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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen herausnehmbaren Filter für
Geschirrspülmaschinen, wie in dem Oberbegriff des angefügten Anspruches 1 erklärt.
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Es sind Geschirrspülmaschinen bekannt, die mit Filtern ausgestattet sind, um zu
vermeiden, daß die von dem Geschirr entfernten Reste mit der
Reinigungsflüssigkeit in Umlauf gelangen und wieder auf dem Geschirr abgelagert werden. Solche
Filter sind normalerweise aus zwei Filterelementen zusammengesetzt; eines
hergestellt aus einem feinen Netzwerk, um kleine Partikel der Reste zurückzuhalten,
während das zweite Filterelement, welches grobmaschiger und zu
Reinigungszwecken herausnehmbar ist, die Aufgabe hat, größere Partikel zurückzuhalten, z.B.
Fleischstücke, Zahnstocher oder ähnliches, so daß verhindert wird, daß solche
Partikel weitergelangen und die Abflußpumpe blockieren.
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Diese Art von zweitem Filter, gebildet aus großen Maschen, um eine Behinderung
und Blockierung des Abflusses von Spülflüssigkeit zu verhindern, ist im
wesentlichen zylinderförmig und aus Kunststoffmaterial hergestellt, zur Erleichterung und
für die Wirtschaftlichkeit der Konstruktion.
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Es ist an seinem oberen Ende offen, während es an seinem unteren Ende
geschlossen sein kann, und es besitzt Öffnungen in seinem zylindrischen Körper.
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Der untere Abschnitt kann geschlossen ausgeführt sein, um zu vermeiden, daß
große Reste, wie Zahnstocher oder dergleichen durch die Öffnungen hindurchtreten
und von der Abflußpumpe mit dem Risiko einer Blockierung angesaugt werden, mit
der Konsequenz, daß dies den Abfluß einschränkt und den Pumpenmotor überhitzt,
was sogar ein Durchbrennen zur Folge haben kann.
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Die Lösung, den unteren Abschnitt geschlossen vorzusehen, bringt offenkundig die
Schwierigkeit, daß sich kleine Teile der Reste auf der Oberfläche ablagern, die
keine Öffnungen besitzt, die den direkten Abfluß von solchen Resten mit der
Spülflüssigkeit erlauben; dies führt zu der Tatsache, daß solche Reste während der
Spülphase in Umlauf kommen und auf dem Geschirr abgelagert werden können.
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Es sind verschiedene Beispiele von Realisierungen bekannt, die solche
Schwierigkeiten vermeiden, die zur Ausführung viele Komponenten für die Konstruktion des
Filters verlangen.
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Auf diese Weise wird der Filter jedoch komplexer, teurer und schwieriger zu
reinigen; wenn er heraugenommen wird, kann er sich in verschiedene Einzelteile
zerlegen und macht dem Benutzer Schwierigkeiten, der Probleme beim erneuten
Zusammenbau haben kann.
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Beispielsweise ist in der FR-A-2 378 493 ein herausnehmbarer Filter des
vorstehenden Typs offengelegt, der im unteren Teil mit Öffnungen und im oberen Teil mit
einer nach unten offenen Kammer vorgesehen ist, mit dem Ziel, den Rückfluß von
kleinen Resten während der Abpumpphase der Spülflüssigkeit zu verhindern,
welche sich folglich in dem feinmaschigen Filter absetzen und während einer
folgenden Spülphase wieder in den Umlauf der Spülflüssigkeit gebracht werden.
Die in der FR-A-2 378 493 beschriebenen Ausführungsformen, welche komplex
und teuer in der Realisierung sind, verhindern nicht die Möglichkeit, daß
Zahnstocher oder kleine Knochen durch den Filter hindurchtreten, welche die
Blockierung der Abflußpumpe oder das Herausfallen von verbliebenen Resten während des
Entfernens des Filters hervorrufen kann.
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Aus der DE-B-1 158 942 ist ebenso eine Geschirrspülmaschine bekannt, die mit
einem im unteren Bereich der Spülkammer der Maschine angeordneten Filterorgan
ausgestattet ist; das Filterorgan wird durch eine Vielzahl von verbundenen
konzentrischen Ringen geformt, welche eine Reihe von Abflußöffnungen bilden, deren
Abmessungen auf Anweisung, für zwei verschiedene Arbeitsbedingungen variiert
werden können. Auch das in der DE-B-1 158 942 offengelegte Filterorgan zeigt in
drastischer Weise das Risiko eines Durchgangs von Resten, die dünn, aber lang
genug sind, um die korrekte Funktionsweise der Abflußpumpe zu behindern,
welche horizontal mit der Spülflüssigkeit durch die Ringe transportiert werden
können; dies kommt durch die Tatsache, daß die Wanne der Spülmaschine keinen
ausreichend verengten Bereich enthält, der verhindern würde, daß Reste die
horizontale Position annehmen.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, einen Filter für Spülmaschinen anzugeben,
der nicht die Unzulänglichkeiten des bekannten Typs zeigt.
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Um diese Aufgaben zu erfüllen, liegt der vorliegenden Erfindung ein
herausnehmbarer Filter für Spülmaschinen zugrunde, wie er durch die kennzeichnenden
Merkmale des unabhängigen Anspruches 1 definiert ist. Andere Verbesserungen und
Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
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Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden
detaillierten Beschreibung und aus den angefügten Zeichnungen deutlich, die als
nicht einschränkende Beispiele angegeben werden. Dabei zeigen:
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Figur 1 eine geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Filters
für Geschirrspülmaschinen;
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Figur 2 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Filters für
Geschirrspülmaschinen;
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Figur 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Filters für
Geschirrspülmaschinen gemäß einer Variante der Erfindung;
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Figur 4 eine geschnittene Seitenansicht des Bodens eines Filters für
Geschirrspülmaschinen gemäß einer weiteren Variante der Erfindung.
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In den Figuren, die einen herausnehmbaren Filter für Spülmaschinen darstellen, der
gemäß den Details der vorliegenden Erfindung realisiert ist, stellt das
Bezugszeichen 1 den Filter dar, der in Plastikstanzmaterial realisiert ist, wobei die Öffnungen
2 in dem zylindrischen Bereich durch eine Vielzahl von Streben erreicht werden,
welche den seitlichen Abfluß des Spülwassers erlauben; Bezugszeichen 3 stellt
vorstehende Flügel dar, die es erlauben, den Filter für Reinigungszwecke zu
entnehmen und ihn in seine Arbeitsposition zu bringen; Bezugszeichen 4 deutet zwei
bekannte Mittel zum Halten des Filters während des Spülens an seinem Platz; mit
dem Bezugseichen 5 ist der Boden des Filters in Form eines umgedrehten Kegels
bezeichnet, der aus einer Reihe von konzentrischen, flachen Ringen gebildet wird,
die in verschiedenen Ebenen angeordnet sind und durch eine Vielzahl von Streben,
wie in dem zylindrischen Bereich an ihrem Platz gehalten werden, so daß sie eine
Anzahl von Öffnungen 7 bilden, welche den Abfluß des Spülwassers im unteren
Bereich erlauben.
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Die konzentrischen Ringe sind so ausgebildet, daß der äußere Umfang eines Ringes
gleich dem inneren Umfang des ihm folgenden Ringes ist.
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Dadurch wird das Passieren großer Speisereste und vor allem die Passage von
Zahnstochern und kleinen Knochen, die eine Blockade der Abflußpumpe
verursachen könnten verhindert, während der Abfluß des Wassers vom Boden des Filters
möglich ist, die Reinigung des Filters verbessert und das Ablagern von Resten auf
dem Boden praktisch auf Null reduziert wird.
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Die Eigenschaften des Filters werden aus der vorliegenden Beschreibung und den
angefügten Zeichnungen deutlich.
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Die Vorteile des Filters, der Inhalt der vorliegenden Erfindung ist, werden ebenso
durch die vorliegende Beschreibung deutlich.
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Im einzelnen werden sie durch die Tatsachen verdeutlicht:
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- Ablagerungen von Resten, welche während der Spülphase wieder in den
Umlauf geraten können und erneut auf ein bereits gespültes Geschirr
abgelagert werden, sammeln sich nicht auf dem Boden des Filters;
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- trotz eher großer Öffnungen im Boden hält der Filter Reste vom
Hindurchtreten ab, welche der Abflußpumpe schaden könnten;
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- der Filter wird aus einem einzelnen Teil hergestellt und seine Konstruktion
ist extrem einfach und wirtschaftlich.
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Es ist klar, daß verschiedene Varianten des Filters für Spülmaschinen, der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, möglich sind, von denen eine die in Figur 3
dargestellte sein kann, bei welcher der Boden des Filters in der Form eines mit der
Spitze nach oben zeigenden Kegels ausgebildet sein kann.
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Eine andere Variante des Filters für Geschirrspülmaschinen könnte die in Figur 4
dargestellte sein, bei welcher die Ebene der konzentrischen Ringe des Bodens in
Richtung des Bodens geneigt ist, so daß der Durchgang der Restepartikel erleichtert
wird und diese vollständig davon abgehalten werden, sich auf den konzentrischen
Ringen abzusetzen.