DE69201528T2 - Vorrichtung zur Lagerung und Förderung von Eiskugeln, ohne Verschmelzung derselben, von ihrem Herstellungsort bis zu ihrem Verwendungsort wo sie gegen eine Zielfläche geschleudert werden. - Google Patents

Vorrichtung zur Lagerung und Förderung von Eiskugeln, ohne Verschmelzung derselben, von ihrem Herstellungsort bis zu ihrem Verwendungsort wo sie gegen eine Zielfläche geschleudert werden.

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DE69201528T2 DE1992601528 DE69201528T DE69201528T2 DE 69201528 T2 DE69201528 T2 DE 69201528T2 DE 1992601528 DE1992601528 DE 1992601528 DE 69201528 T DE69201528 T DE 69201528T DE 69201528 T2 DE69201528 T2 DE 69201528T2
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    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00—Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/003—Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods using material which dissolves or changes phase after the treatment, e.g. ice, CO2

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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft auf generelle Weise die Oberflächenbehandlung durch Aufschlagen von festen Teilchen, die man unter Druck auf die zu behandelnde Oberfläche schleudert bzw. strahlt. Sie betrifft insbesondere eine Behandlung dieser Art, die mit Eiskugeln ausgeführt wird. Unter dieser letzteren Bezeichnung versteht man im Rahmen der vorliegenden Erfindung jeden festen Körper mit tiefer Temperatur, der bei normaler Temperatur sich sublimieren oder flüssig werden kann, wie z.B. das gewöhnliche Wassereis oder das Trockeneis.
  • Man kennt bis heute verschieden Verfahren, um Oberflächen zu reinigen durch das Schleudern von Teilchen unter Druck. Man schleudert oder strahlt zu diesem Zweck z.B. Sand oder ähnliche Materialien wie Korund, Stahlsand oder Polyethylenkugeln.
  • Alle diese Verfahren, deren Reinigungswirkung gut ist, haben den Nachteil, einen mehr oder weniger verseuchten oder verunreinigten Rückstand übrigzulassen, der ein großes Volumen einnimmt und folglich spezielle Beseitungungeinrichtungen erforderlich macht.
  • Daher hat man schon die Verwendung von Teilchen aus einer gefrorenen Flüssigkeit erwogen, wie z.B. Wasser in Form von Eiskugeln, denn der Vorteil dieser Teilchen ist, daß sie schmelzen und daß die daraus resultierende Flüssigkeit verdampft und dabei nur sehr geringe feste Rückstände übrigläßt (s. zum Beispiel US-A- 2 699 403).
  • Jedoch, die Verwendung von Eiskugeln zum Schleudern mit dem Zweck, Oberlächen zu Entrosten oder zu Reinigen, ist nicht unproblematisch, denn bisher war es notwendig, die Eiskugeln direkt am Verwendungsort herzustellen oder wenigstens ganz in der Nähe. Denn die Förderung von solchen Kugeln in Rohrleitungen erhöht beträchtlich die für ihr Schleudern erforderliche Energie aufgrund der Druckverluste in den Rohrleitungen und führt folglich zu einer Erhöhung der Behandlungskosten. Außerdem ist bekannt, daß die Eiskugeln, wenn man sie in einem Behälter anhäuft, die natürliche Neigung haben, Klumpen zu bilden oder aneinander zu haften unter der Wirkung es Drucks, um dann eine für das spätere Schleudern bzw. Strahlen mit Pistolen nicht verwendbare Masse zu bilden. Schließlich weisen die bis heute erdachten Systeme, darunter z.B. diejenigen, die Gegenstand des Dokuments FR-A-2 630 668 sind, eine besonders schwierige Regulierung und Anwendung auf.
  • Außerdem kennt man auch Transportvorrichtungen, aus einem Speicher, von Schüttgütern (z.B. feuchten Materialien mit der Tendenz sich zusammenzuballen), wo ein Rotationsrührwerk zusammen mit einem Translationsverschluß zum Einsatz kommt (s. EP- A-0 201 777).
  • Die vorliegende Erfindung hat genau eine Vorrichtung zum Gegenstand, die die Speicherung und den Transport von Eiskugeln von ihrem Produktionsort bis zum Verwendungsort sowie ihr Schleudern auf eine zu behandelnde Oberfläche ermöglicht und dabei ihre möglichst flüssige Entleerung ohne Aneinanderkleben gewährleistet.
  • Diese Lager- und Schleudervorrichtung umfaßt:
  • - einen Rotationsspeicher mit einer Dreifachwand (Innen-, Mittel - und Außenwand) zur Lagerung von Eiskugeln, wobei der zwischen der Innenwand und der Mittelwand enthaltene Raum einen Behälter für ein Kühlflüssiggas bildet, der zwischen der Mittelwand und der Außenwand enthaltene Raum unter Vakuum steht und gefüllt ist mit einer Wärmeisolation, dieser Speicher nach unten endet mit einem konischen, dann zylindrischen Teil, an der Unterseite offen, um die Verbindung herzustellen mit einer Einspeiskammer der Kugeln, und an der Oberseite verschlossen ist durch einen isolierenden Deckel, versehen mit einer Einfüllöffnung, auf dem befestigt sind:
  • a) ein Motor, der eine Axialspindel in Drehung versetzt, die in dem konischen Teil mit Rührblättern versehen ist und in dem zylindrischen Teil mit einer Förderschnecke bzw. archimedischen Schraube, deren Steigung derart ist, daß sie sich dem Abrutschen der Kugeln durch Schwerkraft widersetzt, wenn sie in Drehung versetzt wird durch den Motor und, zwischen den beiden, mit einer Kugeldurchgang- Verschlußeinrichtung zwischen dem konischen Teil und dem zylindrischen Teil;
  • b) ein Zylinder für eine Parallelverschiebung der Axialspindel in Längsrichtung, um die Verschlußeinrichtungen zu verschieben zwischen einer unteren Verschlußstellung und einer oberen Öffnungsstellung desselben Durchgangs;
  • - eine Druckluft-Spritzpistole für Eiskugeln, deren Kugeleintritt verbunden ist mit dem Ausgang der Einspeiskammer;
  • - eine Druckluftquelle, die diese Luft mit zwei Drücken liefert, der eine niedrig und der andere hoch, wobei die Druckluft mit dem niedrigem Druck über eine erste Leitung an den Eingang der Einspeiskammer geliefert wird, und die Druckluft mit dem hohen Druck über eine zweite Leitung an den Eingang der Pistole geliefert wird;
  • - an der Pistole einen Drücker mit Doppelkontakt, wovon der erste das Einblasen von Druckluft mit niedrigem und hohem Druck steuert, und der zweite, den man nach dem ersten betätigen kann, den Hubzylinder der Vertikalspindel und das Einschalten des Motors steuert.
  • Die soeben beschriebene Lagervorrichtung umfaßt in der Tat alle Einrichtungen, die nötig sind zum Erreichen des Ziels, darin bestehend, Eiskugeln auf eine zu behandelnde Oberfläche zu schleudern, die entfernt ist von von dem Herstellungsort dieser Kugeln. Der Speicher mit üer dreifachen Wand ermöglicht nämlich eine Konservierung der vor Wärme geschützten Kugeln; er ist innen versehen mit Rühreinrichtungen dieser Kugeln (Blättern), die deren Zusammenballen durch Aneinanderhaften verhindern und ihre Fortbewegung in Richtung Unterteil desselben Speichers bewirken und dabei die Möglichkeit eines Verschlusses des Durchgangs in Höhe des Übergangs zwischen dem konischen und dem zylindrischen Teil aufrechterhalten. Die archimedische Schraube, drehfest verbunden mit der Axialspindel, dreht so, daß sie die schwerkraftbedingte Fortbewegung der Eiskugeln vom Lagerbehälter zur Einspeiskammer verzogert. Indem sie auf diese Weise funktioniert, schafft die archimedische Schraube eine abwärts gerichtete Bahn frei für die Kugeln, indem sie bei ihrem Eintritt in die Einspeiskammer ihre "Verflüssigung" verursacht. Sie ermöglicht auch eine Regulierung der Eiskugelmenge, da die Eiskugelmenge um so kleiner ist, je schneller der Motor dreht.
  • Die Einspeiskammer spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle, denn das Fließen der Kugeln zwischen dem Speicher und der Versorgungsleitung der Pistole könnte ohne sie nicht stattfinden. Sie ist der Anpassungsort des Förderdrucks der Kugeln, der so auf Werte zwischen 1 und 3 Bar geregelt werden kann, um dem Druckverlust Rechnung zur tragen, der durch die Länge der Versorgungsleitung verursacht wird. Dank der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann man also den Druck in der Eispeiskammer bei jedem Anwendungsfall anpassen an die Länge der Versorgungsleitung der Pistole.
  • Der Lagerspeicher mit der Dreifachwand weist eine Abmessung auf, die kompatibel ist mit der Tatsache, daß er beweglich gemacht ist, z.B. mit Hilfe eines Rollensystems, und leicht transportiert werden kann zwischen dem Herstellungsort, wo er mit Eiskugeln gefüllt wird, und dem Ort der Schleuderbearbeitung der zu reinigenden Oberfläche. Außerdem ermöglicht die Schleuderpistole mit ihrem Doppelkontakt-Drücker dem Operator, direkt und nacheinander den Eintritt der Druckluft zum Schleudern der Kugeln zu steuern und die Öffnung der Verschlußeinrichtungen sowie die Drehung der Axialspindel, die zugleich die Umrührblätter und die archimedische Schraube antreibt.
  • Die Verschlußeinrichtung des Unterteils des Lagerspeichers kann aus irgendeiner bekannten Einrichtung wie z.B. einer Scheibe oder einem Konus zum Verschließen des Durchgangs bestehen.
  • Diese Vorrichtung weist den Vorteil auf, in ihrem Lagerteil bei Luftdruck zu arbeiten, und in ihrem Förder- Schleuderteil mit einem Druck, der die Druckverluste in den Leitungen ausgleicht (unter 2 Bar). Dies ermöglicht die Lösung von großen technischen Problemen und bietet dem Benutzer eine sehr schätzenswerte Handlichkeit des Aufbaus Rohrleitungen/Pistole. Die Verwendung von pneumatischen Steuerungen für den Zylinder und den Motor ermöglichen den Einsatz der Vorrichtung in allen Werkstätten, wo Feuchtigkeit vorhanden ist, ohne daß Sicherheitsprobleme entstehen. Schnellmontageverbindungen ermöglichen einen sehr schnellen Austausch der Einheit Lanze/Pistole im Falle der Verwendung von sehr großen Durchsatzleistungen bzw. Mengen. Die auf Rollen montierte Vorrichtung ist beweglich und besitzt für ihre Inbetriebnahme nur einen einzigen Hochdruckanschluß; sie weist trotz ihrer Neuartigkeit nicht mehr Belastungen bzw. Spannungen (contrainte) auf als ein herkömmliches Sandstrahlgebläse.
  • Die Erfindung wird besser verständlich durch die Lektüre der beigefügten Beschreibung eines erläuternden und keinesfalls einschränkenden Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen 1 und 2:
  • - die Figur 1 ist eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung, bei der der Dreifachwand-Speicher dargestellt ist als Axialschnittaufriß;
  • - die Figur 2 ist ein Schema, das den Aufbau der Schleuder- bzw. Strahlpistole zeigt.
  • Die Lager- und Strahlvorrichtung für Eiskugeln umfaßt im wesentliche, wie zu sehen in Figur 1, einen Dreifachwand- Rotationsspeicher 2, eine Strahlpistole 4 und eine Druckluftquelle 6.
  • In dem beschriebenen Beispiel hat der Dreifachwandspeicher 2 eine zylindrisch-konische Form und ist hergestellt aus nichtoxidierbarem Stahlblech von 1 mm Dicke, mit einer Volumenkapazität des Innenspeichers in der Größenordnung von 200 Litern für die Lagerung von Eiskugeln. Die Innenoberfläche ist wie ein Spiegel poliert, um Wärmeübertragungen zu vermeiden, und sie wird auf einer sehr niedrigen Temperatur gehalten durch die Einleitung einer Tiefsttemperaturflüssigkeit, z.B. flüssigem Stickstoff, ins Innere des Raumes, der enthalten ist zwischen der inneren Wand 10 und der mittleren Wand 12. Diese Raum mündet nach außen durch ein Entlüftungsloch 14, das sich im Oberteil des Speichers befindet und die Verbindung herstellt mit der Außenatmosphäre.
  • Der zweite Raum, enthalten zwischen der mittleren Wand 12 und der äußeren Wand 16 ist zur Isolierung des Ganzen gegen die Umgebungstemperatur bestimmt und wird zu diesem Zweck unter Vakuum gehalten und mit einem Isolierstoff wie z.B. Polyurethanschaum ausgefüllt. Der durch die Wand 10 gebildete Innenspeicher wird verlängert durch einen konischen Teil 18, dann durch einen zylindrischen Teil 20 mit einer Länge von 150 mm und einem Durchmesser in der Größenordnung von 50 mm.
  • Am oberen Teil ist der Speicher 2 geschlossen durch einen Deckel 22 mit Doppelwand und ebenfalls mit Isolierstoff gefüllt. Dieser Deckel 22 wird durchbrochen von zwei Öffnungen, deren eine 24 dem Auffüllen des Speichers mit Eiskugeln 26 dient und die andere 28 mit einem Durchmesser in der Größenordnung von 25 mm eine Axialspindel 30 durchläßt, verbunden mit einem Motor 32 sowie mit einem Zylinder 34, der die Parallelverschiebung der Axialspindel 30 in ihrer Längsrichtung betätigen kann. Erfindungskonform ist die Einheit aus Motor und Zylinder 34 fest verbunden mit dem Deckel und kann mit diesem entfernt werden durch einfaches Anheben.
  • Die Axialspindel 30 trägt im gesamten konischen Bereich 18 Rührblätter 36 und im zylindrischen Bereich 20 eine archimedische Schraube 38, deren Funktionsweise weiter unten beschrieben wird.
  • Zwischen den beiden, d.h. am Eingang des zylindrischen Teils 20, befindet sich eine Verschlußeinrichtung 40, die, je nach Stand der Parallelverschiebung der Axialspindel 30 nach oben oder nach unten, die Öffnung oder die Schließung des Durchgangs der Eiskugeln aus dem Oberteil des Speichers 1 in Richtung archimedische Schraube 20 ermöglicht. Diese Verschlußeinrichtung kann beliebig beschaffen sein und z.B. eine einfache kreisförmige Platte aus nichtoxidierbarem Stahl oder ein Verschlußkonus sein.
  • In dem beschriebenen Beispiel ist die Lagervorrichtung auf Rollen bzw. Räder 42 montiert, die ihre einfache Beförderung gewährleisten.
  • Die Verlängerung der inneren Wand 10, nach der zylindrischen Zone 20, mündet außerhalb des Speichers 2 in einer Einspeiskammer 44, von der aus die Eiskugeln durch Druckluft in die Strahlpistole 4 befördert werden.
  • Erfindungsgemaß ist eine Druckluft-Hauptversorgung 6 in der Nähe der Vorrichtung vorgesehen und umfaßt, ausgehend von einer allgemeinen Versorgung 46, zwei Druckreduzierer- Verschlußventil-Systeme, wovon das erste 48 Luft mit niedrigem Druck liefert, z.B. von 1 bis 3 Bar, und das zweite 50 Druckluft mit hohem Druck, z.B. von 3 bis 20 Bar.
  • Die Kugeln, die die Einspeiskammer 44 verlassen, werden durch die Transferleitung 52 bis zur Pistole 4 befördert. Diese letztere erhält Druckluft fit hohem Druck von dem System 50 über die Leitung 54. Außerdem kommt Druckluft mit niedrigem Druck aus dem System 48 durch die Leitung 56 zu dem Eingang der Einspeiskammer 44, der den Beginn der Leitung 52 gegenüberliegt. In dem beschriebenen Beispiel weist diese Einspeiskammer 44 die Form eines T mit drei Öffnungen auf, wobei die obere Öffnung die aus der archimedischen Schraube 38 kommenden Kugeln aufnimmt, die hintere seitliche Öffnung über die Leitung 56 Druckluft mit niedrigem Druck erhält und die Einspeisöffnung 58 direkt in die Transferleitung 52 der Teilchen in Richtung Pistole 4 mündet.
  • Nach einem der sehr vorteilhaften Merkmale der vorliegenden Erfindung kann die Steuerung der gesamten Vorrichtung mit Hilfe eines Doppelkontaktdrückers 60 erfolgen, der sich an der Pistole befindet. Wenn der Benutzer nämlich diesen Drücker betätigt, setzt die Herstellung des ersten, auf das Pneumatiksystem 62 wirkenden Kontakts die dem Fördern und Sch1eudern der Eiskugeln dienenden Leitungen 54 und 56 unter hohen oder niedrigen Druck. Wenn der zweite Kcntakt betätigt wird, nach dem ersten, wirkt die in Figur 1 ebenfalls strichpunktiert schematisierte Steuerung 64 zugleich auf den Zylinde 34, der durch Anheben der Axialspindel 30 die Öffnung 40 und die Fortbewegung der Kugeln in Richtung Unterteil des Speicher 2 freigibt. Dasselbe Steuersystem 64 versetzt den Druckluftmotor 32 in Drehung und infolgedessen die Axialspindel 30. Dies führt zu einem Umrühren der Eiskugeln durch die Blätter 36, was jede Gewölbebildungserscheinung im Speicher verhindert, und zu einer Rotation der archimedischen Schraube, was diese Eiskugeln sich in Richtung Einspeiskammer 44 fortbewegen läßt und dann durch die Leitung 52 in Richtung Pistole 4.
  • In Figur 2 wurde, in vergrößertem Maßstab, die Pistole 4 dargestellt, deren Gehäuse 66 man sieht sowie die Einspeiskammer 68, die in der Düse 70 endet, die sich in der Achse des Strahlrohrs 72 befindet. Die Druckkluft mit hohem Druck erreicht die Kammer 68 durch die Leitung 54 und die Teilchen kommen durch das Rohr 52 an. Man sieht in Figur 2 ebenfalls den Drücker 60 sowie den pneumatischen Doppelkontakt 76, der, wie erläutert wurde, jeweils das Pneumatiksystem, dann die Einheit aus Motor 32 und Zylinder 34 betätigt.
  • Eine Lagervorrchtung, konform mit der soeben beschriebenen, wurde eingesetzt zum Abbeizen von Farbe, zum Entgraten von Kunststoff sowie zur Reinigung und Entfettung von von Flugmotorenteilen, zur Nukleardekontaminierung von diversen Materialien usw...

Claims (1)

1. Vorrichtung zur Lagerung und Beförderung von Eiskugeln, ohne daß diese aneinander haften, von ihrem Herstellungsort bis zu ihrem Verwendungsort, wo sie gegen Ziele geschleudert werden, zusammengestellt umfassend:
- einen Rotationsspeicher (2) mit einer dreifachen Wand (Innen-, Mittel-, Außenwand) zur Lagerung der Eiskugeln, wobei der zwischen der Innenwand (10) und der Mittelwand (12) enthaltene Raum ein Behältnis für ein Kühl-Flüssiggas bildet, der zwischen der Mittelwand (12) und der Außenwand (16) enthaltene Raum unter Vakuum steht und gefüllt ist mit einem Wärmeisolator, dieser Speicher (12) nach unten endet mit einem konischen (18), dann zylindrischen (20) Teil, an der Unterseite offen, um die Verbindung herzustellen mit einer Einspeisungskammer (44) der Kugeln, und an der Oberseite verschlossen ist durch einen isolierenden Deckel (22), versehen mit einer Einfüllöffnung (24), auf dem befestigt sind:
a) ein Motor (32), der eine Axialspindel (30) in Drehung versetzt, die in dem konischen Teil (18) mit Rührblättern (36) versehen ist, in dem zylindrischen Teil (20) mit einer Förderschnecke (38), deren Steigung so ist, daß sie sich dem Abrutschen der Kugeln durch Schwerkraft widersetzt, wenn sie in Drehung versetzt wird durch den Motor und, zwischen den beiden, mit einer Verschlußeinrichtung (40) des Durchgangs der Kugeln zwischen dem konischen Teil und dem zylindrischen Teil;
b) ein Zylinder (34) für eine Verschiebung der Axialspindel (30) in Längsrichtung, um die Verschlußeinrichtungen (40) zu verschieben zwischen einer unteren Verschlußstellung des Durchgangs der Kugeln und einer oberen Öffnungsstellung desselben Durchgangs;
- eine Druckluft-Spritzpistole (4) für Eiskugeln, deren Kugeleintritt (52) verbunden ist mit dem Ausgang (58) der Einspeisungskammer (44);
- eine Druckluftquelle (6), die diese Luft mit zwei Drücken liefert, der eine niedrig und der andere hoch, wobei die Druckluft mit niedrigem Druck über eine erste Leitung (56) an den Eingang der Eispeisungskammer geliefert wird und die Druckluft mit dem hohen Druck über eine zweite Leitung (54) an den Eingang der Pistole geliefert wird;
- ein Drücker (60) mit Zweifachkontakt, wovon der erste das Einblasen von Druckluft mit niedrigem und hohem Druck steuert und der zweite, den man nach dem ersten betätigen kann, den Hubzylinder (34) der Vertikalspindel (30) und das Einschalten des Motors (32) steuert.
DE1992601528 1991-07-05 1992-07-03 Vorrichtung zur Lagerung und Förderung von Eiskugeln, ohne Verschmelzung derselben, von ihrem Herstellungsort bis zu ihrem Verwendungsort wo sie gegen eine Zielfläche geschleudert werden. Expired - Fee Related DE69201528T2 (de)

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