DE69201111T2 - Auf einem Scheibenwischerblatt montierte Vorrichtung für Waschflüssigkeitsejektion. - Google Patents
Auf einem Scheibenwischerblatt montierte Vorrichtung für Waschflüssigkeitsejektion.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Scheibenwaschanlagen, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
- Derartige Anlagen umfassen herkömmlicherweise eine Spritzdüse, die fest an der Karosserie des Fahrzeugs in der Nähe der zu reinigenden Scheibe, beispielsweise an der Fronthaube im Falle einer Windschutzscheibe, befestigt und auf die Scheibe ausgerichtet ist. Diese Spritzdüse ist über eine Schlauchleitung mit einem Scheibenwaschbehälter verbunden, wobei gegebenenfalls dazwischen eine Scheibenwaschpumpe eingebaut ist. Ein Scheibenwischer, der aus einem Wischerarm und einem Wischerblatt besteht, ermöglicht die Verteilung der durch die Spritzdüse aufgespritzten Flüssigkeit auf der Fläche der Scheibe.
- Der Nachteil dieses Systems besteht darin, daß der Flüssigkeitsstrahl insgesamt oder teilweise, vor allem durch den Wind, abgelenkt werden und die Scheibe nicht erreichen kann.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, werden Systeme hergestellt, bei denen die Flüssigkeitszuleitung am Scheibenwischerarm entlang geführt wird, wobei ihr Ende am Wischerblatt befestigt und zur Scheibe ausgerichtet ist, um direkt einen Flüssigkeitsstrahl mit sehr geringer Länge zu bilden, der die Scheibe mit Sicherheit erreicht. Diese Anordnung ist jedoch ästhetisch unbefriedigend und erfordert außerdem besondere Montagearbeiten für eine korrekte Positionierung des freien Endes der Zuleitung.
- In der GB-A-1 603 589 wurde eine Vorrichtung für das Verspritzen von Scheibenwaschflüssigkeit vorgesehen, die für die Befestigung an einer Halterung mit U- förinigein Profil eines Scheibenwischerblatts und den Anschluß an einen Scheibenwaschbehälter bestimmt ist, um einen Flüssigkeitsstrahl in Richtung einer Fahrzeugscheibe abzugeben, wobei diese Vorrichtung ein dichtes Gehäuse enthält, das am Profil der Halterung angebracht werden kann und das Mittel für das Zusammenwirken init einem an der Halterung vorgesehenen Montagebolzen des Scheibenwischerarms, Mittel für den Anschluß an den Scheibenwaschbehälter und mindestens eine Spritzöffnung umfaßt.
- Diese Vorrichtung weist zahlreiche Nachteile auf, da sie nicht nur ästhetisch unbefriedigend, sondern auch einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt ist, wie vor allem Schlammspritzern, wodurch ihre Funktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigt werden kann.
- Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu beseitigen.
- Dazu bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung für das Verspritzen von Scheibenwaschflüssigkeit, die für die Befestigung an einer Halterung mit U-förmigein Profil eines Scheibenwischerblatts und den Anschluß an einen Scheibenwaschbehälter bestimmt ist, um einen Flüssigkeitsstrahl in Richtung einer Fahrzeugscheibe abzugeben, wobei diese Vorrichtung ein dichtes Gehäuse enthält, das am Profil der Halterung angebracht werden kann und das Mittel für das Zusammenwirken mit einem an der Halterung vorgesehenen Montagebolzen eines Scheibenwischerarms, Mittel für den Anschluß an den Scheibenwaschbehälter und mindestens eine Spritzöffnung umfaßt (Vorrichtung der in der GB-A-1 603 589 dargelegten Art), dadurch gekennzeichnet, daß das dichte Gehäuse zumindest teilweise im Profil der Halterung aufgenommen werden kann, wobei dieses Gehäuse Mittel für das Zusammenwirken mit dem Bolzen umfaßt, um das Gehäuse im Verhältnis zur Halterung zu sichern.
- Die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird insbesondere durch die Freigabe des Innenraums der Fassung um den Montagebolzen des Scheibenwischerarms herum ermöglicht, wenn dieser Bolzen außerhalb der Fassung verlängert wird, um das Ende des Wischerarms auf zunehmen, wie dies beispielsweise in der FR-A-2 219 860 beschrieben wird.
- Die Mittel für das Zusammenwirken mit dem Bolzen umfassen vorteilhafterweise zumindest einen Einschnitt, der eine Aufnahme für den Bolzen bildet und eine Verengung aufweist, um diesen in der besagten Aufnahme festzuhalten, wobei die Wände des Einschnitts elastisch verformbar sind, um die Einführung des Bolzens in die Aufnahme zu ermöglichen.
- Das Gehäuse kann außerdem Mittel für das Zusammenwirken mit dem Profil der Halterung umfassen, um es gegen eine Drehung um den Bolzen zu sichern.
- Nach einer vorteilhaften Ausführungsform enthalten die Anschlußmittel einen Einlaufstutzen, an den ein mit dem Scheibenwaschbehälter verbundener Zuleitungsschlauch angeschlossen werden kann.
- Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus zwei Kunststoffteilen, die dicht zusammengefügt werden, und zwar aus einem Hauptteil, das die Mittel für das Zusammenwirken mit dem Bolzen umfaßt, und einem Deckel, der auf der Seite des Hauptteils angeordnet ist, die dem Boden der Halterung gegenüberliegt, wobei mindestens eines dieser beiden Teile eine Vertiefung aufweist, die durch das andere Teil überdeckt wird, um einen inneren Hohlraum des Gehäuses zu formen, der den Durchgang der Flüssigkeit zwischen den Anschlußmitteln und der Spritzöffnung bildet.
- Diese beiden Teile können insbesondere entsprechende Vertiefungen aufweisen, die einander gegenüberliegen, um den besagten Hohlraum zu formen, wobei der Einlaufstutzen jeweils zur Hälfte durch sie gebildet wird.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der detaillierten Beschreibung, die nachstehend zu einem Ausführungsbeispiel angeführt wird, und aus den beigefügten Zeichnungen, auf denen folgendes dargestellt ist:
- - Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die in der Halterung eines Scheibenwischerblatts angebracht ist.
- - Figur 2 zeigt eine Draufsicht der Anordnung von Figur 1, wobei außerdem der Haken eines Scheibenwischerarms im Eingriff am Gelenkbolzen des Wischerblatts dargestellt ist.
- - Figur 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie III-III von Figur 2.
- Die dargestellte Spritzvorrichtung umfaßt ein Gehäuse 1, das aus zwei Kunststoffteilen besteht, und zwaraus einem Hauptteil 2 und einem Deckel 3, die mittels Verklebung oder Verschweißung entlang einer Teilungsebene 4 zusammengefügt sind. Das Gehäuse 1 besitzt eine zylindrische rohrförmige Wand 5, deren Erzeugende senkrecht zur Teilungsebene 4 verläuft und deren komplex geformte Grundflächen in Ebenen 6 und 7 enthalten sind, die auf beiden Seiten parallel zu dieser Ebene verlaufen. Das Gehäuse enthält außerdem einen Kern 8, der innerhalb der Wand 5 angeordnet und mit dieser verbunden ist. In dem Kern 8 ist ein Hohlraum 9 vorgesehen, der zwei Schenkel 10 und 11 aufweist, deren Enden über Öffnungen 12 bzw. 13 an der Außenseite der Wand 5 aus dem Gehäuse herausführen, sowie einen dritten Schenkel 14, der durch die Wand 5 hindurchgeht und an deren Außenseite durch einen rohrförmigen Hals 15 des Gehäuses verlängert wird, der im Verhältnis zur Wand 5 vorsteht, wobei der Schenkel 14 am Ende des Halses 15 einmündet. Der Hohlraum 9 und der Hals 15 sind symmetrisch im Verhältnis zur Ebene 4, wobei der Hohlraum durch zwei Vertiefungen in den beiden Teilen 2 und 3 gebildet wird, während der Hals jeweils zur Hälfte aus diesen Teilen besteht.
- In der in den Figuren dargestellten Betriebsposition ist das Gehäuse 1 teilweise in dem Profil mit umgekehrter U-Form der Halterung 16 des Scheibenwischerblatts gegenüber einer in etwa rechteckigen Öffnung 17 im Boden 18 dieses Profils eingesetzt, die sich in der Längsrichtung des Wischerblatts auf beiden Seiten seines Gelenkbolzens 19 erstreckt. Die Öffnung 17 ist vorgesehen, um die Einführung des Hakens des Wischerblatts zu ermöglichen, wenn dieser den Teil des Bolzens 19 aufnehmen soll, der im Innern des Profils der Halterung enthalten ist. Im vorliegenden Fall umgibt der Haken 20 des Wischerblatts jedoch einen Abschnitt 21 des Bolzens, der aus der Halterung hinter einer 22 ihrer Seiten vorsteht, und das Gehäuse 1 ist in dem auf diese Weise freigegebenen Raum der Öffnung 17 eingesetzt, wobei es den Teil des Bolzens 19 teilweise umgibt.
- Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann natürlich auch vorgesehen werden, daß die Öffnung 17 nicht ausgeführt wird, so daß der Boden 18 durchgehend über die gesamte Länge des Profils der Halterung verläuft.
- Der Kern 8 ist im wesentlichen unterhalb des Bolzens 19 angeordnet und weist in einem Bereich seiner Längsausdehnung in Höhe des Bolzens einen Vorsprung 23 auf, der sich über den Bolzen hinaus nach oben erstreckt und einen nach oben offenen Einschnitt 24 aufweist, um den Bolzen darin aufzunehmen. Die rohrförmige Wand 5 weist ebenfalls nach oben offene Einschnitte 25 auf, um den Bolzen 19 aufzunehmen. Sofern keine anderslautenden Angaben angeführt werden, bedeuten in der vorliegenden Beschreibung die Ausdrücke "unterhalb" und "unten" soviel wie in Richtung der Windschutzscheibe in der Betriebsposition des Scheibenwischers, das heißt entgegengesetzt zum Boden 18, bezogen auf das Profil der Halterung, während sich der Ausdruck "Längsrichtung" auf die Längsrichtung des Wischerblatts bezieht. Wie in Figur 1 zu erkennen ist, sind die Kanten der Einschnitte 24 und/oder 25 so ausgelegt, daß sie den Bolzen 19 auf etwas mehr als der Hälfte seines Umfangs im Bereich des Bodens der Einschnitte eng umschließen, wobei die Breite der Einschnitte größer als der Durchmesser des Bolzens von ihrem offenen oberen Ende bis in die Nähe der Berührungsflächen ist. Dadurch kann der Bolzen leicht in die Einschnitte eingesetzt und auf deren Boden durch reversibles Einrasten gesichert werden.
- Die rohrförmige Wand 5 enthält zwei ebene Abschnitte 26 und 27, die parallel zu den Längsseiten 22 und 28 der Halterung 16 verlaufen und jeweils an deren Innenflächen zur Anlage kommen, um das Gehäuse 1 in Querrichtung zu sichern. Der Abschnitt 26 erstreckt sich in etwa über die gesamte Länge des Gehäuses 1, während sich der Abschnitt 27 über eine geringere Länge erstreckt. An diesen Abschnitt 27 schließen sich zwei Schrägabschnitte 29 und 30 der Wand 5 an.
- Die Längsseiten 22 und 28 der Halterung 16 weisen vom Boden 18 aus eine veränderliche Höhe auf, die in einem Mittelbereich 31, der sich in Längsrichtung auf beiden Seiten des Bolzens 19 erstreckt, maximal ausfällt, während sie sich in den Bereichen 32 und 33, die in Längsrichtung beiderseits des Bereichs 31 angeordnet sind, allmählich verringert, um schließlich auf dem größten Teil der Länge der Halterung ein Minimum zu erreichen, das deutlich kleiner als der Höchstwert ist. Die Höhe des Gehäuses 1 stimmt in etwa mit der maximalen Höhe der Halterung überein, wobei sich die Außenfläche des Bodens 18 und die Unterkanten der Seiten 22 und 28 im Bereich 31 in etwa in den Ebenen 6 bzw. 7 befinden. Der Abschnitt 26 der Wand 5 erstreckt sich über eine Länge, die größer als die Länge des Abschnitts 31 der Halterung ist, und weist auf seiner Außenfläche beiderseits des Bereichs 31 und unterhalb der Bereiche 32 bzw. 33 Vorsprünge 34 und 35 auf, deren Umriß passend zum Umriß des Flügels 22 ausgeführt ist, um jede Drehung des Gehäuses um den Bolzen 19 zu verhindern.
- Der Hals 15 des Gehäuses 1 ist auskragend über den Vorsprung 34 und folglich unterhalb des Flügels 22 der Halterung angeordnet. Er ist für die Anbringung des Endes eines nicht dargestellten Schlauchs vorgesehen, der über eine Pumpe mit dem Scheibenwaschbehälter verbunden ist. Der Hals 15 weist eine Verdickung auf, um den Schlauch festzuhalten. Die durch den Schlauch zugeleitete Flüssigkeit füllt den Hohlraum 9 und wird durch nicht dargestellte Düsen verspritzt, die durch die Öffnungen 12 und 13 eingesetzt und in den neben diesen Öffnungen vorgesehenen Verbreiterungen 36 des Hohlraums eingerastet werden. Die beiden so gebildeten Strahlen, die senkrecht zu den schrägen Wandabschnitten 29 und 30 verlaufen, werden zueinander entgegengesetzt in Längsrichtung und beide auf der Seite des Flügels 28 der Halterung geführt, unter der sie in die Bereiche 32 bzw. 33 geleitet werden, um auf die Windschutzscheibe zu gelangen.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Verspritzen von Flüssigkeit, die
für die Befestigung an einer Halterung (16) mit U-
förmigem Profil eines Scheibenwischerblatts und den
Anschluß an einen Scheibenwaschbehälter bestimmt ist,
um einen Flüssigkeitsstrahl in Richtung einer
Fahrzeugscheibe abzugeben, wobei diese Vorrichtung ein
dichtes Gehäuse (1) enthält, das am Profil der
Halterung (16) angebracht werden kann und das Mittel für
das Zusammenwirken mit einem an der Halterung (16)
vorgesehenen Montagebolzen (19) eines
Scheibenwischerarms, Mittel für den Anschluß an den
Scheibenwaschbehälter und mindestens eine Spritzöffnung (12, 13)
umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß das dichte Gehäuse (1) zumindest teilweise im
Profil der Halterung (16) aufgenommen werden kann,
wobei dieses Gehäuse Mittel (24, 25) für das
Zusammenwirken mit dem Bolzen (19) umfaßt, um das Gehäuse im
Verhältnis zu der besagten Halterung zu sichern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel für das
Zusammenwirken mit dem Bolzen mindestens einen
Einschnitt (24, 25) enthalten, der eine Aufnahme für den
Bolzen bildet und eine Verengung aufweist, um diesen
in der besagten Aufnahme festzuhalten, wobei die Wände
des Einschnitts elastisch verformbar sind, um die
Einführung des Bolzens in die Aufnahme zu ermöglichen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse außerdem Mittel (34, 35) für das
Zusammenwirken mit dem Profil der Halterung umfaßt, um es
gegen eine Drehung um den Bolzen zu sichern.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlußmittel einen Einlaufstutzen enthalten, an den
ein mit dem Scheibenwaschbehälter verbundener
Zuleitungsschlauch angeschlossen werden kann.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse aus zwei Kunststoffteilen besteht, die dicht
zusammengefügt werden, und zwar aus einem Hauptteil
(2), das die Mittel für das Zusammenwirken mit dem
Bolzen umfaßt, und einem Deckel (3), der auf der Seite
des Hauptteils angeordnet ist, die dem Boden der
Halterung gegenüberliegt, wobei mindestens eines
dieser beiden Teile eine Vertiefung aufweist, die
durch das andere Teil überdeckt wird, um einen inneren
Hohlraum (9) des Gehäuses zu formen, der den Durchgang
der Flüssigkeit zwischen den Anschlußmitteln und der
Spritzöffnung bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Teile
entsprechende Vertiefungen aufweisen, die einander
gegenüberliegen, um den besagten Hohlraum zu bilden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 in Verbindung mit
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaufstutzen jeweils zur Hälfte durch die
beiden Teile gebildet wird.
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