DE69320736T2 - Maschine zum Abtrennen von Scheiben, insbesondere von Tabakballen - Google Patents

Maschine zum Abtrennen von Scheiben, insbesondere von Tabakballen

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Abtrennen von Scheiben, insbesondere für Tabakballen, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art.
  • WO-A-87/02868 beschreibt eine Maschine zum Abtrennen von Scheiben dieser Art, bei der ein Ballen mit Hilfe einer Schiebevorrichtung auf einer feststehenden Tragfläche zu der Schneidebene hin bewegt wird, wobei diese den Ballen gesteuert schrittweise vorwärtsbewegt. Bei jedem Schritt bewegt die Schiebevorrichtung den Ballen über eine Strecke vorwärts, die der vorbestimmten Scheibendicke entspricht, sodaß die vordere Kante des Ballens im erforderlichen Abstand zur Schneidebene positioniert ist. Beim Abschneiden der letzten Scheibe wird ein Anschlagteil durch ein Stellelement in eine Arbeitsstellung bewegt, und zwar in einem Abstand von der Schneidebene, die größer ist als die Scheibendicke, um zu verhindern, daß die letzte Scheibe sofort auf die abtransportierenden Fördermittel fällt und um ein ziemlich fließendes Fortbewegen der Scheiben zu erreichen, indem die Zeit zwischen der Freigabe der letzten Scheibe eines Ballens und der ersten Scheibe des nächsten Ballens reduziert wird.
  • EP-A-0 511 196, welches nur in bezug auf Artikel 54(3) EPÜ ein Dokument des Standes der Technik darstellt, beschreibt eine Maschine zum Abtrennen von Scheiben von Tabakballen umfassend ein Fördermittel zum Transportieren eines Ballens zu einer Schneideinrichtung umfassend ein vertikal bewegbares Schneidmesser und ein Schubelement, welches den Ballen zur Schneideinrichtung hinbewegt.
  • Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Maschine zum Abtrennen von Scheiben der oben definierten Art. Dieses Ziel und andere Ziele werden erfindungsgemäß mit Hilfe einer Maschine erreicht, welche die in Anspruch 1 definierten Merkmale aufweist.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der erfindungsgemäßen Maschine werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die dazugehörigen Zeichnungen besser ersichtlich, welche ein nichteinschränkendes Beispiel darstellen, in denen
  • die Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Maschine zum Abtrennen von Scheiben ist,
  • die Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Maschine der Fig. 1 ist, die - transparent - ihren inneren Mechanismus zeigt,
  • die Fig. 3 und 4 teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansichten der Maschine zum Abtrennen von Scheiben in zwei unterschiedlichen Arbeitsstellungen sind,
  • die Fig. 5 eine Vorderansicht der Maschine zum Abtrennen von Scheiben ist, und
  • die Fig. 6 und 7 teilweise im Schnitt Seitenansichten sind, die die guillotineartige Schneideinrichtung in zwei unterschiedlichen Arbeitsstellungen zeigen.
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt, umfaßt eine erfindungsgemäße Maschine zum Abtrennen von Scheiben eine im wesentlichen tunnelförmige Tragkonstruktion 1 mit einer Einlaßöffnung 2 (Fig. 2) und einer Austrittsöffnung 3.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat zumindest eine Seitenwand der tunnelförmigen Tragkonstruktion 1 mehrere Öffnungen oder Fenster 4, welche jeweils durchsichtigen Verschlußtüren 5, zum Beispiel verglasten Türen, zugeordnet sind.
  • Die Austrittsöffnung 3 ist begrenzt durch ein Paar hohle vertikale Stützen 6, die am oberen Ende durch einen Querteil 7 verbunden sind.
  • Die unteren Enden der vertikalen Stützen 6 sind durch verstärkende Querteile 8 (Fig. 1 und 5) verbunden.
  • Die vertikalen Stützen 6 der Austrittsöffnung 3 sind etwas höher als die Oberseite der tunnelförmigen Tragkonstruktion 1.
  • Am Boden der tunnelförmigen Tragkonstruktion befindet sich ein Förderband, welches in der Fig. 2 allgemein mit 9 bezeichnet wird. Dieses Förderband umfaßt ein endloses Band oder Gewebe 10, welches zwischen Rollen 11 bis 16 gespannt ist und von einem Elektromotor 17 bewegt wird, welcher an der Trangkonstruktion 1 befestigt ist. In Betrieb wird das Gewebe oder Band 10 durch die Betätigung des Motors bewegt, sodaß sein oberer Abschnitt sich von der Einlaßöffnung 2 der Tragkonstruktion zur Auslaßöffnung 3 hin bewegt, wie durch den Pfeil F1 in Fig. 2 angedeutet.
  • Ein Wagen 18 ist in der tunnelförmigen Konstruktion 1 oberhalb des Förderbandes 9 bewegbar und umfaßt im gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) zwei Seitenarme 18a, die mit Hilfe eines Querteiles 18b miteinander verbunden sind. Dieser Wagen ist innerhalb der Tragkonstruktion 1 zwischen der Einlaßöffnung 2 und der Austrittsöffnung 3 parallel zum Förderband 9 bewegbar, und zwar durch die Tätigkeit eines Antriebssystems, welches einen Elektromotor 19 und zugehörige Übertragungsketten 20 umfaßt, die sich zwischen Zähnen 21 erstrecken.
  • Antriebszylinder 22 sind jeweils mit den Seitenarmen 18a des Wagens 18 verbunden. Die Stange jedes Zylinders ist mit einem ersten Ende 23a eines Armes 23 gelenkig verbunden, welcher relativ zum Wagen in einer vertikalen Ebene parallel zur Bewegungsrichtung des genannten Wagens um einen Stift 24 schwenkbar ist.
  • Ein Schubteil 25a ist gelenkig zwischen den anderen Enden 23b des Armes 23 angeordnet und erstreckt sich quer zur Bewegungsrichtung des Wagens 18. Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Schubteil im wesentlichen die Form eines Prismas und eine flache Schubfläche, die mit 25a in den Fig. 2 bis 4 bezeichnet ist.
  • Ein weiterer Elektromotor, welcher von einem Seitenarm 18a des Wagens 18 getragen wird, ist in der Fig. 2 mit 26 bezeichnet und kann mit Hilfe einer Übertragungskette 27. (Fig. 2 und 4) einen Zahn 28 drehen, welcher am Schubteil 25 fixiert ist und koaxial mit der Gelenksachse des letzteren zu den Enden 23b des Schwenkarmes 23 liegt.
  • In Betrieb bewegt die koordinierte Tätigkeit des Zylinders 22 und des Elektromotors 26 die Schwenkarme 23 und den Schubteil 25 von der in der Fig. 3 gezeigten oberen Stellung in die in den Fig. 2 und 4 dargestellte untere Stellung.
  • In der oberen Stellung (Fig. 3) erstrecken sich die Abschnitte 23b der Schwenkarme 23 parallel zu und angrenzend an die Seitenarme 18a des Wagens 18, und der Schubteil 25 erstreckt sich oberhalb der Ebene des Wagens, wobei seine Schubfläche 25a nach oben gerichtet ist.
  • In der unteren Stellung (Fig. 2 und 4) erstrecken sich die Abschnitte 23b der Schwenkarme. 23 nach unten unterhalb der allgemeinen Ebene des Wagens 18 zum Förderband 10 hin, und der Schubteil 25 erstreckt sich in geringem Abstand vom Förderband 10 und ist mit seiner Schubfläche 25a zur Austrittsöffnung 3 parallel und dieser gegenüberliegend ausgerichtet.
  • Der Schubteil 25 kann aus der Position der Fig. 3 in die Position der Fig. 4 durch Schwenken der Arme 23 (mit Hilfe der Zylinder 22) zusammen mit einem gleichzeitigen Schwenken des Schubteiles 25 um seine Gelenksachse zu den genannten Armen bewegt werden (bewirkt durch die Tätigkeit des Elektromotors 26).
  • Zwei starke Arbeitszylinder, in den Fig. 2 bis 5 mit 30 bezeichnet, sind in den oberen Abschnitten der vertikalen Stützen 6 der Austrittsöffnung 3 befestigt.
  • Die unteren Enden der genannten Stangen dieser Zylinder sind mit einer guillotineähnlichen Schneideinrichtung verbunden, die in der Fig. 2 allgemein mit 40 bezeichnet ist. Diese Einrichtung umfaßt eine Platte 41, deren Unterseite mit einem Schneidmesser 42 verbunden ist. Die vertikalen Seiten der Platte 41 sind mit zwei Armen 43 verbunden, deren untere Enden mit den Stangen der Zylinder 30 verbunden sind.
  • Die Platte 41 und das dazugehörige Schneidmesser 42 kann mit Hilfe der Zylinder 30 zwischen der in den Fig. 2 bis 5 dargestellten oberen Stellung und einer unteren Schneidstellung (nicht dargestellt) bewegt werden.
  • Eine Preßeinrichtung, die der aus der Platte 41 und dem Schneidmesser 42 gebildeten Einrichtung zugeordnet ist, wird in den Fig. 2, 5, 6 und 7 allgemein mit 70 bezeichnet. Diese Einrichtung umfaßt einen horizontalen, querverlaufenden Druckteil 71, dessen Enden mit den unteren Abschnitten von zwei vertikalen Armen 72 verbunden sind, wobei die Außenseiten ihrer oberen Abschnitte Führungsrollen 73 tragen (Fig. 5 bis 7), welche in vertikalen Führungen 74 (Fig. 6 und 7) bewegbar sind, die von den vertikalen Stützen 6 der Austrittsöffnung 3 getragen werden.
  • Die oberen Enden der Arme 72 haben jeweils gebogene Elemente 72a (Fig. 2, 6 und 7), die zur Auflage auf dem oberen Rand der Platte 41 dienen.
  • Die Preßeinrichtung 70 ist unmittelbar vor der Platte 41 und dem zugehörigen Messer 42 angeordnet und ist vertikal zusammen mit der Platte 41 mit Hilfe der Arbeit der Zylinder 30 bewegbar. Diese Einrichtung ist an der genannten Platte nicht befestigt, sie kann jedoch von dieser Platte nach oben mitgenommen werden, wenn die Platte durch die Zylinder 30 angehoben wird, und durch die Schwerkraft nach unten fallen, wenn die genannte Platte gesenkt wird, bis sie auf einem darunterliegenden, sich durch die Öffnung 3 erstreckenden Tabakballen B zu liegen kommt und diesen zusammenpreßt, während die Platte 41 und das Schneidmesser 42, welche durch die Zylinder 30 weiter nach unten mitgenommen werden, den Ballen durchdringen (Fig. 7).
  • Eine Widerlagereinrichtung, die nach der gouillotineartigen Schneideinrichtung 40 mit der Auslaßöffnung 3 verbunden ist, wird in den Zeichnungen allgemein mit 50 bezeichnet. Diese Widerlagereinrichtung umfaßt ein im wesentlichen tankähnliches Gehäuse 51, welches mit seiner Öffnung ins Innere der tunnelförmigen Tragkonstruktion 1 gerichtet ist.
  • Ein Anschlagteil 52, welcher im Gehäuse 51 bewegbar ist, hat eine vordere Wand 52a, welche vertikal ausgerichtet ist und ins Innere der tunnelförmigen Konstruktion 1 gerichtet ist.
  • Dieser Anschlagteil ist von der guillotineartigen Schneideinrichtung weg und zu dieser hin in den in den Fig. 2 und 4 durch die Pfeile F3 angedeuteten Richtungen entlang Führungsschienen 54 (Fig. 3 und 4) im Gehäuse 51 bewegbar.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel kann der Anschlagteil 52 mit Hilfe eines Arbeitszylinders 55 bewegt werden, dessen oberer Teil am Gehäuse 51 gelenkig befestigt ist und dessen Stange mit einem Betätigungsarm 56 eines mit dem Anschlagteil 52 verbundenen kinematischen Mechanismus gelenkig verbunden ist. Dieser kinematische Mechanismus umfaßt eine Welle 57 (Fig. 2), welche im Gehäuse 51 drehbar ist und an welcher der Arm 56 sowie zwei weitere Arme oder Kurbeln 58, die mit dem Anschlagteil 52 mit Hilfe von gelenkig angeordneten Verbindungsstangen 59 verbunden sind, verdrehsicher fixiert sind.
  • Die oben beschriebene Maschine zum Abtrennen von Scheiben arbeitet wie folgt.
  • Ein Tabakballen, der in den Fig. 3 und 4 mit B bezeichnet ist, wird in die tunnelförmige Konstruktion 1 durch ihre Einlaßöffnung 2, wie in der Fig. 3 gezeigt, eingeführt. Dieser Ballen kann händisch oder zum Beispiel mit Hilfe von nicht dargestellten Fördereinrichtungen eingeführt werden.
  • In diesem Zustand befindet sich die Maschine in der in der Fig. 3 dargestellten Stellung, in welcher sich der Schubteil 25 in der oberen Stellung befindet und die Bewegung des Ballens B mit Hilfe des Förderbandes 10 zur Austrittsöffnung 3 hin nicht behindert. Die Platte 41 und das zugehörige Schneidmesser 42 befinden sich in der oberen Stellung, sodaß der Ballen B mit Hilfe des Bandes 10 durch die Austrittsöffnung 3 hindurch befördert wird, bis er gegen die Anschlagfläche 52a der Widerlagereinrichtung 50, wie in der Fig. 4 gezeigt, stößt.
  • Die koordinierte Tätigkeit der Zylinder 22 und des dem Wagen 18 zugeordneten Elektromotors 26 bewegt dann den Schubteil 25 zu der in der Fig. 4 dargestellten unteren Stellung. Die Tätigkeit des Elektromotors 19 bewegt ebenfalls den Wagen 18 in Richtung der Austrittsöffnung, bis die Schubfläche 25a des Teiles 25 gegen die hintere Endfläche des Ballens B gedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt bewirkt die Betätigung der Zylinder 30 eine Abwärtsbewegung des Schneidmessers 42 und der Preßeinrichtung 70, welche mit Hilfe ihres querverlaufenden Druckteiles 71 den Ballen zusammendrückt, welcher dann von dem genannten Schneidmesser durchdrungen wird. Die Scheibe zwischen dem Weg dieses Schneidmessers und der Anschlagfläche 52a des Anschlagteiles 52 wird somit abgeschnitten.
  • Das Schneidmesser 42 und die dazugehörige Platte 41 werden dann mit Hilfe der Zylinder 30 in die obere Stellung zurückgebracht. Diese Platte nimmt die Preßeinrichtung 70 mit und hebt diese wieder an. Das koordinierte Arbeiten des Elektromotors 19 und des Antriebszylinders 55 bewegt dann den Schubteil 25 zur Austrittsöffnung 3 hin und zieht den Anschlagteil 52 im Gehäuse 51 zurück, bis die vorher abgeschnittene Scheibe durch die Schwerkraft nach unten fallen kann, wo Fördereinrichtungen vorgesehen sein können, um die Scheibe einzusammeln und sie aus der Schneidmaschine zu entfernen.
  • Der Anschlagteil 52 der Widerlagereinrichtung 50 wird dann wieder zur Austrittsöffnung 3 hinbewegt, bis er seine Arbeitsstellung in einem Abstand D vom Weg des Schneidmessers 42 erreicht, wobei dieser Abstand der Dicke der Scheiben entspricht, in die der Ballen B zu teilen ist.
  • Der Ballen B wird gegen die Fläche 52a des Anschlagteiles 52 wiederum in Folge einer weiteren Bewegung des Schubteiles 25 zur Austrittsöffnung 3 hin bewirkt.
  • Das Schneidmesser 42 wird dann wieder nach unten bewegt, um eine weitere Scheibe abzuschneiden. Der Vorgang geht in der oben beschriebenen Art weiter, bis der Tabakballen B aufgebraucht ist, wobei dann die Schneidmaschine in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht wird und der Vorgang durch das Zuführen eines weiteren Tabakballens durch die Einlaßöffnung 2 wieder beginnt.
  • Zur Erleichterung von Kontrollen und Wartung oder Reparaturen der guillotineähnlichen Schneideinrichtung ist das Traggehäuse 51 der Widerlagereinrichtung 50 vorteilhaft mit einer der vertikalen Stützen 6 der Austrittsöffnung 3 mit Hilfe von Scharnieren 60 (Fig. 1) befestigt, mit deren Hilfe es nach dem Entriegeln von Sperrmitteln 61 in eine horizontale Ebene geschwenkt werden kann, welche es lösbar mit der anderen vertikalen Stütze der Austrittsöffnung verbinden.
  • Das koordinierte Arbeiten der verschiedenen Elektromotoren und der verschiedenen Arbeitszylinder der Maschine kann in bekannter Weise mit Hilfe einer nicht dargestellten Steuereinrichtung erreicht werden.
  • Die Ausführungsformen und Konstruktionsdetails können selbstverständlich von dem hier als nichteinschränkendes Beispiel Beschriebenen und Dargestellten abweichen, das Erfindungsprinzip bleibt unverändert und der Rahmen der vorliegenden Erfindung wird dadurch nicht verlassen.

Claims (9)

1. Maschine zum Abtrennen von Scheiben, insbesondere von Tabakballen (B), umfassend:
eine Tragkonstruktion (1) mit einer Einlaßöffnung (2) zum Einführen eines Ballens (B) , und mit einer Austrittsöffnung (3),
eine Tragfläche (9, 10) für den Transport eines Ballens (B) von der Einlaßöffnung (2) zur Austrittsöffnung (3),
eine guillotineartige Schneideinrichtung (40-42; 30) in der Austrittsöffnung (3), umfassend ein Schneidmesser (42), welches zwischen einer oberen Stellung, in welcher ein von der Tragfläche (9, 10) getragener Ballen (B) sich durch die Austrittsöffnung (3) bewegen kann, und einer unteren Schneidstellung bewegbar ist, eine Schubvorrichtung (18-25), die in der Konstruktion (1) oberhalb der Tragfläche (9, 10) bewegbar ist und einen Schubteil (25) umfaßt, der gegen die hintere Endfläche des auf der Tragfläche (9, 10) aufliegenden Ballens (B) drücken und diesen gesteuert zur Austrittsöffnung (3) hin und durch diese hindurch bewegen kann, und eine der Austrittsöffnung (3) zugeordnete Widerlagereinrichtung (50), die der Schneideinrichtung (40-42; 30) nachgeschaltet ist und einen Anschlagteil (52) umfaßt, der mit Hilfe zugehöriger Steuermittel (55) in eine und aus einer Arbeitsstellung in einem Abstand (D) vom Weg des Schneidmessers (42) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine die genannte Tragfläche bildende Fördereinrichtung (9, 10) für den Transport eines Ballens (B) vorgesehen ist, und daß die Steuermittel (55) so ausgebildet sind, daß sie vor dem Abtrennen jeder Scheibe vom Ballen (B) den Anschlagteil (52) in eine Arbeitsstellung bewegen, in welcher der sich durch die Austrittsöffnung (3) bewegende Ballen (B) in einem Abstand vom Weg des Schneidmessers (42) zum Stehen gebracht wird, der der gewünschten Dicke der abzuschneidenden Scheibe entspricht.
2. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubeinrichtung umfaßt:
einen motorisch angetriebenen Wagen (18, 19), der über der Fördereinrichtung (9, 10) angeordnet und von der Austrittsöffnung (3) weg und zu dieser hin bewegbar ist,
mindestens einen Arm (23), der gelenkig am Wagen (18) angebracht und in einer vertikalen Ebene parallel zur Bewegungsrichtung des Wagens (18) schwenkbar ist, einen Schubteil (25), welcher sich quer zur Bewegungsrichtung des Wagens (18) erstreckt und mit dem Arm (23) verbunden ist, und
erste Motormittel (22, 26), welche vom Wagen (18) getragen werden und den Arm (23) zwischen einer oberen Ruhestellung (Fig. 3), in welcher sich der Schubteil (25) oberhalb des Weges des von der Fördereinrichtung (9, 10) getragenen Ballens (B) erstreckt, und einer unteren Arbeitsstellung (Fig. 4), in der der Schubteil (25) gegen die hintere Endfläche eines von der Fördereinrichtung (9, 10) getragenen Ballen (B) gedrückt werden kann, schwenken können.
3. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubteil (25) gelenkig an dem mindestens einen Arm (23) zur schwenkbaren Bewegung um eine horizontale Achse senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wagens (18) angebracht ist, und daß zweite Motormittel (26) auf dem Wagen (18) den Schubteil (25) um die genannte Achse schwenken können.
4. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagereinrichtung (50) umfaßt: ein Traggehäuse (51), welches mit der Austrittsöffnung (3) verbunden ist, und dritte Motormittel (55), um den Anschlagteil (52) vom Weg des Schneidmessers (42) weg und zu diesem hin zu bewegen.
5. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggehäuse (51) der Widerlagereinrichtung (50) schwenkbar mit der Austrittsöffnung (3) verbunden ist.
6. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der guillotineartigen Schneideinrichtung (40-42; 30) zugeordnete Preßeinrichtung (70-74) einen Tabakballen (B) neben dem Weg des Schneidmessers (42) zusammenpressen kann.
7. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinrichtung einen Druckteil (71, 72) umfaßt, welcher mit dem Schneidmesser (42) so gekoppelt ist, daß er durch die Schwerkraft aus einer oberen Stel lung nach unten fallen kann, wenn das Schneidmesser (42) gesenkt wird, und wieder nach oben bewegt werden kann, indem er vom Schneidmesser (42), wenn dieses angehoben wird, mitgenommen wird.
8. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion (1) im wesentlichen tunnelförmig ist und mindestens eine Seitenwand (5) aufweist, welche zumindest teilweise transparent ist.
9. Maschine zum Abtrennen von Scheiben nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie offenbare Kontrollfenster (5) in mindestens einer Seitenwand der tunnelförmigen Tragkonstruktion (1) aufweist.
DE69320736T 1992-08-03 1993-07-22 Maschine zum Abtrennen von Scheiben, insbesondere von Tabakballen Expired - Lifetime DE69320736T2 (de)

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