DE69314444T2 - Verbesserungen an werkzeugen für dentale arbeiten - Google Patents

Verbesserungen an werkzeugen für dentale arbeiten

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    • A61C3/02—Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine
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    • B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00—Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Werkzeuge für zahntechnische Arbeiten.
  • Sie kann in einer Form bei Drehwerkteilen, wie sie Zahntechniker beim Gestalten von falschen Zähnen verwenden, in einer weiteren Form bei durch Zahnärzte selber verwendeten Einsatzbohrern Anwendung finden.
  • Ein Drehwerkzeug, dessen Merkmale im einleitenden Teil des Anspruchs 1 angegeben sind, ist im FR-A-921.525 offenbart.
  • Gegenwärtig verwenden Zahntechniker meist zwei Arten von Drehwerkzeugen, welche je in vielen verschiedenen Ausgestaltungen und Grössen hergestellt werden, um den komplexen Zahnformen gerecht werden zu können. Die als notwendig erachtete Anzahl Werkzeuge gestaltet das Praktizieren auf diesem Gebiet kompliziert und teuer. Ausserdem haben die Werkzeuge keine lange Lebensdauer.
  • Zum Beispiel wird im US-A-5.100.322 ein zahntechnisches Werkzeug beschrieben mit einem Schaft, dessen eines Ende zylinderförmig ausgebildet ist, um in eine vom Zahnarzt in der Hand gehaltene Antriebsvorrichtung zu passen, und mit einem am andern Ende befestigten Schneidkörper. Die Schneidoberfläche ist aber nur hauttief; sie besteht aus einem abrasiven Überzug auf einem zylindrischen Körper, der am Schaft montiert ist. Söbald dieser Überzug abgenützt wird oder sich ablöst, ist das Werkzeug unbrauchbar.
  • Es wurden zahntechnische Werkzeuge ausprobiert, deren Kopf einem Miniaturschleifstein ähnelte. Dieser enthält abrasiven Stein oder abrasives, grobkörniges Pulver, der bzw. das durch Harz verbunden und an das Ende eines aus rostfreiem Stahl gefertigten Schafts geformt ist. Solche Schleifsteine nutzen sich üblicherweise bald ab, werden glatt, oder sie verstopfen sich und neigen zu Überhitzung. Wird der Kopf aus grossen Schleifsteinen gebildet, wie z.B. im US-A-4.042.347 beschrieben, dann würde der Kopf einen beträchtlichen Metallanteil aufweisen, was zu Verunreinigungen des Werkstücks führte.
  • Es scheint, dass niemand auf diesem Gebiet harzverbundenes Diamantenpulver verwendet hat, das theoretisch das beste und dauerhafteste Schleifmittel ist. Sofern es verwendet wurde, befestigte man es üblicherweise durch Nickelplattierung an die Oberfläche eines rostfreien Schafts. Das Problem liegt wiederum in der Tatsache, dass nachdem das Pulver verbraucht oder abgetragen wird, das Werkzeug unbrauchbar ist und zu Verstopfung und Überhitzung neigt. Gesinterte Diamantenköpfe (wobei die Diamanten in einer Form metallverbunden werden) wurden auch ausprobiert, jedoch auch in diesem Fall kam es zu Verstopfungen und Überhitzung.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein Werkzeug aufzuzeigen, das sich durch eine viel längere Lebensdauer und verhältnismässige Kühle im Betrieb auszeichnet, wobei nur einige wenige, und nicht Dutzende, einen genügenden Arbeitsbereich abdecken.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung ist ein die im Anspruch 1 beschriebenen Merkmale aufweisender Drehwerkteil für zahntechnische Arbeiten vorgesehen.
  • Zur Zeit gibt die ISO-Norm für von Zahntechnikern zur Formgestaltung von falschen Zähnen verwendete Werkzeuge einen Durchmesser von 2,334 bis 2,35 mm an. Deren Antriebsgeschwindigkeit liegt üblicherweise im Bereich zwischen 10.000 und 50.000 U/min. Ein an echten Zähnen arbeitender Zahnarzt hat ein wenig kleinere Werkzeuge, bei welchen die Norm im Augenblick einen Durchmesser von 1,59 bis 1,6 mm angibt. Die Betriebsgeschwindigkeit bewegt sich in der Grössenordnung von 50.000 U/min.
  • Im allgemeinen ist es günstig, den abrasiven Kopf an ein Glied mit grösserem Durchmesser als oben erwähnt zu befestigen; so kann jener Teil, der mit dem Antrieb in Eingriff kommt, einen im Vergleich mit dem den Kopf tragenden Ende reduzierten Durchmesser aufweisen. Dieses Ende wird vorzugsweise gerändelt, oder auf andere Weise aufgeruht sein, um eine gute Griffigkeit für das Harz zu gewähren, das auch zur Verbindung des Kopfes mit dem Schaft dient.
  • Das Harz der Matrix ist vorzugsweise ein Phenolharz, insbesondere eines in der Resolgruppe, in welcher das Verhältnis Formaldehyd zu Phenol grösser als 1 ist, üblicherweise im Bereich 1,2 bis 3,5. Ein Katalysator, insbesondere eine Säure, kann beigefügt werden, um die Aushärtung zu fördern. Zur Reduzierung der Brüchigkeit eines derartigen Harzes können nebst Diamantenpulver auch andere körnige Materialien vorgesehen sein, so Siliziumkarbid, Aluminiumoxid, pulverisiertes Kieselmehl, Kalziumoxid, Graphit, Molybdändisulfid, PTFE, Bronze, Nickel und Kupfer. Weitere Additiva können Silizium-Wasserstoff-Verbindungen (Silan), Furfuraldehyd, Phenolformaldehyd- Haftmittel und Schwefel einschliessen.
  • Es wird auch ins Auge gefasst, dass bestimmte Polyimidharze geeignet sein könnten.
  • Der Kopf kann zu verschiedenen Gestalten geformt werden. Er kann zum Schleifen, Gestalten, Merkmal- und Formgebung all der verbreitet verwendeten zahntechnischen Materialien, einschliesslich Porzellan, Emaille, Nicht- und Halbedelmetalle, Gold, Kronen- und Brückenacryl, sowie Keramik verwendet werden. Er ist nichttoxisch, nichtkontaminierend, neigt nicht zur Verstopfung und bleibt im Betrieb kühl und scharf, auch wenn er sich allmählich abnützt Frisches Diamantenpulver kommt an die Oberfläche, während das alte mit der Harz- Oberflächenschicht abgetragen wird. Dies bedeutet natürlich, dass der Kopf allmählich seine Gestalt ändert, was sich auch vorteilhaft auswirken kann. Der Techniker gewinnt einen Satz verschieden gestalteter und noch tauglicher Werkzeuge lediglich durch den Gebrauch des ursprünglichen Grund-Satzes; durch stetigen Ersatz der Originale kann er eine grosse Sammlung von beträchtlicher Vielfalt aufbauen. Auf dieselbe Art kann ein, an echten Zähnen arbeitender Zahnarzt einen umfassenden Satz aus einer verhältnismässig kleinen Auswahl erwerben.
  • Als Beispiel wird nun anhand der vorliegenden Zeichnung ein Grund-Satz von vier Werkzeugen in den jeweils entsprechend numerierten Figuren gezeigt. Jedes hat einen Kopf 1 aus Diamantenpulver in einer Harzmatrix, die durch das Harz mit dem gerändelten Ende 2 eines Schaftes 3 aus rostfreiem Stahl verbunden ist. Das andere Ende 4 weist einen reduzierten Duchmesser auf, entweder 2,35 oder 1,5 mm, oder mindestens innerhalb der oben erwähnten ISO-Norm-Grenzen. Es gibt einen zylindrischen Kopf 1a, zwei als stumpfer Kegel geformte Köpfe 1b und 1c, die in Bezug zueinander verkehrt. angebracht sind, und einen scheibenförmigen Kopf 1d. Der von Zahntechnikern üblicherweise verwendete zylindrische Kopf 1a könnte einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von 8 mm an einer 40 mm langen Welle haben. Die Stumpfkegel-Köpfe 1b und 1c könnten ungefähr ähnlich lang sein und einen ähnlichen Maximaldurchmesser aufweisen, wobei sich diese beiden am kleineren Ende auf 4,5 mm reduzieren.
  • Der zylindrische und die Stumpfkegel-Köpfe bestehen völlig aus Harz und Diamant, möglicherweise mit anderem, oben erwähnten Füllmatenal, und sind mit dem rhombisch gerändelten Ende des Schafts verbunden. Der Kopf 1d des scheibenförmigen Werkzeugs besteht nicht völlig aus Harz und Diamant: dieses Material ist als ein dickes, ringförmiges Band 5 mit dem Umfang einer Scheibe 6 aus rostfreiem Stahl, die koaxial an das Ende des Schafts 3 montiert ist, verbunden. Der scheibenförmige Kopfld könnte einen Durchmesser in der Grössenordnung von 22 mm und eine Dicke von 3 mm aufweisen.

Claims (7)

1. Drehwerkteil für zahntechnische Arbeiten, enthaltend einen Schaft (3) mit einem glatt zylindrischen Ende (4) in Übereinstimmung mit der ISO-Norm für zahntechnische Verwendungen, und tragend an seinem andern Ende (2) einen starren Kopf (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf aus Diamantenpulver in einer Harzmatrix besteht, wobei dieser Kopf (1) auf das erwähnte andere Ende (2) geformt wird, um ein im wesentlichen eine Einheit bildendes Werzeug entstehen zu lassen.
2. Drehwerkteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Harz ein Phenolharz ist.
3. Drehwerkteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Harz ein Resol ist.
4. Drehwerkteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Formaldehyd zu Phenol im Bereiche 1,2 bis 3,5 liegt.
5. Drehwerkteil nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Harz ein Polyimidharz ist.
6. Drehwerkteil nach irgendeinem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass anderes, körniges Füllmaterial nebst dem Diamantenpulver im Harz eingebettet ist.
7. Drehwerkteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichriet, dass das weitere, körnige Material mindestens eines aus Siliziumkarbid, Aluminiumoxid, pulverisiertem Kieselmehl, Kalziumoxid, Graphit, Molybdändisulfid, PTFE, Bronze, Nickel und Kupfer ist.
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Date Code Title Description
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PROCUT DIAMOND TOOLS LTD., GLOUCESTER, GB

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: GWILLIAM, DOUGLAS GEORGE, GLOUCESTER, GB

Inventor name: NORMAN, DAVID GEORGE, MITCHRLDEAN, GLOUCESTERHIRE,

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