DE6921C - Neuerungen an Schirmgestellen - Google Patents

Neuerungen an Schirmgestellen

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DE6921C
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English (en)
Original Assignee
F. HODGES & G. A. HEALEY in Leicester, England
Publication of DE6921C publication Critical patent/DE6921C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/06Umbrella runners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/12Devices for holding umbrellas closed, e.g. magnetic devices

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  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

1879.
Klasse 33.
FRANK HODGES und GEORGE ALFRED HEALEY in LEICESTER
(England).
Neuerungen an Schirm gestehen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1879 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, das Zusammenhalten der Rippen des Schirmes hart am Stock, wenn derselbe geschlossen ist, ohne Anwendung der bisher gebräuchlichen Mittel, wie Gummiringe und Schlufsringe und ohne Benutzung der im Stock eingelassenen Feder, welche denselben entstellt und schwächt.
Um diesen Zweck zu erreichen, wird eine jede Rippe des Schirmes an dem Punkt, wo sie an der Krone befestigt ist, mit einer Feder versehen.
Diese Federn drücken auf Stifte, welche an dem Ende der Rippen angebracht sind, und wirken in derselben Weise, wie die Rückenfeder eines Taschenmessers gegen eine Klinge drückt, wenn das Messer zugeklappt ist.
Die Rippen werden durch diese Federn gegen den Stock gedrückt, wenn der Schirm geschlossen ist, so dafs in diesem Zustand die Rippen und Gabeln dichter als bisher neben einander liegen, und gegen den Stock angedrückt werden. ■;
Diese Federn können den Rippen auf verschiedene Weise angepafst werden, d. h. sie sind entweder unter der Krone angebracht und somit innerhalb des Gestelles von den Rippen umgeben, oder sie werden oberhalb der Krone und aufserhalb des Gestelles befestigt.
Anstatt die Federn zu veranlassen, direct auf die Stifte an den Rippen zu drücken, können sie auch auf kurze Hebel wirken, welche auf die Querstifte der Rippen drücken.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufrifs vom oberen Theil eines Schirmgestelles mit den angebrachten Neuerungen; die Rippen liegen geschlossen gegen den Stock an.
Fig. 2 ist ein Schnitt des geöffneten Schirmgestelles, d. h. die Rippen sind in horizontaler Richtung aufgespannt. In dieser Figur sind der Deutlichkeit halber nur zwei Rippen gezeigt.
In diesen Figuren ist α der Schirmstock, b die Krone, an welcher die Rippen c an ihrem oberen Ende in gewöhnlicher Weise befestigt sind.
Jede Rippe c ist nahe ihrem Verbindungspunkt mit der oberen Krone b mit einem Querstift c' versehen, gegen welchen die Enden der flachen Federn d sich legen und wodurch sie die Rippen einwärts gegen den Stock α drücken, wie ersichtlich in Fig. 1..
Die flachen Federn d können einzeln angebracht werden, wie in der Zeichnung; sie lassen sich in irgend einer passenden Weise an einen Ring e befestigen, welcher eine geringe verticale Bewegung am Stock α machen kann, oder sie können aus einem Stück Stahlblech gestanzt werden, welches später in Form eines Cylinders umgebogen wird, so dafs der Stock davon umringt wird.
In den Fig. 1, 2,3 und 4 dient der Ring, g dazu, die Federn d zu umschliefsen. Derselbe wird durch die Elasticität der Federn am Platz gehalten. Letztere haben zur Vermehrung ihrer Elasticität eine etwas gebogene Form.
Oeffnet man den Schirm durch Hinaufdrücken des Schiebers (in der Zeichnung nicht ersichtlich), so werden die Rippen c in horizontaler Richtung aufgespannt, wie ersichtlich in der Fig. 2, und die Querstifte c' drücken die Enden der Federn d aus einander. Indem sie dieses thun, ziehen sie den Ring e um ein geringes am Stock in die Höhe, auf welchem er sich frei bewegen kann.
Wird der Schirm durch Herunterziehen des Schiebers in gewöhnlicher Weise geschlossen, so drückt die Feder d, indem sie sich gegen den Querstift cl der Rippe legt, die letztere dicht an den Stock und hält sie dort fest.
Als eine Modification der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Einrichtung lassen sich die Federn oberhalb der Krone b, also aufserhalb des Gestelles, anbringen.
Diese Einrichtung ist in der Fig. 3 im Aufrifs gezeigt; hier ist das Gestell geschlossen gezeigt, d. h. die Rippen c liegen hart am Stock a. ■ Die Federn d sind an einem Ring e befestigt, welcher, wie in dem früheren Fall, eine geringe verticale Bewegung auf dem Stock α machen kann.
Fig. 4 ist ein verticaler Schnitt von Fig. 3, doch sind die Rippen hier in horizontaler Richtung aufgespannt, als wäre der Schirm geöffnet.
Es sind der Einfachheit halber nur zwei Rippen und ebenso viele Federn gezeigt.
Man sieht, dafs die unteren Enden der Federn d gegen die Querstifte c' der Rippen c anliegen und diese hart gegen den Stock drücken, wie in dem früheren Fall.
Fig. 5 ist ein Aufrifs im Schnitt einer anderen Modification, in welcher eine andere Federform benutzt ist und zwar von leichterer Beschaffenheit. In diesem Fall sind die Federn d langer als bisher und nahe ihrem oberen Ende von einem Draht e umgeben; ein anderer Draht e1 umschliefst die unteren Enden der Federn d\ der Theil der Federn, ungefähr in ihrer Mitte, drückt gegen die Stifte cl der Rippen c.
Der obere Draht e hält die Federn hart am Stock, so dafs dieser Theil derselben sich nicht am Stock bewegen kann; der untere Draht el ist loser, so dafs er die Federn nur zusammenhält, doch so, dafs diese eine geringe verticale Bewegung auf dem Stock machen können.
In dieser Figur stellen die vollgezeichneten Linien die verschiedenen Theile in der von ihnen anzunehmenden Lage bei Schlufs des Schirmes dar, während die punktirten Linien dieselben Theile bei geöffnetem Schirm darstellen.
Fig. 6 ist ein Aufrifs einer anderen Modification, in welcher die Federn und die damit verbundenen Theile oberhalb der Krone und aufserhalb des Gestelles angebracht sind.
In dieser Figur sind die Rippen des Gestelles geschlossen am Stock gezeigt. Die Federn d legen sich nicht direct auf die Querstifte der Rippen, sondern wirken auf dieselben durch die Vermittelung von besonderen Hebeln /, deren untere Enden gabelförmig sind, so dafs sie sich gleichmäfsig auf beide Enden der Querstifte c' legen.
Diese unteren Enden der Federn d sind mit einem kurzen Haken versehen, der sich in eine Kerbe des Hebels/ legt und dadurch verhindert, dafs die verschiedenen Theile sich aus ihren betreffenden Lagen verschieben.
Die Federn d können entweder einzeln hergestellt und in irgend einer passenden Weise an einem Ring oder kurzen Cylinder befestigt werden, welcher den Stock umgiebt und an ihm befestigt ist, oder sie werden aus einem Stück Stahlblech gestanzt, welches dann in die Form eines Rohres oder Cylinders, wie in Fig. 7, gebogen werden kann. In dieser Fig. η ist der Schirm geöffnet dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von Federn passender Form an den Rippen von Schirmen, welche sich gegen Querstifte oder analoge Vorrichtungen, die mit den Rippen verbunden sind, legen, zu den Zwecken, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT6921D Neuerungen an Schirmgestellen Active DE6921C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4632239A (en) * 1983-07-16 1986-12-30 Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia Scraper-chain conveyor channel section

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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