DE6933232U - Dungfoerdervorrichtung. - Google Patents

Dungfoerdervorrichtung.

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DE6933232U
DE6933232U DE19696933232 DE6933232U DE6933232U DE 6933232 U DE6933232 U DE 6933232U DE 19696933232 DE19696933232 DE 19696933232 DE 6933232 U DE6933232 U DE 6933232U DE 6933232 U DE6933232 U DE 6933232U
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conveyor
elevator
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conveying device
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dungfördervorrichtung mit mindestens einem Waagerechtförderer, der eine in Förderrichtung hin·- und herbewegbare Schubstange aufweist, die mit einem parallel zu ihr geführten Teil einer Kette verbunden ist, die über ein an einer Verbindungswelle befestigtes Umlenkrad geführt ist, die ihrerseits getrieblich mit einem weiteren Förderer mit mindestens einem Mitnehmer und derart gekoppelt, ist, daß beide Förderer von einem gemeinsamen, in seiner Antriebsrichtung umschaltbaren Antrieb antreibbar sind und die Drehung der Verbindungswelle als Schubbewegung auf den Mitnehmer des weiteren Förderers übertragen wird.
Dungfördervorrichtungen mit einem Bei den bekannten/Waagerechtförderer mit einem zugeordneten
zweiten Förderer ist ■ . . der vorhandene An-
trieb schlecht ausgenutzt. Ausgehend von einer Dungfördervorrichtung dieser Art liegt der Erfindung die Aufgabe sugründe, die bereitgestellte Antriebsleistung besser auszunutzen.
Die Aufgabe ist bei einer Dungsfördervorrbhtung der eingangs k genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, nlaß der
jf , weitere Förderer aus einem mit mindestens einem Strang mit
der Verbindungswelle gekoppelten Hochförderer besteht, daß
die Verbindungswelle waa-gerecht in einem Abstand über der
! Schubstange gelagert ist, der mindestens der Durchgangs-
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,| höhe des im Waagerechtförderer zu fördernden Dunges ent-
spricht» daß mindestens ein zweitar Waagerechtförderer
mit zugeordnetem Hochförderer vorgesehen ist, daß die Verbindungswelle des ersten Waagerechtförderers mit zugeordnetem Hochförderer mit der Verbindungswelle des zweiten Waagerechtförderers mit zugeordnetem Hochförderer getrieblich gekoppelt ist und daß alle Förderer mittels des Antriebes antreibbar sind.
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Dadurch, daß mindestens zwei Waagerechtförderer mit jeweils zugeordnetem Hochförderer mit ihren Verbindungswellen getrieblich gekoppelt und alle Förderer mittels des Antriebes antreibbar sind, kann der Antrieb besser ausgenutzt werden; denn es werden· hierbei nicht nur zwei sondern zumindest vier Förderer durch einen einzigen Antrieb angetrieben. Für jeden Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer ist daher nicht mehr jeweils ein separater Antrieb erforderlich, was sonst unnötig kostenerhöhend ν .- wirkt und auch vermehrten Wartungsaufwand erfordert. Schließlich wird hierdurch eine gewisse Platzersparnis erzielt. Ferner eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, die Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer über eine gemeinsame Welle zu verbinden, so daß alle Vorteile einer über der Durchgangshöhe des im Waagerechtförder zu fördernden Dunges liegenden Welle voll zur Auswirkung kommen können. Diese Welle und ihre Lager sind leicht zugänglich, so daß ihre Wartung keine Probleme aufwirft. Vorteilhaft ist hierbei ferner, daß die gemeinsame Welle auch aus den einzelnen Verbindungswellen der Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer und jeweils einem Zwischenstück gebildet werden kann, das die einzelnen Verbindungswellen getrieblich miteinander verbindet. Die Erfindung eröffnet somit die Möglichkeit, entsprechend der" gewünschten Anzahl der miteinander zu koppelnden Waagerechtförderer mit jeweils zugeordnetem Hochförderer ohne großen Aufwand an Kopplungsmitteln einfach die Verbindungswelle der einzelnen Systeme aneinander anzuschließen. Hierdurch wird somit der Weg für eine etwa baukastenartig zusaranensteilbare Fördervorrichtung erschlossen; denn der Käufer hat es nun in der Hand, wenn der Bedarf noch nicht besteht, sich zuerst einmal einen Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer zuzulegen und später, bei entsprechendem Be-
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darf, einen weiteren Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer gleicher Art,der jedoch keinen eigenen Antrieb aufweist und daher preislich wesentlich günstiger ist, hin-' zuzunehmen und beide Systeme selbst, z.B. durch eine einfache Koppelmuffe an den Verbindungswellen zusammenzukoppeln. Die Kopplung ist hierbei denkbar einfach, auch von Nichtfachleuten vorzunehmen und vor allem im Vergleich zu komplizierten Kopplungsgetrieben außerordentlich billig, Sie hat ferner den Vorteil, daß sich mehrere Förderer baukostenartig zusammenkoppeln lassen, ohne daß hierbei jeweils beson-C dere Umbauten im Stall, z.B. besondere Gruben oder dergleichen erforderlich sind.
Der Aufwand für den gemeinsamen Antrieb einer Dungfördervorrichtung der eingangs genannten Art kann dadurch herabgesetzt werden, daß gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung als Antrieb ein an sich bekannter Kolbentrieb vorgesehen ist. Durch die Anordnung des Kolbentriebes für den Waagerechtförderer mit dem daran getrieblich angekoppelten weiteren Förderer ist mit geringem Aufwand ein Antrieb geschaffen, der mit einfachen Mitteln umsteuerbar, robust und relativ wartungsarm ist und.bei geringem Platz- ,- bedarf große Antriebsmomente er zeugt..v
Die Belastungen, denen bei einer Dungfördervorrichtung der eingangs genannten Art die Kette des Waagerechtförderers bei Einschaltung des Kolbentriebes in die Kette ausgesetzt ist, lassen sich bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsfom gemäß der Erfindung dadurch verringern, daß der Kolbentrieb an einer Schubstange angreift. Hierdurch wird die Antriebsbewegung unmittelbar auf die Schubstange des Waagerechtförderers übertragen, wobei die Kette des Waagerechtförderers davon entlastet ist und lediglich zur übertragung der Schubstangenbewegung auf den Mitnehmer des anderen,
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angekoppelten Förderers dient, der sowohl ein Hoch- als auch ein Waagerechtförderer sein kann.
Bei Dungfördervorrichtungen der eingangs genannten Art, bei denen der dem Waagerechtförderer zugeordnete weitere Förderer aus einem um eine vertikale Achse schwenkbaren Hochförderer besteht, dessen Mitnehmer über Seile betätigbar sind, besteht häufig das Problem, daß der Hochförderer, bedingt durch die Seilführung, nur mit Schwierigkeiten um Schwenkwinkel von 180° und mehr geschwenkt und häufig nicht im spitzen Winkel zum Waagerechtförderer geschwenkt werden kann. Diese Schwierigkeiten sind bei einer weiteren vorteilhaften Aus führungs form einer solchen Dungf order vor- "* richtung gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß für jedes Seil eine Umlenkrolle um eine zur Förderrichtung des Waagerechtförderers rechtwinklige, waagerechte, feststehende Achse drehbar, gelagert ist und daß im Hochförderer eine zweite ümlenkrolle für das Seil um eine Kdt dem Hochförderer schwenkbare, zur Achse der ersten ümlenkrolle parallele Achse drehbar gelagert ist und daß beide Rollen so zueinander angeordnet sind, daß das von der ersten Rolle zur zweiten Rolle laufende Stück des Seiles im wesentlichen parallel und unmittelbar benachbart der Schwenkachse des Hochförderers verläuft. C Durch diese Rollenführung der beiden Seile wird erreicht,
daß der Hochförderer um die Schwenkachse ohne Schwierigkeiten um 180 und mehr geschwenkt werden kann, so daß er auch im spitzen Winkel zum Waagerechtförderer fördern kann, wobei der Antrieb des oder der Mitnehmer des Hochförderers nicht durch die Seile behindert ist.
Alternativ dazu kann bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Dungfördervorrichtung die Anordnung so getroffen sein, daß zum Umlenken jedes Seiles zwei um vertikale Achsen drehbare, in einer waagerechten Ebene liegende Rollen vorgesehen sind, von denen die eine Achse raumfest und
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die andere Achse im Hochförderer drehbar gelagert ist, daß die raumfest gelagerte Rollenachse mit der Schwenkachse des Hochförderers zusammenfällt und daß das Seil zwischen den Rollen hindurchgeführt wird. Diese Anordnung hat gegenüber der zuvor genannten den Vorteil, daß sie in vertikaler Richtung kleiner baut.
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Γ*·- Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Hochförderers
eines ersten Ausführungsbeispieles einer Dungfördervorrichtung mit dem dem Hochförderer benachbarten Ende eines Waagerechtförderers;
Fig. 2 eine perspektivische, schematische Darstellung der Kopplung und des Antriebes beider Förderer des ersten Ausführungsbeispieles;
v-' Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung
eines zweiten Ausführungsbeispieles;
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles;
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Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung ' eines vierten Ausführungsbeispieles;
Fig, 6 und 7 eine senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 5 gesehene Seitenansicht bzv?. eine Draufsicht auf die Seilführung im Bereich der vertikalen Schwenkachse des
.· Hochförderers des vierten Ausführungsbei
spieles in vergrößerter Darstellung.
Fig. 8 und 9 perspektivische Darstellungen eines fünften bzw. sechsten Ausführungsbeispieles. l
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel einer Dungfördervorrichtung nach der Erfindung weist einen Waagerechtförderer 1 und einen um eine vertikale Achse 2 schwenkbar gelagerten Hochförderer 3 auf.
Der Waagerechtförderer 1 weist eine in einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten Kanal in ihrer Längsrichtung hin und her bewegbare Mitnehmerstange 4 auf, an der
ν Mitnehmer 5 mit ihrem einen Ende schwenkbar angelenkt sind,
Zum Hin- und Kerbewegen der Schubstange 4 greifen an mit der Schubstange 4 fest verbundenen, nach oben ragenden Ansätzen 6 über Spannfedern 7 die beiden Enden einer Kette 8 an, von der eine Schlaufe im Zwischenraum zwischen zwei Umlenkrädern 9 zu einem Umlenkrad 11 geführt ist, das von der Schlaufe der Kette 8 halb umschlungen wird.
Verbindungs— Das Umlenkrad 11 ist auf einer welle 12 eines in seiner
Drehrichtung umschaltbaren Motors 13 befestigt, der wiederum auf einem standfest angeordneten Ständer 14 in einer solchen Höhe über der Schubstange 4 angeordnet ist, daß
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seine Welle 12 sich in einem vertikal gemessenen Abstand über der Schubstange A befindet, der mindestens der Durchgangshöhe des im Waagerechtförderer 1 zu fördernden Dunges entspricht.
Zwischen zwei fest auf dem Ständer 14 angeordneten Lagern
15 sind auf der Welle 12 zwei Trommeln 16 und 17 für zv/ei Seile 18 bzw. 19 befestigt, deren Enden so auf den beiden
f~ Trommeln 16 bzw. 17 befestigt sind, daß beim Drehen der Welle 12 in einer Richtung das eine der beiden Seile auf ihre Seiltrommel aufgewickelt und das andex'e von ihrer Seiltrommel abgewickelt wird. Jedes der beiden Seile und 19 ist um je eine um eine gemeinsame zur Förderrichtung des Waagerechtförderers 1 senkrechte, waagerechte, im Ständer 14 gelagerte Achse drehbar gelagerte Umlenkrolle nach unten in eine vertikale Richtung umgelenkt, die unmittelbar der Schwenkachse 2 des Hochförderers 3 benachbart ist. Anschließend ist jedes der beiden Seile 18 und 19 je ura eine zweite Umlenkrolle 22 umgelenkt, die beide auf einer im um die Achse 2 schwenkbaren Gestell 23 des Hochförderers 3 gelagert en gerneinsamenAchse drehbar gelagert sind. Von der einen der beiden Umlenkrollen 22 ist das Seil 18 über ein federelastisches Ausgleichselement 24 mit dem vorderen Ende eines Wagens 25 verbunden, der längs dem Gestell 23 des Hochförderers hin- und herbewegbar geführt ist und aus zwei um waagerechte Achsen 26 schwenkbar miteinander verbundenen Teilen 27 und 28 besteht, von denen jeder Teil einen rechenartigen Mitnehmer 29 trägt. Das zweite Seil 19 führt von der zweiten Umlenkrolle 22 zu
am oberen Ende des Gestelles 23 einer Umlenkrolle 31/und von dieser zum Wagen 25, wo es unmittelbar mit dem vorderen Ende des Wagens verbunden ist.
Die beiden Seile 18 und 19 sind hierbei so an ihren Trommeln
16 bzw. 17 befestigt, daß, wenn sich die Welle 12 in einer
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Richtung dreht, bei der die Schubstange 4 sich in der Förderrichtung bewegt, der Wagen 25 eine gleichsinnige Bewegung in der Pörderrichtung des Hochförderers 3 ausführt. Weiterhin sind die Durchmesser des gleichzeitig ein Antriebsrad bildenden Umlenkrades 11 und der Trommeln 16 und 17 so bemessen, daß einem Förderhub der Schubstange 4 ein Förderhub des Wagens 25 zugeordnet ist. Durch die oben beschriebene, überaus einfache Kopplung des VJaagerechtförderers /■■ mit dem Hochförderer wird damit ein synchroner Lauf beider Förderer mit einfachsten Mitteln erreicht. Durch die Anordnung der beiden Umlenkrollenpaare 21 und 22 wird erreicht, daß der Hochförderer 3 um die Schwenkachse 2 ohne Schwierigkeiten um 180 und mehr geschwenkt werden kann, so daß er auch im spitzen Winkel zum Waagerechtförderer fördern kann.
Das in Fig. 3 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich
\ dadurch, daß hier eine endlose Kette 108 mit einem Trum
j parallel zur Schubstange 104 geführt ist und an einem Ansatz
j 106- der Schubstange angreift. Bei diesem Ausführungsbeispial
ί . ist die im Ständer 14 drehbar gelagerte Welle 112 unabhängig j vom Antriebsmotor 113 gelagert und trägt ein Kettenrad 132
C das über eine Kette 133 vom Motor 113 angetrieben wird. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel hat dies den Vor-
, ohne Zahnradgetriebe. , , ,,,,_. , teil, daß hier/fur den Antrieb der Welle 112 eine von der
Drehzahl des Motor 113 abweichende Drehzahl gewählt v/erden kann. Im übrigen entspricht das zweite Ausführungsbeispiel im wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel.
Das in Fig» 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel entspricht hinsichtlich der Verbindung der Schubstange 204 mit der endlosen Kette 208 über einen Ansatz 206 und hinsichtlich der Lagerung der Welle 212 dem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied besteht jedoch darin, daß beim
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dritten Ausführungsbeispiel als Antrieb nicht ein Motor 13 oder 113, sondern ein Kolbentrieb 213 vorgesehen ist. Das geschlossene Ende des Zylinders des Kolbentriebes 213 ist um eine waagerechte, zur Förderrichtung des Waagerechtförderers senkrechte Achse 234 schwenkbar gelagert. Die Kolbenstange 235 des Kolbentriebes 213 ist mit ihrem freien Ende mit dem Ansatz 206 verbunden.
(~~ Durch die Hin- und Herbewegung der Kolbenstange 235 wird nicht nur die Mitnehmerstange 204 hin-und herbewegt, sondern gleichzeitig auch die endlose Kette 208, wodurch die Welle
212 durch das Umlenkrad 211 in entgegengesetzten Richtungen angetrieben und dadurch die Seile 18 und 19 hin- und herbewegt werden.
Wie das ohne weiteres ersichtlich ist, kann auch beim ersten Ausführungsbeispiel anstelle des Motors 13 ein Kolbentrieb
213 vorgesehen sein,, der unmittelbar an der Schubstange 4, z.B. über einen der Ansätze 6, angreift.
Das in den Fig. 5 bis 7 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel« Zur Vermeidung von Wiederholungen werden daher für Teile des vierten Ausführungsbeispieles, die Teilen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, um 300 größere Bezugszahlen verwendet, so daß durch diesen Hinweis auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen wird.
Auch beim vierten Ausführungsbeispiel ist die Schubstange 304 des Waagerechtförderers mittels der Kette 308 mit dem Umlenkrad 311 verbunden, das unmittelbar auf der Welle des Antriebs-
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motors 3i3 sitzit, die Seiltrommeln für die beiden Antriebsseile 318 und,319 trägt, die mit dem vorderen Ende des Mit-' nehmerwagens 325 des Hochfördarers 303 verbunden sind.
Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel sind bei dem vierten Ausführungsbeispiel zum Umlenken eines jeden der beiden Seile 318 und 319 je zwei um vertikale Achsen schwenkbare, in einer gemeinsamen waagerechten Ebene liegende Umlenkrollen 321 und 322 vorgesehen, wobei die beiden Rollen 321 beider Seile 318 und 319 um eine im Ständer gelagerte gemeinsame Achse 336 drehbar gelagert sind, die mit der Schwenkachse 302 des Hochförderers 3 zusammenfällt und die beiden Umlenkrollen 322 für die beiden Seile 318 und 319 um eine gemeinsame Achse 337 drehbar gelagert sind, die in einem der Summe der Radien der Rollen 321 und 322 etwa entsprechenden Abstand von der Achse 336 im Gestell 323 des Hochförderers 303 gelagert ist. Die Seile 318 und sind hierbei jeweils zwischen den beiden dem Seil zugeordneten Rollen 321 und 322 vorzugsweise in entgegengesetzten Richtungen hindurchgeführt. Nach deinerlassen der Rollen s- sind die beiden Seile 318 und 319 waagerecht bis zu einer
um eine im Gestell 323 waagerecht gelagerte Achse drehbarer Walze nach oben umgelenkt. Durch diese Rollenführung der beiden Seile 318 und 319 wird in einer anderen V7eise als bei dem ersten Ausführungsbeispiel erreicht, daß der Hochförderer 303 um seine Schwenkachse 302 beliebig geschwenkt werden kann, ohne daß dabei der Antrieb des Wagens 325 des Hochförderers durch die Seile 318 und 319 beeinträchtigt wird. Da außerdem sowohl beim ersten als auch beim vierten Ausführungsbeispiel die Seile immer mit Spannungen in den
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Rillen der Rollen 21, 22 bzw. 321, 322 liegen, ist ein Abgleiten der Seile von den Rillen praktisch ausgeschlossen.
Ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist auch beim vierten Ausführungsbeispiel der Wagen 325 des Hochförderers in zwei um eine waagerechte Achse 326 schwenkbar miteinander „ verbundene Teile 327 und 328 unterteilt, von denen bei diesem Ausführungsbeispiel jedoch nur der hintere Teil 328 /~ einen rechenartigen Mitnehmer 329 trägt. Durch diese zweiteilige Ausbildung des Wagens 325 wird ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel erreicht, daß der Mitnehmer 329 des hinteren Teiles 328 in der rückwärtigsten Stellung des Viagens bis in den Förderbereich der Mitnehmer des Waagerechtförderers 301 greift und so die Mitnahme des vom Waagerechtförderer angeförderten Dunges durch den Hochförderer gewährleistet ist.
Zum Umsteuern des Motors 13, 113 oder 313 kann in bekannter Weise ein mit der Verbindungswelle 11, 111 bzw. 311 z.B. mittels einer Kette gekoppelter bekannter Spindelendlagenschalter vorgesehen sein. Eine derartig gekoppelte Spindel V- kann auch zum Umschalten eines Steuerventils des Kolbentriebes 213 vorgesehen sein. Besonders einfache Verhältnisse ergeben sich jedoch, wenn zum Umschalten des Kolbentriebes 213 an der Kette 208 mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Umsteuerventil zusammenwirkende, ebenfalls nicht dargestellte Umsteuernocken vorgesehen sind.
Um dadurch auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug nehmen zu können, werden in der folgenden Be-
Schreibung des fünften Ausführungsbeispieles nach Fig. 8 diejenigen Teile dieses Ausführungsbeispieles, die den Teilen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, mit um 400 vergrößerten Bezugszahlen bezeichnet.
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Beim fünften Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind mit der Schubstange 404 des ersten waagerecht fördernden Schubstan- < genförderers 401 die Schubstangen 425a, 425b und 425c von weiteren ebenfalls waagerecht fördernden Schubstangenförderern 403a, 403b und 403c mittels einer einzigen Verbindungswelle 412 gekoppelt, die, wie beim zweiten Ausführungs-„, v beispiel nach Fig. 3, von einem Motor 413 über eine Kette
f' w 433 und ein Kettenrad 432 antreibbar ist. Ebenso wie beim
$·%. (~ ersten Ausführungsbeispiel ist auch hier die Schubstange
£ · des ersten Förderers durch eine Kette 408 mit einem auf der
Welle 412 befestigten Umlenkrad 411 verbunden. In gleicher - Weise sind die Schubstangen 425a, 425b und 425c über weitere Ketten 419a, 419b bzw. 419c mit weiteren auf der Verbindungs-
welle 412 befestigten Umlenkrädern 417a, 417b bzw. 417c
Γ verbunden.
ν- Die weiteren Schubstangen 425a, 425b und 425c der weiteren
h Schubstangenförderer 403a, 403b bzw. 403c sind bei diesem
Ausführungsbeispiel im gleichen Förderkanal 430 wie differ-
' ste Schubstange 404 des ersten Schubstangenförderers 401
parallel zu dieser angeordnet.
Bei der Darstellung des sechsten Ausführungsbeispiels in Fig. 9 sind die dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechenden Teile,ähnlich wie bei den Darstellungen der vorhergehenden Ausführungsbeispiele, mit um 500 größeren Bezugszah len bezeichnet.
Beim sechsten Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist ein erster waagerecht fördernder Schubstangenförderer 501 mit weiteren ihm sowohl parallel geschalteten Schubstangenförderern 503a und 503b als auch ihm und diesen nachgeschalteten Hochförderern 503 bzw. 503' und 503" mittels einer einzigen Verbin-
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dungswelle 512 gekoppelt, die, ebenso wie bei dem fünften Ausführungsbeispiel, von einem Motor 513 antreibkar ist.
Ebenso wie bei dem ersten Schubstangenförderer 501 die Schubstange 504, ähnlich wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, durch eine Kette 508 mit einem auf der Verbindungswelle befestigten Umlenkrad 511 verbunden ist, sind auch die Schubstangen 525a und 525b der weiteren Schubstangenförderer durch ζ-· Ketten 519a bzw. 519b mit auf der Verbindungswelle 512 befestigten Umlenkrädern 517a bzw. 517b verbunden.
Die Mitnehmer 529, 529' und 529" der Hochförderer 503 bzw. 503' bzw. 503" sind,ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, durch Seile mit auf der Verbindungswelle 512 befestigten Seiltrommeln 516, 517 bzw. 516', 5171 bzw. 516",517" verbunden. Dadurch werden alle fünf weiteren Förderer vom An~ triebsmotor .513 des ersten Förderers 501 angetrieben.
Das fünfte und sechste Ausführungsbeispiel zeigen die vielfältigen Abwandlungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Kopplung von mehreren Förderern mit immer gleichbleibenden \_ äußerst einfachen Bauelementen.
Die dem Umlenkrad 11 des ersten Ausführungsbeispieles entsprechenden Umlenkräder aller übrigen Ausführungsbeispiele sowie die den Seiltrommeln 16 und 17 des ersten Ausführungsbeispieles entsprechenden Seiltrommeln der übrigen Ausführungsbeispiele können lösbar mit der jeweiligen Verbindungswelle 11 verbunden sein, so daß durch ein Lösen dieser Verbindung wahlweise einer oder mehrerer der miteinander gekoppelten Förderern vom gemeinsamen Antrieb abgeschaltet und dadurch die entsprechenden Förderer stillgelegt v/erden können.

Claims (1)

  1. - 14 -
    Schutzansprüche
    1. Dungfördervorrichtung mit mindestens einem Waagerechtförderer, der eine in Förderrichtung hin- und herbewegbare Schubstange aufweist/ die mit einem parallel zu ihr geführten Teil einer Kette verbunden ist, die über ein an einer Verbindungswelle befestigtes Umlenkrad geführt ist, die ihrerseits getrieblich mit einem weiteren Förderer mit mindestens einem Mitnehmer und
    r derart gekoppelt ist, daß beide Förderer von einem
    gemeinsamen, in seiner Antriebsrichtung umschaltbaren Antrieb antreibbar sind und die Drehung der Verbindungswelle als Schubbewegung auf den Mitnehmer des weiteren Förderers übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Förderer aus einem mit mindestens einem Strang mit der Verbindungswelle gekoppelten Hochförderer
    (503) besteht, daß die Verbindungswelle (512) waagerecht in einem Abstand über der Schubstange (504) gelagert ist, der mindestens der Durchgangshöhe des im Waagerechtförderers (501) zu fördernden Dunges entspricht, daß mindestens ein zweiter Waagerechtförderer (503a, 503b) mit zugeordnetem Hochförderer (5O31,.503'') vorgesehen ist,
    (_ daß die Verbindungswelle (512) des ersten Waagerecht
    förderers mit zugeordnetem Hochförderer mit der Verbindungswelle des a/eiten Waagerechtförderers mit zugeordnetem Hochförderer getrieblich gekoppelt ist und daß alle Förderer mittels des Antriebes (513) antreibbar sind.
    2. Dungfördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zweiter Waagerechtförderer ein Schubstangenförderer (403a, 403b, 403c) vorgesehen ist, der dem ersten (401) parallel geschaltet ist.
    - 15 -
    3. Dungfördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekvännzeichnet, daß die Schubstange(425a, 425b, 425c) des zweiten Waacjerechtförderers (403a, 4Ö3b; 403c) im gleichen Förderkanal (430) wie die Schubstange (404) des ersten Waagerechtförderers (401) und parallel zu dieser angeordnet ist.
    4. Dungfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hochförderer (3) mindestens eine Seiltrommel (16, 17) für den Antrieb seines Mitnehmers (29) aufweist, die auf der Verbindungswelle (12) befestigt ist, und daß die Seiltrommel! (16, 17) mit den einen Enden von zwei Seilen (18, 19) verbunden ist, deren andere Enden nach Umlenkung durch mindestens eine Umlenkrolle (31) am Mitnehmer (29) angreifen und von denen bei jeder Drehrichtung der Verbindungswelle (12) das eine Seil auf die Seiltrommel aufgewickelt und das andere Seil von dieser abgewickelt wird.
    5. Dungfördervorrichtung nach einem der, Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Waagerechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer über eine gemeinsame Welle miteinander verbunden sind. '%
    j 6. Dungfördervorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,
    Ä dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb ein an sich
    bekannter Kolbentrieb (213) vorgesehen ist.
    fe 7* Dungfördervorrichtung nach Anspruch 6* dadurch gskennseich-
    ί net, daß an der Kette (208) mit einem Umsteuerventil zu
    sammenwirkende Umsteuernocken zum Umsteuern de« Kolbentriebes (213) vorgesehen sind.
    "8. Dungfördervorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß der Kolbentrieb an einer Schubstange ^ (204) angreift.
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    - 16 -
    9. Dungfördervorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,, daß bei einem um eine vertikale Achse (2) schwenkbaren Hochförderers (3),dessen Mitnehmer (29) über Seile (.18, 19) betätigbar ist, für jedes Seil (18, 19) eine Umlenkrolle (21) um eine zur Förderrichtung des Waagerechtförderers (1) rechtwinklige, waagerechte, feststehende Achse drehbar gelagert ist und daß im Hochförderer (3) eine zweite Umlenkrolle (22) für das Seil um eine mit dem Hochförderer (3) schwenkbare, zur Achse der ersten Umlenkrolle parallele Achse drehbar gelagert ist und daß beide Rollen (21, 22) so_ zueinander angeordnet sind, daß das von der ersten Rolle (21) zur zweiten Rolle (22) laufende Stück des Seiles (18, 19) im wesentlichen parallel und unmittelbar benachbart der Schwenkachse (2) des Hochförderers verläuft.
    10. Dungfördervorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß bei einem um die vertikale Achse (3o2) schwenkbaren Hochförderer (303), dessen Mitnehmer über Seile (318, 319) betätigbar ist, zum Umlenken jedes Seiles (318, 319) zwei um vertikale Achsen (336', 337) drehbare, in einer waagerechten Ebene liegende Rollen (321, 322) vorgesehen'sind, von denen die eine Achse (336) raumfest und die andere Achse (337) im Hochförderer (303) drehbar gelagert ist, daß die raumfest gelagerte Rollenachse (336) mit der Schwenkachse (302) des Hochförderers (303) zusammenfällt und daß das Seil (318, 319) zwischen den Rollen hindurchgeführt wird.
    11. Dungfördervorrichtung nach einem der .Ansprüche,4 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß im Seil(18) für den Rückzug des Mitnehmers (29) im Hochförderer (3) ein federelastisches Ausgleichselement (24) vorgeshen ist.
    - 17 -
    12. Dungfördervorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (29) des Hoohförderers (3) an einem Wagen (25) angeordnet ist, der aus !mindestens zwei um eine waagerechte Achse gelenkig mitein ander verbundenen Teilen (27, 28) besteht und daß das Seil (18) für den Rückzug des Mitnehmer (29) am vorderen Ende des vorderen Teiles (27) des Wagens (25) angreift»
    6133232 30.S. 71
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