DE69228296T2 - System zur Verknüpfung von Audiokomponenten mit Stellen auf einer Datenverarbeitungssystemanzeige zum Erzeugen von Audioausgängen - Google Patents
System zur Verknüpfung von Audiokomponenten mit Stellen auf einer Datenverarbeitungssystemanzeige zum Erzeugen von AudioausgängenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Zuordnung von tonfrequenzerzeugenden Komponenten zu sichtbaren Informationen in einem Datenverarbeitungssystem und insbesondere die Zuordnung von tonfrequenzerzeugenden Komponenten zu einer Anzeige in einem Datenverarbeitungssystem, um Tonfrequenzausgaben zu erzeugen.
- In einem Datenverarbeitungssystem können Benutzer mit Hilfe von Benutzerschnittstellen auf das Datenverarbeitungssystem zugreifen. Eine Benutzerschnittstelle schließt typischerweise eine Tastatur und einen Bildschirm ein. Der Bildschirm ist ein visuelles Medium, das dem Benutzer Informationen bereitstellt. Darüber hinaus kann die Benutzerschnittstelle einen Lautsprecher einschließen, um dem Benützer Tonfrequenzausgaben bereitzustellen. Tonfrequenzerzeugende Komponenten werden zur Erzeugung der Tonfrequenzausgaben im Lautsprecher oder einer anderen Tonfrequenz-Ausgabeeinheit verwendet und schließen Töne, Frequenzen, vorher aufgezeichnete Sprach- und Textfolgen zur Verwendung bei Text-in-Sprache-Umwandlungsoperationen ein.
- Nach dem Stand der Technik, siehe beispielsweise das Schriftstück EP-A-0 459 174, werden die akustischen und die visuellen Medien zusammen integriert, indem auf dem Bildschirm dargestellten Objekten tonfrequenzerzeugende Komponenten zugeordnet werden. Eine Möglichkeit, Informationen sichtbar anzuzeigen, besteht beispielsweise in der Verwendung von Symbolen. Ein Symbol eines Druckers kennzeichnet die Hardware-Druckereinheit, die vom Datenverarbeitungssystem verwendet wird. Nach dem Stand der Technik kann eine tonfrequenzerzeugende Komponente dem Druckersymbol auf dem Bildschirm zugeordnet werden, so daß die dem Druckersymbol zugeordnete tonfrequenzerzeugende Komponente über den Lautsprecher eine Tonfrequenzausgabe an den Benutzer erzeugt, wenn das Druckersymbol in irgendeiner Weise verwendet wird. Darüber hinaus bietet der Stand der Technik die Möglichkeit, akustische Tonänderungen zu erzeugen, während sich ein Cursor einem bestimmten Objekt nähert.
- Der Stand der Technik ist auf die Zuordnung von tonfrequenzerzeugenden Komponenten zu Objekten beschränkt. Während ein Objekt an verschiedene Positionen auf dem Bildschirm bewegt wird, bewegt sich jede tonfrequenzerzeugende Komponente, die dem Objekt zugeordnet ist, mit dem Objekt. Es ist jedoch erstrebenswert, tonfrequenzerzeugende Komponenten Positionen auf einem Bildschirm unabhängig von Objekten zuzuordnen. Eine solche Regelung würde die Organisation des Bildschirms erleichtern, indem sie es möglich macht, daß tonfrequenzerzeugende Komponenten angegebenen Positionen oder Stellen auf dem Bildschirm zugeordnet werden könnten. Die tonfrequenzerzeugende Komponente für die angegebene Position würde immer, wenn an der angegebenen Position ein auslösendes Ereignis stattfände, als Ausgabe an die Tonfrequenz-Ausgabeeinheit erzeugt werden.
- Ferner würde eine solche Regelung einem Benutzer erlauben, einen Bildschirm so zu konfigurieren, daß die Navigation eines Cursors auf dem Bildschirm erleichtert würde. Beispielsweise würde ein sehbehinderter Benutzer einen Bildschirm vielleicht so konfigurieren, daß, während der Cursor an eine neue Position auf dem Bildschirm bewegt wird, die neue Position von einer Tonfrequenzausgabe gekennzeichnet wird. Diese Art von Tonfrequenzrückmeldung wäre auch für einen sehbehinderten Benutzer eines rechnergestützten Konstruktions-(CAD-)Systems hilfreich, bei dem Cursorbewegungen bei der Festlegung von geometrischen Formen entscheidend sind.
- EP-A-414 566 beschreibt ein Zeichentablett für die grafische Datenverarbeitung, bei dem eine Tonfrequenzausgabe erfolgt, deren Lautstärke und Tonhöhe sich mit den Koordinaten eines Cursors auf einem Bildschirm verändert.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein System bereitzustellen, die dazu dienen, tonfrequenzerzeugende Komponenten Positionen auf einem Bildschirm eines Datenverarbeitungssystems zuzuordnen, um Tonfrequenzausgaben zu erzeugen.
- Folglich stellt die Erfindung ein Datenverarbeitungssystem bereit, das ein Anzeigemittel und ein Mittel zur Bereitstellung von Tonfrequenzausgaben enthält, die Positionen auf dem Anzeigemittel zugeordnet sind, und durch eine Konfigurationstabelle gekennzeichnet ist, die eine Liste der Zuordnungen zwischen vorher festgelegten tonfrequenzerzeugenden Komponenten, Positionen auf dem Bildschirm und Ereignissen enthält, wobei die in der Konfigurationstabelle angegebenen Ereignisse dazu verwendet werden, die Erzeugung von Tonfrequenzausgaben von den tonfrequenzerzeugenden Komponenten, die den Bildschirmpositionen zugeordnet sind, auszulösen; und durch ein Mittel, um einem Benutzer die Aktualisierung der Konfigurationstabelle mit Hilfe eines Konfigurationsverfahrens zu ermöglichen.
- Die vorliegende Erfindung stellt Tonfrequenzausgaben bereit, die Positionen auf einem Anzeigemittel in einem Datenverarbeitungssystem zugeordnet sind. Die vorliegende Erfindung ordnet eine vorher festgelegte tonfrequenzerzeugende Komponente und ein vorher festgelegtes Ereignis einer der Positionen auf dem Anzeigemittel zu. Eine Tonfrequenzausgabe wird von der tonfre quenzerzeugenden Komponente erzeugt, die der einen Position zugeordnet ist, nachdem das Ereignis an der einen Position stattgefunden hat.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Datenverarbeitungssystems, auf dem die vorliegende Erfindung ausgeführt werden kann.
- Die Fig. 2 bis 6 sind Flußdiagramme, die das Verfahren der vorliegenden Erfindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zeigen. Fig. 2 zeigt das Verfahren zur Verwaltung von Bereichsdefinitionen und angegebenen Positionen. Fig. 3 zeigt das Verfahren zur Verwaltung von angegebenen tonfrequenzerzeugenden Komponenten. Fig. 4 zeigt das Verfahren zur Verwaltung von angegebenen Ereignissen. Fig. 5 zeigt das Verfahren zur Verwaltung der Zuordnungen zwischen den angegebenen tonfrequenzerzeugenden Komponenten, den angegebenen Positionen und den angegebenen Ereignissen. Fig. 6 zeigt das Aktivierungsverfahren zur Ausführung einer tonfrequenzerzeugenden Komponente, die einer angegebenen Position zugeordnet wird, wenn ein zugehöriges, angegebenes Ereignis stattgefunden hat.
- Die Fig. 7 bis 10 sind schematische Darstellungen eines Rechnerbildschirms, die darauf mehrere Symbole zeigen, um die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichen.
- In Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines Datenverarbeitungssystems 11 gezeigt, auf dem die vorliegende Erfindung ausgeführt werden kann. Wie zu sehen ist, kann das Datenverarbeitungssystem 11 ein Netzwerk enthalten, wie beispielsweise ein lokales Netz (LAN) 13, das vorzugsweise eine Vielzahl von einzelnen Benutzerschnittstellen in Form der Rechner 15 einschließt. Jeder Rechner 15 enthält einen Monitor 27 und einen Lautsprecher 29. Der Monitor 27 hat einen Bildschirm 31, um einem Benutzer sichtbare Informationen anzuzeigen. Der Lautsprecher 29 liefert dem Benutzer Tonfrequenzausgaben. Natürlich versteht der Fachmann, daß eine Vielzahl von interaktiven Arbeitsplatzrechnern (IWS), die mit einem Host-Prozessor verbunden sind, für jedes solche Netzwerk verwendet werden kann.
- Wie es in solchen Datenverarbeitungssystemen üblich ist, kann jeder einzelne Rechner 15 mit einer Speichereinheit 17 und/oder einem Drucker/einer Ausgabeeinheit 19 verbunden werden. Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung können eine oder mehrere dieser Speichereinheiten 17 zur Speicherung von Anwendungen oder Ressourcenobjekten verwendet werden, auf die ein Benutzer innerhalb des Datenverarbeitungssystems 11 in regelmäßigen Abständen zugreifen kann.
- Immer noch Bezug nehmend auf Fig. 1, ist zu sehen, daß das Datenverarbeitungssystem 11 auch einen Großrechner 21 enthalten kann, der über eine Kommunikationsverbindung 23 vorzugsweise an die Rechner 15 und ihre jeweiligen Monitore 27 angeschlossen werden kann. Der Großrechner 21 kann auch mit einer Speichereinheit 25 verbunden werden, die den Rechnern 15 und den Monitoren 27 als ferner Speicher dienen kann.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die Flußdiagramme der Fig. 2 bis 6 beschrieben. In den Flußdiagrammen werden die folgenden grafischen Konventionen beachtet: eine Raute für einen Test oder eine Entscheidung, ein Rechteck für einen Prozeß oder eine Funktion und ein Kreis für einen Anschlußpunkt beim Austritt zu oder Eintritt von einem anderen Teil des Flußdiagramms. Der Fachmann versteht diese Konventionen gut, und die Flußdiagramme sind ausreichend, um es einem Fachmann zu ermöglichen, Code in einer beliebigen, geeigneten Rechnerprogrammiersprache, wie beispielsweise BASIC, PASCAL oder C, für einen Rechner, beispielsweise der Rechnerfa milie IBM Personal System/2 (PS/2), die diese Sprachen unterstützt, zu schreiben.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung schließt die in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Konfigurationsverfahren und das Aktivierungsverfahren von Fig. 6 ein. Die Konfigurationsverfahren der Fig. 2 bis 5 aktualisieren eine Konfigurationstabelle, die zur Speicherung der notwendigen Parameter zur Durchführung der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Die Konfigurationstabelle hat eine Liste von Bereichsdefinitionen, eine Liste von Positionen, eine Liste von tonfrequenzerzeugenden Komponenten, eine Liste von Ereignissen und eine Liste von Zuordnungen zwischen den tonfrequenzerzeugenden Komponenten, den Positionen und den Ereignissen. Das Konfigurationsverfahren von Fig. 2 aktualisiert die Liste der Bereichsdefinitionen und die Liste der Positionen durch Hinzufügen oder Editieren. Die Positionen befinden sich auf dem Bildschirm 31, Fig. 1, und werden gemäß einer Bereichsdefinition oder einem Koordinatensystem angegeben. Das Konfigurationsverfahren von Fig. 3 aktualisiert die Liste der tonfrequenzerzeugenden Komponenten. Die tonfrequenzerzeugenden Komponenten werden zur Erzeugung der Tonfrequenzausgaben im Lautsprecher oder einer anderen Tonfrequenz-Ausgabeeinheit verwendet und schließen Töne, Frequenzen, vorher aufgezeichnete Sprach- und Textfolgen zur Verwendung bei Text-in-Sprache-Umwandlungsoperationen ein. Das Konfigurationsverfahren von Fig. 4 aktualisiert die Liste der Ereignisse. Die in der Liste der Ereignisse angegebenen Ereignisse werden dazu verwendet, die Erzeugung von Tonfrequenzausgaben von den tonfrequenzerzeugenden Komponenten, die einer Position zugeordnet sind, auszulösen. Die Ereignisse können asynchrone Ereignisse, wie beispielsweise eine Symbolanimation oder eine Farbveränderung, und synchrone Ereignisse, wie beispielsweise das Bewegen eines Maus-Cursors oder das Bewegen von Symbolen, einschließen. Das Konfigurationsverfahren von Fig. 5 aktualisiert die Liste der Zuordnungen zwischen den tonfrequenzerzeugenden Komponenten, den Positionen und den Ereignissen. Das Aktivierungsverfahren von Fig. 6 erzeugt die Tonfrequenzausgabe von der tonfrequenzerzeugenden Komponente, die einer Position auf dem Bildschirm zugeordnet ist.
- Nun Bezug nehmend auf Fig. 2, wird das Konfigurationsverfahren zur Verwaltung der Liste der Bereichsdefinitionen und der Liste der Positionen beschrieben. Das Verfahren von Fig. 2 wird aufgerufen, wenn sich der Benutzer für die Aktualisierung der Bereichsdefinitionen oder der Positionen für eine bestimmte Bereichsdefinition entscheidet. Im Schritt 41 wird das Verfahren zuerst gestartet und initialisiert. Im Schritt 43 wird dem Benutzer auf dem Rechnerbildschirm 31, Fig. 1, die Liste der aktuellen Bereichsdefinitionen angezeigt. Die aktuellen Bereichsdefinitionen sind eine Liste der verfügbaren Koordinatensysteme, die zur Angabe von Positionen auf einem Monitor verwendet werden. Im Schritt 45 wählt der Benutzer eine bestimmte Bereichsdefinition zur Aktualisierung aus. Im Schritt 47 aktualisiert der Benutzer dann die ausgewählte Bereichsdefinition durch Hinzufügen oder Editieren. Sowohl die Liste der Bereichsdefinitionen als auch die anderen Listen in der Konfigurationstabelle könnten leer sein, beispielsweise, wenn die Konfigurationstabelle eingangs konfiguriert wird. Wenn die Liste leer ist, aktualisiert der Benutzer die Liste, indem er Einträge hinzufügt. Sobald die Aktualisierung erfolgt ist, nimmt das Verfahren im Schritt 49 eine Prüfung vor, um festzustellen, ob die neue Bereichsdefinition gültig ist. Wenn das Ergebnis des Schritts 49 NEIN lautet, schaltet das Verfahren zum Schritt 51, um festzustellen, ob der Benutzer mit der Aktualisierung durch Änderung der Bereichsdefinition fortfahren möchte. Wenn das Ergebnis des Schritts 51 NEIN lautet, hält das Verfahren im Schritt 53 an. Wenn das Ergebnis des Schritts 51 JA lautet, kehrt das Verfahren zum Schritt 47 zurück. Wenn das Ergebnis des Schritts 49 JA lautet, wird dem Benutzer im Schritt 55 die Liste der aktuellen Positionen für die ausgewählte Bereichsdefinition angezeigt. Im Schritt 56 wählt der Benutzer eine Position zur Aktualisierung aus. Im Schritt 57 aktualisiert der Benutzer dann die ausgewählte Position in der ausgewählten Bereichsdefinition. Im Schritt 59 prüft das Verfahren dann, ob die aktualisierte Position gültig ist. Wenn das Ergebnis NEIN lautet, ist die Position nicht gültig, und das Verfahren schaltet zum Schritt 61, um festzustellen, ob der Benutzer mit der Aktualisierung der Positionen fortfahren möchte. Wenn das Ergebnis des Schritts 61 NEIN lautet, hält das Verfahren im Schritt 53 an. Wenn das Ergebnis des Schritts 61 JA lautet, kehrt das Verfahren zum Schritt 57 zurück. Wenn das Ergebnis des Schritts 59 JA lautet, ist die angegebene Position gültig, und die Konfigurationstabelle wird im Schritt 63 mit der Bereichsdefinition und der Position aktualisiert. Das Verfahren hält dann in Schritt 53 an.
- Nun Bezug nehmend auf Fig. 3, wird das Konfigurationsverfahren zur Verwaltung von tonfrequenzerzeugenden Komponenten beschrieben. Das Verfahren von Fig. 3 wird aufgerufen, wenn sich der Benutzer für die Aktualisierung der Liste der tonfrequenzerzeugenden Komponenten von der Konfigurationstabelle entscheidet. Im Schritt 71 wird das Verfahren zuerst gestartet und initialisiert. Im Schritt 73 wird dem Benutzer auf dem Rechnerbildschirm 31 die Liste der aktuellen tonfrequenzerzeugenden Komponenten von der Konfigurationstabelle angezeigt. Im Schritt 75 wählt der Benutzer eine bestimmte tonfrequenzerzeugende Komponente zur Aktualisierung aus. Im Schritt 77 aktualisiert der Benutzer dann die ausgewählte tonfrequenzerzeugende Komponente durch Hinzufügen oder Editieren. Im Schritt 79 nimmt das Verfahren eine Prüfung vor, um festzustellen, ob die tonfrequenzerzeugende Komponente gültig ist. Wenn das Ergebnis des Schritts 79 NEIN lautet, schaltet das Verfahren zum Schritt 81, um festzustellen, ob der Benutzer mit der Aktualisierung durch Änderung der tonfrequenzerzeugenden Komponente fortfahren möchte. Wenn das Ergebnis des Schritts 81 NEIN lautet, hält das Verfahren im Schritt 83 an. Wenn das Ergebnis des Schritts 81 JA lautet, kehrt das Verfahren zum Schritt 77 zurück. Wenn das Ergebnis des Schritts 79 JA lautet, wird die Konfigurationstabelle im Schritt 85 mit der tonfrequenzerzeugenden Komponente aktualisiert. Dann hält das Verfahren im Schritt 83 an.
- Nun Bezug nehmend auf Fig. 4, wird das Konfigurationsverfahren zur Verwaltung von Ereignissen beschrieben. Das Verfahren von Fig. 4 wird aufgerufen, wenn sich der Benutzer für die Aktualisierung der Ereignisliste der Konfigurationstabelle entscheidet. Im Schritt 91 wird das Verfahren zuerst gestartet und initialisiert. Im Schritt 93 wird dem Benutzer auf dem Rechnerbildschirm 31 die Liste der aktuellen Ereignisse von der Konfigurationstabelle angezeigt. Im Schritt 95 wählt der Benutzer ein bestimmtes Ereignis zur Aktualisierung aus. Im Schritt 97 aktualisiert der Benutzer dann das Ereignis durch Hinzufügen oder Editieren. Im Schritt 99 nimmt das Verfahren eine Prüfung vor, um festzustellen, ob das Ereignis gültig ist. Wenn das Ergebnis des Schritts 99 NEIN lautet, schaltet das Verfahren zum Schritt 101, um festzustellen, ob der Benutzer mit der Aktualisierung durch Änderung des Ereignisses fortfahren möchte. Wenn das Ergebnis des Schritts 101 NEIN lautet, hält das Verfahren im Schritt 103 an. Wenn das Ergebnis des Schritts 101 JA lautet, kehrt das Verfahren zum Schritt 97 zurück. Wenn das Ergebnis des Schritts 99 JA lautet, wird die Konfigurationstabelle im Schritt 105 mit dem Ereignis aktualisiert. Dann hält das Verfahren im Schritt 103 an.
- Bezug nehmend auf Fig. 5, wird das Verfahren zur Verwaltung von Zuordnungen beschrieben. Das Verfahren zur Verwaltung von Zuordnungen wird aufgerufen, wenn sich der Benutzer für die Ak tualisierung der Liste der Zuordnungen zwischen den tonfrequenzerzeugenden Komponenten, den Positionen und den Ereignissen in der Konfigurationstabelle entscheidet. Im Schritt 111 wird das Verfahren gestartet und initialisiert. Im Schritt 113 wird dem Benutzer die Liste der aktuellen tonfrequenzerzeugenden Komponenten von der Konfigurationstabelle angezeigt. Im Schritt 115 wählt der Benutzer dann eine tonfrequenzerzeugende Komponente zur Verwaltung aus. Dem Benutzer wird die Liste der aktuellen Zuordnungen von der Konfigurationstabelle für die ausgewählte tonfrequenzerzeugende Komponente angezeigt. Im Schritt 119 verknüpft der Benutzer die tonfrequenzerzeugende Komponente mit bestimmten Positionen und Ereignissen, die mit Hilfe der in den Fig. 2 und 4 gezeigten Verfahren angegeben wurden. Im Schritt 121 wird die Liste der Zuordnungen dann aktualisiert. Im Schritt 123 hält das Verfahren dann an.
- Nun Bezug nehmend auf Fig. 6, wird das Aktivierungsverfahren beschrieben. Das Aktivierungsverfahren wird immer aufgerufen, wenn an» einer angegebenen Position ein zugeordnetes Ereignis stattfindet. Im Schritt 131 wird das Aktivierungsverfahren gestartet und initialisiert. Im Schritt 133 wird auf die Konfigurationstabelle mit ihren Listen der Zuordnungen, tonfrequenzerzeugenden Komponenten, Positionen und Ereignissen zugegriffen. Im Schritt 135 wird dann die tonfrequenzerzeugende Komponente ausgeführt, die dem Ereignis zugeordnet ist, das an der angegebenen Position stattgefunden hat. Wenn die tonfrequenzerzeugende Komponente ausgeführt wird, wird die Tonfrequenzausgabe über den Lautsprecher erzeugt. Im Schritt 137 hält das Verfahren an.
- Nun Bezug nehmend auf die Fig. 7 bis 10, werden Beispiele, welche die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung veranschaulichen, erklärt. Die Fig. 7 bis 10 sind schematische Darstellungen des Rechnerbildschirms 31. In der hier beschriebenen Ausführungsform ist der Bildschirm 31 in einen Tischrech ner 15 integriert (siehe Fig. 1). Jedoch könnte der Bildschirm 31 ein beliebiger Bildschirm auf einer Benutzerschnittstelle eines Datenverarbeitungssystems sein.
- Der Bildschirm 31 wird mit Hilfe der Konfigurationsverfahren der Fig. 2 bis 5 konfiguriert. Um eine tonfrequenzerzeugende Komponente einer Position auf dem Bildschirm 31 zuzuordnen, werden die folgenden Parameter angegeben: die Bereichsdefinition oder das Koordinatensystem; die Position auf dem Bildschirm, wie Von der Bereichsdefinition angegeben; die tonfrequenzerzeugende Komponente; das Ereignis, welches die Wiedergabe der tonfrequenzerzeugenden Komponente auslöst; und die Zuordnung zwischen der tonfrequenzerzeugenden Komponente, der Position und dem Ereignis.
- Insbesondere Bezug nehmend auf Fig. 7, sind Verschiedene Symbole gezeigt, einschließlich eines Telefonsymbols 111, eines Aktenschranksymbols 113, eines Eingangspostsymbols 115, eines Ausgangspostsymbols 117 und eines Druckersymbols 119.
- Der Bildschirm 31 wird wie folgt konfiguriert. Eine erste tonfrequenzerzeugende Komponente wird als "JOB BEENDET" definiert und einer ersten Position 121 zugeordnet. Die erste Position 121 wird mit Hilfe eines rechtwinkligen Rasterkoordinatensystems mit 15 Zeilen und 20 Spalten angegeben (ein solches Koordinatensystem ist in Fig. 8 gezeigt). Die erste Position 121 befindet sich an den Quadraten 13 (Zeile), 3 (Spalte) und 13 (Zeile), 4 (Spalte). Das Ereignis zur Auslösung der ersten tonfrequenzerzeugenden Komponente der ersten Position 121 wird als die Erzeugung einer Tonfrequenzausgabe durch Objekte, die sich an der ersten Position befinden, angegeben. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, befindet sich der Drucker 119 an der ersten Position 121. Wenn ein Druckjob beendet ist, erzeugt das Druckersymbol 119 ein hörbares Signal. Dieses Ereignis ruft das Aktivierungs verfahren von Fig. 6 auf, das über den Lautsprecher die Tonfrequenzausgabe "JOB BEENDET" erzeugt.
- Eine zweite tonfrequenzerzeugende Komponente wird als "DIESE POSITION IST BELEGT" definiert und einer zweiten Position 123 zugeordnet (siehe Fig. 7). Die zweite Position 123 wird ebenfalls mit Hilfe eines rechtwinkligen Rasterkoordinatensystems, das aber kleinere Quadrate hat, angegeben. Genauer gesagt, wird ein Raster mit 30 Zeilen und 80 Spalten (nicht gezeigt) verwendet. Die zweite Position 123 befindet sich am Quadrat 4 (Zeile), 75 (Spalte). Das Ereignis zur Auslösung der zweiten tonfrequenzerzeugenden Komponente der zweiten Position 123 wird als das Ereignis angegeben, bei dem Objekte, die sich an der zweiten Position befinden, in Berührung mit einem oder mehreren Objekten kommen, die dorthin gezogen werden. Wenn, wie in Fig. 9 gezeigt ist, das Eingangspostsymbol 115 zum Aktenschranksymbol 123 gezogen wird, kommen die beiden Objekte miteinander in Berührung. Dieses Ereignis löst die Erzeugung der Tonfrequenzausgabe "DIESE POSITION IST BELEGT" aus, indem das Aktivierungsverfahren von Fig. 6 aufgerufen wird.
- Eine dritte tonfrequenzerzeugende Komponente wird als "SIE HABEN ARBEIT ZU ERLEDIGEN" definiert lind einer dritten Position 125 zugeordnet. Die dritte Position 125, Fig. 10, wird mit Hilfe von Teilangaben, nämlich äußerstes linkes, mittleres und äußerstes rechtes Drittel des Bildschirms 31, definiert. Die dritte Position 125 ist das ganze äußerste rechte Drittel des Bildschirms. Das Ereignis zur Auslösung der dritten tonfrequenzerzeugenden Komponente der dritten Position 125 wird als das Ereignis angegeben, bei dem Objekte, die sich an der dritten Position befinden, ihre Farbe verändern (beispielsweise aufgrund eines asynchronen Ereignisses), animiert oder ausgewählt werden. Zu den Ereignissen, welche die Erzeugung der Tonfrequenzausgabe "SIE HABEN ARBEIT ZU ERLEDIGEN" auslösen, gehören der asynchrone Hinweis auf das Eingangspostsymbol 115, die Bewegung des Eingangspostsymbols 115, die Farbveränderung des Eingangspostsymbols 115, das Flimmern des Druckersymbols 119 als Folge eines beendeten Jobs und der asynchrone Hinweis auf ein Telefongespräch, die Bewegung oder Farbveränderung des Telefonsymbols 111.
- Eine vierte, veränderliche Position wird mit Hilfe eines rechtwinkligen Rasterkoordinatensystems mit 15 Zeilen und 20 Spalten, wie es in Fig. 8 gezeigt ist, angegeben. Eine tonfrequenzerzeugende Komponente wird jedem Quadrat zugeordnet und als "ZEILE J, SPALTE K" angegeben, wobei J die Zeilennummer und K die Spaltennummer ist. Das Ereignis zur Auslösung der tonfrequenzerzeugenden Komponente wird als das Ereignis angegeben, bei dem der Maus-Cursor 127 über ein Quadrat gezogen wird. Wenn der Maus-Cursor 127 waagerecht in Richtung des Druckersymbols 119 in Fig. 8 bewegt wird, wird somit die folgende Tonfrequenzausgabe erzeugt "ZEILE 3, SPALTE 12", "ZEILE 3, SPALTE 13", "ZEILE 3, SPALTE 14" und so weiter.
- Obgleich die vorliegende Erfindung in Verbindung mit einem Rechnerbildschirm 31 beschrieben wurde, könnten andere Arten von visuellen Medieneinheiten verwendet werden. Beispielsweise könnten Radarbildschirme mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Darüber hinaus könnten mehrdimensionale visuelle Medieneinheiten verwendet werden.
- Die Bereichsdefinition zur Angabe einer Position mit einer zugeordneten tonfrequenzerzeugenden Komponente kann mit Hilfe von einem rechtwinkligen Koordinatensystem, einem Polarkoordinatensystem, gekrümmten Linien oder Teilangaben erfolgen. Außerdem können mathematische Funktionen zur Angabe der Bereichsdefinition verwendet werden.
- Die tonfrequenzerzeugende Komponente kann mit Hilfe von Text- in-Sprache-Umwandlungsprozessen an Textfolgen oder vorher aufgezeichneten Tonfrequenzen bereitgestellt werden. Wenn Textfolgen verwendet werden, kann die Umwandlung in Sprache beim Konfigurieren des Bildschirms erfolgen, oder wenn das Datenverarbeitungssystem mit einer ausreichend hohen Geschwindigkeit arbeitet, kann die Umwandlung im Schritt 135 von Fig. 6 erfolgen.
Claims (7)
1. Datenverarbeitungssystem (11), das ein Anzeigemittel (27)
und ein Mittel (29) zur Bereitstellung von
Tonfrequenzausgaben enthält, die Positionen auf dem Anzeigemittel (27)
zugeordnet sind,
gekennzeichnet durch
eine Konfigurationstabelle, die eine Liste der Zuordnungen
zwischen vorher festgelegten tonfrequenzerzeugenden
Komponenten, Positionen auf dem Bildschirm und Ereignissen
enthält, wobei die in der Konfigurationstabelle angegebenen
Ereignisse dazu verwendet werden, die Erzeugung von
Tonfrequenzausgaben von den tonfrequenzerzeugenden
Komponenten, die den Bildschirmpositionen zugeordnet sind,
auszulösen; und
ein Mittel, um einem Benutzer die Aktualisierung der
Konfigurationstabelle mit Hilfe eines
Konfigurationsverfahrens zu ermöglichen.
2. Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 1, das des weiteren
folgendes umfaßt:
a) ein Mittel, um das Ereignis als einen Cursor
anzugeben, der sich zwischen zwei oder mehr der Positionen
auf dem Anzeigemittel bewegt; und
b) ein Mittel, um die tonfrequenzerzeugende Komponente
jeder der beiden oder mehr Positionen zuzuordnen, so
daß die Navigation des Cursors auf dem Anzeigemittel
vereinfacht wird, während der Cursor zwischen den
beiden oder mehr Positionen bewegt wird.
3. Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
das des weiteren ein Mittel umfaßt, um die
Bildschirmpositionen entsprechend einem angegebenen Koordinatensystem
anzugeben.
4. Datenverarbeitungssystem nach jedem der vorhergehenden
Ansprüche, das des weiteren ein Mittel, zur Angabe einer
Bereichsdefinition umfaßt, um die Bildschirmpositionen auf
dem Anzeigemittel zu kennzeichnen.
5. Datenverarbeitungssystem nach jedem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei das Ereignis ein den Bildschirmpositionen
zugeordnetes, asynchrones Ereignis ist.
6. Datenverarbeitungssystem nach jedem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei das Ereignis ein den Bildschirmpositionen
zugeordnetes, synchrones Ereignis ist.
7. Datenverarbeitungssystem nach jedem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei die tonfrequenzerzeugende Komponente
Textfolgen zur Verwendung bei
Text-in-Sprache-Umwandlungsprozessen umfaßt.
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