DE69314896T2 - Schnalle für Uhrarmband - Google Patents
Schnalle für UhrarmbandInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Doppelfalt- Schnalle für Uhrarmbänder.
- Die japanische Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift 3-101211 beschreibt eine doppelt gefaltete Schnalle. Die Schnalle umfaßt einen Deckel, der mit einem der Armbänder verbunden ist, eine Mittelplatte, die mit dem Deckel durch einen Querstift verbunden ist, und eine Bodenplatte, die mit der Mittelplatte durch einen Querstift und mit dem anderen Band verbunden ist. Ein Gehäuse, das ein Paar Schubplatten aufweist, ist an der Unterseite des Deckels befestigt. Die Schubplatten sind verschiebbar in dem Gehäuse montiert, und eine Feder ist zwischen den Schubplatten angeordnet, um die Schubplatten nach außen zu drücken. Jede Schubplatte hat einen Manipulierabschnitt, der vom Deckel durch das Gehäuse vorsteht, und einen Hakenabschnitt, der an einem inneren Abschnitt derselben vorgesehen ist, um von dem Gehäuse vorzustehen. Die Mittelplatte ist mit einem Lochpaar entsprechend den Hakenabschnitten der Schubplatten versehen. Die Bodenplatte hat ein Paar Eingriffsvorsprünge, um mit den Hakenabschnitten in Eingriff gebracht zu werden.
- Um die Schnalle zu schließen, werden der Deckel und die Mittelplatte auf die Bodenplatte gefaltet, so daß die Hakenabschnitte der Schubplatten mit den Eingriffsvorsprüngen der Bodenplatte durch die Löcher in der Mittelplatte in Eingriff gelangen. Der Deckel wird so an der Bodenplatte verriegelt. Wenn die Schnalle geöffnet wird, werden die Manipulierabschnitte der Schubplatten gegen die elastische Kraft der Feder gedrückt, so daß die Hakenabschnitte von den Eingriffsvorsprüngen freikommen.
- Wenn man auf die Schubplatten drückt, um die Schnalle zu öffnen, kann der Benutzer jedoch nicht wissen, ob die Hakenabschnitte vollständig von den Eingriffsvorsprüngen freigekommen sind. Wenn demnach die Finger, die die Schubplatten drücken, von den Manipulierabschnitten gelöst werden, wenn der Eingriff noch nicht vollständig gelöst ist, können die Hakenabschnitte wieder mit den Eingriffsvorsprüngen in Eingriff gelangen. Der Deckel muß daher kraftvoll durch einen Finger geöffnet werden, wobei die Schubplatten von anderen Fingern gedrückt werden müssen.
- Da die Hakenabschnitte von der Unterseite des Deckels vorstehen, um mit den Eingriffsabschnitten der Bodenplatte in Eingriff zu gelangen und an die Mittelplatte in der Schließstellung anstoßen, ist die Dicke der Schnalle groß.
- Da die Löcher in der Mittelplatte ausgebildet sein müssen, ist darüber hinaus der Herstellungsvorgang der Teile kompliziert.
- CH-A-646 314 beschreibt eine Schnalle mit Druckknöpfen aus Metallblöcken&sub1; die so ausgebildet sind, daß sie jeweils Haken und Schultern bilden, die mit den Seitenplatten in Eingriff zu bringen sind, wobei die Blöcke auch durchbohrt sind, um Löcher für die Aufnahme eines Verbindungsstiftes zu bilden. Mehrere Arbeitsschritte sind für diese Konstruktion erforderlich.
- FR-A-627 448 beschreibt eine Konstruktion, bei der die Haken an den oberen Platten ausgebildet sind und das Führungsgehäuse an der Bodenplatte vorgesehen ist.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dreifachschnalle anzugeben, bei der das Öffnen der Schnalle sichergestellt ist.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schnalle anzugeben, deren Dicke und Größe vermindert sind und die einfach hergestellt werden kann.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Schnalle für Uhrarmbänder gemäß Anspruch 1 angegeben.
- Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen hervor.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Dreifachschnalle gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist eine geschnittene Draufsicht auf den Deckel der Schnalle;
- Fig. 3 ist eine geschnittene Draufsicht auf eine Mittelplatte;
- Fig. 4 ist eine geschnittene Draufsicht auf eine Bodenplatte
- Fig. 5 ist eine geschnittene Draufsicht auf die Schnalle;
- Fig. 6 ist eine geschnittene Seitenansicht der Schnalle längs einer Linie VI-VI von Fig. 5; und
- Fig. 7 ist eine Schnittdarstellung der Schnalle längs der Linie VII-VII von Fig. 5.
- Bezug nehmend auf die Fig. 1 bis 4 enthält eine Dreifachschnalle 1 der vorliegenden Erfindung einen Deckel 2, der mit einem Uhrarmband 34 (Fig. 6) verbunden ist, eine Bodenplatte 4, die mit dem anderen Uhrarmband 35 verbunden ist, und eine Mittelplatte 3, die mit dem Deckel 2 und der Bodenplatte 4 verbunden ist. Die Bodenplatte 4 ist gebogen ausgeführt, um sich an den Unterarm eines Trägers anzupassen, und die Mittelplatte 3 der Deckel 2 ist entsprechend gebogen.
- Der Deckel 2 umfaßt eine Cberplatte 5 und zwei Seitenplatten 6. Jede Seitenplatte 6 hat eine Serie von Einstellöchern 19, um die wirksame Länge des Uhrarmbands 34 einzustellen, ein Stiftloch 29 zum Anschließen der Mittelplatte 3 mittels eines Stiftes 29, und eine rechteckige Öffnung 7, die in einem zentralen Abschnitt derselben ausgebildet ist.
- Ein hohles Führungsgehäuse 8 ist innerhalb des Deckels 2 in der Querrichtung des Bandes angeordnet und an der Unterseite der Oberplatte 5 befestigt. Das Führungsgehäuse 8 hat zwei Öffnungen 8a an gegenüberliegenden Enden entsprechend der Öffnung 7 der Seitenplatten 6, ein Paar Kerben 16, die in einer seiner Seiten ausgebildet sind, um von den oberen und unteren Platten des Gehäuses durchdrungen zu werden, und ein Paar Stopper 17 (Fig. 2), die an der anderen Seite durch Ausklinken ausgebildet sind.
- Ein Paar Schubplatten 9 sind verschiebbar im Raum des Gehäuses 8 gehalten, um in Querrichtung des Bandes bewegt zu werden. Wie in Fig. 2 gezeigt, haben die Schubplatten 9 übereinstimmende Gestalt und sind symmetrisch im Gehäuse 8 angeordnet. Jede Schubplatte 9 weist eine Manipulierfahne 10 auf, die aus der Öffnung 7 der Seitenplatte 6 durch die Öffnung 8a vorsteht, eine Kerbe 11, die auf einer der Seiten der Schubplatte entsprechend der Kerbe 16 des Gehäuses 8 ausgebildet ist, einen Eingriffsvorsprung 14, der seitlich von einer Innenwand der Kerbe 11 vorsteht und wenigstens eine Schräge 14a aufweist, die zur Unterseite des Deckels 2 geneigt ist, eine Kerbe 13, die an der anderen Seite gegenüber der Kerbe 11 ausgebildet ist, um von dem Stopper 17 des Gehäuses ergriffen zu werden, und eine Kerbe 15, die der Manipulierfahne 10 gegenüberliegend ausgebildet ist.
- Um den Deckel 2 zusammenzusetzen, wird eine Rückstellfeder 18 zwischen die Kerben 15 der gegenüberliegenden Schubplatten 9 angeordnet, und die aus den Schubplatten bestehende Einheit wird in das Gehäuse 8 von einer der Öffnungen 8a her eingeführt. Anschließend wird jeder Stopper 17 gegen die Kerbe 13 gebogen. Da die Stopper 17 mit den Innenwänden der Kerben 13 in Eingriff sind, können die Schubplatten 9 nicht aus dem Gehäuse 8 entweichen. In diesem Zustand ist die Kerbe 11 entsprechend der Kerbe 16 angeordnet, so daß der Eingriffsvorsprung 14 in der Kerbe 16 zugänglich ist.
- Die Mittelplatte 3 besteht aus einem rundgebogenen Abschnitt 21 an ihrem einen Ende, einem rundgebogenen Abschnitt 24 an ihrem anderen Ende für die Aufnahme eines Stiftes 29. Eine Vertiefung 30 ist in einem mittleren Abschnitt der Mittelplatte ausgebildet und steht gegen die Bodenplatte 4 zur Versteifung der Platte vor. Die verstärkende Vertiefung 30 ist in einem mittleren Abschnitt ausgeschnitten, um eine einseitig gehaltene Blattfeder 22 auszubilden, die gegen die Bodenplatte 4 in später zu beschreibender Weise drücken soll. Die Mittelplatte 3 ist ferner mit zwei Kerben 23 auf beiden Seiten entsprechend den Kerben 16 des Gehäuses 8 versehen.
- Die Bodenplatte 4 hat paarig angeordnete rundgebogene Abschnitte 25 an einem ihrer Enden und paarig angeordnete rundgebogene Abschnitte 28 an ihrem anderen Ende für die Aufnahme eines Stiftes 32. Eine Vertiefung 31 ist in einem mittleren Abschnitt durch Tiefziehen entsprechend der Vertiefung 39 für die Versteifung der Platte ausgebildet. Die versteifende Vertiefung 31 ist größer als die Vertiefung 30. Zwei Fahnen 26, die jeweils ein Eingriffsloch 27 aufweisen, sind zu beiden Seiten der Bodenpiatte durch Umbiegung jeder Seite gegen den Deckel an Stellen ausgebildet, die den Kerben 23 der Mittelplatte 3 entsprechen.
- Um die Schnalle 1 zusammenzusetzen, wird der Deckel 2 mit dem Uhrarmband 34 durch einen Federstift 19a an einem ausgewählten Einstelloch 29 verbunden. Der Stift 29 wird in den rundgebogenen Abschnitt 21 der Mittelplatte 3 eingeführt und mit jedem Loch 20 des Deckels 2 in Eingriff gebracht, so daß die Mittelplatte 3 mit dem Deckel drehbar verbunden ist. Die rundgebogenen Abschnitte 28 der Bodenplatte 4 werden mit dem rundgebogenen Abschnitt 24 der Mittelplatte 3 durch den Stift 32 verbunden, so daß die Mittelplatte 3 mit der Bodenpiatte 4 drehbar verbunden ist. Das Band 35 wird mit den rundgebogenen Abschnitten 25 mittels eines Federstiftes 25a verbunden.
- Es wird nun der Gebrauch der Schnalle 1 beschrieben. Die Bodenplatte 4 und die Mittelplatte 3 werden in die Streckstellung gebracht, um die Schnalle aufzuweiten, und die Bänder 34 und 35 werden an einen Unterarm des Träger angelegt.
- Der Deckel 2 und die Mittelplatte 3 werden auf die Bodenplatte 4 gefaltet. Der Deckel 2 wird auf die Mittelplatte 3 gedrückt, so daß die Mittelplatte 3 gegen die Bodenpiatte 4 gedrückt wird. Die Eingriffsfahnen 25 der Bodenplatte 4 werden in die Kerben 23 der Mittelplatte 3 eingeführt und in die Kerben 11 der Schubplatten 3 im Gehäuse 8 durch die Kerben 16 des Gehäuses eingeführt. Die Eingriffsfahnen 26 werden mit den Eingriffsvorsprüngen 14 der jeweiligen Schubplatten 9 an der Schräge 14a in Anlage gebracht, um die Vorsprünge 14 gegen die elastische Kraft der Feder 18 nach innen zu drücken. Wenn die Eingriffsfahnen 26 über die Schräge 14a gleiten, werden die Eingriffsvorsprünge 14 durch die Feder 18 rückgestellt und mit den Löchern 27 der Fahnen 26 in Eingriff gebracht. Der Deckel 2 ist somit an der Bodenplatte 4 verriegelt, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt. In diesem Zustand stößt die Blattfeder 22 der Mittelplatte 3 an der entsprechenden Wand der Versteifungsvertiefung 31 der Bodenpiatte 4 an, wie in Fig. 7 gezeigt, so daß der Deckel 2 in Aufwärtsrichtung vorgespannt wird.
- Um die Schnalle 1 zu öffnen, werden die Manipulierfahnen 10 der Schubplatten 9 gleichzeitig gedrückt, so daß die Eingriffsvorsprünge 14 aus den Löchern 27 der Eingriffsfahnen 26 freikommen. Die Bodenplatte 4 wird dadurch vom Deckel 2 gelöst. Da die Blattfeder 22 der Mittelplatte 3 sich an der Bodenplatte 4 abstützt, um den Deckel 2 in Aufwärtsrichtung zu drücken, wird der Deckel 2 automatisch geöffnet.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Blattfeder an der Mittelplatte vorgesehen, die sich an der Bodenpiatte abstützt, um den Deckel in Aufwärtsrichtung vorzuspannen Wenn die Bodenplatte vom Deckel gelöst wird, dann wird der Deckel automatisch nach oben gedrückt. Da es nicht notwendig ist, den Deckel kraftvoll durch Finger zu drücken und gleichzeitig dabei auf die Manipulierfahnen zu drücken, wird die Schnalle einfach geöffnet. Die Teile der Schnalle werden ohne Bohrungsarbeit einfach hergestellt. Darüber hinaus sind Dicke und Größe der Schnalle herabgesetzt, wodurch ein gutes Aussehen geschaffen wird.
- Während die Erfindung unter Bezugnahme auf eine bevorzugte spezielle Ausführungsform beschrieben worden ist, versteht sich doch, daß diese Beschreibung nur dazu dienen soll, die Erfindung zu illustrieren, nicht jedoch ihren Schutzumfang, der durch die folgenden Ansprüche definiert ist, zu beschränken.
Claims (3)
1. Schnalle für Uhrarmbänder mit einem ersten Band (34) und
einem zweiten Band (35), wobei die Schnalle einen Deckel (2)
mit gegenüberliegenden Seitenpiatten (6) aufweist, die jeweils
mit einer Öffnung (7) versehen sind, und drehbar am einen Ende
des ersten Bandes an einem seiner längsseitigen Enden
angebracht ist, eine Mittelplatte (3) drehbar mit dem anderen
Ende des Deckels an einem ihrer Längsenden verbunden ist, eine
Bodenpiatte (4) drehbar mit dem anderen Ende der Mittelplatte
an einem ihrer Längsenden verbunden ist und drehbar mit einem
Ende des zweiten Bandes an ihrem anderen Ende verbunden ist,
enthaltend:
ein Führungsgehäuse (8), das unter dem Deckel (2) angeordnet
ist und einen seitlichen Führungsraum aufweist;
ein Paar Schubplatten (9), die gleitfähig von der seitlichen
Führungseinrichtung des Führungsgehäuses gehalten sind, um in
seitlicher Richtung gegenüber der Längsrichtung der Bänder zu
gleiten;
eine Feder (18), die zwischen den Schubplatten angeordnet ist,
um die Schubplatten jeweils nach außen zu drücken;
eine Stoppeinrichtung mit einem Stopper (17), die an dem
Führungsgehäuse für jede Schubplatte ausgebildet ist, und eine
Kerbe (13) , die an jeder Schubplatte ausgebildet ist, um mit
dem Stopper in Eingriff zu gelangen, um jede der Schubplatten
an einer Stelle zu stoppen, wo ein äußerer Endabschnitt jeder
Schubplatte aus der Öffnung der Seitenpiatte über den Deckel
vorsteht, um von einem Finger eines Benutzers betätigt zu
werden;
einen Eingriffsvorsprung (14), der seitlich von einer Seite
jeder Schubplatte vorsteht;
eine Schräge (14a), die an dem Eingriffsvorsprung ausgebildet
ist und gegen die Unterseite einer Oberplatte (5) des Deckels
geneigt ist;
ein Paar Fahnen (26), die an der Bodenplatte ausgebildet sind
und gegen den Deckel über die Mittelplatte vorstehen, wobei
jede der Fahnen einen Eingriffsrand aufweist und derart
angeordnet ist, daß ein oberer Rand der Fahne mit der Schräge
in Eingriff ist, um die Schubplatte aufgrund der Neigung der
Schräge nach innen zu bewegen, wenn die Bodenplatte gegen den
Deckel geschwenkt wird, und wobei der Eingriffsrand mit dem
Eingriffsvorsprung der Schubplatte an einer zur Schräge
entgegengesetzten Oberfläche in Eingriff gelangt, wenn der
Eingriffsrand über die Schräge gleitet; und
eine elastische Einrichtung (22), die dazu dient, den Deckel in
einer Löserichtung zu drücken.
2. Schnalle nach Anspruch 1, bei der der Eingriffsrand der
Fahne (26) ein Eingriffsloch (27) ist, das in der Fahne
ausgebildet ist.
3. Schnalle nach Anspruch 1 oder 2, bei der die elastische
Einrichtung eine Blattfeder (22) ist, die an der Mittelplatte
(3) ausgebildet ist, um gegen die Bodenpiatte (4) gedrückt zu
werden.
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