DE69220331T2 - Bodenbearbeitungsmaschine - Google Patents
BodenbearbeitungsmaschineInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Kreiselegge mit einem Kastenbalken, in dem angetriebene Bodenbearbeitungsglieder gelagert sind, und der auf dem Boden mittels einer Walze abzustützen ist, die mit dem Kastenbalken mittels Armen verbunden ist, die sich in Arbeitsrichtung erstrecken und nahe jedem Ende des Rahmens angeordnet sind, wobei die Maschine einen an einen Schlepper anzuschließenden Rahmen hat, der einen Anbaubock sowie eine Transportachse aufweist, die sich zumindest überwiegend in Arbeitsrichtung erstreckt und relativ zu dem Rahmen höhenverstellbar ist, und auf der mindestens ein Rad drehbar angeordnet ist, das in der Transportlage zumindest überwiegend außerhalb einer in Arbeitsrichtung stehenden vertikalen Begrenzungsebene der Peripherie des Rahmens angeordnet ist.
- Bei einer aus der EP-A-0 094 442 bekannten Maschine dieser Art muß das Radpaar, mittels dessen die Maschine transportiert wird, manuell abgekoppelt und von der Maschine entfernt oder manuell hochgedrückt und dann verriegelt werden. Diese bekannte Konstruktion hat den Nachteil, daß der Benutzer in der Praxis Rückenprobleme bekommen kann und daß die Prozedur des An- und Abkoppelns vor und nach dem Betrieb der Maschine lästig und zeitraubend ist. Mit der Erfindung sollen diese Probleme in konstruktiv vorteilhafter Weise gelöst werden.
- Zu diesem Zweck weist die Maschine ein Betätigungsglied auf, mittels dessen das Rad zur Einstellung einer Arbeitslage der Maschine um eine Gelenkachse in eine Position bewegt wird, in der es zumindest überwiegend auf der Innenseite der Begrenzungsebene angeordnet ist, wobei das Betätigungsglied mit einer Strebe verbunden ist, die zwischen einem oberen Teil des Anbaubockes und einem Ende des Kastenbalkens angeordnet ist, und wobei die Gelenkachse in angehobener Lage höher liegt als ein Walzentragarm in dessen oberster Position.
- Eine derartige Konstruktion ist von Vorteil, weil die Aufwärtsbewegung der Einheit aus Rad und Achse vom Sitz des Schleppers aus durchzuführen ist, was weniger zeitraubend und sehr bequem ist. Durch eine Strebe ist außerdem gewährleistet, daß der Maschinenrahmen und die darin angeordneten Zahnräder des Antriebes miteinander fluchten, was besonders vorteilhaft ist, wenn die Einheit aus Rad und Achse an Maschinen mit großer Arbeitsbreite angehängt ist. Dabei ist das Betätigungsglied, das vorteilhaft durch einen Hydraulikzylinder gebildet sein kann, zwischen der Strebe und einem Teil der aus Rad und Achse bestehenden Einheit angeordnet, so daß die beim Hochschwenken der Rad-Achsen-Einheit auf die Maschine wirkenden Kräfte vorteilhaft aufgenommen werden. Die erfindungsgemäße Konstruktion als Ganzes hat außerdem den Vorteil, daß die Gelenkachse in eine angehobene Lage befördert wird, so daß die ordnungsgemäße Arbeitsweise der Rahmen-Walzen-Einheit der Maschine gewährleistet ist, bei der eine Aufwärtsbewegung des Rahmens relativ zu der Walze möglich ist.
- Insbesondere ist gemäß der Erfindung ein Rad in eine Position über der unteren Begrenzung des Rahmens zu schwenken und darin zu verriegeln, so daß die Räder im Betrieb der Maschine reichlich Abstand vom Boden haben.
- Gemäß der Erfindung wird eine weiter vorteilhafte Konstruktion erzielt, wenn ein Rad zumindest überwiegend auf der Innenseite der Begrenzungsebene positioniert werden kann. Dies hat den Vorteil, daß Hindernisse, beispielsweise am Rand eines zu bearbeitenden Feldes, ungehindert passiert werden können. Um diese Radanordnung zu erzielen, ist die Konstruktion gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung so gewählt, daß die Transportachse um 180º um die Achse schwenkbar ist, um die eine Stütze relativ zu dem Rahmen zu verschwenken ist. Die Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Stellzylinders mit einem von zwei schwenkbar verbundenen Hebeln verbunden ist, von denen der eine mit dem Rahmen und der andere mit einer Stütze für die Radachse schwenkbar verbunden ist.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Rahmen zum Anschluß an einen Schlepper eine Deichsel auf, die an der Außenseite angeordnet ist, welche der nahe und parallel zur Radachse verlaufenden Außenseite gegenüberliegt und aus zwei Teilen besteht, die relativ zueinander zu verschwenken sind, wobei der eine Teil innerhalb der Peripherie des Rahmens mit dem Rahmen starr verbunden ist und der andere Teil innerhalb der Peripherie des Rahmens in die Betriebslage einzustellen und darin zu verriegeln ist und überwiegend außerhalb der Peripherie des Rahmens in die Transportlage einzustellen und darin zu verriegeln ist. Eine solche Konstruktion hat den Vorteil, daß die Deichsel innerhalb der Peripherie des Rahmens in größtmöglicher Nähe zu dessen Ende angeordnet werden kann, so daß im Betrieb ein ausreichendes Gegengewicht zu der Seite gebildet ist, auf der das Radpaar angeordnet ist. Dies begünstigt einen gleichmäßigen Betrieb der Maschine. Um eine derartige Konstruktion zu erzielen, ist die Schwenkachse der Deichsel mindestens annähernd horizontal ausgerichtet, und etwa senkrecht unter dieser Achse ist eine Verriegelungsvorrichtung angeordnet, um die Deichselteile relativ zueinander festzulegen.
- Die konstruktiven Merkmale sind in besonders vorteilhafter Weise zu realisieren, wenn es sich bei der Maschine um eine zapfwellenbetriebene Kreiselegge handelt, die einen geschlossenen Rahmen sowie mit Zinken besetzte Rotoren aufweist. Gemäß der Erfindung sind die Konstruktionen insbesondere für Maschinen geeignet, die mehr als 5 Meter und vorzugsweise 6 Meter breit sind. Der Rahmen hat einen Anbaubock zum Anschluß an einen Schlepper sowie Streben, die im Betrieb jeweils überwiegend quer zur Arbeitsrichtung zwischen dem Anbaubock und einem Ende des Rahmens angeordnet sind, wobei die Deichsel, der Stellzylinder und das Gelenk für die Stütze einer Radachse an der Strebe angebracht sind. Die Maschine kann ferner eine Walze aufweisen und mit einer Drillmaschine kombiniert werden.
- Insbesondere ist die Maschine in der Transportlage beiderseits einer in Richtung der Maschinenbreite verlaufenden Schwerpunktebene durch ein oder mehrere Räder abgestützt. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Gelenkachse für die Stützen im Betrieb quer zur Arbeitsrichtung gesehen außerhalb des Bewegungsweges eines äußersten Rotorzinkens, jedoch innerhalb der Arbeitsbreite der Maschine angeordnet. Gemäß der Erfindung ist es außerdem möglich, daß das von dem Rad abgewandte Ende einer Stütze mit einem an dem Rahmen angebrachten Verriegelungselement zusammenwirkt. Der Stellzylinder ist ebenfalls mit einem Verriegelungselement versehen, das mit einem komplementären Verriegelungselement an einem der Hebel zusammenwirken kann, mit denen die Kolbenstange des Stellzylinders verbunden ist. Das Verriegelungselement ist dann vom Sitz eines mit der Maschine verbundenen Schleppers aus zu entriegeln. Ein vorteilhaftes Detail der Ausführungsform besteht darin, daß der Stellzylinder und die Stützen mit dem Rahmen über eine Tragkonstruktion verbunden sind. Diese Tragkonstruktion ist durch einen dreieckigen Rahmen gebildet und mit einer Strebe verbunden. Gemäß einem weiteren Detail ist mindestens ein Rad außerhalb des Schwerpunktes der Walze angeordnet.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung und um darzutun, wie sie umgesetzt werden kann, wird im folgenden beispielhaft auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine;
- Fig. 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;
- Fig. 3 einen Teil der Maschine in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2, vergrößert dargestellt, und
- Fig. 4 einen Draufsicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3.
- Entsprechende Bauteile sind in den Zeichnungen mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Außerdem ist die Erfindung keineswegs auf die in den Zeichnungen gezeigten und hierin beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die nur zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Gedankens dienen.
- Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer zapfwellenbetriebenen Kreiselegge, die einen Rahmen 1 mit einem Kastenbalken 2 aufweist, in dessen Mitte ein Anbaubock 3 und Streben 4 angeordnet sind. Die Streben 4 erstrecken sich seitwärts, d. h. quer zur Arbeitsrichtung A, zwischen dem Anbaubock 3 und einem Ende der Maschine und sind 10 cm hoch und 20 cm breit. An ihren Enden weist die zapfwellenbetriebene Kreiselegge Teile einer Vorrichtung auf, mittels der die Maschine seitwärts in Richtung B transportiert werden kann. Die zapfwellenbetriebene Kreiselegge ist sechs Meter breit und hat mit Zinken 5 versehene Bodenbearbeitungsglieder 6, die jeweils über eine aufwärts gerichtete Welle 7 in dem Kastenbalken 2 abgestützt und durch in dem Kastenbalken 2 auf den Wellen 7 sitzende Zahnräder miteinander antriebsverbunden sind. Etwa in der Mitte des Kastenbalkens 2 ist zwischen den Schenkeln 8 des Anbaubockes 3 ein Getriebegehäuse 10 angeordnet, aus dessen Vorderseite ein Zapfen 11 zum Anschluß an die Zapfwelle eines Schleppers heraussteht. Die von einem Schlepper bereitgestellte Antriebskraft wird in dem Getriebe 10 über Kegelräder auf die Verlängerung der Welle eines der Bodenbearbeitungsglieder übertragen.
- Der Kastenbalken 2 für die Zahnräder hat einen im Schnitt muldenförmigen unteren Teil und einen als Abdeckung dienenden oberen Teil. In der Schnittansicht sind die aufrechten Wände des muldenförmigen Teiles mit einem horizontal gerichteten Flansch versehen, über den die Abdeckung und der muldenförmige Teil miteinander verschraubt sind. In Schnittansicht weiter außen weisen sowohl die Abdeckung als auch der muldenförmige Teil des Kastenbalkens einen vertikal umgebogenen Rand 12 auf. Dieser umgebogene Rand dient zur Verstärkung des Kastenbalkens und verhindert dessen Durchbiegen. Der Anbaubock 3 weist drei Paar Anschlüsse zum Anschluß an die Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers auf. Der Anbaubock 3 setzt sich aus zwei auf Abstand liegenden Schenkeln 8 aus gebogenem Stahlblech zusammen, deren Außenseiten sich in vertikaler Richtung und deren Unterseiten sich in Arbeitsrichtung A über den gesamten Kastenbalken 2 erstrecken. Von der Rückseite des Kastenbalkens 2 erstrecken sich die Schenkel 8 schräg nach oben und vorn. Die oberen Enden der Schenkel 8 sind durch einen oberen Steg 14 miteinander verbunden. Direkt unterhalb des oberen Steges 14 sind die Streben 4 über an ihren oberen Enden angeschweißte Platten 16 mit den oberen Enden der Schenkel 8 verschraubt. An ihren äußeren Enden, d. h. den von dem Anbaubock 3 abgewandten Enden, ist an jede Strebe 4 über einen Flansch eine sich vertikal und in Arbeitsrichtung erstreckende Platte 17 angeschweißt. Von außen nach innen betrachtet ist genau hinter der Welle des fünften Rotors, d. h. in einem Abstand von etwa 115 cm vom Ende des Kastenbalkens 2 in Arbeitsrichtung A eine vertikale Stützplatte 18 zwischen einer Strebe 4 und dem Kastenbalken 2 angeordnet. Die Stütze 18 umschließt die Vorder- und die Rückseite einer Strebe 4 und liegt mit ihrer Unterseite vollständig auf dem Kastenbalken 2 auf. Der aufrechte Teil der Platte 17 am äußeren Ende einer Strebe 4 verläuft von der Vorderseite der Maschine, d. h. der mit den Anschlüssen zum Anschluß an einen Schlepper versehenen Seite, schräg nach oben und hinten, und sein oberes Ende ist auf der Rückseite mit dem abgebogenen Teil einer Abschlußplatte 20 verbunden, die den Kastenbalken 2 verschließt. Der Abstand in horizontaler Richtung zwischen den beiden Platten 17, 20 beträgt etwa 1 cm und entspricht somit der Dicke einer Platte, aus der die Tragarme 21 für eine an der Rückseite des Rahmens angeordnete Walze 22 gebildet sind. Auf der Vorderseite des Kastenbalkens 2 sind die Tragarme 21 jeweils durch einen horizontal und quer zur Arbeitsrichtung A angeordneten Bolzen 23 mit einer Abschlußplatte 20 schwenkbar verbunden. Die Abschlußplatte 20 und der aufrechte Teil der äußeren Platte 17 der Strebe 4 bilden eine Führung für den Tragarm 21 während dessen Bewegung. Das hintere Ende des Tragarmes 21 ist in bekannter Weise mit einer sogenannten Packerwalze 22 verbunden, die einen Träger 24 mit Abstreifern zum Säubern der Walze aufweist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Walze 22 aus zwei Teilen zusammengesetzt, deren einander zugewandte Enden nahe einem der Schenkel 8 des Anbaubockes durch einen Verbindungsarm 25 miteinander verbunden sind, der in derselben Weise wie die Arme an den Enden des Kastenbalkens 2 zu verschwenken ist. Der Verbindungsarm ist in an sich bekannter Weise mit einer schwimmenden Konstruktion versehen, die durch einen Führungsarm 26 gebildet ist, der mit dem Anbaubock 3 verbunden ist, eine schlitzförmige Öffnung aufweist und etwa in der Mitte des Verbindungsarmes 25 an diesem angreift. An jedem Ende des Rahmens ist in an sich bekannter Weise eine Führungsplatte 27 für das Erdreich angeordnet.
- Der mit Rädern versehene Teil der Transportvorrichtung ist an einem Rahmen 28 in Form eines Dreiecks angeordnet, dessen Basis horizontal und parallel zur Arbeitsrichtung A ausgerichtet ist, während sich eine andere Seite über dem Rahmen 1 in Transportrichtung B erstreckt und mit der Horizontalen einen Winkel bildet. Der Rahmen 28 ist mit dem Rahmen durch zwei vertikal angeordnete Stützplatten 29, 30 verbunden, die sich in Arbeitsrichtung A erstrecken. Die innere Stütze 29 ist zwischen der Strebe 4 und dem Kastenbalken 2 an die Stützplatte 18 angeschraubt. Die äußere Stütze 30 des Rahmens 28 ist mit zwei Ansätzen 31 an den vorderen und hinteren Enden der Strebe 4 verschraubt. Die Platte 30 erstreckt sich mit ihrer Oberseite bis in Höhe der Oberseite des Rahmens 28 und in Arbeitsrichtung A des in Transportrichtung B angeordneten Kastenbalkens bis zu dem geneigten Kastenbalken. Durch diese Konstruktion können in ausreichendem Maße Kräfte aufgenommen und ein Torsionsbruch um eine in Transportrichtung B verlaufende Achse verhindert werden. Wie aus der Draufsicht deutlich wird, weist der Tragrahmen 28 in einem Bereich nahe den Enden des Rahmens 1 Gelenkachsen 33 auf, die sich in Arbeitsrichtung A erstrecken. An den Gelenkachsen 33 sind zwei Stützen 34 für eine Radachse 35 zum Anbringen von Rädern 36 angeordnet. Die Stützen 34 weisen an ihren Enden jeweils eine quadratische Öffnung auf, in welche die Radachse 35 eingesetzt ist, die durch einen im Querschnitt quadratischen Balken gebildet ist. An den Enden der Radachse 35 sind die Räder 36 angebracht. Die gesamte Einheit, die durch die Stützen 34 für die Räder, die Radachse 35 und die Räder 36 gebildet ist, kann hydraulisch um die Gelenkachsen 33 bewegt werden mit Hilfe eines hydraulischen Stellzylinders 38, der am oberen Ende mit dem sich in Transportrichtung B erstreckenden Balken 40 des Rahmens 28 verbunden ist. Die Kolbenstange 41 des Zylinders 38 greift an einem Gelenkstift 42 an, der zwei Hebel 43, 44 eines Hebelsystems miteinander verbindet. Wie in Fig. 1 in Vorderansicht gezeigt, ist der Gelenkstift 42 in der Transportlage außerhalb der Gelenkachsen 33 angeordnet. Der eine Hebel 43 des Hebelsystems ist mit dem Rahmen 28 durch einen in Arbeitsrichtung A ausgerichteten Gelenkstift 46 verbunden, während der andere Hebel 44 nach etwa 1/5 der Entfernung von der Gelenkachse 33 zum Mittelpunkt der Räder 36 an einem Stift 37 angreift, der auf der einen Seite durch eine Stütze 34 für die Räder 36 und auf der anderen Seite durch einen Ansatz (nicht dargestellt) abgestützt ist, der an einem Verbindungsbalken 39 zwischen den Stützen 34 angebracht ist. Durch diese Konstruktion können die Stützen 34 für die Räder 36 um mehr als 180º gedreht werden, so daß die Achse mit den Rädern in der Betriebslage so weit wie möglich in Richtung auf den Mittelpunkt der Maschine zu bewegen ist. Im Betrieb ist dies für die Gewichtsverteilung der zapfwellenbetriebenen Kreiselegge von Vorteil. Aufgrund dieser Konstruktion ist es auch möglich, die Räder 36 so weit nach innen zu schwenken, daß sie zumindest überwiegend innerhalb einer in Arbeitsrichtung A stehenden vertikalen Ebene liegen. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist jedoch die Länge der Kolbenstange 41 so gewählt, daß die Räder 36 in der Betriebslage nur bis zu einer Position geschwenkt werden können, in der sie senkrecht über ihrer Transportlage angeordnet sind. Dies hat den Vorteil, daß die Maschine schneller von der Transportlage in die Betriebslage zu bringen ist.
- Zum Verriegeln der Stützen 34 der Räder 36 in der Transportlage weist der den Hebel 43 mit dem Rahmen 28 verbindende Gelenkstift 46 ferner einen Fanghaken 47 auf. Beim Bewegen der Räder 36 in die Transportlage legt sich der Fanghaken 47 um einen Stift 48, der an der Vorderseite der vorderen Stütze für die Straßenräder 36 und nahe dem freien Ende dieser Stütze angeordnet ist. Der Fanghaken 47 kann vom Fahrersitz aus mit Hilfe eines Seiles gelöst werden, das über den Anbaubock geführt und mit dem Fanghaken 47 verbunden ist. In derselben Weise können die Stützen 34 für die Räder in der Betriebslage verriegelt und entriegelt werden. Zu diesem Zweck sind am äußeren Ende des Stellzylinders 38 sowohl vorn als auch hinten schwenkbare Fanghaken 49 angebracht. Diese Fanghaken sind durch eine Stange 50 verbunden, die über die Oberseite des Zylinders hinaussteht. Dadurch wird verhindert, daß sich ein Fanghaken 49 in die vertikale Lage bewegt.
- Der dem Ende mit den Straßenrädern gegenüberliegende Teil der Transportvorrichtung weist eine Deichsel 52 mit zwei Teilen 53, 54 auf, die relativ zueinander verschwenkbar sind. Ein innerer Teil 53, der aus einem Hohlbalken mit aufrechtem Rechteckprofil besteht, ist über Stützplatten 55, 56 mit dem Rahmen 1 starr verbunden. Zu diesem Zweck ist eine nach außen und oben gerichtete Stützplatte 55, die sich in Arbeitsrichtung A erstreckt, an Ansätze 31 angeschraubt, die am Ende einer Strebe 4 an der Vorder- und Rückseite vorhanden sind. In derselben Weise ist eine innere Stützplatte 56 zwischen der Strebe 4 und dem Kastenbalken 2 an die Stützplatten 18 angeschraubt. Am äußeren Ende des starren Teiles 53 der Deichsel 52 ist eine Gabel 57 angeordnet, in die eine Gabel des äußeren Deichselteiles 54 eingreift. Der obere Teil der beiden Gabeln 57, 58 weist Öffnungen auf, in die ein Gelenkstift 59 eingesetzt ist. Die unteren Teile der Gabeln sind ebenfalls mit Öffnungen versehen, in die ein Stift 60 zum Verriegeln der Deichselteile 53, 54 relativ zueinander einzusetzen ist. In der Draufsicht sind beide Gabeln 57, 58 innerhalb der Peripherie des Kastenbalkens 2 angeordnet. Der äußere Deichselteil 54 besteht außerdem aus einem Balken, der einen geringeren Durchmesser hat als die innere Deichsel und in der Transportlage in der Verlängerung der inneren Deichsel angeordnet ist. Am Ende der äußeren Deichsel ist ein vertikal ausgerichteter Hohlbalken 61 mit quadratischem Profil angeordnet, in dem ein Sockel 64 mittels einer Gewindespindel 62 verschiebbar ist. An der Unterseite des vertikalen Balkens ist eine Öse 65 angebracht, durch die die Egge mit dem Haken eines Schleppers zu verbinden ist. Zum Anschließen kann die Höhe der Öse 65 durch Drehen der Gewindespindel verstellt werden. Zum Einstellen in die Betriebslage werden die Gabeln 57, 58 entriegelt und der äußere Deichselteil 54 auf den inneren Deichselteil 53 geklappt. Diese Konstruktion der Deichsel hat den Vorteil, daß das Gewicht des Teiles der Transportvorrichtung am anderen Ende der zapfwellenbetriebenen Kreiselegge etwa ausgeglichen wird, so daß sich die Egge im Betrieb in einer besseren Gleichgewichtslage befindet.
- Zum Zwecke einer guten Gewichtsverteilung und einer stabilen Straßenlage während des Transports ist eines der Räder 36 zumindest überwiegend außerhalb der Mittellinie der Walze 22 angeordnet. Außerdem weist die Rückseite des Anbaubockes 3 eine Vorrichtung auf, über die ein zweites Gerät, beispielsweise eine Drillmaschine, an die Maschine anzuschließen ist. Folglich müssen die Straßenräder 36 während des Transports so angeordnet sein, daß sie nicht auf der Innenseite einer in Arbeitsrichtung A stehenden vertikalen Begrenzungsebene V der Peripherie des Rahmens 1 angeordnet sind. Im Gegensatz dazu ist es während des Betriebs von Vorteil, insbesondere bei Hindernissen an den Rändern eines Feldes, wenn die Räder nicht oder nur möglichst wenig aus dieser Ebene V herausstehen.
Claims (11)
1. Kreiselegge (2) mit einem Kastenbalken (2), in dem
angetriebene Bodenbearbeitungsglieder (6) gelagert
sind, und der auf dem Boden mittels einer Walze (22)
abzustützen ist, die mit dem Kastenbalken (2) mittels
Armen (21) verbunden ist, die sich in Arbeitsrichtung
erstrecken und nahe jedem Ende des Rahmens (2)
angeordnet sind, wobei die Maschine einen an einen Schlepper
anzuschließenden Rahmen (1, 2, 3, 4) hat, der einen
Anbaubock (3) sowie eine Transportachse (35) aufweist,
die sich zumindest überwiegend in Arbeitsrichtung
erstreckt und relativ zu dem Rahmen (1, 2, 3, 4)
höhenverstellbar ist, und auf der mindestens ein Rad (36)
drehbar angeordnet ist, das in der Transportlage
zumindest überwiegend außerhalb einer in
Arbeitsrichtung (A) stehenden vertikalen Begrenzungsebene (V) der
Peripherie des Rahmens angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine ein
Betätigungsglied (38) aufweist, mittels dessen das Rad (36)
zur Einstellung einer Arbeitslage der Maschine um eine
Gelenkachse (33) in eine Position bewegt wird, in der
es zumindest überwiegend auf der Innenseite der
Begrenzungsebene (V) angeordnet ist, wobei das
Betätigungsglied (38) mit einer Strebe (4) verbunden ist, die
zwischen einem oberen Teil des Anbaubockes (3) und
einem Ende des Kastenbalkens (2) angeordnet ist, und
wobei die Gelenkachse (33) in angehobener Lage höher
liegt als ein Walzentragarm (21) in dessen oberster
Position.
2. Kreiselegge nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (35) mindestens
um etwa 180º schwenkbar ist.
3. Kreiselegge nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des
Betätigungsgliedes (38) mit einem von zwei schwenkbar
verbundenen Hebeln (43, 44) verbunden ist, von denen der
eine Hebel (43) mit dem Rahmen (1, 2, 3, 4) und der
andere Hebel (44) mit einer Stütze (34) für die Achse
(35) schwenkbar verbunden ist.
4. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbreite der
Maschine mehr als etwa 5 Meter und vorzugsweise 6 Meter
beträgt.
5. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (52) und die
Gelenkachse (33) an einer Strebe (4) angebracht sind.
6. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine
zapfwellenbetriebene Kreiselegge ist, eine Walze (22)
aufweisen und mit einer Drillmaschine kombiniert werden kann.
7. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (33) in
Längsrichtung des Rahmens gesehen außerhalb des
Bewegungsweges des äußersten Rotorzinkens (5), jedoch
innerhalb der Arbeitsbreite der Maschine angeordnet ist.
8. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Rad (36)
abgewandte Ende einer Stütze (34) zum Zusammenwirken mit
einem Verriegelungselement (47) ausgelegt ist, das an
dem Rahmen (1, 2, 3, 4) vorhanden ist.
9. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (38)
ein Stellzylinder ist, der mit einem
Verriegelungselement (49) versehen sein kann, das mit einem
komplementären Verriegelungselement (42) an einem der Hebel
(43, 44) zusammenwirkt, mit denen die Kolbenstange des
Stellzylinders verbunden ist.
10. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungselement
(47, 49) vom Sitz eines mit der Maschine verbundenen
Schleppers aus zu entriegeln ist.
11. Kreiselegge nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (38)
und die Stützen (34) mit dem Rahmen (1, 2, 3, 4) über
eine Tragkonstruktion (28) verbunden sind, die durch
einen dreieckigen Rahmen gebildet und mit einer Strebe
(4) verbunden ist.
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