DE69314598T2 - Hubbeschlag für frachtbehälter - Google Patents

Hubbeschlag für frachtbehälter

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Description

  • Diese Erfindung betrifft Hubbeschläge für Frachtbehälter und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, Hubbeschläge, die von den Enden von Frachtbehältern mit nicht-standardisierter Länge, d.h. Frachtbehältern, die den gegenwärtigen internationalen Längenstandards nicht entsprechen, nach innen gerichtet angeordnet sind. Ein Beispiel eines derartigen nicht-standardisierten Behälters ist aus der EP-A-0 401 391 bekannt.
  • Frachtbehälter entwickelten sich zum Standardmittel zum Transport von Material über die Straße, mit der Eisenbahn und über die See. Als Ergebnis ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit wurden hinsichtlich der Größe und der Form von Frachtbehältern Standards aufgestellt, so daß sie unter Verwendung von einheitlichen Hubstellen in der ganzen Welt transportiert werden können. Diese einheitlichen Hubstellen sind erforderlich, da die Behälter sehr häufig mittels fahrbarer Kräne und Hafenkräne angehoben werden, die Frachtbehälter auf Tieflader oder Eisenbahnwagen laden oder davon entladen oder über See gehende Containerschiffe beladen oder entladen. Gegenwärtig in Verwendung stehende Frachtbehälter- Hubvorrichtungen umfassen die sogenannten ISO-Riegelbolzen und sogenannte "Kran- Hebegeschirre" mit Verriegelungsvorrichtungen, die im allgemeinen T-förmig sind und in einer winkelförmigen Anordnung dargeboten werden, um in herkömmlichen Hubbeschlägen aufgenommen und dann um 90º in eine verriegelte Position gedreht zu werden, bevor der Hubbetrieb abläuft.
  • Die festgelegten standardisierten Längen von Frachtbehältern sind 10 Fuß, 20 Fuß 30 Fuß und 40 Fuß. Bei Behältern mit diesen Abmessungen befinden sich die gewöhnlich aus Hubbeschlägen gebildeten Hubstellen bei oder nahe den Ecken des Behälters auf dessen Deckel, so daß jeder Hubbeschlag den Vorteil besitzt, daß er von zwei sich schneidenden Wänden, nämlich den benachbarten Seiten- und Endwänden gestützt wird. Jede Wand besitzt normalerweise horizontal verlaufende Trägerteile, die an den Hubbeschlägen befestigt sind, und an der Schnittstelle zwischen den zwei Wänden ist zudem ein vertikaler Pfosten vorgesehen, der ebenfalls an dem Hubbeschlag befestigt ist. Auf diese Art und Weise wird die Rechteckquader-ähnliche Unversehrtheit des Behälter aufrechterhalten, d.h. es sind keine Vorsprünge in den Behälterhohlraum von den Behälterwänden ausgehend vorhanden und die strukturelle Stabilität des Behälter wird durch die Verbindung der Hubbeschläge und den horiz6ntalen und vertikalen Trägern aufrechterhalten.
  • Neuere Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko führten zu der Entwicklung von regional eingesetzten Behältern mit nicht-standardisierten Längen, um die hohen Kosten der Frachtvolumina und die damit verbundenen Kosten des Transports zu senken. Diese im heimischen Markt von UK verwendeten nicht-Standard-Behälter weisen gewöhnlich eine Länge von 45 Fuß, 48 Fuß und 53 Fuß auf. Trotz der nicht standardisierten Länge dieser Behälter müssen sie dennoch mittels fahrbarer Kräne oder Hafenkräne, die dazu ausgelegt sind in Standardentfernungen voneinander vorliegende Hubbeschläge an den Ecken von Behältern mit standardisierten Größen in Eingriff zu gehen, gehoben werden können. Die Hubstellen, die an Behältern mit nicht-standardisierter Länge vorgesehen sind, müssen daher von den Ecken des Behälters innenliegend angeordnet sein. Diese Hubstellen werden bekanntermaßen in Behältern mit nicht-standar disierten Längen in in der Konstrution des Behälters eingebaute Hauptöffnungsrahmen (Portalrahmen) eingepaßt.1 Da diese Hubbeschläge und der Hauptöffnungsrahmen jedoch nicht soviel Tragefähigkeit und Stabilität verleihen, wie benachbarte Seiten- und Endwände (bei Hubbeschlägen bei Behältern mit Standardlänge) besteht das Bedürfnis, dem Hauptöffnungsrahmen zusätzliche Stützstabilität zu verleihen, damit die Hauptöffnungsrahmen quergerichteten Belastungen während des Transports widerstehen können.
  • Die gegenwärtigen Techniken, die dazu angepaßt sind, die Probleme der fehlenden Stabilität der Hauptöffnungsrahmen bei Behälter mit nicht-standardisierter Länge lösen, bestehen darin, große Dreieckseinsätze bereitzustellen, die die Hauptöffnungsrahrnen stabilisieren. Diese Einsätze sind in den Behältern mit nicht-standardisierter Länge angeordnet und ragen daher in den Frachtraum und verringern folglich das verwendbare, wirksame Volumen. Obwohl die Dreieckseinsätze nur an den Hauptöffnungsrahmen in den Behälterraum ragen, wird die Fracht gewöhnlich nur durch ein Ende eingebracht, und wenn die Fracht mindestens teilweise durch die Behälterlänge bewegt wird, wird die maximale Größe der Fracht durch den Raum begrenzt, der durch die jeweiligen mit Einsätzen gestützten Hauptöffnungsrahmen, durch den die Fracht bewegt werden muß, verfügbar gemacht wird. Die Eckversteifungen erschweren daher ein Beladen des Behälterinnenraums und verringern die wirksame Verwendung des Frachtraums in dem Behälter.
  • Die vorliegende Erfindung wurde daher hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, dazu entwickelt einen verbesserte Befestigung für Hubbeschläge an Frachtbehältern mit nichtstandardisierter Länge bereitzustellen, die ausreichende Stabilität verleihen, so daß keine zusätzliche Innenverstärkung erforderlich ist (die in den Frachtraum ragt und das bestehende Volumen des verwendbaren Frachtraums verringert), und wobei derartige Befestigungen die erforderliche konstruktive Unversehrtheit des Behälters beim Anheben, Absenken und beim Transport aufrechterhalten.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Frachtbehälter bereitgestellt, der umfaßt, einen Boden, einen Deckel, ein Paar gegenüberliegender Seitenwände, die sich zwischen dem Boden und dem Deckel erstrecken und jeweils entlang der unteren und oberen Kanten der Seitenwände verbunden sind, ein gegenüberliegendes Paar von Enden, die entlang der vier aufrecht stehenden Eckkanten des Behälters mit den Seitenwänden verbunden sind, gegenüberliegende Paare von Hubbeschlägen, die entlang der oberen Kanten der Seitenwände in von den Eckkanten nach innen gerichteten Abständen und entlang der oberen Kanten durch einen bestimmten Abstand voneinander entfernt angeordnet sind, um den Erfordernissen von Behälter-Hubvorrichtungen zu entsprechen, und einen jeweiligen Hauptöffnungsrahmen mit einem oberen Ralhnenteil zur Verstärkung des Deckels und aufrecht stehenden Seitenrahmen-Teilen zur Verstärkung der Seitenwände der an einer Position angeordnet ist, welche der Stelle eines jeweiligen Paars gegenüberliegender Hubbeschläge entspricht, wobei mindestens einer der Hubbeschläge aufweist:
  • einen Hohlkörper, der an dem oberen Rahmenteil gesichert und so angeordnet ist, daß er eine entsprechende Behälter-Hubvorrichtung auffielunen kann,
  • eine obere Vertiefung in dem Hohlkörper, damit die Behälter-Hubvorrichtung in den Körper eindringen kann, und
  • eine untere Vertiefung, die so angeordnet ist, daß eine Pfosten-Innenverstärkung aufgenommen und der Beschlag starr daran befestigt wird, wobei die Innenverstärkung an einem Außenpfosten befestigt ist, der jeweils eines der aufrecht stehenden Teile des jeweiligen Hauptöffnungsrahmens bildet.
  • Bei dem Frachtbehälter gemäß der einen erfindungsgemaßen Ausführungsform weist der Hohlkörper in der unteren Wand des Körpers eine Öffnung auf, über die sich ein flexibler Wandbereich erstreckt, der so angeordnet ist, um eine nach unten gerichtete Bewegung der Behälter-Hubvorrichtung nach dem Eintritt in den Körper zu einer Greifiposition unterhalb des Beschlags zu ermöglichen, um eine aufwärts gerichtete Bewegung des Behälters über die Hubvorrichtung und den Hubbeschlag zu ermöglichen.
  • Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird ein Frachtbehälter bereitgestellt, der umfaßt, einen Boden, einen Deckel, ein Paar gegenüberliegender Seitenwände, die sich zwischen dem Boden und dem Deckel erstrecken und jeweils entlang der unteren und oberen Kanten der Seitenwände verbunden sind, ein gegenüberliegendes Paar von Enden, die entlang der vier aufrecht stehenden Eckkanten des Behälters mit den Seitenwänden verbunden sind, gegenüberliegende Paare von Hubbeschlägen, die entlang der oberen Kanten der Seitenwände in von den Eckkanten nach innen gerichteten Abständen und entlang der oberen Kanten durch einen bestimmten Abstand voneinander entfernt angeordnet sind, urn den Erfordernissen von Behälter-Hubvorrichtungen zu entsprechen, und einen jeweiligen Hauptöffnungsrahmen mit einem oberen Rahmenteil zur Verstärkung des Deckels und aufrecht stehenden Seitenrahmen-Teilen zur Verstärkung der Seitenwände, der an einer Position angeordnet ist, welche der Stelle eines jeweiligen Paars gegenüberliegender Hubbeschläge entspricht, wobei mindestens einer der Hubbeschläge aufweist:
  • einen Hohlkörper, der an dem oberen Rahmenteil gesichert und so angeordnet ist, daß er eine entsprechende Behälter-Hubvorrichtung auffiehmen kann,
  • eine obere Vertiefung in dem Hohlkörper, damit die Behälter-Hubvorrichtung in den Körper gelangen kann,
  • eine untere Öffnung in der unteren Wand des Körpers, die der oberen Vertiefung gegenüberliegt, und
  • einen flexiblen Wandbereich, der sich über die untere Öffnung erstreckt und der Behälter-Hubvorrichtung nach dem Eintritt in den Körper eine nach unten gerichtete Bewegung zu einer Greifposition unterhalb des Beschlags ermöglicht, um eine aufwärts gerichtete Bewegung des Behälters über die Hubvorrichtung und den Hubbeschlag zu ermöglichen.
  • Die untere Vertiefung in dem Hohlkörper des oder aller Hubbeschläge kann zu einem Schlitz ausgebildet sein, der sich über mindestens den größten Teil der Höhe des Beschlags erstreckt.
  • Das obere Ende der inneren Verstärkung wird von der schlitzartigen Vertiefung aufgenommen und befindet sich in dem Außenpfosten und ragt davon so nach oben, daß sie von dem Körper aufgenommen wird.
  • Der Außenpfosten ist vorzugsweise an dessen unteren Ende an die Unterseite des Hubbeschlagkörpers geschweißt, und das obere Ende der Innenverstärkung kann durch die Höhe des Körpers aufgenommen sein und ist daran angeschweißt.
  • An der Unterseite des Hohlkörpers kann eine eine Öffnung aufweisende flexible Membran vorhanden sein, um beim Eingriff mit dem Hubbschlag eine nach unten gerichtete Bewegung der Hubvorrichtung zu ermöglichen und in die Greifposition damit zu gelangen.
  • In einer besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsforrn ist der oder jeder Hubbeschlag so gebaut und angeordnet, daß dessen Tiefe im wesentlichen geringer ist als die Tiefe eines 150 Standard-Hubbeschlags, wobei der Hubvorrichtung ermöglicht wird durch den Hubbeschlag nach unten zu der Greifposition damit zu gelangen. Dieser Aufbau des Hubbeschlags mimmiert die nach innen gerichteten Vorsprünge jeglicher Teile in den verwendbaren Frachtraum.
  • Erfindungsgemaß können daher ein oder mehrere der folgenden wünschenswerten Ziele erreicht werden:
  • 1. Bereitstellung eines neuen Hubbeschlag für Frachtbehälter, der das Anheben von Behältern mit nicht-standardisierter Länge unter Verwendung von Frachtkränen ermöglicht;
  • 2. Bereitstellung eines neuen Hubbeschlags für Frachtbehälter, der die konstruktive Unversehrtheit der Hülle des Frachtbehälters während des Anhebens aufrechterhält;
  • 3. Bereitstellung eines neuen Hubbeschlags für Frachtbehälter, der keine inneren Trägerteile in dem Frachtraum des Behälter erforderlich macht, wobei die Unversehrtheit des Behälters aufrechterhalten wird;
  • 4. Bereitstellung eines neuen Hubbeschlags für Frachtbehälter, der aufgrund des Fehlens von Innenverstärkungen einen größeren Frachtraum in dem Frachtbehälter ermöglicht.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Frachtbehälters mit neuen Hubbeschlag-Befestigungen wird nun ausführlich mittels Beispiele unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen erläutert, in denen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Behälters mit nicht-standardisierter Länge mit daran erfindungsgemaß angebrachten Hubbeschlägen ist;
  • Fig. 2 ein detaillierter Plan eines Hubbeschlags ist;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht des Hubbeschlags ist und eine Frachthubvorrichtung vom Riegelbolzen-Typ in der im Eingriff stehenden und frei stehenden Position zeigt;
  • Fig. 4 eine vertikale Seitenansicht des Hubbeschlags ist und dessen Befestigung an einen Innenverstärkungs-Hauptöffnungsrahmen des Behälters zeigt.
  • Unter Bezug auf die Zeichnungen wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erläutert, wobei Bezug genommen wird auf einen Frachtbehälter 10 mit nichtstandardisierter Länge. Der Behälter 10 umfaßt einen Boden 11, einen Deckel 12, ein Paar gegenüberliegender Seitenwände 13, die sich zwischen dem Boden 11 und dem Deckel 12 erstrecken und jeweils entlang der unteren 14 und oberen horizontal verlaufenden Kanten der Seitenwände 13 verbunden sind. Ein gegenüberliegendes Paar von Enden 16, die entlang der vier aufrecht stehenden Eckkanten 17 des Behälters mit den Seitenwänden verbunden sind und gegenüberliegende Paare von Hubbeschlägen 18 sind entlang der oberen Kanten 15 durch vorgegebene Abstände voneinander entfernt angeordnet, um den Erfordernissen von Behälter-Hubvorrichtungen zu entsprechen. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die Hubbeschläge 18 an jeder oberen Kante 15 der Seitenwände durch eine ISO-Standard- Länge voneinander entfernt angeordnet, wodurch von Kränen eingesetzte Standard- Hubvorrichtungen verwendet werden können.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt jeder Hubbeschlag an einer Seitenwand einem Hubbeschlag an der gegenüberliegenden Wand gegenüber, wobei ein Paar gegenüberliegender Hubbeschlägen gebildet wird, die in einer gemeinsamen vertikalen Ebene parallel zu den Endwänden 16 des Behälters angeordnet sind.
  • Zur Verstärkung des Deckels 12 und der Seitenwände 13 an jeder jedem Paar gegenüberliegenden Hubbeschlägen entsprechenden Stelle ist in die Behälterkonstruktion ein entsprechender Hauptöffnungsrahmen (Portalrahmen) eingebaut, und in Fig. 1 ist ein Hauptöffnungsrahmen, der ein Paar nach oben gerichteter Trägerteile 19 und ein horizontal verlaufendes Trägerteil 20 umfaßt, schematisch gezeigt.
  • In Fig. 1 ist in schematischer Form nur die konstruktive Anordnung des Behälters 10 mit nicht-standardisierter Länge gezeigt, und die Verstärkungsbefestigung an der Stelle der gegenüberliegenden Hubbeschlag-Paare und die Befestigung und Anordnung eines typischen Hubbeschlags ist in den Figuren 2 bis 4, die nun erläutert werden, ausführlicher gezeigt.
  • Der Hubbeschlag 18 weist im Vergleich zu einem Hubbeschlag mit Standardaufbau, der zur Auffiahme einer ISO-Hubvorrichtung ausgestaltet ist, eine geringere Höhe auf und umfaßt einen hohlen, aus Metall gegossenen Körper mit einer im wesentlichen rechteckigen oberen Vertiefung 21, deren Achse sich zur Längsachse des Behälters und zu den Seitenwändenrändern weitgehend parallel erstreckt und die eine Frachthubvorrichtung vom ISO-Riegelbolzentyp, ein Kranhebegeschirr mit einer Sperrvorrichtung oder eine andere im allgemeinen T-förmige Hubvorrichtung aufnehmen kann. Die Hubvorrichtungen greifen durch die verlängerten Vertiefungen oder Öffnungen 21 der Hubbeschläge 18 ein, und werden dann nach Aufnahme in den Hubbeschlägen um 90º in eine Greifposition gedreht, worauf der Behälter dann über die Huvorrichtung und die Hubbeschläge 18 angehoben werden kann.
  • Die Hubbeschläge 18 werden, wie vorstehend aufgeführt, von den Enden des Behälters aus innenliegend bereitgestellt, so daß die aufnehmenden Öffnungen 21 in Abständen voneinander entfernt angeordnet sind, die den gegenwärtig verfügbaren internationalen Standards genügen, wobei der Behälter mit gegenwärtig verfügbaren Kränen zur Verwendung mit Standard-Behältern angehoben werden können.
  • Jedes Paar gegenüberliegender Hubbeschläge 18 sind an den Teilen 19 und 20 des jeweiligen Hauptöffnungsrahmens starr befestigt, um eine ausreichende Stabilität zu liefern, um den während der Handhabung des Behälters auftretenden Belastungen widerstehen zu können. Jeder Hubbeschlag 18 ist gewöhnlich ein hohler Würfel, der den Frachthubvorrichtungen einen Eingriff damit ermöglicht. Eine deutlichere Erläuterung einer jeden aufnehmenden Öffnung 21 kann aus Fig. 2 entnommen werden.
  • Wie im einleitenden Teil beschrieben ist es bekannt, Hubbeschläge von den Enden von Frachtbehältern mit nicht-standardisierter Länge innenliegend bereitzustellen, wobei die vorhandenen Befestigungsaufbauten für die Hubbeschläge im wesentlichen die Bereitstellung von zusätzlichen Innenverstärkungen der Hauptöffnungsrahmen erfordern, die die Form von dreieckigen Träger-Eckversteifungen annehmen, die an die Teile des Hauptöffnungsrahmens nahe den Verbindungen zwischen benachbarten Teilen angeschweißt sind und die nach innen in den Frachtraum ragen, um die erforderliche zusätzliche Stabilisierung zu erbringen. Das Hineinragen der Hubbeschläge und der Eckversteifungen in den Frachtraum erschwert die Beladung und verringert das Nutzvolumen des Frachtbehälters, das beladen werden kann.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung liefert einen verbesserten Aufbau des Hubbeschlags per se und darüber hinaus ein verbessertes Mittel zur Befestigung eines jeden Hubbeschlags in der Konstruktion des Behälters. Dies wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 4 ausführlich erläutert.
  • Jeder Hubbeschlag 18 umfaßt daher einen gegossenen Metallkörper, der generell mit 22 bezeichnet und hohl ist, an dessen oberen Oberfläche eine längliche Eintrittsvertiefungen 21 aufweist, um die Behälterhubvorrichtung aufzunehmen wobei die Hubvorrichtung in den Körper 22 gelangen kann und dann um 90º in eine Greifposition gedreht wird. Die Tiefe des Körpers 22 ist im wesentlichen kleiner als die Tiefe einer herkömmlichen ISO- Hubvorrichtung und die Hubvorrichtung kann tatsächlich, nachdem sie in der Vertiefung aufgenommen wurde, nach unten durch den Körper 22 gelangen und nach Rotation um 90º eine Greifposition unter der Unterseite des Körpers 22 einnehmen, wobei dann die nach oben gerichtete Bewegung des Behälters über die Hubvorrichtung und den Hubbeschlag 18 ermöglicht wird.
  • Um diese nach unten gerichtete Bewegung der Hubvorrichtung zu ermöglichen, beinhaltet die unteren Wand des Körpers 22 eine untere Öffnung, die der oberen Öffnung 21 gegenüberliegt und über die sich ein mit einer Öffnung versehener flexibler unterer Wandbereich 23 in Form eines/einer mit einer Öffnung versehenen Diaphragmas oder Membran erstreckt, und die Membran ist durch das Bezugszeichen 23' in einer Position gezeigt, in der sie sich im Inneren des Körpers 22 befindet und das die deformierte Position umfaßt, die sie einnehmen kann, wenn die Hubvorrichtung durch den Körper 22 nach unten gebracht wurde.
  • Zur Verstärkung der Befestigung eines jeden Hubbeschlags in dem Hauptöffnungsrahmen erstreckt sich eine schlitzförmige Vertiefung 24 vertikal über die Höhe des Körpers 22 und nimmt eine Innenpfostenverstärkung 25 auf, die durch Verschweißen 26 daran starr befestigt ist und von einem Außenpfosten 27, der eines der aufrecht stehenden Teile 19 des Hauptöffnungsrahmen darstellt, nach oben ragt oder daran starr befestigt ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, befindet sich die Innenpfostenverstärkung 25 in einem Kanal (oder einer Buchse) 28, die einen Teil des Außenpfostens 27 bildet und die an dessen oberen Ende über Schweißverbindungen 29 an die Unterseite des Körpers 22 geschweißt ist. Die Innenverstärkung 25 ragt im Kanal 28 nach oben, um im Körper 22 aufgenommen zu werden und sich durch dessen Höhe zu erstrecken. Die in Fig. 4 gezeigte Befestigungsstruktur verleiht dem Hauptöffnungsrahmen Stabilität und liefert zudem eine stabile Anordnung des Hubbeschlags 18 als eine Komponente der Trägerstruktur.
  • Weiterhin wird das nach innen gewandte Ende 30 des Körpers 22 durch Schweißverbindungen 32 an einen horizontal verlaufendes Deckelteil 31 starr befestigt, das an ein oberes Hauptöffnungsrahmenteil 20 starr befestigt ist, oder tatsächlich ein oberes Hauptöffnungsrahmenteil 20 darstellt, das in Fig. 1 schematisch gezeigt ist. Ein Deckel 33 befindet sich über der Struktur. Beim Zusammenbau eines jeden aufrecht stehenden Teils des Hauptöffnungsrahmens mit dem jeweiligen Hubbeschlag besteht gewöhnlich der erste Schritt im Schweißen der Innenpfostenverstärkung 25 an den Körper des Beschlags, gefolgt von Schweißen des Kanals 28 an die Verstärkung 25 und wird durch Schweißen des zusammengestellten Kanals 28 und der Verstärkung an den Körper beendet. Dies verstärkt den Hauptöffnungsrahmen weiter und verleiht der Struktur Stabilität, wobei Behälter 10 mit nicht-standardisierter Länge mittels Hubvorrichtungen, die in jedem Hubbeschlag im Eingriff stehen ohne nicht-annehmbare Verformung der Struktur des Behälter beim Beladen angehoben werden können.
  • Die in den Figuren 2 bis 4 erläuterten bevorzugten Ausführungsform führt daher dazu, daß die bisher verwendeten Dreieckseinsätze unnötig werden, wodurch der gesamte innere Frachtraum verfügbar wird, wobei einem Frachtbehälter mit nicht-standardisierter Länge eine ausreichende Gesamtstabilität verliehen werden kann..

Claims (9)

1. Frachtbehälter (10) umfassend einen Boden (11), einen Deckel (12), ein Paar gegenüberliegender Seitenwände (13), die sich zwischen dem Boden (11) und dem Deckel (12) erstrecken und jeweils entlang der unteren und oberen Kanten (15) der Seitenwände verbunden sind, ein gegenüberliegendes Paar von Enden (16), die entlang der vier aufrecht stehenen Eckkanten (17) des Behälters mit den Seitenwänden verbunden sind, gegenüberliegende Paare von Hubbeschlägen (18), die entlang der oberen Kanten (15) der Seitenwände (13) in von den Eckkanten (17) nach innen gerichteten Abständen und entlang der oberen Kanten (15) durch einen bestimmten Abstand voneinander entfernt angeordnet sind, um den Erfordernissen von Behälter-Hubvorrichtungen zu entsprechen, und einen jeweiligen Hauptöffnungsrahmen (19, 20) mit einem oberen Rahmenteil (20) zur Verstärkung des Deckels (12) und aufrecht stehenden Seitenrahmen-Teilen (19) zur Verstärkung der Seitenwände (13) der an einer Position angeordnet ist, welche der Stelle eines jeweiligen Paars gegenüberuegender Hubbeschläge (18) entspricht, wobei mindestens einer der Hubbeschläge aufweist:
einen Hohlkörper (22), der an dem oberen Rahmenteil (20) gesichert und so angeordnet ist, daß er eine entsprechende Behälter-Hubvorrichtung aufnehmen kann, eine obere Vertiefung (21) in dem Hohlkörper, damit die Behälter-Hubvorrichtung in den Körper eindringen kann, und
eine untere Vertiefung (24), die so angeordnet ist, daß eine Pfosten-Innenverstärkung (25) aufgenommen und der Beschlag starr daran befestigt wird, wobei die Innenverstärkung an einem Außenpfosten (27) befestigt ist, der jeweils eines der aufrecht stehenden Teile (19) des jeweiligen Hauptöffnungsrahmens (19, 20) bildet.
2. Frachtbehälter (10) umfassend einen Boden (11), einen Deckel (12), ein Paar gegenüberliegender Seitenwände (13), die sich zwischen dem Boden (11) und dem Deckel (12) erstrecken und jeweils entlang der unteren und oberen Kanten (15) der Seitenwände verbunden sind, ein gegenüberliegendes Paar von Enden (16), die entlang der vier aufrecht stehenen Eckkanten (17) des Behälters mit den Seitenwänden verbunden sind, gegenüberliegende Paare von Hubbeschlägen (18), die entlang der oberen Kanten (15) der Seitenwände (13) in von den Eckkanten (17) nach innen gerichteten Abständen und entlang der oberen Kanten (15) durch einen bestimmten Abstand voneinander entfernt angeordnet sind, um den Erfordernissen von Behälter-Hubvorrichtungen zu entsprechen, und einen jeweiligen Hauptöffnungsrahmen (19, 20) mit einem oberen Rahmenteil (20) zur Verstärkung des Deckels (12) und aufrecht stehenden Seitenrahmen-Teilen (19) zur Verstärkung der Seitenwände (13), der an einer Position angeordnet ist, welche der Stelle eines jeweiligen Paars gegenüberliegender Hubbeschläge (18) entspricht, wobei rnindestens einer der Hubbeschläge aufweist:
einen Hohlkörper (22), der an dem oberen Rahinenteil (20) gesichert und so angeordnet ist, daß er eine entsprechende Behälter-Hubvorrichtung aufnehmen, kann, eine obere Vertiefung (21) in dem Hohlkörper, damit die Behälter-Hubvorrichtung in den Körper eindringen kann,
eine untere Öffnung in der unteren Wand des Körpers (22), die der oberen Vertiefung (21) gegenüberliegt, und
einen flexiblen Wandbereich (23), der sich über die untere Öffnung erstreckt und der Behälter-Hubvorrichtung nach dem Eintritt in den Körper (22) eine nach unten gerichtete Bewegung zu einer Greifposition unterhalb des Bescfflags (18) ermöglicht, um eine aufwärts gerichtete Bewegung des Behälters über die Hubvorrichtung und den Hubbeschlag zu ermöglichen.
3. Frachtbehälter nach Anspruch 1, bei dem der Hohlkörper (22) eine untere Öffnung in der unteren Wand des Körpers beinhaltet, die der oberen Vertiefung (21) gegenuberliegt, und einen flexiblen Wandbereich (23), der sich über die untere Öffnung erstreckt und so angeordnet ist, um eine nach unten gerichtete Bewegung der Behälter-Hubvorrichtung nach dem Eintritt in den Körper (22) zu einer Greifposition unterhalb des Beschlags zu ermöglichen, um eine aufwärts gerichtete Bewegung des Behälters (10) über die Hubvorrichtung und den Hubbeschlag (18) zu ermöglichen.
4. Frachtbehälter nach Anspruch 1, bei dem die untere Vertiefung (24) in dem Hohlkörper (22) durch einen Schlitz gebildet ist, der sich über den größeren Teil der Höhe des Beschlages (18) erstreckt.
5. Frachtbehälter nach Anspruch 4, bei dem die Innenverstärkung (25) in dem Außenpfosten (27) aufgenommen ist und davon so nach oben ragt, daß sie in dem Schlitz (24) aufgenommen werden kann.
6. Frachtbehälter nach Anspruch 5, bei dem der Außenpfosten (27) an seinem Oberende an die Unterseite des Körpers (22) des Hubbeschlages (18) geschweißt ist.
7. Frachtbehälter nach Anspruch 6, bei dem sich das nach oben ragende Ende der Innenverstärkung (25) über die Höhe des Körpers (22) erstreckt und an den Körper (22) geschweißt ist.
8. Frachtbehälter nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der flexible Wandbereich (23) eine Öffnung aufweisende, flexible Membran aufweist.
9. Frachtbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tiefe des Hubbeschlages (18) geringer ist als die Tiefe eines Standard- Hubbeschlages.
DE69314598T 1992-06-24 1993-06-24 Hubbeschlag für frachtbehälter Expired - Lifetime DE69314598T2 (de)

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GB929213561A GB9213561D0 (en) 1992-06-24 1992-06-24 Improved lifting fitting for cargo containers
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