DE69329005T2 - Fernbedienungs- und Zeigegerät - Google Patents
Fernbedienungs- und ZeigegerätInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung und insbesondere auf eine Einrichtung und ein Verfahren zum Kommunizieren zwischen einem Wirtscomputersystem und mindestens einem Zielsystem mit einem Fernbedienungssystem.
- Eine Maus oder eine Cursorsteuereinrichtung ist ein Instrument, das zur Übersetzung der Bewegung der Hand eines Benutzers in eine Serie von diese Handbewegung anzeigenden elektrischen Steuersignalen verwendet wird. Die Maus ist mit einem Computer gekoppelt, in dem die von der Maus erzeugten Steuersignale verwendet werden, um ein Cursor auf einer Computeranzeige zu positionieren. Eine optische Maus ist eine Cursorsteuereinrichtung, die ein optisches Abtasten verwendet, um die elektrischen Steuersignale zu erzeugen. Verglichen mit einer traditionellen mechanischen Maus hat die optische Maus den Vorteil, daß sie keine beweglichen Teile verwendet, um die Steuersignale zu erzeugen. Die optische Maus sendet ein von einer lichtemittierenden Diode (LED) erzeugtes optisches Signal aus, normalerweise innerhalb des Infrarotbereichs. Um die Steuersignale zu erzeugen, wird die Maus auf einer reflektierenden Unterlage mit einer großen Anzahl von im gleichen Abstand angeordneten vertikalen und horizontalen Linien bewegt. Die vertikalen und horizontalen Linien haben eine andere Farbe als der Hintergrund der reflektierenden Unterlage. Die optische Maus wird derart auf die reflektierende Unterlage gebracht, daß das optische Licht aus der LED von der Unterlage zurück zur optischen Maus reflektiert wird.
- Die optische Maus enthält ferner Eingabeoptik und optische Sensoren, die auf der Unterseite der Maus angebracht sind. Die optischen Sensoren erzeugen ein zu dem Lichteinfall auf den optischen Sensor proportionales elektrisches Signal. Die LED und die optischen Sensoren werden derart angeordnet, daß das von der LED ausstrahlende Licht von der Unterlage auf die optischen Sensoren reflektiert wird. Um die Maus anzusprechen, bewegt ein Benutzer die optische Maus über die reflektierende Unterlage in einer solchen Weise, daß das optische Licht die horizontalen und vertikalen Linien überquert. Die Menge des reflektierten Lichtes nimmt ab, wenn das Licht eine der horizontalen oder vertikalen Linien auf der Unterlage überquert. Der Lichteinfall auf die Fotodioden nimmt daher ab, und die Maus kann das Überqueren der Linie erkennen. Basierend auf dem überqueren der horizontalen und vertikalen Linien erzeugt die optische Maus vier Quadratursignale, um dem Computer die Bewegung anzuzeigen. Diese vier parallelen Quadratursignale werden typischerweise mit einer seriellen Standardschnittstelle wie z. B. einem universellen asynchronen Sendeempfänger (UART) gekoppelt. Der UART setzt die Quadratursignale in einen codierten Strom von seriellen Daten zum Übertragen an das Wirtscomputersystem um.
- Optische übermittlungen werden auch in elektronischen Unterhaltungsgeräten verwendet. Elektronische Unterhaltungsgeräte, wie z. B. Fernseher und Videorecorder (VCRs), haben oft Fernbedienungsysteme. Im Gegensatz zu Fernbedienungssystemen ist es bei manuellen Bedienungssystemen erforderlich, daß der Benutzer des elektronischen Geräts physisch zu dem Gerät hingeht, um die Dreh- und Druckknöpfe zu bedienen. Bei Verwendung der Fernbedienung kann der Benutzer von einem begrenzten Abstand aus das Gerät mit einer Fernbedienungsein heit steuern, wodurch die Notwendigkeit, physisch die Bedienelemente und Einstellungen auf dem Gerät selbst zu berühren, beseitigt wird. Das elementare Fernbedienungssystem umfaßt einen Sender in der Fernbedienungseinheit und einen Empfänger in dem Gerät. Die Fernbedienungseinheit hat Druckknöpfe, wobei jeder Druckknopf einer Gerätefunktion entspricht. Jede Funktion wird durch einen eindeutigen Funktionscode mit einer Zeichenkette von logischen Einsen und Nullen dargestellt. Wenn der Benutzer auf einen Druckknopf an der Fernbedienungseinheit für eine gewünschte Funktion drückt, ruft die Fernbedienungseinheit den zugehörigen Funktionscode ab und überträgt ihn an das Gerät.
- Verschiedene Hersteller von Fernbedienungssystemen verwenden sowohl unterschiedliche Funktionscodes als auch unterschiedliche Codierverfahren, um die Funktionscodes zu modulieren. Das Gerät empfängt den modulierten Funktionscode, demoduliert den Code zurück in eine Zeichenkette von Einsen und Nullen und führt die gewünschte Funktion aus.
- Multimedia ist die Integration mehrerer Audio- und Videoproduktionseinheiten in eine einzige steuerbare Einheit. Multimedia-Projekte umfassen viele Arten von Kommunikationsmedien, einschließlich gedruckter Materialien, Audioprogramme, Fernsehshows, Spielfilme usw. Die Fähigkeit, die Funktionen der in der Produktion von Multimedia-Projekten verwendeten Ressourcen in ein einziges gemeinsames System zu integrieren, schafft ein Leistungsniveau und eine Leistungsfähigkeit, die im Stand der Technik unbekannt sind. Eine Computer-Workstation kann das Zentrum eines solchen Systems sein, indem sie die Speicher- und die digitalen Verarbeitungsmöglichkeiten schafft. In Fig. 1 wird ein Multimediasystem veranschaulicht. Ein Zentralsteuercomputer 20 wird mit einem Fernseher 22, einem Videorecorder (VCR) 24, einer Videolaserplatte 26 und einer Kompaktaudioplatte 26 vernetzt. Mit einem solchen integrierten System kann der Benutzer durch den Zentralsteuercomputer 20 Informationen zwischen den an das Netzwerk angeschlossenen Geräten übertragen.
- Ein Multimediasystem, wie z. B. das in Fig. 1 veranschaulichte, gibt dem Benutzer eins sehr leistungsstarke audiovisuelle Produktionszentrale. Der Benutzer möchte z. B. ein auf der Laserplatte 26 gespeichertes Videobild manipulieren. Zuerst muß das Videobild über das Netzwerk von der Laserplatte 26 übertragen und in den Speicher des Zentralsteuercomputers 20 gespeichert werden. Um diese Aufgabe auszuführen, würde der Benutzer mittels einer Fernbedienungseinheit die Laserplatte 26 anweisen, das Videobild über das Netzwerk zu überspielen. Nach der Übertragung des Videobildes an den Zentralsteuercomputer 20 kann der Benutzer dem Videobild auf dem Computer hervorgebrachte Spezialeffekte direkt hinzufügen. Nach dem Erzeugen des angereicherten Videobildes möchte der Benutzer möglicherweise das Videobild auf dem VCR 24 speichern. Um diese Aufgabe auszuführen, sendet der Zentralsteuercomputer 20 das Videobild durch eine Art Verbindung (oftmals als analoges Videosignal), und der Benutzer steuert den VCR 24 fern, um das angereicherte Videobild aufzuzeichnen. Bei diesem Beispiel muß der Benutzer, um sowohl die Laserplatte 26 als auch den VCR 24 zu bedienen, zwei Fernbedienungseinricbtungen verwenden. Der Benutzer muß außerdem ein Computerdialoggerät wie z. B. eine Maus benutzen.
- Die in der Europäischen Patentanmeldung EP 0 390 041 A2 offenbarte Fernbedienungseinrichtung vereinigt die für mehrere Multimediageräte erforderlichen Steuerfunktionen in einer einzigen Fernbedienungseinrichtung. Mehrere Schalter sind auf der Fernbedienungseinrichtung, um die Steuerung zwischen einem oder mehreren der Multimediageräte umzuschalten. Diese Fernbedienungseinrichtung verlangt von dem Benutzer, daß er die Schalter auf der Fernbedienungseinrichtung in einer vorgegebenen Weise umschaltet, um ein ge wünschtes Multimediagerät auszuwählen. Der Benutzer muß eine bestimmte Schaltfolge eingeben und den Bildschirm im Auge behalten, um sicherzustellen, daß die korrekte Folge ausgewählt worden ist. Dieses empirische Verfahren lenkt leider den Benutzer von der eigentlichen Verwendung des Multimediagerätes ab und erhöht die zum Umschalten von einem Multimediagerät zu einem anderen erforderliche Rückkehrzeit. Es wäre wünschenswert, die mit dem Umschalten zwischen den Geräten verbundene Komplexität zu verringern und die mit dem Auswählen eines gewünschten Multimediagerätes verbundene Bedienung einfacher zu machen.
- Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steuereinrichtung derart zu integrieren, daß die Steuereinrichtung sowohl als eine Cursorsteuereinrichtung als auch als eine Fernbedienungseinrichtung dienen kann. Es ist außerdem die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Netzwerkschnittstelle unter gleich ausgestatteten Computersystemen mit einer Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vorzusehen.
- Die vorliegende Erfindung umfaßt einen Wirtscomputer (Host-Computer) mit einer Videoanzeige, eine Steuereinrichtung einschließlich einer reflektierenden Unterlage und mindestens ein Zielgerät. Die Zielgerte sind ferngesteuerte Audio- und Videogeräte. Die Steuereinrichtung ist mittels einer Schnittstelle mit dem Wirtscomputer gekoppelt. Eine Wirtssystemkonfiguration hält sich in dem Wirtscomputer auf und erlaubt dem Benutzer, die Operation der Steuereinrichtung durch das Auswählen eines Modus zu steuern. Die Wirtssystemkonfiguration umfaßt eine Zielgeräteliste, die die identifizierenden Namen für die derzeit von dem Wirtscomputer unterstützten Zielgeräte aufweist. Für jedes Zielgerät auf der Zielgeräteliste gibt es eine zugehörige Funktionsliste. Die Funktionsliste weist Steuerdaten für jede Funktion des von der Wirtssystemkonfiguration unterstützten Zielgerätes auf. Falls kein Modus ausgewählt wird, arbeitet die Steuereinrichtung in einem Cursorsteuermodus. Der Benutzer kann aus der Wirtssystemkonfiguration entweder einen Fernbedienungs-, einen Lern- oder einen Computernetzwerkmodus auswählen.
- Die Steuereinrichtung hat einen mit einem Sender gekoppelten Codierer sowie einen mit der Eingabeoptik gekoppelten Decodierer. Wenn die Steuereinrichtung in dem Cursorsteuermodus betrieben wird, bewegt der Benutzer die Steuerein richtung über der reflektierenden Unterlage, um die Bewegung eines Cursors auf der Videoanzeige des Wirtscomputers zu steuern. Der Sender der Steuereinrichtung sendet, vorzugsweise in optischem Bereich, ein Signal aus, das von der reflektierenden Unterlage in die Eingabeoptik reflektiert wird. Die Eingabeoptik verstärkt das reflektierte Signal für die Eingabe in den Decodierer. Der Decodierer erzeugt auf der Intensität des reflektierten Signals basierende Positionssignale. Wenn die Steuereinrichtung in dem Fernbedienungsmodus ist, sendet der Wirtscomputer durch die Schnittstelle Zielgerätesteuerdaten an den Codierer. Der Codierer erzeugt ein analoges Signal aus den Steuerdaten und moduliert den Sender mit dem analogen Signal. Für die Bedienung des Zielgerätes hält der Benutzer die Steuereinrichtung so, daß die Unterseite der Einrichtung auf das Zielgerät zeigt. Nach dem Niederdrücken eines Schalters auf der Steuereinrichtung sendet die Steuereinrichtung das modulierte Signal an das Zielgerät.
- Der Lernmodus der vorliegenden Erfindung erlaubt der Wirtssystemkonfiguration, Steuerdaten für die Funktionen eines Zielgerätes zu "lernen". In dem Lernmodus werden neue Zielgeräte der Zielgeräteliste hinzugefügt. Steuerdaten werden außerdem der Funktionsliste für das zugehörige Zielgerät hinzugefügt. Die Steuereinrichtung arbeitet außerdem als eine Computernetzwerkschnittstelle, wenn der Benutzer den Computernetzwerkmodus aus der Wirtssystemkonfiguration auswählt. In dem Computernetzwerkmodus sendet der Wirtscomputer von dem Codierer in der Steuereinrichtung modulierte Informationen an die mit der Steuereinrichtung der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Zielcomputer. Der Zielcomputer sendet modulierte Nachrichten an den Wirtscomputer, die in der Steuereinrichtung decodiert und anschließend an den Wirtscomputer übertragen werden.
- Fig. 1 veranschaulicht ein Multimediasystem mit einem Zentralsteuercomputer.
- Fig. 2 ist eine Veranschaulichung der Steuereinrichtung der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 3 ist eine Veranschaulichung der Wirtssystemkonfiguration der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 4 ist ein Ablaufsteuerdiagramm des Fernbedienungsmodus der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 5 ist ein Ablaufsteuerdiagramm des Lernmodus der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 6 ist ein Ablaufsteuerdiagramm des Computernetzwerkmodus der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 7 ist eine Blockdarstellung, die den Decodierer der Steuereinrichtung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
- Fig. 8 ist eine Blockdarstellung, die den Codierer der Steuereinrichtung der vorliegender. Erfindung veranschaulicht.
- Es werden ein Verfahren und Einrichtungen für eine Steuereinrichtung offenbart. In der nachfolgenden Beschreibung wird zu Erläuterungszwecken eine spezielle Terminologie angegeben, um ein gründliches Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erreichen. Für einen Fachmann ist es jedoch klar, daß diese speziellen Einzelheiten nicht erforderlich sind, um die vorliegende Erfindung auszuführen. In anderen Fällen werden bekannte Schaltungen und Geräte in Blockdarstellung gezeigt, um die vorliegende Erfindung nicht unnötigerweise undeutlich zu machen.
- Es wird auf Fig. 2 Bezug genommen, in der eine Grobblockdarstellung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht ist. Der Wirtscomputer 34 wird durch die Schnittstelle 31 mit der Steuereinrichtung 30 gekoppelt. Der Wirtscomputer 34 kann ein Computersystem wie z. B. die von Sun Microsystems, Inc. aus Mountain View, Kalifornien, hergestellte SPARCTM- Workstation sein. Die Schnittstelle 31 ist bidirektional, so daß der Wirtscomputer 34 Informationen an die Steuereinrichtung 30 und die Steuereinrichtung 30 Informationen an den Wirtscomputer 34 überträgt. Die Steuereinrichtung 30 gibt über die Eingabeoptik 38 externe Signale ein, und diese externen Signale werden von dem Decodierer 36 interpretiert. Die von dem Decodierer 36 erzeugten Informationen werden an die Schnittstellensteuerung 33 übertragen und daraufhin über die Schnittstelle 31 an den Wirtscomputer 34 gesendet. Aus dem Wirtscomputer 34 über die Schnittstelle 31 gesendete Informationen werden von der Steuereinrichtung 30 bei der Schnittstellensteuerung 33 empfangen. Die Informationen werden danach an den Codierer 42 übertragen und anschließend von dem Sender 44 gesendet.
- Der Wirtscomputer 34 gibt einem Benutzer die Möglichkeit, unter einer Mehrzahl von Betriebsmodi für die Steuereinrichtung 30 auszuwählen. Die zur Auswahl stehenden Betriebsmodi sind ein Cursorsteuer-, ein Fernbedienungs-, ein Lern- und ein Computernetzwerkmodus. Falls kein Modus von dem Benutzer ausgewählt wird, arbeitet die Steuereinrichtung 30 in dem Cursorsteuermodus. In dem Cursorsteuermodus ist die Steuereinrichtung 30 auf einer reflektierenden Unterlage 46 angeordnet. Wenn der Benutzer Entweder den Fernbedienungs- oder den Lernmodus auswählt, arbeitet die Steu ereinrichtung 30 als eine Fernbedienungseinrichtung. Wenn die Steuereinrichtung 30 als eine Fernbedienungseinrichtung verwendet wird, wird die Unterseite der Steuereinrichtung 30 auf ein Zielgerät wie z. B. das Zielgerät 48 oder 50 gerichtet. Wenn der Benutzer den Computevnetzwerkmodus aus dem Wirtscomputer 34 auswählt, arbeitet die Steuereinrichtung 30 als eine Netzwerkschnittstelle. In dem Computernetzwerkmodus wird die Unterseite der Steuereinrichtung 30 auf einen Zielcomputer wie z. B. den Zielcomputer 51 gerichtet.
- In dem Cursorsteuermodus ist die Steuereinrichtung 30 eine Cursorsteuereinrichtung. Mit der Cursorsteuereinrichtung werden auf der Grundlage der Bewegung der Steuereinrichtung 30 auf der reflektierenden Unterlage 46 Positiondaten von dem Decodierer 36 erzeugt. Die Positionsdaten werden von dem Decodierer 36 an die Schnittstellensteuerung 33 übertragen und daraufhin über die Schnittstelle 31 an den Wirtscomputer 34 gesendet. In dem Cursorsteuermodus werden keine Daten von dem Wirtscomputer 34 an die Steuereinrichtung 30 übertragen. Aus diesem Grund wird der Codierer 42 der Steuereinrichtung 30 umgangen, so daß der Sender 44 einen Dauersignal zur Verfügung stellt, das an die reflektierende Unterlage 46 ausgegeben wird. Das Dauerausgangssignal wird von der reflektierenden Unterlage 46 zurück zu der Steuereinrichtung 30 reflektiert. Das reflektierte Signal wird erfaßt, durch die Eingabeoptik 38 verstärkt und auf lichtempfindliche Zellen in dem Decodierer 36 projiziert. Da das System in dem Cursorsteuermodus ist, wird der Decodierer 36 ausgewählt, um die Beleuchtung der lichtempfindlichen Zellen zu decodieren, um Positionsdaten zu erzeugen. Die Positionsdaten werden daraufhin an den Wirtscomputer 34 übertragen, um ein Cursor auf der Videoausgabeanzeige 32 zu steuern.
- Um einen bestimmten Modus für die Steuereinrichtung 30 auszuwählen, aktiviert der Benutzer durch eine Mensch-Ma schine-Schnittstelle auf dem Wirtscomputer 34 ein Modusauswahlmenü. Da kein Modus ausgewählt worden ist, wird die Steuereinrichtung 30 automatisch in dem Cursorsteuermodus arbeiten. Durch jede Art von Mensch-Maschine-Schnittstelle kann das Modusauswahlmenü dem Benutzer angezeigt werden, und der Benutzer kann durch diese Mensch-Maschine-Schnittstelle auf das Modusauswahlmenü zugreifen. Vorzugsweise wird eine graphische Bedieneroberfläche verwendet, bei der der Benutzer die Modi der Steuereinrichtung 30 in der Form von Icons sieht. Ungeachtet dessen, wie die Mensch-Maschine- Schnittstelle zustande gebracht wird, wird der Wirtscomputer 34 dem Benutzer die Modusauswahl auf der Videoausgabeanzeige 32 anzeigen. Der Benutzer kann eine Tastatur oder die Steuereinrichtung 30 als eine Cursorsteuereinrichtung verwenden, um den gewünschten Betriebsmodus für die Steuereinrichtung 30 auszuwählen. Sobald ein Modus ausgewählt worden ist, wird ein anderes Menü erscheinen, das den Benutzer auffordert, weitere nachstehend ausführlicher beschriebene Auswahlen für die gewünschte Funktion zu treffen.
- Es wird auf Fig. 3 Bezug genommen, in der die Wirtssystemkonfiguration der vorliegenden Erfindung veranschaulicht ist. Um den Fernbedienungs-, den Lern- und den Computernetzwerkmodus zu unterstützen, muß der Wirtscomputer 34 spezielle Informationen über die Zielgeräte und die Zielcomputer haben. Die Bedieneroberfläche 54 ist die Mensch- Maschine-Schnittstelle zwischen der Wirtssystemkonfiguration und dem Benutzer. Jede beliebige Bedieneroberfläche kann verwendet werden, um die Struktur 3er Wirtssystemkonfiguration zu implementieren. Das Modusauswahlmodul 56 ist die erste Ebene der Wirtscomputerkonfiguration. Wie oben beschrieben, stellt das Modusauswahlnodul 56 ein Menü bereit, aus dem der Lern-, der Fernbedienungs- und der Computernetzwerkmodus ausgewählt werden. Um die Auswahl des Fernbedienungsmodus zu unterstützen, greift das Fernbedienungsmodusmodul 62 auf die Zielgeräteliste 64 zu. Auf der Zielgerä teliste 64 sind alle derzeit von der Wirtssystemkonfiguration unterstützten Zielgeräte aufgeführt. Für jedes Zielgerät in der Zielgeräteliste 64 gibt es eine als Funktionsliste 66 veranschaulichte zugehörige Funktionsliste. Wie in Fig. 3 veranschaulicht, darf ein Zielgerät nur auf die zugehörige Zielgerätefunktionsliste zugreifen, die dem Zielgerät entspricht. Die Funktionsliste 66 speichert Steuerdaten für jede der in der Funktionsliste 66 aufgeführten Zielgerätefunktionen. Es gibt z. B. für das Zielgerät #1 eine Funktionsliste des Zielgerätes #1, die die Steuerdaten für alle derzeit unterstützten Funktionen des Zielgerätes #1 speichert.
- Weiterhin gemäß Fig. 3 wird das Lernmodusmodul 60 aus dem Modusauswahlmodul 56 ausgewählt. Das Lernmodusmodul 60 gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die Zielgeräte- 64 und die Funktionsliste 66 zu bearbeiten. Falls der Benutzer der Wirtssystemkonfiguration ein anderes Zielgerät hinzufügen möchte, erlaubt das Zielgerätebearbeitungsmodul 68 dem Benutzer, einen identifizierenden Namen für das neue Zielgerät einzugeben. Sobald die Zielgeräteliste 64 bearbeitet worden ist, so daß sie das neue Zielgerät enthält, erlaubt das Funktionslistebearbeitungsmodul 70 dem Benutzer, die Zielgerätefunktionen der Funktionsliste 66 hinzuzufügen. In dem Lernmodus werden Steuerdaten in die Funktionsliste 66 unter der zugehörigen Funktion eingegeben. Wenn die Steuereinrichtung 30 in dem Computernetzwerkmodtus ist, wird das Computernetzwerkmodusmodul 59 von der Modusauswahl 56 ausgewählt. Das Computernetzwerkmodusmodul 59 beinhaltet die Netzwerkcomputerliste 72, die Netzwerkcomputeradressenliste 74 und das Netzwerkcomputerbearbeitungsmodul 76. Der Benutzer hat die Möglichkeit, einen Zielcomputer aus der Netzwerkcomputerliste 72 auszuwählen. Falls der gewünschte Zielcomputer nicht auf der Netzwerkcomputerliste 72 aufgeführt ist, wird das Netzwerkcomputerbearbeitungsmodul 76 aktiviert, wodurch dem Benutzer erlaubt wird, einen identifizierenden Namen für den neuen Zielcomputer hinzuzufügen. In ähnlicher Weise werden von dem Benutzer Netzwerkcomputeradressen für den neu hinzugefügten Zielcomputer durch das Netzwerkcomputerbearbeitungsmodul 76 hinzugefügt.
- Es wird auf Fig. 4 Bezug genommen, in der ein Ablaufdiagramm des Fernbedienungsmodus veranschaulicht ist. In dem Fernbedienungsmodus arbeitet die Steuereinrichtung 30 als eine Fernbedienungseinrichtung, die praktisch jedes Produkt unter Nutzung eines Fernbedienungssystems steuert. Wenn der Benutzer den Fernbedienungsmodus durch das Modusauswahlmodul 56 ausgewählt hat, zeigt der Wirtscomputer 34 eine Liste der verfügbaren Zielsysteme an, wie in Block 78 gezeigt. In Block 80 wird der Benutzer aufgefordert, ein Zielgerät auszuwählen. Der Benutzer kann z. B. einen ersten VCR auswählen, der auf der Zielgeräteliste als "VCR #1" identifiziert ist. Nachdem das gewünschte Zielgerät ausgewählt worden ist, zeigt der Wirtscomputer 34 eine Funktionsliste für das bestimmte Zielgerät an, wie in Block 82 gezeigt. Danach wird der Wirtscomputer 34 den Benutzer auffordern, eine gewünschte Funktion aus der Funktionsliste auszuwählen, wie in Block 84 gezeigt. Falls z. B. "VCR#1" als das Zielgerät ausgewählt wird, wird die Funktionsliste alle sich in der Funktionsliste befindenden Funktionen für den "VCR #1" anzeigen. Die Funktionsliste für "VCR#1" kann "Einschalten", "Spielen", "Zurückspulen", "Schnelles Vorwärtsspulen" und "Aufzeichnen" beinhalten.
- Nach Abschluß des Auswählens der gewünschten Funktion durch den Benutzer ruft der Wirtscomputer 34 die für das zugehörige ausgewählte Zielgerät in der Funktionsliste gespeicherten Steuerdaten ab, wie in Block 86 gezeigt. In Block 87 überträgt der Wirtscomputer 34 über die Schnittstelle 31 eine Nachricht, die die Schaltersteuerung 40 aktiviert. Wie in Block 88 veranschaulicht, zeigt der Benutzer daraufhin mit der Unterseite der Steuereinrichtung 30 auf das Zielgerät. In Block 90 drückt der Benutzer einen auf der Steuereinrichtung 30 angebrachten Schalter, der die Steuereinrichtung 30 von einer Cursorsteuereinrichtung in eine Fernbedienungseinrichtung umwandelt. Das Drücken des Schalters leitet die Übertragung der Steuerdaten aus dem Wirtscomputer 34 an die Steuereinrichtung 30 ein, wie in Block 92 veranschaulicht. In Block 94 stellt die Steuereinrichtung 30 die Steuerdaten in dem ursprünglichen analogen Format wieder her und überträgt die Steuerdaten an das Zielgerät. Wenn die Steuerdaten übertragen worden sind, setzt der Wirtscomputer 34 die Steuereinrichtung 30 in den Cursorsteuermodus, wie in Block 95 gezeigt. Der Benutzer kann jetzt die Steuereinrichtung vollständig als eine interaktive Cursorsteuereinrichtung verwenden. In Block 96 fragt der Wirtscomputer 34 den Benutzer ab, ob der Fernbedienungsmodus beibehalten werden soll. Falls der Benutzer in dem Fernbedienungsmodus bleiben möchte, wird der Wirtscomputer 34 den Benutzer fragen, ob ein neues Gerät gewünscht wird, wie in Block 97 veranschaulicht. Falls der Benutzer eine andere Funktion für das ausgewählte Zielgerät ausführen möchte, wird der Wirtscomputer 34 die Zielgeräteliste anzeigen. Als eine Alternative kann der Wirtscomputer 34 das Zielsystem anzeigen, wie in Block 78 gezeigt, und der Benutzer kann daraufhin ein neues Zielgerät auswählen.
- Es wird jetzt auf Fig. 5 Bezug genommen, in der ein Ablaufdiagramm des Lernmodus der vorliegenden Erfindung veranschaulicht ist. Der Lernmodus erlaubt dem Benutzer, der Wirtssystemkonfiguration sowohl neue Zielgerätesysteme als auch neue Funktionen hinzuzufügen. Auf diese Weise kann der Wirtscomputer 34 jedes Zielgerät, das eine eine Fernbedienungseinheit in dem gleichen optischen Band wie die Steuereinrichtung 30 verwendet, "erlernen". Selbst wenn das Format für die Steuerdaten der Fernbedienung des gewünschen Zielsystems ganz anders ist als irgendein anderes Zielgerät, kann der Wirtscomputer 30 immer nach die Sequenz für die Steuerdaten lernen. Um den Lernmodus einzugeben, wählt der Benutzer das Modusauswahlmenü aus. In dem Modusauswahlmenü wählt der Benutzer die Lernmodusoption aus, wie in Block 98 angezeigt. Durch einen Blick in die Zielgeräteliste stellt der Benutzer fest, ob ein gewünschtes Zielgerät in der Wirtssystemkonfiguration existiert. Falls das gewünschte Zielgerät nicht auf der Zielgeräteliste steht, wird der Benutzer aufgefordert, einen identifizierenden Namen für das neue Zielgerät einzugeben, wie in Block 104 gezeigt ist. Der Name ist ein reiner Identifizierer, und der Zielgerätename kann ein beliebiger Name sein, den der Benutzer dem neuen Zielgerät zuzuordnen wünscht. Wenn der Benutzer z. B. einen zweiten VCR hat, den er in ein Multimediasystem integrieren möchte, könnte der zweite VCR "VCR #2" genannt werden. Wenn der Benutzer den Namen des neuen Zielgerätes eingegeben hat, fügt der Wirtscomputer 34 der Zielgeräteliste sowie der zugehörigen Funktionsliste das neue Zielgerät hinzu, wie in Block 106 veranschaulicht ist. Der Benutzer fügt daraufhin die dem neuen Zielgerät zugeordneten Funktionen hinzu, so daß die Steuerdaten der zugehörigen Funktionen von dem Wirtscomputer 34 erlernt werden.
- Das Verfahren zum Erlernen von Funktionen für ein neues Zielgerät ist bei dem Block 108 in dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 5 veranschaulicht. Der Benutzer wird zuerst aufgefordert, einen identifizierenden Namen für die Funktion einzugeben. Der Wirtscomputer 34 fügt der Funktionsliste den Funktionsnamen unter der neu geschaffenen Bezeichnung für das neue Zielgerät hinzu. An dieser Stelle ist die Wirtssystemkonfiguration bereit, die Steuerdaten anzunehmen. In Block 109 aktiviert der Wirtscomputer 34 die Schaltersteuerung 40 über die Schnittstelle 31. In Block 110 zeigt der Benutzer mit der Unterseite der Steuereinrichtung 30 auf die Fernbedienungseinheit für das neue Zielgerät. In Block 112 drückt der Benutzer einen Schalt er auf der Steuereinrichtung 30 nieder, der die Steuereinrichtung 30 in den Fernbe dienungsmodus versetzt. Der Benutzer drückt daraufhin auf die gewünschte Funktionstaste auf der Fernbedienungseinheit des Zielgerätes, wie in Block 116 veranschaulicht ist. Bei Niederdrücken der Funktionstaste auf der Zielgerätfernbedienungseinheit werden die Steuerdaten für die Funktion an die Steuereinrichtung 30 übertragen. In der Steuereinrichtung 30 werden die Steuerdaten empfangen, demoduliert und anschließend an den Wirtscomputer 34 übermittelt. In Block 118 entscheidet der Wirtscomputer 34, ab die Übertragung die erste oder die zweite Übertragung der Funktion ist. Falls es die erste Übertragung ist, werden die Daten in einem Vergleichspuffer in dem Wirtscomputersystem 34 gespeichert.
- Wenn der Wirtscomputer 34 die erste Übertragung der Steuerdaten für die Funktion empfangen hat, fordert der Wirtscomputer 34 den Benutzer auf, die Übertragung der Steuerdaten aus der Fernbedienungseinheit des Zielgerätes an die Steuereinrichtung 30 zu wiederholen, wie in Block 110 veranschaulicht ist. Der Benutzer führt das Verfahren der Blöcke 110, 112 und 116 aus, wodurch eine zweite Übertragung der Steuerdaten durchgeführt wird. In Block 119 vergleicht der Wirtscomputer 34 die zweite Übertragung der Steuerdaten mit der ersten Übertragung der Steuerdaten, um irgendwelche Unterschiede zu ermitteln. Falls die Folgen der Steuerdaten die gleichen sind, werden die Steuerdaten in der Wirtssystemkonfiguration gespeichert. Sollte der Vergleich ergeben, daß die Folgen nicht die gleichen sind, werden beide Übertragungen ab Block 110 wiederholt. Die Steuerdaten werden zweimal übertragen, um sicherzustellen, daß die korrekten Steuerdaten mit der gewünschten Funktion assoziiert werden. Die beiden Übertragungen verringern die Fehlermöglichkeit und geben der Funktion eine Steuerdatenintegrität. In Block 120 versetzt der Wirtscomputer 34 die Steuereinrichtung 30 in den Cursorsteuermodus. Falls der Benutzer in dem Lernmodus bleiben möchte, wird der Benutzer durch den Wirtscomputer 34 aufgefordert, ein Zielgerätesystem auszuwählen.
- Es wird auf Fig. 6 Bezug genommen, in der ein Ablaufdiagramm des Computernetzwerkmodus der vorliegenden Erfindung veranschaulicht ist. Wenn der Benutzer den Computernetzwerkmodus durch das Modusauswahlmodul 56 ausgewählt hat, zeigt der Wirtscomputer 34 die Netzwerkcomputerliste 72 an, wie es in Block 122 gezeigt ist. Die Netzwerkcomputerliste 72 beinhaltet all die gegenwärtig In der Wirtssystemkonfiguration unterstützten Zielcomputer. Der Benutzer vergewissert sich dann, ob der Zielcomputer sich auf der Netzwerkcomputerliste 72 befindet. Sollte dies nicht der Fall sein, führt der Benutzer Block 126 aus, indem er einen identifizierenden Namen für den der Netzwerkcomputerliste 72 hinzuzufügenden neuen Computer eingibt. Zusätzlich zu dem Eingeben eines Namens für den neuen Zielcomputer gibt der Benutzer auch die Adresse des Zielcomputers für die Netzwerkcomputeradressenliste ein. Zusätzliche Hardware könnte dem Wirtscomputer 34 und den Zielcomputern hinzugefügt werden, um übergeordnete Netzwerkfunktionen wie z. B. die Adreßerkennung durchzuführen. Derzeit sind die Computernetzwerkexperten jedoch der Meinung, daß Trade-offs zwischen dem Implementieren bestimmter Merkmale direkt in die elektronischen Schaltungen und dem Implementieren dieser Merkmale in die Software die grundsätzliche Natur der Implementierung nicht erheblich verändern. Um die Kommunikationsbandbreite zu verbessern und um die Wahrscheinlichkeit, daß ein Befehl versehentlich an ein Zielgerät und nicht an ein Zielcomputer ausgegeben wird, zu verringern, kann ein anderes Codierungsverfahren verwendet werden. Beispielsweise können eine andere Frequenz und eine andere Dauer zum Codieren des Zustandes der logischen Einsen verwendet, werden. In dieser Weise können andere Zielcomputer in Erfahrung bringen, ob ein Computer derzeit am Übertragen ist.
- Wenn ein Benutzer eine Nachricht auf dem Computernetzwerk übertragen möchte, muß er zuerst einen Zielcomputer aus der Netzwerkcomputerliste auswählen, wie es in Block 130 der Fig. 6 veranschaulicht ist. Wenn der Benutzer entschieden hat, welche Nachricht an den Zielcomputer übertragen werden soll, erhält der Wirtscomputer 34 die Adresse für den Zielcomputer aus der Netzwerkcomputeradressenliste, wie in den Blöcken 132 bzw. 134 gezeigt. In Block 136 verbindet der Wirtscomputer 34 die Adreßinformationen für den ausgewählten Zielcomputer mit der ausgewählten Nachricht. In Block 137 aktiviert der Wirtscomputer 34 dann die Schaltersteuerung 40. Um die Nachricht an den Zielcomputer zu übertragen, zeigt der Benutzer mit der Unterseite der Steuereinrichtung 30 auf den. Zielcomputer und drückt auf den Schalter 41 auf der Steuereinrichtung 30, wie es in den Blöcken 138 und 140 gezeigt ist. Beim Niederdrücken des Schalters 41 überträgt der Wirtscomputer 34 die Nachricht von dem Wirtscomputer 34 an die Steuereinrichtung 30, wie es in Block 142 veranschaulicht ist. In Block 144 werden die Steuerdaten von der Steuereinrichtung 30 in eine analog modulierte Signalform für die Übertragung an den Zielcomputer wiederhergestellt. Wenn die Nachricht übertragen worden ist, versetzt der Wirtscomputer 34 die Steuereinrichtung 30 in den Cursorsteuermodus, wie in Block 145 veranschaulicht.
- Es wird jetzt auf Fig. 7 Bezug genommen, in der eine Blockdarstellung des Decodierers 36, der Eingabeoptik 38, der Schnittstellensteuerung 33 und der Schaltersteuerung 40 veranschaulicht ist. Die Eingabeoptik 38 empfängt externe Signale von der reflektierenden Unterlage 46, einem Zielcomputer oder einer Fernbedienungseinheit. Die Eingabeoptik 38 hat vorzugsweise eine Blende auf der Unterseite der Steuereinrichtung 30, die erlaubt, daß das externe Signal, z. B. ein Infrarotsignal, zu der Eingabeoptik 38 gelangt. Die Eingabeoptik 38 enthält außerdem einen optischen Leiter und eine Linse. Das externe Signal geht durch die Blende und wird von der Linse verstärkt und fokussiert. Das externe Signal wird daraufhin durch den optischen Leiter erfaßt und auf dem Sensorarray 148 fokussiert. Die Brennweite zwischen der Linse und dem Sensorarry 148 ist ein vorher bestimmter Wert. Das Sensorarray 148 kann eine einzige lichtempfindliche Zelle oder ein Array von lichtempfindlichen Zellen sein. Lichtempfindliche Zellen erzeugen ein zu dem Lichtintensitätseinfall auf die Zelle proportionales elektrisches Signal. Die lichtempfindlichen Zellen können Fotodioden oder irgendeine andere Form von Fotoelementen sein. Das Sensorarray 148 könnte z. B. in einem 2 · 2-Array aus lichtempfindlichen Zellen oder in einem linearen aus 4 lichtempfindlichen Zellen bestehenden Array angeordnet sein.
- Der Ausgang des Sensorarrays 248 ist sowohl mit einem Bildwandler 152 als auch mit einem Analog-Digital-Umsetzer 160 parallel verbunden. Das Signal auf der Steuerleitung 151 wird von der Schaltersteuerung 40 erzeugt. Die Schaltersteuerung 40 enthält den Schalter 41, das AND-Gate 165 und das D-Flipflop 163. Der Schalter 41 ist ein Momentmikroschalter, auf den der Benutzer auf der Oberseite der Steuereinrichtung 30 zugreifen kann. Der Ausgang des Schalters 40 ist mit dem D- und dem Takteingang des Flipflops 163 gekoppelt, vorzugsweise durch eine (nicht gezeigte) Entprellschaltung. Das Flipflop 163 wird durch die Modusauswahl 161 so zurückgesetzt, daß eine fallende Flanke des Hoch-Niedrig- Signalübergangs auf der Modusauswahlleitung 161 das Flipflop in einen niedrigen logischen Zustand versetzt. Das AND-Gate 165 hat zwei Eingänge; der erste Eingang ist mit dem Q-Ausgang des Flipflops 163 und der zweite mit der Modusauswahl 161 gekoppelt.
- Der Q-Ausgang des Flipflops 163 ist am Anfang in einem niedrigen logischen Zustand. Wenn der Benutzer z. B. den Lernmodus in der Wirtssystemkonfiguration ausgewählt hat, setzt der Wirtscomputer 34 durch die Schnittstellensteuerung 33 die Modusauswahlleitung 161 in Einen hohen logischen Zustand. Zu diesem Zeitpunkt drückt der Benutzer auf den Schalter 41, was dazu führt, daß der Q-Ausgang des Flipflops 163 in einen hohen logischen Zustand umschaltet. Da sowohl die Modusauswahl 161 als auch der Q-Ausgang des Flipflops 163 in einem hohen logischen Zustand sind, wird der Ausgang des die Steuerleitung 151 antreibenden AND-Gates 165 in einen hohen logischen Zustand gesetzt. Ein hoher logischer Zustand auf der Steuerleitung 151 führt dazu, daß die MUXs 172 und 149 in dem Lern-, dem Computernetzwerk- oder dem Fernbedienungsmodus betrieben werden, und wählt aus, ob der Analog-Digital-Umsetzer 160 oder der Wildwandler 152 aktiv ist. Um die Steuereinrichtung 30 in den Cursorsteuermodus zurück zu konvertieren, bringt der Wirtscomputer 34 die Modusauswahlleitung 161 in einen niedrigen logischen Zustand, und die fallende Flanke des Hoch-Niedrig-Signalübergangs der Modusauswahlleitung 161 setzt das Flipflop 163 in einen niedrigen logischen Zustand zurück. Ein niedriger logischer Zustand auf der Modusauswahl 161 und ein initialisiertes Flipflop 163 ziehen die Steuerleitung 151 in einen niedrigen logischen Zustand. Ein niedriger logischer Zustand auf der Steuerleitung 151 wählt den Cursorsteuermodus bei den MUXs 149 und 172 aus.
- Wenn die Steuereinrichtung 30 in dem Cursorsteuermodus ist, erzeugt der Decodierer 36 Positionsdaten. Wie oben beschrieben, betätigt die Steuerleitung 151 den Bildwandler 152 derart, daß von dem Sensorarray 148 erzeugte elektrische Ladungen von dem Bit-Map-Bildwandler 152 verarbeitet werden. Der Bit-Map-Bildwandler 152 erzeugt eine auf der Beleuchtung der lichtempfindlichen Zellen in dem Sensorarray 148 basierende Bit-Abbildung. Der Bit-Map-Bildwandler 152 besteht vorzugsweise aus Zellensperr- und Zeitgeberlogik. Die Zellensperrlogik ist mit dem Sensorarray 148 derart gekoppelt, daß die erste Zelle, die eine vorgegebene Grenzladung erreicht, andere benachbarte Zellen sperrt. Die Sper rung der benachbarten Zellen führt zu der Erzeugung von Bit- Map-Bildern. Das Sensorarray 148 kann z. B. ein aus zwei linearen Zellen für die Erfassung von horizontalen Bewegungen bestehendes lichtempfindliches 2 · 1-Zellenarray enthalten. Unter Anwendung einer Zellensperrtechnik für das Array wird eine Zelle gesperrt, wenn die andere Zelle mit dem vorgegebenen Grenzwert beleuchtet wird. Bei diesem Beispiel sind drei Bit-Map-Bilder möglich; ein erstes Bit-Map-Bild besteht aus der ausschließlichen Beleuchtung der ersten Zelle, ein zweites aus der ausschließlichen Beleuchtung der zweiten Zelle, und ein drittes daraus, daß keine Zellen beleuchtet werden. Wenn die Steuereinrichtung 30 über den horizontalen Linien auf der Unterlage bewegt wird, wird die lichtempfindliche Zelle, die das aus dem Hintergrund reflektierte Licht empfängt, schneller bis zu dem Grenzwert beleuchtet als die andere lichtempfindliche Zelle, die das von einer horizontalen Linie reflektierte Licht empfängt. In der gleichen Weise erfaßt ein lineares vertikales 2 · 1-Array die Bewegung in der vertikalen Richtung. Beruhend auf dieser Methode können andere komplexere Arrays, wie z. B. ein lichtempfindliches 4 · 4-Zellenarray, implementiert werden. Größere Arrays stellen größere Positionauflösungen für die Cursorsteuerung auf einer Videoausgabeanzeige bereit.
- Sobald ein erstes Bit-Map-Bild erzeugt worden ist, erzeugt der Bit-Map-Bildwandler 152 Signale, um das Sensorarray 148 zu löschen. Da die Steuereinrichtung 30 in dem Cursorsteuermodus betrieben wird, wählt die Steuerleitung 151 den Bit-Map-Bildwandler 152 in MIR 149 aus, um die Initialisierungseingabe an das Sensorarray 148 zu steuern. Der Bit- Map-Bildwandler 152 ist selbstzeitgesteuert, weil ein Bit- Map-Bild erzeugt wird, wenn eine oder mehrere der lichtempfindlichen Zellen bis zu dem Grenzwert beleuchtet werden. Das erste Bit-Map-Bild wird an den Koordinatengenerator 154 übertragen, während ein zweites Bit-Map-Bild in dem Sensorarray 148 erzeugt wird. Der Koordinatengenerator 154 bein haltet vorzugsweise Vergleichsmittel, eine Nachschlagetabelle sowie einen Quadratursignalgenerator. Das erste Bit- Map-Bild wird in einem Vergleichspuffer gespeichert. Das zweite Bit-Map-Bild wird von dem Bit-Map-Bildwandler 152 erzeugt und daraufhin an einen zweiten Vergleichspuffer in dem Koordinatengenerator 154 übertragen. Nach dem Empfang des zweiten Bit-Map-Bildes vergleicht der Koordinatengenerator 154 das erste Bit-Map-Bild mit dem zweiten. Der Vergleich ergibt einen Nachschlagecode, der auf Unterschiede zwischen dem ersten und dem zweiten Bit-Map-Bild hinweist.
- Der von den Vergleichsmitteln erzeugte Nachschlagecode wird verwendet, um die Nachschlagetabelle mit einem Inhaltsverzeichnis zu versehen. Die Nachschlagetabelle erzeugt einen Steuercode, der die Richtung der Bewegung der Steuereinrichtung sowie den Abstand zwischen den Bewegungen der Steuereinrichtung anzeigt. Wenn z. B. das erste Bit-Map-Bild in dem oben beschriebenen horizontalen 2 · 1-Zellenarray eine (1, 0) Beleuchtung und das zweite Bit-Map-Bild eine (0, 1) Beleuchtung enthalten würde, würde das Bit-Map-Bild einen Steuercode erzeugen, der eine Bewegung nach rechts anzeigen würde. Der Steuercode aus der Nachschlagetabelle muß für die Cursorsteuereinrichtungen in das bekannte Quadratursignalformat konvertiert werden. Der Steuercode ist das Eingangssignal für den Quadratursignatgenerator, und der Quadratursignalgenerator erzeugt vier Quadratursignale. Die Quadratursignale sind Eingangssignale für den Sendeempfänger 146 und werden daraufhin an den Wirtscomputer 34 übertragen.
- In Fig. 7 wird eine Blockdarstellung des Demodulators 158 veranschaulicht. Wie oben beschrieben, ist das Ausgangssignal des Sensorarrays 148 ein analoges Signal proportional zu dem Lichtintensitätseinfall auf die lichtempfindlichen Zellen des Sensorarrays 148. In dem Lernmodus besteht das analoge Signal aus den modulierten Steuerdaten aus der Fernbedienungseinheit. In dem Computernetzwerkmodus besteht das analoge Signal aus der modulierten Nachricht aus einem Zielcomputer. Das analoge Signal ist das Eingangssignal zu dem Demodulator 158 in einem Analog-Digital-Umsetzer (ADU) 160. Die Verfahren für Analog-Digital-Umsetzungen sind bekannt, und der ADU 160 kann eine Flash-Methode, eine Halbflash-Methode oder irgendein anderes Verfahren der Analog- Digital-Umsetzung benutzen. Die Initialisierung des Sensorarrays 148 wird von dem Ausgangssignal des MUX 149 gesteuert. In dem Computernetzwerk- oder Lernmodus wählt die Steuerleitung 151 den Taktgeber 156 aus. Im Betrieb werden die lichtempfindlichen Zellen des Sensorarrays 148 während der ersten Phase des Zyklus des Taktgebers 156 beleuchtet. Während der zweiten Phase des Taktgeberzyklus liest der ADU 160 die Werte der beleuchteten Zellen, und der Taktgeber 156 löscht die lichtempfindlichen Zellen in dem Sensorarray 148.
- Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt die Abtastfrequenz des Taktgebers 156 500 kHz. Eine Fernbedienungseinheit moduliert typischerweise jedes Bit der Steuerdaten in 600 Mikrosekunden-Impulsen. Ein Bit einer logischen Eins der Steuerdaten wird von einem auf dem 600 Mikrosekunden-Impuls modulierten 50 kHz-Ton dargestellt, wohingegen ein logisches Null-Bit von keinem auf dem 600 Mikrosekunden- Impuls modulierten Ton dargestellt wird. Für dieses Steuerdaten-Modulationsschema tastet der ADU 160 das analoge Eingangssignal bei dem Fünffachen der höchsten Eingangsfrequenz ab. Der Demodulator 158 erzeugt daher mit einer Abtastfrequenz von dem Fünffachen der Eingangsfrequenz des analogen Signals ein digitales Signal, das das analoge Eingangssignal genau darstellt. Unter Verwendung der Analog-Digital-Umsetzung hängt die Operation der Steuereinrichtung 30 nicht von dem Format des Eingangssteuerdatensignals ab.
- Das digitale Ausgangssignal des ADU 160 ist das Eingangssignal für das Filter 162. Das Filter 162 ist vorzugsweise ein Anti-Aliasing-Filter, das die bei der Abtastung des ADU 160 erzeugten Harmonischen herausfiltert. Die Bandbreitencharakteristika des Filters 162 werden von der Abtastfrequenz des Taktgebers 156 bestimmt, und falls das analoge Eingangssignal genügend überabgetastet wird, mindert eine breite Bandbreite für das Filter 162 nicht die Leistung des Systems. Das Ausgangssignal des Demodulators 156 ist das Eingangssignal für Kanal B des Sendeempfängers 146. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist: der Sendeempfänger 146 ein universeller asynchoner Sendeempfänger (UART), der eine Standardschnittstelle zwischen einer Cursorsteuereinrichtung und einem Wirtscomputer ist. Die Steuerleitung 151 ist mit der Kanalauswahl auf dem Sendeempfänger 146 verbunden. Das Auswählen des Kanals A oder B des Sendeempfängers 146 wird von dem logischen Zustand der Steuerleitung 151 bestimmt. Ein niedriger logischer Zustand auf der Steuerleitung 151, der angibt, daß die Steuereinrichtung 30 sich in dem Cursorsteuermodus befindet, wählt anal A aus. Alternativ wählt ein hoher logischer Zustand auf der Steuerleitung 151 Kanal B aus, wenn die Steuereinrichtung 30 sich in dem Lerndem Fernbedienungs- oder dem Computernetzwerkmodus befindet.
- Es wird auf Fig. 8 Bezug genommen, in der ein Codierer 42, ein Sendeempfänger 164 und ein Sender 44 veranschaulicht sind. Die von dem Wirtscomputer 34 übertragenen Steuerdaten werden von der Steuereinrichtung 30 bei dem Sendeempfänger 164 empfangen. Die Steuerdaten sind Eingangssignale für den Codierer 42, und der Codierer 42 erzeugt ein moduliertes Signal. Das Ausgangssignal des Codierers 42 ist ein erstes Eingangssignal zum MUX 172, und ein zweites Eingangssignal zum MUX 172 ist mit einer Spannungsquelle für die Steuereinrichtung 30 gekoppelt. Das Ausgangssignal des MUX 172 ist mit dem Sender 44 gekoppelt. Wenn die Steuereinrichtung 30 in dem Cursorsteuermodus ist, wählt die Steuerleitung 151 das Eingangssignal der Spannungsquelle an den Sender 44 aus. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Sender eine Infrarot-LED. In dem Cursorsteuermodus wird die LED daher mit einer konstanten Spannungsquelle versorgt, und das Ausgangssignal des Senders 44 wird nicht moduliert. Alternativ wird das von dem Codierer 42 erzeugte modulierte Signal von der LED übertragen, wenn die Steuerleitung 151 das Ausgangssignal des Codierers 42 auswählt.
- Das Eingangssignal an den Codierer 42 sind in digitalisierter Form die von dem Wirtscomputer 34 übertragenen Steuerdaten. Der Sendeempfänger 164k empfängt die Steuerdaten bei einer seriellen Bitrate, die den aus dem Wirtscomputer 34 an den Sendeempfänger 164 übertragenen Daten entspricht. Der Codierer 42 beinhaltet einen Puffer 166, einen Digital- Analog-Umsetzer (DAU) 168 und ein Filter 170. Die Steuerdaten werden von dem Sendeempfänger 164 an den Puffer 166 in den Codierer 42 übertragen. Der Puffer 166 speichert eine Mehrzahl von Steuerdateneinträgen, die dem Codierer 42 erlauben, die Steuerdaten bei einer von dem Sendeempfänger 164 angesteuerten Datenrate zu empfangen. Über die Datenleitungen 165 und die Freigabeleitung 167 ist der Puffer 166 mit dem DAU 168 gekoppelt. Der Puffer L66 erzeugt ein Signal über die Freigabeleitung 167, das besagt, daß die Steuerdaten von dem Puffer 166 empfangen worden sind. Sobald der DAU 168 durch die Freigabeleitung 167 freigegeben worden ist, beginnt der DAU 168, die in dem Puffer 166 gespeicherten Steuerdaten in der Taktrate des Taktgebers 156 hineinzutakten. Die Steuerdaten werden in dem DAU 168 aus digitalen Daten in ein analoges Signal gewandelt. In dem Fernbedienungsmodus ist das analoge Signal eine Rekonstruktion des von der Steuereinrichtung 30 in dem Lernmodus empfangenen analogen Signals. In dem Computernetzwerkmodus ist das analoge Signal eine modulierte von dem Wirtscomputer 34 übertragene Nachricht. Das analoge Ausgangssignal des DAU 168 ist das Eingangssignal an das Filter 170. Das Filter 170 mindert oder entfernt die in dem Digital-Analog-Prozeß des DAU 168 erzeugten Frequenzen. Das Filter 170 hat eine ausreichende Bandbreite, um Platz für die Rekonstruktion eines breiten Bereichs von Steuerdaten zu bieten.
- Wenn auch die vorliegende Erfindung in Form von einem gegenwärtig bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist, wird ein Fachmann wissen, daß die Erfindung nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Die Beschreibung ist daher als eine Erläuterung und nicht als eine Beschränkung der vorliegenden Erfindung zu betrachten.
Claims (13)
1. Eine Einrichtung zum Steuern wenigstens eines
Zielgeräts (48, 50) und zum Betreiben als
Eingabesteuereinrichtung in einem Computersystem, wobei die Einrichtung umfaßt:
einen Wirtscomputer (34), der eine Ausgabeanzeige (32)
und eine Wirtskonfiguration zum Speichern von Steuerdaten
und zum Ermöglichen der Auswahl einer Mehrzahl von
Betriebsmodi, einschließlich eines Fernsteuermodus und eines
Cursorsteuermodus, und zum Ermöglichen der Auswahl einer Funktion
des Zielgeräts aufweist, wobei die Wirtskonfiguration so
ausgebildet ist, daß sie eine Modusauswahl zum Anzeigen des
Betriebsmodus und der für das Zielgerät ausgewählten
Funktion entsprechende Steuerdaten erzeugt, wenn sie in dem
Fernsteuermodus betrieben wird;
eine Steuereinrichtung (30), die die Modusauswahl und
die Steuerdaten aus dem Wirtscomputer (34) empfangen kann,
wobei die Steuereinrichtung (30) aufweist:
einen Codierer (42) zum Codieren der Steuerdaten, wenn
die Modusauswahl die Auswahl des Farnsteuermodus anzeigt;
eine reflektierende Unterlage (46);
einen mit dem Codierer (42) gekoppelten Sender (44)
zum Senden der codierten Steuerdaten zu dem Zielgerät, wenn
die Modusauswahl die Auswahl des Fernsteuermodus anzeigt,
und zum Senden eines konstanten Signals zu der
reflektierenden Unterlage (46), wenn die Modusauswahl die Auswahl des
Cursorsteuermodus anzeigt; und
einen Decodierer (36), der ein Eingangssignal
empfangen kann, wobei der Decodierer (36) so ausgebildet ist, daß
er das von der reflektierenden Unterlage (46) übermittelte
konstante Signal empfangen kann, um die Positionsdaten für
den Wirtscomputer (34) zu erzeugen, um die Anordnung eines
Cursors auf der Ausgabeanzeige zu kontrollieren, wenn die
Steuereinrichtung (30) in dem Cursorsteuermodus betrieben
wird.
2. Die Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die
Steuereinrichtung (30) ferner einen Schalter (40) aufweist, der mit
dem Codierer (42) derart gekoppelt ist, daß die Aktivierung
des Schalters die codierten Steuerdaten an den Sender (44)
liefert, wenn die Steuereinrichtung; (30) in dem
Fernsteuermodus betrieben wird.
3. Die Einrichtung nach Anspruch 2, wobei:
die Mehrzahl von Betriebsmodi in der
Wirtskonfiguration einen Lernmodus zur Eingabe neuer Steuerdaten in die
Wirtskonfiguration umfaßt;
der Decodierer (36) einen Demodulator (158) aufweist,
um externe Daten zur Erzeugung der neuen Steuerdaten zu
demodulieren, wobei der Decodierer (36) so ausgebildet ist,
daß er die Modusauswahl empfängt und das Eingangssignal mit
dem Demodulator (158) koppelt, um Steuerdaten für den
Wirtscomputer (34) zu erzeugen, um die Anordnung eines Cursors
auf der Ausgabeanzeige (32) zu kontrollieren, wenn die
Steuereinrichtung (30) in dem Cursorsteuermodus betrieben wird;
und
der Schalter (40) mit dem Decodierer (36) derart
gekoppelt ist, daß die Aktivierung des Schalters (40) den
Demodulator (158) auswählt, wenn die Steuereinrichtung (30)
in dem Lernmodus betrieben wird.
4. Die Einrichtung nach Anspruch 1, wobei:
die Mehrzahl von Betriebsmodi in der
Wirtskonfiguration einen Computernetzwerkmodus zur Kommunikation mit
wenigstens einem zweiten Computer (51) umfaßt;
der Codierer (36) einen Demodulator (158) aufweist, um
aus dem zweiten Computer (51) übermittelte Nachrichten zu
demodulieren; wobei der Decodierer (36) so ausgebildet ist,
daß er die Nachrichten empfängt und die Nachrichten mit dem
Demodulator (158) koppelt; und
ein Schalter (40) mit dem Decodierer (36) derart
gekoppelt ist, daß die Aktivierung des Schalters (40) den
Demodulator (158) auswählt, wenn die Steuereinrichtung (30)
in dem Computernetzwerkmodus betrieben wird.
5. Die Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die
Wirtssystemkonfiguration eine Funktionsliste und eine
Zielgeräteliste aufweist, wobei die Zielgeräteliste einen
Identifizierer für wenigstens ein Zielgerät aufweist, und wobei die
Funktionsliste wenigstens eine zugehörige Funktion für das
wenigstens eine Zielgerät identifiziert, wobei der
Wirtscomputer (34) so ausgebildet ist, das er Steuerdaten für jede
Funktion auf der Funktionsliste erzeugt, die dem wenigstens
einen Ziel auf der Zielliste entsprechen.
6. Die Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die
Wirtssystemkonfiguration eine Benutzerschnittstelle
einschließlich einer Modusauswahl aufweist, wobei die Modusauswahl so
ausgebildet ist, daß sie eine Mehrzahl von Icons anzeigt, um
graphisch einen Fernsteuermodus, einen Cursorsteuermodus,
einen Lernmodus und einen Computernetzwerkmodus
darzustellen, um die Auswahl des Betriebsmodus zu ermöglichen, wobei
die Benutzerschnittstelle so ausgebildet ist, daß sie eine
Mehrzahl von Funktionen für das Zielgerät anzeigt, um die
Auswahl einer Funktion für das Zielgerät zu ermöglichen.
7. Ein Verfahren zum Steuern wenigstens eines Zielgeräts
(48, 50) und zum Betreiben einer Eingabesteuereinrichtung in
einem Computersystem, wobei das Verfahren die Schritte
umfaßt:
Speichern von Steuerdaten in dem Wirtscomputer (34),
wobei die Steuerdaten wenigstens eine Funktion des
Zielgeräts (48, 50) spezifizieren;
Ermöglichen der Auswahl einer Mehrzahl von
Betriebsmodi in dem Wirtscomputer (34), einschließlich eines
Fernsteuermodus und eines Cursorsteuermodus;
Ermöglichen der Auswahl wenigstens einer Funktion für
das Zielgerät in dem Wirtscomputer.
Erzeugen einer Modusauswahl, um den ausgewählten
Betriebsmodus anzuzeigen;
Wiedergewinnen der Steuerdaten, die der für das
Zielgerät ausgewählten Funktion entsprechen, wenn in dem
Fernsteuermodus gearbeitet wird;
Codieren der Steuerdaten, wenn die Modusauswahl die
Auswahl des Fernsteuermodus anzeigt;
Übermitteln der codierten Steuerdaten, wenn die
Modusauswahl die Auswahl des Fernsteuermodus anzeigt;
Übermitteln eines konstanten Signals zu einer
reflektierenden Unterlage, wenn die Modusauswahl die Auswahl des
Cursorsteuermodus anzeigt; und
Decodieren des konstanten Signals, um Positionsdaten
für den Wirtscomputer zu erzeugen, um die Anordnung eines
Cursors auf einer Ausgabeanzeige des Wirtscomputers zu
steuern, wenn die Steuereinrichtung in dem Cursorsteuermodus
betrieben wird.
8. Das Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend den
Schritt des Bereitstellens eines Schalters (40) derart, daß
die Aktivierung des Schalters zu einer Übermittlung der
Steuerdaten führt, wenn die Steuereinrichtung (30) in dem
Fernsteuermodus betrieben wird.
9. Das Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des
Speicherns von Steuerdaten in dem Wirtscomputer (34) den
Schritt des Erzeugens einer Funktionsliste und einer
Zielgeräteliste umfaßt, wobei die Zielgeräteliste einen
Identifizierer für wenigstens ein Zielgerät aufweist und wobei die
Funktionsliste wenigstens eine Funktion für das wenigstens
eine Zielgerät (48, 50) umfaßt.
10. Das Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt des
Ermöglichens einer Auswahl einer Mehrzahl von Betriebsmodi
den Schritt umfaßt:
Ermöglichen der Auswahl eines Lernmodus, um in den
Wirtscomputer (34) neue Steuerdaten einzugeben;
Eintreten in den Lernmodus einschließlich des
Empfangens externer Daten;
Demodulieren externer Daten zum Erzeugen der neuen
Steuerdaten derart, daß die Aktivierung des Schalters (40)
die externen Daten für eine Operation in dem Lernmodus
demoduliert; und
Speichern der neuen Steuerdaten in dem Wirtscomputer
(34).
11. Das Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Schritt des
Eintretens in den Lernmodus die Schritte umfaßt:
Ermöglichen der Auswahl des wenigstens einen
Zielgeräts (48, 50) in den Wirtscomputer (34),
Ermöglichen der Eingabe eines Namens für ein Zielgerät
in den Wirtscomputer (34), wenn das Zielgerät ein neues
Zielgerät ist;
Ermöglichen der Eingabe eines Funktionsnamens für eine
neue Funktion in den Wirtscomputer;
Aktivieren des Schalters auf der Steuereinrichtung;
und
Übermitteln externer Daten, die die Funktion
darstellen, aus dem Zielgerät zu dem Wirtscomputer, indem die
Funktion in dem Zielgerät aktiviert wird.
12. Das Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt des
Übermittelns externer Daten, die die Funktion darstellen,
aus dem Zielgerät zu dem Wirtscomputer (34) die Schritte
umfaßt:
Speichern der übermittelten externen Daten in einem
Register in dem Computersystem;
erneutes Übermitteln der die Funktion darstellenden
externen Daten von dem Zielgerät zu dem Wirtscomputer (34)
indem die Funktion in dem Zielgerät (48, 50) aktiviert wird;
Vergleichen der in dem Register gespeicherten externen
Daten mit den erneut übermittelten externen Daten; und
Anfordern einer dritten Übermittlung der externen
Daten, wenn die in dem Register gespeicherten externen Daten
nicht mit den erneut übermittelten externen Daten
übereinstimmen.
13. Das Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Schritt des
Ermöglichens einer Auswahl einer Mehrzahl von Betriebsmodi
den Schritt umfaßt:
Ermöglichen der Auswahl ein es Computernetzwerkmodus
zum Senden und Empfangen von Nachrichten aus einem zweiten
Computer (51);
Eintreten in den Computernetzwerkmodus einschließlich
des Empfangens der Nachrichten;
Demodulieren der aus dem zweiten Computer (51)
übermittelten Nachrichten; und
Übertragen der Nachrichten an den Wirtscomputer (34).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US96673492A | 1992-10-26 | 1992-10-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69329005D1 DE69329005D1 (de) | 2000-08-17 |
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