DE69201360T2 - Verfahren zum Formen der Öffnung eines Dosenrumpfes. - Google Patents

Verfahren zum Formen der Öffnung eines Dosenrumpfes.

Info

Publication number
DE69201360T2
DE69201360T2 DE69201360T DE69201360T DE69201360T2 DE 69201360 T2 DE69201360 T2 DE 69201360T2 DE 69201360 T DE69201360 T DE 69201360T DE 69201360 T DE69201360 T DE 69201360T DE 69201360 T2 DE69201360 T2 DE 69201360T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
open end
pressure roller
holder
roller
end holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69201360T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69201360D1 (de
Inventor
Mamoru Shibasaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyo Seikan Group Holdings Ltd
Original Assignee
Toyo Seikan Kaisha Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyo Seikan Kaisha Ltd filed Critical Toyo Seikan Kaisha Ltd
Publication of DE69201360D1 publication Critical patent/DE69201360D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69201360T2 publication Critical patent/DE69201360T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2615—Edge treatment of cans or tins
    • B21D51/2638—Necking
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2615—Edge treatment of cans or tins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausbilden eines offenen Endes eines nahtlosen oder einstückigen Dosenkörpers zur Verwendung für Dosen für Getränke, konservierte Nahrungsmittel und dergl., unter Bildung eines eingezogenen und flanschartigen Abschnitts.
  • In US-A-4 563 887 und US-A-4 760 725 wird ein Verfahren zum gleichzeitigen Ausbilden des eingezogenen Abschnitts und des flanschartigen Abschnitts am offenen Ende eines einstückigen Dosenkörpers durch ein Rotationsverfahren vorgeschlagen (beide Druckschriften beschreiben den Oberbegriff von Anspruch 1).
  • Das gemäß dem Stand der Technik eingesetzte Formgebungswerkzeug ist mit einem um seine Achse in Rotation versetzten Dosenendenhalter oder Kranz, einem Amboß oder Stutzen und einer Druckrolle versehen. Der Dosenendenhalter ist elastisch gegen den Stutzen, der sich in einer axial fixierten Position befindet, vorgespannt. Der Stutzen weist einen kleineren Durchmesser als der Dosenendenhalter auf und wird auf einem Umlauf so in eine exzentrische Position gebracht, daß er sich in Kontakt mit der Innenwand des offenen Endes befinden kann, während das offene Ende geformt wird.
  • Der Dosenkörper, dessen offenes Ende an den Kranz gedrückt wird, wird durch den Dosenendenhalter und ein damit zusammenwirkendes Bodenspannfutter um dessen Achse in eine Drehbewegung versetzt.
  • Während die Druckrolie in radialer Richtung in das offene Ende gegen eine zwischen dem Dosenendenhalter und dem Amboß gebildete, V-förmige Ausnehmung eingedrückt wird, wird das offene Ende zwischen der Druckrolle und dem Amboß unter Bildung eines eingezogenen Abschnitts zusammengedrückt und das vorderste Ende wird durch die sich in Richtung zum Kranz bewegende Druckrolle in elastischer Weise gegen den Dosenendenhalter gedrückt, um den Flanschabschnitt zu bilden.
  • Das herkömmliche Verfahren ist insofern nachteilhaft, als die äußere Lackschicht auf dem geformten Abschnitt gegenüber Beschädigungen, z. B. einem Abschälvorgang, aufgrund eines Rutschvorgangs zwischen dem offenen Ende und der Druckrolle, empfindlich ist, und der geformte Abschnitt eine in so starkem Ausmaß verringerte Dicke aufweisen kann, daß es zu Rissen aufgrund des Zusammendrückens und Pressens kommen kann, insbesondere wenn ein relativ dünnes offenes Ende unter Rotation mit relativ hoher Drehzahl ausgebildet wird, um die Material- und Betriebskosten zu verringern.
  • Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem dem offenen Ende eines einstückigen Dosenkörpers durch ein Rotationsverfahren eine eingezogene und flanschartige Form verliehen werden kann, wobei die äußere Lackschicht auf dem geformten Abschnitt eine geringere Empfindlichkeit gegen Beschädigung aufweist und der geformte Abschnitt kaum in seiner Dicke verringert wird, selbst wenn das offene Ende relativ dünn ist und die Formgebungsgeschwindigkeit relativ hoch ist.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Ausbilden eines eingezogenen und flanschartigen Abschnitts am offenen Ende eines Dosenkörpers unter Verwendung eines axial bewegbaren Dosenendenhalters, der zur Drehung um seine Längsachse angetrieben wird, einer frei drehbaren Innenrolle, die einen kleineren Durchmesser als der Dosenkörper aufweist und neben dem Dosenendenhalter angeordnet ist, wobei die Innenrolle auf einem Umlauf in eine Position gebracht werden kann, die bezüglich der Längsachse des Dosenendenhalters exzentrisch angeordnet ist, um einen Kontakt mit der Innenoberfläche des offenen Endes herzustellen, und einer Druckrolle bereitgestellt, die außerhalb des Dosenkörpers angeordnet und in der Lage ist, eine im wesentlichen radiale Bewegung zu dem offenen Ende hin und von diesem weg auszuführen, wobei dann, wenn der Dosenkörper, der mit dem offenen Ende auf den Dosenendenhalter aufgeschoben ist, zusammen mit dem Dosenendenhalter um seine Längsachse gedreht wird und die Innenrolle auf einem Umlauf in eine Position gebracht wird, in der sie mit der Innenoberfläche des offenen Endes in Kontakt kommt, die Druckrolle gegen den Dosenendenhalter vorwärts bewegt und am Ende des Dosenkörpers in diesen eingedrückt wird, um den eingezogenen und flanschartigen Abschnitt in dem offenen Ende zu formen, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die Druckrolle gegen den Dosenendenhalter vorwärts bewegt und am offenen Ende des Dosenkörpers in diesen eingedrückt wird, der Dosenkörper zusammen mit der Innenrolle bei einer bezüglich der Vorwärtsbewegung der Druckrolle gesteuerten Geschwindigkeit in axialer Richtung von dem Dosenendenhalter wegbewegt wird, wobei die Druckrolle entlang ihrer Längsachse nicht bewegt wird (Anspruch 1).
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 und 3 beschrieben.
  • Das offene Ende kann dadurch ausgebildet werden, daß die Druckrolle an dem offenen Ende in den Dosenkörper eingedrückt und gleichzeitig der Dosenendenhalter in axialer Richtung von der Innenrolle gegen eine elastische Kraft leicht wegbewegt wird, wobei zwischen einer kegelstumpfförmigen Abschrägung, die an einem Rand des Dosenendenhalters neben dem offenen Ende des Dosenkörpers ausgebildet ist, und einer kegelstumpfförmigen Abschrägung, die an einem Rand der Druckrolle neben dem offenen Ende des Dosenkörpers ausgebildet ist, ein Spielraum eingehalten wird, wobei man vorzugsweise eine Mitnehmereinrichtung verwendet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
  • Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht eines Formgebungswerkzeugs zur Durchführung der Erfindung;
  • Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht entlang einer Ebene durch die Achse der Trägerwelle des in Fig. 1 gezeigten Dosenendenhalters und die Achse einer Mauptantriebswelle;
  • Fig. 3 ist ein Längsschnitt entlang der Linie III-III von Fig. 1;
  • Fig. 4 ist ein bruchstückhafter Längsschnitt entlang einer Ebene durch die Achse der in Fig. 1 angegebenen Druckrolle und die Achse der Rauptantriebswelle;
  • Fig. 5 ist ein erläuternder Aufriß unter Betrachtung von der Linie V-V in Fig. 4 zur Darstellung der Art der Bewegung der Druckrolle;
  • Fig. 6 ist eine Längsschnittansicht einer Einspannanordnung der für die Durchführung der Erfindung verwendeten Vorrichtung;
  • Fig. 7 (a), (b), (c) und (d) sind erläuternde schematische Ansichten zur Darstellung von typischen aufeinanderfolgenden Stufen bei der Durchführung der Erfindung;
  • Fig. 8 (a) , (b), (c) und (d) sind bruchstückhafte Ansichten in vergrößertem Maßstab von Fig. 7 (a), (b), (c) bzw.
  • Fig. 9 (a), (b), (c), (d) und (e) sind Diagramme zur Darstellung eines Beispiels der Beziehung zwischen dem Drehwinkel der Formgebungswerkzeuganordnung und der Einspannanordnung um ihre Hauptantriebswelle und der Positionen der Druckrolle, der Innenrolle, der Einspannvorrichtung, der Bodenträgerplatte bzw. der Kugelumlaufspindelanordnung;
  • Fig. 10 ist ein Diagramm zur Darstellung der erfindungsgemäßen Beziehung zwischen der Tiefe, mit der die Druckrolle in das offene Ende eingedrückt wird und der Anzahl an Umdrehungen pro Minute des Dosenkörpers;
  • Fig. 11 ist ein Diagramm zur Erläuterung der Beziehung zwischen der Tiefe, mit der die Druckwalze in das offene Ende eingedrückt wird, und der Anzahl an Umdrehungen pro Minute des Dosenkörpers im Fall eines herkömmlichen Verfahrens.
  • Eine Mehrzahl (z. B. 30) Formgebungsanordnungen 100, die in den Figuren 1 und 2 dargestellt sind, sind mit regelmäßigen Abständen zueinander entlang des Umfangs eines großen Rads 12, das an einer nicht abgebildeten Hauptantriebswelle befestigt ist, angeordnet.
  • Die frei drehbare Innenrolle 3 wird exzentrisch und benachbart zum Dosenendenhalter 2 am Vorderende einer Trägerwelle 11 parallel zur Hauptantriebswelle getragen, d. h. in der Weise, daß die Achse 3x zur Achse 11x der Trägerwelle 11 versetzt ist. Die Trägerwelle 11 ist axial durch eine Bohrung 13a, die exzentrisch durch eine fixierte Hülse 13 ausgebildet ist, verschiebbar. Die Innenrolle 3 ist an ihrem rückwärtigen Rand mit einer gekrümmten Abschrägung 3b versehen, wie am besten aus Fig. 8 (a) ersichtlich ist.
  • Wenn, wie in Fig. 1 gezeigt ist, sich die Innenrolle 3 in ihrer exzentrischen Position befindet und sich die Umfangsflächen der Innenrolle 3 und der Dosenendenhalter 2 auf einer gemeinsamen Phantomgeraden parallel zur axialen Richtung und gegenüber zur Druckrolle 4 befinden, befinden sich die Achse 3x, die Achse 11x und die Achse 2x des Dosenendenhalters 2 auf einer gemeinsamen Ebene, die durch die vorstehende Phantomgerade geht, und die Achse 11x befindet sich im Zentrum der Achse 3x und der Achse 2x.
  • Der äußere Durchmesser des Vorderbereichs 13b der Hülse 13 ist kleiner als der Durchmesser von derem rückwärtigen Bereich 13c, der durch einen drehbaren Hohlzylinder 14 hindurchgeht. Der Hohlzylinder 14 ist innerhalb einer Buchse 15, die am Rad 12 befestigt ist, angebracht.
  • Der Dosenendenhalter 2, d. h. die Spitze eines einen reduzierten Durchmesser aufweisenden Vorderbereichs 16b eines Dosenauflagers 16 ist mit einer kegelstumpfförmigen Abschrägung 2b versehen. Die Außenfläche 2a des Dosenendenhalters 2 weist einen solchen Durchmesser auf, daß das offene Ende 1a eines zu bildenden Dosenkörpers 1 mit gutem Sitz aufgeschoben werden kann.
  • Ein Spielraum-Steuermitnehmer 17, der mit einer zweistufigen Mitnehmerfläche, die aus kegelstumpfförmigen Flächen 17a und 17b am Vorderende besteht, versehen ist, ist auf dem den großen Durchmesser aufweisenden rückwärtigen Abschnitt 16a des Auflagers 16 so gelagert, daß er frei drehbar und axial stationär ist.
  • Ein innerhalb des rückwärtigen Bereichs 16a befestigter Zylinderblock 18 mit einem äußeren Flansch 18a (vgl. Fig. 2) ist drehbar und axial verschiebbar am Vorderabschnitt 13b der Hülse 13 durch ein Stoßlager 19 befestigt.
  • Eine Mehrzahl von Federn 6 ist umlaufend zwischen dem Flanschbereich 14a des drehbaren Hohlzylinders 14 und dem äußeren Flansch 18a des Zylinderblocks 18 so angeordnet, daß sie in elastischer Weise den Zylinderblock 18, d. h. das Dosenauflager 16 in Vorwärtsrichtung, d. h. in Fig. 1 nach rechts, so vorspannen, daß normalerweise der äußere Flansch 18a in Eingriff mit dem inneren Vorsprung 20a des am Flanschabschnitt 14a befestigten Rings 20 gelangt und das Dosenauflager 16 axial stationär gehalten wird (vgl. Fig. 2).
  • Eine Rolle 22 mit einer Schraubenwelle 22a, die mit einem Gewinde am Zylinderblock 18 befestigt ist, ist in einen Schlitz 21 im Ring 20, dessen Breite im wesentlichen dem Durchmesser der Walze 22 entspricht, eingesetzt, so daß der Zylinderblock 18, d. h. die Dosenauflage 16, durch den drehbaren Hohlzylinder 14 über die Walze 22 gedreht wird.
  • Der Hohlzylinder 14 wird durch ein Sonnenrad 23 gedreht, das an der Hauptantriebswelle befestigt ist, die nicht dargestellt ist und im Eingriff mit einem am Zylinder 14 befestigten Getriebe 24 steht (vgl. Fig. 2).
  • Ein Nockenstößel 27, der am rückwärtigen Abschnitt der Trägerwelle 11 über ein Kugellager 28 angeordnet ist, steht im Eingriff mit einer Nockenbahn 26a, die entlang der Außenfläche einer an einem stationären Rahmen 25 befestigten Kurventrommel 26 ausgebildet ist, so daß die Trägerwelle 11, d. h. die Innenrolle 3, sich in einem vorbestimmten Zeitablauf in axialer Richtung hin- und herbewegt.
  • Eine Kugelumlaufspindelanordnung 29, die mit einem Nockenstößel 30 versehen ist, wird ebenfalls vom rückwärtigen Ende der Trägerwelle 11 getragen. Der Nockenstößel 30 steht unter Druckeinwirkung durch die Druckfedern 31 über einen Röhrenkörper 37 in Eingriff mit einer entlang der rückwärtigen Ecke der Zylindertrommel 26 gebildeten Nockenbahn 26b, wobei die Feder 31 zwischen der Nut 32a eines axial stationären Kopfes 32 und der Nut 37a des Röhrenkörpers 37 angeordnet ist (vgl. Fig. 3).
  • Die Umrißlinie der Nockenbahn 26b ist so geformt, daß während einer extrem kurzen Zeitspanne, wenn die Trägerwelle 11, d. h. die Innenrolle 3, die vorderste Position erreicht hat und stillsteht (vgl. Fig. 9 (b)), sich der Nockenstößel 30 vom Nockenstößel 27 wegbewegt, um die Kugelumlaufspindelanordnung 29 zurückzuziehen (vgl. Fig. 9 (e)), wodurch die Trägerwelle 11 um 180º in Umlauf gebracht wird und die Innenrolle 3 und der Dosenendenhalter 2 in koaxiale Stellung gelangen können. Unmittelbar bevor die Trägerwelle 11, die in die in Fig. 2 gezeigte ursprüngliche Position zurückgekehrt ist, sich zu bewegen beginnt, nähert sich die Kugelumlaufspindelanordnung 29 zusammen mit dem Nockenstößel 30 dem Nockenstößel 27, d. h. sie bewegt sich nach vorne, und bringt die Trägerwelle 11 um 180º in Umlauf, so daß die Innenrolle 3 in ihre ursprüngliche exzentrische Position zurückkehren kann (vgl. Fig. 9 (b), (e)). Die Trägerwelle 11 ist mit einer durchgehenden Bohrung 33 versehen, die über eine Leitung 34 mit einer nicht dargestellten Druckluftzufuhr verbunden ist.
  • Die Druckrolle 4 ist frei drehbar am Halter 8 an dessen Vorderseite befestigt, der wiederum am Vorderende einer drehbar am Rad 12 gehaltenen Welle 40 befestigt ist, so daß die Druckro1le 4 axial stationär zwischen und in der Nähe des Dosenendenhalters 2 und der Innenrolle 3 positioniert ist, wie in den Figuren 1 und 4 dargestellt ist.
  • Die Druckrolle 4 ist mit einer kegelstumpfförmigen Abschrägung 4a, die sich über ihren rückwärtigen Rand parallel zur Abschrägung 2b erstreckt, und einer gekrümmten Abschrägung 4b an ihrem Vorderrand versehen, wie am besten aus Fig. 8 (a) ersichtlich ist.
  • Ein Nockenstößel 42, der an der Spitze eines am rückwärtigen Ende der Welle 40 befestigten Arms 41 angebracht ist, steht im Eingriff mit einer entlang der Umfangsfläche einer Zylindertrommel 43 gebildeten Nockenbahn 43a (vgl. die Figuren 2 und 4). Die Nockenbahn 43a kann den Arm 41 in einem vorbestimmten zeitlichen Ablauf entsprechend der Drehung des Rads 12 hin- und herbewegen, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Dadurch wird die Druckwalze 4 im wesentlichen in radialer Richtung zum Dosenendenhalter 2 hin und von diesem wegbewegt (vgl. Fig. 9 (a)). In Fig. 5 geben der obere und der untere Bereich die Zustände wieder, bei denen sich die Druckrolle in der Position vor der Formgebung bzw. in der Position unmittelbar nach dem Ende der Formgebung befinden.
  • Eine Nockenrolle 45, die frei drehbar an einer an der rückwärtigen Seite eines Malters 8 befestigten Welle 45a angebracht ist, eignet sich zur Steuerung des Spielraums "k" (vgl. Fig. 8 (b)) zwischen der Abschrägung 4a der Druckrolle 4 und der Abschrägung 2b des Dosenendenhalters 2, während die Druckrolle 4 auf das offene Ende 1a des Dosenkörpers 1 in Zusammenarbeit mit dem Mitnehmer 17 zur Steuerung des Spielraums drückt.
  • Während die Nockenrolle 45 in Eingriff mit der äußeren Nockenfläche 17a steht und die Druckrolle 4 auf das offene Ende 1a drückt, ziehen sich die Steuernocke 17 und der Dosenendenhalter 2 geringfügig gegen die Kraft der Federn 6 zurück und es entsteht ein Spielraum "k", der geringfügig größer als die Dicke "t" des offenen Endes 1a ist, d. h. der Abstand "k" beträgt 0,3 mm im Fall einer Dicke "t" von 0,2 mm.
  • Während die Nockenrolle 45 nach der virtuellen Mitte des Stoßes durch die Druckrolle 4 in Eingriff mit der inneren Nockenfläche 17b steht, ist ein eingestellter Spielraum "k", bei dem das offene Ende 1a nicht zwischen den Abschrägungen 2b und 4b vorhanden ist, geringfügig kleiner als die Dicke "t" des offenen Endes 1a, wobei beispielsweise der Spielraum "k" 0,1 mm im Fall einer Dicke "t" von 0,2 mm beträgt. So kann bei geeigneter Einstellung des Spielraums "k" sich die Welle 45a der Nockenrolle 45 exzentrisch hin- und herbewegen.
  • Eine in Fig. 6 dargestellte Einspannanordnung 101 ist gegenüber der Formgebungswerkzeuganordnung 100 angeordnet. Die Einspannanordnung 101 ist versehen mit einer Einspannvorrichtung 7, die am Vorderende (linkes Ende in Fig. 6) eines Einspannstützzylinders 51 befestigt ist, der koaxial verläuft mit dem Dosenendenhalter 2, einer Vakuumsaugwelle 52, die mit einer durchgehenden Bohrung 52a versehen ist und verschiebbar entlang des Mittelloches 51a des Einspannstützzylinders 51 angeordnet ist, und einem Hohlzylinderelement 56, das verschiebbar entlang einer an einem großen Rad 53 befestigten Buchse 54 angeordnet ist und ein Dosenkörperauflager 55 an ihrer Spitze trägt. Das Rad 53 ist an der Hauptantriebswelle befestigt und kann zusammen mit dem Rad 12 gedreht werden, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Eine Bodenstützplatte 57 für den Boden 1b des Dosenkörpers 1 ist am Vorderende der Vakuumsaugwelle 52 angebracht. Eine untere Ausnehmung 7a mit einer der Bodenstützplatte 57 entsprechenden Form und eine obere Ausnehmung 7b, die dazu geeignet ist, mit festem Sitz den unteren Abschnitt 1c der Seitenwand des Dosenkörpers 1 aufzunehmen, sind innerhalb der Einspannvorrichtung 7 so ausgebildet, daß dann, wenn sich der Einspannstützzylinder 51 vorwärts bewegt, d. h. sich in Fig. 6 nach links verschiebt, wobei sich die Bodenstützplatte 57 virtuell in einer axial fixierten Position befindet, die Bodenstützplatte 57 in die untere Ausnehmung 7a gelangt und der Dosenkörper 1 durch die Einspannvorrichtung 7 unter Vakuumsaugwirkung gehalten wird. Das Vakuumdurchgangsloch 52a ist über einen Drehanschluß 58 mit einer nicht abgebildeten Vakuumpumpe verbunden.
  • Die Vakuumsaugwelle 52 ist drehbar in einem Block 64 befestigt, an dem ein Nockenstößel 60 angebracht ist. Der Nockenstößel 60 steht im Eingriff mit einer Nockenbahn 61a einer Zylindertrommel 61, die an einem stationären Rahmen 36 befestigt ist. Die Nockenbahn 61 a ist so ausgebildet, daß die Bodenstützplatte 57 sich in axialer Richtung zwischen der in Fig. 6 gezeigten Position und der in Fig. 7 (a) gezeigten Position, in dem das offene Ende auf den Dosenendenhalter 2 aufgeschoben ist, in einem vorbestimmten zeitlichen Ablauf entsprechend der Drehung des Rads 53 hin- und herbewegt (vgl. Fig. 9 (d).
  • Ein am Hohlzylinderelement 56 angebrachter Nockenstößel 62 steht im Eingriff mit einer Nockenbahn 61b. Die Nockenbahn 61b ist so ausgebildet, daß das Hohlzylinderelement 56, d. h. der Einspannstützzylinder 51, sich in axialer Richtung in einem vorbestimmten zeitlichen Ablauf entsprechend der Drehung des Rads 53, insbesondere während der Ausbildung des offenen Endes 1a, hin- und herbewegt, wobei der Einspannstützzylinder 51, d. h. die Einspannvorrichtung 7 sich zurückzieht, d. h. in Fig. 6 nach rechts verschiebt, und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit, die der Vorwärtsgeschwindigkeit der Innenrolle 3 entspricht (vgl. Fig. 9 (c)).
  • Ein Stift 63, der am Hohlzylinderelement 56 befestigt ist und verschiebbar entlang eines Durchgangloches 64a des Blocks 64 angeordnet ist, dient dazu, den Block 64 an einer Drehbewegung zu hindern. Ein Getriebe 65, das am Einspannstützzylinder 51 befestigt ist und in Eingriff mit einem Sonnenrad 66 steht, eignet sich zur Drehung der Einspannvorrichtung 7 in der Weise, daß das offene Ende 1a des von der Einspannvorrichtung 7 gehaltenen Dosenkörpers sich im wesentlichen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der Dosenendenhalter 2 dreht, d. h. der Dosenkörper 1, dessen offenes Ende 1 a gegen den Halter 2 gedrückt wird und dessen Boden von der Einspannvorrichtung 7 gehalten wird, dreht sich ohne Verdrillung um seine Achse.
  • Der Betrieb der vorstehend beschriebenen Vorrichtung läuft auf folgende Weise ab. Während die Formgebungswerkzeuganordnung 100 und die gegenüberliegende und sich im Zustand von Fig. 6 befindliche Einspannanordnung 101 um die Hauptantriebswelle drehen, wird der Dosenkörper 1 aus einer nicht abgebildeten Zufuhrvorrichtung zugeführt und vom Dosenkörperhalter 55 aufgenommen (vgl. Fig. 9 (a)).
  • Unmittelbar danach wird der Dosenkörper 1 mit seinem Boden 1b durch Saugwirkung an der Bodenstützplatte 57 angebracht, und die Bodenstützplatte 57, die Einspannvorrichtung 7 und der Dosenkörperhalter 55 bewegen sich nach vorwärts, d. h. sie verschieben sich in Fig. 6 nach links, was von der Vorwärtsbewegung der Vakuumsaugwelle 52 und des Einspannstützzylinders 51 mittels der Nockenstößel 60 und 62 begleitet ist, wodurch das offene Ende la des Dosenkörpers 1 an den Dosenendenhalter 2 gedrückt wird (vgl. Fig. 9 (c), (d)).
  • Wenn das offene Ende 1a auf den Halter 2 aufgeschoben ist, beendet die Vakuumsaugwelle 52 die Vorwärtsbewegung. Da der Einspannstützzylinder 51 die Vorwärtsbewegung fortsetzt, gelangt die Bodenstützplatte 57 in die untere Ausnehmung 7a und der Dosenkörper 1 wird von der Einspannvorrichtung 7 gehalten.
  • Gleichzeitig ist die Innenrolle 3 in Umlauf in ihre in den Figuren 1 und 7 (a) gezeigte exzentrische Position gelangt, d. h. die Achse 3x verschiebt sich seitlich zur Achse 2x des Dosenendenhalters 2 und die Rolle 3 gelangt an einem engen Rand 3a in Kontakt mit dem offenen Ende 1a. Die Druckrolle 4 ist geringfügig außerhalb des Dosenkörpers 1 angeordnet.
  • Entsprechend der Drehung des Dosenkörpers 1 um die Antriebswelle bewegt sich der Arm 41 mit dem Nockenstößel 42 hin und her, und die Druckrolle 4 bewegt sich virtuell in radialer Richtung zum Dosenendenhalter 2 und gelangt in Kontakt mit dem offenen Ende 1a, und zwar mit einem Rotationswinkel von beispielsweise 115º gemäß den Angaben in Fig. 9 (a), wie in den Figuren 7 (a) und 8 (a) gezeigt ist. Anschließend beginnt die Druckbewegung der Druckrolle 4, d. h. sie drückt auf das offene Ende 1a des Dosenkörpers 1, der sich um seine eigene Achse dreht, wie in den Figuren 7 (b) und 8 (b) dargestellt ist.
  • Mit der Vorwärtsbewegung der Druckrolle 4 verschieben sich die Innenrolle 3 und die Einspannvorrichtung 7 gemäß der Darstellung in Fig. 7 nach rechts, und zwar zusammen mit dem Dosenkörper 1 in der gleichen Geschwindigkeit mittels der Nockenstößel 27 und 62, wodurch der eingezogene Abschnitt 10 und der Flanschabschnitt 9 gebildet werden, wie in den Figuren 7 (c), 7 (d), 8 (c) und 8 (d) dargestellt ist. Die Bodenstützplatte 57 verschiebt sich ebenfalls mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Einspannvorrichtung 7 nach rechts, und zwar mittels des Nockenstößels 60.
  • Da der Nockenstößel 45 im wesentlichen bis zur Mitte des Stoßvorgangs im Eingriff mit der äußeren Nockenfläche 17a des Mitnehmers 17 zur Steuerung des Spielraums in Eingriff steht, verschiebt sich der Dosenendenhalter 2 geringfügig nach links gegen die elastische Kraft der Federn 6, wie in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist. Ein Spielraum "k", der etwas größer als die Dicke "t" des offenen Endes 1a ist, entsteht zwischen den Abschrägungen 2b und 4a, wie in Fig. 8 (b) dargestellt ist.
  • Anschließend steht die Nockenrolle 45 in Kontakt mit der inneren Nockenfläche 17b, und der tatsächliche Spielraum "k" entspricht der Dicke des Abschnitts 1a' im offenen Ende 1 a unter Ausbildung des Flanschabschnittes 9 und ist etwas größer als der eingestellte Spielraum "k", wie in den Figuren 8 (c) und 8 (d) gezeigt ist.
  • Die Spalte zwischen der gekrümmten Abschrägung 3b der Innenrolle 3 und der gekrümmten Abschrägung 4b der Druckrolle 4 nimmt mit dem Vorschub der Druckrolle 4 zu, da sich die Innenrolle 3 beim Vorschub in axialer Richtung von der Druckrolle 4 wegbewegt.
  • Demgemäß ist die Änderung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Druckrolle 4 gering und es ergibt sich ein geringer Schlupf zwischen dem offenen Ende 1a und der Druckrolle 4, so daß die äußere Lackschicht kaum beschädigt oder abgelöst wird.
  • Während die Nockenrolle 45 im Eingriff mit der äußeren Nockenfläche 17a steht, kann der Spielraum "k" geringfügig größer als die Dicke "t" am offenen Ende 1a eingestellt werden, so daß der Flanschabschnitt 9 ohne Erzeugung von Falten bei einer geringen Anzahl an Umdrehungen ausgebildet wird, selbst wenn das offene Ende 1a relativ dünn und hart ist. Somit kann die Formgebungszeit abgekürzt werden.
  • Während die Nockenrolle 45 mit der inneren Nockenfläche 17b in Eingriff steht, wird der Abschnitt 1a' des offenen Endes 1a (Fig. 8 (c)) auf der Abschrägung 2 b und der äußeren Oberfläche 2a zum Flanschabschnitt 9 und zu einem Teil des eingezogenen Abschnitts 10 geformt, und zwar durch die Druckrolle 4 unter dem durch die Federn 6 ausgeübten Druck. Der Druck kann auf einen geeigneten Wert eingestellt werden, indem man den Spielraum "k" für den Fall, wo das offene Ende 1a zwischen den Abschrägungen 2b und 4b nicht vorhanden ist, geringfügig kleiner als die Dicke des offenen Endes 1a einstellt.
  • Demgemäß können der Flanschabschnitt 9 und der Teil des eingezogenen Abschnitts 10 ohne Faltenbildung ausgebildet werden. Ferner kann durch Einstellen des Spielraums "k" auf die vorstehend beschriebene Weise die Druckrolle 4 daran gehindert werden, daß sie mit dem Dosenendenhalter 2 in Kontakt kommt und die Werkzeuge beschädigt, wenn zwar die Formgebungsvorrichtung normal betrieben wird, jedoch aufgrund von Störungen der Dosenkörperzufuhrvorrichtung oder dergl. keine Dosenkörper zugeführt werden.
  • Da während des gesamten Formgebungsvorgangs die Druckrolle 4 nicht direkt auf den Abschnitt 1a' des offenen Endes 1a zwischen den gekrümmten Abschrägungen 3b und 4b gegen die Innenrolle 3 drückt, kann der eingezogene Abschnitt 10 nicht in seiner Dicke verringert werden oder brechen.
  • Sobald der Flanschabschnitt 9 und der eingezogene Abschnitt 10 ausgebildet sind, kommen die Innenrolle 3, die Einspannvorrichtung 7 und die Bodenstützplatte 57 für eine sehr kurze Zeitspanne zum Stillstand (vgl. Figuren 9 (b), (c), (d)). Während dieser Zeitspanne bewegt sich die Druckrolle 4 zurück, d. h. sie bewegt sich vom Dosenendenhalter 2 weg, und gleichzeitig geht die Innenrolle 3 mittels der sich zurückbewegenden Kugelspindel-Umlaufanordnung 29 in koaxialen Umlauf mit dem Dosenendenhalter 2 (vgl. Fig. 9 (a), (e)).
  • Anschließend ziehen sich die Einspannvorrichtung 7 und die Bodenstützplatte 57 rasch in die in Fig. 6 gezeigte Position zurück, wobei sie den Dosenkörper 1 von der Innenwalze 3 wegbewegen (vgl. Fig. 9 (c), (d)). Unmittelbar danach wird das Vakuum der Vakuumsaugwelle 52 abgestellt, und der Dosenkörper 1 wird von der Einspannvorrichtung 7 entfernt und dem nachfolgenden Produktionsprozeß zugeführt (vgl. Fig. 9 (a)).
  • Es wurde ein Test durchgeführt, um die Beziehung zwischen der Eindrücktiefe und der Anzahl der Umdrehungen pro Minute (U/min) der Druckrolle 4 zu ermitteln, wobei eine nicht abgebildete Formgebungstestvorrichtung verwendet wurde, die mit dem Dosenendenhalter 2, der Innenrolle 3, der Druckrolle 4, der Feder 6 und der Einspannvorrichtung 7 des in Fig. 7 dargestellten Typs ausgerüstet war.
  • Nachstehend sind die Abmessungen der Teile der Vorrichtung und des Dosenkörpers 1 sowie die Betriebsbedingungen zusammengestellt.
  • Die Durchmesser der äußeren Oberfläche 2a des Dosenendenhalters 2, der Innenrolle 3 und der Druckrolle 4 betragen 65,8 mm, 57 mm bzw. 36 mm. Der Spalt zwischen dem Dosenendenhalter 2 und der Innenrolle 3 vor der Formgebung beträgt 1 mm. Die Höhe und der Außendurchmesser des Dosenkörpers 1 (aus Weißblech) betragen 123 mm bzw. 66,2 mm. Die Drehzahl des Dosenkörpers 1 (U/min) beträgt 100. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Innenrolle 3 und der Einspannvorrichtung 7 beträgt 35 mm pro Minute. Die Vorschubgeschwindigkeit der Druckrolle 4 beträgt 20 mm pro Minute.
  • Die Ergebnisse sind in Fig. 10 gezeigt, wobei es sich bei der Kurve 1 um eine gemessene Kurve und bei der Kurve 2 um eine auf der Basis der Umfangsgeschwindigkeit des engsten Abschnitts des eingezogenen Abschnitts 10 durch Berechnung bestimmte Kurve handelt. Beide Kurven fallen im wesentlichen zusammen, was anzeigt, daß nur ein geringer Schlupf stattgefunden hat.
  • In dem Test wurden zur Erleichterung der Messung der Veränderung der Drehzahl (U/min) der Druckrolle 4 die Drehzahl des Dosenkörpers 1 und die Bewegungsgeschwindigkeiten der Innenrolle 3, der Einspannvorrichtung 7 und der Druckrolle 4 auf Werte von etwa 1/20 der Werte bei gewerblichem Betrieb eingestellt.
  • Zum Vergleich wurde ein ähnlicher Test durchgeführt, mit der Ausnahme, daß eine axial stationär gehaltene Innenrolle und eine elastisch mittels einer Feder gegen die Einspannvorrichtung vorgespannte Druckrolle gemäß dem Stand der Technik verwendet wurden.
  • Die Ergebnisse sind in Fig. 11 gezeigt, wobei es sich bei der Kurve 1 um eine gemessene Kurve und bei der Kurve 2 um eine auf die gleiche Weise wie bei der Kurve 2 von Fig. 10 berechnete Kurve handelt. Beide Kurven fallen deutlich auseinander, insbesondere in der zweiten Hälfte des Formgebungsvorgangs, was anzeigt, daß während der Formgebung ein starker Schlupf entstanden ist.
  • Die vorstehend beschriebenen und dargestellten Ausführungen stellen lediglich beispielhafte Erläuterungen dar.

Claims (3)

1. Verfahren zum Ausbilden eines eingezogenen und flanschartigen Abschnitts (9,10) am offenen Ende (1a) eines Dosenkörpers (1) unter Verwendung eines axial bewegbaren Dosenendenhalters (2), der zur Drehung um seine Längsachse angetrieben wird, einer frei drehbaren Innenrolle (3), die einen kleineren Durchmesser als der Dosenkörper (1) aufweist und neben dem Dosenendenhalter (2) angeordnet ist, wobei die Innenrolle (3) auf einem Umlauf in eine Position gebracht werden kann, die bezüglich der Längsachse des Dosenendenhalters (2) exzentrisch angeordnet ist, um einen Kontakt mit der Innenoberfläche des offenen Endes (1a) herzustellen, und einer Druckrolle (4), die außerhalb des Dosenkörpers (1) angeordnet und in der Lage ist, eine im wesentlichen radiale Bewegung zu dem offenen Ende (1a) hin und von diesem weg auszuführen, wobei dann, wenn der Dosenkörper (1), der mit dem offenen Ende (1a) auf den Dosenendenhalter (2) aufgeschoben ist, zusammen mit dem Dosenendenhalter (2) um seine Längsachse gedreht wird und die Innenrolle (3) auf einem Umlauf in eine Position gebracht wird, in der sie mit der Innenoberfläche des offenen Endes (1a) in Kontakt kommt, die Druckrolle (4) gegen den Dosenendenhalter (2) vorwärtsbewegt und am Ende (1a) des Dosenkörpers (1) in diesen eingedrückt wird, um den eingezogenen und flanschartigen Abschnitt (9,10) in dem offenen Ende (la) zu formen, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn die Druckrolle (4) gegen den Dosenendenhalter (2) vorwärtsbewegt und am offenen Ende (1a) des Dosenkörpers (1) in diesen eingedrückt wird, der Dosenkörper (1) zusammen mit der Innenrolle (3) bei einer bezüglich der Vorwärtsbewegung der Druckrolle (4) gesteuerten Geschwindigkeit in axialer Richtung von dem Dosenendenhalter (2) wegbewegt wird, wobei die Druckrolle (4) entlang ihrer Längsachse nicht bewegt wird.
2. Verfahren zum Ausbilden eines eingezogenen und flanschartigen Abschnitts (9,10) nach Anspruch 1, wobei das offene Ende (la) dadurch ausgebildet wird, daß die Druckrolle (4) an dem offenen Ende (1a) des Dosenkörpers (1) in diesen eingedrückt und gleichzeitig der Dosenendenhalter (2) in axialer Richtung von der Innenrolle (3) gegen eine elastische Kraft leicht wegbewegt wird, wobei zwischen einer kegelstumpfförmigen Abschrägung (2b), die an einem Rand des Dosenendenhalters (2) neben dem offenen Ende (1a) des Dosenkörpers (1) ausgebildet ist, und einer kegelstumpfförmigen Abschrägung (4a), die an einem Rand der Druckrolle (4) neben dem offenen Ende (1a) des Dosenkörpers (1) ausgebildet ist, ein Spielraum ("k") eingehalten wird.
3. Verfahren zum Ausbilden eines eingezogenen und flanschartigen Abschnitts (9,10) nach Anspruch 2, wobei der Spielraum ("k") durch einen Mitnehmer (17), der so gelagert ist, daß er frei drehbar und bezüglich des Dosenendenhalters (2) axial stationär ist, und ein dem Mitnehmer folgendes Element (45), das derart gelagert ist, daß es zusammen mit der Druckrolle (4) bewegt wird, eingehalten wird.
DE69201360T 1991-06-26 1992-06-18 Verfahren zum Formen der Öffnung eines Dosenrumpfes. Expired - Lifetime DE69201360T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3181744A JPH07100203B2 (ja) 1991-06-26 1991-06-26 缶胴の開口端部の成形方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69201360D1 DE69201360D1 (de) 1995-03-23
DE69201360T2 true DE69201360T2 (de) 1995-10-05

Family

ID=16106130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69201360T Expired - Lifetime DE69201360T2 (de) 1991-06-26 1992-06-18 Verfahren zum Formen der Öffnung eines Dosenrumpfes.

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5228321A (de)
EP (1) EP0520693B1 (de)
JP (1) JPH07100203B2 (de)
DE (1) DE69201360T2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105234236A (zh) * 2015-09-17 2016-01-13 芜湖三花制冷配件有限公司 一种金属管旋压成型容器的工艺

Families Citing this family (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5282375A (en) * 1992-05-15 1994-02-01 Reynolds Metals Company Spin flow necking apparatus and method of handling cans therein
US5349836A (en) * 1992-08-14 1994-09-27 Reynolds Metals Company Method and apparatus for minimizing plug diameter variation in spin flow necking process
DE19517671C2 (de) * 1995-05-13 2000-07-13 Krupp Kunststofftechnik Gmbh Vorrichtung für die Bildung eines geneckten und gebördelten Abschnitts an einem zylindrischen Hohlkörper
WO1996040457A2 (en) * 1995-06-07 1996-12-19 American National Can Company Reshaped container and method and apparatus for reshaping a container
US5704244A (en) * 1995-06-07 1998-01-06 American National Can Company Apparatus for reshaping a container
US5727414A (en) * 1995-06-07 1998-03-17 American National Can Company Method for reshaping a container
US5596897A (en) * 1995-09-12 1997-01-28 Reynolds Metals Company Mechanism for controlling form roll movement in spin flow necking machine
GB9613102D0 (en) * 1996-06-21 1996-08-28 Metal Box Plc Can shaping
US5934127A (en) * 1998-05-12 1999-08-10 Ihly Industries, Inc. Method and apparatus for reforming a container bottom
DE19938704C1 (de) 1999-08-14 2001-10-31 Ivoclar Vivadent Ag Verfahren zur Herstellung von Reaktionssystemen zur Implantation in den menschlichen und tierischen Körper als Knochenersatz, die u.a. Calcium und Phosphor enthalten
JP5007048B2 (ja) * 2005-06-16 2012-08-22 パナソニック株式会社 円筒形電池の製造方法及び円筒形電池の溝入れ加工装置
GB201016611D0 (en) 2010-10-01 2010-11-17 Cambridge Entpr Ltd Spin forming and apparatus for manufacturing articles by spin forming
CN107081392B (zh) * 2017-05-27 2019-06-18 苏州昊远达机械科技有限公司 一种精酿啤酒桶的加工工艺
JP7312196B2 (ja) 2018-05-11 2023-07-20 ストール マシーナリ カンパニー,エルエルシー 回転マニホールド
US11370015B2 (en) 2018-05-11 2022-06-28 Stolle Machinery Company, Llc Drive assembly
WO2019217614A1 (en) 2018-05-11 2019-11-14 Stolle Machinery Company, Llc Quick change transfer assembly
CN112105571B (zh) 2018-05-11 2022-04-19 斯多里机械有限责任公司 馈入组件的快速更换特征结构
WO2019217667A1 (en) 2018-05-11 2019-11-14 Stolle Machinery Company, Llc Quick change tooling assembly
US11534817B2 (en) 2018-05-11 2022-12-27 Stolle Machinery Company, Llc Infeed assembly full inspection assembly
CN112105572B (zh) 2018-05-11 2022-11-01 斯多里机械有限责任公司 处理轴工具组件
US11420242B2 (en) 2019-08-16 2022-08-23 Stolle Machinery Company, Llc Reformer assembly

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4058998A (en) * 1976-08-31 1977-11-22 Metal Box Limited Containers
US4070888A (en) * 1977-02-28 1978-01-31 Coors Container Company Apparatus and methods for simultaneously necking and flanging a can body member
FI843244A7 (fi) * 1982-12-30 1984-08-16 Cmb Foodcan Plc Menetelmä ja laite kaulojen muodostamiseksi onttoihin runkoihin.
US4760725A (en) * 1986-05-02 1988-08-02 Ball Corporation Spin flow forming
US4870847A (en) * 1988-05-20 1989-10-03 Ihly Industries, Inc. Method and apparatus for forming outwardly projecting beads on cylindrical objects

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105234236A (zh) * 2015-09-17 2016-01-13 芜湖三花制冷配件有限公司 一种金属管旋压成型容器的工艺

Also Published As

Publication number Publication date
EP0520693B1 (de) 1995-02-08
DE69201360D1 (de) 1995-03-23
JPH05277572A (ja) 1993-10-26
US5228321A (en) 1993-07-20
EP0520693A1 (de) 1992-12-30
JPH07100203B2 (ja) 1995-11-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69708834T2 (de) Formgesenk von dünnen Blech
DE2624854C3 (de) Rollendrückvorrichtung zum Herstellen eines becherförmigen Riemenscheiben-Rohteils
EP0535512A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von wenigstens teilweise konisch ausgebildeten Artikeln
EP0175642A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Formkörpers aus Kunststoffmaterial
DE2407986A1 (de) Verfahren und einrichtung zum formen von metallbehaeltern
DE19830817B4 (de) Verfahren zum Umformen eines Werkstücks durch Drückwalzen
DE2728647A1 (de) Formteilpresse
DE2419854B2 (de) Verfahren und Druckmaschine zum Herstellen einer mehrrilligen Keilriemenscheibe aus Blech
EP1689556A2 (de) Kaltumformverfahren zur herstellung von kugelzapfen
DE4315503A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines hohlen Werkstücks, das wenigstens innen gerade oder schräg zur Werkstückachse profiliert ist
EP0949021A2 (de) Vorrichtung zum Formen von Draht, mit einer Drahtbremseinrichtung
DE1602412A1 (de) Boerdelmaschine
DE60108936T2 (de) Vorrichtung zum Strecken von extrudierten oder gezogenen Körpern
EP0772501B1 (de) Verfahren zur bildung eines geneckten und gebördelten abschnitts an einem zylindrischen hohlkörper und vorrichtung zum durchführen des verfahrens
EP3116680B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur herstellung einer funktionswelle
DE1602512A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Verschlusskappen mit Fortsaetzen
DE2208515A1 (de)
EP0828572B1 (de) Verfahren zum herstellen von ringförmigen werkstücken aus metall mit profiliertem querschnitt und walzwerk zu dessen durchführung
DE2439420A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum rollen von verzahnungen
DE102011101132B4 (de) Antrieb für eine Presse
AT316282B (de) Vorrichtung zur Herstellung nahtloser, dünnwandiger Metallflaschen
WO2002049788A1 (de) Schmiedepresse mit stellvorrichtung auf matrizenseite
DE2825988C2 (de) Verfahren und Kaltformpresse zum Kaltformen zylindrischer Drahtabschnitte zu kugelförmigen, zylindrischen oder ähnlichen Werkstücken
DE10050202A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines rotationssymmetrischen Formkörpers
DE2538701A1 (de) Verfahren und vrrichtung zur herstellung von hohlen metallischen rotationsformkoerpern, insbesondere rollen fuer kettenantriebe

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition