DE69314496T2 - Vorrichtung für die installation eines heizkörpers - Google Patents

Vorrichtung für die installation eines heizkörpers

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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombination aus einem Heizkörper, der aus wenigstens zwei Profilen besteht, sowie einer Vorrichtung für seine Installation nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • STAND DER TECHNIK
  • Verankerungen zur freistehenden Bodeninstallation von Heizkörpern sind aus dem Stand der Technik bereits für Heizkörper mit einem einzigen Profil sowie mit doppelten oder mehreren Profilen bekannt. Solche Verankerungen weisen in der Regel eine Fußplatte zum Sichern am Boden auf. Die Fußplatte dient zum Verankern einer vertikalen Stange oder Schiene, an der dann verschiedene Typen von Befestigungseinrichtungen zum Zusammenwirken des eigentlichen Heizkörpers verstellbar angebracht sind.
  • Typische und einander sehr ähnliche Beispiele von Verankerungsvorrichtungen des obengenannten Typs sind in der DE 28 01 121 und der DE 32 45 555 offenbart. In beiden Dokumenten sind Verankerungsvorrichtungen mit einer Fußplatte offenbart, von der sich eine vertikale Stange nach oben erstreckt, die im Falle von Heizkörpern mit doppelten oder mehreren Profilen zwischen diesen angeordnet ist. In beiden Veröffentlichungen wird ein unterer horizontaler Träger verwendet, auf dem die beiden Profile gehalten werden. In beiden Fällen ist dieser Träger sowohl vertikal als auch horizontal verstellbar. In der DE 28 01 121 liegt ein oberes Niederhalteelement zum Sichern des Heizkörpers vor.
  • Die auf diese Weise installierten Heizkörper sind in der Regel nicht bezüglich der Abmessungen, der Auslegung und Konstruktion standardisiert. Dies beinhaltet, daß eine Heizkörperverankerung, die so etwas wie universell zu verwenden sein soll, auf unzählige Arten verstellbar sein muß, um damit zu Heizkörpern mit verschiedenen Höhen, verschiedenem Abstand zwischen den beteiligten Profilen, Heizkörpern mit oder ohne Konvektorplatten usw.
  • Nach den Techniken aus dem Stand der Technik wurden diese Probleme derart gelöst, daß die betreffende Heizkörperverankerung aus einer Anzahl normierter Komponenten besteht und dennoch vielfach verstellt werden kann. Dies bringt mit sich, daß jede Reizkörperverankerung eine große Zahl von Kleinteilen umfassen muß, die bei der Herstellung, beim Zusammenbau sowie bei der Verwendung aufwendig sind.
  • Da eine Heizkörperverankerung dieses Typs auf unzählige Arten einzustellen ist und aus vielen verschiedenen Kleinteilen besteht, ist sie nicht stabil genug. Diese mangelhafte Stabilität ist besonders unter heutigen bautechnischen Bedingungen von Bedeutung, da die Anschlußrohre für die Heizkörper mit kleinen Abmessungen ausgelegt sind, beispielsweise aus Kunststoff bestehen können und demnach keinesfalls dazu beitragen können, den Heizkörper zu befestigen und am Platz zu halten.
  • PROBLEMSTRUKTUR
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung des in der Einleitung erwähnten Typs herzustellen, die derart ausgelegt ist, daß die Probleme umgangen werden, die den Auslegungen und Konstruktionen aus dem Stand der Technik entsprechen. Insbesondere liegt eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrichtung zu realisieren, die vielfältig zu verwenden ist, so daß sie mit Heizkörpern unterschiedlicher Fabrikate und Abmessungen zusammenwirken kann. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt ferner darin, eine Vorrichtung herzustellen, die beim Halten des Heizkörpers eine äußerst gute mechanische Festigkeit vorsieht. Darüber hinaus liegt eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrichtung herzustellen, die nur aus einer kleinen Zahl von Teilen besteht und einfach und ökonomisch herzustellen und zu verwenden ist.
  • LÖSUNG
  • Diese und weitere, der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgaben sind gelöst, wenn die in der Einführung offenbarte Kombination die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale erhält.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER BEIGEFÜGTEN ZEICHNUNGEN
  • Im folgenden wird nun die vorliegende Erfindung unter speziellem Bezug auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben. In den beigefügten Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine vertikale Seitenaufrißansicht (aus der Sicht in Längsrichtung eines Heizkörpers) der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung bei einer Ausführungsform, die für einen Doppelheizkörper gedacht ist;
  • Fig. 2 eine vertikale Seitenaufrißansicht von Fig. 1 aus der Sicht der in dieser Figur durch den Pfeil A angedeuteten Richtung;
  • Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht zu Beginn der Installation eines Heizkörpers; und
  • Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht nach Abschluß der Installation des Heizkörpers.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Fig. 1 - 4 zeigen eine erste Ausführungsform der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die zur Installation eines Doppelheizkörpers gedacht ist, der aus zwei Heizkörperprofilen besteht, die als Platte,nheizkörper ausgelegt und längs oberer und unterer Kanten mit Kanälen versehen sind, außerhalb derer vorstehende Kantenabschnitte angeordnet sind. Zwischen diesen oberen und unteren Kanälen erstrecken sich vertikale Strömungsdurchgänge oder Säulen in dem Heizkörper, die mit Abschnitten abwechseln, wo das Blechmaterial des Heizkörpers zusammengeschweißt ist und damit wie bei den oben erwähnten Kantenabschnitten eine doppelte Materialdicke vorsehen.
  • Aus Fig. 1 wird deutlich, daß die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung eine Fußanordnung 1 und eine Klammeranordnung 2 umfaßt. Bei dieser Ausführungsform ist die Klammeranordnung derart ausgelegt, daß sie mit einem Doppelheizkörper zusammenwirkt, der mit Konvektorplatten versehen sein kann oder nicht. Der gegenseitige Abstand der beiden Heizkörperprofile in diesem Doppelheizkörper kann innerhalb bestimmter Grenzen schwanken, so daß die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung nahezu mit jedem hier betrachteten Typ eines Doppelheizkörpers zusammenwirken kann.
  • Die Fußanordnung 1 weist eine Montageplatte 3 mit einer Anzahl von Öffnungen 4 für Verankerungselemente auf, mittels derer die Montageplatte an einem Substrat wie einem Boden, einer Decke oder ähnlichem verankert werden kann.
  • Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist zwar hauptsächlich dazu gedacht, einen Heizkörper durch Zusammenwirken mit einem Unterkantenbereich im Abstand vom Boden zu halten, die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch umgekehrt am oberen Kantenabschnitt des Heizkörpers gesichert werden und beispielsweise dazu dienen, ein Regal, eine Fensterbank oder ähnliches aufzuhängen.
  • Ein rohrförmiger Körper 5 erstreckt sich von der Montageplatte 3 nach oben, und ein im wesentlichen vertikaler Stab 6 wirkt vertikal verstellbar mit dem Körper 5 zusammen. Da sich der rohrförmige Körper 5 über eine beträchtliche Strecke über das Bodenniveau erstreckt und der vertikale Stab diesen sich nach oben erstreckenden Abschnitt in vertikaler Richtung überlappt, ergeben sich über einen weiten Einstellungsbereich Möglichkeiten zur vertikalen Einstellung.
  • Um die oben beschriebene Einstellung in vertikaler Richtung zu erreichen, weist der nach oben gerichtete rohrförmige Körper 5 ein Innengewinde 7 auf, das mit einem entsprechenden Gewinde an dem vertikalen Stab zusammenwirkt. Da die Montageplatte 3 geeignet kreisförmig ist und mit vier öffnungen mit gleichmäßigem Abstand und Verteilung versehen ist, beinhaltet dies, daß eine Drehung der Montageplatte um eine Vierteldrehung der minimalen vertikalen Einstellung entspricht, die mit der Einstellanordnung erreicht werden kann. Dies bedeutet in der Praxis, daß der minimale Einstellschritt in der Größenordnung von einem halben Millimeter liegt.
  • Zur Verriegelung der ausgewählten vertikalen Einstellposition weist der vertikale Stab 6 eine Gegenmutter 8 auf, die gegen die obere Endfläche des rohrförmigen Körpers 5 angezogen werden kann.
  • Aus der Zeichnung wird deutlich, daß die Klammeranordnung 2 am oberen Ende des vertikalen Stabes 6 angeordnet ist und eine feste Klammer aufweist, die als Trägerabschnitt 9 dient, um über den Heizkörper der Bewegung zu widerstehen, die durch einen beweglichen Klemmabschnitt 10 erzeugt wird. Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist der Trägerabschnitt also fest mit dem vertikalen Stab 6 verbunden oder möglicherweise damit einstückig hergestellt und dient außerdem zum Lagern und Stützen des beweglichen Klemmabschnitts 10.
  • Der Trägerabschnitt 9 weist einen unteren horizontalen Abschnitt 11 auf, der am oberen Ende des vertikalen Stabes 6 gesichert ist und zum Lagern eines Stifts 12 dient, der den Klemmabschnitt 10 schwenkbar stützt. Ein Arm 13 erstreckt sich von dem horizontalen Abschnitt 11 nach oben und ist an seinem oberen Ende mit einem sich seitlich nach oben erstreckenden Eingriffsabschnitt 14 versehen. Unter dem Eingriffsabschnitt 14 weist der Arm 13 eine Ausnehmung 15 auf, die zur Aufnahme wenigstens eines Teils des unteren Kanals 16 des Heizkörpers dient (vgl. Fig. 3 und 4). Der Eingriffsabschnitt 14 soll über diesem Kanal an dem Heizkörper anliegen und kann gezahnt oder aus einem anderen Reibungsmaterial hergestellt sein, daß verhindert oder zumindest erschwert, daß der Heizkörper nach oben angehqben wird, wenn der Eingriffsabschnitt 14 seitlich gegen das Heizkörpermaterial gedrückt wird. Die Position an dem Heizkörper, wo der Eingriffsabschnitt 14 angeordnet ist, liegt zwischen zwei vertikalen Säulen des Heizkörpers und besteht demnach aus einem verschweißten Abschnitt in dem Heizkörper, wo das Blechmaterial des Heizkörpers die doppelte Dicke aufweist. Da die Ausnehmung 15 mit einem Spielraum breiter als der Kanal 16 ist, kann die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung mit Heizkörpern zusammenwirken, deren Kanal unterschiedliche Abmessungen und Auslegungen aufweist.
  • Am rechten Ende des unteren horizontalen Abschnitts 11 des Trägerabschnitts 9 in Fig. 1 ist dieser mit einer Befestigungsvorrichtung 18 in Form einer nach oben gerichteten Sperre versehen, die seitlich an dem vorstehenden Kantenabschnitt 17 eingreifen soll, den der Heizkörper unter dem Kanal 16 aufweist (vgl. Fig. 3 und 4). Darüber hinaus ist die Befestigungsvorrichtung 18 mit einer Stützfläche 19 vershen, auf der die untere Kantenfläche des Kantenabschnitts 17 ruht.
  • Zieht man längs der Anlagefläche des Eingriffsabschnitts 14 eine Linie und verlängert man sie nach unten in den Bereich der Befestigungseinrichtungen, dann entspricht der Abstand zwischen dieser Linie und der Innenseite der nach oben gerichteten Sperre 18 grob der zweifachen Blechdicke der Heizkörpers, die eine der wenigen Abmessungen ist, die unabhängig von dem Fabrikat und Modell des Heizkörpers konstant bleibt.
  • Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, daß der Trägerabschnitt an dem Heizkörper an solchen Positionen angreift, wo das Blechmaterial die doppelte Dicke aufweist und zusammengeschweißt ist, weshalb diese Abschnitte eine gute mechanische Festigkeit aufweisen. Außerdem liegen der Eingriffsabschnitt 14 und die Sperre 18 gegen die entgegengesetzten Seiten des Doppelblechmaterials in dem Heizkörper an.
  • Der Klemmabschnitt 10 kann derart ausgelegt sein, daß er in etwa ein Spiegelbild des oben beschriebenen Trägerabschnitts ist und damit in seinem oberen Ende einen seitlich vorstehenden Anlageabschnitt 20, eine unter diesem Abschnitt angeordnete und der Ausnehmung 15 entsprechende Ausnehmung 21 an dem Trägerabschnitt sowie eine nach oben gerichtete Sperre 18 oder eine Befestigungseinrichtung aufweist, die bezüglich der Positionierung und Abmessung ganz derjenigen entspricht, die unter Bezug auf die Befestigungseinrichtung des Trägerabschnitts 9 entspricht.
  • Wie oben erwähnt, ist der Klemmabschnitt 10 um den in dem Trägerabschnitt 9 angeordneten Stift 12 schwenkbar und kann außerdem in einer Richtung verschoben werden, die bezüglich der Ausdehnungsebene des installierten Heizkörpers quergerichtet ist, da der Klemmabschnitt 10 eine längliche Öffnung 22 zur Aufnahme des Stifts 12 aufweist. Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann dadurch leicht an solche Heizkörper angepaßt werden, die zwischen den beteiligten Heizkörperprofilen unterschiedliche Abstände aufweisen, d.h. an Heizkörper mit unterschiedlichen Breiten.
  • Zur Betätigung des Klemmabschnitts 10 ist dieser mit einem Betätigungsabschnitt 23 versehen, der aus einer nach unten gerichteten Rampe oder Ansatzfläche an einem Teil des Klemmabschnitts 10 bestehen kann, die in etwa dem unteren horizontalen Abschnitt des Trägerabschnitts 9 entsprechen würde. Der vertikale Stab 6 ist ferner mit einer Mutter 24 versehen, die durch Verschraubung nach oben mit dem Betätigungsabschnitt 23 zusammenwirkt und dadurch den gesamten Klemmabschnitt 10 (in Fig. 1) gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Wird die Mutter 24 angezogen (nach oben geschraubt), dann drücken der Anlageabschnitt 20 und der Eingriffsabschnitt 14 gegen die Innenflächen des Heizkörpers, und zwar innen und in zueinander entgegengesetzten Richtungen an solchen Positionen, wo die Innenflächen aus zusammengeschweißten Doppelblechabschnitten bestehen.
  • Fig. 3 (die zu Fig. 1 spiegelverkehrt ist) veranschaulicht den Beginn des Installationszyklus, wenn ein Doppelheizkörper an der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung installiert werden soll. Es wird deutlich, daß der Doppelheizkörper, wie oben erwähnt, aus zwei Heizkörperabschnitten besteht, die spiegelbildlich konstruiert sind und, wie oben beschrieben, untere Kanäle 16 aufweisen, von denen sich vorstehende Kantenabschnitte 17 erstrecken, die aus einem doppelten, verschweißten Blechmaterial bestehen.
  • Der Heizkörper ist in der veranschaulichten Position in seitlicher Richtung etwas geneigt, und der Klemmabschnitt 10 ist in Richtung zu dem Trägerabschnitt 9 verschoben und teilweise gegen den Uhrzeigersinn verschoben, wobei das obere Ende zu dem Trägerabschnitt gerichtet ist. Außerdem wird deutlich, daß sowohl die Ausnehmung 21 des Trägerabschnitts 9 als auch die Ausnehmung 15 des Klemmabschnitts 10 jeweils ausreichend breit sind, um wenigstens einen Teil der Kanäle 16 der Heizkörperprofile aufzunehmen, so daß dadurch der Eingriffsabschnitt 14 und der Anlageabschnitt 20 an der Seite des Kanals 16 mit den Heizkörpern in Eingriff gelangen können, die von dem Kantenabschnitt 17 abgewandt ist.
  • Wird der zu installierende Heizkörper im Uhrzeigersinn verschwenkt, dann wird demnach der Klemmabschnitt 10 im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis der Anlageabschnitt 20 in Anlage gegen die Innenseite des Heizkörpers gelangt, wobei gleichzeitig die Befestigungseinrichtung 18 in Eingriff gegen die Außenseite des Kantenabschnitts 17 gelangt. Wenn die Mutter 24 in dieser Position nach oben in Anlage gegen den Betätigungsabschnitt 23 geschraubt wird, dann wird der Klemmabschnitt 10 im Uhrzeigersinn einem Drehmoment unterworfen. Dies bedeutet, daß das obere Ende des Klemmabschnitts 10 den Heizkörper nach rechts drückt, womit er in der gleichen Richtung verschoben wird, so daß der Trägerabschnitt und die Innenseite des gegenüberliegenden Heizkörperptofils in Eingriff gelangen. Ferner wird verhindert, daß der Heizkörper im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, da die Befestigungseinrichtung des Trägerabschnitts in seitlicher Richtung gegen die Außenseite des Kantenabschnitts 17 gedrängt wird. Wird die Mutter 24 nach oben angezogen, dann drängen demnach der Trägerabschnitt und der Klemmabschnitt im Inneren und in entgegengesetzten Richtungen gegen die Innenseiten des Doppelheizkörpers, wobei die Befestigungseinrichtungen gleichzeitig um die Außenseiten der nach unten gerichteten Kantenabschnitte 17 greifen. Fig. 4 zeigt diese vollständig installierte Position.
  • Da der Klemmabschnitt 10 seitlich verschwenkbar sowie verschiebbar ist, stellt er sich selbst auf eine Position ein, in der er innen mit dem Anlageabschnitt 20 und außen mit der Sperre 18 gegen den Heizkörper anliegt. Entsprechende Eingriffspositionen für den Trägerabschnitt sind symmetrisch angeordnet (spiegelverkehrt). Beim Anziehen der Mutter 24 wird die gesamte Einheit demnach derart eingestellt, daß ihre Belastung gleichmäßig verteilt wird; die beiden Sperren 18 sind gleichmäßig, aber in entgegengesetzten Richtungen belastet, was auch für den Anlageabschnitt 20 und den Eingriffsabschnitt 14 gilt.
  • Aus Fig. 4 wird deutlich, daß die Kanäle 16 nicht den Umrissen der Ausnehmungen 15 und 21 folgen, die der Trägerabschnitt 9 und der Klemmabschnitt 10 aufweisen. Als Alternative zu der beschriebenen Auslegung und Konstruktion können die Ausnehmungen einen Umriß erhalten, der wenigstens teilweise zu der Form der Kanäle 16 komplementär ist, so daß die Kanäle damit gegen diese Umrißabschnitt in Eingriff gelangen und nicht nach oben verschoben werden können, wenn der Heizkörper installiert ist. Dies bietet eine größere Sicherheit, daß der Heizkörper nicht unabsichtlich aus seiner installierten Position angehoben wird.

Claims (10)

1. Kombination aus einem Heizkörper und einer Vorrichtung zu seiner Installation, wobei der Heizkörper aus wenigstens zwei Heizkörperprofilen besteht, die längs einer Kante einen Kanal (16) mit einem vorstehenden Kantenabschnitt (17) aufweisen, wobei die Vorrichtung eine Fußanordnung (1) zum Sichern an dem Substrat oder Gegenstand umfaßt, eine Trägereinrichtung (9) zur seitlichen Anlage an einem ersten Heizkörperprofil sowie eine Befestigungseinrichtung (18) zum Eingriff mit dem Kantenabschnitt (17) aufweist, dadurchgekennzeichnet, daß die Fußanordnung (1) eine zweite Befestigungseinrichtung (18) zum Eingriff an einem Kantenabschnitt (17) eines zweiten Heizkörperabschnitts sowie eine Klemmeinrichtung (10) aufweist, die in einer von der Trägereinrichtung (9) abgewandten Richtung gegen das zweite Heizkörperprofil gedrückt werden kann, so daß zwischen der Trägereinrichtung und dem ersten Heizkörperprofil ein Eingriff hergestellt ist.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Trägereinrichtung (9) stationär angeordnet ist.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichne t&sub1; daß eine der Befestigungseinrichtungen (18) an der Klemmeinrichtung (10) vorgesehen ist.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurchgekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (10) um einen Schaft (12) verschwenkbar ist, der im wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Kantenabschnitts (17) ist.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurchgekennzeichnet, daß die Fußanordnung (1) an ihrem der Klemmeinrichtung (10) zugewandten Ende mit einem Verriegelungsmittel (24) versehen ist, das in Zusammenwirken mit einem Betätigungsabschnitt (23) an der Klemmeinrichtung (10) bewegbar ist, so daß es in die Anlageposition gelangen und dort verriegelt werden kann.
6. Kombination nach Anspruch 5, dadurchgekennzeichnet, daß das Verriegelungsmittel (24) mit einem Gewinde in Eingriff mit einem entsprechenden Gewinde an der Fußanordnung (1) versehen ist.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 4 - 6, dadurchgekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (10) an ihrer Schwenkachse (12) in einer Richtung verschiebbar ist, die quer zur Ausdehnungsebene des Heizkörpers gerichtet ist.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurchgekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (10) einen Klemmabschnitt (20) und die Tragereinrichtung (9) einen Trägerabschnitt (14) aufweist, daß der Klemmabschnitt (20) und der Trägerabschnitt (14) an den Innenseiten des ersten und des zweiten Heizkörperprofils vorgesehen sind und die Befestigungseinrichtung (18) in Eingriff mit den Außenseiten der Kantenabschnitte (17) der Heizkörperprofile steht.
9. Kombination nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurchgekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (10) und die Trägereinrichtung (9) zwischen ihren Abschnitten (20 bzw. 14), die zur Anlage gegen die Heizkörperprofile angeordnet sind, und der Befestigungseinrichtung (18) mit einer Ausnehmung (21 bzw. 15) zur Aufnahme wenigstens eines Teils des Kanals (16) versehen sind.
10. Kombination nach Anspruch 9, dadurchgekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (15, 21) wenigstens längs eines Teils ihres Umrisses eine Gestaltung aufweisen, die zu der Gestaltung eines angrenzenden Abschnitts des Kanals (16) komplementär ist.
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