DE69201731T2 - Zuführ- und Stapeleinheit für Profile. - Google Patents
Zuführ- und Stapeleinheit für Profile.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführ- und Stapeleinheit für Profile.
- Die erfindungsgemäße Einheit ist an Tische zur Bildung von Schichten angeschlossen, die in Arbeitsrichtung unmittelbar nach Vorrichtungen angeordnet sind, die die Profilschichten parallel ausrichten und aneinander stoßen.
- Die Erfindung ist für Walzbetriebe tauglich und in den sogenannten Ent- und Abfertigungsbereichen unmittelbar vor der Verpackungseinheit angeordnet.
- Tische 11 zur Bildung von Schichten sind bekannt und das untere Ende eines solchen Tisches ist beispielsweise in Fig. 1 gezeigt. Diese Tische 11 weisen an ihrem in Arbeitsrichtung unteren Ende eine Mehrzahl von Förderern 29 auf, die sortierte, ausgerichtete und aneinander liegende Profile für die Verpackung transportieren.
- Sind die Profile z.B. Winkeleisen, enthält die zu bildende Packung 30 eine Schicht mit einer Anzahl "n" Profile, die nächste Schicht mit einer Anzahl "n minus 1" Profile, die im Vergleich zu der ersten Schicht mit der Oberseite nach unten liegen, die nächste Schicht mit "n" Profilen u.s.w.
- Der Tisch 11 zur Bildung der Schichten ist zur Beschickung einer Zuführund Stapeleinheit 10 entweder mit Profilen, die als "n" Profile oder mit Profilen, die als "n minus 1" Profile zusammengestellt sind, wobei die Anzahl "n" entsprechend der Breite der zu bildenden Packung variabel ist.
- Im gezeigten Beispiel wirkt ein erster Schichtenanschlag 13 mit den Förderern 29 und ein zweiter Schichtenanschlag 12 mit den Förderern 29 vor dem ersten Schichtenanschlag 13 zusammen und ist in diesem Fall so ausgebildet, daß er zurückgezogen werden kann.
- Fig. 1 zeigt ein Beispiel des ersten Arbeitsschrittes, bei dem der erste Anschlag 13 eine Schicht 37 zurückhält, die nicht umgewendet zugeführt werden soll, wogegen der zweite Anschlag 12 eine Schicht 38 zurückhält, die mit ihrer Oberseite nach unten zugeführt werden soll.
- Im zweiten Verfahrensschritt nimmt die Schicht 38, die mit ihrer Oberseite nach unten zugeführt werden soll, den Platz der Schicht 37 ein, die nicht umgewendet zugeführt werden soll, u.zw. dann, wenn die erste Schicht 37 durch die Zuführ- und Stapeleinheit 10 abgenommen wurde.
- Figur 4 zeigt das Beispiel des zweiten Arbeitsschrittes, bei dem der zweite Anschlag 12 eine andere Schicht 39 zurückhält, die nicht umgewendet zugeführt werden soll, wogegen der erste Anschlag 13 die Schicht 38 zurückhält, die mit der Oberseite nach unten zugeführt werden soll.
- In manchen Ausführungen werden die Schichten 37, 38 im wesentlichen abwechselnd ohne Umkehrung zugeführt.
- Die Voreinstellung der Anzahl "n" und "n minus 1" der Profile wird mit anderen Anschlägen durchgeführt, die in Arbeitsrichtung vor den in Fig. 1 gezeigten Anschlägen angeordnet sind. Diese anderen Anschläge sind nicht dargestellt, weil sie zum Stand der Technik gehören und für die Zwecke dieser Erfindung unwesentlich sind.
- Gemäß dem Stand der Technik werden die sortierten, ausgerichteten und aneinander gestoßenen Schichten durch den ersten Anschlag 13 gehalten und durch eine Zuführ- und Stapeleinheit ergriffen, die zum Beispiel aus einem Magnet bestehen kann, der an einem durch eine Antriebseinheit betätigten Stapelarm angeordnet ist.
- Zuführ- und Stapeleinheiten sind zum Beispiel in der EP-A-0 318 722 und der EP-A-0 406 573 beschrieben.
- In der EP-A-0 318 722 ist eine Vorrichtung zum Verpacken von Profilen in abwechselnden Schichten mit einem einzigen Satz von Magnetköpfen beschrieben. Diese Vorrichtung hat jedoch den großen Nachteil, daß sie einen wesentlichen seitlichen Platz zur Ausführung ihrer Bewegungen und auch einen großen vertikalen Raum benötigt.
- Darüberhinaus werden Magnetköpfe zum Ergreifen der Profile verwendet und die magnetische Zuführ- und Stapeleinheit kann daher nicht zur Behandlung von Profilen verwendet werden, die nicht aus eisernem Material bestehen.
- Weiters führen bei diesen Zuführ- und Stapeleinheiten die Organe zum Ergreifen der Schichten eine Drehbewegung um 360º aus, was alle Probleme mit sich bringt, die mit der Zuführung und Durchführung von Kräften und Antrieben zusammenhängen, die zur Betätigung der in den drehenden Teilen enthaltenen verschiedenen Mechanismen erforderlich sind.
- Fachleute auf diesem Gebiet wissen, daß drehbare Verteiler eine Quelle von vielen schwerwiegenden Problemen sind.
- Zur Verminderung des gesamten vertikalen Raumbedarfes derartiger Zuführund Stapeleinheiten können diese in Gruben niederer als der Tisch zur Bildung der Schichten angeordnet werden, aber dadurch werden die Errichtungskosten erhöht. Darüberhinaus werden bei den existierenden Zuführ- und Stapeleinheiten, die zur Zuführung von nicht umgewendeten Schichten und Schichten mit ihrer Oberseite nach unten geeignet sind, die Schichten durch Ergreifkämme gehalten, die an den Magneten vorgesehen sind und das Ergreifen und eine seitliche Stabilität sichern.
- Diese Ergreifkämme müssen entsprechend den zu behandelnden Profilen geformt sein und müssen daher immer dann gewechselt werden, wenn die Gestalt der Profile gewechselt wird. Dies bringt beim Wechsel der Produktion sehr hohe Stehzeiten mit sich und bedingt weiters hohe Erhaltungskosten und eine wesentliche Anzahl von Teilen und ebenso einen verminderten Ausstoß.
- Überdies können die gebildeten Verpackungen nicht sehr hoch sein, sodaß der Ausstoß der Verpackungsvorrichtungen nicht sehr groß ist.
- In der EP-A-0 406 573 ist eine drehbare Verpackungsvorrichtung beschrieben, bei der die Profile durch mindestens ein Paar von Behandlungsorganen ergriffen werden, die in drehbaren Sektoren angeordnet sind; die in diesem Dokument beschriebene Vorrichtung erfordert jedoch zwei zu behandelnde Schichten, die Seite an Seite, aber seitlich voneinander entfernt, liegen müssen wenn sie die Verpackungsvorrichtung erreichen, wobei auch eine große Anzahl von beweglichen Teilen erforderlich ist, die hohe Erhaltungskosten zufolge der komplexen Natur des verwendeten Mechanismus haben.
- Der Anmelder vorliegender Anmeldung hat daher dieses Problem in Angriff genommen und hat diese Erfindung entworfen, geprüft und ausgeführt.
- Die Erfindung ist im Hauptanspruch hervorgehoben und charakterisiert, wogegen die abhängigen Ansprüche verschiedene Varianten der Ausführungsidee beschreiben.
- Die Erfindung kann im Zusammenhang mit Walzanlagen verwendet und an Tischen zur Bildung von Schichten angeschlossen werden, die unmittelbar nach einer Anzahl von Förderern und Schichten von sortierten, parallelen und aneinander anliegenden Profilen und unmittelbar vor einer Verpackungsanordnung vorgesehen sind.
- Die Erfindung kann bei den oben genannten oder ähnlichen Anlagen unabhängig von der Art der die Schicht anhaltenden Anschläge verwendet werden, wobei letztere magnetisch, mechanisch oder anders ausgebildet sind.
- Der Hauptzweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung vorzusehen, die Schichten von Profilen von dem die Schicht bildenen Tisch zur Verpackungsvorrichtung zuführt, wobei die Profile sortiert, parallel und aneinander ausgerichtet sind.
- Sind die Profile zum Beispiel Winkeleisen, muß eine Schicht von zwei Schichten nicht nur zugeführt, sondern auch einer Drehbewegung um 180 º in bezug auf ihre Ankunftsstellung an dem die Schicht bildenden Tisch unterworfen werden, wobei die Drehung um die Längsachse der Profile erfolgt, sodaß sich die nächste Schicht von Profilen der vorhergegangenen Schicht in der Packung anpassen kann.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem Paar von Manipulatorarmen, nämlich einem ersten Manipulatorarm und einem zweiten Manipulatorarm, die im wesentlichen an der gleichen, in einem rechten Winkel zur Längsachse der Förderer verlaufenden Achse angelenkt sind; die Manipulatorarme können um ihre Drehachse um etwa 180 º drehen.
- Bei Durchführung dieser Drehung bewegt sich ein Manipulatorarm vom Schichtbildungstisch zur Abgabezone wo die Verpackung gebildet wird, wogegen sich der andere Manipulatorarm in entgegengesetzter Richtung bewegt. Die ersten und zweiten Manipulatorarme sind an ihren Enden mit einem Manipulator ausgestattet um eine Schicht "Oberseite unten" bzw. eine nicht umgewendete Schicht zu ergreifen.
- Diese Manipulatoren für die "Oberseite unten"-Schichten und die nicht umgewendeten Schichten besitzen eine Ergreifstellung und eine Abgabestellung.
- Erfindungsgemäß ist der Manipulator für eine "Oberseite unten"- Schicht in bezug auf den entsprechenden ersten Manipulatorarm nur axial beweglich, wogegen der Manipulator für die nicht umgewendete Schicht in bezug auf den entsprechenden zweiten Manipulatorarm eine drehende Bewegung ausführen kann.
- Die drehende Bewegung befähigt den Manipulator für die nicht umgewendete Schicht diese in der zu bildenden Packung nicht umgewendet abzulegen, das heißt mit der gleichen Ausrichtrichtung der Schicht, die sie auf dem Tisch zur Bildung der Schicht gehabt hat.
- Die entsprechende Zuführbewegung, die von jedem Schichtmanipulator auf seinem Manipulatorarm durchgeführt wird, hat die Wirkung, daß beim Begegnen der Manipulatoren der Schichtmanipulator beim Retourgang immer unterhalb des zuführenden Manipulators vorbeibewegt wird.
- Die axiale Zuführbewegung der Schichtmanipulatoren entlang ihrer entsprechenden Manipulatorarme ermöglicht es, die gesamte vertikale Erstreckung der Zuführ- und Stapeleinheit wesentlich zu vermindern, obwohl die Manipulatoren im wesentlichen oberhalb des Tisches für die Bildung der Schichten gehalten werden.
- Diese Erfindung ermöglicht es auch, den Tisch für die Bildung der Schichten bei einer maximalen Höhe von 100 cm oberhalb des Bodens zu halten, ohne daß es notwendig ist, Gruben oder spezielle Fundierungen herzustellen.
- In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, ohne darauf beschränkt zu sein, wobei diese bevorzugte Ausführungsform in verschiedenen Arbeitsstellungen gezeigt ist. Es zeigen:
- Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zu jenem Zeitpunkt, bei dem der Manipulator für eine nicht umgewendete Schicht diese Schicht ergreift, wogegen der Manipulator einer Schicht "Oberseite unten" seine Schicht gerade gestapelt hat;
- die Figuren 2 bis 6 die aufeinanderfolgenden Bewegungen der beiden Manipulatorarme und der entsprechenden Schichtmanipulatoren.
- In den Zeichnungen ist eine Zuführ- und Stapeleinheit für Schichten allgemein mit 10 bezeichnet.
- Beispielsweise ist in den Zeichnungen eine Verpackungsvorrichtung 32 dargestellt, die in Arbeitsrichtung nach der Zuführ- und Stapeleinheit 10 angeordnet ist.
- Bei diesem Beispiel lagert eine zu bildende Packung 30 auf einem beweglichen Tisch 26, der durch einen Verpackungsmanipulator 27 gehalten wird und mit einem Rollenförderer 31 zur Entladung zusammenwirkt.
- Die Zuführ- und Stapeleinheit 10 besteht in diesem Falle aus einem Manipulator 36 für nicht umgewendete Schichten 37 und einem Manipulator 35 für "Oberseite unten"-Schichten.
- Der Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten 37 besteht aus einem Grundgestell 33, das mittels eines Greiferantriebes 17 mit einem Schicht- Greiferblatt 18 zusammenwirkt, das parallel zu einer Greiferfläche 34 des Grundgestelles 33 angeordnet ist.
- Die Greiferfläche 34 ist längs der Achse des Greiferantriebes 17 bewegbar. Die Bewegung der Greiferfläche 34 in einer Richtung klemmt die Profile zwischen dem Greiferblatt 18 und der Greiferfläche 34 und die Bewegung in der anderen Richtung gibt die Profile frei.
- Der Greiferantrieb 17 ist um 90 º drehbar, so daß das GreiferbLatt 18 von einer Stellung im wesentlichen normal zur Längsachse der Profile in eine Stellung im wesentlichen parallel zu dieser Achse drehen kann.
- Die Drehbewegung dient dazu, die Profile vom Greiferblatt 18 freizugeben, um sie in der zu bildenden Packung 30 stapeln zu können, oder um die Profile vom Tisch 11 abzunehmen.
- Wenn ein Manipulator 36 für eine nicht umgewendete Schicht sich beim Endteil des Tisches 11 befindet und mit dem ersten Anschlag 13 zusammenwirkt, erfolgt das Ergreifen der zuzuführenden Schicht in folgenden Schritten (siehe Fig. 1):
- - Positionieren des Manipulators 36 in der Weise, daß die Greiferfläche 34 des Grundgestells 33 oberhalb und im wesentlichen parallel zur oberen Fläche der Förderer 29 liegt, wogegen sich das Greiferblatt 18 unterhalb der oberen Flasche der Förderer 29 und in Übereinstimmung mit dem ersten Anschlag 13 im wesentlichen parallel zur Längsachse der Profile befindet;
- - eine durch die Drehung des Greiferantriebes 17 hervorgerufene Drehung des Greiferblattes 18 von seiner oben beschriebenen Stellung in eine im wesentlich normal zur Längsachse der Profile verlaufende Stellung;
- - eine Bewegung der Greiferfiäche 34 zur Annäherung an das Greiferblatt 18 mit dem Ergebnis, daß die Schicht 37 zwischen dem Greiferblatt 18 und der Greiferfläche 34 festgeklemmt wird.
- Im Falle eines Manipulators 35 für "Oberseite unten"-Schichten erfolgt das Ergreifen im wesentlichen wie oben für den Manipulator 36 für nicht umgewendete Schichten beschrieben, mit Ausnahme dessen, daß der Manipulator 35 für "Oberseite unten"-Schichten um 180º um die Zuführachse der Profile auf dem Tisch 11 zur Bildung der Schichten verdreht ist.
- Faktisch wird das Positionieren oder in Stellung bringen des Manipulators der "Oberseite unten"-Schichten derart durchgeführt, daß die Greiferfläche 34 des Grundgestelles 33 unterhalb und im wesentlichen parallel zur oberen Fläche der Förderer 29 liegt (siehe Fig. 4).
- Als Ergebnis liegt das Greiferblatt 18 oberhalb der oberen Fläche der Förderer 29 im wesentlichen parallel zur Längsachse der Profile und in einer mit dem ersten Anschlag 13 zusammenwirkenden Stellung.
- Wenn ein Manipulator, sei es ein Manipulator 36 für nicht umgewendete Schichten oder ein Manipulator 35 für "Oberseite unten"-Schichten, in einer Stellung bei der Verpackungsvorrichtung 32 ist, erfolgt das Stapeln der zugeführten Schichten wie folgt
- - eine Positionierung des Manipulators 36 oder 35 derart, daß das Greiferblatt 18 oben und im wesentlichen parallel zur oberen Fläche der zur bildenden Packung 30 verläuft;
- - Bewegung der Greiferfläche 34 zum Entfernen dieser Fläche vom Greiferblatt 18, wodurch die Klemmung zwischen dem Greiferblatt 18 und der Greiferfläche 34 aufgehoben wird;
- - Drehung des Greiferblattes 18 zufolge der Drehung des Greiferantriebes 17 aus einer Stellung im wesentlichen normal zur Schwenkachse der Profile in eine Stellung im wesentlichen parallel zu dieser Achse, wodurch ein Stapeln der Profile in der zu bildenden Packung 30 erfolgt.
- Die Manipulatoren 35-36 für "Oberseite unten"-Schichten und für nicht umgewendete Schichten sind an einem ersten Manipulatorarm 40 und einem zweiten Manipulatorarm 41 befestigt.
- Die ersten und zweiten Manipulatorarme 40-41 sind um die selbe Achse 42 drehbar, die parallel zur Achse der Profile verläuft, wobei die beiden Arme um etwa 180º um diese Achse 42 drehen können.
- Der Manipulator 36 für nicht umgewendete Schichten und der Manipulator für "Oberseite unten"-Schichten nehmen eine Stellung 45 zum Ergreifen einer Schicht und eine Stellung 46 zum Stapeln einer Schicht ein.
- In ihrer Ergreifstellung 45 befinden sich die Manipulatoren 35-36 im wesentlichen vor und außerhalb ihrer entsprechenden Manipulatorarme 40-41, um eine Behinderung der zu ergreifenden Schichten zu verhindern.
- In ihrer Stapelposition 46 sind die Manipulatoren 35-36 außerhalb, oder vorzugsweise mindestens teilweise innerhalb, des Vorderteiles ihres entsprechenden Manipulatorenarme 40-41, um den für die Bewegung zum Stapeln der Schicht in der zu bildenden Packung 30 erforderlichen Raum zu vermindern.
- Bei diesem Beispiel wird der Manipulator 35 der "Oberseite unten"-Schicht am ersten Manipulatorarm 40 durch einen Antrieb 28 bewegt.
- Dieser Antrieb 28 ist fest am ersten Manipulatorarm 40 befestigt und kann den Manipulator 35 der "Oberseite unten"Schichten entlang des ersten Manipulatorarmes 40 bewegen.
- Im gezeichneten Fall ist der zweite Manipulatorarm 41 mit einer längs angeordneten Zahnstange 21 versehen, die mit einem äußeren Ritzel 19 zusammenwirkt.
- Ein inneres Kettenrad 20 und eine Rolle 24 sind axial fest mit dem äußeren Ritzel 19 verbunden. Während der Drehung des zweiten Manipulatorarmes 41 um die Achse 42 vom Ladebereich der Schicht zum Entladebereich der Schicht, kann sich die Rolle 24 entlang einer stationären Führung 22 für den Außenweg bewegen, wogegen während der Drehung des zweiten Manipulatorarmes 41 in der entgegengesetzten Richtung sich die Rolle 24 entlang einer stationären Führung 23 für den Rückweg bewegen kann.
- Die beiden stationären Führungen für den Außenweg 22 und den Rückweg 23 sind an ihren Enden an den gleichen Punkten miteinander verbunden, d.h., der Beginn der stationären Führung für den Außenweg 22 stimmt mit dem Ende der stationären Führung für den Rückweg 23 überein, und der Beginn der stationären Führung für den Rückweg 23 stimmt mit dem Ende der stationären Führung für den Außenweg 22 überein.
- Derart bilden die stationären Führungen 22-23 einen geschlossenen Kreis für den Weg der Rolle 24 entgegen dem Uhrzeigersinn.
- An den beiden Punkten, in denen die äußere und die Rückführung 22-23 miteinander verbunden sind, sind eine erste und eine zweite bewegliche Klinke 25a- 25b vorgesehen, welche Klinken die Rolle 24 daran hindern, sich in die entgegengesetzte Richtung entlang jener Führung zu bewegen, in der sich die Rolle 24 gerade bewegt hat. Genauer ausgedrückt ist die erste bewegliche Klinke 25a im Anfangsteil der stationären Führung 22 für die Außenbewegung angeordnet und hindert die Rolle 24 am Eintritt in die stationäre Führung 23 für den Rückweg; die erste bewegliche Klinke 2Sa wird durch ihr Eigengewicht in ihre Arbeitsstellung zurückgebracht, wenn sich die Rolle 24 vorbeibewegt hat.
- Die zweite bewegliche Klinke 25b ist im Anfangsteil der stationären Führung 23 für den Rückweg angeordnet und hindert die Rolle 24 am Eintritt in die stationäre Führung 22 für den Außenweg; die zweite bewegliche Klinke 25b wird in ihre Arbeitsstellung durch eine Rückführfeder gebracht, wenn sich die Rolle 24 vorbeibewegt hat.
- Das innere Kettenrad 20 ist fest und axial am äußeren Ritzel 19 befestigt und kann einen Kettenspanner 16 aufweisen.
- Das Grundgestell 33 für den Manipulator 36 für nicht umgewendete Schichten ist mit einem Drehorgan 14 versehen, das in diesem Fall ein Kettenrad ist. Das Drehorgan 14 ist mit dem inneren Kettenrad 20 durch eine Übertragungskette 15 verbunden, die bei diesem Beispiel nicht nur mit dem inneren Kettenrad 20 und dem Drehorgan 14, sondern auch mit dem Kettenspanner 16 zusammenwirkt.
- Ein im zweiten Manipulatorarm 41 angeordneter Schlitten 44 ist entlang dieses Armes bewegbar.
- Das äußere Ritzel 19, das innere Kettenrad 20, die Rolle 24 und das Drehorgan 14 sind fest an einem Element 43 befestigt, das entlang des zweiten Manipulatorarmes 41 bewegbar und fest mit dem im zweiten Manipulatorarm 41 angeordneten beweglichen Schlitten 44 verbunden ist.
- Bei der Bewegung der Rolle 24 entlang der stationären Führung 22 für die Außenbewegung wird eine Bewegung zur drehenden Verlagerung auf das äußere Ritzel 19 übertragen, das sich auf der Zahnstange 21 bewegt.
- Das sich drehende und sich verlagernde äußere Ritzel 19 dreht und verlagert bzw. verschiebt das innere Kettenrad 20, welches das Drehorgan 14 in Drehung versetzt, wobei das Element 43 zusammen mit dem Schlitten 44 entlang dem zweiten Manipulatorarm 41 verschoben wird.
- Die Drehung des inneren Kettenrades 20 wird auf das Drehorgan 14 durch die Übertragungskette 15 übertragen.
- Der Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten wird daher durch das Element 43 verschoben und durch das Drehorgan 14 verdreht. Die Kombination dieser beiden Bewegungen führt zu einer drehenden Verschiebung des Manipulators 36 der nicht umgewendeten Schichten.
- Sowohl der erste als auch der zweite Manipulatorarm 40-41 dreht um etwa 180º um die Achse 42 und beide Manipulatoren werden im wesentlichen gleichzeitig, aber gegensinnig bewegt.
- Diese drehende Bewegung bringt einen mit Profilen beladenen Manipulator 35-36 in einer Richtung vom Tisch 11 zur Bildung einer Schicht zu der zu bildenden Packung 30 und den anderen Manipulator 36-35 ohne Profile in der anderen Richtung von der Packung 30 zum Tisch 11.
- Während dieser Bewegung treffen sich die beiden Manipulatorarme im wesentlichen in einer vertikalen Stellung ungefähr zur Hälfte ihrer Drehung
- Der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten wird nur entlang der Achse des ersten Manipulatorarmes I4 verschoben, wobei diese Verschiebung bei diesem Beispiel durch Betätigung des Antriebes 28 in der einen oder in der anderen Richtung erfolgt.
- Die Verschiebung des Manipulators 35 gegen das Äußere des ersten Manipulatorarmes 40 erfolgt beim Laden der zuzuführenden Schicht auf dem Tisch 11.
- Während der ersten Hälfte der Drehung des ersten Manipulatorarmes 40 vom Tisch 11 zur Packung 30 wird der Antrieb 28 in seiner Stellung der maximalen Ausdehnung gehalten.
- Nach der aneinander Vorbeibewegung der Manipulatorarme 40-41 wird der Antrieb 28 allmählich betätigt, damit der für die Bewegung erforderliche Raum vermindert wird und damit der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten am Ende seiner Drehung in Übereinstimmung mit der zu bildenden Packung 30 in seine Stapelstellung 46 gelangt.
- Die Figuren 1 bis 6 zeigen einen kompletten Arbeitszyklus des ersten Manipulatorarmes 40 und des zweiten Manipulatorarmes 41 sowie des Manipulators 35 für die "Oberseite unten"-Schichten und des Manipulators 36 für die nicht umgewendten Schichten.
- Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zu jenem Zeitpunkt, in dem der erste Manipulatorarm 40 am Ende seines Weges in der Schichtbildungszone sich befindet, wobei der entsprechende Manipulator 36 für die nicht umgewendten Schichten in seiner Ergreifstellung 45 ist; der zweite Manipulatorarm 41 befindet sich am Ende seines Weges in die Entladezone für die Schicht, wobei der entsprechende Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten in seiner Stapelstellung ist.
- Der Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten ergreift seine zu stapelnde Schicht 37, wogegen der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"- Schichten gerade seine eigene Schicht auf der zu bildenden Packung 30 gestapelt hat.
- Die Figuren 2 bis 4 zeigen anschließende Arbeitsschritte der Rückdrehung des ersten Manipulatorarmes 14 und des zweiten Manipulatorarmes 41 um ihre Drehachse 42.
- Der erste Manipulatorarm 40 führt bei diesem Beispiel eine Drehung im Uhrzeigersinn aus, und zwar um seine Drehachse 42, was den leeren Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten in seine Ergreifposition 45 am Tisch 11 bringt.
- Der zweite Manipulatorarm 41 führt in diesem Beispiel gleichzeitig um seine Drehachse 42 eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn aus, das heißt in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung des ersten Manipulatorarmes 40.
- Während dieser Drehung wird zufolge des Gleitens des Schlittens 44 im zweiten Manipulatorarm 41 das Element 43 entlang der Längsachse des zweiten Manipulatorarmes 41 verschoben.
- Diese Verschiebung des Elementes 43 entlang der Achse des zweiten Manipulatorarmes 41 führt zu einer Drehung des Manipulators 36 für nicht umgewendete Schichten um seine eigene Achse.
- Durch die andauernde Verlängerung seines Antriebes 28 wird der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten mit seiner Greiferfläche 34 unter den Förderern 29 und im wesentlichen parallel zum Tisch 11 positioniert, wobei das Greiferblatt 18 oberhalb des Tisches 11 zum Liegen kommt. Die Verschiebung des Greiferantriebes 17 des Manipulators 35 für die "Oberseite unten"-Schichten bewirkt das Klemmen der Schichten 38 der Profile zwischen dem Grundgestell 33 des gleichen Manipulators 35 und dessen Greiferblatt 18.
- Gleichzeitig wird durch eine Verschiebung des Greiferantriebes 17 des Manipulators 36 für die nicht umgewendeten Schichten in einer Richtung zur Distanzierung des Greiferblattes 18 vom Grundgestell 33 dieses Manipulators 36 die Schicht von nicht umgewendeten Profilen 37 ausgelassen.
- Das Greiferblatt 18 des Manipulators 36 für die nicht umgewendeten Schichten wird nun aus einer Stellung im wesentlichen normal zur Längsachse der Profile zu einer Stellung im wesentlichen parallel zu dieser Achse gebracht, sodaß die Schicht 37 der nicht umgewendeten Profile in der zu bildenden Packung 30 gestapelt werden kann.
- Während diesem gesamten ersten Verfahrensschritt werden die Förderer 29 entsprechend dem Stand der Technik betätigt, um die Schicht 38, die mit ihrer Oberseite nach unten ausgeliefert werden soll, bis zur Zusammenarbeit mit dem ersten Anschlag 13 zuzuführen.
- Auf diese Weise wird eine Schicht 38, die mit ihrer Oberseite nach unten ausgeliefert werden soll, für die Zuführ- und Stapeleinheit 10 zur Verfügung gestellt, während eine neue Schicht 39, die nicht umgewendet ausgeliefert werden soll, in eine Zusammenarbeit mit dem zweiten Anschlag 12 tritt.
- Figur 4 zeigt den Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten in einem Zeitpunkt, bevor er die Schicht 37 in der zu bildenden Packung 30 stapelt, während der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten dabei ist, die Schicht 38, die mit ihrer Oberseite nach unten gestapelt werden soll, zu ergreifen.
- Fig. 5 zeigt den mittleren Verfahrensschritt der gegensinnigen Drehung des ersten Manipulatorarmes 40, der eine "Oberseite unten"-Schicht 38 trägt, und des leeren zweiten Manipulatorarmes 41.
- Während der gesamten Hälfte dieser Drehung verbleibt der Manipulatorantrieb 38 voll ausgefahren, sodaß der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten in seiner Ergreifposition 45 gehalten wird.
- Wenn sich die Manipulatoren 35-36 aneinander vorbeibewegt haben-, wird der Manipulator 35 für die "Oberseite unten"-Schichten nach innen verschoben, sodaß der seine Bewegung erforderliche Raum vermindert wird; dies erfolgt durch Betätigung des Antriebes 38, wodurch der Manipulator 35 in seine Stapelposition 46 gebracht wird.
- Die stationäre Rückwärtsführung 23 ist derart ausgebildet, daß während der gesamten ersten Hälfte der Drehung des zweiten Manipulatorarmes 41 keine Verschiebung des Elementes 43 in bezug auf den zweiten Manipulatorarm 41 erfolgt. Es ergibt sich daher, daß während der ersten Hälfte der Rückbewegung des zweiten Manipulatorarmes 41 der Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten in seiner Stapelposition 46 verbleibt und im bezug auf den zweiten Manipulatorarm 41 keine Bewegung durchführt, sodaß ein minimaler Raum für die Bewegung erhalten wird und der Manipulator 36 unterhalb des anderen Manipulators 35 an diesem vorbeibewegt wird.
- Wenn die Manipulatoren 35-36 aneinander vorbeibewegt wurden, ist die Bewegung der Rolle 24 an der stationären Führung 23 derart, daß eine drehende Verschiebung des auf der Zahnstange 21 bewegten äußeren Ritzels 19 bewirkt wird, was eine drehende Verschiebung des Manipulators 36 für nicht umgewendete Schichten hervorruft.
- Diese drehende Verschiebung des Manipulators 36 für die nicht umgewendeten Schichten um seine eigene Achse bringt den Manipulator 36 in seine Ergreifstellung 45 mit seiner Greiferfläche 34 oberhalb des Tisches 11 und im wesentlichen parallel zum Tisch 11.
- Während dieses Schrittes werden die Förderer 29 in bekannter Weise betätigt, um der Zuführ- und Stapeleinheit 10 eine andere Schicht zuzuführen.
- Figur 6 zeigt den Manipulator 35 für die "obere Seite unten"-Schichten in einem Zeitpunkt, bevor er diese Schichten 38 in der zu bildenden Packung 30 stapelt, während der Manipulator 36 für die nicht umgewendeten Schichten bereit ist, eine neue Schicht 39 zu ergreifen.
Claims (9)
1. Zuführ- und Stapeleinheit (10) für Profile, die in Arbeitsrichtung nach einem
Tisch (11) zur Bildung von Schichten und vor einer Verpackungsvorrichtung (32)
angeordnet ist, wobei der Tisch (11) eine Mehrzahl von Förderern (29) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit (10) aus einem ersten Satz von
Manipulatorarmen (40) und einem zweiten Satz von Manipulatorarmen (41)
besteht, die um eine gemeinsame Achse (42) parallel zur Längsachse der zu
verpackenden Profile drehbar sind, und daß die Manipulatorarme (40-41)
Schichtmanipulatoren (35-36) lagern, die während der Drehung der
Manipulatorarme (40-41) zwischen einer im wesentlichen vor und außerhalb ihrer
zugehörigen Manipulatorarme (40-41) befindlichen Greifstellung (45) und einer
Stapelstellung längs der Manipulatorarme (40-41) bewegbar sind.
15 2. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach Anspruch 1, bei der die
Schichtmanipulatoren ein Manipulator (36) für nicht umgewendete Schichten und ein Manipulator
(35) für "Oberseite unten"-Schichten sind.
3. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die
Schichtmanipulatoren (35-36) eine Stapelstellung (46) haben, in der sie mindestens teilweise in
den vorderen Teil ihrer entsprechenden Manipulatorarme (40-41) eingezogen sind.
4. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der
der Manipulator (36) für die nicht umgewendeten Schichten ein Drehorgan (14)
aufweist, das eine parallel zur Längsachse der Profile verlaufende Achse besitzt,
wobei das Drehorgan (14) mit Längsverschiebungsorganen zusammenwirkt, die im
entsprechenden zweiten Manipulatorarm (41) vorgesehen sind.
5. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der
die Längsverschiebung der Schichtmanipulatoren (35-36) an ihren entsprechenden
Manipulatorarmen (40-41) durch Antriebe (28) erreicht wird.
6. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die
Längsverschiebung der Schichtmanipulatoren (35-36) an ihren entsprechenden
Manipulatorarmen (40-41) durch entsprechende stationäre Führungen für einen
äußeren (22) und einen Rückweg (23) gesteuert wird.
7. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach Anspruch 6, bei der die stationäre
Rückführung (23) näher an der Drehachse (42) angeordnet ist als die stationäre
äußere Führung (22).
8. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der
die Schichtmanipulatoren (35-36) ein Schichtgreiferblatt (18) mit einer ersten
Arbeitsstellung und einer zweiten Auslaßstellung aufweisen, wobei die beiden
Stellungen in derselben Ebene liegen und das Schichtgreiferblatt (18) in seiner
Stapelstellung (46) zwischen einer zu bildenden Packung (30) und der zu
stapelnden Schicht (37-38) angeordnet ist.
9. Zuführ- und Stapeleinheit (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der
zwischen einer Greiferfläche (34) eines Grundgestelles (33) des Manipulators (35-
36) und dem Greiferblatt (18) Organe für die Verschiebung in bezug auf das
Greiferblatt (18) und in einem rechten Winkel zur Tragfläche des Greiferblattes
(18) vorgesehen sind.
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