DE69201040T2 - Feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Einführen wenigstens eines Kabels, Rohres oder dergleichen durch eine Wandöffnung; feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Schutz vor Feuerausbreitung entlang einer Wandöffnung. - Google Patents

Feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Einführen wenigstens eines Kabels, Rohres oder dergleichen durch eine Wandöffnung; feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Schutz vor Feuerausbreitung entlang einer Wandöffnung.

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DE69201040T2 DE69201040T DE69201040T DE69201040T2 DE 69201040 T2 DE69201040 T2 DE 69201040T2 DE 69201040 T DE69201040 T DE 69201040T DE 69201040 T DE69201040 T DE 69201040T DE 69201040 T2 DE69201040 T2 DE 69201040T2
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine feuerwiderstehende Anordnung zum Hindurchführen wenigstens eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung in einer Wand.
  • Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Hindurchführen wenigstens eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung in einer Wand unter Benutzung der Anordnung.
  • Eine solche Anordnung und ein solches Verfahren sind aus der EP-A-O 183 300 bekannt.
  • Ein Nachteil dieses bekannten Systems und dieses bekannten Verfahrens ist, daß man dieses bekannte System auf jeder Seite der Wand befestigen muß, um eine annehmbare Beständigkeit, Flüssigkeits- und Gasdichtigkeit zu erhalten, was nicht nur kostenaufwendig und arbeitsaufwendig ist, sondern auch einen gewissen Grad an Vorfabrikation erfordert. Ein weiterer Nachteil ist, daß einiges an Feuerdichtigkeit, Flüssigkeits- und Gasdichtigkeit der Hindurchführung des wenigstens einen Kabels, der Röhre oder dergleichen verlorengeht, wenn - zum Beispiel im Falle eines Feuers - die Temperatur um die Hindurchführung ansteigt, wodurch zusätzlich die lsolierungen der elektrischen Kabel oder dergleichen schmelzen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine ökonomische, hitzewiderstehende und feuerwiderstehende Anordnung und ein Verfahren zum Hindurchführen wenigstens eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen durch eine Wand zu schaffen, ohne, daß die Möglichkeit besteht, daß die Hüllen von z. B. elektrischen Kabeln dabei schmelzen.
  • Um diese Aufgabe zu erfüllen, enthält eine Anordnung der eingangs beschriebenen Art nach der Erfindung a) erste feuerwiderstehende Hüllmittel, die wenigstens teilweise um wenigstens ein Kabel, eine Röhre oder dergleichen angeordnet sind, und wenigstens teilweise in der Öffnung angeordnet sind, und b) eine Vielzahl von zweiten feuerwiderstehenden Hüllmitteln, die sich in der gleichen Richtung wie die ersten feuerwiderstehenden Hüllmittel erstrecken und jeden verbleibenden Raum in der Öffnung füllen. Die ersten und zweiten feuerwiderstehenden Hüllmittel enthalten z. B. ein feuerwiderstehendes Gummi, das sich vorteilhafterweise unter dem Einfluß von Hitze ausdehnen kann, so daß ein genügender "Dichtigkeitsgrad" in der Öffnung zu allen Zeiten gewährleistet ist. Zusätzlicher Vorteil dieser Ausdehnung ist, daß dadurch eine "Durchführmasse" erhalten wird, die länger ist und dadurch besser dem Feuer widersteht. Weiter besitzt das feuerwiderstehende Gummi vorteilhafterweise einen geringen Rauchindex, wodurch der Rauch, der von dem Gummi bei Anwesenheit von Feuer abgegeben wird, nicht-toxisch ist. Die Hüllmittel haben vorteilhafterweise einen durchgehenden Schlitz, so daß die Hüllmittel leicht um Kabel, Röhren oder dergleichen angebracht werden können, die bereits installiert sind. Vorteilhafterweise ist die Dicke der Hüllmittel derart, daß die Distanz von mindestens 6 mm bzw. maximal 10 mm zwischen dünnen bzw. dicken Kabeln, Röhren oder dergleichen gewährleistet ist. Ein wichtiger Vorteil der Benutzung der zweiten feuerwiderstehenden Hüllmittel als "feuerwiderstehende Füllmittel" ist, daß es eine genügende Einschließung von Luft in der Öffnung gibt, so daß ein hoher Grad von Hitzeisolierung erhalten wird.
  • Vorzugsweise wird ein Rahmen abdichtend in der Öffnung entlang des Umfangs vorgesehen.
  • Vorteilhafterweise sind wenigstens zwei feuerwiderstehende Hüllmittel wenigstens teilweise um wenigstens ein Kabel, eine Röhre oder dergleichen in voneinander beabstandeter Beziehung angeordnet, wobei ein Zwischenraum in der Öffnung offengelassen wird. Als Ergebnis des Vorhandenseins des Zwischenraums, der mit Luft gefüllt ist, wird eine hohe Wärmeisolierung erreicht
  • Vorzugsweise enthält die Anordnung Markierungsmittel z. B. in der Form von Gummistangen, die in den zweiten feuerwiderstehenden Hüllmitteln als "Füllmittel" wirken, so daß die Stangen über die Öffnung während des Betriebs herausragen und so anzeigen, welche zweiten feuerwiderstehenden Hüllmittel noch für Kabel zur Hindurchführung zur Verfügung stehen.
  • Vorteilhafterweise enthält die Anordnung ein hitzewiderstehendes und/oder flüssigkeitsabstoßendes Material, das abdichtend um wenigstens eine Seite der Öffnung angeordnet ist. Das Vorhandensein dieses hitzewiderstehenden und/oder flüssigkeitsabstoßenden Materials vergrößert die Flüssigkeits- und Gasdichtigkeit der Anordnung.
  • Ein Verfahren zum Hindurchführen wenigstens eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung in einer Wand nach der Erfindung enthält die Schritte des a) Hindurchführens des wenigstens einen Kabels, der Röhre oder dergleichen durch die Öffnung; b) wenigstens teilweises Anordnen der ersten feuerwiderstehenden Hüllmittel um einen Abschnitt wenigstens eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen das wenigstens teilweise in der Öffnung angeordnet ist; und c) Füllen jeglichen verbleibenden Raums in der Öffnung durch eine Vielzahl von zweiten feuerwiderstehenden Hüllmittel, die sich in derselben Richtung wie die ersten feuerwiderstehenden Hüllmittel erstrecken. Dieses Verfahren enthält vorteilhafterweise den Schritt des abdichtenden Anordnens eines hitzewiderstehenden und/oder Flüssigkeit abstoßenden Materials an wenigstens einer offenen Seite der Öffnung.
  • Ein anderer wichtiger Aspekt der Erfindung ist der folgende: Eine Vielzahl von Ereignissen hat gezeigt, daß dann, wenn ein Gebäude Feuer gefangen hat, das Feuer sich sehr schnell entlang von Öffnungen in Wänden des Gebäudes ausbreitet, wie z. B. Ventilationsschächten. Offenbar ist dies ein sehr nachteiliges Phänomen hinsichtlich von Rettungsbemühungen um Leben, wichtige Gegenstände im Gebäude und das Gebäude selbst. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Lösung für dieses Problem zu schaffen. Daher wird eine feuerwiderstehende Anordnung und ein Verfahren zum Verhindern, daß Feuer sich entlang einer Öffnung in einer Wand (z. B. einem Ventilationsschacht) ausbreitet, vorgeschlagen, wobei die Anordnung und das Verfahren eine Vielzahl von Hüllmitteln enthält, die wenigstens teilweise in der Öffnung angeordnet sind und in aneinandergerihter Beziehung entlang der Öffnung angeordnet sind.
  • Die deutsche Druckschrift DE-A-2 627 447 (Staudt) offenbart eine Anordnung zur Hindurchführung von Röhren durch eine Öffnung in einer Wand, wobei die Röhren mit Asbestschaum bedeckt sind und der verbleibende Raum in der Öffnung mit einer Spachtelmasse (die Asbestfasern enthält) gefüllt ist, die nach ungefähr drei Wochen aushärtet. In einem anderen Ausführungsbeispiel nach dieser Druckschrift werden die Röhren mit der Spachtelmasse bedeckt, wodurch jeder verbleibende Raum in der Öffnung mit festen Blöcken aus Isoternit (ein Material, das Asbest, Kalzium und Silikat enthält) gefüllt ist und auch mit Spachtelmasse und Asbestschaum ("Litaflex").
  • Die Anordnung und das Verfahren, die aus der oben genannten deutschen Druckschrift bekannt sind, besitzen die folgenden Nachteile. Asbestmaterial besitzt nach heutigem Wissen sehr negative Effekte auf die menschliche Gesundheit, insbesondere auf die menschlichen Lungen; als Konsequenz ist die Benutzung von Asbestmaterial per Gesetz verboten. Feuchte Asbestmaterialien werden in sehr kostenträchtiger und aufwendiger Art und Weise vorbereitet und angewendet: zunächst wird das Asbestmaterial als solches in eine Wanne gefüllt mit Wasser eingebracht, worauf diese beiden Komponenten unter Benutzung einer Umrühreinrichtung gemischt werden. Der feuchte Asbestschaum wird dann - unter Benutzung eines Spachtels - um und zwischen die Kabel, die bereits durch eine Öffnung in der Wand hindurchgeführt sind, aufgetragen, worauf die Öffnung dann "abgedichtet" wird, indem weiterer feuchter Asbestschaum in die Öffnung eingebracht wird. Alle notwendigen Materialien und Werkzeuge müssen an die Arbeitsstätte transportiert werden, die häufig weniger zugänglich ist (Schiffe, Ölplattformen, usw.). Weiter ist in der Praxis beobachtet worden, daß die feuchten Asbestschaummassen zwischen den Kabeln, die eingeführt wurden, herausgepreßt wurden, bevor sie völlig nach drei Wochen ausgehärtet waren. Dies beeinträchtigt die feuerwiderstehenden Eigenschaften des bekannten Systems der deutschen Druckschrift DE-A-2 627 447 beträchtlich, da in diesem Fall - ohne weitere Maßnahmen - die Kabel praktisch aufeinander ruhen, nachdem die Asbestmasse ausgehärtet ist. Schließlich ist es (fast) unmöglich, zusätzliche Kabel, Röhren oder dergleichen hindurchzuführen, nachdem die feuchte Asbestschaummasse ausgehärtet ist.
  • Die europäische Patentschrift EP-A-0 328 366 (Raychem) offenbart eine Leitungsabdichtung, die eine interne aufgerollte Blattfeder besitzt, die in einer gespannten Anordnung durch ein schmelzbares Element gehalten ist. Der entsprechende Abschnitt der Hindurchführungsdichtung wird in die Hindurchführung eingesetzt und erhitzt, vorteilhafterweise elektrisch, was ihn veranlaßt, weicher zu werden, und das Element, zu schmelzen, wodurch der Feder erlaubt wird, die Hindurchführungsdichtung zu erweitern, um die Hindurchführung abzudichten. Jedoch bezieht sich diese Druckschrift des Standes der Technik nicht auf eine feuerwiderstehende Anordnung.
  • Europäische Patentveröffentlichung EP-A-0 253 791 (Monsanto) und EP-A-0 524 078 (Electricite de France) werden zu den Ansprüchen 8 und 10 zitiert.
  • Dokument EP-A-0 253 791 zeigt eine feuerhemmende Anordnung, die eine Eingrenzung für eine Leitung besitzt, die durch eine Öffnung hindurchgeführt ist, die sich in einer Wand befindet. Die feuerwiderstehenden beweglichen Abdeckungsmittel sind mit der Öffnung in Wirkverbindung angeordnet, wobei die Schließmittel beweglich zwischen einer ersten zurückgezogenen Position und einer zweiten Betriebsposition sind, in der die Öffnung durch die Schließmittel geschlossen ist. Selbststützende Rückhaltemittel einer wärmeabbaubaren bei niedriger Temperatur schmelzenden metallischen Substanz werden benutzt, wobei das Material in nicht-stützende Form verteilbar ist, wenn es über den Schmelzpunkt erhitzt ist. Die Rückhaltemittel halten die Schließmittel in der ersten Position zurück, während ihnen erlaubt wird, sich in die zweite Position zu bewegen, wenn die Substanz beim Erhitzen verteilt wurde.
  • Druckschrift EP-A-0 524 078 ist im Stand der Technik nach Artikel 54 (3) EPC enthalten. Bezug wird auch auf Artikel 96 EPC, letzter Satz, genommen. Diese Druckschrift offenbart eine feuerwiderstehende Anordnung, um Feuer daran zu hindern, sich entlang der Öffnung in einer Wand fortzubewegen, wobei die Anordnung mit zwei Metallröhren versehen ist, die in der Öffnung an gegenüberliegenden Seiten an der Wand angeordnet sind. Die Röhren enthalten ein Ventil, das mit einem Verschluß aus feuerwiderstehendem Material versehen ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Figuren, die in einer Zeichnung dargestellt sind, erläutert, wobei:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Anordnung nach der Erfindung ist,
  • Fig. 2 einen schematischen Schnitt der Anordnung, die in der Fig. 1 dargestellt ist, zeigt,
  • Fig. 3 einen schematischen Schnitt eines Kabels, einer Röhre oder dergleichen, um das zwei Hüllen vorgesehen sind, zeigt,
  • Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels einer Anordnung nach der Erfindung zeigt,
  • Fig. 5 eine perspektivische teilweise Explosionsdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer Anordnung nach der Erfindung zeigt,
  • Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer Hülle nach Fig. 5 zeigt, und
  • Fig. 7 verschiedene Durchführungsanordnungen für Hüllen, wie in der Fig. 6 zeigt.
  • In Figur 1 kann ein Rahmen 1 erkannt werden, der in einer Öffnung befestigt ist, die in einem Stahldeck oder einem Schott eines Schiffes vorgesehen ist. Der Rahmen 1 enthält einen Unterstützungsflansch 2, der in der Ebene des Stahldecks angeordnet ist.
  • Nachdem der Rahmen 1 dichtend in der Öffnung befestigt ist, werden die elektrischen Leitungen 3 durch den Rahmen 1 hindurchgezogen. Dann wird eine Hülle 4 eines feuerwiderstehenden Gummis um jede elektrische Leitung 3 angebracht. Dies kann um so leichter vorgenommen werden, weil die Hüllen 4 mit einem durchgehenden Schlitz 5 versehen sind (Fig. 3). Anschließend wird der verbleibende Raum in dem Rahmen 1 mit gleichartigen Hüllen 4 des gleichen feuerwiderstehenden Gummis gefüllt. Abschließend wird ein feuerwiderstehendes und/oder flüssigkeitsabstoßendes Material 6 an jeder offenen Seite des Rahmens 1 vorgesehen. Das Material 6 ist dafür ausgewählt worden, gute Klebeigenschaften zu haben, so daß es sich zusammen mit der Luftfeuchtigkeit in ein gummiartiges Material innerhalb von 24 Stunden vulkanisieren wird. Möglicherweise kann die Außenfläche des hitzewiderstehenden und/oder flüssigkeitsabstoßenden Materials 6 mit einem nassen Messer geglättet werden. Das Vorhandensein des hitzewiderstehenden und/oder flüssigkeitsabstoßenden Materials 6 garantiert eine flüssigkeits- und gasdichte Hindurchführung der elektrischen Leitungen 3. Genau deswegen, weil nach seiner Anbringung das hitzewiderstehende und/oder flüssigkeitsabstoßende Material 6 zwischen und in den Hüllen 4 (als Füllmaterial) dienend anwesend ist und zwischen den Hüllen 4 (die um die Leitungen 3 gelegt sind), erhält man eine sehr stabile Einheit, die eine hohe Zusammenhaltfähigkeit besitzt. Es wird darauf hingewiesen, daß in Figur i das hitzewiderstehende und/oder flüssigkeitsabstoßende Material 6 teilweise ausgelassen wurde, und daß die Öffnung auf der rechten Seite in dem Raum 1 leer dargestellt wird, um nicht die Figur 1 unnötigerweise kompliziert werden zu lassen.
  • In Figur 2 sind die Teile, die den Teilen der Figur 1 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen versehen. Es wird darauf hingewiesen, daß die Zentralachse der Hülle 4 mit 7 bezeichnet ist. Die Hülle 4 ganz oben füllt den Raum (hilft zu füllen) oberhalb der elektrischen Leitungen 3 im Rahmen 1.
  • Figur 3 zeigt einen schematischen Querschnitt der Röhre 3, um die zwei Gummihüllen 4 vorgesehen sind, die kontinuierliche Schlitze 5 haben.
  • In Figur 4 kann ein anderes Ausführungsbeispiel eines Systems nach der Erfindung erkannt werden, in dem zwei Gummihüllen 4' um ein elektrisches Kabel 3 in voneinander beabstandeter Beziehung angebracht sind, wobei ein luftisolierter Raum 8 verbleibt. Eisenstreifen 9 werden so angebracht, daß sie als Unterstützungsmittel dienen und die Hüllen 4' zueinander halten. Im verbleibenden Raum werden Hüllen 4 vorgesehen, wie bereits hier beschrieben und ein hitzewiderstehendes und/oder wasserabstoßendes Material 6 wird vorgesehen.
  • In Figur 5 wird ein anderes Ausführungsbeispiel einer Anordnung nach der Erfindung (Anspruch 10) erkannt werden, wobei ein Rahmen 10 einer feuersicheren Ventilationsführung an einer Wand befestigt werden soll, eine Frontplatte 11 einer feuersicheren Ventilationsführung die auf der Oberseite eines Flansches des Rahmens 10 befestigt werden sol und Hüllen 12 eines feuerwiderstehenden Gummis gezeigt werden (die zum Reinigen ab und zu entfernt werden können) . Eine Hülle 12 enthält einen PVC-Einsatz 13 (Dicke 3,2 mm) , ein feuerwiderstehendes Gummi 14, das sich halogenfrei ausdehnt (Dicke 5 mm) und ein sich halogenfrei ausdehnendes feuerwiderstehendes Gummi 15 (Dicke 4 mm) mit einer niedrigeren Ausdehnrate als das Gummi 14 (Fig. 6).
  • Im Fall eines Feuers wird das Gummi 15 innerhalb der Ventilationshülle 12 durch den Durchfluß heißer Luft durch die Öffnung der Hülle 12 sich ausdehnen und dadurch die Ventilationsöffnung der feuersicheren Ventilationsführung verschließen. Sobald die Temperatur ansteigt, wird das Gummi 14 an der Außenseite der Ventilationshülle 12 die PVC-Einsätze 13 zusammendrücken. Das Drahtgitter an beiden Seiten des Rahmens 10 hindert die sich ausdehnende Gummimasse daran, auszutreten. Das Gummi wird auf diese Weise eine feste Masse von Gummi und Plastik (das direkt nach dem Zusammendrücken erhärten wird, aufgrund der überragenden Isolierungseigenschaften des ausgedehnten Gummis) bilden, die hervorragende mechanische Stabilität während des Feuers bietet.
  • Figur 7 zeigt einige Durchführungsanordnungen für Hüllen 12 für jeweils quadratisch/rechteckige oder runde Rahmen 10.

Claims (10)

1. Eine feuerwiderstehende Anordnung zur Durchführung wenigstens eines Kabels (3), einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung in einer Wand, wobei die Anordnung enthält:
a) erste feuerwiderstehende Hüllmittel (4), die wenigstens teilweise um das eine Kabel (3), die Röhre oder dergleichen angeordnet sind und wenigstens teilweise in der Öffnung angeordnet sind, und
b) eine Vielzahl von zweiten feuerwiderstehenden Hüllmitteln (4), die sich in der gleichen Richtung wie die ersten feuerwiderstehenden Hüllmittel (4) erstrecken und den übrigen Raum in der Öffnung füllen.
2. Ein System nach Anspruch 1, mit einem Rahmen (1), der in der Öffnung entlang deren Umfang abdichtend angeordnet ist.
3. Eine Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei wenigstens zwei erste feuerwiderstehende Hüllmittel (4') wenigstens teilweise um das wenigstens eine Kabel (3),
die Röhre oder dergleichen angeordnet sind in voneinander beabstandeter Beziehung, wobei ein Zwischenraum in der Öffnung offengelassen wird.
4. Eine Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, mit Markierungsmitteln, die wenigstens teilweise in wenigstens einem der zweiten feuerwiderstehenden Hüllmittel (4) angeordnet sind.
5. Eine Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein feuerwiderstehendes und/oder flüssigkeitsabstoßendes Material (6) abdichtend an wenigstens einer offenen Seite der Öffnung vorgesehen ist.
6. Verfahren zum Hindurchführen wenigstens eines Kabels (3), einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung in einer Wand unter Benutzung einer Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verfahren die Schritte des
a) Hindurchführens wenigstens eines Kabels (3), einer Röhre oder dergleichen durch eine Öffnung,
b) wenigstens teilweisen Anordnens erster feuerwiderstehender Hüllmittel (4) um einen Abschnitt des wenigstens einen Kabels (3), der Röhre oder dergleichen, wenigstens teilweise angeordnet in der Öffnung, und
c) Füllens des verbleibenden Raums in der Öffnung durch eine Vielzahl von zweiten feuerwiderstehenden Hüllmitteln (4), die sich in der gleichen Richtung wie die ersten feuerwiderstehenden Hüllmittel (4) erstrecken,
enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 6, weiter den Schritt des
d) abdichtenden Anordnens von hitzewiderstehendem und/oder flüssigkeitsabstoßendem Material (6) an der wenigstens einen offenen Seite der Öffnung
enthaltend.
8. Feuerwiderstehende Anordnung, um Feuer daran zu hindern, sich entlang einer Öffnung in einer Wand (z. B. einem Ventilationsschacht) eines Gebäudes auszubreiten, wobei das System die Öffnung in der Wand enthält und eine Vielzahl von Hüllmitteln (12), die wenigstens teilweise in der Öffnung angeordnet sind und in aneinandergereihter Beziehung über die Öffnung angeordnet sind.
9. Feuerwiderstehende Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 - 5 und 8, wobei die Hüllmittel (4, 12) ein erstes Hüllglied (13), ein zweites Hüllglied (15) aus sich bei Hitze ausdehnendem Material enthalten, das innerhalb des ersten Hüllgliedes (13) angeordnet ist, und ein drittes Hüllglied (14) aus sich bei Hitze ausdehnendem Material außerhalb auf dem ersten Hüllgliedes (13) angeordnet enthalten, wobei die zweiten und dritten Hüllglieder (14, 15) aus einem Material aufgebaut sind, das sich bei Erhitzung aufgrund eines Feuers ausdehnt, um die zweiten und dritten Hüllglieder (14, 15) sich ausdehnen zu lassen und den leeren Raum in der Öffnung auszufüllen.
10. Verfahren zum Verhindern, daß sich ein Feuer entlang einer Öffnung in einer Wand (z. B. einem Ventilationsschacht) eines Gebäudes ausbreitet, unter Benutzung einer Anordnung nach den Ansprüchen 8 oder 9, wobei das Verfahren den Schritt des wenigstens teilweisen Anordnens einer Vielzahl von Hüllmitteln (12) in der Öffnung enthält, die sich aneinandergereiht über die Öffnung erstrecken.
DE69201040T 1991-09-27 1992-09-24 Feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Einführen wenigstens eines Kabels, Rohres oder dergleichen durch eine Wandöffnung; feuergeschützte Anordnung und Verfahren zum Schutz vor Feuerausbreitung entlang einer Wandöffnung. Expired - Lifetime DE69201040T2 (de)

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