DE6931402U - Vorrichtung zur beleuchtung von zu lesenden oder zu betrachtenden buchseiten, dokumenten und dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur beleuchtung von zu lesenden oder zu betrachtenden buchseiten, dokumenten und dgl.Info
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Description
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DR. HUGO WILCKEN · DIPL.-ING. THOMAS WILCKEN
D - 24 LÜBECK, BREITE STRASSE 52-54
6. August 1969
Th.W./U. Anmelder:
Dr. Stanley Balfour-Lynn, London W.l. (England), 87, Harley Street
Vorrichtung zur Beleuchtung von zu lesenden oder zu betrachtenden Buchselten, Dokumenten und dgl.
Die Neuerung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung, durch die die Möglichkeit gegeben v/erden soll, Bücher und andere Dokumente bzw.
Schriftstücke in dunklen Räumen lesen oder betrachten zu können,
ohne diesen Raum wesentlich erhellen bzw. ausleuchten zu müssen. Die Vorrichtung ist insbesondere dazu geeignet, einer Person die
Möglichkeit zu geben, nachts beispielsweise zu Hause oder in Krankenhäusern im Bett zu lesen, wobei ein Minimum an Störung für
die anderen im gleichen Raum schlafenden oder ruhenden Personen auftreten soll.
Um diese Bedingungen zu erfüllen, kennzeichnet sich die Beleuchtungsvorrichtung
nach der Neuerung durch eine im allgemeinen rechteckige Platte aus transparentem Material, die sich von einer Kante zur
gegenüberliegenden bezüglich ihrer Dicke konisch verjüngt, durch ein Gehäuse mit einer oder mehreren Lampen mit niedriger Lichtstärke,
die entlang der dickeren Kante der Platte liegen und so angeordnet sind, daß sie diese Kante der Platte beleuchten, wobei das in die
Platte projizierte Licht innen von einer Plattenoberfläche so reflektiert wird, daß zumindest ein Teil des Lichts durch die
andere Plattenoberfläche nach außen dringt^ jjjid "Wobei die andere
@ LObeck (0451) 7 58 88, Privat: Dr. H. Wilcken, Curau (04505) 210 · Dipl.-Ing. Th1 Wllcken, LObeck (0451) 2 5159 ""
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Oberfläche frei von Hindernissen und dgl. ist, so daß sie flach gegen die zu lesende oder zu betrachtende Seite eines Buchs oder
Dokuments gelegt werden kann.
Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann die Seite oder das Blatt im wesentlichen gleichförmig beleuchtet werden, so daß man die Seite
lesen kann, indem man durch die transparente Platte blickt, wobei Streulicht im Raum auf einem niedrigen Wert bleibt. Tatsäeh-
i
lieh hat der Hauptanteil des Lichts, das in den Raum gestreut wird, seine Ursache in der Reflektionseigenschaft der gelesenen Seite, so daß die Menge des getreuten Lichts dadurch auf einem Minimum gehalten werden kann, daß die Lichtintensität niedrig und gerade nur ausreichend gehalten und gewählt wird, um leicht und ohne Anstrengung der Augen lesen zu können. Die Kanten der Platte, durch die kein Licht fällt, können lichtundurchlässig durch Farbauf tragung oder auf andere Weise gemacht werden, um nur Licht durch die obere und untere Fläche der Platte gelangen zu lasser..
lieh hat der Hauptanteil des Lichts, das in den Raum gestreut wird, seine Ursache in der Reflektionseigenschaft der gelesenen Seite, so daß die Menge des getreuten Lichts dadurch auf einem Minimum gehalten werden kann, daß die Lichtintensität niedrig und gerade nur ausreichend gehalten und gewählt wird, um leicht und ohne Anstrengung der Augen lesen zu können. Die Kanten der Platte, durch die kein Licht fällt, können lichtundurchlässig durch Farbauf tragung oder auf andere Weise gemacht werden, um nur Licht durch die obere und untere Fläche der Platte gelangen zu lasser..
Die Lampe oder Lampen im Gehäuse der Vorrichtung kann bzw. können von der Hauptstromversorgung über einen Reduziertransformator betrieben
werden, während andererseits auch eine Batterie als Stromversorgung zur Anwendung gelangen kann, die im Vorrichtungsgeftäuse
oder in einem gesonderten Gehäuse untergebracht ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung kann die Vorrichtung geeignet
aus der üblichen Stromversorgung über einen Reduziertransformator
betrieben werden und zusätzlich eine Batterie enthalten, jwelche wahlweise als elektrische Versorgungsquelle dient, wenn die;
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_ 3 übliche Stromversorgung nicht zur Verfügung steht, und/oder dazu
dient, das Ein- und Ausschalten der Stromversorgung von ent- ι
i fernter Stelle aus durchzuführen. Vorzugsweise wird eine wieder- \
aufladbare Batterie genommen, die so geschaltet wird, daß sie von der Stromversorgung aufgeladen wird, wenn die Lampen von der Strom-r
Versorgung gespeisen werden und/oder wenn die Vorrichtung nicht in Benutzung ist, jedoch noch mit der Stromversorgung in Verbindung
steht.
Weiterhin kann schließlich die Vorrichtung mit einer Spiegelfläche
versehen werdens damit sie ebenfalls als Spiegel benutzt j
werden kann. I
Die Neuerung wird nunmehr anhand eines in der anliegenden Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung zur Beleuchtung
einer Buchseite,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse der
Vorrichtung entlang der Linie A-A nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilansicht der Vorrichtung auf das Gehäuse,
Fig. 4 und 5 zwei Schaltkreise und Fig. 6 eine geschnittene perspektivische Ansicht
einer Vorrichtung zur Beleuchtung eines Bildes
Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht die Vorrichtung aus einem Blatt bzw. einer Platte 1 aus transparentem Material, wie etwa einem
geeigneten transparenten Kunststoffmaterial, das unter dem Waren-
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zeichen "Perspex" bekannt ist. Entlang einer Kante der Platte 1st
ein lichtundurchlässiges Gehäuse 2 befestigt, das eine oder mehrere elektrische Lampen 9 enthält, beispielsweise solche
Lampen, wie sie bei Taschenlampen Verwendung finden, um die Platte
von der Kante her zu beleuchten bzw. bestrahlen. Die obere Oberfläche la der Platte läuft von der beleuchteten Kante aus in :
Richtung auf die untere Oberfläche Ib geneigt, wobei der Aufbau so getroffen ist, daß ein Teil des in die Platte eintretenden
Lichts innen von der oberen Fläche reflektiert wird und durch die
ι
'untere Fläche nach außen tritt, um das zu lesende Blatt zu be- :leuchten, gegen das die untere Oberfläche der Platte flach angelegt wird, wenn die Vorrichtung zum Lesen oder Betrachten bejnutzt werden soll. Die anderen Kanten 3, 4 und 3' der Platte !werden lichtundurchlässig gemacht, und zwar beispielsweise mittels eines Farbanstrichs. Eine geeignete Größe für die Platte
'untere Fläche nach außen tritt, um das zu lesende Blatt zu be- :leuchten, gegen das die untere Oberfläche der Platte flach angelegt wird, wenn die Vorrichtung zum Lesen oder Betrachten bejnutzt werden soll. Die anderen Kanten 3, 4 und 3' der Platte !werden lichtundurchlässig gemacht, und zwar beispielsweise mittels eines Farbanstrichs. Eine geeignete Größe für die Platte
cm
könnte beispielsweise 22 χ 13/sein, wobei die Platte etwa 0,6 cm
; angrenzend am Gehäuse 2 dick sein kann und an ihrem anderen Ende etwa zu einer Dicke von Ö,l6 cm konisch auslaufen kann.
Die Lampen werden von der elektrischen Stromversorgung über einen Reduziertransformator betrieben, der in einem Gehäuse β liegt,
welches mit Kontakten 5 zum Einstecken in eine herkömmliche Lichtsteckdose versehen ist, während die Verbindung zu den Lampen
9 über ein flexibles Kabel 7 hergestellt wird, das vorzugsweise mit Steckerverbindungen 10,11 versehen ist. Das Gehäuse 2 kann
einen geeigneten Steuerschalter oder Schalter 12 tragen.
i Um die Temperatur zu reduzieren, auf die das Gehäuse -2 durch die
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von der Lampe oder den Lampen 9 erzeugte Hitze aufgeheizt wird, kann das Gehäuse mit Belüftungsöffnungen 8 versehen werden, die
vorzugsweise in der Gehäusewandung an Stellungen vorgesehen sind, die oberhalb und unterhalb der Lampe oder Lampen liegen, wenn
die Platte im wesentlichen horizontal ist, wobei zusätzlich Trennwände vorgesehen sind, um zu verhindern, daß Licht von den
Lampen aus dem Gehäuse durch die Belüftungsöffnungen tritt. Wie
aus der Zeichnung hervorgeht, sind diese Trennwände als Reflektoren 13 ausgebildet, welche das von den Lampen 9 kommende Licht
in Richtung auf die Kante der transparenten Platte 1 führen.
Abweichend hiervon könnten zu diesem Zweck auch gesonderte Re-
ι flektoren im Gehäuse vorgesehen sein. Das Gehäuse 2 nimmt eben-
falls eine Batterie 17 in einer Abteilung 18 auf, die nach Entfernung
der Kappe 2a vom Gehäuse zugänglich ist. Die Abteilung 18, Reflektoren 13 und die Halter für die Lampen 9 können auf einer
Halterung in Form eines Doms bzw. einer Stange oder auf einem Rahmen 19 angeordnet werden und als Einheit für Wartungszwecke
oder zum Austausch von Lampen vom Gehäuse 2 entfernt werden. Die Halterung oder der Rahmen werden geeignet an der anderen Endkappe
2b des Gehäuses abgestützt und sind zusammen mit dieser entfernbar. Der Schalter oder die Schalter 12 oder zumindest
deren Kontakte ist bzw. sind vorzugsweise zusammen mit der Halterung oder dem Rahmen entfernbar und können geeignet an der
Endkappe 2b befestigt werden.
Batterie 17 wird zweckmäßigerweise eine aufladbare Batterie gewählt, die so in einen Schaltkreis geschaltet ist, daß sie vom
Ausgang des Leitungstransformators wieder aufgeladen werden kann.
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Die Batterie kann auch wahlweise als Versorgungsquelle für die
Lampen dienen, wenn die übliche Stromversorgung nicht zur Ver- i
fügung steht. Wenn die Vorrichtung zum Lesen im Bett und insbe- !
sondere von einem Patienten im Krankenhaus verwendet werden soll, '
ist es erwünscht, daß die Lampen vom Benutzer ausgeschaltet " |
werden können, ohne daß dieser sein Bett zum Abschalten des Licht-;
!schalters verlassen muß, um die Vorrichtung "sicher" zu machen. ,
Eine geeignete Ausführungsform für einen Schaltkreis ist in Fig. 4
gezeigt, bei dem die Batterie 17 in Reihe mit einer Diode 20 und einem Widerstand 21 an den Klemmen 10a,10b liegt, in welche der
Stecker 10 an einem Ende des Kabels 7 gesteckt wird, während der Stecker 11 am anderen Kabelende in die Klemmen bzw. Buchsen 11a,
11b auf dem Gehäuse 6 gesteckt wird, das den Reduziertransformator
22 aufnimmt. Die Lampe 9 kann an die Batterie 17 geschaltet werden, wenn der Schalter 12 geschlossen ist.
Bei dem beschriebenen Schaltkreis wird der Ausgang des Transformators
22 dur.h die Diode 20 gleichgerichtet und zum Aufladen der Batterie verwendet. Bei geschlossenem Schalter 12 wird die Lampe 9
von der Batterie betrieben, und zwar unabhängig davon , ob diese gleichzeitig von der Stromleitung aufgeladen wird oder nicht. Der
Schaltkreis zeigt ebenfalls einen Batterieladewiderstand über dem Ausgang des Transformators, wodurch der Transformator nicht überhitzt
werden oder durchbrennen kann, wenn die Lampe ausgeschaltet ist und der Versorgungsschalter eingeschaltet bleibt.
Die Fig. 5 zeigt einen anderen Schaltkreis, bei dem die Batterie
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— 7 _ !
dazu verwendet wird, von entfernter Stelle aus das Ein- und Ausschalten
der Stromversorgung zum Transformator zu steuern. Zu
diesem Zweck enthält das Gehäuse 6 zusätzlich ein Relais 23»
welches normalerweise offene Kontakte 23a im Schaltkreis zur Primärwicklung des Transformators 22" hat, und das Kabel 7 hat
einen dritten Draht, welches die Klemme bzw. Buchse lic auf dem
;Gehäuse 6 mit einer Buchse 10c auf dem Gehäuse 2 verbindet. Das-
j Relais 23 ist zu den Anschlüssen lla, lic in Brücke geschaltet
iund ist ebenfalls in Reihe zur Sekundärwicklung des Transformators
'über die Anschlüsse lla,11b geschaltet. Der Anschluß 10c ist über
:einen normalerweise offenen Kontakt 12a an die Verbindung zwischen
! der Diode 20 und der Batterie 17 angeschlossen. Zwischen der
Buchse 10a und dem anderen Pol der Batterie 17 liegt ein normal geschlossener Kontakt 12b. Der Schalter 12 hat auch eine dritte j
Stellung, bsi der er die Lampe 9 mit dem Anschluß 10b verbindet.
Beim Schaltkreis nach Fig. 5 wird durch zeitweises Schließen des
ι Kontaks 12a die Batterie 17 über das Relais 23 geschaltet, welchesj
dann erregt wird und seinen Kontakt 23a schließt. Der Transformator ist sonr '„ an die Stromversorgung angeschlossen, und der
resultierende Strom im Sekundärkreis durch die Ladediode 20 und die Batterie 17 hält das Relais 23 erregt, wenn der Kontakt 12a
geöffnet ist. Wenn sich der Schalter 12 in seiner untersten Stellung befindet, wird die Lampe 9 direkt aus dem Stromnetz betrieben,
und die Batterie wird gleichzeitig aufgeladen. Bei mittlerer Stellung des Schalters 12 findet nur eine Batterieaufladung
statt, wobei die Lampe 9 nicht brennt. Bei oberer Stellung des Schalters 12 wird die Lampe 9 über die Batterie 17 betrieben,
die dann gleichzeitig aufgeladen wird. Durc-h. Öffnen des Kontaks 12|b
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wird der Schaltkreis durch bzw. über das Relais 23 geöffnet, dessen
Kontakte 23a somit geöffnet werden, wodurch die Stromversorgung zum Transformator abgeschnitten wird. Die Kontakte 12a, |
; 12b, die geeignet mit Druckknöpfen betätigt werden, bewirken somit eine Steuerung der Netzstromversorgung des Transformators
von entfernter Stelle aus. Wenn die Versorgung abgestellt ist 'und wenn außerdem die Vorrichtung nicht an den Transformator anil
:geschlossen ist, können die Lampen dennoch mit Hilfe der Batterie
'betrieben werden, indem der Schalter 12 in seine obere Stellung gebracht wird.
:Wenn eine nicht aufladbare Batterie zur Anwendung gelangt, kann
der Schaltkreis dem in Figur 5 gezeigten ähnlich sein, es wären dann nur die Diode 20 und der Widerstand 21 wegzulassen.
Um die untere Fläche der Platte 1 flach gegen die zu lesende Seite bringen zu können, muß die Platte frei von Hindernissen
und dgl. sein. Sogar wenn die Platte nur um eine kurze Entfernung von der Seitenoberfläche abgehoben wird, wird die Intensität
der Beleuchtung der Seite ernsthaft vermindert, und zwar wegen der durch die Lampen erzeugten niedrigen Lichtstärke. Wenn
man es wünscht, kann die Vorrichtung mit einer Klammer ausgerüstet werden, um sie an eine Seite eines Buchs anklammern zu
können. Die Klammer selbst kann eine Rückenplatte 14 aus dünnem
starrem Material von etwa der gleichen Größe wie die Platte 1 j umfassen, so daß die zu lesende Seite flach zwischen der Platte
und der Platte lh gehalten werden kann. Die Rückenplatte wird zweckmäßig über Drehlager 15 an das Gehäuse 2 angelenkt, so daß
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die lichtdurchlässige Platte und die Rückenplatte durch eine Feder 16 gegeneinander gedrückt werden können.
Außerdem kann die Rückenplatte 14 eine Spiegelfläche aufweisen oder einen Spiegel tragen, und zwar sowohl auf ihrer vorderen
als auch hinteren Oberfläche, so daß die Vorrichtung als Spiegel und auch als Lesevorrichtung zu benutzen ist. Die Rückenplatte 14
kann aus Blech mit einer gut polierten oder plattierten Oberfläche bestehen. '
Wenn es erwünscht ist, kann die obere Fläche der Platte versilbert
oder auf andere Weise geeignet behandelt werden, um eine * halbtransparente Spiegelfläche auf ihr zu erzeugen. Dies wird ■
dazu beitragen, die Beleuchtung der Seite zu erhöhen und überhaupt zu ermöglichen, die Vorrichtung als Spiegel benutzen zu können. '
Außerdem können die Oberflächen der Platte 1 behandelt oder mit einem Belag versehen werden, um sie gegen statische Aufladung ■
und/oder Verkratzung zu schützen. !
Anstatt als Vorrichtung zum Lesen von Büchern verwendet zu werden,
kann die Vorrichtung natürlich auch zur Beleuchtung anderer Dokumente''; oder Flächen ausgenutzt werden, die nur zu betrachten
sind, wie beispielsweise Bilder, Gemälde oder Fotografien. Hierzu ist es nur notwendig, das Bild hinter die Platte 1 zu bringen.
Das die Lampen aufnehmende Gehäuse kann, wie in Fig. 6 gezeigt ist, auch als Teil eines Bilderrahmens 24 ausgebildet werden,
bei dem die Platte das Frontglas bildet, hinter welchem das
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Bild oder die Fotografie sich befindet. Der Rahmen kann außerdem
mit Einrichtungen zum Aufhängen an Wänden oder mit Stützen zum
Aufstellen auf einer Fläche ausgerüstet werden. Weiterhin kann der Rahmen eine aufladbare Batterie gemäß vorstehender Beschreibung
aufnehmen, so daß der Rahmen in jeder gewünschten Lage aufgestellt oder aufgehängt und dabei eine Beleuchtung des Bildes erzielt
werden kann, ohne daß es notwendig ist, eine elektrische Zu- '■ leitung für den Betrieb der Lampen zur Verfügung zu halten.
mit Einrichtungen zum Aufhängen an Wänden oder mit Stützen zum
Aufstellen auf einer Fläche ausgerüstet werden. Weiterhin kann der Rahmen eine aufladbare Batterie gemäß vorstehender Beschreibung
aufnehmen, so daß der Rahmen in jeder gewünschten Lage aufgestellt oder aufgehängt und dabei eine Beleuchtung des Bildes erzielt
werden kann, ohne daß es notwendig ist, eine elektrische Zu- '■ leitung für den Betrieb der Lampen zur Verfügung zu halten.
Der Gegenstand der Neuerung kann in verschiedener Weise abge- '
wandelt werden. Anstatt aus transparentem Kunststoffmaterial hergestellt
zu werden, kann beispielsweise die Platte 1 auch aus Glas;
bestehen. Außerdem können auch der Gleichrichter und der Widerstand des Ladeschaltkreises im Gehäuse δ und nicht im Gehäuse 2
untergebracht sein. Schließlich können anstelle von Glühfaden-
untergebracht sein. Schließlich können anstelle von Glühfaden-
lampen auch Glimment ladungs lampen, wie ein'. Fluoreszenzröhre, ·
verwendet werden, die dann von einem Transistoroscelator betrieben; werden. Solche Röhren sind besonders deshalb vorteilhaft, weil sie;
im Betrieb im wesentlichen kalt bleiben. ι
Claims (13)
- f η · <t
- PATENTANWÄLTE
- DR.
- HUGO WILCKEM ■ DIPL.-ING. THOMA
- S WILCKEND - 24 LÜBECK, BREITE STRASSE 52-54
- 6. August 1969 Th.W./U.Anmelder:Dr. Stanley Balfour-Lynn, London W„l. (England),87, Harley StreetSchutzansprüche1. Vorrichtung zur Beleuchtung von zu lesenden oder zu betrachtenden Buchseiten, Dokumenten, Bildern und dgl., gekennzeichnet durch eine im allgemeinen rechteckige Platte aus transparentem Material, die sich von einer Kante zur gegenüberliegenden bezüglich ihrer Dicke konisch verjüngt, durch ein Gehäuse mit einer oder mehreren Lampen von niedriger Lichtstärke, die entlang der dickeren Kante der Platte so angeordnet sind, daß sie diese beleuchten, wobei der Aufbau so getroffen ist, daß das in die Platte projezierte Licht innerhalb der Platte von einer ihrer Oberflächen so reflektiert wird, daß zumindest sin Teil des Lichts durch die andere Plattenoberfläche austritt, wobei diese andere Platt~>noberflache frei von Hindernissen ist und flach gegen die zu lesende oder betrachtende Seite bzw. Fläche eines Buchs, Dokuments od. dgl. drückbar ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit öffnungen bzw. Durchbrechungen für den Durchtritt von umlaufender Luft versehen ist, durch welche die Lampe oder Lampen und das Gehäuse gekühlt werden, wobei Trennwände den Austritt von Licht durch die Öffnungen verhindern.31402Lübeck (0451) 7 58 88, Privat: Dr. H. Wilcken, Curau (04505) 210 · Dipl.-Ing. Th. Wilcken, LObeck (0451) 2 51 59 Banki Commerzbank A. G., FiI. Löbeck, Kto.-Nr. 39 0187 Postscheck: Hamburg 1381 19e r- m · t ·3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände gleichfalls einen Reflektor bilden, um das Lampenlicht in Richtung auf die Kante der transparenten Platte zu lenken.l\. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet', daß im Gehäuse eine Batterie untergebracht ist.5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Platte mit Ausnahme der Kanten, durch die Licht treten soll, lichtundurchlässig gemacht sind.6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe oder Lampen, eine Abteilung zur Unterbringung einer Batterie und ein Steuerschalter auf einem Rahmen oder einer Halterung angebracht sind, die als Einheit in das Gehäuse einsetzbar sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen oder die Halterung ebenfalls die Lichttrennwände trägt.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückenplatte od. dgl. angrenzend an der anderen Oberfläche der transparenten Platte vorgesehen ist bzw. sind, um den zu beleuchtenden Gegenstand eng gegen diese Oberfläche zu halten.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dieRückenplatte am Gehäuse angelenkt ist und mittels einer Feder- 3 in Richtung auf die andere Oberfläche der Platte gedrückt wird.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Oberflächen der Rückenplatte als Spiegel ausgebildet ist oder einen Spiegel trägt.
- ;il. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden ;Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberfläche der trans· iparenten Platte als halb lichtdurchlässige Spiegelfläche ausgebildet ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus transparentem Kunststoff- i material besteht und daß ihre Oberflächen so behandelt oder mit einem überzug versehen sind, daß sie eine gegenstatische Aufladung! jund/oder Verkratzung wirkende Eigenschaft haben. |
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen Teil eines Bilderrahmens bildet, dessen transparente Platte die Frontverglasung des Rahmens bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3799568 | 1968-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6931402U true DE6931402U (de) | 1969-12-18 |
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ID=34131042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6931402U Expired DE6931402U (de) | 1968-08-08 | 1969-08-07 | Vorrichtung zur beleuchtung von zu lesenden oder zu betrachtenden buchseiten, dokumenten und dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6931402U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3112404A1 (de) * | 1981-03-28 | 1982-10-07 | Teldix Gmbh | Grossflaechige beleuchtungseinrichtung |
| DE9016695U1 (de) * | 1990-12-10 | 1992-01-16 | Willuhn, Klaus, 4830 Guetersloh | Leuchtscheibe |
| DE20014421U1 (de) | 2000-08-18 | 2002-01-03 | Bothe, Klaus, 82057 Icking | Beleuchtungsgerät |
-
1969
- 1969-08-07 DE DE6931402U patent/DE6931402U/de not_active Expired
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