DE69314862T2 - Verriegelungsvorrichtung für motorrad - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung für motorradInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung vom Kabelschloßtyp für ein Kraftrad.
- Die japanische ungeprüfte Gebrauchsmusterschrift (Kokai) Nr.62-75173 offenbart eine Schließvorrichtung für ein Kraftrad, in der ein ein Kabelschloß bildendes Kabelelement an seiner Mittelposition ausstreckbar an einem Gepäckkorb angebracht ist, der an einem Vorderteil des Kraftrads angebracht ist, und es ist an seinem einen Ende mit einem Schloßabschnitt versehen und an seinem anderen Ende mit einem Eingriffsabschnitt, der mit dem Schloßabschnitt in Eingriff treten kann. Beim Eingriff des ausgestreckten Kabelabschnitts mit einem Vorderrad bei stehendem Kraftrad kann der Schloßabschnitt des Kabelelements mit dessen Eingriffsabschnitt derart in Eingriff gebracht werden, daß das Kraftrad nicht bewegt werden kann. Ferner offenbart die japanische ungeprüfte Patentschrift (Kokai) Nr.56- 120464 eine Schließvorrichtung für ein Kraftrad, bei der ein Kabelelement eines mit einem Hinterrad in Eingriff bringbaren Kabelschlosses in einem hohlen Sitzrahmen aufgenommen ist.
- Jedoch haben diese Kabelelemente bei fahrendem Kraftrad, während sie von außerhalb nicht sichtbar sind, keine Funktion, wenn sie im Raum des Kraftradrahmens aufgenommen sind. Weil diese Kabelelemente in besonderer Weise an den Rahmenkörpern angebracht sind, ist es wünschenswert, ihnen aktive Rollen zu geben, um bei fahrendem sowie stehendem Kraftrad eine gewisse Funktion zu erfüllen, um eine effiziente Nutzung von Teilen zu erreichen.
- Die FR-A-991793 offenbart ein Fahrrad, das mit einem Schließkabel versehen ist, das zur Sicherung in einer Position angeordnet ist, in der es bei Nichtgebrauch entlang einem Schmutzfänger verläuft. Jedoch muß das Schließkabel zum Gebrauch von dem Schmutzfänger entfernt werden.
- Erfindungsgemäß wird in einem Kraftrad, das über seinem Vorder- oder Hinterrad ein äußeres Abdeckungselement aufweist, ein Schloß für das Rad angegeben, umfassend: zumindest ein Schließkabel, das mit dem Kraftradrumpf verbunden ist und an seinen jeweiligen Enden zwei miteinander in Eingriff bringbare Schließelemente aufweist, wobei das Schloß einen Außerbetriebszustand hat, in dem die miteinander in Eingriff stehenden Schließelemente in einem Halter an der Außenoberfläche des Abdeckelements aufgenommen sind und die zu den Schließelementen führenden Teile des zumindest einen Schließkabels, in dekorativer Weise entlang der Außenoberfläche des Abdeckelements verlaufen, sowie einen Betriebszustand, in dem das zumindest eine Schließkabel durch das Rad verläuft, um dessen Drehung zu verhindern, wobei das zumindest eine Schließkabel beim Trennen der Schließelemente von dem Halter und voneinander direkt zu dem Betriebszustand bewegbar ist, während es mit dem Kraftradrumpf verbunden bleibt.
- Wenn mit dieser Anordnung das Kabelelement bei fahrendem Kraftrad entlang der Oberfläche des Abdeckelements angeordnet wird und von dem an der Oberfläche der Abdeckung angebrachten Halter abnehmbar gehalten wird, dient das Kabelelement als Dekorationselement, und infolgedessen ist die Abdeckungsoberfläche dekoriert, als ob sie mit einem Dekorationselement, wie etwa einer Borte, versehen wäre. Weil demzufolge bei fahrendem Kraftrad das Kabelelement scheinbar eine stationäre Komponente des Kraftrads ist und nicht an einer von außen unsichtbaren Stelle versteckt ist, lassen sich die Komponenten sowohl bei stehendem als auch bei fahrendem Kraftrad effizient nutzen.
- In einer Ausführung der Erfindung ist das Rad ein Vorderrad und der Halter ist an einer Vorderfläche des Abdeckelements angeordnet. Das zumindest eine Schließkabel läßt sich dann an einem Kopfrohr des Kraftradrahmens sichern und kann durch Löcher in einer Bodenwand des Abdeckelements hindurchtreten. Das Kabelelement läßt sich dann derart anordnen, daß es in Blickrichtung von den Seiten des Kraftrads während der Fahrt eine angenäherte V-Form hat.
- Weil bei dieser Anordnung der hintere Abschnitt des Kabelelements in die vordere Abdeckung eingesetzt wird, um von dem Kopfrohr gehalten zu werden, und dessen Vorderabschnitt an der Oberfläche der vorderen Abdeckung freiliegt, läßt sich verhindern, daß das Kabelelement lose herabhängt, weil der freiliegende Abschnitt des Kabelelements nur dessen vorderer Abschnitt ist, der zum Verschließen erforderlich ist, und kurz ist. Weil darüber hinaus bei fahrendem Kraftrad das Kabelelement in Blickrichtung von den Seiten in einer angenäherten V-Form angeordnet ist und der vordere Abschnitt des Kabelelements von dem Halter gehalten wird, wird das Kabelelement durch seine eigene Rückstellelastizität derart zu dem Halter gedrückt, daß die Halterung des Kabelelements durch den Halter stabil wird. Weil ferner die Löcher, durch die das Kabelelement zu der vorderen Fläche verläuft, in der vorderen Abdeckung unten ausgebildet sind und diese Position die Löcher unauffällig macht, läßt sich das Kabelelement an dem Kraftradrumpf in einem späteren Zustand und relativ leicht an dem Kraftradrumpf anbringen, ohne das Aussehen des Kraftradrumpfs zu beeinträchtigen.
- In einer anderen Ausführung der Erfindung weist das zumindest eine Schließkabel Teile auf, die entlang der entgegengesetzten Seiten eines Bodens des Kraftradkörpers nach hinten verlaufen und durch Stege an dem Boden befestigt sind.
- Weil mit dieser Anordnung ein Abschnitt des Kabelelements durch den Kraftradrumpf gehalten wird und das Kabelelement als freiliegendes Dekorationselement von der Oberfläche der Abdeckung des Vorderrads zu dem Trittboden verläuft, wird der freiliegende Abschnitt größer und infolgedessen läßt sich der Abschnitt vergrößern, der bei fahrendem Kraftrad als Dekorationselement dient. Weil ferner das Kabelelement an dem Boden durch die Sicherungselemente angebracht werden kann, ist es nicht erforderlich, nach Bearbeitung des Rumpfs während des Anbringens des Kabelelements irgendwelche Besonderheiten durchzuführen, und es ist möglich, das Kabelelement an dem Rumpfleicht und schnell anzubringen.
- In einer anderen Ausführung der Erfindung ist das Rad ein Hinterrad und der Halter ist an einer hinteren Oberfläche des Abdeckelements angeordnet. Im Außerbetriebszustand des Schlosses kann dann das zumindest eine Schließkabel entlang der entgegengesetzten Seiten des Abdeckelements verlaufen, wobei es daran durch Klemmen gehalten wird.
- Bei fahrendem Kraftrad ist es somit möglich, linke und rechte Seitenabschnitte des Kabelelements als Dekorationselemente auf der Oberfläche der hinteren Abdeckung zu verwenden, wodurch sowohl bei stehendem als auch fahrendem Kraftrad die Komponenten effizient genutzt werden können. Auch ergibt dies eine für das Hinterrad geeignete Schließvorrichtung und ermöglicht es, das Krafrad leicht abzuschließen, indem man einen Leitplankenträger oder eine Gebrauchsstange verwendet.
- Einige Ausführungen der Erfindung werden nun als Beispiel und anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin:
- Figuren 1 bis 6 betreffen eine erste Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin:
- Figur 1 ist eine Seitenansicht einer Fahrzeugrumpffront eines Kraftrads mit Anwendung der vorliegenden Ausführung;
- Figur 2 ist eine Perspektivansicht der Fahrzeugrumpffront des Kraftrads;
- Figur 3 ist eine zum Teil weggeschnittene Ansicht, die den Fahrzeugrumpf in Blickrichtung des Pfeils A von Figur 1 zeigt;
- Figur 4 ist eine Seitenansicht, die wesentliche teilweise weggeschnittene Teile zeigt;
- Figur 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht relevanter Teile davon; und
- Figur 6 ist eine Explosionsperspektivansicht relevanter Teile davon;
- Figuren 7 bis 9 betreffen eine zweite Ausführung der Erfindung, worin:
- Figur 7 ist eine Seitenansicht, die die Fahrzeugrumpffront des Kraftrads teilweise weggeschnitten zeigt, mit Anwendung der vorliegenden Ausführung;
- Figur 8 ist eine Perspektivansicht davon; und
- Figur 9 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie CC von Figur
- Figuren 10 bis 13 betreffen eine dritte Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin:
- Figur 10 ist eine Perspektivansicht des Fahrzeugkörperrumpfs des Kraftrads mit Anwendung der vorliegenden Erfindung;
- Figur 11 ist eine Seitenansicht davon;
- Figur 12 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie G-G von Figur 10; und
- Figur 13 ist eine vergrößerte Perspektivansicht der relevanten Teile des Kraftrads;
- Figuren 14 bis 16 betreffen eine vierte Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin:
- Figur 14 ist eine Explosionsperspektivansicht der relevanten Teile des Kraftrads;
- Figur 15 ist eine Draufsicht der relevanten Teile davon; und Figur 16 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie H-H von Figur 15;
- Figuren 17 bis 19 betreffen eine fünfte Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin:
- Figur 17 ist eine Perspektivansicht der relevanten Teile des Kraftrads; und
- Figuren 18 und 19 sind Ansichten, die den Zustand relevanter Teile davon bei Verwendung zeigen;
- Figur 20 ist eine Perspektivansicht der relevanten Teile einer sechsten Ausführung;
- Figur 21 ist eine Perspektivansicht der relevanten Teile einer siebten Ausführung;
- Figuren 22 bis 26 betreffen eine achte Ausführung der vorliegenden Erfindung, worin:
- Figur 22 ist eine Perspektivansicht, die relevante Teile des Kraftradrumpfs während der Fahrt zeigt;
- Figur 23 ist eine Perspektivansicht der relevanten Teile des Kraftrads im stehenden Zustand;
- Figur 24 ist eine Seitenansicht mit Darstellung der relevanten Teile des Kraftrads, teilweise weggeschnitten;
- Figur 25 ist eine Explosionsperspektivansicht der relevanten Teile davon; und
- Figur 26 zeigt die relevanten Teile der vorliegenden Ausführung, teilweise weggeschnitten, aus der Richtung von Pfeil A in Figur 22; und
- Figur 27 betrifft eine neunte Ausführung der Erfindung und entspricht in der Ansicht Figur 26.
- Eine erste Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren 1 bis 6 beschrieben.
- Die vorliegende Erfindung ist ein Kraftrad vom Motorrollertyp, wobei Figur 1 eine Außenseitenfläche des Frontteils eines Fahrzeugrumpfs zeigt, wohingegen Figur 2 den Zustand seines Frontteils in Blickrichtung schräg von vorne zeigt.
- In Figur 2 bedeckt zunächst eine Frontabdeckung 1, die an einem Frontteil des Fahrzeugrumpfs vorgesehen ist, einen Oberteil einer Vordergabel 2, wohingegen ein Teil der Frontabdeckung 1 auch als Abdeckungsteil 4 für ein Vorderrad 3 dient, das an einem unteren Teil der Vordergabel 2 gehalten ist.
- Die Frontabdeckung 1 ist an ihrer Vorderfläche nahe deren Oberendabschnitt mit einem Schloßträger 5 versehen, und ein vorderer Endabschnitt eines Kabelschlosses 7 wird von einem Halter 6 in Eingriff gehalten, der an einem unteren Teil des Schloßträgers 5 vorgesehen ist. Das Kabelschloß 7 umfaßt ein schleifenförmiges Kabelelement 8, von dem ein Großteil einen freiliegenden Abschnitt bildet, der von der Seitenfläche der Frontabdeckung 1 zu dessen Vorderfläche verläuft, wohingegen der Rest des Kabelelements 8 in die Frontabdeckung 1 von der Seite her eintritt und durch den unteren Teil eines Bodens 9 verläuft, der integral mit der Frontabdeckung 1 ausgebildet ist.
- Wie aus Figur 3 ersichtlich, die einen Teil einer Rückseite der Frontabdeckung 1 mit teilweise weggeschnittenem Boden 9 und in Pfeilrichtung A von Figur 1 zeigt, wird der in die Frontabdeckung 1 eintretende Abschnitt des Kabelelements 8 von dem Hauptrahmen 10 gehalten. Dieser Hauptrahmen 10 verläuft unter dem Boden 9, und der Frontabschnitt des Rahmens ist zum Eintritt in die Frontabdeckung 9 nach oben gebogen und ist mit einem Kopfrohr 11 verbunden. Das Kopfrohr 11 ist an seinem unteren Teil mit der Vordergabel 2 verbunden und an seinem oberen Teil mit einem Handgriff 12, der an einem oberen Teil der Frontabdeckung 1 angeordnet ist.
- Das Kabelelement 8 ist ein Element mit einer gewissen Flexibilität, und wenn sein in Figur 1 gezeigter vorderer Endabschnitt von dem Halter 6 aufgenommen ist, bildet der freiliegende Abschnitt eine Schleifenform, so daß er sich von der Außenform der Frontabdeckung 1 nach links und rechts wölbt (Figur 3). Sobald der vordere Endabschnitt des Kabelelements 8 von dem Halter 6 gelöst ist, läßt er sich weiter nach vorne ziehen, so daß er als längeneinstellbares Element dient. Auch ist die Frontabdeckung 1 mit Durchgangslöchern 13 ausgebildet, in die Schutzelemente 14 wie etwa Gummischläuche eingreifen, wobei der Abschnitt des Kabelelements 8 durch die Löcher 13 in die Frontabdeckung 1 eintritt. Natürlich kann man die Schutzelemente 14 auch weglassen. An Abschnitten des Hauptrahmens 10, welche das Kabelelement 8 berühren können, sind auch Schutzgummis 15 vorgesehen.
- Figur 4 zeigt die Beziehung zwischen dem freiliegenden Seitenflächenabschnitt des Kabelelements 8 und dem Vorderteil der Frontabdeckung 1. Das Kabelelement 8 kat einen Abschnitt, der in der Nähe des Schutzelements 14 von einer Klemme 16 gehalten wird, so daß es an der Seitenfläche der Frontabdeckung 1 angeordnet werden kann. Wie aus der vergrößerten Schnittansicht von Figur 5 ersichtlich, hat die Klemme 16 einen C-förmigen Querschnitt 16a, in den ein Abschnitt des Kabelelements 8 eingesetzt wird, und hat ferner einen Halteabschnitt 17, der mit der Frontabdeckung 1 in Eingriff treten kann.
- Auch ist der C-förmige Querschnitt 16a der Klemme 16 mit einem Schlitzabschnitt 16b versehen (Figur 5). Weil die Klemme an der Frontabdeckung 1 mit nach unten weisendem Schlitz (in Pfeilrichtung B von Figur 4) angebracht ist, kann das Kabelelement 8 leicht aus der Klemme 16 in der Abwärtsrichtung herausgleiten, wenn auf das Kabelelement 8 eine große Abwärtskraft einwirkt. Diese Anordnung verhindert, daß das Kabelelement 8 die Fahrzeugrumpfseite beschädigt, wie etwa die Frontabdeckung 1, und das Kabelelement 8 läßt sich schnell und leicht mit einem unbeweglichen Festelement (nicht gezeigt), wie einem Leitplankenträger, in Eingriff bringen.
- Der freiliegende Abschnitt des Kabelelements 8 erstreckt sich nahe dem Unterrand der Frontabdeckung 1. Das Kabelelement 8 ist an einem von dem Halter 6 gehaltenen Abschnitt geteilt, und sein eines Ende ist mit einem Schließelement 18 versehen. Das andere Ende des Kabelelements 8 trägt ein zweites Schließelement in Form eines Schließeingriffsabschnitts 19 (siehe Figur 3), dessen Endabschnitt mit dem Schließelement 18 zum Verschließen verbunden wird. Sobald der Endabschnitt des Eingriffsabschnitts 19 mit dem Schließelement verriegelt ist, bildet das Kabelelement 8 eine geschlossene Schleife, die durch Entriegeln des Eingriffsabschnitts 19 von dem Schließelement 18 geöffnet werden kann.
- Der Eingriffsabschnitt 19 wird verriegelt, wenn er in eine Einsetzäffnung (nicht gezeigt) des Schließelements 18 eingesetzt wird. In diesem Zustand wird ein Schlüssel (siehe später beschriebene Figur 14) in ein Schlüsselloch 20 (in Figur 4) zum Entriegeln eingesetzt, so daß der Eingriffsabschnitt 19 von dem Schließelement 18 trennbar wird.
- In der vorliegenden Ausführung sind das Schließelement 18 und der Eingriffsabschnitt 19 angeordnet, um im wesentlichen auf der Mittellinie des Fahrzeugrumpfs miteinander verbunden oder voneinander getrennt zu werden. Das Schließelement 18 ist an dem Halter 16, der einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt hat, abnehmbar angebracht. Figur 6 zeigt die Beziehung zwischen dem Halter 6 und dem Schloßträger 5. Der Halter 6 ist an dem Schloßträger 5 gesichert, indem Schrauben 21 und 22 mit an Querplatten 23 und 24 geschweißten Muttern 25 und 26 in Eingriff treten, wobei die Querplatten 23 und 24 zwischen Seiten des Schloßträgers 5 verlaufen. Der untere Endabschnitt des Schloßträgers 5 und der Halter 6 sind beide durch die Schraube 21 an der Frontabdeckung 1 gesichert.
- Die Oberseite des Schloßträgers 5 ist an der Frontabdeckung 1 gesichert, indem Bolzen 28 durch eine Querplatte 27 mit Ansätzen 29 (Figur 4) in Eingriff treten, die von der Frontabdeckung 1 vorstehen. Ferner ist der Schloßträger 5 gut unter dem Gepäckkorb 30 (Figur 1) derart angeordnet, daß der Korb die Anbringe- und Entfernvorgänge des Schließelements 18 nicht stört.
- Wieder zu Figur 1. Wenn das Kabelschloß 9 mit dem Vorderrad 3 in Eingriff ist, sind das Schließelement 18 und der Eingriffsabschnitt 19 in dem Raum 32 zwischen Speichen 31 miteinander verbunden. Das Kabelelement 8 hat eine derartige maximale Länge, daß es in dem geschlossenen Schleifenzustand vor der Vorderseite des Vorderrads 3 verlaufen kann und somit auf den Boden fällt, ohne mit dem Vorderrad 3 in Eingriff zu treten.
- Das Bezugszeichen 33 in Figur 2 zeigt einen Behälter.
- Als nächstes wird der Bedienungsmodus beschrieben. Wie in Figur 1 gezeigt, wird das Schließelement 18 bei fahrendem Kraftrad von dem Halter 6 gehalten. Weil in diesem Fall der freiliegende Abschnitt des Kabelelements 8 entlang dem Unterrand der Frontabdeckung 1 verläuft und dessen beide Seitenflächen und die Front abdeckt, sieht es aus, als ob die Frontabdeckung 1 mit einer Borte versehen ist. Weil daher das Kabelschloß 7 bei fahrendem Kraftrad als Dekorationsteil dient und es auch das Aussehen der Frontabdeckung verbessert, läßt sich eine aktive und effiziente Nutzung der Teile erreichen. Weil auch das Kabelelement 8 nach der vorliegenden Ausführung relativ starr ist, kann es nicht nur als eine Art Stoßfänger dienen, sondern auch als Schutzelement.
- Weil darüber hinaus das Schließelement 18 und der Eingriffsabschnitt 19 ausgestaltet sind, um im wesentlichen auf der Mittellinie des Kraftfahrzeugrumpfs miteinander verbunden und voneinander getrennt zu werden, ist es einfach und leicht, das Kabelelement 8 des Kabelschlosses 7 mit dem Vorderrad 3 in Eingriff zu bringen oder das Kabelelement 8 von dem Vorderrad 3 zu lösen.
- Wenn bei fahrendem Kraftrad das Schließelement 18 aus irgendeinem Grund aus dem Halter 6 herausgleitet, fällt das Kabelelement 8 auf den Boden, wobei es von den Durchgangslöchern 13 herabhängt. In diesem Fall ist die Maximallänge des Kabelelements 8 derart ausgebildet, daß das Schi ießelement 18 über die Vorderseite des Vorderrads 3 hinaus vorsteht und sich daher vorbeibewegen kann, ohne das Vorderende des Vorderrads 3 zu berühren, wodurch das Vorderrad über das Kabelelement 8 fahren kann.
- Ferner wird bei angehaltenem Kraftrad die Schleife geöffnet, indem man das Schließelement 8 von dem Eingriffsabschnitt 19 entriegelt, und dann werden das Schließelement 18 und der Eingriffsabschnitt 19 von entgegengesetzten Seiten des Vorderrads 3 in den Raum 32 eingesetzt. Dann sind sie wieder miteinander in Eingriff, um eine geschlossene Schleife des Kabelelements 8 zu bilden, so daß das Vorderrad 3 und der Hauptrahmen 10 durch das Kabelelement 8 verbunden sind und das Fahrzeug nicht bewegt werden kann.
- Noch weiter ist es möglich, das Kabelelement, anstelle durch das Vorderrad 3, um feste Elemente wie etwa einen straßenseitigen Leitplankenträger zu wickeln.
- Die zweite Ausführung wird nun in Verbindung mit den Figuren 7 bis 9 beschrieben, worin die gleichen oder ähnlichen Teile wie die in der ersten Ausführung gezeigten, mit den gleichen Bezugszahlen genannt sind.
- Figur 7 zeigt eine teilweise weggeschnittene Außenseitenfläche des Fahrzeugrumpfs-Vorderteils eines Kraftrads, das dem in der ersten Ausführung gezeigten ähnlich ist, und Figur 8 zeigt den Zustand des Fahrzeugrumpf- Vorderteils diagonal von vorne gesehen.
- In den Figuren 7 und 8 sind der Schloßträger 5, der Halter 6 und das Kabelschloß genauso wie in der ersten Ausführung.
- Das Kabelelement 8 (Figur 7) ist mit einer angenäherten V-Form angeordnet, wenn das Schließelement 18 von dem Halter 6 gehalten wird, und dessen vorderer Abschnitt liegt frei, so daß er die Vorderfläche der Frontabdeckung 1 von der linken zur rechten Seite umgibt. Auch dieser Vorderabschnitt des Kabelelements 8 bildet eine Schleifenform, indem er sich von der Außenform der Frontabdeckung 1 in Richtung nach links und rechts wölbt (siehe Figur 8).
- Ein rückseitiger Abschnitt des Kabelelements 8 tritt in die Frontabdeckung 1 über Durchgangslöcher 40 ein, die an Bodenabschnitten der Frontabdeckung 1 gebildet sind, und verläuft in Richtung diagonal aufwärts, um durch ein geeignetes Mittel mit seinem Hinterende an einem Frontabdeckungssteg 41 gesichert zu werden. Die Durchgangslöcher 40 sind vor der Vordergabel 2 und relativ nahe an dem Halter 6 ausgebildet.
- Der Frontabdeckungssteg 41 ist ein Element, das von dem Kopfrohr 11 absteht, das einen Teil des Fahrzeugrumpfrahmens bildet, und hat einen vorderen Endabschnitt, an dem die Frontabdeckung 1, der Schloßträger 5 und der Gepäckkorb 30 durch Bolzen 42 aneinander gesichert sind.
- Wenn, wie aus Figur 7 ersichtlich, daß Schließelement 7 von dem Halter 6 getrennt ist, erstrecken sich die vorderen Seitenabschnitte des Kabelelements 8 nach unten entlang der hinteren Seitenabschnitte, um die Seite des Vorderrads 3 zu erreichen, wodurch das Schließelement 18 und der ingriffsabschnitt 19, die zuvor voneinander getrennt wurden, von beiden Seiten des Vorderrads 3 in einen Raum 32 zwischen die Speichen 31 eingesetzt werden können, wo sie wieder miteinander verbunden werden.
- Figur 9 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang Linie C-C von Figur 7 und zeigt Durchgangslöcher 40, die ausgebildet sind, um sich an beiden Enden eines Schmutzfängerabschnitts 4 nach unten zu öffnen, der am Boden der Frontabdeckung 1 ausgebildet ist, um den Innenraum 43 der Frontabdeckung 1 über dem Schmutzfängerabschnitt 4 mit dem Außenraum unter dem Schmutzfängerabschnitt 4 zu verbinden. Die linken und rechten Abschnitte des Kabelelements 8 laufen durch die Durchgangslöcher 40 in Auf- und Abwärtsrichtung.
- Anzumerken ist, daß diese Durchgangslöcher relativ kleine Löcher sind, die in einer Nachbearbeitung durch einen Händler nach Auslieferung des Kraftrads gebildet sind. Natürlich ist es auch möglich, solche Durchgangslöcher 40 im voraus vor der Auslieferung des Kraftrads von einem Hersteller auszubilden, oder wenn der Schmutzfängerabschnitt 4 von vornherein für einen anderen Zweck mit großen Löchern versehen ist, dann ist es nicht immer erforderlich, irgendwelche neuen Durchgangslöcher 40 zu bilden, sondern man kann diese vorhandenen Löcher verwenden.
- Nachfolgend wird der Betrieb diese Ausführung beschrieben. In den Figuren 7 und 8 wird das Schließelement 18 bei fahrendem Fahrzeug von dem Halter 6 gehalten. In diesem Fall ist das Kabelelement 8 in Blickrichtung von der Seite zu einer angenäherten V-Form gekrümmt, und sein Vorderradteil erstreckt sich über die linken und rechten Seiten der Frontabdeckung 1 und dessen Vorderfläche Bei fahrendem Kraftrad wirkt demzufolge der freihegende Abschnitt der Schließvorrichtung genauso wie in der ersten Ausführung als Dekorationskomponente. Weil der freiliegende Abschnitt des Kabelelements 8 auf seinen Vorderabschnitt begrenzt ist und die Länge des freiliegenden Abschnitts zu einem bestimmten Grad gekürzt werden kann, ist es möglich, eine gewisse Lose des freiliegenden Abschnitts des Kabelelements 8 durch Vibration, die während der Fahrt des Kraftrads entsteht, zu reduzieren, so daß seine Funktion als Dekorationskomponente erhalten bleibt.
- Weil ferner die Durchgangslöcher so ausgebildet sind, daß sie in dem Schmutzfängerabschnitt 4, der am Boden der Frontabdeckung 1 angeordnet ist, nach unten weisen und nicht freiliegen, ist es möglich, die Durchgangslöcher auszubilden, ohne daß Aussehen des Fahrzeugrumpfs zu beeinträchtigen, und auch möglich, dieses Loch nach Auslieferung des Kraftrads leicht herzustellen.
- Weil, wie aus Figur 8 ersichtlich, das Kabelelement 8 in Blickrichtung von den Seiten zu einer angenäherten V-Form gekrümmt ist, erhält dessen vorderer Abschnitt durch seine eigene Rückstellelastizität eine Kraft in Pfeilrichtung D. Weil demzufolge das Schließelement 18 immer in eine Richtung zum Drücken gegen den Halter 6 gezwungen wird, ist die Befestigung des Halters gegenüber dem Schließelement 18 stabil gesichert.
- Weil ferner die hinteren Abschnitte des Kabelelements 8 in dem Innenraum 43 der Frontabdeckung 1 angeordnet sind und an dem Frontabdeckungssteg 41 am Mittelteil der Hinterenden gesichert sind, die in Richtung nach links und rechts gekrümmt sind, erhalten die hinteren Abschnitte des Kabelelements 8, die in den linken und rechten Seiten des Innenraums 43 vertikal verlaufen, durch ihre eigene Rückstellelastizität eine Kraft in den Pfeilrichtungen E und F zur Außenseite hin. Daher erstrecken sich die hinteren Abschnitte des Kabelelements 8 voneinander weg nach außen.
- Anzumerken ist, daß das Kabelelement 8 nicht notwendigerweise ein einstückiges Element ist, sondern durch Zweiteilung des hinteren Endabschnitts in zwei Stücken hergestellt sein kann, um somit linke und rechte Elemente zu bilden. In diesem Fall wird jeder der hinteren Endabschnitte an dem Frontabdeckungssteg 41 gesichert, wobei sie durch den Frontabdeckungssteg 41 miteinander verbunden werden können.
- Die dritte Ausführung wird nun anhand der Figuren 10 bis 13 beschrieben. In dieser Ausführung unterscheiden sich nur die hintere Struktur des Kabelelements 18 und dessen Anbringungsstruktur von der ersten Ausführung. Das Kabelelement 8 ist an der Fahrzeugrumpfoberfläche in einem freiliegenden Zustand angebracht, und die Vorderteile sind so angeordnet, daß sie über die Seitenfläche der Frontabdeckung 1 und dessen Vorderfläche hinweg entlang dem Unterrandabschnitt verlaufen, wobei sie mit den dazwischenliegenden linken und rechten Bereichen an den Seitenflächen der Frontabdeckung 1 durch Klemmen 16 gesichert sind. Die hinteren Teile weisen Bodenseitenabschnitte 50 auf, die entlang den linken und rechten Seite eines Trittbodens 9 verlaufen, und einen Bodenendabschnitt 51, der entlang dem hinteren Endabschnitt des Trittbodens 9 in Richtung der Fahrzeugrumpfbreite verläuft.
- Der Bodenendabschnitt 51 krümmt sich um den Boden eines Behälters 33, der vom Hinterende des Trittbodens 9 hochsteht. Der Bodenendabschnitt 51 ist ein unabhängiges Element, das von den Bodenseitenabschnitten 50 getrennt ist und mit den Hinterenden der Bodenseitenabschnitte 50 mittels angenähert L-förmiger Kabelträger 52 verbunden ist. Die Vorderabschnitte der Bodenseitenabschnitte 50 sind an dem Trittboden 9 auch durch Kabelträger 53 gesichert.
- Wie aus Figur 11 ersichtlich, sind die Kabelträger 52 und 53 durch Bolzen 56 an Stegen 55 angebracht, die an unter dem Boden liegenden Abschnitten 54 des Hauptrahmens 10 vorgesehen sind.
- Figur 12 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang G-G von Figur 1 0 und zeigt, wie der Kabelträger 53 zum Sichern des Bodenseitenabschnitts 50 auf den Trittboden 9 gesetzt und unter Verwendung des Stegs 55 gesichert wird, der zum Sichern des Trittbodens 9 vorgesehen ist, und das Befestigen des Bolzens 56 an einer geschweißten Mutter 57, die an dem Steg 55 vorgesehen ist.
- Figur 13 zeigt perspektivisch die Form eines der Kabelträger 52 (des linken relativ zur Fahrtrichtung des Fahrzeugrumpfs). Der Kabelträger 52 ist an dem unter dem Boden liegenden Abschnitt 54 (siehe Figur 11) genauso wie der Kabelträger 53 gesichert, hat jedoch allgemein eine angenäherte L-Form mit Verbindungsabschnitten 58 und 59, die zur Seite und nach hinten vorstehen.
- Der seitlich abstehende Verbindungsabschnitt 58 hält und sichert das Hinterende des bodenseitigen Abschnitts 50 genauso wie der Kabelträger 53, wohingegen der nach hinten abstehende Vorsprung 59 ein Ende des Bodenendabschnitts 51 durch Verstemmen o.dgl. ergreift Der andere Kabelträger 52 auf der rechten Seite ist symmetrisch zum linken ausgebildet.
- Demzufolge sind die Hinterenden der bodenseitigen Abschnitte 50 und die Enden des Bodenendabschnitts 51 durch die Kabelträger 52 derart miteinander verbunden, daß das Kabelelement 8 insgesamt eine Schleife bildet. In dieser Ausführung sind die Verbindungsabschnitte 58 und 59 derart ausgebildet, daß der Bodenendabschnitt 51 im spitzen Winkel mit jedem bodenseitigen Abschnitt 50 verbunden ist.
- Was den Bolzen 56 zum Anbringen der Kabelträger 52 und 53 an dem Steg 55 betrifft, ist es möglich, dessen Gewinde zu zerstören, indem man ihn mit einem Drehmoment einschraubt, der ein bestimmtes Drehmoment übertrifft, so daß er nicht mehr entfembar ist.
- Darüber hinaus ist es üblich, durch Wärmebehandlung eine Bodenmatte (nicht gezeigt) auf dem Trittboden 9 anzubringen. In diesem Fall ist es auch möglich, die Wärmebehandlung der Bodenmatte derart auszuführen, daß die Bodenmatte die Kabelträger 52 und 53 bedeckt, die zumindest durch Bolzen 56 an dem Trittboden 9 gesichert sind. Wenn die Dicke der Bodenmatte über den Kabelträgern 52 und 53 dünner ausgebildet ist, läßt sich die Bodenmatte mit einer flachen Oberfläche ausbilden.
- Nachfolgend wird der Betrieb der vorliegenden Ausführung beschrieben. In den Figuren 10 und 11 wird das Schließelement 18 bei fahrendem Kraftrad von dem Halter 6 gehalten, und das Kabelelement 8 liegt über seine Gesamtlänge frei, so daß es vom Unterrand der Frontabdeckung 1 zum Hinterrand des Trittbodens 9 verläuft. Dies sieht so aus, als ob eine lange Borte an der Fahrzeugrumpfseitenfläche angebracht wäre, wobei das gesamte Kabelschloß 7 als dekorative Komponente wirkt, um das Aussehen des Fahrzeugrumpfs zu verbessern.
- Ferner läßt sich das Kabelelement 8 ohne besondere Bearbeitung leicht und schnell an dem Fahrzeugrumpf anbringen, weil der hintere Abschnitt des Kabelelements 8 an dem Trittboden 9 durch Bolzen 56 unter Verwendung des zum Befestigen des Trittbodens 9 vorgesehenen Stegs 55 gesichert ist, was sehr bequem ist. Es ist auch sehr leicht, das Kabelelement 8 nach Auslieferung des Kraftrads anzubringen.
- Weil darüber hinaus der Bodenendabschnitt 51 entlang den Boden des Behälters 33 angeordnet ist, der sich am Hinterende des Trittbodens 9 befindet, ist es unwahrscheinlich, daß der Schuhabsatz des Fahrers den Bodenendabschnitt 51 berührt. Weil daniber hinaus der Bodenendabschnitt 51 von den Bodenseitenabschnitten 50 getrennt ist und diese durch die Kabelträger 52 miteinander verbunden sind, ist es möglich, die Verbindung zwischen dem Bodenendabschnitt 51 und dem Bodenseitenabschnitten 50 mit einem attraktiven spitzen Winkel anzuordnen.
- In dieser Ausführung ist das Kabelelement 8 nicht notwendigerweise in einer Schleifenform ausgebildet, sondern kann ein Paar von Elementen sein, von denen jedes an einer entsprechenden Seite des Fahrzeugrumpfs angebracht ist. In diesem Fall kann der Bodenendabschnitt 51 weggelassen sein.
- Nachfolgend wird eine andere Ausführung des Halters beschrieben. In diesem Fall ist das mit dem Halter zu versehene Fahrzeug das gleiche wie in den vorstehenden Ausführungen, beispielsweise der Figuren 7 und 8, und dessen Beschreibung läßt sich daher in Verbindung mit diesen Figuren lesen (was auch für die folgenden Ausführungen gilt).
- Figur 14 ist eine Explosionsperspektivansicht, die den Schloßträger 5 zusammen mit einem Kabelschloß zeigt, Figur 15 ist eine Draufsicht des Schloßträgers 5 und Figur 16 ist eine Querschnittsansicht entlang Linie H-H von Figur 15. Wie in jeder dieser Figuren gezeigt, umfaßt der Schloßträger 5 eine langgestreckte Platte 60, die an ihrem einen Ende Anbringungslöcher 61 und an ihrem anderen Ende den Halter 6 aufweist. Weil der Halter 6 dazu ausgelegt ist, mit dem Schließelement 18 in Eingriff zu treten, um letzteres zu halten, ist er mit einer Haltewand 62 versehen, welche das gekrümmte Ende der Platte 60 aufweist, und mit einer anderen Haltewand 63, die gegenüber der Wand 62 ausgebildet ist.
- Eine aus einer Blattfeder hergestellte Federplatte 64 befindet sich mit ihrem nach oben stehenden offenen Ende innerhalb der Haltewand 62, und an den linken und rechten Seiten zwischen den Haltewänden 62 und 63 sind ein Paar von Anschlägen 65 mit gegenüberstehenden aufrechten Wänden vorgesehen. An der Endspitze des Halters 6 steht ein Bolzen 66 nach unten vor.
- Wie in Figur 14 gezeigt, ist die Platte 60 an der Frontabdeckung 1 angebracht, indem von vorne in Anbringungslöcher 61 Bolzen 64 eingesetzt werden, die mit Muttern 67 an der entgegengesetzten Seite zu verbinden sind, und dann durch Anbringen der Muttern 67 an dem Frontabdeckungssteg 41 o.dgl., wie in Figur 7 gezeigt. Der Bolzen 66 des Halters 6 wird auch in die Frontabdeckung 1 eingesetzt, wobei er mit einer Mutter 69 über Beilagscheiben 68 an der Innenseite der Frontabdeckung 1 zu sichern ist.
- Ferner ist das in Figur 14 gezeigte Schließelement 18 des Kabelschlosses mit einem Schlüsselloch 20 versehen, in welches ein Schlüssel 64 zum Lösen des Schlosses eingesetzt wird.
- Wenn der Halter 6 nach der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird das Schließelement 18 diagonal zwischen die Haltewände 62 und 63 eingesetzt, wie in Figur 16 gezeigt, und dann gedreht, so daß es zwischen die Innenseiten der Haltewand 63 und der Federplatte 64 eintritt, während es die Platte 64 federnd verformt, und schließlich fest zwischen der Haltewand 63 und der Platte 64 gehalten wird. In diesem Zustand wird das Schließelement 18 sicher von dem Halter 6 gehalten, und der Montagevorgang ist ziemlich leicht und schnell.
- Weil auch beide Seiten des Schließelements 8 zwischen dem Paar gegenüberliegender Halter 65 gehalten werden, ist es möglich, ein seitliches Herausgleiten zu kontrollieren. Wenn das Schließelement 18 von dem Halter 6 zu entfernen ist, läßt es sich herausziehen, indem man es diagonal kippt. Somit läßt sich das Schließelement 18 leicht und schnell aus dem Halter 6 herausziehen.
- Wenn in diesem Fall eine der Haltewände 62 und 63 oder beide von diesen, oder der Halter selbst aus federndem Material hergestellt ist, ist es möglich, die Federplatte 64 wegzulassen.
- Figuren 17 bis 19 betreffen eine fünfte Ausführung, die weiter vereinfachten Halter 6 zeigen: Figur 17 ist eine Perspektivansicht, die das Aussehen des Halters 6 zeigt; Figur 18 ist eine Ansicht, die den Haltezustand des Schließelements 18 zeigt; und Figur 19 ist eine Ansicht, die die Art der Trennung des Schließelements 18 zeigt.
- Wie in den Figuren 17 und 18 gezeigt, ist der Halter 6 mit einem Hauptkörper 70 mit flacher Plattenform versehen, dessen Oberteil mit Montagelöchern 71 ausgebildet ist. Mit dem Unterteil des Hauptkörpers 70 ist einstückig ein Hakenabschnitt 72 ausgebildet, der nach oben gebogen ist, um einen im wesentlichen J-förmigen Abschnitt zu erhalten, und der dazu ausgelegt ist, teilweise nach oben den Oberteil des Hauptkörpers zu überlappen. Das Schließelement 18 wird zwischen diesen Hakenabschnitt 72 und den Hauptkörper 70 eingesetzt und dort gehalten. Das bedeutet, daß der Spalt zwischen dem Hakenabschnitt 72 und dem Hauptkörper 70 im wesentlichen gleich der Dicke des zu haltenden Abschnitts des Schließelements 18 ist.
- Der Halter 6 ist an seinem Oberteil und an den linken und rechten Seiten mit einem Paar oberer Anschläge 73 versehen, die im wesentlichen im rechten Winkel gebogen sind und zur Seite der Montageoberfläche des Schließelements 18 vorstehen. Der Vorstehbetrag der oberen Anschläge 73 an ihren Enden ist nahe der Breite des Spalts zwischen dem Hakenabschnitt 72 und dem Hauptkörper 70, und der Abstand zwischen diesen Anschlägen ist größer als die links-nach-rechts-Breite W (Figur 18) des Schließelements 18, wodurch das Schließelement 18 an dem Hauptkörper 70 des Halters 6 aufgenommen werden kann.
- Darüber hinaus ist ein Paar unterer Anschläge 74 am Unterende des Halters 6 und an beiden Seiten des Hakenabschnitts 72 vorgesehen, die in der gleichen Richtung wie die oberen Anschläge 73 vorstehen. Der Spalt zwischen den unteren Anschlägen 74 ist größer als die Breite W und kleiner der Spalt zwischen den oberen Anschlägen 73.
- Der Hauptkörper 70 wird an der Frontabdeckung 1 (siehe Figur 7) mittels Schrauben 75 (siehe Figur 18) durch den Schloßträger 5 (siehe Figur 7 oder Figur 14) angebracht, oder direkt an der Frontabdeckung 1 und nicht durch das Schließelement 18 angebracht.
- Wenn das Schließelement 18 in den Halter 6 einzusetzen ist, wie in Figur 19 gezeigt, wird das Schließelement 18 entriegelt, um den Endabschnitt 76 des Eingriffsabschnitts 19 zu läsen. In diesem Zustand wird das Schließelement 18 geneigt, um den Verbindungsendabschnitt 77 des Kabelelements 18 zwischen den oberen Anschlag 73 und den unteren Anschlag 74 einzusetzen. Dann wird das Schließelement 18 zwischen den Hauptkörper 70 und den Hakenabschnitt 72 zwischen die oberen Anschläge 73 eingesetzt.
- Anschließend wird, wie in Figur 18 gezeigt, der Endabschnitt 76 des Eingriffsabschnitts 19 mit dem verriegelnden Schließelement 18 in Eingriff gebracht.
- Auch wenn bei diesem Vorgang das Schließelement 18 in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung der Figur gezogen wird, greifen der Eingriffsabschnitt 19 und der Verbindungsendabschnitt 77 an den oberen Anschlag 73 oder den unteren Anschlag 74 an, um das Lösen zu verhindern.
- Auch wenn das Schließelement 18 in Links- oder Rechtsrichtung der Figur herausgezogen wird, greifen dessen Enden an die linken und rechten unteren Anschläge 74 und die oberen Anschläge 73 an, um das Lösen zu verhindern. Demzufolge läßt sich das Schließelement 18 nicht aus dem Halter 6 herausziehen.
- Um das Schließelement 18 aus dem Halter zu lösen, wird das Schließelement 18 zuerst aufgeschlossen, um den Endabschnitt 76 zu lösen, und dann wird der Eingriffsabschnitt 19 von dem Schließelement 18 getrennt.
- Durch den zum Eingriffsprozeß umgekehrten Prozeß wird das Schließelement 18 nun von dem Halter gelöst. Somit ist es nach der vorliegenden Ausführung möglich, die Struktur des Halters 6 zu vereinfachen und die Anbringeund Abnehmevorgänge des Schließelements 18 zu erleichtern.
- Figur 20 betrifft eine sechste Ausführung, die einen Halter 6 mit vereinfachter Struktur zeigt. Der Halter 6 ist mit einem Hauptkörper 80 eines im wesentlichen C-förmigen Abschnitts versehen, dessen eines Ende mit einem Ende eines Gummubandes 81 verbunden ist. Das Gummiband 81 ist an seinem anderen Ende mit einem Eingriffsabschnitt 82 versehen, der abnehmbar an einem gekrümmten Hakenabschnitt 83 angreift, der an dem anderen Ende des Hauptkärpers 80 gebildet ist, indem man das Gummiband 81 streckt.
- Möglich ist es, den Halter 6 der Frontabdeckung 1 in der gleichen Weise wie in der vorstehenden anzubringen, indem man in der Mitte des Hauptkörpers 80 gebildete Anbringungslöcher 84 verwendet. Weil mit dieser Anordnung das Eingreifen oder Lösen des Schließelements 18 einfach durch Eingriff oder Lösen des Eingriffsabschnitts 82 des Gummibands 81 erfolgt, ist es weiter möglich, die Struktur des Halters 6 zu vereinfachen.
- Figur 21 betrifft eine siebte Ausführung, in der der Halter 6 der vorstehenden Ausführung weiter vereinfacht ist. In dieser Ausführung ist der Schloßträger 5 an seinem einen Ende gebogen, so daß er einen im wesentlichen J- förmigen Abschnitt hat, dessen Ende mit einem Hakenabschnitt 83 versehen ist. Ein Ende des Gummibands 81 ist mit dem Hakenabschnitt 83 in Eingriff zu bringen oder von diesem lösbar, und das andere Ende des Gummibands 81 ist an dem Schloßträger 5 angebracht. Mit dieser Struktur läßt sich der Halter 6 einstückig mit dem Schließelement 18 ausbilden.
- Eine achte Ausführung wird nun in Verbindung mit den Figuren 22 bis 26 beschrieben. Diese Ausführung dient zum Verschließen des Hinterrads eines Kraftrads vom Motorrollertyp. Figur 22 ist eine Ansicht, die einen hinteren Abschnitt des Kraftradkörpers bei fahrendem Kraftrad zeigt, in Blickrichtung diagonal von rechts hinten. Figur 23 ist eine Ansicht, die den gleichen Abschnitt wie in Figur 22 und dessen Schließzustand zeigt. Figur 24 ist eine Ansicht, die den hinteren Abschnitt, teilweise weggeschnitten, der linken Seite des Fahrzeugrumpfs zeigt.
- Zuerst zu Figur 24. Eine Antriebseinheit 91 in Schwingenbauart ist schwenkbar an dem hinteren Abschnitt des hinteren Rahmens 90 gehalten, der sich in Längsrichtung erstreckt und an seinem Vorderende mit einem Hauptrahmen 10 verbunden ist (siehe Figur 1).
- Die Antriebseinheit umfaßt ein Getriebe 92, an dessen hinterem Abschnitt ein Hinterrad 93 gehalten ist und an dessen Vorderabschnitt ein Motor 94 vorgesehen ist. Ein mit dem Motor 94 verbundenes Auspuffrohr 95 erstreckt sich nach hinten, um an dessen Hinterende einen Schalldämpfer anzuschließen, der quer über die rechte Seite des Hinterrads 93 angeordnet ist.
- Der hintere Abschnitt des hinteren Rahmens 90 erstreckt sich diagonal über die Antriebseinheit 91 und das Hinterrad 93, und ein Behälter 97 ist über dem Motor 94 gehaltert. Der Behälter 97 hat eine obere Öffnung, die durch einen Deckel 98 geöffnet und verschlossen wird.
- Der hintere Umfang des hinteren Rahmens 90 einschließlich des Umfangs des Behälters 97 wird durch eine Heckabdeckung 99 abgedeckt.
- Wie in den Figuren 22 und 23 gezeigt, ist am unteren Teil der unteren Seitenfläche 100 des Behälters 97 (siehe Figur 22) ein Durchgangsloch mit einer Hülse 101 versehen, die in der Nähe des Trittbodens 9 nach hinten verläuft. Ferner sind in geeigneten Abständen an dem Zwischenabschnitt der unteren Seitenflächen 100 Klemmen 16 vorgesehen.
- Ein freiliegender Abschnitt des das Kabelschloß 7 bildenden Kabelelements 8 ist an der unteren Seitenfläche 100 angebracht. In den Figuren 22 und 23 ist die rechte Seite 8R des Kabelelements 8 größtenteils gezeigt und erstreckt sich von dem Durchgangsloch 101 zum Halter 6, der an dem hinteren Oberflächenabschnitt 102 der Heckabdeckung 99 vorgesehen ist, wobei er auf seinem Wege dorthin durch die Klemmen 16 gehalten wird.
- Anzumerken ist, daß hier nur die rechte Seite des Fahrzeugrumpfs gezeigt ist, aber die entgegengesetzte linke Seite von diesem genauso wie die rechte ist, wobei die linke Seite 8L des Kabelelements 8 an der unteren Seitenfläche des Fahrzeugrumpfs angebracht ist, um an seinem Hinterende das Kabelschloß 7 zu bilden.
- Ein Eingriffsabschnitt 19 (siehe Figur 23 und die später zu beschreibende Figur 25), der am Hinterende der rechten Seite 8R des Kabelelements 8 vorgesehen ist, ist abnehmbar mit dem Schließelement 18 verbunden, das auch abnehmbar an dem Halter 6 angebracht ist.
- Die Länge des an der Heckabdeckung 99 freiliegenden Kabelelements 8 ist derart, daß das Kabelelement 8 ohne wesentliche Lose bei fahrendem Kraftrad von dem Halter 6 gehalten werden kann (siehe Figur 22), wohingegen bei angehaltenem Kraftrad (siehe Figur 23) das Schließelement 18 und der Eingriffsabschnitt 19, von dem Halter 6 gelöst, sich zu dem Hinterrad 93 nach unten bewegen und in den Raum einsetzen lassen, der zwischen den Speichen 103 und einer Feige 104 gebildet ist, um diese miteinander zu koppeln.
- Figur 25 ist eine Ansicht mit Darstellung des Kabelschlosses 7 und des Halters im Detail. Das Kabelelement 8 ist ein langes Element mit einem rechten Seitenabschnitt 8R, einem linken Seitenabschnitt 8L und einem Zwischenabschnitt 8C, die in nachfolgend beschriebener Weise mit dem hinteren Rahmen 90 verbunden sind. Das Kabelelement 8 hat eine derartige Festigkeit und Flexibilität, daß es nicht leicht durchgeschnitten werden kann, und bildet eine geschlossene Schleife, wenn das Schließelement 18 mit dem Eingriffsabschnitt 19 verbunden ist. Das Schließelement 18 ist mit einem Eingriffsloch 18a und einem Schlüsseloch 20 versehen, mit dem der Eingriffsabschnitt 19 lösbar in Eingriff zu bringen ist.
- Der Halter 6 wird an dem hinteren Oberflächenabschnitt 102 (siehe Figuren 22 und 23) gesichert, indem man Schrauben in an einem Montageabschnitt 105 gebildete Montag elächer 106 einsetzt, während ein Stützabschnitt 1 07 gebogen ist, so daß er an dem Montageabschnitt 105 einen im wesentlichen J-förmigen Abschnitt hat, um einen Spalt festzulegen, in dem das Schließelement 18 festgehalten werden kann.
- Figur 26 ist eine Ansicht mit Darstellung der Innenseite des Behälters 97, dessen Boden teilweise weggeschnitten ist, gesehen von der Pfeilrichtung J in Figur 22. Der Zwischenabschnitt 8C des Kabelelements 8, der über das Durchgangsloch 101 in der unteren Seitenfläche 100 ins Innere der Heckabdeckung 99 eintritt, quert den Fahrzeugrumpfin Richtung der Fahrzeugbreite, um nahe dem hinteren Rahmen 90 zu verlaufen, und ist um ein Querrohr 110, das zwischen den linken und rechten Seitenelementen des hinteren Rahmens 90 vorgesehen ist, herumgeschlungen.
- Nachfolgend wird der Betrieb dieser Ausführung beschrieben. Zuerst zu Figur 22. Bei fahrendem Kraftrad ist das Schließelement 18 mit dem Halter 6 in Eingriff und wird von letzterem mit der rechten Seite 8R und der linken Seite 8L gehalten, die von dem hinteren Oberflächenabschnitt 102 zu dem unteren Seitenabschnitt 100 verlaufen.
- Infolgedessen wirken die linke Seite 8L und die rechte Seite 8R des Kabelelements 8 als Dekorationselement, als ob sie Borten wären, die an den linken und rechten Seitenflächen des hinteren Rahmens 90 angebracht sind, und wodurch das Aussehen des Fahrzeugrumpfs verbessert ist. Demzufolge ist es möglich, das Kabelelement 8 auch bei fahrendem Kraftrad effizient zu nutzen, um den effizienten Nutzen der Komponenten zu verbessern.
- In diesem Fall ist das Vorhandensein der Klemmen 16 nützlich, um die rechte Seite 8R und die linke Seite 8L des Kabelelements 8 in attraktiver Weise zu halten.
- Weil der Zwischenabschnitt 8C um das Querrohr 110 der hinteren Rahmen 90 herumgeschlungen ist (Figur 26), ist es auch in diesem Zustand unmöglich, das Kabelschloß 7 von dem Fahrzeugrumpf zu lösen.
- Wenn man dann bei stehendem Kraftrad abschließen möchte, wird das Kabelschloß zuerst aufgeschlossen, um das Kabelschloß 18 von dem Eingriffsabschnitt 19 zu trennen, wie in Figur 23 gezeigt, und dann wird das Schließelement 18 von dem Halter 6 gelöst und zur linken Seite des Hinterrads 93 bewegt.
- Andererseits wird der Eingriffsabschnitt 19 zur rechten Seite des Hinterrads 93 bewegt, um ihn in einen zwischen den Speichen 103 und der Feige 104 gebildeten Raum einzusetzen, und dann wird er mit dem Schließelement 18 verbunden, das sich an der linken Seite des Hinterrads 93 befindet, um eine geschlossene Schleife des Kabelelements 8 zu bilden.
- Demzufolge ist das Hinterrad 93 über das Kabelelement 8 mit dem Querrohr 110 verbunden, und wenn das Kabelelement 8 durch Drehung des Hinterrads 93 nach hinten gezogen wird, wird der um das Querrohr 110 geschlungene Zwischenabschnitt 8C des Kabelelements 8 von dem Querrohr 110 gehalten. Demzufolge läßt sich das Hinterrad 93 nicht drehen, und infolgedessen wird das Kraftrad selbst in einem unbeweglichen fixierten Zustand gehalten.
- Weil ferner in diesem Fall das Schließelement 8 an der dem Schalldämpfer 96 entgegengesetzten linken Seite des Hinterrads 93 angeordnet ist, läßt sich ein solcher Abschließ- oder Aufschließvorgang ohne Störung mit dem Schalldämpfer 96 durchführen.
- Noch weiter, sobald das Kabelelement 8 von den Klemmen 16 getrennt ist, läßt es sich entlang der Fahrzeugseite ausstrecken, wie in Figur 23 mit der strichpunktierten Linie gezeigt, und das Kraftrad läßt sich dann leicht abschließen, indem man das Kabelelement 8 um einen Leitplankenträger oder an eine Gebrauchsstange legt. Weil in diesem Fall das Schließelement 8 so angeordnet ist, daß es bei fahrendem Kraftrad die Heckabdeckung 9 umgibt, ist es vorteilhaft, daß das Kabelelement 8 eine ausreichende freie Länge hat.
- Figur 27 ist eine Figur 26 entsprechende Anordnung und betrifft eine neunte Ausführung der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführung verläuft der Zwischenabschnitt 8C seitlich nahe einem Motormontagerahmen 120, so daß, wenn das Kabelelement 8 nach hinten gezogen wird, es von dem Motormontagerahmen 120 gehalten wird. Der Motormontagerahmen 120 erstreckt sich von dem Vorderabschnitt eines Vorsprungs 121 nach oben, der vor der Antriebseinheit 91 ausgebildet ist, und verläuft dann durch den Bodenabschnitt 97a des Behälters 97.
- Der Vorsprung 121 ist an seinem Vorderende durch Bolzen 123 schwenkbar mit einem Steg 122 verbunden, der von dem hinteren Rahmen 90 nach hinten absteht. Mit dieser Anordnung läßt sich das Kabelelement 8 an dem hinteren Rahmen 90 sichern, indem man den Motormontagerahmen 120 nutzt.
Claims (11)
1. In einem Kraftrad, das über seinem Vorder- oder Hinterrad (3; 93) ein
äußeres Abdeckelement (1; 99) aufweist, umfaßt ein Schloß (7) für
das Rad zumindest ein Schließkabel (8), das mit dem Kraftradrumpf
verbunden ist und an seinen jeweiligen Enden zwei miteinander in
Eingriff bringbare Schließelemente (18, 19) aufweist, wobei das
Schloß einen Außerbetriebszustand hat, in dem die miteinander in
Eingriff stehenden Schließelemente in einem Halter (6) an der
Außenoberfläche des Abdeckelements aufgenommen sind und die zu den
Schließelementen führenden Teile des zumindest einen Schließkabels
in dekorativer Weise entlang der Außenoberfläche des
Abdeckelements verlaufen, sowie einen Betriebszustand, in dem das zumindest
eine Schließkabel durch das Rad verläuft, um dessen Drehung zu
verhindern, wobei das zumindest eine Schließkabel beim Trennen der
Schließelemente von dem Halter und voneinander direkt zu dem
Betriebszustand bewegbar ist, während es mit dem Kraftradrumpf
verbunden bleibt.
2. Kraftrad nach Anspruch 1, in dem das Schließkabel (8) um einen Teil
des Kraftradrahmens (10; 110; 120) herum verläuft.
3. Kraftrad nach Anspruch 1 oder 2, in dem das Rad ein Vorderrad (3)
ist und der Halter (6) an einer vorderen Fläche des Abdeckelements
(1) angeordnet ist.
4. Kraftrad nach Anspruch 3, in dem das zumindest eine Schließkabel
(8) an einem Kopfrohr (11) des Kraftradrahmens gesichert ist und
durch Löcher (40) in einer Bodenwand des Abdeckelements (1)
verläuft.
5. Kraftrad nach Anspruch 3, in dem Teile des zumindest einen
Schließkabels (8) entlang der entgegengesetzten Seiten eines Bodens (9) des
Kraftradrumpfs nach hinten verlaufen und an dem Boden durch Stege
(55) befestigt sind.
6. Kraftrad nach Anspruch 1 oder 2, in dem das Rad ein Hinterrad (93)
ist und der Halter (6) nahe einer hinteren Fläche des Abdeckelements
(99) angeordnet ist.
7. Kraftrad nach Anspruch 6, in dem im Außerbetriebszustand des
Schlosses (7) das zumindest eine Schließkabel (8) entlang der
entgegengesetzten Seiten des Abdeckelements (99) verläuft, wobei es
daran durch Klemmen (16) gehalten wird.
8. Kraftrad nach einem der Ansprüche 3 bis 7, in dem der Halter (6)
eine allgemein U-förmige Konfiguration hat und nach oben offen ist.
9. Kraftrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem das
zumindest eine Schließkabel lang genug ist, damit es um ein von dem
Kraftrad getrenntes Element, wie etwa ein Geländer, schließbar ist.
10. Kraftrad nach Anspruch 9, in dem die zu den Schließelementen (18,
19) führenden Teile des zumindest einen Schließkabels lang genug
sind, um den Boden vor (oder hinter) ihrem zugeordneten
Vorder(oder Hinter-)rad zu berühren, wenn die Schließelemente von dem
Halter (6) und voneinander getrennt sind.
11. Kraftrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem dort, wo
das zumindest eine Schließkabel durch ein Loch in dem
Abdeckelement (1) verläuft, ein Schutzelement (14) vorgesehen ist.
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