DE69218655T2 - Bildfixiervorrichtung - Google Patents

Bildfixiervorrichtung

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fixiervorrichtung, beispielsweise zum Erhitzen und Fixieren eines nicht fixierten Bildes auf einem Aufzeichnungsteil und zur Verwendung beispielsweise bei einer Bilderzeugungsvorrichtung wie einem Kopierer oder Drucker.
  • Bei einer einen elektrophotographischen Vorgang, einen elektrostatischen Aufzeichnungsvorgang oder dergleichen verwendenden Bilderzeugungsvorrichtung wird ein auf einem Aufzeichnungsteil erzeugtes Bild erhitzt und fixiert. Eine bei einer derartigen Bilderzeugungsvorrichtung verwendete Fixiervorrichtung verwendet ein Heizteil, das derart auf einer vorbestimmten Fixiertemperatur gehalten wird, wie das gewöhnlich bei einem Heizwalzenverfahren erfolgt.
  • Bei einer Erhöhung der Temperatur dieses Heizteils auf eine Fixiertemperatur steigt, selbst falls die Zufuhr elektrischen Stroms zu dem Heizteil bei der Fixiertemperatur gestoppt wird, die Temperatur aufgrund der Trägheit des Temperaturanstiegs weiter über die Fixiertemperatur an, d. h. ein sogenanntes Überschwingen tritt auf. Demzufolge wird der zuzuführende elektrische Strom bei einer durch ein Temperaturerfassungsteil erfaßten Temperatur gestoppt, die unterhalb der einen Überschwingwert verursachenden Fixiertemperatur liegt, so daß die Temperatur konstant gehalten wird.
  • Temperaturänderungen sind für den Fall, daß eine derartige Steuerung durchgeführt wird, in Fig. 8 dargestellt. Unter Berücksichtigung der Temperaturkurve gemäß Fig. 8 wird ein Temperaturerfassungsteil zur Erfassung der Oberflächentemperatur einer Heizwalze außerhalb eines Transportbereichs des Aufzeichnungsteils angebracht.
  • Das Bezugszeichen a bezeichnet die Walzentemperatur, während sich die Fixiervorrichtung in einem Bereitschaftszustand befindet. Die Zufuhr elektrischen Stroms wird bei einer unterhalb der vorbestimmten Temperatur b eines Temperaturerfassungsabschnitts liegenden Temperatur b' begonnen oder beendet, so daß die vorstehend erwähnte Temperaturregelung durchgeführt wird.
  • Da die Temperatur in dem Mittelabschnitt der Heizwalze am höchsten ist, während sie in Richtung deren beiden Endabschnitten niedriger ist, ist der Gradient des Temperaturanstiegs während des Erhitzens an dem Mittelabschnitt am größten und in der Umgebung eines Abschnitts mit Temperaturerfassung mittels eines Thermistors am niedrigsten. Dadurch ist der Wert ΔT, der die vorstehend beschriebenen Temperatur c der Temperatur in dem Mittelabschnitt übersteigt, größer als der Wert ΔT, der die vorstehend beschriebene Temperatur b der Temperatur der Abschnitte mit Temperaturerfassung übersteigt. Infolgedessen ist es schwierig, ΔT für den Mittelabschnitt der Heizwalze auf Null zu bringen, selbst wenn die Temperatursteuerung wie gezeigt auf eine Temperatur b' geschaltet und das Überschwingen in dem Thermistorabschnitt unterdrückt wird. Falls im Gegensatz dazu eine derartige Steuerung durchgeführt wird, daß ΔT für den Mittelabschnitt der Heizwalze Null wird, entsteht ein Problem derart, daß die Temperatur der Walzen in der Nähe ihrer Endabschnitte der Walze abnimmt.
  • Falls der Überschwingwert ΔT groß ist, wird die Bildfixiertemperatur eines ersten Blatts hoch, und ein Hochtemperaturversatz entsteht während der Anfangsperiode des Fixierens, insbesondere beim Fixieren des ersten Bildes. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, ΔT so zu unterdrücken, daß es so klein als möglich wird.
  • Deshalb ist angeregt worden, die Zufuhr elektrischen Stroms zu der Heizwalze zu verringern, da die Temperatur derart hoch wird, daß der Gradient des Temperaturanstiegs verkleinert wird. Obwohl bei diesem Verfahren der Gradient des Temperaturanstiegs verkleinert und der Überschwingwert ΔT verringert wird, wodurch der Einfluß hoher Temperaturen auf das Bild verringert wird, benötigt die Heizwalze zum Erreichen der Fixiertemperatur b durch den verkleinerten Gradienten des Temperaturanstiegs eine längere Zeit.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine in der Patentanmeldung EP-A-0 301 544 beschriebene Fixiervorrichtung mit einem auf eine Soll-Fixiertemperatur zu erhitzenden Fixierteil, einer elektrischen Versorgungseinrichtung zur Zufuhr elektrischen Stroms zu dem Fixierteil zum Erhitzen des Fixierteils und einer Steuereinrichtung zur derartigen Steuerung eines Betriebsdauerverhältnisses des zugeführten elektrischen Stroms, daß das Betriebsdauerverhältnis verringert wird und dann erhöht wird, nachdem die elektrische Stromzufuhr zu dem Fixierteil gestartet wird, jedoch bevor die Temperatur des Fixierteils die Soll-Fixiertemperatur erreicht hat.
  • Bei der unter Bezugnahme auf Fig. 29 der EP-A-0 301 544 beschriebenen Vorrichtung wird dem Fixierteil anfangs ein elektrischer Strom mit einem 100%-igen Betriebsdauerverhältnis zugeführt. Wenn eine erste vorbestimmte Temperatur erreicht ist, wird das Betriebsdauerverhältnis verkleinert, um das Fixierteil etwa auf der ersten vorbestimmten Temperatur zu halten. Danach wird zu Beginn des Bildfixiervorgangs das Betriebsdauerverhältnis bis zum Erreichen der Soll-Fixiertemperatur auf 100% zurückgesetzt.
  • Ebenso sei auf die Patentanmeldungen EP-A-0 073 324 und JP-A- 58 209 771 Bezug genommen. Gemäß der EP-A-0 073 324 werden die Einschaltperioden der Zufuhr elektrischen Stroms zu dem Fixierteil in Abhängigkeit von der Temperatur des Fixierteils und eines Schwellwerts verändert, der nach dem Einschalten der Vorrichtung heruntergestuft wird. Gemäß der JP-A-58 209 771 ist bis zum Erreichen einer unteren Soll-Temperatur die gesamte Spannung angelegt. Danach erfolgt eine proportionale Steuerung. Bei einer Durchführung eines Kopiervorgangs wird die Soll-Temperatur erhöht.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ein auf eine Soll- Fixiertemperatur zu erhitzendes Fixierteil, eine elektrische Versorgungseinrichtung zur Zufuhr elektrischen Stroms an das Fixierteil zum Erhitzen des Fixierteils und eine Steuereinrichtung zur derartigen Steuerung eines Einschalt-Betriebsdauerverhältnisses des zugeführten elektrischen Stroms, daß das Betriebsdauerverhältnis verringert wird und dann erhöht wird, nachdem die elektrische Stromzufuhr zu dem Fixierteil beginnt, jedoch bevor die Temperatur des Fixierteils die Soll-Fixiertemperatur erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung nach dem Beginn der elektrischen Stromzufuhr, jedoch vor dem Erreichen der Soll-Fixiertemperatur von einem vorläufigen Betriebsdauerverhältnis auf ein erstes Betriebsdauerverhältnis schaltet, das kleiner ist als das vorläufige Betriebsdauerverhältnis ist und von dem ersten Betriebsdauerverhältnis auf ein zweites Betriebsdauerverhältnis schaltet, das größer als das erste Betriebsdauerverhältnis, aber kleiner als das vorläufige Betriebsdauerverhältnis ist.
  • Weitere bevorzugte erfindungsgemäße Merkmale sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele sind nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Flußdiagramm der Heizsteuerung durch das Fixierteil einer Fixiervorrichtung gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 2 eine Kurve, die Temperaturänderungen des Fixierteils an dessen mittleren und Thermistorabschnitten gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel darstellt;
  • Fig. 3 eine Kurve, die den Unterschied zwischen der Vorrichtung gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel und einem Vergleichsbeispiel darstellt;
  • Fig. 4 ein Flußdiagramm der Heizsteuerung durch ein Fixierteil einer Fixiervorrichtung gemäß einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
  • Fig. 5 eine Teil-Querschnittsansicht, die eine schematische Anordnung einer Bilderzeugungsvorrichtung unter Verwendung der Fixiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel darstellt;
  • Fig. 6 eine den Fixierabschnitt der Fixiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel darstellende Querschnittsansicht;
  • Fig. 7 ein vereinfachtes Flußdiagramm der Heizsteuerung durch ein Fixierteil der in Fig. 5 gezeigten Fixiervorrichtung und
  • Fig. 8 eine Temperaturänderungen einer Heizwalze darstellende Kurve.
  • Die bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele sind nachstehend beschrieben.
  • Fig. 5 zeigt eine Querschnittsansicht einer auf dem Laserbelichtungssystem beruhenden Bilderzeugungsvorrichtung unter Verwendung der Fixiervorrichtung gemäß einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. In Fig. 5 bezeichnet die Bezugszahl 1 ein Hauptgerät der Fixiervorrichtung, unter dem eine Blatthaltevorrichtung 2 aufgestellt wird. Blätter, auf denen ein Bild zu erzeugen ist, werden in die Blatthaltevorrichtung 2 eingelegt oder über einen gewöhnlich als "manuellen Zufuhrabschnitt" 3 bezeichneten Abschnitt zugeführt, in den die gewünschten Blätter geladen werden können. Der manuelle Zufuhrabschnitt 3 kann hinsichtlich des Hauptgeräts der Vorrichtung durch ein Gelenk 4 geöffnet bzw. geschlossen werden. Der manuelle Zufuhrabschnitt 3 ist im Betrieb offen und geschlossen, wenn er nicht in Betrieb ist. Auf diese Weise wirkt der manuelle Zufuhrabschnitt 3 nicht behindernd, wenn er nicht in Betrieb ist.
  • In den manuellen Zufuhrabschnitt 3 oder die Blatthaltevorrichtung 2 geladene (nicht gezeigte) Blätter werden einzeln getrennt und jeweils über die Papierzufuhrabschnitte 5 und 5' zugeführt. Die zugeführten Blätter werden nach dem Durchlaufen der Lagegenauigkeitswalzen 6 zu einem Bildträger 7 und einer gegen den Bildträger 7 gedrückten Übertragungswalze 8 gesendet. Ein Bild wird auf das Blatt übertragen, und das Blatt wird zu einem Fixierabschnitt 9 gesendet. In dem Fixierabschnitt 9 wird das auf das Blatt übertragene Bild durch eine ein Fixierteil darstellende erhitzte Heizwalze 10, in der eine einen Heizkörper darstellende (nicht gezeigte) Heizeinrichtung untergebracht ist, und durch eine das Blatt gegen die Heizwalze 10 drückende Andruckwalze 11 fixiert. Das Blatt wird nach dem Durchlaufen eines Papierausgabeabschnitts 12 aus der Vorrichtung ausgetragen und auf einer Papierausgabeablage gestapelt.
  • Fig. 6 zeigt eine ausführliche Darstellung des Fixierabschnitts 9. Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Teilen sind außerdem ein Führungselement 13 zur Führung eines Blatts zu einem Kontaktabschnitt zwischen der Heizwalze 10 und der Andruckwalze 11, eine Ummantelung 14 und eine Trennklaue 15 zur Trennung des durch die Andruckwalze 11 gegen die Heizwalze 10 gedruckten Blatts von der Heizwalze 10 angebracht. Die Bezugszahl 16 bezeichnet einen als Temperaturerfassungselement dienenden Thermistor zur Erfassung der Oberflächentemperatur der Heizwalze 10, wobei dieser Thermistor einen außerhalb des Bildbereichs befindlichen Endabschnitt der Heizwalze 10 berührt.
  • Fig. 7 zeigt ein vereinfachtes Flußdiagramm der Heizsteuerung durch die Heizwalze 10. Beim Einschalten der Stromzufuhr zu der Fixiervorrichtung beginnt sich die Heizwalze zu drehen und dreht sich eine festgelegte Zeit lang. Eine sich innerhalb der Heizwalze 10 befindliche Heizeinrichtung, beispielsweise eine Halogenlampe, wird eingeschaltet und beginnt, die Walze zu beheizen. Obwohl die Heizwalze 10 danach aufhört, sich zu drehen, wird die Heizwalze 10 nach Beendigung der Drehung weiter erhitzt. Wenn die Temperatur eine vorbestimmte Temperatur a erreicht, beginnt die Heizwalze wieder mit der Drehung, um die Oberflächentemperatur der Heizwalze 10 gleichmäßig zu machen. Wenn sich die Temperatur einer zum Fixieren am geeignetsten Temperatur b annähert, wird die Steuerung des unterbrochenen Ein- und Ausschaltens der Heizeinrichtung zur Beibehaltung der Temperatur b wiederholt. Der Blatttransport und die Bildfixierung werden bei einer Temperatur nahe dieser Temperatur b durchgeführt. Wenn der Transport des Blatts und das Fixieren des Bildes beendet sind und die Vorrichtung einen Bereitschaftszustand einnimmt, wird die Temperatur der Heizwalze 10 auf eine Temperatur a verringert und auf dieser gehalten. Eine ähnliche Steuerung wie die vorstehend beschriebene wird beginnend bei der Temperatur a während des Fixierens eines Bildes auf dem nachfolgenden Blatt durchgeführt.
  • Fig. 1 zeigt ein die Heizsteuerung ausführlicher beschreibendes Flußdiagramm gemäß dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Fig. 2 zeigt eine Ansicht, die Temperaturänderungen der Heizwalze gemäß dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel darstellt.
  • Erreicht die Temperatur der Heizwalze 10 die Temperatur a, beginnt sich die Heizwalze zu drehen. Erreicht die Walzentemperatur eine vorbestimmte Temperatur d, führt die Heizeinrichtung in dem ununterbrochen eingeschalteten Zustand elektrischen Strom in einem Stromversorgungsmuster eines ersten Betriebsdauerverhältnisses zu. Nach einer vorbestimmten Anzahl von X Malen der elektrischen Stromzufuhr bei einem ersten Betriebsdauerverhältnis, bei dem in jedem Zyklus ein- und ausgeschaltet wird, wird ein elektrischer Strom bei einem zweiten Betriebsdauerverhältnis zugeführt.
  • Bezüglich dem Ein- und Ausschaltverhältnis ist das Einschaltverhältnis des ersten elektrischen Versorgungsmuster kleiner als das des zweiten elektrischen Versorgungsmusters, und das Ausschaltverhältnis des ersten elektrischen Versorgungsmusters ist größer als das des zweiten elektrischen Versorgungsmusters. Das heißt, daß das zweite Betriebsdauerverhältnis größer als das erste Betriebsdauerverhältnis ist. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das erste Betriebsdauerverhältnis auf 30% und das zweite Betriebsdauerverhältnis auf 60% eingestellt. Die elektrische Stromzufuhr wird derart ein- oder ausgeschaltet, daß das Ausgangssignal des Thermistors konstant wird, wenn sich die Temperatur der Fixiertemperatur b annähert. Die Temperaturkurve der Heizwalze verläuft, wie in Fig. 2 dargestellt, gemäß diesem Steuerverfahren. Der Temperaturgradient wird beim Übersteigen der Temperatur d verkleinert. Nachdem das Ein- und Ausschalten bei dem ersten Betriebsdauerverhältnis eine Zeitdauer M lang durchgeführt wird, wird das Ein- und Ausschalten bei dem zweiten Betriebsdauerverhältnis eine Zeitdauer N lang durchgeführt, und die Steuerung wird derart umgeschaltet, daß die Temperatur bei der Temperatur b beibehalten wird. Da die Einschaltzeit im zweiten Betriebsdauerverhältnis länger als im ersten Betriebsdauerverhältnis ist, wird der Temperaturgradient geringfügig steiler.
  • Unterschiede zwischen diesem Ausführungsbeispiel und einem Vergleichsbeispiel sind in Fig. 3 dargestellt.
  • In Fig. 3 zeigt Kurve 1 durch die Steuerung gemäß diesem Ausführungsbeispiel bewirkte Temperaturänderungen, Kurve 2 durch eine ununterbrochene Einschaltsteuerung bewirkte Temperaturänderungen und Kurve 3 durch die unterbrochen durchgeführte Ein- und Ausschaltsteuerung bewirkte Temperaturänderungen. Wie aus dieser Figur ersichtlich, ist der Überschwingwert ΔT gemäß der Steuerung dieses Ausführungsbeispiels geringer als der der ununterbrochen eingeschalteten Steuerung nach Kurve 2, und die Temperatur b wird früher erreicht als in dem Fall der unterbrochenen Steuerung bei einem konstanten Verhältnis nach Kurve 3. Der Grund für das schnellere Erreichen der Temperatur b liegt darin, daß die Einschaltzeit beim Umschalten auf das zweite Betriebsdauerverhältnis länger und der Temperaturgradient steiler wird. Die Temperatur b kann erreicht werden, bevor die Trägheit des Temperaturanstiegs groß wird, da eine Zeitdauer t von dem Umschalten bis zum Erreichen der Temperatur b kurz ist. Infolgedessen kann der Überschwingwert verkleinert werden.
  • Obwohl gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel das Betriebsdauerverhältnis zweimal umgeschaltet wird, kann es mehrmals umgeschaltet werden.
  • Als nächstes ist ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf Fig. 4 und Tabelle 1 erläutert. Gleiche Teile wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind mit denselben Bezugszeichen versehen, weshalb deren Erläuterung entfällt.
  • Tabelle 1 stellt das Betriebsdauerverhältnis des Umschaltens zwischen Ein- und Ausschaltzuständen dar. Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm zur Heizsteuerung einer Heizwalze.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird nach der Wiederholung des Ein- und Ausschaltens bei dem ersten Verhältnis von der Temperatur a zur Temperatur b das Ein- und Ausschalten bei dem zweiten Betriebsdauerverhältnis durchgeführt. Der vorstehend beschriebene Vorgang ist derselbe wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Ein Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß diese zwei Betriebsdauerverhältnisse aufgrund der Umgebungstemperatur durch Erfassung der Umgebungstemperatur einer Bilderzeugungsvorrichtung bestimmt werden. Das heißt, daß eine durch einen Sensor zur Erfassung der Umgebungstemperatur ausgebildete Erfassungseinrichtung und eine Einrichtung zur Auswahl und Bestimmung des Ein- und Ausschaltverhältnisses gemäß der erfaßten Umgebungstemperatur vorgesehen sind.
  • Wie gemäß Tabelle 1 dargestellt, wird unter Betracht der Auswahl des Verhältnisses der Ein- zur Ausschaltzeit die Umgebungstemperatur T' in drei Abschnitte von niedrig bis hoch geteilt, und die Auswahl erfolgt durch Einstellen der ersten und zweiten Betriebsdauerverhältnisse. Tabelle 1
  • Gemäß der vorstehenden Tabelle sind m1 < m1', m2 < m2', m3 < m3', m1 > m2 > m3 und m1' > m2' > m3'.
  • Bei der in Fig. 4 gezeigten Heizsteuerung-wird nach Erreichen der Temperatur d die Umgebungstemperatur T' erfaßt. Das Betriebsdauerverhältnis wird in Abhängigkeit von dem Wert von T ausgewählt. Ein elektrischer Strom wird bei dem ausgewählten Betriebsdauerverhältnis zugeführt. Es muß nicht sowohl das erste als auch das zweite Betriebsdauerverhältnis entsprechend der Umgebungstemperatur verändert werden, nur eines der beiden muß verändert werden.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann aufgrund einer vorgesehenen Einrichtung zur Reflexion der anhand der Temperatursteuerung der Heizwalze erfaßten Umgebungstemperatur immer eine optimale Temperatursteuerung für die Umgebungstemperatur durchgeführt werden. Infolgedessen kann die zum Erreichen der Temperatur b erforderliche Zeit unterdrückt werden, während gleichzeitig der Überschwingwert &Delta;T auf einen kleinen stabileren Wert als gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel verringert werden kann.
  • Obwohl bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel das Verhältnis der Ein- zur Ausschaltzeit ausgewählt und bestimmt wird, kann ein Verfahren angewandt werden, bei dem das Verhältnis der Ein- zur Ausschaltzeit konstant ist, und die Anzahl des Ein- und Ausschaltens kann ausgewählt und bestimmt werden, das zum Umschaltzeitpunkt von dem ersten Betriebsdauerverhäitnis auf das zweite Betriebsdauerverhältnis, das heißt, im ersten Zyklus durchgeführt wird.
  • Es versteht sich von selbst, daß bei der Unterteilung der Umgebungstemperatur T' gemäß diesem Ausführungsbeispiel in mehr als drei Segmente die Umgebungstemperatur sogar noch genauer berücksichtigt wird.
  • Viele verschiedene erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele könne aufgebaut werden, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, weshalb die vorliegende Erfindung nicht auf die besonderen in dieser Beschreibung beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist.

Claims (6)

1. Fixiervorrichtung mit
einem auf eine Soll-Fixiertemperatur zu erhitzenden Fixierteil (10),
einer elektrischen Versorgungseinrichtung zur Zufuhr elektrischen Stroms an das Fixierteil zum Erhitzen des Fixierteils und
einer Steuereinrichtung zur derartigen Steuerung eines Einschalt-Betriebsdauerverhältnisses des zugeführten elektrischen Stroms, daß das Betriebsdauerverhältnis verringert wird und dann erhöht wird, nachdem die elektrische Stromzufuhr zu dem Fixierteil beginnt, jedoch bevor die Temperatur des Fixierteils die Soll-Fixiertemperatur erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung nach dem Beginn der elektrischen Stromzufuhr jedoch vor dem Erreichen der Soll- Fixiertemperatur von einem vorläufigen Betriebsdauerverhältnis auf ein erstes Betriebsdauerverhältnis schaltet, das kleiner ist als das vorläufige Betriebsdauerverhältnis und von dem ersten Betriebsdauerverhältnis auf ein zweites Betriebsdauerverhältnis schaltet, das größer als das erste Betriebsdauerverhältnis aber kleiner als das vorläufige Betriebsdauerverhältnis ist.
2. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vorläufige Betriebsdauerverhältnis 100% beträgt.
3. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung im Betrieb das Betriebsdauerverhältnis zu dem Zeitpunkt von dem vorläufigen Betriebsdauerverhältnis auf das erste Betriebsdauerverhältnis verringert, zu dem die Temperatur des Fixierteils eine vorbestimmte Temperatur erreicht, die niedriger als die Soll-Fixiertemperatur ist.
4. Fixiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung das Betriebsdauerverhältnis von dem ersten Betriebsdauerverhältnis auf das zweite Betriebsdauerverhältnis erhöht, wenn bei dem ersten Betriebsdauerverhältnis elektrischer Strom für eine vorbestimmte Zeitdauer zugeführt wurde.
5. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung im Betrieb das Betriebsdauerverhältnis zu dem Zeitpunkt von dem ersten Betriebsdauerverhältnis auf das zweite Betriebsdauerverhältnis erhöht, zu dem die Temperatur des Fixierteils eine vorbestimmte Temperatur erreicht, die niedriger ist als die Soll-Fixiertemperatur.
6. Fixiervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung das Betriebsdauerverhältnis entsprechend der Umgebungstemperatur einstellen kann.
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