DE69200724T2 - Biegsames Übertragungskabel mit Verzahnung, Verfahren zu seiner Herstellung und eine solches umfassende Getriebevorrichtung. - Google Patents

Biegsames Übertragungskabel mit Verzahnung, Verfahren zu seiner Herstellung und eine solches umfassende Getriebevorrichtung.

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    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft flexible Kabel für mechanische Zug- und Schubübertragungen und betrifft insbesondere ein Kabel dieser Art, das aus einem länglichen, zylindrischen Körper aus Thermoplastmaterial mit oder ohne eine verstärkende Seele in der Mitte besteht und mit einer äußeren Reihe von Vorsprüngen und Vertiefungen versehen ist, die eine Gruppe von Zähnen bilden (siehe beispielsweise das Dokument DE-A-2 264 072).
  • Es gibt eine Vielzahl von Übertragungskabeln dieser Art nach dem Stand der Technik, bei denen die Gruppen von Zähnen durch eine Reihe von ringförmigen Vorsprüngen und entsprechenden ringförmigen Vertiefungen oder durch fortlaufende spiralförmige Vorsprünge und entsprechende fortlaufende spiralförmige Vertiefungen gebildet werden.
  • Beispiele von Kabeln dieser Art sind in den Dokumenten DE-A- 2 264 072, IT-B-1 130 529, US-A- 4 402 160, EP-A-0 199 417 (US-A-4 767 386) beschrieben.
  • Die meisten der Kabel gemäß dieser Dokumente weisen keine kanonischen Formen auf.
  • Kanonische Formen sind insbesondere Formen mit Zahnprofilen, die einen fortlaufenden Oberflächenkontakt mit einer Zugeordneten Gruppe von Zähnen ermöglichen können, insbesondere mit einer evolventen Gruppe von Zähnen, mit geraden, spiralförmigen oder Pfeilzähnen.
  • Es ist praktisch nicht möglich, Paare von Zahnrädern mit genau übereinstimmenden Gruppen von Zähnen bei Kabeln her Zustellen, deren Gruppen von Zähnen keine kanonische Form aufweisen; die Kontakte zwischen den Zähnen des Kabels und denen des Zahnrades, die mit selbigen in Eingriff sind, werden stets begrenZt sein, so daß es zu unerwünschten Druckkonzentrationen oder gleichfalls unerwünschtem Rutschen kommt.
  • Eine gewisse Verbesserung der Lage läßt sich mit verzahnten Kabeln der Art erreichen, die in den Dokumenten IT-B-1 130 529 und US-A-4 402 160 beschrieben ist, bei denen die Zähne Profile aufweisen, die normalerweise für Zahnstangen verwendet werden. Auch in diesem Fall sind die Zähne mit einem Zugeordneten Zahnrad nur in einer Ebene in Eingriff, die die Achse des Kabels einschließt und senkrecht zur Achse des Zahnrades ist, während in allen anderen Bereichen zu beiden Seiten dieser Ebene kein sicherer Kontakt zwischen den Zähnen besteht.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein flexibles Kabel der betreffenden Art zu schaffen, das einen vollständigen Eingriff mit einem zugeordneten Zahnrad ohne örtlich beschränkte Drücke und ohne Rutschen ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mittels eines flexiblen Kabels erfüllt, das dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus Thermoplastmaterial wenigstens eine Zahnstange in Form einer Gruppe von in seine Oberfläche gepreßten Zahnrädern aufweist, die in seine Oberfläche gepreßt ist und Zähne mit Querschnitten hat, die an Sehnen des Zylinders gleichförmig sind.
  • In der gesamten Beschreibung und in den Ansprüchen bedeutet eine Zahnstange ein zylindrisches Zahnrad mit einem unendlichen Wälzkreisradius. Des weiteren beziehen sich die in der Beschreibung und in den Ansprüchen gegebenen Definitionen auf ein flexibles Kabel im geradlinigen Ruhezustand.
  • Mit diesem Konzept ist es möglich, ein Kabel mit einer kanonischen Gruppe von Zähnen herzustellen, die vollständig mit einem Zahnrad in Eingriff sind, das ebenfalls eine kanonische Gruppe von Zähnen, und zwar insbesondere mit evolventen Profilen hat.
  • Ein erfindungsgemäßes Kabel kann in einem Übertragungsmechanismus mit einem einzelnen Zahnrad oder mit mehreren Zahnrädern mit parallelen Achsen eingesetzt werden.
  • Bei einem Mechanismus mit einem einzelnen Zahnrad oder mehreren Zahnrädern auf der gleichen Seite des Kabels reicht ein Kabel mit einer einzelnen Zahnstange aus. Wenn der Mechanismus Zahnräder mit parallelen Achsen enthält, die sich zu beiden Seiten des Kabels befinden, hat das Kabel zwei einander diametral gegenüberliegende Zahnstangen.
  • Ein erfindungsgemäßes flexibles Kabel kann vorteilhafterweise in einem Verfahren hergestellt werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein im allgemeinen zylindrisches, halbfertiges Erzeugnis aus Thermoplastmaterial mit oder ohne mittlere Seele extrudiert wird, und dadurch, daß das halbfertige Erzeugnis anschließend durch Warmumformen mittels wenigstens eines sich drehenden, zahnformenden Elementes mit einem gezahnten Umfangs-Formprofil kontinuierlich geformt wird, das die Gruppe von Zähnen in das halbfertige Erzeugnis an einer Erzeugenden desselben preßt, so daß darin eine Zahnstange geformt wird, die Zähne mit Querschnitten aufweist, die an Sehnen des Zylinders gleichförmig sind, d.h., eine kanonische Gruppe von Zähnen.
  • Die Erfindung betrifft des weiteren mechanische Übertragungsvorrichtungen, die ein oder mehrere erfindungsgemäße Kabel beinhalten.
  • Die Erfindung wird aus der Lektüre der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlich, die als nicht einschränkendes Beispiel dient, wobei:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Kabelabschnitts gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist,
  • Fig. 2 ein Längsschnitt in der in Fig. 1 mit II-II gekennzeichneten Ebene in einem vergrößerten Maßstab ist,
  • Fig. 3 ein Querschnitt desselben in der in Fig. 2 mit III-III gekennzeichneten Ebene ist,
  • Fig. 4 ein Fig. 3 ähnelnder Querschnitt ist, der eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Kabels darstellt,
  • Fig. 5 eine teilweise als Schnitt ausgeführte schematische Ansicht ist, die eine Vorrichtung zur Herstellung eines Kabels, wie des in Fig. 1 dargestellten Kabels, zeigt,
  • Fig. 6 die in Fig. 5 mit VI dargestellte Einzelheit in einem vergrößerten Maßstab zeigt,
  • Fig. 7 ein Querschnitt in der in Fig. 5 mit VII-VII gekennzeichneten Ebene ist,
  • Fig. 8 teilweise eine Vorderansicht und teilweise ein Querschnitt in der in Fig. 5 mit VIII-VIII dargestellten Ebene ist,
  • Fig. 9 eine schematische Ansicht einer Kraftfahrzeugtür mit einer Fensterhebevorrichtung ist, die ein Beispiel einer mechanischen Übertragungsvorrichtung darstellt, die erfindungsgemäße Kabel beeinhaltet,
  • Fig. 10 eine in Fig. 9 mit X bezeichnete Antriebseinheit der Vorrichtung größtenteils als Schnitt und in vergrößertem Maßstab zeigt, und
  • Fig. 11 ein Teilquerschnitt in der in Fig. 10 mit XI-XI gekennzeichneten Ebene in noch größerem Maßstab ist.
  • In Fig. 1 bis 3 enthält ein erfindungsgemäße Kabel einen im allgemeinen zylindrischen, länglichen Körper 10 unbestimmter Länge. Der Körper 10 besteht aus einem mechanisch festen und verschleißbeständigen Thermoplastmaterial, wie beispielsweise aus einem Polyacetalharz.
  • Eine mittlere, verstärkende Seele 12, die beispielsweise aus einem dünnen Stahldraht besteht, ist vorzugsweise in den Körper 10 integriert.
  • Um eine Vorstellung der möglichen Maße eines erfindungsgemäßen Kabels zu geben, läßt sich sagen, daß der Körper 10 einen Durchmesser von 6 mm haben kann, und der Draht 12 einen Durchmesser von 1,5 mm mit 49 Litzen haben kann.
  • Eine Zahnstange 14 ist in die Oberfläche des Körpers 10 gepreßt. Die Zähne 16 der Zahnstange 14 weisen Querschnitte auf, die an Sehnen des Zylinders, der durch den Körper 10 gebildet wird, gleichförmig sind.
  • Bei der dargestellten Ausführung, die die einfachste und bevorzugte Ausführung darstellt, sind die Zähne 16 gerade und haben gerade, flache Seiten mit kanonischen Profilen.
  • Die Zähne 16 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, im Querschnitt wie Segmente eines Kreises geformt. Das heißt, daß die Höhe des Querschnitts jedes Zahns von seiner Mitte zu seinen Seitenkanten hin abnimmt. Die kanonischen Profile der Zähne ändern sich jedoch nicht, und so können sie mit einer zugeordneten Gruppe von Zähne eines entsprechenden Zahnrades mit einer evolventen Gruppe von Zähnen genau in Eingriff kommen.
  • Um eine Vorstellung der möglichen Abmessungen bei einem Kabel mit 6 mm Durchmesser zu geben, läßt sich sagen, daß die Zähne 16 eine Teilung von 2,5 mm und maximale Höhen von 1,5 mm am Durchmesser des Zylinders haben können.
  • Eine Längsnut 18 ist in den Körper 10 an einer der Zahnstange 14 diametral gegenüberliegenden Position eingepreßt und dient, wie im folgenden ersichtlich wird, als Fluchtungsführung. Die Nut 18 ist vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, der Zahnstange 14 diametral gegenüberliegend angeordnet.
  • Um wiederum eine Vorstellung möglicher Abmessungen zu geben, läßt sich sagen, daß die Tiefe der Nut 18 ungefähr den Höhen der Zähne 16 gleich ist.
  • Ein Kabel, wie das in Fig. 1 bis 3 dargestellte, eignet sich zum Einsatz in einer mechanischen Übertragung mit nur einem Zahnrad oder mit mehreren Zahnrädern, deren Achsen sämtlich parallel sind, und die sich auf der gleichen Seite des Kabels befinden, so daß sie alle mit der einzelnen Zahnstange 14 in Eingriff kommen können.
  • Bei einer Übertragung, die zwei oder mehr Zahnräder mit parallelen Achsen enthält, die sich zu beiden Seiten eines Kabels befinden, wird ein Kabel verwendet, wie es im Querschnitt in Fig. 4 dargestellt ist.
  • Der Körper des Kabels in Fig. 4, der ebenfalls aus Thermoplastmaterial besteht, ist mit 10a bezeichnet und im allgemeinen zylindrisch. Der Körper 10a kann ebenfalls eine Mittelseele 12 aus dünnem Metalldraht enthalten.
  • Der Körper 10a weist zwei einander diametral gegenüberliegende Gruppen von Zähnen 14a mit Zähnen 16a auf, die genau den Zähnen 16 des Körpers 10 in Fig. 1 bis 3 entsprechen.
  • Es werden beispielsweise zwei einander diametral gegenüberliegende Führungsnuten 18a in den Körper 10a zwischen den beiden Gruppen von Zähnen 16a gepreßt. Die Mittelebenen der Gruppen von Zähnen 14a und der Nuten 18a sind vorzugsweise um 90º zueinander versetzt.
  • Ein Kabel, wie das in Fig. 4 dargestellte, könnte nur eine Nut 18a enthalten.
  • Ein vorteilhaftes Verfahren der Herstellung eines Kabels wie des in Fig. 1 bis 3 dargestellten wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 5 bis 8 beschrieben, wobei es sich versteht, daß ein ähnliches Verfahren mit den entsprechenden Abwandlungen in Einzelheiten zur Herstellung eines Kabels, wie des in Fig. 4 dargestellten eingesetzt werden kann.
  • In Fig. 5 und 6 enthält ein mit 20 gekennzeichneter Extrusionskopf einen Umf angskörper 22 sowie einen mittleren Kern 24.
  • Der Körper 22 und der Kern 24 bilden gemeinsam einen ringförmigen Kanal 26, der sich zu einer Düsenöffnung 28 hin verengt.
  • Das Thermoplastmaterial, das durch den Kanal 26 extrudiert wird, um den Körper 10 des Kabels zu bilden, ist mit 30 gekennzeichnet.
  • Der Kern 24 des Extrusionskopfes 20 hat ein Längsloch 31, durch das der Draht 12, der die Seele des Kabels bildet, zugeführt wird.
  • Die Öffnung 28 in der Düse hat einen inneren Zahn oder Vorsprung 32, der in Fig. 6 und 7 besser zu sehen ist, und der ein Profil aufweist, das dem der Nut 18 in Fig. 1 bis 3 entspricht.
  • Das Thermoplastmaterial 30 wird durch die Öffnung 28 extrudiert und bildet ein halbfertiges Erzeugnis 34, das, während es geformt wird, den Draht 12 allmählich einschließt. Abgesehen von der Nut 18 ist das halbfertige Erzeugnis 34 im allgemeinen glatt und zylindrisch.
  • Unmittelbar vor der Öffnung 28 verfestigt sich das halbfertige Erzeugnis 34, ist jedoch aufgrund der Extrusionstemperatur ziemlich weich. Bei einem Polyacetalharz liegt die Temperatur am Ausgang der Öffnung 28 vorzugsweise zwischen 150º und 160ºC.
  • Unmittelbar vor der Öffnung 28 befindet sich ein Paar Walzen 36 und 38, wobei wenigstens die Walze 36 durch einen Motor angetrieben wird. Die Drehrichtungen der Walzen 36 und 38 sind durch die Pfeile R&sub1; und R&sub2; in Fig. 5 dargestellt.
  • Die Walze 36 bildet ein sich drehendes, zahnformendes Element. Sie hat, wie in Fig. 5 und 8 dargestellt, eine Nut 40 mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt, die die Hälfte des halbfertigen Erzeugnisses 34 umgibt. Der Boden der Nut 40 weist eine Gruppe von Zähnen oder ein gezahntes Umfangsprofil 42 auf, das dem Formen der wiederum mit 14 bezeichneten Gruppe von Zähnen dient, die auf dem Kabel erzeugt werden sollen.
  • Die zahnformende Walze 36 preßt, wie ersichtlich sein wird, die Gruppe von Zähnen 14 in das halbfertige Erzeugnis 34, das noch weich ist, während es allmählich extrudiert wird. Um eine vollkommene Gruppe von Zähnen 14 herzustellen, ist es unabdingbar, daß die zahnformende Walze 36 mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, bei der die Umfangsgeschwindigkeit der Gruppe von Zähnen 42 an ihrer Wälzlinie im Bearbeitungsbereich der Geschwindigkeit entspricht, mit der das halbfertige Erzeugnis 34 extrudiert wird.
  • Die Walze 38 ist eine Gegenwalze, die auf die zahnformende Walze 36 drückt. Die Walze 38 hat ebenfalls, wie in Fig. 5 und 8 dargestellt, eine Nut 44 mit im wesentlichen halbkreisförmigem Querschnitt, die die andere Hälfte des halbfertigen Erzeugnisses 34 umgibt und aufnimmt. Am Boden der Nut 44 befindet sich ein ringförmiger Steg 46, der genau in die bereits in dem halbfertigen Erzeugnis 34 ausgeformte Längsnut 18 eingreift und die richtige Form der Nut gewährleistet, solange das Thermoplastmaterial noch weich ist.
  • Als Alternative dazu könnte der Zahn oder Vorsprung 32 in der Öffnung 28 weggelassen werden, und die Walze 38 könnte als nutformendes Element dienen und die fortlaufende Nut 18 in dem halbfertigen Erzeugnis 34 mittels ihres Steges 48 pressen.
  • Um ein Kabel, wie das in Fig. 4 dargestellte, herzustellen, würde eine Anlage, wie die in Fig. 5 dargestellte, ein Paar sich drehender zahnformender Elemente, wie beispielsweise das mit 36 dargestellte, enthalten, die einander in Bezug auf das halbfertige Erzeugnis 34 diametral gegenüberliegen und die synchron gegeneinander laufen, um die beiden Gruppen von Zähnen 14a zu pressen. Die Nuten 18a könnten durch ein Paar Zähne oder Vorsprünge, wie die mit 32 bezeichneten, in einer Extrusionsdüse, wie der mit 28 bezeichneten, oder durch ein Paar nutformender Elemente, wie das mit 38 bezeichnete, in einer "kreuzartigen" Anordnung mit den beiden nutformenden Elementen, wie das mit 36 bezeichnete, hergestellt werden.
  • Die Erfindung sieht auch den Einsatz von sich drehenden zahnformenden Elementen und/oder sich drehenden nutformenden Elementen in Form fortlaufender Riemen vor, die mit Zähnen bzw. mit Stegen versehen sind.
  • Die sich drehenden Elemente, wie die mit 36 und 38 gekennzeichneten, können aus Stahl bestehen, jedoch ist auch der Einsatz von Elementen, deren Arbeitsflächen, wie die der Gruppe von Zähnen 42 und des Steges 46, aus synthetischem Material bestehen, das hochtemperaturfest ist, vorgesehen. Ein bevorzugtes Material ist Polytetrafluorethylen, das unter dem Handelsnamen "Teflon" bekannt ist, und einen Schmelzpunkt zwischen 270ºC und 305ºC aufweist.
  • Im folgenden wird auf Fig. 9 bis 11 Bezug genommen, um ein Beispiel einer mechanischen Übertragungsvorrichtung zu beschreiben, bei der ein Kabel, wie beispielsweise das in Fig. 1 bis 3 dargestellte, eingesetzt wird.
  • Die Übertragungsvorrichtung ähnelt der in der gleichzeitig eingereichten Europäischen Patentanmeldung Nr. 91121520.0 (EP-A- 0 491 320) beschriebenen und dargestellten.
  • Fig. 9 zeigt eine Kraftfahrzeugtür 48, die ein Fenster 50 enthält, das abgesenkt werden kann. Die Vorder- und Hinterkanten des Fensters 50 werden in entsprechenden einander gegenüberliegenden, parallelen Rinnen geführt, die beide mit 52 gekennzeichnet sind.
  • Eine Umkehrantriebseinheit, die allgemein mit 54 gekennzeichnet ist, ist im unteren Bereich der Tür 48 an einer Position zwischen den Rinnen 52 angebracht. Einige Einzelheiten der Einheit 54 werden unter Bezugnahme auf Fig. 10 und 11 beschrieben.
  • Ein Übertragungselement 56, das das Fenster nach oben und unten bewegt, erstreckt sich von der Antriebseinheit 54 auf jede der Rinnen 52 zu.
  • Die Antriebseinheit 54 enthält, wie in Fig. 9 und 10 zu sehen ist, einen Körper 58, an dem ein Elektroumkehrmotor 60 angebracht ist.
  • Ein Zahnrad 62, das sich in dem Körper 58 dreht, weist eine Gruppe von Zähnen 64 auf, die mit einer Schneckenschraube 65 in Eingriff sind, die durch den Motor 60 gedreht wird. Das Zahnrad 62 enthält darüber hinaus eine weitere Gruppe von Zähnen 66, die weiter unter erwähnt werden.
  • Jedes Übertragungselement 56 enthält eine Umhüllung, die flexibel ist oder geformt sein kann, und in der ein gezahntes, flexibles Kabel 68, wie das in Fig. 1 bis 3 dargestellte, gleiten kann.
  • Auslaßröhren, in denen die überstehenden Teile der gezahnten Kabel 68 gleiten, sind mit 70 gekennzeichnet.
  • Die Gruppen von Zähnen der gezahnten Kabel 68, die wiederum mit 14 gekennzeichnet sind, sind mit diametral gegenüberliegenden Bereichen der Gruppe von Zähnen 66 des Zahnrades 62 in Eingriff. Die Drehung des Doppelzahnrades 62 bewegt, wie ersichtlich ist, die beiden gezahnten Kabel 68 synchron zueinander in einander entgegengesetzten Richtungen.
  • Um zu gewährleisten, daß entsprechend der Gruppe von Zähnen 66 jedes der Kabel 68 so um seine eigene Achse ausgerichtet ist, daß seine Gruppe von Zähnen 14 richtig mit der Gruppe von Zähnen 66 in Eingriff ist, hat der Körper 58 entsprechende Führungsblöcke 72 in den Eingriffsbereichen. Ein Beispiel eines Blocks 72 ist in Fig. 11 dargestellt.
  • Jeder Block 72 hat, wie in Fig. 11 zu sehen ist, einen teilweise zylindrischen Hohlraum 74, der den entsprechenden Abschnitt des Kabels 68 in dem Bereich umgibt, in dem seine Gruppe von Zähnen 14 mit der Gruppe von Zähnen 66 des Zahnrades 62 in Eingriff ist, so daß er als Gegendruckelement dient und das Kabel 68 aufnimmt.
  • Der Hohlraum 74 hat einen Vorsprung, Steg oder Zahn 76, der wie ein Keilprofil in die Längsnut 18 eingreift und die richtige Ausrichtung der Gruppe von Zähnen 14 auf die Zähne 66 gewährleistet.

Claims (18)

1. Flexibles Kabel für mechanische Zug- und Schubübertragungen, das aus einem länglichen, zylindrischen Körper (10, 10a) aus Thermoplastmaterial mit oder ohne eine verstärkende Seele (12) in der Mitte besteht und mit einer äußeren Reihe von Vorsprüngen und Vertiefungen versehen ist, die eine Gruppe von Zähnen (14; 14a) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche, zylindrische Körper (10; 10a) aus Thermoplastmaterial wenigstens eine Zahnstange in Form einer Gruppe von Zähnen (14; 14a) aufweist, die in seine Oberfläche gepreßt ist, und Zähne (16; 16a) mit Querschnitten hat, die an Sehnen des Zylinders gleichförmig sind.
2. Flexibles Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennieichnet, daß der Körper (10; 10a) des weiteren wenigstens eine Längsführungsnut (18; 18a) aufweist, die in seine Oberfläche gepreßt ist.
3. Flexibles Kabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10) eine Gruppe von Zähnen (14) und eine Längsnut (18) aufweist, die einander diametral gegenüberliegen
4. Flexibles Kabel nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10a) zwei einander diametral gegenüberliegende Gruppen von Zähnen (14a) aufweist.
5. Flexibles Kabel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10a) zwei einander diametral gegenüberliegende Keilnuten (18a) zwischen den Gruppen von Zähnen (14a) aufweist.
6. Verfahren zur Herstellung eines mit Zähnen versehenen flexiblen Kabels für mechanische Zug- und Schubübertragungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein im allgemeinen zylindrisches, halbfertiges Erzeugnis (34) aus Thermoplastmaterial mit oder ohne eine mittlere Seele (12) extrudiert wird, und dadurch, daß das halbfertige Erzeugnis (34) anschließend durch Warmumformen mittels wenigstens eines sich drehenden zahnbildenden Elementes (36) mit einem gezahnten Umfangs-Formprofil (42) kontinuierlich geformt wird, das die Gruppe von Zähnen (14) in das halbfertige Erzeugnis (34) an einer Erzeugenden desselben preßt, so daß darin eine Zahnstange geformt wird, deren Zähne (16) Querschnitte haben, die an Sehnen des Zylinders gleichförmig sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem kontinuierlichen Warmumformen wenigstens ein sich drehendes nutformendes Element (38) mit einem Umfangssteg (46), der eine Längsführungsnut (18) in das halbfertige Erzeugnis (34) preßt, auf das halbfertige Erzeugnis (34) wirkt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelnes zahnformendes Element (36) und ein einzelnes nutformendes Element (38) eingesetzt werden und auf das Thermoplastmaterial des halbfertigen Erzeugenden (34) an einander diametral gegenüberliegenden Erzeugenden desselben wirken.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zahnformende Elemente (36) eingesetzt werden und auf das Thermoplastmaterial des halbfertigen Erzeugnisses (34) an entsprechenden einander diametral gegenüberliegenden Erzeugenden desselben wirken.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nutformende Elemente (38) eingesetzt werden und auf das Thermoplastmaterial an entsprechenden einander gegenüberliegenden Erzeugenden zwischen denen wirken, an denen die zahnformenden Elemente (36) wirken.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes zahnformende Element eine Zahnwalze (36) ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes zahnformende Element ein Zahnriemen ist.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes nutformende Element eine mit Steg versehene Walze (38) ist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes eingesetzte nutformende Element ein mit Steg versehener Riemen ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes eingesetzte nutformende Element durch einen inneren Vorsprung (32) in einer Düse (28) zum Extrudieren des halbfertigen Erzeugnisses (34) gebildet wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Warmumformung direkt am Ausgang eines Extruders (20) ausgeführt wird und die Extrusionswärme ausnutzt.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Warmumformung durch Elemente (36, 38) ausgeführt wird, die von dem Extruder (20) getrennt sind, nachdem das halbfertige extrudierte Erzeugnis (34) wieder erwärmt worden ist.
18. Mechanische Übertragungsvorrichtung der Art, die einen stationären Kanal (74), ein flexibles gezahntes Kabel (68), das in dem Kanal (74) gleitet, sowie wenigstens ein Zahnrad (66), das mit dem gezahnten Kabel (68) in Engriff ist, umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das gezahnte Kabel (68) von der in einem der Ansprüche 2 bis 5 definierten Art ist, so daß es wenigstens eine Längsnut (18) aufweist, und dadurch, daß übereistimmend mit oder in der Nähe des Zahnrades (66) der Kanal (74) wenigstens ein inneres Keilprofil (76) aufweist, das in die entsprechende Nut (18) in dem Kabel (68) eingreift, und das Kabel so um seine eigene Achse ausgerichtet hält, so daß seine Gruppe von Zähnen (14) oder eine seiner Gruppen von Zähnen mit dem Zahnrad (66) in Eingriff gehalten wird.
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