DE6931464U - Fadenspanner - Google Patents
FadenspannerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H59/00—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
- B65H59/40—Applications of tension indicators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
Description
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„Ο <. O » W
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6. 8. 1969
Dr.lng.WalterReiners 0788 Li/si
Mönchengladbach
Fadenspanner
Die Neuerung betrifft einen Fadenspanner an Textilmaschinen mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung
der Fadenspannung.
Derartige Fadenspanner sollen alle Fadenspannungsschwankungen beseitigen, welche, bedingt durch die
verschiedensten Verarbeitungsvorgänge, beim Spulen, Zetteln, Schären oder dergleichen auftreten, und
außerdem vorbestimmte Fadenspannungswerte konstant halten.
Es sind Fadenspanner mit selbsttätiger Regelung bekannt, deren Bremselemente aus Teller- oder Gitterbremsen
oder auch aus einer Kombination beider Arten bestehen. Erfolgt die Regelung solcher Fadenspanner
mittels elektronischer Meß- und Stellelemente, so ergeben sich wesentliche Nachteile wegen der hohen Anschaffungspreise
und den erheblichen Wartungskosten. Fadenspanner mit mechanischen Regelorganen haben den
Nachteil der größeren Massenträgheit. Denselben Nachteil besitzen bisher bekannt gewordene Fadenspanner
64
rait pneumatischer Regelung durch die Verwendung stark
massebehafteter Meß- oder Stellelemente innerhalb ihres Regelkreises.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und einen besonders preiswerten,
mit möglichst trägheitsloser Regelung ausgestatteten Fadenspanner zu schaffen, dessen Ausgangsfadenspannung
sowohl für den einzelnen Fadenspanner als auch für eine größere Anzahl derselben besonders leicht und
zentral einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß im Fadenlauf nach den Spannelementen als Meßteil eines
pneumatischen Regelkreises eine das Maß für den Verstellweg und/oder die Anpreßkraft des beweglichen
Spannerteiles beeinflussende, mittels eines Düsenverstärkers von einem strömenden Medium beaufschlagte,
nachgiebige Prallplatte angeordnet ist.
Durch diese Anordnung kann der Aufwand für die Meß- und Stellelemente sowie für die als Hilfsenergie beispielsweise
verwendete Druckluft besonders gering gehalten werden. Wenn nach einem weiteren Merkmal der Neuerung
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im pneumatischen Regelkreis nach dem Düsenverstärker ein an sich bekannter fluidischer Verstärker angeordnet
ist, ergibt sich eine besonders einfache Möglichkeit der Druckverstärkung ohne aufwendige Dimensionsänderungen an Stellelementen sowie eine höhere Empfindlichkeit
des Systems.
Pur die Verstellung des beweglichen Spannerteiles, welches
nach Art einer Gitterbremse oder auch als Tellerbremse ausgebildet sein kann, ist es vorteilhaft, wenn
im pneumatischen Regelkreis ein mit einem strömenden Medium beaufschlagtes Stellelement angeordnet ist.
Hierbei kann die Druckluft über den fluidisehen Verstärke."
auf einen Kolben des Stellelementes wirksam werden. Der Kolben des Stellelementes kann aber auch
ohne Zwischenschaltung eines fluidischen Verstärkers direkt vom Düsenverstärker beaufschlagt werden. Der
Sollwert einer bestimmten Ausgangsfadenspannung kann
im Stellelement in vorteilhafter Weise ebenfalls mittels Druckluft eingestellt werden. Dies ist aber auch
mit anderen strömenden Medien oder mechanischen Kraftspeichern möglich.
Die Messung der nach Durchlaufen des Fadens durch den Spanner auftretenden Fadenspannung erfolgt durch Ablenkung
der nachgiebigen Prallplatte in Richtung der Ausströmöffnung des Düsenverstärkers. Die nachgiebige
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Prallplatte kann gleichzeitig als Fadenführungsorgan dienen, wenn nach einem weiteren Merkmal der Neuerung
die nachgiebige Prallplatte mit einer Fadenumlenkkontur versehen ist. Außerdem ergibt sich hierdurch die
Möglichkeit, den Faden mit einem vorbestimmten Umschlingung
swinkel über diese Fadenumlenkkontur zu führen, was zur Schaffung gleichbleibender Reibungsverhältnisse
und der Beruhigung des laufenden Fadens dient, Die nachgiebige Prallplatte kann vorteilhaft als Blattfeder
ausgebildet sein. Um die Eigenfrequenz einer derartigen Blattfeder zu dämpfen, ist es von Vorteil, die
nachgiebige Prallplatte mit einem Dämpfungselement zu versehen. Ein derartiges Dämpfungselement kann aus
einer Blechfahne bestehen, welche in hochviskosem öl eintaucht. Es kann aber auch ein Ausleger der nachgiebigen
Prallplatte im Feld eines Permanentmagneten bewegt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 den Fadenspanner mit einem pneumatischen Regelkreis in schematischer Darstellung,
Fig. 2 ein Meßdruck-Spannungsdiagramm und Fig. 3 eine Einzelheit der Dämpfung.
In Figur 1 erkennt man eine Textilspule 1, deren Paden
2 in Richtung des Pfeiles 3 abgezogen wird. Von den Spannelementen, welche in dem hier gezeigten Ausführung
sbeispiel aus den feststehenden Rechenstäben K und den beweglichen Rechenstäben 5 bestehen, durchläuft
der Faden 2 eine öse 6. Nach den Spannelementen läuft der Faden 2 mit geringer Umschlingung über eine
Fadenumlenkkontur 7, welche sich am oberen Teil d^r
nachgiebigen Prallplatte 8 befindet. Durch die allgemein mit Fadenspannung bezeichnete Kraft im Fadenlauf
wird die nachgiebige Prallplatte 8 in Richtung eines aus einer Meßdüse 9 und der Vordüse 10 gebildeten
Düsenverstärkers 11 ausgelenkt. Die nachgiebige Prallplatte 8 und der Düsenverstärker 11 bilden damit den
Meßteil 12 des in Figur 1 dargestellten pneumatischen Regelkreises.
In Figur 2 sind die Kennlinien dieser Meßanordnung dargestellt. Hier ist der Meßdruck PM über der Fadenkraft
aufgetragen. Die Kennlinien PQ2 und PQl steigen anfangs
nahezu linear an, wobei die Größe der Steigung abhängig ist von der Höhe des Versorgungsdruckes Pq. Der Meßdruck
PM ist somit proportional der Fadenkraft Pp und
stellt den Istwert dar. Im Regelkreis werden Soll- und
Istwerte miteinander verglichen, und die daraus gebildete
Regelabweichung dient zur Betätigung eines Stellelementes 1J>. Das Stellelement Ij5 besteht aus einem
Zylinder Ik und einem Doppelkolben 15>
16, der mit Membranen IJ, 18 gegenüber der Zylinderwand abgedichtet
ist. Die Kammer I9 des Zylinders 14 wird mit dem Meßdruck PM beaufschlagt und die Kammer 20 mit einem
den gewünschten Spannungsverhältnissen entsprechenden Druck PgQ11· Der gewünschte Druck auf Teil 16 des Doppelkolbens
kann anstatt mit einem strömenden Medium auch mittels einer Druckfeder oder dergleichen eingestellt
werden. Die Übertragung des Verstellweges vom Doppelkolben 15, 16 auf die beweglichen Rechenstäbe 5
erfolgt über einen Ausleger 21, der den Doppelkolben 15) 16 mit einer längsbeweglich gelagerten Schubstange
22 verbindet. Die Größe der Fläche des Doppelkolbens 15j 16 ist maßgebend für die Größe der ■Verstellkraft
und der Empfindlichkeit. Sollen diese bei gleichbleibenden Doppelkolben- und Zylinderabmessungen
wesentlich erhöht werden, so kann ein an sich bekannter fluidischer Verstärker 23, wie er in der strichpunktiert
gezeichneten Lage angedeutet ist, zwischengeschaltet werden.
Zur Dämpfung der Eigenschwingungen der nachgiebigen Prallplatte 8 ist diese mit einer Blechfahne 24 ver-
sehen, welche in einen Behälter 25 eintaucht, der mit einem hochviskosen öl gefüllt sein kann.
Figur j5 zeigt eine weitere Dämpfungsmöglichkeit. Hierbei
ist an der nachgiebigen Prallplatte 8 ebenfalls eine Blechfahne 26 befestigt, welche sich im Feld eines
Permanentmagneten 27 bewegt.
Die Einstellung und der Betrieb des in Figur 1 dargestellten Fadenspanners kann bei Installation größerer
Stückzahlen sowohl einzeln, In Gruppen als auch für alle Fadenspanner gemeinsam erfolgen.
1464
Claims (1)
- Dr. Ing. Walter Reiner* " ' " , Ω ,η£η4Ö5 Mönchengladbach β* 8< 19β9Pelcr.NonncnmOhlen.Allei. 5,t Ο788 Li/SlSchutzansprüche1. Fadenspanner an Textilmaschinen mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Fadenspannung, dadurch gekennzeichnet, daß im Fadenlauf nach den Spannelementen als Meßteil (12) eines pneumatischen Regelkreises eine das Maß für den Verstellweg und/oder die Anpreßkraft des beweglichen Spannerteiles beeinflussende,mittels eines Düsenverstärkers (11) von einem strömenden Medium beaufschlagte, nachgiebige Prallplatte (8) angeordnet ist.2. Fadenspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im pneumatischen Regelkreis nach dem Düsenverstärker (11) ein an sich bekannter fluidischer Verstärker (25) angeordnet ist.5. Fadenspanner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im pneumatischen Regelkreis ein mit einem strömenden Medium beaufschlagtes Stellelement angeordnet ist.4. Fadenspanner nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Prallplatte (8) mit einer Fadenumlenkkontur (7) versehen ist.■Q 1 ο 1s I07885. Fadenspanner nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Prallplatte (8) mit einem Dämpfungselement versehen ist.XJ
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6931464U DE6931464U (de) | 1969-11-08 | 1969-11-08 | Fadenspanner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6931464U DE6931464U (de) | 1969-11-08 | 1969-11-08 | Fadenspanner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6931464U true DE6931464U (de) | 1969-11-27 |
Family
ID=34124014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6931464U Expired DE6931464U (de) | 1969-11-08 | 1969-11-08 | Fadenspanner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6931464U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19849701A1 (de) * | 1998-10-28 | 2000-05-11 | Goldwell Gmbh | Flüssiges Haarwaschmittel |
-
1969
- 1969-11-08 DE DE6931464U patent/DE6931464U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19849701A1 (de) * | 1998-10-28 | 2000-05-11 | Goldwell Gmbh | Flüssiges Haarwaschmittel |
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