DE69313355T2 - Exzentertellerschleifer - Google Patents
ExzentertellerschleiferInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schleifmaschine bzw. eine Exzenter- Schleifmaschine und, genauer gesagt, auf eine Exzenter-Schleifmaschine, die eine Schmirgelscheibe aufweist, die eine doppelte Bewegung durchführt, die eine drehende Bewegung um die Achse der Scheibe und eine exzentrische Drehbewegung oder eine Orbitalbewegung enthält.
- Eine herkömliche Exzenter-Schleifinaschine weist einen Motor, der an einem Körper angeordnet ist, eine Spindel, die durch den Motor drehend angetrieben wird, eine Verbindungswelle bzw. einen Verbindungsschaft, die bzw. der an der Spindel drehbar montiert ist und eine Drehachse besitzt, die gegenüber der Achse der Spindel versetzt ist, und eine schmirgelnde Scheibe bzw. Schleifscheibe enthält, die an der Verbindungswelle fest mon tiert ist. Ein Sonnenrad ist an der Verbindungswelle koaxial mit dieser befestigt. Ein internes Zalinrad ist an dem Körper befestigt und befmdet sich mit dem Sonnenrad in Eingriff. Die Anzahl von Zähnen des internen Rads bzw. Innenrads ist größer als die Anzahl der Zähne des Sonnenrads. Bei einer solchen herkömmlichen Exzenter-Schleifmaschine kann die Schleifscheibe eine doppelte Bewegung durchführen, die eine Drehbewegung um die Verbindungswelle sowie eine orbitale Bewegung oder eine exzentrische Drehbewegung um die Spindel enthält.
- Hierbei wird die Drehung der Spindel durch das Sonnenrad und das Innenrad verringert, und wird auf die Verbindungswelle bzw. den Verbindungsschaft der Schmirgelscheibe bzw. Schleifscheibe übertragen. Da die Schleifscheibe durch den Eingriff zwischen dem Sonnenrad und dem Innenrad zwangsweise gedreht wird, weist die Schleifscheibe ein größeres Moment bzw. erhöhte Bewegungsenergie auf. Daher ist das Ausmaß des Schleifens eines Werkstücks tendentiell vergrößert, und es kann die Schleifmaschine daher nicht dazu benutzt werden, ein Werkstück schmirgelnd zu bearbeiten, das aus einem weichen Material hergestellt ist. Weiterhin tritt bei der Schleifmaschine der Nachteil auf, daß sie nicht für eine abschließende Schmirgelbehandlung bzw. einen Feinschliff verwendet werden kann.
- Damit dieses Problem gelöst werden kann, ist in der US-PS 4 727 682 eine Schleifmaschine vorgeschlagen, die ein Innenrad aufweist, das in einer axialen Richtung relativ zu einem Sonnenrad beweglich ist, derart, daß das Innenrad außer Eingriff mit dem Sonnenrad gebracht werden kann. Die Schleifscheibe gelangt daher frei und kann sich drehen, so daß die Bewegungsenergie der Schleifscheibe kleiner wird, wenn die Schleifscheibe auf ein Werkstück gedrückt wird. In der US-PS 4759 152 ist ein Innenzahnrad offenbart, das von dem Boden eines Körpers einer Schleifinaschine abnehmbar ist, derart, daß eine Schleifscheibe zur freien Drehung gelangt, wie es auch bei der US-PS 4 727 682 der Fall ist.
- Im Fall der Schleifmaschine gemaß der US-PS 4 727 682 ist ein zusätzlicher Raum in dem Körper erforderlich, der die axiale Bewegung des Innenrads ermöglicht, damit das Innenrad durch seine axiale Bewegung in Eingriff mit und außer Eingriff von dem Sonnenrad gebracht wird. Dies kann dazu führen, daß die gesamte Schleifinaschine vergrößerte Höhe aufweist und daß demzufolge die Betätigbarkeit der Schleifmaschine verschlechtert ist. Wenn das Innenrad so bewegt wird, daß es mit dem Sonnenrad in Eingriff gebracht wird, können ferner die Zähne des Innenrads an den Zähnen des Sonnenrads in der vertikalen Richtung anschlagen. Bei diesem Aufbau tritt somit der Nachteil auf, daß das Innenrad mit dem Sonnenrad nicht sanft in Eingriff gebracht werden kann und daß die Zähne dieser Zahnräder beschädigt werden können.
- In dem Fall der Schleifmaschine gemaß der US-PS 4 759 152 ist eine mühsame Betätigung zur Abnahme und zum erneuten Anbringen des Innenrads zur Umstellung des Schleifmodus erforderlich. Weiterhin weist dieser Aufbau den Nachteil auf, daß der Boden des Körpers eine spezielle Gestaltung besitzen muß, die eine solche Abnahme und erneute Anbringung des Innenrads ermöglicht.
- Zusätzlich tritt bei den beiden Schleifmaschinen gemäß den zum Stand der Technik rechnenden, vorstehend genannten US-Patentschriften der Effekt auf, daß die Schleifscheibe im Leerlauf umläuft und die Drehzahl der Schleifscheibe im wesentlichen die gleiche Drehzahl wie die Spindel erreicht, da die Schleifscheibe völlig frei für eine Drehung wird, wenn das Innenrad außer Eingriff von dem Sonnenrad gebracht wird. Folglich dreht sich die Schleifscheibe mit hoher Geschwindigkeit, was dazu führt, daß ein Schleifbiatt, das an der Schleifscheibe angebracht ist, gestreut bzw. zerrissen werden kann, und daß keine exzellente Endbearbeitungsoberfläche eines Werkstücks erhalten werden kann, wenn die Schleifscheibe auf das Werkstück aufgebracht wird.
- In der DE 40 12 771 C ist eine Exzenter-Schleifmaschine offenbart, die einen Körper, eine Antriebseinrichtung, die an dem Körper angebracht ist, und eine Spindel aufweist, die durch die Antriebseinrichtung drehend angetrieben wird. Eine Verbindungswelle bzw. ein Verbindungsschaft ist an der Spindel montiert und ist relativ zu der Spindel um eine Achse drehbar, die parallel zu der Spindelachse verläuft. Eine Schleifscheibe ist an der Verbindungswelle fest montiert, wohingegen ein Sonnenrad durch die Verbindungswelle drehbar gelagert ist und koaxial hiermit abgestützt ist. Ein Innenrad ist an dem Körper befestigt und befindet sich mit dem Sonnenrad in Eingriff. Weiterhin ist eine Eingriffseinrichtung vorgesehen, die derart betreibbar ist, daß eine Drehung des Sonnenrads relativ zu dem Verbindungsschaft verhindert oder zugelassen wird. Die Eingriffseinrichtung ist als ein Freilaufantrieb ausgelegt, der eine Drehung zwischen dem Sonnenrad und einem internen Nabenabschnitt in der einen Richtung der Drehbewegung der Verbindungswelle (Verbindungsschaft) erlaubt, wohingegen der Nabenabschnitt und das Sonnenrad während der Drehung der Verbindungswelle in der anderen Richtung mit Hilfe der Eingriffseinrichtung mit einander derart verbunden sind, daß die Drehung auf das Innenrad übertragen wird.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Exzenter-Schleifinaschine zu schaffen, bei der es nicht erforderlich ist, ein Innenrad bzw. Innenzahnrad axial zu bewegen, um zwischen einem stark schleifenden Schleifbetrieb und einem eine Endbearbeitung dar stellenden Schleifbetrieb umzuschalten, so daß kein zusätzlicher Raum für eine solche Bewegung erforderlich ist und die gesamte Exzenter-Schleifmaschine damit so aufgebaut werden kann, daß sie eine kürzere Höhe aufweist.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Exzenter-Schleifmaschine zu schaffen, bei der es nicht erforderlich ist, einen bestimmten Aufbau für die Abnahme eines Innenzahnrads aus einem Körper vorzusehen, so daß die Schleifmaschine einen einfachen Aufbau aufweist.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Exzenter-Schleifmaschine zu schaffen, die keine unerwünschte Interaktion oder Beschädigung zwischen einem Innenzahnrad und einem Sonnenrad hervorruft.
- Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schleifmaschme zu schaffen, bei der eine Schleifscheibe im Leerlauf mit geringerer Drehzahl als der Drehzahl der Spindel umläuft, so daß ein Schleifpapier, das an der Schleifscheibe angebracht ist, nicht gestreut wird und daß ein Werkstück nicht beschädigt wird oder nicht abrupt abgeschliffen wird, wenn die Schleifscheibe auf das Werkstück aufgebracht wird.
- In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird eine Exzenter-Schleifmaschine gemäß dem Patentanspruch 1 geschaffen.
- Die Erfmdung wird aus den beigefügten Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen noch deutlicher erkennbar.
- Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Exzenter-Schleifmaschine in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei ein Teil ausgebrochen dargestellt ist,
- Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 1,
- Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht, die entlang einer Linie III-III in Fig. 1 geschnitten ist,
- Fig. 4 zeigt eine erläuternde Darstellung, die die Betriebsweise eines Eingriffsmechanismus für das Innenzahnrad veranschaulicht, und
- Fig. 5 zeigt eine Darstellung eines Teils eines Körpers, in der die Montagestruktur des Innenzahnrad-Eingriffsmechanismus dargestellt ist, wobei ein Teil in ausgebrochener Darstellung gezeigt ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfmdung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
- Es wird auf die Fig. 1 und 2 bezug genommen. Dort ist eine Exzenter-Schleifmaschine jeweils in einer vertikalen Schnittansicht bzw. in einer Draufsicht gezeigt. Die Exzenter- Schleifmaschlne enthält einen hohlen Körper 10, der einen Handgriff 12 für die Druckausübung und einen Handgriff 14 zum Ergreifen aufweist. Der Handgriff 12 für die Druckausübung ist an dem vorderen Ende des Körpers 10 angeordnet und wird dazu benutzt, zusammen mit dem Körper 10 durch eine Hand eines Benutzers nach unten gedrückt zu werden. Der Handgriff 14 zum Ergreifen ist an dem rückseitigen Ende des Körpers 10 angeordnet und wird dazu benutzt, durch die andere Hand des Benutzers ergriffen zu werden. Ein Motor 16 ist vertikal innerhalb des oberen zentralen Abschnitts des Körpers angeordnet. Ein Schalter 18 ist an dem unteren Teil des zum Ergreifen dienenden Handgriffs 14 angebracht und dient zum Starten und Anhalten des Motors 16.
- Eine Motorwelle 20 des Motors 16 ist an dem Körper 10 mittels oberer und unterer Lager 22 drehbar abgestützt (in den Zeichnungen ist das obere Lager gezeigt). Ein Lüfter 24 ist an der Motorwelle 20 an einer Position oberhalb des unteren Lagers 22 montiert und dreht sich zusammen mit der Motorwelle 20. Die Motorwelle 20 weist ein unteres Ende 20a auf, das sich von dem unteren Lager 22 nach unten erstreckt, und enthält ein Zahnrad 26, das einstückig hiermit ausgebildet ist.
- Eine Spindel 30 erstreckt sich in dem Körper 10 in vertikaler Richtung an einer Position, die gegenüber dem unteren Ende 20a der Motorwelle 20 nach hinten verlagert ist. Ein Zahnrad 28, das einen größeren Durchmesser als das Zahnrad 26 aufweist, ist an der Spindel 30 fest angebracht und befindet sich mit dem Zahnrad 26 in Eingriff. Die Spindel wird durch den Körper 10 mit Hilfe von Lagern 32 und 34 drehbar abgestützt, die oberhalb bzw. unterhalb des Zahnrads 28 angeordnet sind. Die Spindel 30 weist eine vergrößerten unteren Abschnitt 30a an einer Position auf, die unterhalb des Lagers 34 liegt. Die untere Oberfläche des Lagers 34 wird durch eine Platte 38 abgestützt, die an dem Körper 10 mit Hilfe einer Schraube 36 befestigt ist.
- Der untere Abschnitt 30a der Spindel 30 enthält eine erste axiale Bohrung 40, die ein unteres Ende besitzt, das an dem unteren Abschnitt 30a nach unten und außen geöffnet ist. Eine zweite axiale Bohrung ist oberhalb der ersten axialen Bohrung 40 so ausgebildet, daß sie sich mit dieser kontinuierlich fortpflanzt und in koaxialer Beziehung zu dieser Bohrung steht. Die Mittelachse der ersten und der zweiten axialen Bohrung 40 und 42 ist gegenüber der Mittelachse der Spindel 30 um eine vorbestimmte Strecke versetzt. Ein Verbindungsschaft bzw. eine Verbindungswelle 46 weist einen unteren Abschnitt auf, an dem eine Schleifscheibe 44 mit Hilfe einer Schraube 45 befestigt ist. Der obere Abschnitt der Verbindungswelle 3 ist in das erste und das zweite Lager 40 und 42 drehbar eingeführt. Genauer gesagt, weist der obere Abschnitt der Verbindungswelle 3 einen Abschnitt 46a mit einem größeren Durchmesser und einen Abschnitt 46b mit einem kleineren Durchmesser auf, die jeweils in die erste bzw. in die zweite Bohrung 40 bzw. 42 eingeführt sind. Lager 48 und 50 sind zwischen den Abschnitt 46a mit größerem Durchmesser und die innere Oberfläche der ersten Bohrung 40 bzw. zwischen den kleineren Durchmesser aufweisenden Abschnitt 46b und die innere Oberfläche der zweiten Bohrung 42 eingefügt. Die untere Oberfläche des Lagers 48 des mit größerem Durchmesser versehenen Abschnitts 46a wird durch einen Halte- oder Anschlagring 52 gelagert, der in die Bohrung 40 fest eingepaßt ist.
- Ein Ausgleichsgewicht 44 ist an der äußeren Oberfläche des unteren Abschnitts 30a der Spindel 30 mit Hilfe einer Preßpassung montiert.
- Ein Sonnenrad 55 ist an dem mit größeren Durchmesser versehenen Abschnitt 46a der Verbindungswelle 46 an einer Position, die zwischen dem Lager 48 und der Schleifscheibe 44 liegt, fest angebracht, so daß sich das Sonnenrad 55 um die gleiche Achse wie die Verbindungswelle 46 dreht. Eine Bodenabschnitt 10a des Körpers 10 umgibt das Sonnenrad 55 und hält ein Innenzahnrad 56 in Eingriff mit dem Sonnenrad 55, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Das Innenzahnrad 56 ist in den Bodenabschnitt 10a drehbar eingepaßt und umgibt die gleiche Achse wie die Spindel 30.
- Der Bodenabschnitt 10a ist an einem Teil 10b des Körpers 10 mit Hilfe einer Schraube 57 abnehmbar montiert. Der Teil 10b enthält einen Lagerabschnitt des Lagers 34 und weist eine solche Gestalt auf, daß er den unteren Abschnitt 30a der Spindel 30 und auch das Ausgleichsgewicht 34 von der Oberseite her umgibt, so daß ein Raum 58 zwischen dem Teil 10b und dem Bodenabschnitt 10a gebildet ist, in dem der untere Abschnitt 30a der Spindel 30, das Ausgleichsgewicht 54, das Sonnenrad 55 und das Innenzahnrad 56 untergebracht sind. Eine ringförmige, einen Staubzutritt verm eidende Dichtung 59, die aus Filzmaterial hergestellt ist, ist zwischen dem Sonnenrad 55 und einer inneren Bodenfläche des Bodenabschnitts 10 eingefügt, die bzw. der unterhalb des Sonnenrads 55 zum Lagern dieses Sonnenrads angeordnet ist, derart, daß der Eintritt von abgeschliffenen Teilchen eines Werkstücks in den Raum 58 verhindert wird. Darüber hinaus enthält der Teil 10b einen nach innen stufig ausgebildeten Abschnitt 10b1, der an einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Bodenabschnitt 10a ausgebildet ist, um hierdurch eine nach oben gerichtete Bewegung des Innenzahnrads 56 zu verhindern.
- Die äußere periphere Oberfläche des Innenzahnrads 56 steht mit der inneren peripheren Oberfläche des Bodenabschnitts 10a in gleitverschieblicher Berührung, derart, daß auf das Innenzahnrad 56 normalerweise eine vorbestimmte Reibkraft ausgeübt wird.
- Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist eine Vielzahl von Vorsprüngen 60 an der oberen Oberfläche des Innenzahnrads 56 ausgebildet. Die Vorsprünge 60 sind voneinander jeweils in gleichen Abständen in der Umfangsrichtung beabstandet, so daß zwischen jeweils zwei benachbarten Vorsprüngen 60 jeweils eine Ausnehmung 61 ausgebildet ist. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, weist jeder Vorsprung 60 eine geneigte Oberfläche 60a und eine vertikale Oberfläche 60b an den beiden Seiten in der Drehrichtung des Innenzahnrads 56 auf, wie es in Fig. 4 durch einen Pfeil dargestellt ist.
- Ein Eingriffsmechanismus 64 für das Innenzahnrad ist an der lateralen Seite des Körpers 10 angeordnet, und weist einen Anschlagstift 62 auf, der für einen Eingriff mit einer der Ausnehmungen 61 vorgesehen ist. Der Aufbau des Eingriffsmechanismus 64 für das Innenzahnrad wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 5 näher erläutert.
- Eine vertikale Führungsausnehmung 66 ist an dem lateralen Abschnitt des Bodenabschnitts 10a des Körpers 10 ausgebildet. Die Führungsausnehmung 66 weist ein offenes unteres Ende auf und nimmt den Anschlagstift 62 in in Vertikalrichtung gleitverschieblicher Weise auf, wobei sich der Anschlagstift 62 von dem offenen unteren Ende nach unten erstreckt. Eine Feder 68 ist in dem oberen Abschnitt der Führungsausnehmung 66 derart angeordnet, daß sie den Anschlagstift 62 norm alerweise in Richtung zu der oberen Oberfläche des Innenzahnrads 56 nach unten vorspannt. Der laterale Abschnitt des Bodenabschnitts 10a enthält weiterhin einen Montageabschnitt 72, der dazu vorgesehen ist, einen Schaltknopf 70 an ihm annubringen. Der Montageabschnitt 72 ist benachbart zu der Führungsausnelimung 60 angeordnet, jedoch gegenüber dieser durch eine Trennwand 10b2 getrennt. Der Schaltknopf 70 ist in dem Montageabschnitt 72 aufgenommen und ist um eine horizon tale Achse drehbar, die im wesentlichen in Richtung zu der Mitte des Körpers 10 gerichtet ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist ein Betriebshandgriff 71 an dem Schaltknopf 70 angebracht und erstreckt sich von dem Schaltknopf 70 radial nach außen, derart, daß ein Benutzer den Schaltknopf 70 mit Hilfe des Betätigungshandgriffs 71 leicht drehen kann. Ein vertikales Loch 78 ist durch den Boden des Montageabschnitts 72 hindurchgehend ausgebildet, und es ist ein Teil des Bodenabschnitts 10a unterhalb des Bodens des Montageabschnitts 72 angeordnet. Eine Feder 76 ist in dem vertikalen Loch 78 derart angeordnet, daß sie eine Stahlkugel 74 normalerweise in Richtung zu dem peripheren Abschnitt des Schaltknopfs 70 nach oben vorspannt. Der periphere Abschnitt des Schaltknopfs 70 weist ein paar von Vertiefungen 80 und 81 auf, die so angeordnet sind, daß sie sich in der in Durchmesserrichtung weisenden Richtung des Schaltknopfes 70 einander gegenüberliegen. Jede der Vertiefungen 80 und 81 weist eine im wesentlichen halbkugelförmige Gestalt auf, die der Stallkugel 74 entspricht. Eine ringförmige Ausnehmung 82, die im Querschnitt gesehen eine im wesentlichen halbkreisförmige Gestalt besitzt, ist derart ausgebildet, daß sie die Vertiefungen 80 und 81 miteinander verbindet, und weist eine Tiefe auf, die kleiner ist als die Tiefe der Vertiefungen 80 und 81.
- Der Anschlagstift 62 enthält ein unteres Ende, das eine Gestalt besitzt, die im wesentlichen derjenigen jeder der Ausnehmungen 61 des Innenzahnrads 56 entspricht. Ein horizontaler Stift 86 ist an dem oberen Abschnitt des Anschlagstifts 62 befestigt und erstreckt sich durch die Trennwand 10b2 hindurch in eine horizontale, kreisförmige Ausnehmung 84, die an der rückseitigen Oberfläche des Schaltknopfes 70 ausgebildet ist. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, ist die Mitte der kreisförmigen Ausnehmung 84 auf einer zentralen Durchmesserlinie C des Schaltknopfes 70 positioniert, die durch die Vertiefungen 80 und 81 hindurchgeht, ist jedoch gegenüber der Mitte des Schaltknopfes 70 um eine vorbestimmte Strecke versetzt. Hierbei liegt der Stift 86 normalerweise an dem untersten Abschnitt der peripheren Oberfläche der kreisförmigen Ausnehmung 84 an, und zwar unabhängig von der jeweiligen Drehposition des Schaltknopfes 70, wobei diese Anlage durch die von der Feder 68 ausgeübte Vorspankkraft erreicht wird, die den Anschlagstift 62 nach unten vorspannt. Wenn sich die Stahlkugel 74 mit der Vertiefung 80 in Eingriff befindet, die an derjenigen Seite angeordnet ist, die sich nahe bei der kreisförmigen Ausnehmung 84 befindet, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, befindet sich das untere Ende des Anschlagstifts 62 mit der entsprechenden Ausnehmung 61 des Zwischenzahnrads 56 aufgrund der durch die Feder 68 ausgeübten Vorspannkraft in Eingriff. Auf der anderen Seite befindet sich der Anschlagstift 62 außer Eingriff mit der Ausnehmung 61 und ist oberhalb des Innenzahnrads 56 positioniert, wenn sich die Stahlkugel 74 in Eingriff mit der Vertiefung 81 beindet, die an derjenigen Seite angeordnet ist, die von der kreisförmigen Ausnehmung 84 entfernt angeordnet ist.
- Die Arbeitsweise des vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiels wird im weiteren Text beschrieben. Zunächst dreht der Benutzer den Schaltknopf 70 des Eingriffsmechanismus 64 für das Innenzahnrad mit Hilfe des Betätigungshandgriffs 71 in eine solche Position, daß die Stahlkugel 74 mit der Vertiefung 80 in Eingriff gelangt, die auf der nahe bei der kreisförmigen Ausnehmung 84 liegenden Seite angeordnet ist, und es wird der Schaltknopf 70 in seiner Position gehalten. Das untere Ende des Anschlagstifts 62 tritt dann mit der entsprechenden Ausnehmung 61 des Innenzahnrads 56 aufgrund der durch die Feder 68 ausgeübten Vorspannkraft in Eingriff. Wenn der Benutzer den Motor 16 durch Betätigung des Schalters 18, der an dem zum Ergreifen dienenden Handgriff 14 angebracht ist, startet, wird die Drehung der Motorwelle 20 auf die Spindel 30 über die Zahnräder 26 und 28 übertragen. Wenn die Spindel 30 in dieser Weise gedreht wird, drehen sich die Verbindungswelle 46 und die Schleifscheibe 44, die an dem unteren Abschnitt der Verbindungswelle 46 montiert ist, um die Spindel 30 herum. Gleichzeitig hiermit wird die Schleifscheibe 44 zusammen mit der Verbindungswelle 46 mit einer verringerten Geschwindigkeit zwangsweise gedreht, was an dem Eingriff zwischen dem Sonnenrad 50 und dem Innenzahnrad 56 liegt, das durch den Anschlagstift 62 in der vorstehend beschriebenen Weise an einer Drehung gehindert wird. Hierbei wird das Untersetzungsverhältnis normalerweise auf einen Wert von ungefähr 1/20 festgelegt. Wenn die Drehzahl der Spindel 30 zum Beispiel bei 6.000 Umdrehungen je Minute liegt, dreht sich die Schleifscheibe 44 mit einer Drehzahl von ungefähr 300 Umdrehungen je Minute. Wenn der Benutzer die Schleifscheibe 44 auf das Werkstück drückt, während er den zum Ergreifen dienenden Handgriff 14 mit einer Hand ergreift und während er den zum Drücken dienenden Handgriff 12 mit der anderen Hand nach unten drückt, wird das Werkstück durch die Schleifscheibe 44, die eine größere Bewegungsenergie aufweist, abgeschliffen, wobei die größere Bewegungsenergie durch die Kombination aus der um die Spindel 30 herum ausgeflihrten Drehbewegung und der zwangsweise umlaufenden Bewegung erzeugt wird, so daß ein stark schmirgelnder Schleifvorgang ausgeführt werden kann.
- Wenn der Benutzer den Schaltknopf 70 mit Hilfe des Betätigungshandgriffs 71 so dreht, daß die Vertiefung 80 außer Eingriff von der Stahlkugel 74 gelangt, dreht sich der Schaltknopf 70 unter Zuhilfenahme des Eingriffs zwischen der Stahlkugel 74 und der ringförmigen Ausnehmung 82, die eine kleinere Tiefe als die Vertiefung 80 besitzt, in sanfter Weise. Wenn der Schaltknopf 70 um einen Winkel von 180º gedreht worden ist, tritt die Vertiefung 81, die an der von der kreisförmigen Ausnehmung 84 entfernt liegenden Seite angeordnet ist, mit der Stahlkugel 74 in Eingriff, und es wird der Schaltknopf 70 in seiner Position gehalten. Bei dieser Stufe wird der Anschlagstift 62 durch den Stift 86 entgegen der durch die Feder 68 ausgeübten Vorspannkraft angehoben, so daß der untere Abschnitt des Anschlagstifts 62 außer Eingriff mit der entsprechenden Ausnehmung 61 des Innenzahnrads 56 steht.
- Folglich kann sich das Innenzahnrad 56 frei drehen, und es führt somit die Schleifscheibe 44 eine Bewegung aus, die durch eine Kombination aus der Drehbewegung um die Spindel 30 und der umlaufenden Bewegung um ihre eigene Achse, gemeinsam mit dem Innenzahnrad 56, aufgrund der Trägheitskraft gebildet ist. Hierbei befindet sich, wie bereits vorstehend beschrieben, die periphere Oberfläche des Innenzahnrads 56 in Reibberührung mit der inneren peripheren Oberfläche des Bodenabschnitts des Bodens 10, derart, daß die vorbestimmte Reibkraft normalerweise auf das Innenzahnrad 56 entgegen dessen Drehung ausgeübt wird. Folglich ist die Drehzahl des Innenzahnrads 56 oder die umlaufende Geschwindigkeit der Schleifscheibe 44 während einer Leerlaufumdrehung der Schleifscheibe 44 verringert und weist einen Wert auf, der niedriger ist als die Drehzahl der Spindel 30. Als Beispiel wird die Geschwindigkeit des Umlaufs der Schleifscheibe 44 so verringert, daß sie einen Wert von 300 Umdrehungen je Minute aufweist, wenn die Drehzahl der Spindel 30 bei 6.000 Umdrehungen je Minute liegt. Aufgrund dieser verringerten Geschwindigkeit der Umlaufbewegung der Schleifscheibe 44 wird ein Schleifpapier, das an der Schleifscheibe 44 angebracht sein kann, nicht zerrissen bzw. beschädigt, und es wird das Werkstück nicht abrupt geschliffen oder beschädigt, wenn die Schleifscheibe 44 auf das Werkstück aufgebracht wird.
- Wenn die Schleifscheibe 44 auf das Werkstück aufgedrückt wird, wird die Umlaufgeschwindigkeit der Schleifscheibe 44 noch weiter verringert, was durch die Reibungskraft zwischen der Schleifscheibe 44 und dem Werkstück hervorgerufen wird. Folglich kann der Benutzer eine als Fein- bzw. Schiußbehandlung dienende Schleifbearbeitung aufgrund der Bewegung der Schleifscheibe 44, die eine kleinere Bewegungsenergie aufweist, in Kombination mit der Drehung um die Spindel 30 und der verringerten Umdrehung durchführen.
- Wenn der Schaltknopf 70 des Eingriffsmechanismus 64 für das Innenzahnrad noch weiter gedreht wird, um zu derjenigen Position zurückzukehren, bei der die auf der Seite nahe der kreisförmigen Ausnehmung 84 befindliche Vertiefung 80 mit der Stahlkugel 74 in Eingriff steht, wird der Anschlagstift 62 nach unten in Richtung zu der entsprechenden Ausnehmung 61 des Innenzahnrads 56 durch die Vorspannkraft der Feder 68 bewegt. Der Anschlagstift 62 wird somit in Eingriff mit der entsprechenden Ausnehmung 61 gebracht, so daß das Innenzahnrad 56 erneut daran gehindert wird, sich zu drehen. Falls sich hierbei der Anschlagstift 62 nicht mit irgendeiner der Ausnehmungen 62 in Ausrichtung befindet, wenn er bewegt wird, kann der Anschlagstift 62 an der oberen Oberfläche eines der Vorsprünge 60 anliegen. Wenn jedoch das Innenzahnrad 56 weiter gedreht wird, wird der untere Abschnitt des Anschlagstifts 62 automatisch und zuverlässig in Eingriff mit der Ausnehmung 61 gebracht, die benachbart zu dem einen der Vorsprünge 60 angeordnet ist, wobei dies unter Zuhilfenahme der Führungsfunktion erfolgt, die durch die schräge Oberfläche 60a ausgeübt wird.
- Bei dem Eingriffsmechanismus 64 für das Innenzahnrad gemäß diesem Ausführungsbeispiel können somit selbst dann, wenn der Anschlagstift 62 an der oberen Oberfläche des Vorsprungs 60 aufgrund einer nicht korrekten zeitlichen Abstimmung der nach unten gerichteten Bewegung des Anschlagstifts 62 anliegt, sowohl der Anschlagstift 62 als auch der Vorsprung 60, an dem der Anschlagstift 62 anliegt, nicht beschädigt werden, und es kann keine Schlagbeanspruchung auf den Schaltknopf 70 ausgeübt werden, da eine solche Anlagekraft durch die Feder 68 ausgeübt wird. Zur Erzielung eines Eingriffs zwischen dem Anschlagstift 62 und der Ausnehmung 61 kann der Benutzer einfach den Schaltknopf 70 in diejenige Position drehen, bei der die Ausnehmung 80 mit der Stahkugel 74 in Eingriff steht. Folglich tritt der Anschlagstift 62 automatisch mit der Ausnehmung 61 aufgrund der durch die Feder 68 ausgeübten Vorspannkraft unter Ausnutzung der Führungsfunktion der schrägen Oberfläche 60a des Vorsprungs 60 in Eingriff, so daß das Innenzahnrad 56 zuverlässig in Eingriff gebracht wird.
Claims (7)
1. Exzenter-Schleifmaschine, mit
einem Körper (10),
einer Antriebseinrichtung (16), die an dem Körper (10) angebracht ist,
einer Spindel (30), die durch die Antriebseinrichtung (16) drehend angetrieben
wird,
einer Verbindungswelle (46), die an der Spindel (30) montiert ist und relativ zu
der Spindel (30) um eine Achse drehbar ist, die gegenüber der Drehachse der Spindel (30)
versetzt ist,
einer Schleifseheibe (44), die an der Verbindungswelle (46) fest montiert ist,
einem Sonnenrad (55), das an der Verbindungswelle (46) in koaxialer
Ausrichtung mit dieser befestigt ist,
einem Innenzahnrad (56), das drehbar an dem Körper (10) gelagert ist und in
Eingriff mit dem Sonnenrad (55) steht, und
einer Eingriffseinrichtung (64), die derart betätigbar ist, daß sie die Drehung
des Innenzahnrads (56) relativ zu dem Körper (10) verhindert oder ermöglicht, wobei die
Eingriffseinrichtung (64) eine Mehrzahl von Ausnehmungen (61), die an dem Innenzahnrad
(56) ausgebildet sind und in der Umfangsrichtung des Innenzahnrads (56) angeordnet sind,
einen Haltestift (62) für den Eingriff mit irgendeiner der Ausnehmungen (61), und ein
Betätigungselement enthält, das an dem Körper (10) angebracht ist und durch einen
Benutzer betätigbar ist, um hierdurch den Haltestift (62) zwischen einer ersten Position für
einen Eingriff mit einer beliebigen der Ausnehmungen (61) und einer zweiten Position, bei
der er außer Eingriff mit den Ausnehmungen (61) steht, zu verschieben.
2. Exzenter-Schleifmaschine nach Anspruch 1, bei der das Betätigungselement
einen Schaltknopf (70) enthält, und bei der eine Arretiervorrichtung zwischen dem Körper
(10) und dem Schaltknopf (70) vorgesehen ist, die dazu ausgelegt ist, den Schaltknopf (70)
jeweils selektiv an einer beliebigen von zwei Positionen zu halten, die der ersten Position
bzw. der zweiten Position des Haltestifts (62) entsprechen.
3. Exzenter-Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, die weiterhin eine
Vorspanneinrichtung (68) zum Vorspannen des Haltestifts (62) im Normalfall in Richtung
zu den Ausnehmungen (61) enthält.
4. Exzenter-Schleifinaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der jede
der Ausnehmungen eine geneigte Oberfläche (60a) enthält, die nach oben in Richtung zu
der Drehrichtung des Innenzahnrads (56) geneigt ist, so daß der Haltestift (62) durch die
Vorspanneinrichtung (68) automatisch unter der Führung durch die geneigte Oberfläche
(60a) in Eingriff mit einer der Ausnehmungen (61) gebracht wird.
5. Exzenter-Schleifmaschine nach Anspruch 4, bei der der Haltestift (62) einen
unteren Abschnitt enthält, der einen Aufbau besitzt, die im wesentlichen jeder der
Ausnehmungen entspricht, die die geneigte Oberfläche (60a) aufweisen.
6. Exzenter-Schleiftnaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die weiterhin
eme Einrichtung zur Verringerung der Drehzahl enthält, die zur Reduzierung der
Umdrehung des Innenzahnrads (56) mittels Reibungskraft ausgelegt ist.
7. Exzenter-Schleifmaschine nach Anspruch 6, bei der die Einrichtung zur
Verringerung der Drehzahl eine Innenfläche eines Teils des Körpers (10) enthält, die die
äußere Umfangsfläche des Innenzahnrads (56) gleitend berührt.
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