnendie Temperaturanstiegsraten-Berechnungseinrichtung, der
Datenspeicherbereich und die Volumenbestimmungseinrichtung, die oben
beschrieben worden sind, in einer elektronischen Schaltung, z.B. in einem
sogenannten Ein-Chip-Mikrorechner, angeordnet werden. Folglich kann ein
komplizierter mechanischer Aufbau des Erhitzungsgeräts vermieden werden.
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Im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann vor allem das
Auswählen des Standard- oder Garwiederholungs-Modus automatisch vorgenommen
werden und der Erhitzungsvorgang wird dementsprechend gesteuert, was zu
einer bequemen Anwendung kann.
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Ferner wird die Temperatur T z.B. dreißig Sekunden nach der Auslösung
des Erhitzungsvorgangs und nicht zum Zeitpunkt der Auslösung des
Erhitzungsvorgangs gemessen, wobei der Abschnitt von dreißig Sekunden nötig
ist, damit die Temperatur-Anstiegsrate nicht im Abschnitt der
Übergangsänderung verbleibt. Die Temperatur-Anstiegsrate K wird auf der
Grundlage der so gemessenen Temperatur T berechnet. Demzufolge kann die
Verläßlichkeit der Rate K verbessert werden. Insbesondere weist die
Temperaturänderungs-Kennlinie unmittelbar nach Auslösung des
Erhitzungsvorgangs nur eine geringe Abhängigkeit vom Volumen der
Nahrungsmittel auf. Daher würde, wenn das Messen der Temperatur für die
Berechnung der Temperatur-Anstiegsrate K unmittelbar nach Auslösung des
Erhitzungsvorgangs ausgelöst wird, die Verläßlichkeit der Rate K verringert
werden. Jedoch kann diese Verringerung der Verläßlichkeit der Rate K in der
Erfindung vermieden werden.
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Obwohl im oben behandelten Ausführungsbeispiel der Abschnitt, in dem
die Temperatur T von der Meßwertaufnahme-Anfangstemperatur bis zur
Meßwertaufnahme-Abschlußtemperatur ansteigt, für die Berechnung der
Temperatur-Anstiegsrate K gemessen wird, kann stattdessen eine
Anstiegsdauer der Temperatur T in dem Abschnitt zwischen vorbestimmten
Meßwertaufnahme-Anfangs- und Abschlußzeiten gemessen werden.